Meine Comiclieferung für April/Mai 2014

Leider konnte ich am vergangenen Samstag nicht beim Gratis Comic Tag im meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt dabei sein. In den letzten beiden Jahren hatte es immer geklappt, in diesem Jahr leider nicht. Trotzdem haben mir die Jungs von Comic Attack einen Komplettsatz der Gratis Comics zukommen lassen. Vielen Dank dafür. Aber der Satz kam nicht alleine, sondern mit meiner Abolieferung zusammen. Und auch die war diesmal wieder nicht ohne …

Comiclieferung 04-05-14 Weiterlesen

Meine Comiclieferung für Januar 2014/Februar 2014

Diesen Monat ein bisschen später, als üblich habe ich meine Comiclieferung von meinem Stammcomicshop Comic Attack aus Erfurt erhalten. Neben meinen üblichen Comics ist mit Batman Nummer 20 auch Eines dabei, welches ich bei meinem aktuellen Gewinnspiel verlose. Dieses hat mein Stammcomishop für das Gewinnspiel gesponsort und hierfür bedanke ich mich herzlich. 🙂

CL 01-02-14

  • Simpsons Comics #207
  • Simpsons Comics #208
  • Bart Simpson #78
  • Futurama Comics #54
  • Justice League #20
  • Der ultimative Spider-Man Magazin #6
  • Spider-Man #7
  • Spider-Man #8
  • Die neuen X-Men #7
  • Avengers #7
  • Age of Ultron #5
  • Spider-Man, der Avenger #10
  • Was wäre, wenn … AvX
  • Was wäre, wenn … Civil War

Meine Comiclieferung für Oktober bis Dezember 2013

Gestern schon angekommen. Die neue Lieferung aus meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt. Diesmal wieder proppevoll und mit einem Riesendank an die Jungs vom Comicshop.

Comiclieferung 11-2013

  • Simpsons Comics #205
  • Simpsons Comics #206
  • Bart Simpson #77
  • Sonic Sonderband #1
  • Teenage Mutant Ninja Turtles #2
  • Batman #18
  • Batman #19
  • Justice League #18
  • Swamp Thing #3
  • Spider-Man Magazin #4
  • Spider-Man #5
  • Spider-Man #6
  • Spider-Man, Der Avenger #9
  • Scarlet Spider #3
  • Avengers #5
  • Avengers #6
  • Die neuen X-Men #5
  • Age of Ultron Sonderband #1

Bongo Comics des Monats … Juli 2013 [Panini, Juli 2013]

… Juli

Nach einer kleineren Pause geht es weiter mit den nächsten Bongo Comics des Monats. Diesmal gab es wieder genug, um sich nur einem Monat zu widmen und nicht wie beim letzten Mal zwei Monate.

Simpsons Comics Nr. 201 [Panini, Juli 2013]

Homer schafft es doch tatsächlich, bei Krustyburger einzusteigen. Aber nicht etwa weil er kein Geld, dafür aber einen Riesenhunger hat, sondern vielmehr als Geschäftsführer. Nachdem er bei einem Besuch dort die Qualität der Burger kritisiert hat und daraufhin kurz entschlossen selber in der Küche herumwerkelte, wird er von Krusty angeworben. Und während sich Homer mit dem befasst, was ihm am meisten Spaß macht, Essen, muss Marge als Putzfrau jobben, um Maggies Sprachschule zu finanzieren …

Autor Ian Boothby hat mal wieder eine der etwas besseren Simpsons Comicgeschichten abgeliefert. Zwar ist die gesamte Story doch schon arg vorhersehbar, kann aber dennoch mit einigen witzigen Momenten punkten. Positiv fällt hierbei auf, dass auch einmal weniger bekannte Nebencharaktere in den Fokus gerückt werden und sogar einem Leser ein Auftritt in den Simpsons Comics ermöglicht wurde. Dieser hatte sich nämlich in den USA als Erstes mit allen 5 Variantcovern der Ralph Wiggum Comics abgelichtet und so bei einem Preisausschreiben gewonnen. Nun durfte er als Tourist in Comicform nach Springfield reisen. Außerdem greift Boothby mit den Sprachschwierigkeiten einen altbekannten Running Gag der Serie auf, den er dennoch gut verpackt präsentiert.
Die Zeichnungen von Phil Ortiz sind gewohnt und leider aber auch gewöhnlich. Technisch macht er kaum etwas falsch, aber wie so oft würde ich mir etwas mehr eigenen Stil beim Artwork der Simpson-Titel wünschen. Ein Manko seiner Zeichnungen ist die fehlende Dynamik. Sehr oft sieht es so aus, als hätte man die Figuren wie bei einem schlechten Jugendzeitschriften-Fotoroman dazu gezwungen in einer Steifen Haltung zu verharren, bis das Bild im Kasten ist. So etwas geht einfach überhaupt nicht.

