Meine Comiclieferung für Januar 2014/Februar 2014

Diesen Monat ein bisschen später, als üblich habe ich meine Comiclieferung von meinem Stammcomicshop Comic Attack aus Erfurt erhalten. Neben meinen üblichen Comics ist mit Batman Nummer 20 auch Eines dabei, welches ich bei meinem aktuellen Gewinnspiel verlose. Dieses hat mein Stammcomishop für das Gewinnspiel gesponsort und hierfür bedanke ich mich herzlich. 🙂

CL 01-02-14

  • Simpsons Comics #207
  • Simpsons Comics #208
  • Bart Simpson #78
  • Futurama Comics #54
  • Justice League #20
  • Der ultimative Spider-Man Magazin #6
  • Spider-Man #7
  • Spider-Man #8
  • Die neuen X-Men #7
  • Avengers #7
  • Age of Ultron #5
  • Spider-Man, der Avenger #10
  • Was wäre, wenn … AvX
  • Was wäre, wenn … Civil War

Avengers versus X-Men (Runde 6) [Panini, Mai 2013]

Heute ist es da. Das große Finale mit …

AvsXRUNDE 6

Avengers vs. X-Men #6 [Panini, Mai 2013]

Der große und finale Kampf steht bevor. Doch Captain America ist verzweifelt. Daher bittet er den grünen Hulk um Hilfe. Doch nicht nur er greift den Avengers unter die Arme. Auch die X-Men, welche bis vor Kurzem noch hinter Cyclops und Emma Frost standen, sind nun zu den Avengers gewechselt. Doch Cyclops will das nicht wahrhaben, und auch Emma Frost verhält sich immer merkwürdiger. In der Zwischenzeit trainieren in K’un-Lun die Scarlet Witch und Hope nicht nur miteinander, sondern auch gegeneinander. Als es dann endlich zum großen Kampf zwischen den Avengers und den letzten beiden PhoeniX-Men kommt, droht das Leben der Erde und seiner Bewohner auf der Kippe zu stehen …

Es ist da. Das letzte Heft der Hauptserie mit dem alles verändernden Finale. Und wie nicht anders zu erwarten, gibt es erneut einen Verlust gepaart mit Reue und neuer Hoffnung. Die Geschichte driftet, bis auf wenige Ausnahmen, in die üblichen Eventklischees ab, und kann bis auf viel Action und Pathos nicht wirklich überzeugen. Visuell hingegen gibt es kaum etwas auszusetzen. Sowohl Kubert als auch Coipel leisten souverän gute Arbeit. Doch am Besten gefallen mir persönlich die kurzen AVX-Episoden am Ende der Ausgabe. Hier haben verschiedene Autoren und Zeichner einige der Kämpfe in ein- und zweiseitigen Bildern zusammengefasst. Hier sind ein paar wirkliche Highlights dabei.

FAZIT:

Insgesamt war die Hauptserie von Avengers versus X-Men eine durchwachsene Serie mit Tiefschlägen und Highlights. Dennoch bleibt es am Ende nur eines von vielen Events, mit viel Prügelei und wenig Tiefgang. Alles verändert sich und dennoch bleibt alles irgendwie, wie es ist. Der Status ist in etwa der, vor House of M und somit bleibt alles klassisch, Irgendwie zumindest.
Wer also auf kurzweilige Action steht und gerne sieht, wie sich Helden miteinander prügeln, dazu eine monumentale, gottähnliche Bedrohung für die Erde, der kann hierbei bedenkenlos zugreifen. Alle anderen sollten sich nur an den Avengers Tie-Ins festhalten. Diese waren bisher von weitaus besserer Qualität. Meistens zumindest.

Avengers #26 [Panini, Mai 2013]

Kaum, dass der letzte Kampf vorüber ist, und Ruhe einkehren könnte, droht bereits neue Gefahr. Denn, während die New Avengers, mit Luke Cage, Daredevil, Ben Grimm und Mockingbird dabei sind, Emma Frost in Gewahrsam zu bringen, werden sie von einer Gruppe Purifier angegriffen. Diese Mutantenhasser sind mit den neusten Waffen ausgerüstet, um Ms. Frost zu erledigen. Doch auch wenn die neuen Rächer nicht mehr viel von Emma halten, werden sie diese Tat auf keinen Fall zulassen. Doch die schwierigere Entscheidung muss Luke abseits des Kampfschauplatzes treffen …
Unterdessen sind aber auch die Avengers nicht untätig. Zumindest einige davon. Denn während Steve, Tony und Thor im Rächerturm entspannen sind Clint und Jessica in einem S.H.I.E.L.D.-Versteck dabei, die Schergen von Mr. Negative aufzuhalten und gleichzeitig ihre angeknackste Beziehung gerade zu rücken …
Und auch in der Avengers Academy geht es zu Ende. Nicht nur der Kampf mit Emma Frost um den Sentinel endet, sondern noch weitaus mehr. Leider nicht zum Wohlwollen der Kinder. Aber Tigra und Henry Pym haben keine ander Wahl …

