Dominiks Comic Lieferung im November 2018

Im November habe ich mir auch wieder einige schöne Comics liefern lassen. Ich war auch auf der Spiele Messe bzw. Comic Action in Essen unterwegs. Das war ein sehr schöner Tag, auch wenn es auf einem Sonntag sehr voll gewesen ist. Wir haben dort zwar einige Brettspiele ausprobiert, aber gekauft habe ich mir irgendwie keins. Dafür war ich in der Comic Area unterwegs und habe Michael Feldmann und Sebastian Drewniok am TheNextArt Verlag besucht. Ansonsten war der Panini Verlag wieder groß vertreten und auch der Salleck Publications /Eckart Schott Verlag war dabei. Neben einigen weiteren Comic Händlern ist mir mehr jedoch nicht in Erinnerung geblieben. Ich hatte etwas das Gefühl, dass die Comic Action schon mal größer war, bzw. besser besucht. Die Area war auch in Halle 6, quasi der letzten Halle etwas abgelegen. Ebenfalls fand ich es schwierig, neben der Spielemesse 2018 im Internet genügend Informationen zur Comic  Action zu erhalten. Die Werbetrommel wurde nicht kräftig genug gerüttelt. Was man merkt, Brettspiele erfahren einen Boom, immer mehr Leute interessieren sich dafür. Die Comics werden zumindest nach meinem Gefühl auf dieser Messe etwas in den Hintergrund gedrängt (verdrängt). Na dann konzentrieren wir uns doch einfach auf die vielen Comic Cons in Deutschland 😉
In diesem Sinne freue ich mich riesig, erstmalig in Dortmund dabei zu sein im Dezember.
Ich wünsche allen Lesern eine schöne kühle Jahreszeit und einen angenehmen November.

Meine Comic Lieferung im November 2018

Meine Comic Lieferung im November 2018

Meine Comic Lieferung im November 2018

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Dominiks Comic Lieferung im September 2018

Auch in diesem Monat möchte ich den Lesern meine Comic Lieferung präsentieren. Nicht nur die monatlichen Helden aus dem Marvel und DC Universum haben es mir angetan, auch die bezaubernde Kim Nelson verführt mich nach Afrika. Auf den zweiten Zyklus von Jean Dufaux (Autor) und Ana Miralles  (Illustrator) freue ich mich riesig. Der erste Band war ein grandioses Comic Erlebnis. Djinn verzaubert, Djinn verführt, Djinn ist ein Hauch feiner Erotik, gepaart mit tiefgründigem Inhalt und feinsten Zeichnungen. Im Kontrast dazu habe ich mir auch den dritten Band der verrückten Reihe Transmetropolitan gekauft. Vielfach gelobt ist die Reihe einfach krude, merkwürdig, cool, seltsam und doch irgendwie geil. Ich weiß auch nicht, warum ich Metropolitan weiter lese. Irgendwie ist es verrückt, aber Transmetropolitan hat einfach dieses gewisse Etwas, was ich nicht in Worte fassen kann. In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Comics im September.

Dominiks Comic Lieferung im September 2018

Dominiks Comic Lieferung im September 2018

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Dominiks Comic Lieferung im Februar 2018

Im Februar habe ich mir wirklich etwas viele Comics auf einmal gekauft. Manchmal ist das einfach so, dann muss ich einfach zuschlagen. Marvel und DC haben es mir nun endlich auch gezeigt, dass ich mich mit Superhelden anfreunden kann. Batman war bisher zwar noch nicht so mein Fall gewesen, aber auch der dunkle Ritter hat irgendwie etwas, dem ich mich nicht so ganz entziehen kann. Ich freue mich auf die diesjährigen Marvel Kinofilme und über Black Panther gibt es bereits lobende Worte im Internet zu lesen, dass dieser Film einer der besten Marvel Filme sein soll 😉  Ich bin gespannt und werde mir den Film definitiv zeitnah reinziehen.

