Batman vs. Justice League (27) (Batman Nr. 28 & Justice League Nr. 28)

Das „Jahr Null“ geht weiter und wir begeben uns in „Die dunkle Stadt“. Ein überlanges erstes Kapitel beherbergt diese Ausgabe mit mehr als 60 Seiten Umfang, wobei nicht alles Comic ist. Aber dazu später mehr. In der „Justice League“ tobt weiterhin das Event „Forever Evil“ und zieht seine Kreise, durch die beiden enthaltenen Serien. Aber nun geht es los …

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Batman Nr. 28 [Panini, Oktober 2014]

Autor: Scott Snyder, James Tynion
Zeichner: Greg Capullo, Rafael Albuquerque
Format: Heft
Umfang: 68 Seiten
Inhalt: Batman (2011) 24
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Red Hood hat die Stadt in seiner Gewalt, doch auch Bruce Wayne ist nicht untätig. Zusammen mit seinem Butler Alfred baut er ein Netzwerk an Informationen auf, während er gleichzeitig seine Gegner als Batman in Angst und Schrecken versetzt. Zu spät erkennt Bruce, dass auch sein Onkel Philip inzwischen Teil von Red Hoods Bande ist, während er zeitgleich versucht einen geplanten Anschlag auf Gotham zu verhindern …

Mit über 50 Comicseiten schlägt diesmal die 24. US-Ausgabe der Batman-Comicserie zu Buche und beansprucht damit das gesamte deutsche Heft für sich alleine. Und ja, die Seiten sind diesmal auch notwendig. Denn anders, als so oft, wirkt die Handlung diesmal nicht unnötig gestreckt und zum Glück auch nicht gestaucht. Das Erzähltempo ist genau richtig und auch die eingestreuten Zusatzinfos sind keinesfalls langweilig.
Natürlich tragen hierzu auch die grandiosen Zeichnungen von Greg Capullo und Rafael Albuquerque ihren Teil bei. Während Capullos Stil mit seinen klaren deutlichen und strukturierten Linien überzeugt und dadurch sehr aufgeräumt wirkt, sind Albuquerques Zeichnungen eher skizzenhaft und insgesamt dunkler. Außerdem scheint er ein Problem mit Gesichtern zu haben, denn seine Mimiken vermitteln nur zu oft nicht das, was die Sprechblasen gerade ausdrücken.

Es bleibt wirklich spannend. Wobei ich, wenn ich ehrlich bin, von Snyder und Capullo nichts anderes erwartet habe. Allerdings kann das auch irgendwann ein Fluch sein. Im Moment jedoch genieße ich die aktuelle Storyline und erfreu mich an ihr.

Justice League Nr. 28 [Panini, Juni 2014]

Autor: Geoff Johns, Scott Lobdell
Zeichner: Ivan Reis, Joe Prado, Jesus Merino, Vicente Cifuentes, Scott McDaniel, Tyler Kirkham
Format: Heft
Umfang: 68 Seiten
Inhalt: Justice League (2011) 27, Teen Titans (2011) 26
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Die Justice League ist bereits besiegt und nun ist auch die Doom patrol an der Reihe. Doch Voctor Stone muss etwas gegen seine alte mechanische Hälfte, die jetzt solo als Grid unterwegs ist, unternehmen. Daher beschließt er zusammen mit seinem Vater Silas und dessen Kollegen Dr. Thomas Morrow erneut als Cyborg aufzutreten …
Unterdessen erfahren die Teen Titans, weshalb Kid Flash auf ihrer Erde aufgetaucht ist und warum er nun wie ein Krimineller behandelt wird. Denn sein Leben war nicht immer einfach, weshalb er irgendwann entschlossen hat, den Spieß umzudrehen …

Ich bin noch immer angenehm überrascht von Forever Evil. Was ich bei Marvel irgendwie nicht so recht schaffe, den großen Events aus dem Weg zu gehen, habe ich bei DC und Forever Evil konsequent durchgezogen und nun bin ich so begeistert davon, dass ich es irgendwie bereue. Nunja, mal schauen, ob es mich auch weiterhin so sehr überzeugt, dass ich noch ein paar Ausgaben, wie beispielsweise die Hauptserie, nachkaufe.
Auch, wenn ich kein Fan von Geoff Johns bin, so muss ich anerkennen, dass er hierbei wirklich gute Arbeit leistet und das gleiche gilt auch für Scott Lobdell an den Teen Titans. Spannende Story und gelungene Bilder, wobei mir die Zeichnungen von Scott McDaniel und Tyler Kirkham an den Teen Titans ein Stück weit besser gefallen.

Würde ich beide Hälften des Heftes gegeneinander aufwiegen, so wäre das gar nicht so einfach. Denn was die Zeichnungen bei der einen Story herausholen, macht bei der anderen Story die Handlung wieder wett, wobei es nur minimale Vorsprünge auf beiden Seiten sind, die sich letztendlich fast ausgleichen.

Auch diesmal gibt es wieder keinen eindeutigen Sieger dieses Wettkampfes, weshalb ich der Fairness halber erneut beiden Seiten einen Punkt gebe. Es bleibt also weiterhin spannend.

Batman 18 : 17 Justice League

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