Es ist vorbei. Damit meine ich nicht nur das Event, sondern auch noch so einige Handlungsfäden, wie in der Avengers Academy zum Beispiel. Die Geschichten sind dabei von faszinierend bis ganz schön belanglos und gleiches gilt für die Zeichnungen. Während das New Avengers-Abenteuer storytechnisch sehr unwichtig ist, wenn man einmal von Luke Cages Entscheidung absieht, sind die Zeichnungen von Mike Deodato wieder enttäuschend. Viel zu oft kopiert er Elemente einfach per Photoshop. Es ist schon sehr frustrierend, wenn Explosionen und Mündungsfeuer über mehrere Seiten genau gleich aussehen und nur in der Größe variieren. Die Avengers-Geschichte hingegen ist zeichnerisch wieder sehr gelungen und von der Geschichte nur Durchschnitt. Dafür ist die Akademie-Story inhaltlich wirklich gut, aber das Artwork ist, wie schon in der letzten Ausgabe, extrem schlecht.

FAZIT:

Zum großen Finale wird noch einmal alles aufgeboten. Leider nicht wirklich im positiven Sinne. Denn was diesmal zum Einsatz kommt, ist sehr durchwachsen. Sowohl inhaltlich, als auch visuell. Dennoch bleiben diese Tie-ins noch immer vor dem Abschlussheft der Hauptserie. Aber im Großen und Ganzen ist Avengers versus X-Men nichts wirklich Besonderes. Nur ein weiteres groß angekündigtes Event unter so vielen in den letzten Jahren.

Avengers versus X-Men (Runde 5) [Panini, April 2013]

Mit großen Schritten auf in ein neues Zeitalter mit …

AvsXRUNDE 5

Avengers vs. X-Men #5 [Panini, April 2013]

Die Lage spitzt sich immer weiter zu. Die Avengers verlieren in jedem Kampf gegen die X-Men weitere Mitstreiter. Sei es durch Verletzungen oder die Gefangennahme durch die X-Men. Doch die Situation eskaliert, als Colossus und Magik, wie auch schon Namor kurz zuvor, fallen und deren Phoenix-Macht an die verbliebenen Kämpfer geht. Somit sind Cyclops und Emma Frost nun die letzten Verfechter des Traumes und Wirte der Phoenix-Kraft. Währenddessen befindet sich Hope noch immer in K’un-Lun und wird dort auf ihre Aufgabe vorbereitet. Doch plötzlich taucht Cyclops auf, und Hope stellt sich der Bedrohung …

Viel, sehr viel, passiert in dieser vorletzten Ausgabe des Hauptevents. Nach und nach werden die X-Men dezimiert. Sei es durch Niederlagen im Kampf, oder weil sie erkennen, dass ihr Handeln, insbesondere das von Emma und Cyclops, falsch ist. So wandert auch Storm wieder ab, und will zu ihrem Mann zurück nach Wakanda. Dadurch ergibt sich eine ganz besondere Dramatik, welche auch in der abschließenden AVX-Story vertieft wird. Denn da treten Storm und Black Panther gegeneinander an, und auch wenn ich nicht verrate, wer der Sieger ist, so sollte jedem klar sein, dass egal wie der Kampf ausgeht, es einfach keinen wirklichen Sieger geben kann. Diese Ausgabe ist sehr stark von Emotionen geprägt. Verantwortungsgefühlen, Ängsten, Verlusten und Siegessicherheit wird hierbei gleich viel Platz eingeräumt. Auch visuell sagt mir dieses Heft wieder etwas mehr zu, als noch die letzte Ausgabe. Zwar ist auch diesmal Adam Kubert am Zeichenstift, allerdings verzichtet er diesmal auf allzu grausame Gewaltdarstellungen. Dafür legt er mehr Energie in dynamische Zeichnungen und Panelaufbau.

