Apparat – Vier Singles [Dantes Verlag, Mai 2019]

Und wieder bin ich heute ein wenig später. Aber egal. Der Band, den ich euch heute vorstellen möchte habe ich von Josua Dantes, vom Dantes Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Die Gratis Comic Tag-Ausgabe hatte mich dazu bewegt, deswegen bei Josua nachzufragen, weil mich diese Ausgabe extrem überrascht hatte. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen und ob sie nun erfüllt wurden, könnt ihr jetzt nachlesen …

Apparat – Vier Singles

Autor: Warren Ellis
Zeichner:
Juan José Ryp, Carla Speed McNeil, Laurenn McCubbin, Jacen Burrows
Format:
Softcover
Umfang:
124 Seiten
Inhalt:
Warren Ellis‘ Apparat – The Singles Collection, Volume One
Verlag:
Dantes Verlag
Preis:
14,00 Euro
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Gratis Comic Tag 2019-Review (24): Simon Spector

Der Dantes Verlag ist immer wieder für eine Überraschung gut und auch Verlagschef Josua Dantes ist ein ganz besonderer Mensch, mit dem man sich super unterhalten und fachsimpeln kann. Außerdem hat er ein grandioses Gespür für außergewöhnliche Comicstories abseits des Mainstreams. Mit „Gravel“, „Slaine“ und „Usagi Yojimbo“ sind bereits einige Perlen im Verlagsprogramm vertreten und nun folgt mit Warren Ellis „Aparat“-Reihe eine weitere eindrucksvolle Serie, die aber einige Besonderheiten aufweist …

Simon Spector [Mai 2019]

Autor: Warren Ellis
Zeichner: Jacen Burrows
Format: Heft
Umfang: 32 Seiten
Inhalt: Simon Spector (2004) 1
Verlag: Dantes Verlag
Preis: 0,00 Euro

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Gravel Band Nr. 1: Strange Kiss – Stranger Kisses – Strange Killings [Dantes Verlag, Juni 2017]

Es gibt üble Scheiße. Es gibt kranke Scheiße. Es gibt verrückte Scheiße. Es gibt geniale Scheiße. Und es gibt Warren Ellis-Scheiße. Und wer Ellis‘ Arbeiten kennt, der weiß, dass Ellis-Scheiße eine Art Gütesiegel darstellt und von allem etwas beinhaltet. Kein Wunder also, dass ich mich am vergangenen Samstag auf dem Comicpark am Stand vom Dantes Verlag, auf das Angebot von Josua Dantes für ein Rezensionsexemplar für den ersten Band von „Gravel“ entschieden habe. Danke noch einmal an Josua für dieses Angebot, und „Du wirst es sicher nicht bereuen!“, denn was ich jetzt schon sagen kann ist, dass ich mir mit großer Sicherheit die Bände zwei und drei bestellen werde. Doch nun erst einmal zum ersten Band der durchgeknallten Serie rund um den Kampfmagier William Gravel …

Gravel Band Nr. 1

William Gravel ist ein ehemalige britischer Elitesoldat. Stabsfeldwebel. Inzwischen arbeitet er für das SAS. Ein „K“. Zuständig für „Inexistente Operationen“. Ein Mann für das Grobe. Die Drecksarbeit. Und wenn etwas schief geht, kennt ihn keiner. Aber Gravel ist weitaus mehr. Er ist ein Kampfmagier und so gut wie unsterblich. Auf jeden Fall ist er schon viele Jahrtausende alt. Und wenn man ihn braucht, egal ob Freund oder Auftraggeber, ist William da und setzt seine „speziellen“ Fähigkeiten ein. Sei es gegen einen Echsendämon, der versucht sich auf der Erde zu vermehren, eine durchgeknallte Filmfirma für ganz spezielle Snuff-Filme oder ein mysteriöser Gefangener, der ein ganzes Gefängnis unter seiner Kontrolle hat. William Gravel hat immer die richtigen Mittel …

