Ist schon wieder ein Weilchen her, dass ich in dieser Rubrik etwas geschrieben habe und dementsprechend ist auch der Rückstand ziemlich groß. Ich muss mich echt bemühen, da ein wenig aufzuholen. Den Anfang mache ich heute mit den Märzausgaben von Spider-Man und den Avengers. März 2014 wohlgemerkt. Oder leider, muss ich wohl sagen.
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Schlagwort-Archive: Ex Nihilo
Spider-Man & The Avengers (20) (Spider-Man Nr. 7 & Avengers Nr. 7)
Sp-Ock entwickelt sich weiter und auch bei den Avengers geht es schnurstracks voran ins nächste Event. Deshalb versuche ich mal, ein wenig Boden gutzumachen …
Spider-Man & The Avengers (19) (Spider-Man Nr. 6 & Avengers Nr. 6)
Weiter geht es mit den Abenteuern von Spider-Man und den Avengers. Und keine Sorge, den Witz mit Einzelheftserien mache ich diesmal nicht schon wieder …
Spider-Man & The Avengers (18) (Spider-Man Nr. 5 & Avengers Nr. 5)
Nach langer Zeit und vielen anderen Beiträgen geht es heute endlich wieder mit den regulären Monatsausgaben von Spider-Man und den Avengers weiter. Nicht verwechseln. Ich meine die Einzelheftserien …
Spider-Man & The Avengers (17) (Spider-Man Nr. 4 & Avengers Nr. 4)
Inzwischen bin ich ein wenig in Rückstand geraten (wer mich kennt, der weiß, dass dies nichts Außergewöhnliches ist) aber dennoch heute geht es mit den November-Ausgaben von Spider-Man und den Avengers weiter …
Spider-Man & The Avengers (16) (Spider-Man Nr. 3 & Avengers Nr. 3)
Weiter geht es mit den monatlichen Abenteuern der Rächer und von Spider-Man. Die Ereignisse spitzen sich in beiden Fällen zu …
Spider-Man Nr. 3 [Panini, Oktober 2013]
Noch immer ist Otto dabei sein Ego aufzupolieren, indem er erneut die Schulbank drückt, um einen Doktortitel zu erhalten. Dabei lernt er auch die kleinwüchsige Anna Maria Marconi kennen, mit deren Hilfe er sein Ziel erreichen will. Doch es tauchen immer wieder Probleme auf, die seine Beziehung zu Anna auf die Probe stellen. Zuerst setzt Massacre mehrere Menschenleben aufs Spiel und dann erlauben sich Screwball und Jester einen kleinen aber peinlichen Scherz mit Bürgermeister Jameson. In beiden Fällen zeigt Otto einen Spider-Man, der auch vor drastischen Mitteln nicht zurückschreckt, und zieht so die Aufmerksamkeit seiner Rächerkollegen auf sich.
Dan Slott schickt seinen Spider-Man auf eine gnadenlose und brutale Ganovenjagd. Otto, alias Spider-Man, rächt und bestraft auf eine eigene und nicht gerade zimperliche Art. Dabei ist es egal, welches Verbrechen erfolgt ist. Screwball und Jester beispielsweise haben nur Eierkopf Jameson ein wenig bloßgestellt. Doch Otto prügelt beide krankenhausreif. Das Otto so überzogen reagiert liegt nicht alleine an seinem ehemaligen Schurkenstatus, sondern in seiner Persönlichkeit und diese legt Slott Schicht für Schicht offen.
Für die Umsetzung von Slotts Skript sind Giuseppe Camuncoli und Humberto Ramos verantwortlich. Beide sind fast schon alte Hasen, was den Netzschwinger betrifft. Trotzdem ist es gerade bei Ramos ein wenig befremdlich, wie detailliert er Ottos Brutalität in Szene setzt. Bisher war Humberto eher der Typ für funny Actionszenen, als für exzessive Gewaltdarstellungen.
FAZIT:
Der neue, bessere Spider-Man, wie Panini die Hefte übertitelt, ist schon sehr gewöhnungsbedürftig und als alter Fan von Peter tut es schon weh, wie Otto das Ansehen von Spider-Man mit Füßen tritt. Viel schlimmer aber ist die Tatsache, dass er mit dieser Schiene derzeit erfolgreicher ist, als es Peter jemals als Spider-Man war. Aber Peter ist noch da und kämpft sich durch Ottos Geist. Das schürt noch ein wenig die Hoffnung, dass Peter irgendwann wiederkommen könnte. Aber auch so macht Spider-Man nach wie vor Spaß, wenn man sich denn auf etwas Neues einlassen kann.