FAZIT:

Wieder deutlich besser, als der direkte Vorgänger und es macht hungrig auf das Finale. Doch das Beeindruckendste in der ganzen Ausgabe sind die letzten 12 Seiten. Hier passiert emotional so viel, dass es den Rest der Ausgabe daneben blass aussehen lässt. Und das will schon etwas heißen diesmal.

Avengers #25 [Panini, April 2013]

Nachdem Namor bezwungen wurde, hofft Captain America mit einem Treffen der Illuminati Namor aus der Reserve locken zu können. Er erhofft sich, im direkten Gespräch, als ehemalige gemeinsame Kämpfer im Zweiten Weltkrieg, eine Basis zu finden, um Namor von seinem Handeln abzubringen. Aber neben Namor erscheinen auch die anderen Mitglieder dieses Zirkels und es kommt zu Wortgefechten und Vorhaltungen zwischen Tony, Reed und Charles …
In der Zwischenzeit suchen die Avengers eine Möglichkeit, die Telepathen der X-Men auszuschalten. Doch kaum ein Telepath der Rächer ist kein Mutant und somit politisch auf der Seite der X-Men. Also bleibt nur die Hoffnung, Rachel Summers auf ihre Seite ziehen zu können. Doch diese kennt bereits den Plan der Rächer und ist auf deren Kommen vorbereitet …
Und auch auf der Akademie, wo gerade erst Ruhe eingekehrt ist, droht neue Gefahr. Emma Frost taucht auf, um den Sentinel der Gruppe zu zerstören. Doch dieser Sentinel ist anders. Er hat einen menschlichen Freund und ist für diesen mehr als nur eine Maschine. Aber Emma sieht die Sentinels als grundsätzliche Bedrohung für Mutanten und hat daher nur eine Lösung parat …

Während die erste Geschichte mit dem Treffen der Illuminati vor allem durch seine emotionalen Höhepunkte glänzt, enttäuscht die zweite Geschichte mit den Avengers. Und nicht nur das. Sie wirft auch ein paar Fragen auf. Denn hier sind Figuren anwesend, die ein Heft zuvor noch Gefangene der X-Men waren, und in den Geschichten, die ich gelesen habe, auch nicht befreit wurden. Also habe ich entweder etwas verpasst, oder hier wurden die Stories nicht aufeinander abgestimmt. Grafisch sind beide wieder sehr gelungen. Immerhin waren auch wieder Mike Deodato und Walter Simonson am Werk. Im Gegensatz zu diesen beiden Geschichten fällt die Avengers Academy grafisch extrem ab. Hierfür war diesmal auch nicht, der ohnehin schon nicht so begabte (in meinen Augen) Tom Grummet, sondern Timothy Green. Sein Artwork sagt mir persönlich sogar noch weniger zu, als das von Grummet. Storytechnisch hingegen, gibt es kaum etwas an dem Skript von Christos Gage auszusetzen. Spannung, Dramatik und Humor bilden eine gelungene Symbiose und erzählen so eine spannende Geschichte, welche nur durch die Zeichnungen getrübt wird.

FAZIT:

In jeder Serie gibt es mal einen Ausreißer nach unten. Diesmal ist es diese Ausgabe. Zumindest in Teilen. Genaugenommen zu einem Drittel. Denn obwohl mir die Avengers-Story grafisch sehr gut gefällt, muss ich sagen, dass sie inhaltlich eher Murks ist, wie man so schön sagt. Ganz anders ist es dagegen mit der New Avengers-Geschichte und dem neuen Illuminaten-Treffen. Diese ist einfach nur ein echtes Highlight. Sowohl visuell, als auch von der Erzählweise hat mich diese Geschichte vollends überzeugt. Genau andersherum ist es dann wieder mit der Avengers Academy-Story. Diese ist inhaltlich in Ordnung, aber vom Artwork her einfach nur grauenhaft.
Zusammen ist das ein leicht überdurchschnittliches Heft mit zwei durchschnittlichen US-Ausgaben und einem echten Highlight.