FAZIT:

Ein ganz kurzweiliges Heft mit ein paar Längen, das vor allem durch ein paar Kleinigkeiten auffällt. Diese bewegen sich aber eher im Storyteil, als in den Zeichnungen. Erwähnenswert wäre aber erneut die redaktionelle Unterstützung seitens Panini. Hier wird wirklich versucht, dem Leser zum Comic einen echten Mehrwert zu bieten. Wie bei einer DVD oder Blu-ray mit den enthaltenen Extras. Mir persönlich gefällt dies sehr gut.

Bart Simpson Nr. 74 [Panini, Juli 2013]

Erneut muss Bart als Versuchskaninchen für Lisa herhalten, als diese für ein Schulprojekt beweisen will, dass Menschen ab 16 Uhr schwerer Entscheidungen fällen können. Es sei denn, ihnen wird in ausreichender Menge Zucker zugeführt. Doch Marge rät Lisa davon ab, ihren Bruder so zu missbrauchen …
Wie Bart in seinem Umfeld gesehen wird, zeigen die Aussagen verschiedener Familienmitglider und Bürger von Springfield.
Außerdem muss Bart dann noch einen gewaltigen Marsch durch die Wälder rund um das Camp Krusty mit Milhouse überstehen. Denn so einfach, wie die beiden dachten, ist es dann doch nicht, sich in der Wildnis zurechtzufinden.
Abschließend lernt Maggie, dass es nicht immer gut ist, aus der Masse herauszustechen.

Mit erneut insgesamt vier Geschichten ist auch diese Ausgabe der Bart Simpsons-Comics bis zum Rand gefüllt. Dennoch können nur wenige davon überzeugen. Selbst Maggies Welt kommt inhaltlich diesmal nicht so gut weg. Die erste Geschichte ist noch eine schöne Hommage an die TV-Folge in der Lisa ihren Bruder gegen ein Meerschweinchen (oder war das ein Hamster?) hat antreten lassen. Auch die vielen Gesichter von Bart sind inhaltlich keine Offenbarung, können aber dafür mit guten Zeichnungen, in diesem Fall von Tone Rodriguez, aufwarten. Die dritte Story ist auch sehr vorhersehbar und erinnert mehr an die Geschichten der kostenlosen Comicheftchen von gewissen Fast Foodketten, an dessen Ende ein Suchspiel auf den Leser wartet. Oder manchmal auch eine Art Labyrinth. Das Artwork ist bei dieser Story, wie auch bei der Ersten, eher zweckmäßig als schön. Technisch sauber gezeichnet sind sie dennoch wieder zu austauschbar.

FAZIT:

Mehr schlecht als recht könnte das Motto dieser Ausgaben sein. Wenige kurze Lichtblicke retten die über weite Strecken mäßigen Inhalte nicht wirklich. Das gab es schon weitaus besser und wesentlich unterhaltsamer. So bleibt schlussendlich nur wenig, bis gar nichts, das einem im Nachhinein im Gedächtnis bleibt.

Futurama Nr. 52 [Panini, Juli 2013]

Leela ist schwer gestresst und auch Bender hat so seine Probleme. Nach einen kurzen Kampf mit Cthulhu ist sein Sinn für Humor beschädigt worden. Jetzt sucht er eine Möglichkeit dieses wieder zu starten. Also versucht er sich als Stand Up-Comedian und tritt mit einer kleinen Fry-Puppe auf. Diese jedoch scheint ein Eigenleben zu führen und versucht andauernd den echten Fry zu töten …

Auch bei Futurama darf Ian Boothby den Autor geben und präsentiert eine witzige und dennoch fast schon klassische Geschichte um die Crew von Planet Express. Mit vielen Anspielungen auf TV-Serien-Ereignisse und einem sehr guten Wechselspiel zwischen Wort und Bildwitz zeigt er hier, dass er auch dazu in der Lage ist, gute Geschichten abzuliefern. Er bedient sich dabei des typischen Humors der Serie und den Eigenheiten der Figuren, um so den Leser in den Bann zu ziehen und ihn so lange zu kitzeln, bis er lacht.
Das Artwork von Mike Kazaleh fällt dagegen wieder zu gewöhnlich aus. Dabei gibt es genug Möglichkeiten seinem eigenen Stil freie Hand zu gewähren. Dafür passt es diesmal mit der Dynamik weitaus besser, als es bei Phil Ortiz in der Simpsons Comics-Ausgabe in diesem Monat der Fall ist. Dafür hat Kazaleh offenbar ein paar Probleme mit der Perspektive. So scheint es manchmal so zu sein, dass Figuren nachträglich in eine Szene eingefügt wurden, ohne auf deren Position im visuellen Raum zu achten.