Avengers Nr. 3 [Panini, Oktober 2013]
Die Avengers haben Adam, die jüngste Schöpfung von Ex Nihilo mit auf die Erde gebracht und versuchen verzweifelt seine Sprache zu erkunden und zu entschlüsseln. Dabei ist Tony mächtig auf dem Holzweg, während auf einer Farm in Iowa ein neuer Wächter der imperialen Garde der Kree „geboren“ wird. Dass es sich bei dieser Dame sogar noch um die Enkelin von einem früheren Teamkameraden Captain Americas handelt, ist dabei zweitrangig.
Derweil bekommt der „neue“ Spider-Man mächtig Ärger im Rächerturm und Shang Chi versucht die derzeitige Captain Universe, Tamara Devoux, auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Immerhin liegt ihr früheres Leben und dass ihrer Tochter bereits 10 Jahre zurück. Auch wenn dies ihr selber nicht weiterhilft, kann sie Tony bei dem Problem mit Adam ein bisschen auf die Sprünge helfen …
Jonathan Hickman kreiert ein sehr komplexes neues Marvel-Universum und scheut sich dennoch nicht davor, auch alte Figuren einzubeziehen, während er fast schon nebenbei, Neue aus dem Ärmel schüttelt. Auch wenn es aktuell noch nicht den Anschein hat, könnte sich Ex Nihilo zu einem zähen Gegner für die Avengers entpuppen. Man spürt ebenfalls, dass es sich bei Avengers um die zentrale Serie des Marvel-Universums handelt. Nicht etwa deshalb, weil fast das gesamte Arsenal irgendwie ein Rächer oder Ersatzrächer ist, sondern weil hier Stränge zusammenlaufen und neu starten. Es ist ähnlich, wie bei DCs Justice League, nur das die Avengers auf einem anderen Niveau angesiedelt sind, als es bei DCs Pendant der Fall ist.
Auch das Artwork gefällt mir inzwischen um einiges besser. Ist doch nach Jerome Opeña ein alter Hase mit familiärer Vergangenheit vertreten. Bereits seit dem zweiten Teil des letzten Heftes illustriert Adam Kubert die Serie und dieser liefert auch genau das ab, was ich persönlich von einer solchen Serie erwarte. Er schafft es auch, ruhige Momente glaubwürdig darzustellen. Dies zeigt sich besonders deutlich in der zweiten Hefthälfte, in der es, abgesehen von ein paar Rückblenden und Spider-Mans kleinen Streitereien, keine Action gibt, und die trotzdem spannend umgesetzt ist.
FAZIT:
Die Avengers gewinnen langsam an Fahrt. Aber wirklich nur langsam. Inhaltlich passiert diesmal nicht viel. Vermutlich will Hickman den Leser nach dem Auftakt ein wenig verschnaufen lassen. Aber in der nächsten Ausgabe sollte es dann schon ein wenig vorankommen. Dafür wird das Auge erfreut, was aber genaugenommen so ganz alleine nicht wirklich reicht. Trotzdem glaube ich an das, was Hickman plant und freue mich schon auf das nächste Heft.
Spider-Man & The Avengers (15) (Spider-Man Nr. 2 & Avengers Nr. 2)
Nachdem ich bei den vergangenen Reviews aus dieser Rubrik die allerletzten Ausgaben der Avengers Heftserie vor Marvel NOW! und der Spider-Man Magazin-Ausgaben vorgestellt habe, sind diesmal die zweiten Hefte der neuen Spider-Man und Avengers Monatsserien an der Reihe. Die ersten Ausgaben der Avengers und von Spider-Man habe ich einzeln im Rahmen eines Marvel NOW! Reviewspecials bereits dargebracht.
