Die Schiffbrüchigen von Ythaq Nr. 15: Imperator Express – Die seltsame Karawane [Splitter, Februar 2019]

Im Jahre 2006 erschien der erste Band von Die Schiffbrüchigen von Ythaq. Als ich damals mit dieser atemberaubenden Reihe angefangen bin zu lesen, konnte ich noch nicht erahnen, dass es sich so sehr lohnen wird. Der erste Zyklus umfasst neun Bände. Die Charaktere, die Handlung, die Zeichnungen und die Farben konnten mich in ihrer Gesamtheit absolut überzeugen. Jede Ausgabe von Die Schiffbrüchigen von Ythaq war für mich ein weiteres Highlight. Mit dem zweiten Zyklus nahmen politische Themen und komplexere Wendungen der Helden und Geschichte zu. Als Leser fiel es mir zusehends schwieriger, den Abenteuern der Helden stringent zu folgen (vielleicht muss man die Story einfach am Stück genießen). Der zweite Zyklus ist definitiv nicht schlecht, doch der erste Zyklus hat mich bisher umgehauen. Mit diesem 15. Band ändert sich das Gefüge wieder etwas in Richtung WOW. Die Story ist leicht zu verstehen, stringent und nachvollziehbar. Durchgehend macht das Album Freude. Spannung und Intrigen sind vorhanden. Ich bin sehr froh über ein so gelungenes Album und hoffe, dass die kommenden Alben ähnlich cool werden.

Die Schiffbrüchigen von Ythaq Nr. 15: Imperator Express – Die seltsame Karawane

Autor: Christophe Arleston (Text)
Zeichner: Adrien Floch, Fred Blanchard (Design), Claude Guth (Farben)
Format: Hardcover Album
Umfang: 48 Seiten
Inhalt: Les naufragés d’Ythaq 15: Imperator Express – La Caravane de l’étrange
Verlag: Splitter Verlag
Preis: 14,80 Euro

Als Einleitung formuliere ich mal den Klappentext auf der Rückseite des Albums:

Narvath, Granit, Callista und Krurgor sind zurück auf ihrem Planeten. Nur Narvath ist im Besitz der Schlüssel, mit deren Hilfe man in das Paralleluniversum von Ythaq gelangen kann. Aber diese Unendlichkeit neuer Welten in Reichweite und die Reichtümer, die sie verheißen, wecken so manche Begehrlichkeiten.

Auf dem Planeten gibt es die Bevölkerung der Purpurnen, welche sich an die Reste ihrer Technologie klammern. Es gibt die Makis, welche sich für den Krieg zwischen den Bürgern des Planeten interessieren und es gibt die Balaren. Die Balaren versuchen sich, gleichgültig aus allem herauszuhalten. Eine Besonderheit der Balaren (sie sehen sehr ähnlich wie die Menschen aus) ist, dass sie ihr Geschlecht ändern können. Dies können sie aber nur, solange sie sich noch nicht fortgepflanzt haben. Narvath liegt im Koma. Bald gesellt sich auch noch ihre Reisebegleitung Danaelle zu Narvath ins Koma. So kommt es, dass Granit sich zeitweise alleine mit den beiden aufmacht, um an das andere Ende des Planeten Aschgrün zu fahren. Dort halten sich derzeit die Schiffe der Föderation auf. Um dorthin zu gelangen, heuert Granit als Stewardess im Luxuswagon der Imperator Express an.

Noch ist Granit nicht allein unterwegs

Noch ist Granit nicht allein unterwegs

Sie merkt allerdings nicht, dass sie nach einem Überfall in einem Gasthaus, beobachtet werden. Die Arbeit im Zug ist nicht leicht für Granit. Hier gibt es doch durchaus seltsame Gäste, die wie Zuckerwatte behandelt werden möchten. Die Strecke und die Fahrt mit dem Imperator Express ist ebenfalls äußerst gefährlich und führt an vielen Passagen auf dem Planeten vorbei, welche man eher meiden würde. So stellt sich für den Leser dieses Bandes die Frage, was geschieht mit Danaelle und Narvath? Erwachen die beiden in dieser Ausgabe noch aus dem Koma? Kommt der Imperator Express an sein Ziel, ohne angegriffen zu werden? Schaffen es Danaelle, Narvath und Granit in Aschgrün anzukommen und Kontakt zu den Schiffen der Föderation aufzunehmen? Was wird sie bei der Föderation erwarten?

Hier steht der Imperator Express - Die seltsame Karawane

Hier steht der Imperator Express – Die seltsame Karawane

Diese Fragen werden mit einem Cliffhanger weitestgehend beantwortet. Der Band hat mir sehr gut gefallen, weil er sich mehr auf die Figuren konzentriert und einem linearen Weg, nämlich dem Weg mit dem Imperator Express nach Aschgrün, konzentriert. So bleibt die Handlung einfach, verstrickt sich nicht und macht zeitgleich auch noch Freude. Schöne und auch lustige Momente gibt es, wenn Granit ihrer Arbeit als Stewardess nachgeht. Sie hat es einfach nicht leicht mit manchen Gästen. Es macht Spaß zu lesen, wie der Zug den Gefahren trotzt und welchen Gegnern Granit auf dem Zug alles begegnet. So hat mir der Band sehr gut gefallen, die Zeichnungen sind wie immer äußerst ansehnlich und die Farben passen sich den schönen Zeichnungen, kräftig aber nicht knallbunt, an. Jetzt freue ich mich wieder riesig auf eine kommende Ausgabe der Schiffbrüchigen von Ythaq.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2018 -2019 Splitter Verlag / Soleil Productions (editions)

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