FAZIT:

Inhaltlich sehr unterhaltsam, dafür aber visuell eher schwach kann diese Ausgabe trotzdem überzeugen. Auch hier fällt neben einer wesentlich besseren Story die gute redaktionelle Betreuung auf. Einzig die Leserbriefe vermisse ich wieder einmal, aber wenn kaum einer schreibt, dann gibt es auch nichts zum Abdrucken. Hier muss ich mich dann wohl auch selber an die eigene Nase fassen.

Meine Comiclieferung für September/Oktober 2013

Gestern ist sie schon angekommen, die neue Lieferung aus meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt. Aber da ich an diesem Wochenende arbeiten muss bin ich gestern nicht mehr dazu gekommen. Aber so schlimm ist das auch nicht. Gibt es die Liste halt heute. 😀

CL 10-13

  • Bart Simpson #76
  • Futurama Comics #53
  • Simpsons Comics #204
  • Animal Man #3
  • Batman #17
  • Batman Sonderband #42
  • Justice League #17
  • Transmetropolitan #2
  • Age of Ultron #2
  • Avengers – Die Rächer #7
  • Der ultimative Spider-Man Magazin #3
  • Die neuen X-Men #4
  • Spider-Man #4
  • Ultimate Spider-Man TV-Comic #2
  • Stephen King – Der dunkle Turm #9
  • Detektiv Conan #77
  • Yotsuba&! #12

Bongo Comics des Monats… April 2013 [Panini, April 2013]

… April

Weiter geht es mit dem Monat April. Diesmal warten drei Bongo Comics darauf, hier kurz besprochen zu werden.

Simpsons Comics Nr. 198 [April, 2013]

Ein ganz normaler Tag bei den Simpsons. Marge backt, Lisa arbeitet an Schulaufgaben und Homer langweilt sich. Doch dann entdeckt er im Nachbargarten, ein seltsames Bauwerk, welches einer geodätischen Kuppel ähnelt. Angestachelt durch seinen eigenen Hunger auf Süßigkeiten, gerät Homer in dieser Kugel auf eine mysteriöse Reise. Genaugenommen ist nur ein Tornado daran schuld, dass Homer aus dem Nachbargarten herausgewirbelt wird, aber für ihn gleicht es einer Zeitreise. Während seine Familie, allen voran Marge, ihn sucht, muss sich Homer Rittern, Konföderierten und Dinosauriern stellen …

Das Autorenteam Chuck Dixon und Elma Blackburn präsentieren eine unterhaltsame und witzige Geschichte, die anders als die der vorangegangenen Ausgabe, mit sehr viel typischem Simpsons-Humor und fast noch mehr Anspielungen auf die Vergangenheit und die Gegenwart der Menschheitsgeschichte aufwarten kann. Dabei vergessen sie natürlich auch nicht, die bekannten Figuren aus dem Simpsons-Universum mit eher unbekannten Nebenfiguren gekonnt in Einklang zu bringen.
Einen großen Anteil an dem Wiedererkennungswert der verschiedenen Figuren hat aber auch der Zeichner John Delaney. Dieser trifft das Aussehen der Simpsons sehr gut und ermöglicht so eine sehr gute Zuordnung auch für Leser, die mit der gelben Familie weniger vertraut sind, lässt aber dennoch genug eigenen Stil erkennen. So gelingt eine gute Mischung und es sticht ein wenig aus dem sonst so typischen 08/15-Einheitsbrei der Lizenzcomics.

FAZIT:

Die Ausgabe macht wieder einmal so richtig Spaß, und das, obwohl nicht wirklich viel passiert. Aber manchmal sind die kleinen und einfachen Geschichten tausendmal besser als die großen und verschachtelten Superstorys mit viel tiefenpsychologischen Dialogen. Gut, die gibt es bei den Simpsons sowieso nicht. Dennoch hat mich dieses Heft endlich wieder gut unterhalten, und mehr erwarte ich von den Simpsons ehrlich gesagt auch nicht.