Avengers versus X-Men (Runde 4) [Panini, März 2013]

Gestern war Halbzeit und heute geht es weiter in Richtung Finale, mit …

AvsXRUNDE 4

Avengers vs. X-Men #4 [Panini, März 2013]

Kaum das die Rächer, zusammen mit der Scarlet Witch, Hope aus Utopia herausgeholt haben, drehen Cyclops und sein Team durch. Gemeinsam greifen sie die Avengers an. Während dieses Kampfes versucht die Phoenix-Kraft die Magik innewohnt, Clint Barton zu töten. Daraufhin bringt Iron Fist Hope nach K’un-Lun um sie dort auszubilden und auf die Phoenix-Kraft vorzubereiten. Doch in der Zwischenzeit greift ein wahnsinnig gewordener Namor T’Challas Heimat Wakanda an und Tausende von Menschenleben in Gefahr und Zerstörung und Chaos über den afrikanischen Staat. Die Avengers schaffen es zwar Namor aufzuhalten, aber der Sieg bringt nur weitere Probleme und die Flucht aller Rächer nach K’un-Lun …

Wie schon bei der Ausgabe Nummer Zwei dieser Hauptserie regiert hier die reine Prügelsprache. Kämpfe über Kämpfe, die eigentliche Handlung kann auf zwei Doppelseiten zusammengefasst werden. Und selbst diese wurde in den Avengers Tie-Ins bereits angerissen. Auch visuell ist es eigentlich nur Durchschnitt. Coipels Gesichter ähneln allesamt Pfannkuchen. Rund und glatt ohne markante Merkmale. Adam Kubert hingegen neigt dazu, zu viel Gewalt und diese auch noch zu ausführlich darzustellen. Das ist auf Dauer sehr ermüdend. Am zeichnerisch auffälligsten sind da noch die beiden AVX-Ausgaben, für die Brandon Peterson und Kaare Andrews verantwortlich zeichneten.

FAZIT:

Wieder nur eine mittelmäßige Ausgabe mit zu wenig Tiefgang und zu viel Klopperei. So richtig überzeugen kann sie daher leider nicht und ich hoffe, dass sich das in Ausgabe fünf wieder ändern wird. Hinzu kommen grafische Schwächen, und wenn die AVX-Geschichten nicht wenigstens visuell überzeugen könnten, wäre dieses Heft ein kompletter Reinfall. Schade drum. Da wäre einiges mehr möglich gewesen.

Avengers #24 [Panini, März 2013]

Der „Krieg“ zwischen den X-Men und den Avengers weitet sich immer weiter aus. Dies geht sogra soweit, dass General Thunderbolt Ross, der jetz als Roter Hulk unterwegs ist, es in seiner Pflicht sieht, Cyclops auszuschalten, um sich bei Captain America als würdig zu erweisen. Doch trotz aller Erfahrungen und Planungen geht die Aktion schief und Ross lernt macht eine traurige Erkenntnis.
Währenddessen versuchen drei der New Avengers aus der Gefangenschaft der X-Men auszubrechen. Spider-Woman, Hawkeye und Luke Cage sind, auf dem besten Weg in die Freiheit, als sie sich einer bitteren Wahrheit stellen müssen …
Und auch die Akademie der Avengers, welche als Zufluchtsort für die jungen Schüler der X-Men dienen sollte, wird zu einem Kampfschauplatz. Doch anders als auf dem großen Schlachtfeld kehrt hier eine gewisse Einsicht ein. Und es zeigt sich, dass nicht immer alles so ist, wie es zuerst scheint …

Es ist sehr interessant zu erfahren, wie der Rote Hulk inzwischen tickt. Ich bin ja ganz ehrlich kein großer Hulk-Fan. Wenn man mal von der allerersten Serie aus den 60er Jahren absieht, war mir der Hulk immer zu melancholisch und langweilig. Das sich aber nun ausgerechnet der langjährige Feind und Jäger des grünen Giganten ebenfalls in dessen, zwar andersfarbige, Haut quetscht ist schon interessant. Viel spannender sind aber noch, wie er mit diesen Fähigkeiten umgeht. Und wie sehr ihn dies beschäftigt, wie andere ihn sehen und was sie von ihm halten. Da hat Bendis wirklich einmal gute Arbeit geleistet, die von Walter Simonson auch noch gebührend umgesetzt wurde. Und das Abenteuer der Neuen Rächer ist ebenfalls sehr spannend. Denn der Twist zum Ende hin, weiß schon zu gefallen. Zeichnerisch macht Deodato wieder gute Arbeit. Stellenweise wirken die Panels sehr cineastisch und gut umgesetzt. Selbiges kann man, zu guter Letzt, auch über das Abenteuer der Avenges Academy sagen. Bis auf die Zeichnungen von Tom Grummet. Die sind nach wie vor nur durchschnittlich, aber wenigstens nicht hässlich.