Meine Comic Lieferung im Februar 2018

Meine Comic Lieferung im Februar 2018

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Meine Comiclieferung für Oktober bis Dezember 2013

Gestern schon angekommen. Die neue Lieferung aus meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt. Diesmal wieder proppevoll und mit einem Riesendank an die Jungs vom Comicshop.

Comiclieferung 11-2013

  • Simpsons Comics #205
  • Simpsons Comics #206
  • Bart Simpson #77
  • Sonic Sonderband #1
  • Teenage Mutant Ninja Turtles #2
  • Batman #18
  • Batman #19
  • Justice League #18
  • Swamp Thing #3
  • Spider-Man Magazin #4
  • Spider-Man #5
  • Spider-Man #6
  • Spider-Man, Der Avenger #9
  • Scarlet Spider #3
  • Avengers #5
  • Avengers #6
  • Die neuen X-Men #5
  • Age of Ultron Sonderband #1

Meine Comiclieferung für September/Oktober 2013

Gestern ist sie schon angekommen, die neue Lieferung aus meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt. Aber da ich an diesem Wochenende arbeiten muss bin ich gestern nicht mehr dazu gekommen. Aber so schlimm ist das auch nicht. Gibt es die Liste halt heute. 😀

CL 10-13

  • Bart Simpson #76
  • Futurama Comics #53
  • Simpsons Comics #204
  • Animal Man #3
  • Batman #17
  • Batman Sonderband #42
  • Justice League #17
  • Transmetropolitan #2
  • Age of Ultron #2
  • Avengers – Die Rächer #7
  • Der ultimative Spider-Man Magazin #3
  • Die neuen X-Men #4
  • Spider-Man #4
  • Ultimate Spider-Man TV-Comic #2
  • Stephen King – Der dunkle Turm #9
  • Detektiv Conan #77
  • Yotsuba&! #12

Transmetropolitan Nr. 1: Schöne neue Welt [Panini, Mai 2013]

Mit der heutigen Review präsentiere ich den ersten Band einer ganz besonderen Serie. Aber wieso ganz besondere Serie? Ganz einfach. Von vielen Seiten habe ich immer wieder gehört, wie toll doch Transmetropolitan sei und dass ich die Serie unbedingt einmal lesen müsste. Und jetzt bringt Panini die komplette Serie in fünf edlen Hardcover-Bänden heraus. Also habe ich nett nachgefragt und ein Rezensionsexemplar erhalten. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Panini bedanken. Heute hat Transmetropolitan seinen offiziellen Veröffentlichungstermin und deshalb gibt es hier nun mein Erfahrungsbericht mit diesem Band, damit ihr auch wisst, weshalb ihr euch die Serie unbedingt zulegen solltet.

Transmetropolitan Nr. 1: Schöne neue Welt

Eine ruhige Berglandschaft wird von einem Telefonklingeln unterbrochen. Ein zersauster und offenbar verwirrter Mann nimmt den Hörer ab, und beginnt sein Gegenüber anzuschreien. Dieser verwirrte Mann ist Spider Jerusalem. Weltklasse-Buchautor und eine anerkannte Persönlichkeit. Am Telefon ist sein Herausgeber, der ihn daran erinnert, dass er noch zwei Bücher abzuliefern hätte. Doch Spider ist pleite. Er ist nackt, ungepflegt und vollkommen überdreht. Der gesamte Vorschuss für die besagten beiden Bücher ist für Drogen und Essen draufgegangen. Auch sonst hat er alles verkauft. Und gefickt hat er auch seit über vier Jahren niemanden mehr. Aber um diese Bücher fertigzubekommen, muss er zurück in die Stadt. Die Stadt, die ihn krankgemacht hat.
Also macht er sich auf den Weg. Und schneller als er es selber erwartet hat, findet sich Spider in der Stadt wieder zurecht. Er bekommt einen Kolumnenjob bei seinem „alten Freund“ Royce, ein Appartement und sogar eine Assistentin. Dann legt er los, und schon mit seiner ersten Kolumne, die von einem Transientenaufstand berichtet, meldet er sich erfolgreich zurück. Transienten sind Menschen, die ihre Gene mit denen einer außerirdischen Rasse mischen und dann auch noch ihre Unabhängigkeit wollen. Doch es geht schief und Spider deckt die Gründe auf. Er verändert den Blickwinkel der Stadt und handelt sich damit einiges an Ärger ein. Aber er gibt nicht auf, und schliddert so von einem Chaos ins Nächste, trifft alte Bekannte und lernt Neue kennen. Immer in Begleitung von neuen Problemen …

