Manga (13) [Kaito Kid Treasured Edition Nr. 1 & Detektiv Conan Nr. 65]

Ja, auch diese Rubrik halte ich weiterhin aktiv. Und damit es nichtlangweilig wird, weil ich so wirklich aktiv nur Detektiv Conan verfolge, streue ich immer wieder mal andere abgeschlossene Mangaserien, die ich noch nicht, oder in Neuauflagen wieder lese, mit ein. Heute wäre das neben dem 65. Detektiv Conan-Band auch der erste Band von Kaito Kid in der Treasured Edition, die kürzlich mit einem fünften Band erweitert wurde …

Manga

Kaito Kid Treasured Edition Nr. 1 [Oktober 2012]

Autor: Gosho Aoyama
Zeichner:
Gosho Aoyama
Format:
Manga/Taschenbuch
Umfang:
208 Seiten
Inhalt:
Magic Kaito Treasured Edition Vol. 1 (まじっく快斗)
Verlag:
Egmont Manga
Preis:
7,50 Euro

Kaito Kuroba ist eigentlich ein ganz normaler Schüler. Naja, fast normal. Ein bisschen vorlaut und rechthaberisch ist er und Zaubern ist sein Hobby. Doch eines Tages entdeckt er ein Geheimnis seines Vaters Toichi Kuroba. Denn dieser war als der geheimnisvolle Dieb Kaito Kid unterwegs und hat mit halsbrecherischen und aufsehenerregenden Einbrüchen Schlagzeilen gemacht. Doch eines Tages war Schluss. Nun aber ist ein neuer Kaito Kid aufgetaucht und Kaito weiß, dass es sein Vater nicht sein kann, weil dieser bereits verstorben ist. Wer also gibt sich jetzt als Kaito Kid aus?

Kaito Kid ist nicht nur Aoyamas erste eigene Figur, mit der er noch vor Detektiv Conan Erfolge feierte. Kaito Kid, auch als Meisterdieb 1412 bekannt, ist an Maurice Leblancs „Arséne Lupin“ angelehnt. Die Zahl 1412 wurde übrigens bewusst gewählt, weil bei handschriftlicher Schreibweise sich die Zahlen auch als das Wort „KID“ lesen lassen. Kaito Kid, oder auch まじっく快斗 (majikku Kaitō) erscheint seit 1988 immer wieder in unregelmäßigen Abständen. So kam es auch, dass es bei der ersten Taschnbuch-Veröffentlichugn nur drei Bände gab und erst zwei Jahre später ein vierter Band nachgeschoben wurde. Bei der nun vor Kurzem veröffentlichten Treasured Edition, die ich euch auch hier vorstellen möchte, waren es zunächst auch nur die bis dato vie rbekannten Bände, bis diesen Monat ein neuer fünfter Band veröffentlicht wurde.
Ich muss ganz klar sagen, dass man dem Manga sein Alter durchaus anmerkt, was aber nicht bedeutet, dass er schlecht gealtert sei. Im Gegenteil, auch wenn heute andere Zeichnungen und Stile den Manga-Markt prägen, sind Aoyamas Bilder nach wie vor sehr schön anzusehen. Die Geschichten selbst sind zwar noch recht einfach und auch beim Artwork merkt man, dass Aoyama, wie er selbst zugibt, nicht immer alle Mittel hatte, was sich vor allem in der sparsamen Verwendung von Rasterfolie äußert, und somit doch manchmal sehr simpel gehalten sind.

Trotz allem macht Kaito Kid auch nach so vielen Jahren noch sehr viel Spaß. Zwar ist dieser Kaito Kid noch nicht der Meisterdieb, der später auf den kleinen Detektiv trifft, aber gerade die Neckereien zwischen Kaito und seiner Klassenkameradin Aoko Nakamori sorgen für das eine oder andere Schmunzeln.

Detektiv Conan Nr. 65 [Dezember 2009]

Autor: Gosho Aoyama
Zeichner: Gosho Aoyama
Format: Manga/Taschenbuch
Umfang: 192 Seiten
Inhalt: Meitantei Conan Vol. 65 (名探偵コナン)
Verlag: Egmont Manga
Preis: 6,00 Euro

Noch immer versucht Conan aufzuklären, weshalb Sonokos Onkel Jirokichi Suzuki sich trotz Kaito Kids Ankündigungsschreiben, den unüberwindbaren Tresor „Der eiserne Dachs“ öffnen zu wollen, unbeeindruckt zeigt. Aber auch als dieser Fall abgeschlossen ist kommt Conan nicht zur Ruhe. Denn kurz darauf tauchen ein paar alte Bekannte auf, die Conan und Kogoro um Hilfe bitten, bei der Aufklärung eines mysteriösen Mordfalls. Leider bleibt es nicht nur bei einem Opfer …

Auch nach so vielen Fällen schafft es Gosho Aoyama noch immer, die Spannung aufrechtzuerhalten. Zwar gelingt dies nicht bei allen Fällen gleichermaßen gut und manche wirken dann doch schon etwas konstruiert, aber in diesem Band ist die Mischung gelungen und es ist nicht ganz so einfach, die Täter zu erkennen. Gerade der zweite Fall,d er sich nach einem kurzen Intermezzo in einer Bank entwickelt, fordert schon einiges an detektivischem Geschick ab. Nur spärlich gibt Aoyama die Hinweise auf den Täter preis.
Die Zeichnungen sehen gewohnt gut aus und man sieht, dass Aoyama sein Handwerk als Manga-ka versteht. Das Artwork ist klar, ohne unnötige Spielereien und weißt dennoch viele Details auf, wodurch die Szenarien lebendig wirken. Aber auch die bekannten SD und Slapstickeinlagen fehlen nicht.

Bereits 65 Bände und Detektiv Conan hat in meinen Augen noch nichts an seiner Faszination eingebüßt. Allerdings wäre es schöner, wenn auch die Hintergrundgeschichte, um die schwarze Organisation langsam etwas weiter vorangetrieben würde. Denn immerhin leidet der inzwischen 55-jährige immer wieder an gesundheitlichen Problemen, die längere Krankenhausaufenthalte nach sich ziehen. Und es wäre sehr schade, wenn Detektiv Conan mit einem offenen Ende zurückbleiben würde.

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