FAZIT:

Die Tie-Ins aus den Avengers-Serien sind nach wie vor die besseren Geschichten in diesem Event. Nicht nur erzählerisch, sondern auch visuell. Man merkt hier, oder spürt es zumindest, dass hier mehr Freiraum zum Erzählen vorhanden war. Und das zu viele Köche eben doch den Brei verderben, wie es den Anschein bei der Hauptserie hat. Denn die vielen Autoren und Zeichner, die sich dort abwechseln, erzeugen nicht die gleiche Freude beim Lesen, wie es dieses und die vorangegangenen Hefte tun und getan haben.

Avengers versus X-Men (Runde 3) [Panini, Februar 2013]

Und heute gibt es dann auch schon …

AvsXRUNDE 3

Avengers vs. X-Men #3 [Panini, Februar 2013]

Gerade als der Kampf zwischen den X-Men und den Avengers in der blauen Zone auf dem Mond zu eskalieren droht, taucht die Phoenix-Kraft auf. Nach einer gleißenden Explosion hat sie einen neuen Wirt gefunden. Doch es ist nicht Hope, sondern Cyclops. Und mit ihm beginnt ein neues Zeitalter. Gemeinsam mit Colossus, Emma, Namor und Magik schaffen sie eine Welt in Frieden und Überfluss. Doch die Avengers können dem nicht tatenlos zusehen. Statt der Güte sehen sie nur eine Gefahr. nicht nur für die, die sich gegen Cyclops und seine Visionen stellen, sondern auch für alle anderen Menschen auf der Erde. Denn auch wenn der Phoenix aktuell unter Kontrolle scheint, glauben sie nicht an Sicherheit. Das erkennt auch Wanda Maximoff, die Scarlet Witch und macht sich auf den Weg um Hope zu finden …

Im Gegensatz zur letzten Ausgabe geht es diesmal etwas gemächlicher zu. Man merkt schon, dass hier ein anderer Autor auch andere Ziele verfolgt. Das neue Utopia, welches Cyclops und seine X-Men schaffen ist zwar lobenswert aber dennoch unrealistisch. Menschen sind von Natur aus misstrauisch, und so werden auch die kostenlosen Gaben, welche die X-Men unter der Macht von Phoenix bereitstellen nicht lange widerstandslos akzeptiert werden. Zeichnerisch gibt es einen Wechsel von John Romita Jr. zu Olivier Coipel. Und dieser ist visuell schon beachtlich. Nicht etwa dass Coipels Zeichnungen um Welten besser oder schlechter sind. Aber sein Design ist doch schon merklich anders. Dennoch ist dies hauptsächlich Geschmackssache, denn davon abgesehen, machen beide Zeichner ihre Arbeit sehr gut.

FAZIT:

Zum Glück war Ausgabe 2 kein Trend, sondern nur ein Ausrutscher. Diesmal gab es wieder mehr Story und mehr Emotionen und trotzdem noch gute Bilder. So kann es gerne weitergehen. Die beiden ausführlichen Kämpfe aus der AVX-Reihe sind nett, mehr aber auch nicht. Zumindest was die Story angeht. Zeichnerisch haben Terry und Rachel Dodson wieder eine beachtliche Arbeit abgeliefert und auch Ed McGuinnes Artwork sieht fantastisch aus.

Avengers #23 [Panini, Februar 2013]

Nachdem bereits vor mehreren hundert Jahren eine Iron Fist der Phoenix-Kraft als Wirt diente, steht dieses Schicksal nun auch der jungen Mutantin Hope bevor. Auch sie soll durch ein Training in K’un Lun auf die Macht der Phoenix-Kraft vorbereitet werden. Doch anders als vor hunderten von Jahren ist ihr Lehrmeister diesmal kein Drachenkämpfer, sondern Spider-Man. So weissagt es zumindest das wissende Gefäß von Bo-Ling …
Zwischenzeitlich muss Noh-Varr erkennen, dass sein Verrat an den Avengers der größte Fehler seines Lebens war. Nicht nur, dass er jetzt die Avengers gegen sich hat, auch sein Volk die Kree und die Oberste Intelligenz machen nun Jagd auf den Abtrünnigen Verräter …
Ebenfalls sehr chaotisch geht es in der Avengers Academy zu. Denn dort ist nicht nur Sebastian Shaw ausgebrochen und mischt nun nach und nach die Ausbilder der Akademie auf, auch die Jugendlichen untereinander, sowie die auf Seiten der Avengers als auch der X-Men, reiben sich aneinander und der aktuellen Situation auf …

