Es ist der 3. November 1966 und auf der letzten Seite von Pilote 367 kündigt sich das neue Abenteuer von Asterix an. Nur eine Woche später ziert das Cover der neuen Pilote-Ausgabe eine erweiterte Fassung, in der ein sichtlich mitgenommener Asterix seinen Flügelhelm geschultert hat, während hinter ihm sein treuer Freund Obelix liebestrunken an Falbala denkt. Nach nur zwanzig Ausgaben ist das Abenteuer im April 1967 zu Ende erzählt und erfährt noch im selben Jahr eine Veröffentlichung als Album bei Dargaud. Weiterlesen
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Asterix Review Special (9): Asterix und die Normannen
Früher, als „alles noch besser war“ gab es noch keinen „Red Bull“-Energy-Drink, der Flügel verlieh. Stattdessen gab es andere Hilfsmittel, denen eben diese Fähigkeit nachgesagt wurde. So nutzen René Goscinny und Albert Uderzo den altertümlichen Glauben der Normannen, dass Angst Flügel verleihen soll, um ein aberwitziges Abenteuer zu erschaffen.
Dass die Gallier nach ihrer Britannien-Reise kaum zum Verschnaufen kamen, überraschte wohl keinen. Und als es in Pilote 339 mit „Ici Lutéce“ dann eine aberwitzige Parodie auf das Sensationsblatt „Ici Paris gab“ wurde die Neugier der Leser auf das mit der 340. Ausgabe beginnende neue Abenteuer erst recht geschürt. Hier kam es zu folgenden Schlagzeilen mit darauf folgenden Antworten von Asterix:
Asterix Review Special (8): Asterix bei den Briten
Heute folgt bereits das achte Asterix-Review-Special, die ich nach dem Ende von Comic Hive nun hier fortführe. Und auch die alten Specials werden nicht im digitalen Nirwana verschwinden, sondern dürfen hier weiterleben. Aber nun geht es erstmal auf nach Britannien …
Noch während „Der Kampf der Häuptlinge“ in Pilote erschien, erfreuten René Goscinny und Albert Uderzo ihre Fans mit kleinen Geschichten und Zeichnungen aus dem stetig wachsenden Asterix-Universum. Hierzu gehörte auch ein Bild, welches zeigt, wie Asterix und Obelix am Kessel mit dem Zaubertrank herumturnen. Aus diesem kleinen Bild entstand dann wiederum über 20 Jahre später die Idee zu dem Band „Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist“.

Auch als kleine Buben waren Asterix und Obelix unzertrennlich.
Asterix Review Special (7): Der Kampf der Häuptlinge
Am 22. Oktober 1964 war es endlich soweit. Das neue Abenteuer „Le Combat des Chefs“ startete mit einer überformatigen Doppelseite, die mit ihrem Format von 24 x 31,5 cm ausnahmsweise sogar größer war, als es später im Albennachdruck der Fall war in Pilote Nr. 261.
In dieser Ausgabe widmete sich „Das Magazin für die Jugend des Jahres 2000“, wie es sich selbst untertitelte, dem Jahr 2000. Diese Sonderausgabe zierte dann auch passenderweise zum neuen Abenteuer ein Titelbild, auf dem sich die beiden Chefredakteure des Magazins Jean-Michel Charlier und René Goscinny einen heftigen Kampf. Jeder der beiden steht ähnlich, wie es Majestix bei den Galliern der Fall ist, auf einem von je zwei Männern getragenen Schild und ist mit den für ihre Profession typischen Waffen ausgestattet. Charlier greift mit einer Schreibmaschine an und Goscinny wehrt sich mit seinem Füllfederhalter, während Asterix, Obelix, Idefix und Majestix mit einem verschmitzten Lächeln im Hintergrund die Situation beobachten. Zum Anfang des Jahres 1966, knapp ein halbes Jahr nachdem dieses Abenteuer im Pilote beendet wurde, gelangte „Der Kampf der Häuptlinge“ zum Nachdruck bei Dargaud im Albenformat. Wiederum etwa eineinhalb Jahre später kamen auch die deutschen Leser in den Genuss des durchgedrehten Miraculix, als die Geschichte im vom Ehapa Verlag verlegten Magazin MV debütierte. Der Kampf der Häuptlinge stellte auch das erste Abenteuer, das in MV zum Abdruck kam. Dementsprechend zuversichtlich und selbstsicher wurde auch das Editoral verfasst:
„Es gelang uns, den ebenso hintergründigen wie umwerfend komischen Asterix für MV 67 zu gewinnen. Asterix, der ulkige Gallier, ist längst zu einer Lieblingsfigur von Millionen Lesern in der ganzen Welt geworden. Was Asterix und seine drolligen Freunde im Kampf mit den alten Römern erleben, ist so phantastisch und amüsant, dass ihm ohne Zweifel die Herzen der MV-Leser zufliegen werden.“
Asterix bei den Pikten – Das Cover wurde enthüllt
Heute Morgen war es endlich soweit. In einer feierlichen Pressekonferenz in Paris wurde das finale Cover für das neue Abenteuer enthüllt. Der 35. Band, der von René Goscinny und Albert Uderzo erdachten Gallier führt Asterix und seinen Freund Obelix in die schottischen Hochländer zum alten Volk der Pikten. Dies wird auch gleichzeitig der erste Band sein, an dem keiner der beiden geistigen Väter mehr mitwirkt. Nach dem Tod von René Goscinny im Jahre 1977 übernahm Albert Uderzo die Zügel bei Asterix. Nun gab der inzwischen 86-jährige seine beiden Kinder in die Hände von Autor Jean-Yves Ferri und Zeichner Didier Conrad.