„Gravel“ hat durchaus Ähnlichkeiten mit anderen Vertretern dieses Genres. „Transmetropolitan“, „Preacher“ oder „Crossed“ sind nur einige Titel, bei denen es ähnlich hart und manchmal verstörend zugeht. Doch anders als inzwischen bei „Crossed“ beispielsweise, wo man das Gefühl bekommt, dass die Darstellung von Gewalt und Sex nur noch ein Mittel zum Zweck der Empörung sind und die Geschichten auf der Strecke bleiben, verhält es sich bei „Gravel“ anders. Natürlich gibt es auch hier schon auf den ersten Seiten herumfliegende und abfallende Körperteile, viel nackte Haut und mehr zu sehen, aber dennoch gibt es nachvollziehbare und logische Handlungsbögen, die in diesem Band allerdings vorrangig darauf ausgelegt sind, den Charakter William Gravel vorzustellen und seinen Status zu festigen, sowie seine Fähigkeiten zu präsentieren. Dennoch umgibt den Kampfmagier auch nach diesen über 200 Seiten und jeweils dreiteiligen Miniserien umfassenden Paperback noch genug Geheimnisse. Gut, bei „Gravel“ gibt es keinerlei „Botschaft“ oder „Moral“, wie sie manchmal in anderen Werken von Ellis versteckt sind. Auch gibt es keine sichtbare Kritik an der Gesellschaft oder ähnliches. „Gravel“ dient einzig und allein der Unterhaltung und Warren Ellis bedient sich vieler Elemente, wie sie in britischen Anthologien wie „2000A.D.“ zu finden waren.

Die kreativen Köpfe hinter „Gravel“ sind nicht nur Autor Warren Ellis, sondern auch Zeichner und Co-Autor Mike Wolfer, die dem Kampfmagier seit November 1999 in Form von mehreren Miniserien und einer 22-teiligen „Ongoing“ immer wieder neues Leben einhauchen. Sind die Zeichnungen in diesem Band, und den beiden nachfolgenden, noch in Schwarz/Weiß gehalten, wird es ab dem vierten Band bunt. Doch Farbe braucht es in Band Eins noch gar nicht. Vielmehr ist es so, dass das Schwarz/Weiß-Artwork, angereichert mit einigen Graustufen, vollkommend ausreichend ist und eine ganz eigene Stimmung erzeugt. Natürlich gibt es noch immer die Skeptiker, die behaupten, dass sich Comics in klassischem Schwarz/Weiß nicht verkaufen würden, dass es zwingend Farbe braucht, um erfolgreich zu sein. Und ich sage „Nein!“, es braucht keine Farbe. Crossed ist bunt und reizt mich weitaus weniger, als „Gravel“ dazu imstande ist. Und „Nein!“ auch die diversen Darstellungen von Gewalt und Sex, wobei der Sex hier eher beiläufig erscheint, benötigen keine Farben. So, wie es derzeit ist, passt das Ganze sehr gut und Mike Wolfers Zeichnungen sehen in Schwarz/Weiß einfach atemberaubend gut aus, zumal er auch ein fast schon klassisches Spiel mit Licht und Schatten beherrscht und dies in seine Zeichnungen gelungen einbindet. Allerdings muss ich auch zugeben, dass dies nicht alleine Wolfers Verdienst ist, da Dan Parsons für die Grautöne zuständig ist und somit einen nicht unerheblichen Teil zur Stimmung beiträgt. Ebenfalls sehr wichtig, gerade bei Warren Ellis, ist die Übersetzung, die in im Falle „Gravel“ von Jens R. Nielsen übernommen wurde. Schon beim Gespräch mit Josua zum Comicpark waren wir uns einige, dass es nicht so leicht ist, immer die richtigen deutschen Worte zu finden, wenn man Texte aus dem Englischen (oder einer anderen Sprache) übersetzt, da vieles nicht so einfach im Deutschen funktioniert und manchmal, gerade bei umgangssprachlichen Aussagen, kein adäquates deutsches Pendant existiert. Und wenn es denn einmal inhaltlich ähnliche Versionen gibt, ist es immer noch schwierig genug diese so einzubinden, dass der Lesefluss nicht ins stocken gerät. Beides hat Nielsen hier prächtig gemeistert.

