Haunt #1 [Panini, September 2010]

Heute widme ich mich dem neuen Projekt von Todd McFarlane (Spawn), Robert Kirkman (The Walking Dead), Ryan Ottley (Sea Bear & Grizzly Shark) und Greg Capullo (The Creech).
Die Rede ist von Haunt. Ein neuer Superheld betritt, die Bühne des hart umkämpften Marktes und ob das Quartett es nun gut oder schlecht macht (zumindest aus meiner Sicht), könnt ihr hier lesen…

Haunt #1

Kurt und Daniel Kilgore sind Brüder. Kurt ist ein ziemlich erfolgreicher Regierungsagent und Daniel ein eher heruntergekommener Priester. Regelmäßig besucht Kurt seinen Bruder um bei ihm die Beichte abzulegen und somit sein Gewissen zu bereinigen. Doch nach einem Einsatz in dem Kurt einen Wissenschaftler retten sollte wird er getötet und findet sich nun als Geist an der Seite seines Bruders wieder. In dieser Form hat er aber nicht nur die Eigenschaft seinen Bruder zu nerven, sondern verhilft ihm auch zu besonderen Kräften, die erstmals auftreten als Daniel bei seiner Schwägerin übernachtet, die nach dem Tod von Kurt noch immer sehr mitgenommen ist, und diese von ein paar Gangstern heimgesucht wird, welche auf der Suche nach einem Notizbuch des Wissenschaftlers sind, den Kurt befreien sollte.
Ab diesem Punkt beginnt Daniels Leben sehr kompliziert und vor allem gewfährlich zu werden, als er zusammen mit dem Geist seines Bruders, als das neue Wesen Haunt, Jagd auf die Gangster, deren Drahtzieher und einem Maulwurf macht.
FAZIT:
Die neue Serie von Todd McFarlane ist kein Meilenstein aber gekonnt solide Unterhaltung. Zum einen ist dies aber auch den mitwirkenden Künstlern Robert Kirkman (Walking Dead) als Co-Creator und Autor, Greg Capullo (Spawn) zuständig für das Design und die Gestaltung sowie einige grobe Layouts, und Ryan Ottley (Invincible) als Zeichner zu verdanken. Genau genommen ist nämlich Haunt nur eine Mischung aus Spider-Man und Spawn und ähnlich liest es sich auch. Geballte Gewaltdarstellung und massive visuelle Reizüberflutung „zeichnen“ das Werk dabei aus. Die Geschichte an sich weiß leider nicht so sehr zu überzeugen, aber man muss auch sagen das dies hier erst die ersten fünf Ausgaben sind, und eine Origin nun mal nicht ganz einfach ist, vor allem wenn es schon einen Haufen wesentlich interessanterer und innovativerer Helden gibt. Von daher müsste man evtl. noch den zweiten Band abwarten und sehen wie sich das Ganze weiterentwickelt um zu sehen ob Haunt auch für die Zukunft eine Chance hat, oder nach kürzester Zeit wieder in der Versenkung verschwindet. Abgesehen von den genannten Kritikpunkten ist Haunt solide einfache Actionunterhaltung wie sie auch einfache, aber erfolgreiche Kinoblockbuster bieten, und kann wenigstens mit einem hohen Unterhaltungswert punkten.

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3 Kommentare zu “Haunt #1 [Panini, September 2010]

  1. Gerade erst entdeckt, den Artikel. Ich hab die Leseprobe zu Haunt in Spawn #100 gesehen und die hat mir ganz gut gefallen. Hat mich fröhlich an die 90er erinnert. Nach der Kritik werd ich auf jeden Fall mal richtig reinschnuppern. 🙂

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