Es ist wirklich spannend, was Brian Michael Bendis und Christos Gage in die Avengers-Tie-Ins zu diesem Event packen. Während in den New Avengers eine Brücke in die Vergangenheit geschlagen wird, erlebt man in den Avengers zeitgleiche Geschehnisse eines anderen Teams. Und auch die Ereignisse aus der Akademie bereichern das Event ungemein. Immerhin wird hier gezeigt, wie die Jugendlichen mit der Situation umgehen, und ganz besonders wie einige, die sich nicht sofort entscheiden können, ihren Weg suchen und manchmal auch finden.
Selbst grafisch bin ich wieder vollends überzeugt, bis auf die Academy-Ausgabe. Diese ist nur Durchschnitt. Aber bei den New Avengers ist Deodato mit der Darstellung der Phoenix-Kraft voll in seinem Element. Das Fantastische und Mystische war schon immer eine Spielwiese für ihn. Und über Walter Simonson an den Avengers brauche ich nicht mehr viel sagen. Er ist und bleibt ein Meister.

FAZIT:

Wieder eine tolle Ausgabe, die ergänzend zur Hauptserie einfach nur ideal ist. Hier erhält man wirklich zusätzliche Einblicke, mehr Infos und spannende Geschichten. Und nicht einfach nur ausführlichere Darstellungen der Kämpfe aus dem eigentlichen Event. So sollten Tie-Ins sein und nicht anders.

Avengers versus X-Men (Runde 2) [Panini, Januar 2013]

Weiter geht es heute mit …

AvsXRUNDE 2

Avengers vs. X-Men #2 [Panini, Januar 2013]

Hope ist verschwunden und auch zwischen Logan und Captain America entbrennt ein Kampf, an dessen Ende Logan in der Antarktis landet. Captain America macht sich unterdessen mit einem kleinen Team auf ins Wilde Land. Denn die Suche nach Hope hat 5 mögliche Ziele offenbart, auf die sich die Rächer und die X-Men jeweils verteilt haben. Neben dem Wilden Land sind das Latveria, Wundagore, Tabula-Rasa und Wakanda.
In der Zwischenzeit hat Hope Wolverine in der Antarktis ausfindig gemacht und bittet ihn sie auf den Mond in die blaue Zone zu bringen. Doch dort ewarten die beiden bereits die Rächer und auch die X-Men. Und beide haben nur ein Ziel. Sie wollen Hope haben …

Einen Großteil des Heftes machen bereits jetzt die reinen Prügeleien aus. Das ist eine herbe Enttäuschung. Denn storytechnisch passiert nicht wirklich viel, und emotional schon rein garnichts. Stattdessen wird wild aufeinander eingedroschen. Vor allem kommt es plötzlich zu Kämpfen, wie dem zwischen Wolverine und Captain America, die auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar sind. Man kann sich als Leser zwar einiges zusammenreimen und mutmaßen, aber nichts davon wird wirklich näher ausgeführt.
Zeichnerisch ist das Niveau auf dem der ersten Ausgabe geblieben. Die Bilder sehen gut aus und JR.jr ist einmal wieder in Topform. Wenn man von ein paar wenigen Panels absieht. Auch die AVX-Ausgaben, die sich erneut mit zwei Kämpfen in Extralänge befassen, sind sehr gut bebildert. Doch hier gibt es auch nur die reinen Kämpfe zu sehen und dadurch liegt der Schwerpunkt des Artworks auf der Dynamik.

FAZIT:

Insgesamt fällt die zweite Ausgabe bereits um Einiges im Vergleich zur Ersten ab. Die eigentliche Handlung tritt ein wenig in den Hintergrund und gibt den Kämpfen etwas mehr Freiraum. Visuell gibt es dagegen kaum etwas anzumerken. Doch ich hoffe, dass dies jetzt keinen Trend darstellt und die nächste Ausgabe noch schlechter wird.

Avengers #22 [Panini, Januar 2013]