Der Band erscheint am 24. Oktober 2013 mit 48 Seiten Umfang als Softcover für 6,50 Euro, als Hardcover für 12 Euro sowie als Luxus-Ausgabe im Hardcover mit erweitertem Seitenumfang von 128 Seiten für 49,99 Euro. Dieser enthält neben dem kompletten Abenteuer noch Vorzeichnungen und ein umfangreiches Making Of. Wer das Softcover direkt im Ehapa Shop vorbestellt erhält solange der Vorrat reicht folgendes Motiv als A2-Poster gratis dazu.
© 2013 Les Éditions Albert René
Quellen: www.ehapa.de, www.ehapa-comic-collection.de, www.asterix.de
Asterix Review Special (6): Asterix und Kleopatra
Dass der Band „Asterix und Kleopatra“ einen besonderen Stellenwert in der deutschen Veröffentlichung einnimmt, habe ich bereits in einem vergangenen Review-Special erwähnt und sogar teilweise erklärt. Aber darüber hinaus gibt es noch wesentlich mehr, und vor allem Witzigeres über dieses Abenteuer zu erfahren.
Asterix Review Special (5): Tour de France
In der deutschen Fassung dieses Bandes ist die Anspielung direkt im Namen zu erkennen. Für das fünfte Abenteuer der beiden Gallier in Frankreich wurde wenig subtiler, mit der immer noch sehr erfolgreichen Tour de France-Anspielung, geworben. Im Original lautet das Abenteuer Tour de Gaule, aber alleine durch die Routenplanung wird deutlich, dass dies eine Reminiszenz an das wohl schwerste und erfolgreichste Etappenrennen der Welt ist.

Asterix‘ Reiseroute sieht der Tour de France zum Verwechseln ähnlich.
Asterix Review Special (4): Asterix als Gladiator
In diesem Asterix Review-Special verschlägt es die beiden Gallier nach Rom. Und wenn ihr dann das Review lest, werdet ihr die Handlung vielleicht wiedererkennen. Sofern ihr denn den Film Asterix: Sieg über Cäsar kennt, für den große Teile der Handlung verwendet wurden. Aber es gibt noch weitaus mehr über dieses Abenteuer zu sagen, als das es Teil einer Filmvorlage ist.
Asterix Review Special (3): Asterix und die Goten
Asterix und die Goten nimmt in den deutschen Veröffentlichungen eine Sonderstellung ein. Dies liegt aber nicht etwa an einer überragenden Geschichte, sondern hat andere Gründe.
Der Erste ist, dass mit diesem Abenteuer die Einführungstrilogie von René Goscinny und Albert Uderzo abgeschlossen ist. Mit dieser Geschichte ist die grobe Charakterisierung und die Vorstellung der Hauptfiguren abgeschlossen. Die wesentlichen Szenarien sind etabliert und ein Handlungsgerüst wurde nebenbei auch geschaffen. So ist, bis auf wenige Ausnahmen, die grobe Handlung jedes Abenteuers gleich. Alles beginnt innerhalb der Friedlichkeit des Dorfes und führt die beiden Hauptfiguren Asterix und Obelix in Abenteuer um die ganze Welt. Somit bilden die ersten drei Abenteuer eine eng zusammenhängende Geschichte, auch wenn sie trotzdem für sich stehend lesbar und verständlich sind.
Asterix Review Special (2): Die goldene Sichel
In diesem Review-Special stelle ich euch das zweite Abenteuer der beiden Gallier vor. So manch einer wird sich vielleicht wundern, denn nach offizieller Albenreihenfolge werden einige vermutlich den Band „Asterix und Kleopatra“ erwarten. Doch dies ist ein Fehler. Denn bei dem angesprochenen Band handelt es sich im Original um das sechste Abenteuer. Dies wurde damals in Deutschland nur wegen des zeitnah im Kino laufenden Animationsfilmes vorgezogen. Grundsätzlich hatte es Ehapa bei den ersten sieben Bänden mit der Reihenfolge nicht so genau genommen. Doch dies soll nicht der eigentliche Schwerpunkt dieser kleinen Einleitung sein.










