Spider-Man & The Avengers (52) [Spider-Man Nr. 3 & Avengers Nr. 3]

Weiter geht es diese Woche mit den jeweils dritten Ausgaben der aktuellen Heftserien. Die Einleitung kann ich diesmal auch kurz halten, weil ich sonst dazu neigen würde schon wieder zu viel vom Inhalt zu verraten, aber ich kann sagen, dass es spannend bleibt. Und nun geht es los …

Spider-Man Avengers

Spider-Man Nr. 3 [Oktober 2016]

Autor: Dan Slott, Christos Gage
Zeichner: Giuseppe Camuncoli
Format: Heft
Umfang: 60 Seiten
Inhalt: Amazing Spider-Man (2015) 4-5
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Noch immer hat es Spider-Man mit der trügerischen Organisation Zodiac zu tun. Sogar SHIELD ist inzwischen mit an Bord und das Peters Webware in den Händen von Zodiac ist, macht es nicht einfacher. Doch gerade als sie die weltweiten Basen zeitgleich angreifen wollen, bekommt Peter einen Notruf seiner Tante aus dem südafrikanischen Nadua. Gemeinsam mit ihrem Mann Jay wollte sie dort im Auftrag von Parker Industries für gratis Strom sorgen, um die Wirtschaft anzukurbeln, als das Team von einer Horde Kobolden angegriffen wird …

Das Zodiac ein ernst zu nehmender Gegner ist, haben Slott und Gage schon recht frühzeitig klargemacht. Doch die Entwicklungen in dieser Ausgabe sind doch ziemlich überraschend. Immerhin trennt sich die Organisation mal so mir nichts, dir nichts von einem Großteil seiner Mitglieder. Das erinnert fast schon an Hydra-Methoden. Das alleine reicht aber nicht, um Peters Leben auf den Kopf zu stellen. Zusätzlich gibt es da noch einen geheimen Drahtzieher, der frühere Gegner Spider-Mans rekrutiert und auch innerhalb Parker Industries gibt es einen Verräter. Slott und Gage halten die Spannung gekonnt aufrecht, und auch wenn es dem Leser mitunter schon klar ist, wer hier gewisse Fäden zieht, möchte ich an dieser Stelle nichts Weiteres verraten.
Über Giuseppe Camuncolis Artwork muss ich ebenfalls keine weiteren Worte verlieren, zumal ich darüber bereits einiges verfasst habe. Daher bleibt es bei grandiosen Zeichnungen mit kleineren Verbesserungsmöglichkeiten, gerade was die Anatomie betrifft.

Ohja, so macht das wirklich Spaß. Als alter Hase in der Welt von Spider-Man gibt es immer wieder eingestreute Easter Eggs, aber auch als Neuling würde man sich nicht verloren fühlen. Sicher sind für diejenigen, die Spider-Man schon länger verfolgen einige „Richtungen“ eher wahrnehmbar, als für Neueinsteiger, die Spannung leidet darunter aber nicht.

Avengers Nr. 3 [Oktober 2016]

Autor: Mark Waid
Zeichner: Mahmud Asrar
Format: Heft
Umfang: 60 Seiten
Inhalt: All-New, All-Different Avengers (2016) 4-5
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Gerade frisch zusammengefunden beziehen die „Avengers“ ihr neues Hauptquartier in einem alten Hangar von Stark Industries. Sogar Jarvis ist wieder mit dabei, wenn gleich er bisher wenig Begeisterung ob des zusammengewürfelten Teams zeigt. Als dann aber einer der Avengers offenbar ein falsches Spiel spielt und seine Teammitglieder gegeneinander hetzt, wird es kompliziert. Nicht nur, dass die neue weibliche Thor plötzlich den aktuellen Captain America, Sam Wilson, küsst, auch die derzeitige Ms. Marvel Kamala Khan muss sich mit der Entwicklung auseinandersetzen, kein Avengers sein zu dürfen, und das nur, weil es Beweise gibt, die aussagen, dass sie Menschen absichtlich in Gefahr gebracht hätte …

Erst die dritte Ausgabe und Mr. Waid zieht bereits alle Register der zwischenmenschlichen Krisenbewältigung. Zwei Avengers mit einer Liebesbeziehung sind zwar nicht neu, aber bietet immer wieder genug Konfliktpotenzial. Wenn dann noch eine Intrige innerhalb des Teams dazukommt, wird es umso spannender. Da braucht es mitunter nicht einmal einen gefährlichen Gegner, um das Team auf die Probe zu stellen und so sind die Schurken, mit denen sich das junge Team auseinandersetzen muss, eher zweite Wahl. Ich persönlich finde das eine sehr gute Entscheidung, da so der Fokus eher auf den Teamproblemen liegt, als auf den Schurkenkämpfen. Und dies inszeniert Waid bisher sehr gut.
Ebenfalls sehr gut macht Mahmud Asrar seinen Job als Zeichner. Asrars Stil erinnert mich ein wenig an Stuart Immonen, ist aber dennoch eigenständig und keine Kopie davon. Asrar schafft es die Story fast schon cineastisch zu Papier zu bringen und erzeugt somit eine wohlige Kinoatmosphäre mit rasanten Szenarien und ruhigen nachdenklichen Passagen. Asrar versteht sich eben auf beides sehr gut.

Obwohl ich schon seit den frühen 90er Jahren auch recht regelmäßig die Avengers, bzw. damals noch „Die Rächer“, verfolge, kommt mit solch frischen Geschichten keine Langeweile auf. Natürlich liegt dies auch am Autor Mark Waid, der sich gut darauf versteht nicht nur einfach eine Teamstory zu schreiben, sondern jedem Mitglied einen gewissen Freiraum zu geben, ohne es zu sehr ins Rampenlicht zu rücken und andere Mitglieder zu vernachlässigen. So kann es von mir aus gerne weitergehen.

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