Vor vielen hundert Jahren gab es bereits erste Anzeichen und Prophezeiungen über die Phoenix-Kraft. Schon damals wurde der aktuelle Yu-Ti darauf aufmerksam und bat Leonardo DaVinci um Hilfe. Gemeinsam wollten sie nicht nur das stumme Mädchen mit dem feuerroten Haar auf die Ankunft des Feuervogels vorbereiten, sondern auch eine neue Iron Fist ausbilden.
Bei den Rächern muss sich inzwischen das Team um Thor auf eine Kamikaze-Mission vorbereiten. Sie müssen sich von Freunden verabschieden und der Phoenix-Kraft unmittelbar gegenüberstellen. Thor, Beast, Valkyrie, Vision, War Machine und Noh-Var bilden somit die erste Verteidigungslinie gegen die drohende Gefahr. Und sie wissen, dass ein Versagen bedeutet, dass es keine Erde geben wird, auf die sie zurückkehren könnten …
Auch die Avengers Acadaemy bekommt dank dem Krieg mit den X-Men einige Probleme. Denn die Mutanten aus Cyclops Schule auf Utopia werden zur eigenen Sicherheit dort untergebracht. Nun obliegt es Tigra und Herkules, nicht nur die Kids zu beschützen, sondern auch einen Kampf untereinander zu verhindern. Wenn da nicht noch das zusätzliche Problem mit Sebastian Shaw wäre …

Mit den drei Rächer-Serien New Avengers, Avengers und Avengers Academy hat Panini wirklich eine tolle Tie-In-Sammlung geschnürt. Alle drei Serien beinhalten wunderbare Geschichten, welche die zweite Ausgabe der Hauptserie locker überflügeln. Spannend, dramatisch und in tollen Bildern wird hier auf Einzelschicksale oder vergangene, aber dennoch wichtige Ereignisse eingegangen. Wie auch schon im letzten Heft wissen vor allem die Zeichnungen von Walter Simonson zu überzeugen und auch Mike Deodato leistet wieder bessere Arbeit. Das Avengers Academy Artwork sieht zwar auch nicht schlecht aus, bleibt aber hinter den, der beiden anderen Serien, zurück.

FAZIT:

Immer öfter kommt es vor, dass die Zusatzgeschichten zu einem Event qualitativ besser sind, als die Hauptgeschichte. Auch diesmal ist es wieder der Fall, und wenn dies so bleibt, dann kann ich auch damit leben. dass Avengers vs. X-Men ein wenig abfällt. Hauptsache hier bekomme ich Geschichten, die mich fesseln und mir sogar Infos geben, die für den weiteren Verlauf sehr wichtig werden.

Avengers versus X-Men (Runde 1) [Panini, Dezember 2012]

Mit dieser kurzen Reviewserie versuche ich zum Einen, ein wenig Boden gutzumachen um für Marvel NOW! gerüstet zu sein. Und Zweitens meinen Lesestapel abzubauen. Um das Beides zu erreichen gibt es auch in den nächsten Wochen nochmals prall gefüllte aber kurze und knappe Reviews, zu vielem was mein Lesestapel hergiebt. Sprich es wird ein wenig Marvel-lastig die nächsten Wochen. Aber ich verspreche, dass ich das wieder ausgleichen werde. Doch hier erstmal die Runde Eins des neuen und alles verändernden Events „Avengers versus X-Men“ …

AvsXRUNDE 1

Avengers vs. X-Men #1 [Panini, Dezember 2012]

Es kündigt sich mit einem Krieger des Nova Corps an, der schwer verletzt und fast schon tot vom Weltall in New York niederstürzt. Die Rächer sind sofort vor Ort um die Schäden zu begrenzen, doch sie erkennen, dass dies nur ein Vorbote ist. Denn mit der Phoenix-Kraft kündigt sich erneut eine weltumspannende Gefahr an. Und diese sucht einen Wirt auf der Erde. Da Jean Grey, die frühere Trägerin der Phoenix-Kraft aber tot ist, muss ein neuer Wirt her. Und das soll Hope sein. Die erste Mutantin, die mit Kräften nach House of M geboren wurde. Darum haben die Rächer keine andere Chance als nach Utopia aufzubrechen und Hope in Gewahrsam zu nehmen. Doch Scott, alias Cyclops, lässt das nicht zu und ein wilder Kampf, Avengers versus X-Men beginnt!

 Das neue Event, was alles verändern wird. Wie oft wurde das schon angekündigt? Und jedes Mal waren die Auswirkungen mal mehr und mal weniger dauerhaft. Avengers versus X-Men jedoch mündet in Marvel NOW! Einem Neustart, mit dem neue Leser gewonnen werden sollen, durch bessere Einstiegsmöglichkeiten. Doch das nur nebenbei. Für Avengers vs. X-Men haben sich Marvels Architekten Matt Fraction, Brian Michael Bendis, Jason Aaron, Ed Brubaker und Jonathan Hickman zusammengetan um ein Event anzufertigen, das alles bisher da gewesene sprengen sollte. Die hier enthaltenen ersten beiden Ausgaben legen auch einen ziemlich guten Start hin. Die Handlung ist rasant und spannend.
Die Bilder sind dagegen nicht immer optimal. Zwar bin ich eigentlich ein Fan von John Romita Jr., aber leider hat er in den letzten Jahren doch an einigen Serien auch ganz schönen Murks verzapft. Auch hier ist seine Leistung eher durchwachsen. Es gibt immer wieder Panels, die einem ein echtes „Wow!“ entlocken und dann möchte man sich auch wieder verschämt wegdrehen.