So, und nun kommen wir zu dem Punkt, der bereits in der Einleitung zu erkennen ist. Die erste Ausgabe von „Gravel“ hat mich dermaßen begeistert, dass ich mir die nächsten beiden bestellen werde. Auch, wenn die Serie keine leichte Kost ist, und sich am besten in wohldosierten Dosen genießen lässt, wie auch ein guter Wein oder Whisky, so erzeugen bereits die ersten Seiten eine gewisse Bindung, die mich zumindest schnell fasziniert hat. Ich möchte daher gerne wissen, wie es mit William Gravel weitergeht, welche verrückten Dinge er noch erlebt und wie verdammt nochmal er es immer schafft, aus allem fast unbeschadet herauszukommen. Denn ehrlich gesagt, hat er bisher noch nicht wirklich viel Magie eingesetzt und das alleine birgt meines Erachtens noch sehr viel Potenzial. Also Josua, meine Bestellung wird definitiv kommen. Zwar wird die Reihe mit dem voraussichtlich im Juni erscheinenden siebten Band erst einmal abgeschlossen sein, aber so weiß man wenigstens, dass einen nicht noch eine weitere unendlich laufende Ongoing monatlich den Geldbeutel belastet, nur weil man gerne wissen möchte, wie es weitergeht. Und sollte irgendwann ein achter Band kommen, ist wenigstens noch ein bisschen Zeit bis dahin. Und so schließe ich dieses Review mit einem Zitat von Warren Ellis aus diesem ersten Band, als kleine Anspielung, für alle die den Band schon gelesen haben. Wer es noch nicht getan hat, sollte es im Anschluss schnellstens tun. Andernfalls würde euch das Verständnis dafür fehlen. Also: „Komm damit klar!“

Copyright aller verwendeten Bilder © 1999-2019 Avatar Press / Dantes Verlag

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Transmetropolitan Nr. 1: Schöne neue Welt [Panini, Mai 2013]

Mit der heutigen Review präsentiere ich den ersten Band einer ganz besonderen Serie. Aber wieso ganz besondere Serie? Ganz einfach. Von vielen Seiten habe ich immer wieder gehört, wie toll doch Transmetropolitan sei und dass ich die Serie unbedingt einmal lesen müsste. Und jetzt bringt Panini die komplette Serie in fünf edlen Hardcover-Bänden heraus. Also habe ich nett nachgefragt und ein Rezensionsexemplar erhalten. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Panini bedanken. Heute hat Transmetropolitan seinen offiziellen Veröffentlichungstermin und deshalb gibt es hier nun mein Erfahrungsbericht mit diesem Band, damit ihr auch wisst, weshalb ihr euch die Serie unbedingt zulegen solltet.

Transmetropolitan Nr. 1: Schöne neue Welt

Eine ruhige Berglandschaft wird von einem Telefonklingeln unterbrochen. Ein zersauster und offenbar verwirrter Mann nimmt den Hörer ab, und beginnt sein Gegenüber anzuschreien. Dieser verwirrte Mann ist Spider Jerusalem. Weltklasse-Buchautor und eine anerkannte Persönlichkeit. Am Telefon ist sein Herausgeber, der ihn daran erinnert, dass er noch zwei Bücher abzuliefern hätte. Doch Spider ist pleite. Er ist nackt, ungepflegt und vollkommen überdreht. Der gesamte Vorschuss für die besagten beiden Bücher ist für Drogen und Essen draufgegangen. Auch sonst hat er alles verkauft. Und gefickt hat er auch seit über vier Jahren niemanden mehr. Aber um diese Bücher fertigzubekommen, muss er zurück in die Stadt. Die Stadt, die ihn krankgemacht hat.
Also macht er sich auf den Weg. Und schneller als er es selber erwartet hat, findet sich Spider in der Stadt wieder zurecht. Er bekommt einen Kolumnenjob bei seinem „alten Freund“ Royce, ein Appartement und sogar eine Assistentin. Dann legt er los, und schon mit seiner ersten Kolumne, die von einem Transientenaufstand berichtet, meldet er sich erfolgreich zurück. Transienten sind Menschen, die ihre Gene mit denen einer außerirdischen Rasse mischen und dann auch noch ihre Unabhängigkeit wollen. Doch es geht schief und Spider deckt die Gründe auf. Er verändert den Blickwinkel der Stadt und handelt sich damit einiges an Ärger ein. Aber er gibt nicht auf, und schliddert so von einem Chaos ins Nächste, trifft alte Bekannte und lernt Neue kennen. Immer in Begleitung von neuen Problemen …

