Manga (14) [Detektiv Conan Nr. 66 & Pretty Guardian Sailor Moon Nr. 1]

Dass ich es ernst meine mit dem Fortkommen der Reviews auf dem Blog beweise ich heute mit den nächsten Manga-Reviews. Neben dem fast schon obligatorischen „Detektiv Conan“ ist diesmal der erste Band der Neuauflage von „Sailor Moon“ dabei. Zwar besitze ich bereits die 18 Bände der damaligen deutschen Erstveröffentlichung, aber die neue Übersetzung und die original japanische Aufmachung haben mich von Beginn an überzeugt, auch diese Version in mein Regal zu stellen, nachdem ich sie gelesen habe …

Manga

Detektiv Conan Nr. 66 [April 2010]

Autor: Gosho Aoyama
Zeichner: Gosho Aoyama
Format: Taschenbuch
Umfang: 192 Seiten
Inhalt: Meitantei Conan Vol. 66 (名探偵コナン)
Verlag: Egmont Manga
Preis: 6 Euro

Der Fall mit der roten Wand findet endlich seinen doch recht überraschenden Abschluss, aber dies bedeutet noch nicht das Ende der Zusammenarbeit zwischen Kogoro Mori und den Ermittlern der Nagano-Präfektur. Kurz darauf wird Kommissar Shiratori mit seiner Vergangenheit und einem neuen Mordfall konfrontiert, bei dem er kurzerhand als Alibi herhalten muss. Doch kaum das dieser Mord geklärt ist taucht ein neues Rätsel für die Detektive Boys auf, als sie zu einem mysteriösen Schuppen kommen, der offenbar von Meistermechaniker Kichiemon Samizu erschaffen wurde und einem möglichen Dieb als Versteck dient. Als würde das aber noch nicht reichen tauchen auch noch plötzlich Heiji und Kazuah auf, die nach einem „Freund“ suchen, der seit kurzem verschwunden ist …

Ziemlich viel Detektivaction für nur 200 Seiten und ja, ich bin wieder einmal wunderbar unterhalten worden. Der Autor und geistige Vater hinter dem kleinen Meisterdetektiv gibt sich nach wie vor die größte Mühe, um spannende Geschichten zu erschaffen, die den Leser von beginn an fesseln und zum miträtseln animieren. Dass er hierfür den einen oder anderen Kniff einsetzt, versteht sich von selbst. Logisch auch, dass nicht alle gleichermaßen gut funktionieren, aber im Großen und Ganzen sind die meisten Fälle schon ein paar Herausforderungen.
Zeichnerisch gibt es kaum etwas auszusetzen. Aoyamas Stil ist sicher, deutlich, trotzdem detailliert und auch beim Einsatz von SD-Elementen, die vor allem die Hauptfigur treffen, zu keiner Zeit verspielt der unglaubwürdig.

Detektiv Conan bleibt trotz gelegentlicher Längen, meine Lieblingsmangaserie. Das Rätseln und Ermitteln ist dabei ebenso faszinierend, wie die weiteren Entwicklungen der Hauptgeschichte im Hintergrund. Dazu kommt noch ein wenig Humor, der aber derzeit auch etwas abgenommen hat. Ein großes Manko sind aber die Figuren, die sich nur langsam entwickeln. Bei Kogoro und den Detektive Boys scheint die charakterliche Entwicklung derzeit sogar stillzustehen und beim Rest kaum vorhanden zu sein. Da wäre mehr möglich, aber vielleicht kommt das noch.

Pretty Guardian Sailor Moon Nr. 1 [September 2011]

Autor: Naoko Takeuchi
Zeichner: Naoko Takeuchi
Format: Taschenbuch
Umfang: 238 Seiten
Inhalt: Bishoujo Senshi Sailor Moon Vol. 1
Verlag: Egmont Manga
Preis: 6,50 Euro

Usagi Tsukino ist eine ganz normale Mittelschülerin. 14 Jahre alt, ein bisschen weinerlich und irgendwie immer zerstreut. Doch eines Tages begegnet ihr ein schwarzes Kätzchen, dass ein Pflaster auf der Stirn trägt. Fürsorglich, wie Usagi nun einmal ist, befreit sie das Kätzchen von dem Pflaster, ohne zu wissen, dass sich damit ihr ganzes Leben verändern wird. Schon kurz darauf ist sie als Kämpferin für Liebe und Gerechtigkeit – Sailor Moon unterwegs, um neue Gefährten und den Silberkristall zu finden und Gegner daran zu hindern die Energie der Menschen zu sammeln …

Seit Februar 1992 macht die von der japanischen Manga-ka Naoko Takeuchi erdachte Heldin die Welt der Manga, Anime, Musicals und auch des Merchandise unsicher. Sailor Moon, oder auch Pretty Guradian Sailor Moon (美少女戦士セーラームーン, Bishōjo Senshi Sērā Mūn, was auf Deutsch „Schöne Mädchenkriegerin Sailor Moon“ bedeutet und früher unter dem offiziellen internationalen Titel „Pretty Soldier Sailor Moon“ lief) gehört zu den Genres der Fantasy/Shojo/Magical Girl-Serien, die sich zwar vorrangig an Mädchen richten, da die Heldinnen hier als Identifikationsfiguren herhalten, können aber genauso gut von jedem anderen Geschlecht und Alter gelesen werden, da die ursprüngliche Klassifizierung mit dem Fortschreiten der Geschichte immer weiter verschwimmt.
Inhaltlich zeigt sich der erste Band noch relativ einfach, müssen doch hier erst einmal die Grundsteine für die spätere Fantasy-Saga gelegt werden. Auch optisch ist Sailor Moon trotz bereits gefestigtem Stil von Naoko Takeuchi das Alter durchaus anzusehen. Leider gibt es auch schon hier in den frühen Bänden bereits viele Probleme mit dem Plot, weshalb sich gewissen Längen in der Handlung ergeben.

„Sailor Moon“ war zusammen mit den „Gunsmith Cats“ mein Einstieg in die Welt der Manga. Danach sortierte ich, was mir gefiel und so konzentrierte ich mich nur auf ein paar wenige Titel im Jahr. Das hat sich bis heute nicht geändert. Und auch, wenn ich inzwischen ein erwachsener Mann von über 40 bin, erzeugt „Sailor Moon“ noch immer einen gewissen Nostalgie-Charme, der aber zugegebenermaßen einer gewissen Ernüchterung geschlagen geben muss.

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2 Kommentare zu “Manga (14) [Detektiv Conan Nr. 66 & Pretty Guardian Sailor Moon Nr. 1]

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