Gratis Comic Tag 2018-Review (27): Oblivion Song [Cross Cult]

Robert Kirkman ist, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, nun auch bereits zum vierten Mal beim Gratis Comic Tag dabei. Und jedes Mal bei Cross Cult. Neben „The Walking Dead“, seiner derzeit wohl erfolgreichsten Serie, waren das bereits „Super Dinosaur“, „Outcast“ und das dieses Jahr vorgestellte „Oblivion Song“. Man kann also fast sagen, dass Kirkman ein Erfolgsgarant darstellt. Aber wie so oft muss man aufpassen, dass Vorschusslorbeeren nicht zu schnell vergeben werden und ich bin ja sowieso immer ein Skeptiker. Also schauen wir mal, was „Oblivion Song“ wirklich kann …

Oblivion Song

10 Jahre ist es her, dass in Philadelphia aufgrund eines interdimensionalen Ereignisses ein Großteil der Region verändert wurde und viele Menschen verschwanden oder ihr Leben verloren haben. Doch auch seltsame Wesen und Monster kamen mit dieser Anomalität auf die Erde und nun ist Nathan auf der Suche nach den Menschen, die sich während dieses Ereignisses an eben jenem Ort aufhielten. Immer wieder findet er Menschen, die diese Zeit und die neuen Umstände überlebt haben. Er fängt sie ein und bringt sie zurück, zu ihren Familien. Den einzigen, den Nathan bisher nicht finden konnte, ist sein Bruder Ed …

Kirkman ist wirklich ein sehr umtriebiger Autor. Immer wieder zaubert er scheinbar mühelos neue Ideen aus dem Ärmel und oftmals sind diese sogar extrem erfolgreich. Logisch also, dass Fans und Kritiker hellhörig werden, wenn wieder eine neue Serie auftaucht, für die Kirkman verantwortlich zeichnet und dementsprechend schnell sind dann auch die Lobeshymnen verfasst. Und ja, auch wenn mir Kirkmans Arbeiten bisher ganz gut gefallen haben, bin ich jemand, der nicht so schnell auf einen Hypezug aufspringt, es sei denn, ich bin selbst davon überzeugt.
In seinen Grundzügen bedeutet dies, dass ich fast immer mit dem gleichen Erwartungspegel an etwas Neues herangehe und dies funktioniert bisher ganz gut. Aber ich muss auch leider zugeben, dass ich von Oblivion Song echt überrascht bin. Es gefällt mir sehr gut, die Mischung aus Fantasy und Endzeitszenario, verstrickt mit einem Familiendrama und etwas Politthriller. Denn irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hinter den ganzen Ereignissen die Regierung stecken könnte. Aber das wird sich sicher noch zeigen.
Neben der wirklich interessanten Geschichte kann ich auch die Zeichnungen von Lorenzo De Felici lobend erwähnen. Auch wenn mir der Name nicht direkt etwas sagt, kommt mir sein Artwork bekannt vor. Aber vielleicht sind es auch nur Ähnlichkeiten und die Farbgebung, die dieses Gefühl hervorrufen.

Bisher bin ich von „Oblivion Song“ wirklich sehr angetan und würde gerne wissen, wie es weitergeht. Da die Serie ab er auch in den USA noch recht neu ist, bin ich noch ein wenig skeptisch und werde vielleicht ein wenig warten, um zu schauen, wie es sich entwickelt.

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