Alles beginnt in dieser Bergidylle, und nimmt von hier an seinen skurrilen Lauf.

Alles beginnt in dieser Bergidylle, und nimmt von hier an seinen skurrilen Lauf.

Warren Ellis erschafft nicht nur eine Figur, die oberflächlich betrachtet ein echtes Arschloch ist, sondern auch noch eine erschreckende Zukunftsvision einer Welt, die dennoch so beängstigend realistisch erscheint, dass man eine Gänsehaut bekommt. Die gesamte Welt ist vernetzt. Die Technik bestimmt das Leben und das Leben wird von der Wissenschaft reguliert. Genetische Verbesserungen erhöhen die Lebensqualität und das Lebensalter. Religionen entstehen im Stundentakt, Kommunikation und Informationsbeschaffung funktionieren auf den seltsamsten Wegen. Newspollen, die Nachrichten vor die Augen in den eigenen Pollenstaub projizieren, konzentrierte Werbespots, die sich im Schlaf im Gehirn entladen, Kommunikatoren, die durch den Darm über das Skelett die Kontaktaufnahme ermöglichen.
Ellis hat so ziemlich jede kranke Idee zu Papier gebracht die einem auch nur einfallen kann. Oder auch nicht. Denn vieles davon ist so pervers und abgedreht, das man im ersten Moment erschrocken ist. Aber je weiter die Geschichte voranschreitet umso mehr erkennt man, dass Spider Jerusalem nur ein Mensch ist. Ein Mensch mit Fehlern und auf der Suche nach der Wahrheit. Ein Mensch mit außergewöhnlichen Mitteln der auf ungewohnten Wegen sein Ziel zu erreichen versucht. Ein Mensch mit dem Herzen am rechten Fleck und einer Schnauze, die sich nicht scheut, alles ungeschönt auszusprechen. Und dann merkt man. Nicht Spider ist das Arschloch, sondern die Welt um ihn herum.

Spider Jerusalem, bei dem, was er am besten kann. Schreiben.

Spider Jerusalem, bei dem, was er am besten kann. Die Wahrheit in die Welt hinausschreiben.

