Gratis Comic Tag 2018-Review (2): American Gods [Splitter]

Tag Zwei der Gratis Comic Tag-Reviews führt uns nach Amerika. Nicht nur inhaltlich. Mit Neil Gaiman ist einer der einflussreichsten und aktivsten Autoren unserer Zeit an diesem Heft beteiligt. Neben einer Vielzahl an Comics (u.a. „The Sandman“) hat er auch Romane (u.a. „Coraline“), Kinderbücher, diverse Prosa, Hörspiele und Drehbücher verfasst, von denen einige erfolgreich verfilmt oder als Serien adaptiert wurden. „American Gods“ ist nun sein neuestes Werk, welches er gemeinsam mit P. Graig Russell (der bereits mehrfach mit Gaiman zusammenarbeitete) und Scott Hampton aus der Taufe gehoben hat …

American Gods

Shadow hat einen Fehler gemacht. Einen Fehler, der ihm sechs Jahre Gefängnis eingebracht hat, von denen er nun drei abgesessen hat. Er war ein Mustergefangener und nun hat er die Chance vorzeitig entlassen zu werden. Draußen wartet seine Frau, und sein bester Freund gibt ihm seinen alten Job wieder. Alles könnte wieder gut werden. Doch wenige Tage vor seiner Entlassung kommt seine Frau bei einem Autounfall ums Leben …

Neil Gaiman ist einer jener Autoren, die bereits vor der Veröffentlichung mit vielen Vorschusslorbeeren überschüttet wird. Viele Fans und Kritiker sind bereits ohne das eigentliche Werk gelesen haben begeistert und so etwas finde ich persönlich verstörend. Sicher, er hat einige sehr gute Arbeiten abgeliefert und eine konstant hohe Qualität, was aber immer noch kein Garant für jedes kommende seiner Werke ist. Nun, ich bin da jemand, der versucht skeptisch zu sein und sich erst einmal anzusehen, was denn wirklich dahintersteckt.
Im Falle von „Americamn Gods“ ist es ein durchaus interessant beginnendes Drama, von dem sich aber bisher noch nicht allzuviel ableiten lässt. Die Ansätze sind ganz gut und auch die Zeichnungen wissen zu gefallen. Lediglich eines stört mich. In letzter Zeit versuchen viele Künstler, ihre Hintergründe auffallend fotorealistisch zu gestalten. Entweder sie haben wirklich so viel Talent, das es auch gut aussieht, oder aber sie nutzen Fotos und bearbeiten diese mit entsprechenden Filtern, damit sie in das Artwork hineinpassen. Ähnliches gibt es auch hier und das sind Dinge, die mir den Spaß ein bisschen verhageln, weil trotz aller Mühen die „Zeichnungen“ nicht so recht ins Gesamtbild passen wollen.

Ich muss zugeben, dass trotz aller Skepsis ein gewisses Interesse meinerseits geweckt ist. Aber irgendwo fehlt mir noch ein bisschen was, dass mich dazu bewegen würde sofort loszuziehen und mir den ersten Band zu holen. Irgendwie bin ich zwar neugierig, aber noch nicht so richtig. Kennt ihr das? Naja, mal schauen, vielleicht frage ich ja mal bei Splitter bezüglich eines Rezensionsexemplares nach, dann könnte ich schauen, ob es sich lohnt.

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