Simpsons Super Spektakel Nr. 7 [Panini, April 2013]

Marge möchte an einem Backwettbewerb teilnehmen, aber dieser trägt ein lange gehütetes Geheimnis mit sich herum. Dies ruft nicht nur Tortenmann und Törtchenboy auf den Plan, sondern auch die alte Superheldengruppe „Die Liga der Superhelden“, denen nicht nur Homers Vater Abe und Marges Mutter Jackie, sondern auch Krusty der Clown angehörte. Noch mysteriöser wird es aber, als der eigentlich tot geglaubte Pastetenfratze auftaucht und alle vor einer großen Katastrophe warnen will …
Die Menschen in Zenith nehmen Radioactive Man inzwischen als selbstverständlichen Helfer war, und dies wurmt den Beschützer der Stadt natürlich ganz enorm. Doch als ihm, in seinem Alter Ego Claude Kane III drei Personen aufsuchen, und bitten mit seinem Vermögen ein Broadway Musical über Radioactive Man zu finanzieren, sieht er seine Möglichkeit die Beliebtheit des Helden wieder zu steigern. Aber so einfach, wie gedacht, scheint es dann doch nicht zu sein …

In der ersten Geschichte nehmen Autor Patric M. Verone und Zeichner Tone Rodriguez den Comicklassiker Watchmen auf die Schippe. Leider ist dies nur mäßig gelungen, da hierbei viel zu sehr darauf geachtet wurde, das Original im Simpsons-Style zu kopieren, als eine eigenständige an den Klassiker angelehnte Geschichte zu erschaffen. Es macht zwar durchaus Spaß, aber insgesamt bleibt ein fader Beigeschmack zurück. Auch weil es zeichnerisch wieder zu austauschbar geraten ist. Gerade hierbei hätte man sehr gut mit einem etwas eigenwilligeren Zeichner arbeiten können.
Die nachfolgende Geschichte nimmt sich dem Debakel um das Spider-Man-Musical an und lässt den Leser hinter die vermeintlichen Kulissen einer Broadway-Aufführung blicken. Leider fällt auch diese Geschichte, von Autor Batton Lash, nur leidlich spannend und unterhaltsam aus. Wie auch bei der Wachtmen-Verarsche „Klatschmen“ im ersten Teil des Heftes, wirkt alles viel zu gekünstelt, um wirklich gefallen zu können. Und wie auch in der anderen Geschichte sind die Zeichnungen, diesmal von Bill Galvin, erneut nicht eigenständig genug. Alles scheint aus dem Simpsons-Figurenbaukasten zu stammen. Augen, Nase, Mund, ein bisschen gelbe Farbe mal den langen schlanken Körper hier und den kleinen dicken da, und fertig sind 439 neue Figurenmöglichkeiten. Das ist auf Dauer dann doch schon ermüdend.

FAZIT:

Auch wenn mit Watchmen einer der großen Klassiker der Comicliteratur hier verwurstet wurde, und mit dem Seitenhieb auf das Spider-Man-Musical sogar sehr aktuelle Ereignisse aufgegriffen werden, wird dieses Heft nicht lange im Gedächtnis bleiben. Das rettet auch die dreiseitige Kurzgeschichte mit Maggie als Maggeena, die Babysuperheldin von Sergio Aragones nicht mehr.

Futurama Comics Nr. 51 [Panini, April 2013]

Dr. Zoidberg ist es satt, ein erfolgloser Arzt zu sein. Stattdessen will er sich lieber als Anwalt versuchen und tauscht mit einem Anwalt seine Berufschips. Anfangs will das aber irgendwie nicht so recht klappen, aber nachdem er einen Mutantenprozess aufsehenerregend gewinnt, scheint ihm das Glück endlich hold zu sein. Währenddessen hat Fry ganz andere Probleme, als er mit ein paar mysteriösen Bohnen eine neue Bedrohung über die Erde bringt. Podcastpflanzenwesen drohen die gesamte Menschheit zu Tode zu langweilen …

… und zu Tode langweilen trifft es auch fast. Zumindest dieser Handlungsstrang dieser Ausgabe ist alles andere als unterhaltsam. Ganz witzig hingegen ist es, Zoidberg bei seinen Versuchen auf dem Parkett der Justiz zu erleben. Wer Zoidberg kennt, weiß, dass seine Arbeitsweise nicht so ganz konventionell ausfällt. Daher sind seine Plädoyers sehr witzig und wissen zumindest mich zu überzeugen. Fast scheint es so, dass dem Autor Ian Boothby so langsam seine kreativen Ideen ausgehen. Zeichnete er sich doch für einige der besten Simpsons Comics verantwortlich. Aber in letzter Zeit schwächeln seine Geschichten doch merklich.
Zeichnerisch hingegen fehlt mir persönlich zu sehr die eigenständige Note des Zeichners Mike Kazaleh. Wie auch bei den Simpsons wirken die Figuren, Hintergründe und Architektur zu austauschbar.