FAZIT:

Der Start von Avengers versus X-Men ist gelungen. Eine spannende Geschichte mit insgesamt ordentlichen Zeichnungen gibt bereits zum Beginn so richtig Gas. Zusammen mit den einzelnen und näher beleuchteten Kämpfen aus AVX. Einer sechsteiligen Miniserie, die sich den Duellen näher widmet und ausführlicher beleuchtet. Manchmal ist das gelungen, manchmal auch nicht. Im vorliegenden Fall sind die Kämpfe zwischen Magneto und Iron Man, sowie Namor und dem Ding ganz unterhaltsam, aber nur der Erstere vermittelt noch ein paar Zusatzinfos.
Insgesamt ist das Heft also ein guter Start der Hoffnung macht, dass es diesmal etwas besser laufen könnte. Aber das wird dann wohl erst die Zeit zeigen.

Avengers #21 [Panini, Dezember 2012]

Die Ereignisse aus Avengers vs. X-Men schlagen auch bei den Avengers ihre Wellen. Doch was geschah kurz zuvor?
Die New Avengers finden sich gerade wieder in ihrem Hauptquartier ein und Luke Cage findet seine Frau und sein Kind wieder, als Captain America auftaucht und das drohende Unheil verkündet. Einige X-Men, die ebenfalls Avengers sind beziehen sofort Stellung und Manche verlassen sogar die Versammlung.
Aber vorher gibt es noch Einiges zu erledigen. Denn auch A.I.M. ist, mit den gestohlenen Informationen zu den Geheimnissen der Superhelden, noch immer auf freiem Fuss. Doch dank Noh-Var und seiner fortschrittlichen Kree-Technik können die Avengers die verbliebenen Anhänger aufspüren …
Das die Phoenix-Kraft aber schon viel länger existiert zeigen Aufzeichnungen aus K’un-Lun die schon Hunderte von Jahren alt sind. Deshalb müssen der aktuelle Yu-Ti (ein Herrscher über die magische Stadt) sowie sein Lei Kung (ein Lehrmeister in Kampfkünsten) einen neuen Iron Fist ausbilden, welcher der bevorstehenden Bedrohung gewachsen ist.

Ich persönlich finde es immer gut, wenn in Tie-Ins, also Geschichten die in ein Event hineinspielen, weitere Blickpunkte und Infos preisgegeben werden. Doch leider werden oftmals nur Kämpfe ausführlicher dargestellt und die Handlung somit ein zweites Mal nacherzählt. Doch in dieser Ausgabe ist es zum Glück nicht der Fall und man bekommt als Leser einen nicht gerade unbeträchtlichen Einblick in das, was direkt vor dem Angriff auf Utopia geschah. Dazu wird in Teilen auch die Handlung aus dem vorangegangenen Story-Arc zu Ende geführt und es gibt Ausblicke auf weitere einbezogene Handlungen. Alle drei sind spannend geschrieben und visuell ansprechen umgesetzt. Selbst Deodato sieht diesmal nicht so furchtbar aus, wie in den vorherigen Heften. Doch ein wirkliches kleines Highlight sind die Bilder zu US-Avengers. Denn da durfte Walter Simonson, der einen atemberaubenden Run an Thor in den achtziger Jahren vollbracht hat, erneut den Bleistift zur Hand nehmen. Und was soll ich sagen? Er hat es immer noch drauf. Seine Bilder mögen nicht ganz so modern wirken, wie die von Deodato, haben dafür eine ganz eigene und mich persönlich ansprechende Dynamik.

FAZIT:

Das erste Tie-In zu Avengers versus X-Men gefällt mir ebenso gut, wie die erste Ausgabe des Hauptevents. Sogar die Zeichnungen können mich nach einer etwas längeren Durststrecke wieder überzeugen. Da keimt doch wenigstens ein wenig Hoffnung auf, dass die Serie mit dem Event wieder etwas besser wird. Aber wissen kann man das erst nach den nächsten 5 Ausgaben der Serie, bevor es dann mit großen Schritten auf Marvel NOW! zugeht.