Für Transmetropolitan konnte Warren Ellis den überaus begabten Darick Robertson gewinnen. Dieser hat bereits frühzeitig durch seine Arbeiten an Justice League Europe für DC und New Mutants für Marvel zeigen können, was in ihm steckt. Und für Transmetropolitan war er einfach die ideale Besetzung. Seine Bilder schaffen es, die Welt, welche Ellis konstruierte, glaubhaft und dennoch fantastisch abzubilden. Kleinste Details erfüllen die Szenarien mit Leben und schaffen so eine unglaublich dichte Atmosphäre, die auch visuell eine Herausforderung für den Leser darstellt. Es gibt in dem ganzen Band nur zwei Konstanten. Die eine ist Spider Jerusalems auffallende Brille, in Grün und Rot, mit den Live-Linsen, welche für ihn Fotos und Videos aufzeichnet und der dreiäugige Smiley. Dieser beschließt nicht nur jedes Kapitel, sondern taucht auch zwischendurch immer wieder einmal auf. In der gesamten, und sich ständig ändernden Welt fallen diese beiden Dinge besonders auf. Spider verändert sich. Mal mit langer Mähne, mal mit Bart, mal vollkommen kahl. Aber immer mit seiner Brille und immer mit diesem Smiley-Badge, den Spider sogar selbst nutzt.
Während aber Darick die Stadt wild wuselnd und chaotisch darstellt, ist seine Interpretation der Berge und Landschaften das genaue Gegenteil. Groß, frei und friedlich. Weitaus weniger Details, die aber dennoch alles darstellen, was benötigt wird. Während man in den Stadtszenerien visuell förmlich erschlagen und überfordert wird, darf das Auge in den Reservaten, die zur Erhaltung älterer Kulturen dienen, entspannen und beruhigt schweifen.
Dazu trägt auch ganz bewusst die Farbgebung von Nathan Eyring bei. Er gestaltet die Landschaften in beruhigenden und warmen Erdfarben und sanften, friedlichen Pastelltönen. Dem gegenüber stellt er eine grelle und bunte Stadt, die durch starke Kontraste und klar abgegrenzte Farben genauso verstörend wirkt, wie durch die düsteren und Angst erfüllenden Passagen und Stadtviertel. Dominantes Rot, aufdringliches Blau, blendend helles Gelb und verschleierndes Grau. Hier zeigt sich sehr deutlich, dass Eyring seinen Job versteht und dadurch die ideale Wahl für Transmetropolitan ist.

Glauben oder nicht glauben? Das ist hier die Frage!

Glauben oder nicht glauben? Das ist hier die Frage!

Mit Bonusmaterial war Panini, trotz der wirklich tollen Aufmachung des wunderschön gestalteten Hardcovers, eher geizig. Es gibt lediglich eine Einführung von Garth Ennis, der aus den Anfangstagen von Transmetropolitan erzählt. Darin schildert er unter anderem, wie unsicher Warren Ellis war, was die Qualität und den Erfolg seiner Serie betrifft. Außerdem sind noch alle clean Coverarts in dem Band anzufinden und zwei kurze Biografien zu Warren Ellis und Darick Robertson.

FAZIT:

Dieser Band stellt meine erste direkte Begegnung mit Transmetropolitan dar. Sicher, ich hatte bereits vorher davon gehört und gelesen. Und dennoch konnte ich den Hype darum nicht ganz nachvollziehen. Nachdem ich nun diese Ausgabe gelesen habe, ist es aber klar. Denn Ellis und Robertson erschaffen nicht nur eine tragische und dennoch komische Hauptfigur, mit der man sehr schnell mitfiebert, sondern auch eine Welt, die faszinierend und verstörend zugleich ist. Als Leser ist man sofort von den Möglichkeiten, die sich den Menschen in dieser Zeit und Welt bieten fasziniert. Aber man merkt auch sehr schnell, dass all dies seine Schattenseiten hat. Und davon gibt es hier reichlich. Denn Ellis schickt seinen „Helden“ in Abenteuer, die mehr Schatten, als Licht aufweisen.
Jetzt ist es für mich nicht mehr verwunderlich, wieso diese Serie so hochgelobt wird. Denn hier stimmt fast alles. Und der zu Beginn schwer wirkende Einstieg erledigt sich spätestens nach dem zweiten oder dritten Kapitel. Denn hier beginnt man als Leser Spider zu vertrauen, und das, obwohl er zu Beginn eine sehr verstörende und auch verstörte Persönlichkeit aufweist. Transmetropolitan ist ein Meisterwerk, und das ist es nicht umsonst. Dieser Band, nein diese Serie, sollte kein echter Comicfan auslassen.

Solche Figuren gibt es nur in Transmetropolitan. Der kopflose Sohn von Spider Jerusalem!?

Das kommt dabei heraus, wenn Spider kopflos in der Welt herumvögelt.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1997-2013 DC/Vertigo & Panini Comics