FAZIT:

Wenn man einmal von Zoidbergs Anwaltsversuchen absieht, bleibt unter dem Strich nicht mehr viel übrig, dass man dem Heft abgewinnen kann. Einzig die redaktionelle Betreuung kann man erneut positiv hervorheben. Dennoch werde ich der Reihe treu bleiben, schon alleine in der Hoffnung, dass es wieder besser wird.

Meine Comiclieferung für Juli/August 2013

Manchmal läuft das Leben leider nicht so, wie man es gerne möchte, aber es gibt eine Sache, auf die ich mich immer wieder verlassen kanne. Und zwar auf die monatliche Lieferung von meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt. Dankeschön dafür und auch wieder ein ganz großes Dankeschön an die Jungs vom Shop, die immer freundlich, zügig und fast immer fehlerfrei arbeiten. Und wenn es doch mal einen Fehler gibt, wird der ohne Probleme behoben. So wünsche ich mir einen Shop, und einen Plausch kann man mit den Jungs auch noch machen.

  • Die neuen X-Men Nr. 2
  • Avengers Nr. 2
  • Spider-Man Nr. 2
  • Avengers – Die Rächer Nr. 6
  • Ultimate Comics Spider-Man Nr. 4
  • Der ultimative Spider-Man Magazin Nr. 1
  • Batman Nr. 15
  • Justice League Nr. 15
  • Simpsons Comics Nr. 202
  • Bart Simpson Nr. 75
  • Futurama Nr. 52
  • Detektiv Conan Nr. 76

Bongo Classics #5 [Panini, 2010/2011]

Nicht wirklich klassisch, aber neu auch nicht mehr. Aber einige Storys sind schon jetzt Klassiker.

Simpsons Comics Nr. 168 [Panini, Oktober 2010]

Homer ist faul, dumm und dusselig. Das bewahrheitet sich wieder einmal als er eine Katastrophe im Kernkraftwerk nur durch sein Glück abwenden kann. Um das ganze zu vertuschen, behauptet er einfach, dass das Alarmsystem einen Defekt hat. Daraufhin bekommt das Kraftwerk einen neuen Alarm und Homer nutzt den alten für sein Zuhause, was wiederum für neuen Ärger sorgt. Die ganzen „möglichen“ Katastrophen bescheren aber widerum Apu, Moe und Kent Brockman ungeahnte Zuwächse, die sie auch in Zukunft nicht missen möchten…

FAZIT:

Die Hauptstrang der Geschichte an sich ist zwar schnell erzählt, aber sie bietet noch weitaus mehr. Sergie Aragonés zeichnet hierbei nicht nur für die Bilder verantwortlich, auch die Geschichte entstammt seinem kreativen Hirn. Dabei machen die Simpsons trotz, oder gerade wegen, seines unverwechselbaren Stils sehr viel Spaß. Seine gewohnten Wimmelbildkompositionen bieten sehr viel Raum für Gags, Anspielungen und Hommagen an alles was die Welt anbietet.
Deshalb ist diese Ausgabe ein fast perfekter Spaß, der eigentlich nur dadurch getrübt wird, das es mir zu kurz war.

Bart Simpson Nr. 56 [Panini, Juli 2011]

Manchmal braucht es nur ein wenig Glück und schon kann sich das ganze Leben ändern. So auch im Fall der Simpsons. Bart entdeckt im Garten der Simpsons eine Rohölquelle was der Familie plötzlichen Reichtum und ein neues Zuhause beschert…
In Maggies Welt schafft es das kleine Mädchen einen Einbrecher zu verjagen und das mit ihrem ganz persönlichen Stil…
Ein Pickel. Und das mit gerade mal 8 Jahren. Lisas Leben ist zerstört. Da kann jetzt nur noch ein gemeinsamer Ausflug mit Mom helfen, und die Möglichkeit sich frei zu entfalten und dem Unbekannten zu öffnen. In der Zwischenzeit versucht Bart mit seinem neuerworbenen Wissen und Fähigkeiten als Bauchredner seinen Vater ganz gehörig auf das Glatteis zu führen…

FAZIT:

Eine schöne Mischung wird hier wieder einmal präsentiert, wobei auch diesmal wieder das eigentliche Highlight die zwei Seiten mit Maggies Welt sind. Innerhalb so weniger Panels so eine rundum perfekte und witzige Geschichte zu inszenieren, schaffen nicht viele. Der Rest des Heftes ist unterhaltsam aber mehr leider auch nicht, auch wenn die Zeichnungen diesmal durchaus abwechslungsreich sind.