Alles beginnt in dieser Bergidylle, und nimmt von hier an seinen skurrilen Lauf.

Alles beginnt in dieser Bergidylle, und nimmt von hier an seinen skurrilen Lauf.

Warren Ellis erschafft nicht nur eine Figur, die oberflächlich betrachtet ein echtes Arschloch ist, sondern auch noch eine erschreckende Zukunftsvision einer Welt, die dennoch so beängstigend realistisch erscheint, dass man eine Gänsehaut bekommt. Die gesamte Welt ist vernetzt. Die Technik bestimmt das Leben und das Leben wird von der Wissenschaft reguliert. Genetische Verbesserungen erhöhen die Lebensqualität und das Lebensalter. Religionen entstehen im Stundentakt, Kommunikation und Informationsbeschaffung funktionieren auf den seltsamsten Wegen. Newspollen, die Nachrichten vor die Augen in den eigenen Pollenstaub projizieren, konzentrierte Werbespots, die sich im Schlaf im Gehirn entladen, Kommunikatoren, die durch den Darm über das Skelett die Kontaktaufnahme ermöglichen.
Ellis hat so ziemlich jede kranke Idee zu Papier gebracht die einem auch nur einfallen kann. Oder auch nicht. Denn vieles davon ist so pervers und abgedreht, das man im ersten Moment erschrocken ist. Aber je weiter die Geschichte voranschreitet umso mehr erkennt man, dass Spider Jerusalem nur ein Mensch ist. Ein Mensch mit Fehlern und auf der Suche nach der Wahrheit. Ein Mensch mit außergewöhnlichen Mitteln der auf ungewohnten Wegen sein Ziel zu erreichen versucht. Ein Mensch mit dem Herzen am rechten Fleck und einer Schnauze, die sich nicht scheut, alles ungeschönt auszusprechen. Und dann merkt man. Nicht Spider ist das Arschloch, sondern die Welt um ihn herum.

Spider Jerusalem, bei dem, was er am besten kann. Schreiben.

Spider Jerusalem, bei dem, was er am besten kann. Die Wahrheit in die Welt hinausschreiben.

