Black Panther – Die offizielle Vorgeschichte zum Film [Panini, Februar 2018]

Also ich hatte bis zum Kinofilm noch nicht so viel mit dem afrikanischen Königreich Wakanda und dem Black Panther zu tun gehabt, doch der Black Panther konnte mich definitiv im Kino überzeugen.
Der Kinofilm schlägt ein wie eine Bombe. Ich finde, es ist wahrlich einer von vielen super Marvel Helden Filmen! Black Panther sollte man sich als Marvel Film Fan absolut nicht entgehen lassen. So habe ich mir auch das dazugehörige Comic gekauft. Leider sind die offiziellen Vorgeschichten zu den Marvel Filmen bisher nicht immer alle so grandios gewesen wie die Filme an sich. Meine Erwartungen waren nicht sehr groß, dass mich diese offizielle Vorgeschichte eines Besseren belehren würde, doch diesmal habe ich mich wohl getäuscht. Dieses Heft bietet einen guten Einstieg zum Film, gute kurzweilige Unterhaltung, eine leicht nachvollziehbare Handlung, eine halbe Portion Action, weniger viel Spannung und dafür aber echt geniale Zeichnungen!

Black Panther – Die offizielle Vorgeschichte zum Film

Seit Generationen von Jahren wird die afrikanische geheime Nation Wakanda von einem Helden namens Black Panther beschützt. In Wakanda gibt es das besonders wertvolle und mächtige Metall (Vibranium). Captain America sein Schild, welches jeder Kugel standhält, ist zum Beispiel aus Vibranium hergestellt. Die Story dieses Heftes setzt chronologisch vor The First Avenger: Civil War ein. Sie verläuft parallel zu Tony Stark seiner Enthüllung als Iron Man. Zu diesem Zeitpunkt ist T’Challa gerade einmal seit einer Woche der aktuelle Black Panther.
Die ersten Seiten der Geschichte versetzen den Leser an einen Kriegsschauplatz nahe der geheimen Grenze zu Wakanda. Black Panther seine Gedanken zum Krieg sind im schwarzen Off-Text dargestellt. Noch ist der Black Panther etwas unerfahren, denn bei seinem ersten Einsatz zeigt er sich den Menschen, die äußerst irritiert aufschauen. Nach der Mission unterhält Black Panther sich mit seinem Vater über den Krieg, Tony Stark und darüber, was er noch alles zu lernen hat, bzw. ob es sinnvoll ist, sich der Menschheit öffentlich zu zeigen. In Südamerika werden wohl zwei Wakander als Geiseln festgehalten, Black Panther sein nächster Auftrag wird es sein, diese Geiseln mit der Hilfe von Okoye (eine Elitekriegerin der königlichen Leibgarde von Wakanda) zu befreien und die Situation zu klären.
Bis zu diesem Zeitpunkt hat sich das Heft wirklich vielversprechend gelesen.

Der Leser ist im afrikanischen Krieg dabei ...

Der Leser ist im afrikanischen Krieg dabei …

Ab jetzt geht es nach Südamerika zu den Geiselnehmern. Es wird quasi von nun an bis zur vorletzten Seite „nur“ gekämpft.
Was ich jedoch positiv empfinde und der Sache einen gewissen Reiz gibt, ist die Tatsache, dass die Geiselnehmerin Zanda Pistolenkugeln aus Vibranium hat und diese den Black Panther sogar tödlich verletzen können. So wird der vielleicht etwas in die länge gezogene Kampf um die Rettung der Geiseln, nicht so schnell langweilig. Als die Polizei sich einmischt, fliehen die Geiselnehmer Zanda und Douglas Scott, doch der Black Panther ist den beiden bereits dicht auf den Fersen. Das Ende der Geschichte ist sehr kurz, könnte aber nicht passender sein, denn der Film fängt doch irgendwie genau nach diesem Heft an. Der Leser ist in kürzester Zeit über die wichtigsten Hintergründe von Black Panther informiert, kennt Wakanda und die Kriegerinnen und kann umgehend ins Kino gehen und sich den Film reinziehen.
Annapaola Martello zeichnet wie ich finde, hervorragend. Die Zeichnungen sind klar und deutlich für den Betrachter zu erkennen, auch in den actionlastigeren Szenen. Die Farben sind nicht knallbunt und nicht zu düster trocken. Text, Zeichnungen und Farbe harmonieren im Sinne des Black Panther am Tag und bei Nacht.
Löblich wie immer gibt es zu Beginn einleitende Worte der Redaktion und am Schluss in der Panther-Chronik kurz einen historischen Abriss sowie aktuelle Informationen und Infos über Autor und Zeichner.
Gäb es den Kinofilm nicht, hätte ich mir dieses Heft nicht gekauft. Da mir der Film wirklich sehr gut gefallen hat, habe ich umgehend dieses Heft bestellt und ich muss sagen, es funktioniert als kurzweilige und begleitende Unterhaltung zum Film.

Für alle unentschlossenen Leser gibt es hier den Trailer zu Black Panther.
Los los, Heft erwerben und dann ab ins Kino 😉

Dieses Heft bei Panini im Shop erwerben oder direkt am Kiosk, im Bahnhof oder in jedem gut sortierten Comicfachgeschäft.

Copyright aller vwerendeten Bilder © 2018 Marvel Entertainment / Panini Comics

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