Futurama Comics Nr. 42 [Panini, Januar 2011]

Weihnachten steht vor der Tür und Bender hat nichts besseres zu tun als die Weihnachtsmannroboter mit seinen Wünschen zu nerven. Als dies nicht so ganz klappt nimmt er auch einen Job als Weihnachtsmannroboter an, während Leela, Fry und Zoidberg Waffen nach Neptun zu den Rentierrobotern bringen sollen. Dort offenbart sich aber nicht nur ein neuer Plan des Weihnachtsroboters alle Menschen zu vernichten, sondern auch seine kleinen Elfen führen etwas im Schilde…

FAZIT:

Weihnachten ist zwar durch, das entsprechende Pendant Ostern zwar auch, aber was spricht dagegen dennoch eine Weihnachtsgeschichte zu lesen?
Eigentlich nichts, und erst recht nicht dann wenn sie sogar durchaus unterhaltsam ist. Zoidberg wird zum Helden an Weihnachten, und Fry und Leela erleben ein zweisames Weihnachtsfest. Das macht Spaß und bietet auch noch einiges an Seitenhieben am Rand. Sei es das kleine Hitlerpüppchen auf dem Tisch in der Werkstatt des Weihnachtsmannes, der durch Red Jul aufgedrehte Professor oder die leider nicht ins deutsche so glücklich übersetzbaren Kadavermakronen (Ginger Rat Cookies) von Zoidberg um nur einiges zu nennen.
Insgesamt ein gutes Heft, das durchaus aber noch etwas besser sein könnte.

Simpsons Super Spektakel #4 [Panini, April 2010]

Wie so oft bei den Simpsons wird hier existierendes humoristisch auf die Schippe genommen. In diesem Fall müssen die Großevents der großen Verlage daran glauben. Besonders die Crisis-Reihe von Comicriesen DC, wird hier Aufmerksamkeit gewidmet. Weiter gehts mit Gil der als Salesman seinen Tod findet und von nun an als Geist an Bartman Seite Verbrechen bekämpfen will. Als letztes gibt es eine Parodie auf die 80Page Giant-Hefte in denen oftmals aussergewöhnliche Geschichten (sogenannte „Imginary Stories“) ihren Abdruck fanden. Hier findet Radioactive Man ein seltsames Haus vor welches ungewöhnliche Wirkungen auf seine Besucher hat…

FAZIT:

Rundum gelungene Comicparodie-Ausgabe. Besondere Spitzen wie das Auftauchen von Bendis, Morrison und Johns, die mit ihren Neustrukturierungsplänen viele klassische Helden zum Unmut älterer Leser ruiniert haben, bis hin zu Anspielungen und Hommages an die eigene Bongo-Vergangenheit und die großen Verlage Marvel,DC und Image, beweist diese Ausgabe, dass Humor am besten funktioniert, wenn man über sich selber lachen kann.

Bongo Comics des Monats… Januar 2013 [Panini, Januar 2013]

… Januar

Nach längerer Pause gibt es Mal wieder ein Bongo Comics des Monats. Ich muss wirklich versuche, die regelmäßiger hinzubekommen. 😀

Simpsons Comics Nr. 195 [Panini, Januar 2013]

Nur weil Bart sich mal wieder einen kleinen Streich mit Rektor Skinner erlaubt hat, droht ihm schlimmer Ärger. Das dritte Elterngespräch dieses Jahres und dabei ist gerade einmal September. Das wäre alles nicht so gravierend, wenn nicht Marge im eingetrichtert hätte, dass Weihnachten für ihn ausfallen würde, wenn sie und Homer zum dritten Mal in die Schule müssten, wegen ihm. Also schnappt er sich Milhouse und die beiden flüchten auf ein Schiff. Aber damit beginnen seine Probleme erst richtig. Denn nachdem die beiden als blinde Passagiere entdeckt sind, und sie als Küchenjungen und Köche die gesamte Mannschaft krankgemacht haben, finden sie sich zusammen mit dem Kapitän nach einer Meuterei in einem Schlauchboot wieder. Alleine auf hoher See, doch zum Glück taucht eine Insel am Horizont auf …

Da werden doch glatt Erinnerungen an die neunte Staffel und die Folge mit dem blöden UNO-Club wach, als Bart und seine Klasse schon einmal auf einer Insel gestrandet waren. Und auch wenn eben diese Folge nicht zu meinen Lieblingsepisoden gehört, so gefällt mir diese Comicstory doch sehr gut. Sie hat alles, was sie braucht. Spannung, Humor und viele Anspielungen auf alles Mögliche. Besonders Filme und Serien wurden diesmal massiv durch den Kakao gezogen.
Zeichnerisch ist alles mal wieder Durchschnitt. John Delaney versteht sein Handwerk und macht technisch gesehen nichts falsch. Und auch wenn er einen kleinen Teil seines eigenen Stils mit einbringt, sehen die Zeichnungen zu einheitlich aus. Aber da kann ich ihm wohl kaum einen Vorwurf machen, denn ich weiß ja nicht, wie sehr Bongo gewillt ist, den Zeichnern Freiraum zu lassen oder sie eben einzuengen.