Für Transmetropolitan konnte Warren Ellis den überaus begabten Darick Robertson gewinnen. Dieser hat bereits frühzeitig durch seine Arbeiten an Justice League Europe für DC und New Mutants für Marvel zeigen können, was in ihm steckt. Und für Transmetropolitan war er einfach die ideale Besetzung. Seine Bilder schaffen es, die Welt, welche Ellis konstruierte, glaubhaft und dennoch fantastisch abzubilden. Kleinste Details erfüllen die Szenarien mit Leben und schaffen so eine unglaublich dichte Atmosphäre, die auch visuell eine Herausforderung für den Leser darstellt. Es gibt in dem ganzen Band nur zwei Konstanten. Die eine ist Spider Jerusalems auffallende Brille, in Grün und Rot, mit den Live-Linsen, welche für ihn Fotos und Videos aufzeichnet und der dreiäugige Smiley. Dieser beschließt nicht nur jedes Kapitel, sondern taucht auch zwischendurch immer wieder einmal auf. In der gesamten, und sich ständig ändernden Welt fallen diese beiden Dinge besonders auf. Spider verändert sich. Mal mit langer Mähne, mal mit Bart, mal vollkommen kahl. Aber immer mit seiner Brille und immer mit diesem Smiley-Badge, den Spider sogar selbst nutzt.
Während aber Darick die Stadt wild wuselnd und chaotisch darstellt, ist seine Interpretation der Berge und Landschaften das genaue Gegenteil. Groß, frei und friedlich. Weitaus weniger Details, die aber dennoch alles darstellen, was benötigt wird. Während man in den Stadtszenerien visuell förmlich erschlagen und überfordert wird, darf das Auge in den Reservaten, die zur Erhaltung älterer Kulturen dienen, entspannen und beruhigt schweifen.
Dazu trägt auch ganz bewusst die Farbgebung von Nathan Eyring bei. Er gestaltet die Landschaften in beruhigenden und warmen Erdfarben und sanften, friedlichen Pastelltönen. Dem gegenüber stellt er eine grelle und bunte Stadt, die durch starke Kontraste und klar abgegrenzte Farben genauso verstörend wirkt, wie durch die düsteren und Angst erfüllenden Passagen und Stadtviertel. Dominantes Rot, aufdringliches Blau, blendend helles Gelb und verschleierndes Grau. Hier zeigt sich sehr deutlich, dass Eyring seinen Job versteht und dadurch die ideale Wahl für Transmetropolitan ist.

Glauben oder nicht glauben? Das ist hier die Frage!

Glauben oder nicht glauben? Das ist hier die Frage!

Mit Bonusmaterial war Panini, trotz der wirklich tollen Aufmachung des wunderschön gestalteten Hardcovers, eher geizig. Es gibt lediglich eine Einführung von Garth Ennis, der aus den Anfangstagen von Transmetropolitan erzählt. Darin schildert er unter anderem, wie unsicher Warren Ellis war, was die Qualität und den Erfolg seiner Serie betrifft. Außerdem sind noch alle clean Coverarts in dem Band anzufinden und zwei kurze Biografien zu Warren Ellis und Darick Robertson.

FAZIT:

Dieser Band stellt meine erste direkte Begegnung mit Transmetropolitan dar. Sicher, ich hatte bereits vorher davon gehört und gelesen. Und dennoch konnte ich den Hype darum nicht ganz nachvollziehen. Nachdem ich nun diese Ausgabe gelesen habe, ist es aber klar. Denn Ellis und Robertson erschaffen nicht nur eine tragische und dennoch komische Hauptfigur, mit der man sehr schnell mitfiebert, sondern auch eine Welt, die faszinierend und verstörend zugleich ist. Als Leser ist man sofort von den Möglichkeiten, die sich den Menschen in dieser Zeit und Welt bieten fasziniert. Aber man merkt auch sehr schnell, dass all dies seine Schattenseiten hat. Und davon gibt es hier reichlich. Denn Ellis schickt seinen „Helden“ in Abenteuer, die mehr Schatten, als Licht aufweisen.
Jetzt ist es für mich nicht mehr verwunderlich, wieso diese Serie so hochgelobt wird. Denn hier stimmt fast alles. Und der zu Beginn schwer wirkende Einstieg erledigt sich spätestens nach dem zweiten oder dritten Kapitel. Denn hier beginnt man als Leser Spider zu vertrauen, und das, obwohl er zu Beginn eine sehr verstörende und auch verstörte Persönlichkeit aufweist. Transmetropolitan ist ein Meisterwerk, und das ist es nicht umsonst. Dieser Band, nein diese Serie, sollte kein echter Comicfan auslassen.

Solche Figuren gibt es nur in Transmetropolitan. Der kopflose Sohn von Spider Jerusalem!?

Das kommt dabei heraus, wenn Spider kopflos in der Welt herumvögelt.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1997-2013 DC/Vertigo & Panini Comics