Spider-Man Nr. 2 (Marvel NOW!) [Panini, September 2013]
Otto Octavius fühlt sich in seiner neuen Rolle als Spider-Man und Held der Stadt sichtlich wohl. Er spielt den Superhelden, tut Gutes, erfindet viele neue Dinge und erfreut sich an seinem Intellekt. Doch es gibt ein Problem, welches ihn sichtlich verletzt. Peter Parker hat so viel erreich tun erfunden, aber er besitzt keinen Doktortitel. Dies kann Otto nicht auf sich sitzen lassen. Er schreibt sich also in der Uni ein, um seinen Doktortitel nachzuholen. Aber es gibt auch noch ein weiteres Problem. Einer von Ottos alten Mitstreitern, der Geier Adrian Toomes, hat eine Gruppe von Kindern um sich geschart, um seine Verbrechen zu begehen. Das geht auch für den neuen Spider-Man einen Schritt zu weit und er setzt drastische Mittel ein …
Dan Slott schickt seinen neuen, besseren Spider-Man in einen Haufen neuer Abenteuer. Und aus jedem scheint er gestärkt hervorzugehen. So scheint es. Aber ob dem wirklich so ist, wird sich wohl erst noch zeigen. Immer wieder schwingt das Gefühl mit, dass Slott mit dem neuen Spider-Man noch einiges vorhat. Für mich als alter Fan von Peter Parker, der auf eine Rückkehr hofft, ist das irgendwie ernüchternd und trotzdem gefällt mir die neue Richtung bisher ganz gut. Vor allem, die Art und Weise, wie das Umfeld von Peter Parker und Spider-Man, auf dessen Sinneswandel und die doch aggressiveren Handlungen reagiert.
Auch das Artwork von Ryan Stegman und Giuseppe Cammuncoli gefällt mir nach wie vor sehr gut. Wobei mir Stegmans Version des neuen Spider-Man ein klein wenig besser gefällt, da er bei Cammuncoli etwas untersetzt ausschaut. Wie eben ein verhungerter aber immer noch ziemlich stämmiger Doctor Octopus. An Dynamik und Dramatik nehmen sich die beiden Künstler dahingegen nicht sehr viel.
FAZIT:
Spider-Man macht auch in der neuen Version wieder einigen Spaß. Und da ich bereits einige Höhen und Tiefen bei meinem Lieblingshelden mitgemacht habe, werde ich auch zukünftig treu bleiben. Zumindest solange wie mich die Geschichten faszinieren und gut unterhalten und die Zeichnungen so gut aussehen, wie es hier der Fall ist. Somit bleibt Spider-Man unter Marvel NOW! weiterhin ein Must Have-Titel für mich.
Avengers Nr. 2 (Marvel NOW!) [Panini, September 2013]
Ex Nihilo will noch immer die Erde terraformieren und neu besiedeln. Wie es sich aber für gute Rächer gehört, haben diese etwas dagegen. Nachdem Steve Rogers im ersten Aufeinandertreffen ganz schön zugerichtet und wieder auf die Erde verbannt wurde, kommt er nun mit einer ganzen Garnison an weiteren Rächerkollegen zurück. Gemeinsam stellen sie sich dem augenscheinlich übermächtigen Gegner entgegen …
Aber auch auf der Erde müssen die Spuren von Ex Nihilos Angriff untersucht werden, und so macht sich ein Team auf in das Wilde Land, um dort eine der Einschlagstellen genauer unter die Lupe zu nehmen. Leider sind sie dort aber nicht alleine. Denn AIM wartet bereits mit Experimenten an Menschen auf, und beschwört so noch mehr Unheil herauf …
Irgendwie will mich das, was Hickman hier abliefert nicht so wirklich überzeugen. Die Handlung ist dünn, hat Löcher und verliert zusehendst an Spannung. Und ich habe keine Ahnung, wo Hickman mit seinem neuen Rächerteam genau hinwill. Viele Helden, noch mehr Teamkonstellationen und abgefahrene Settings sollten doch eigentlich genug Potenzial für spannende Geschichten bieten. Aber hier scheint es, als würde selbst dem Autor der rote Faden noch fehlen
Auch das Artwork von Jeremy Opea will mir noch immer nicht wirklich gefallen. Es ist nach wie vor sehr detailliert, aber insgesamt wirkt die Kombination aus den dünnen Strichen, wenig Tusche und den Erdfarben sehr disharmonisch auf mich. Mir persönlich gefallen die Zeichnungen von Adam Kubert im zweiten Teil des Heftes ein ganzes Stück mehr. Was aber wiederum auch daran liegt, dass seine Bilder wesentlich dynamischer sind, als die von Opea, wo alles ein wenig statisch wirkt.
FAZIT:
Insgesamt kann mich diese Ausgabe nicht mehr ganz so sehr überzeugen, wie es bei Heft 1 der Fall war. Dies liegt vor allem in der wackeligen Geschichte. Hinzu kommt das durchwachsene Artwork, welches am Ende zwar wieder besser wird, aber dennoch nicht die inhaltlichen Mängel aufwiegen kann. Ich bin ja mal gespannt, wie es in Ausgabe 3 weitergeht, oder ob die Avengers bereits jetzt zum Wackelkandidaten in meiner Aboliste werden.