FAZIT:

Ein sehr unterhaltsames Heft mit leider zu einheitlichen Zeichnungen. Dafür wissen die Gags und Anspielungen zu punkten und die wie immer sehr gute redaktionelle Betreuung, seitens Panini. Es gibt nicht mehr viele Comichefte, die mit so vielen Leserbriefen und Backgroundinfos aufwarten können, inklusive eines Guides zu den neuen TV-Staffeln. Da muss man dem deutschen Verlag wirklich einmal ein Lob aussprechen.

Bart Simpson Nr. 70 [Panini, Januar 2013]

Bart kann es nicht lassen, sein Essensgeld für Süßigkeiten auszugeben. Doch als Lisa in entdeckt, und droht es Homer und Marge zu sagen, beteuert Bart, dass er damit aufhören würde. Was er aber nicht tut. Stattdessen bekommt er des Nachts Besuch von dem „Schwarzen Zahn“!
In Maggies Welt hat die kleinste Simpson mit starken Eindrücken aus dem Zirkus zu kämpfen und lässt daher ihren Wünschen freien Lauf.
Als Lisa mit ihrer Klasse Homer im Kraftwerk besucht, will sie nicht, dass ihre Klassenkameraden sehen, was ihr Vater für ein Chaot ist. Deshalb räumt sie ganz schnell seinen Arbeitsplatz auf. Dies führt dazu, dass als Mister Burns hereinkommt, Homer eine Beförderung anbietet. Aber nur wenn er seine Ordnung über einen längeren Zeitraum nachweist.

Alle drei Geschichten kommen sehr kurzweilig daher. Während Barts Zuckeralbtraum auch eine gewisse erzieherische Wirkung haben könnte, und Maggies Welt einfach nur unterhalten will, zeigt Homers Karrierestory, was möglich ist und was man hierfür tun sollte, und was besser nicht. Jedoch bleiben alle Stories eher kurzweilig und ohne große Längen und Fehler.
Das Artwork ist für jede Story passend, wobei Sergio Aragones‘ Zeichnungen für Maggies Welt wieder aus dem sonstigen Einheitsbrei herausstechen.

FAZIT:

Kurzweilige drei Geschichten, die inhaltlich ungefähr auf dem gleichen Niveau sind. Nicht zu kompliziert, eher locker und witzig. Frische und freche Unterhaltung für zwischendurch, sozusagen. Wer die gelbe Familie mag wird hierbei nichts falschmachen.

Futurama Comics Nr. 50 [Panini, Januar 2013]

Mom hat Geburtstag und ihre jährliche, einwöchige Rundumschönheitsbehandlung steht an. Währenddessen sollen ihre Söhne Walt, Larry und Igner auf MomCorp aufpassen. Doch kaum das Mom weg ist, stehen ein Haufen Probleme auf der Matte. Die Gewerkschaft will sichergehen, dass bei MomCorp alles mit rechten Dingen zugeht und Moms Partner wollen sie übers Ohr hauen und betrügen. Dem sind die drei Brüder nicht gewachsen. Also muss eine neue Mom für diese Woche den Platz einnehmen. Und die Wahl fällt hierfür auf Leela …

Sowohl inhaltlich als auch visuell gibt es nichts an diesem Abenteuer auszusetzen. Kurzweilig, witzig und unterhaltsam. Autor Ian Boothby zeigt erneut, dass er es versteht, gute Geschichten zu schreiben. Und auch mit Anspielungen geizt Boothby nicht. Egal ob Tweety, Shy Guy aus Super Mario Land, der Halleysche Komet, Charly Brown oder Oceans Eleven, um nur einige zu nennen, es gibt wieder sehr viel zu entdecken.
Beim Artwork hält sich James Lloyd wie gewohnt dicht an das bekannte Figurendesign. Das ist zwar insoweit in Ordnung, dass man sich auch dann schnell zurechtfindet, wenn dies der erste Futurama Comic ist, den man in die Hände bekommt, aber dennoch wäre auch hier mehr Freiraum für die Zeichner, in meinen Augen, kein Beinbruch.

FAZIT:

Ian Boothby erzählt eine tolle Geschichte, die mit vielen Kleinigkeiten gespickt ist, die es auch zu entdecken gilt. Zeichnerisch solide umgesetzt gibt es kaum etwas auszusetzen, sodass Fans und Freunde der Planet Express-Crew aus dem 3. Jahrtausend, auf ihre Kosten kommen.

Bongo Classics #4 [Panini, 2010]

Nach etwas längere Pause gibt es mal wieder eine Bongo Classics Review.

Simpsons Comics #159 [Panini, Januar 2010]

Wir schreiben das Jahr 2194. Die Simpsons sind zu Ikonen und Helden der Welt geworden und füllen ein eigenes Museum. Doch was war passiert? Dank Homers extremer Unfallneigung hat er sehr widerstandsfähige weiße Blutkörperchen entwickelt mit dessen Hilfe Dr. Hibbert Medikamente zu allen Krankheiten der Welt entwickelt. Lisa verdankt die Welt das das Ozonloch wieder geschlossen wurde und eine gleichmäßige Temperatur herrscht. Und dank Bart und Marge gibt es keine Bücher mehr. Doch ganz so friedvoll ist das Leben doch nicht…

FAZIT:

Solche Zukunftsgeschichten rund um die Simpsons sind schon ganz witzig. Sie sind zwar nix besonderes können aber mit ihrem „Was-wäre-wenn“ sehr schön locker unterhalten. Dies trifft auch auf diese Geschichte zu. Viele kleine Anspielungen verstecken sich in dieser, nur durch die Hauptgeschichte zusammengehaltenen, Kurzgeschichte und können damit kurzweilig unterhalten.

Bart Simpson Nr. 52 [Panini, Dezember 2010]

Der Comicbuchtyp hat es schon nicht einfach. Um seine zahllosen Briefe an Comicredakteure mit passenden Spundwords zu unterlegen benötigt er eben eine ganz schön zahlreiche Auswahl an eben jenen. Und Bart möchte gerne eine ganz besondere Ausgabe von Radioactive Man haben. Schon haben die beiden einen Deal…
Danach tut Maggie etwas sehr wichtiges für ihre Geschwister um denen einen sehnlichen Wunsch zu erfüllen in einer neuen Ausgabe von Sergio Aragonez‘  „Maggies Welt“.
Als nächstes macht Bart die wohl wichtigste Entdeckung des Lebens als er Homer eines seiner eigenen Comichefte in die hintere Hosentasche steckt: Frauen stehen auf Männer die Comics lesen! Eine wahnsinnige und wirklich wichtige Entdeckung für alle Comicnerds…
Zum Schluss erleben Bart und Milhouse noch ein paar aufregende Momente als sie eine Nacht im Zelt im Garten der Simpsons verbringen wollen und plötzlich Wölfe, Zombies und Vampire auftauchen…

FAZIT:

Eine nach meinem Geschmack rundum gelungene Ausgabe. Viel Wortwitz, viele visuelle Gags, fast perfekte Unterhaltung und auch eine gelungene Mischung der Zeichnungen, die eben nicht mehr typischer Simpsons-Standard sind. Einzig die letzte Geschichte passt nicht so ganz in das Gesamtbild, aber sie macht dennoch Spaß.

Futurama Comics #40 [Panini, Juli 2010]

Fry, Leela und Bender sind wieder mal auf dem Rückweg von einem Auftrag, als die drei auf einem Planeten abstürzen auf dem eine zurückgebliebene Computerhorde lebt. Ein kleines Völkchen mit PC die langsamer sind als heutige Taschenrechner werden von aggressiver Tieren (Dem Leopard 3.0, dem Feuerfuchs uvm.) angegriffen. Leela als erprobte Kämpferin steigt dadurch schnell zur Königin des kleinen Völkchens auf, während Bender von diesen ausgeschlachtet wird, um die eigenen PCs aufzurüsten. Als Fry seinen ausgehöhlten Freund vorfindet schwört er Rache…

FAZIT:

Was hier diesmal an Anspielungen geboten wird, ist Wahnsinn. Neben den fast schon zu erwartenden Computer und Internetgags, werden auch wieder Game, Film und Comic durch den Kakao gezogen. So haben der Leopard 3.0 (Mac OS X 10.5 „Leopard“), der Feuerfuchs (Mozilla Firefox), das Microsoft Office-Helferlein kleine Auftritte, während Leela als sexy Jungle Girl/Seena/Shanna-Verschnitt auftritt und dabei auf 56K-Zar trifft und Fry sich den ausgehöhlten Bender anzieht wie einst Tony Stark seine Iron Man-Rüstung und dabei Sätze wie „So, jetzt habe ich mich gesammelt, jetzt kann ich Bender rächen!“ um sich wirft.
Herrlich amüsant und wunderschön kurzweilig, ist diese Ausgabe wieder etwas besser als die letzten Ausgaben.