Dominiks Comic Lieferung im November 2018

Im November habe ich mir auch wieder einige schöne Comics liefern lassen. Ich war auch auf der Spiele Messe bzw. Comic Action in Essen unterwegs. Das war ein sehr schöner Tag, auch wenn es auf einem Sonntag sehr voll gewesen ist. Wir haben dort zwar einige Brettspiele ausprobiert, aber gekauft habe ich mir irgendwie keins. Dafür war ich in der Comic Area unterwegs und habe Michael Feldmann und Sebastian Drewniok am TheNextArt Verlag besucht. Ansonsten war der Panini Verlag wieder groß vertreten und auch der Salleck Publications /Eckart Schott Verlag war dabei. Neben einigen weiteren Comic Händlern ist mir mehr jedoch nicht in Erinnerung geblieben. Ich hatte etwas das Gefühl, dass die Comic Action schon mal größer war, bzw. besser besucht. Die Area war auch in Halle 6, quasi der letzten Halle etwas abgelegen. Ebenfalls fand ich es schwierig, neben der Spielemesse 2018 im Internet genügend Informationen zur Comic  Action zu erhalten. Die Werbetrommel wurde nicht kräftig genug gerüttelt. Was man merkt, Brettspiele erfahren einen Boom, immer mehr Leute interessieren sich dafür. Die Comics werden zumindest nach meinem Gefühl auf dieser Messe etwas in den Hintergrund gedrängt (verdrängt). Na dann konzentrieren wir uns doch einfach auf die vielen Comic Cons in Deutschland 😉
In diesem Sinne freue ich mich riesig, erstmalig in Dortmund dabei zu sein im Dezember.
Ich wünsche allen Lesern eine schöne kühle Jahreszeit und einen angenehmen November.

Meine Comic Lieferung im November 2018

Meine Comic Lieferung im November 2018

Meine Comic Lieferung im November 2018

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Avengers Nr. 13 [Panini, Juli 2017]

In diesem Heft gibt es neue Abenteuer mit dem brandneuen Team auf 76 Seiten zu lesen. Das Heft spielt nach den Ereignissen des zweiten Superheldenkrieges Civil War II.
Die Nachwuchshelden Miles Morales, Ms. Marvel und Nova haben die Avengers verlassen und legen den Gründungsstein für ein neues Team. Hier kommen die Champions, auch der neue Hulk Amadeus Cho und Vision seine Tochter Viv schließen sich den Champions an. Diese Story gab es bereits schon zu lesen in der Panini Jubiläums-Special Ausgabe der Avengers, doch in Avengers Nr. 13 wird der daraus entstandene Cliffhanger bereits aufgelöst. Eine weitere Storyline dreht sich um die Avengers und den zeitreisenden  Eroberer Kang.

Avengers Nr. 13

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30 neue Marvel-Serien offiziell angekündigt + Gratis Preview-Heft

Im Normalfall bin ja entweder ich, oder mein Kollege MysteriouslyBuddha Autor unserer Artikel. Doch dieses mal muss ich aus Zeitgründen auf einen Artikel von Shock2 zurückgreifen (mit freundlicher Genehmigung), wobei ich ja auch hin und wieder für die Seite News (die wöchentlichen Panini-VÖs) oder Reviews (wie das Asterix-Review Special) verfasse. Doch genug der Vorrede, hier ist der Artikel im Original auf Shock2 von Lukas Urban. Ich habe nur einige Absätze umgestellt und diese Einleitung plus Bild vorangefügt. Einige der verlinkten Serien führen dann wiederum direkt auf die Shock2-Seite, wo auch die Bilder gehostet sind.

ANADMN

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 32) (Avengers – Die Rächer Nr. 9 & Die neuen X-Men Nr. 8)

Ich muss echt langsam anfangen, meinen Rückstand aufzuholen. Und damit werde ich jetzt beginnen. Heute gibt es im Ma-Co-Re-Mix die Ausgaben der „Avengers – Die Rächer“ und „Die neuen X-Men“ vom März. Aber nicht von diesem März, da die „Avengers – Die Rächer“ schon lange eingestellt sind, sondern die vom März 2014. Ein Jahr Rückstand. Ganz schön peinlich, oder?

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Spider-Island Reviewserie (7): Venom Sonderband Nr. 2: Spider-Island [Panini, August 2012]

Viele Tage war es, abgesehen vom Simpsons-Gag und der JL8, ziemlich ruhig geworden auf Mueli77s Feine Welt. Aber heute geht es mit der Spider-Island Reviewserie wieder weiter. Und morgen kann ich Euch dann eine Neuigkeit verkünden.

Venom Sonderband Nr. 2: Spider-Island

Die Auswirkungen der Epidemie machen auch vor den Rächern nicht halt. Zumindest die Rächer, welche von Natur aus nicht mit Superkräften gesegnet sind. Und so kommt es, dass nicht nur Lukes und Jessicas Tochter plötzlich durch das Kinderzimmer schwingt und Squirrel Girl in den Wahnsinn treibt, sondern auch Hawkeye hat so seine Probleme mit den neu erworbenen Fähigkeiten, mit denen er überhaupt nicht umzugehen weiß.
Anders ist es da mit Flash Thompson. Der weiß genau, was er tun muss. Aber das bedeutet nicht, dass es für ihn einfacher ist. Denn nachdem ein wütendes Spinnenmonster auf der Brooklyn Bridge ausrastet und von Venom in die Basis von Operation Wiedergeburt 2.0 gebracht wurde, verändert sich die Situation drastisch …

Venoms Gefangener hat eigene Pläne.

Venoms Gefangener hat eigene Pläne.

Dieser Band steht ganz im Zeichen von Spider-Island. Deshalb gibt es auch nur drei reguläre Venom-Stories. Der Rest der Ausgabe wurde mit zwei relevanten Spider-Island Geschichten aufgefüllt, um so weitere Einblicke in das Event und der betroffenen Figuren zu präsentieren. Während der Avengers One Shot von Autor Chris Yost eher humorvoll herüberkommt und sich selbst nicht so wirklich ernst nimmt, ist die kurze Reise durch die Aufgaben der neuen Madame Web, für die Jim McCann verantwortlich zeichnet, schon wesentlich tiefgründiger und nachdenklicher.
Dem gegenüber schickt Rick Remender seinen Titelhelden wieder in actionreiche und kurzweilige Schlachten, lässt aber Flashs Privatleben nicht außen vor, sondern schafft es, dass dieses die ganze Zeit, wie ein Damoklesschwert über dem Helden hängt und so seine Handlungen maßgeblich beeinflusst.

Irgendwie ist Hawkeye nicht so gut auf Spidey zu sprechen ...

Irgendwie ist Hawkeye nicht so gut auf Spidey zu sprechen …

Wenn schon drei verschiedene Autoren und drei verschiedene Grundemotionen in einem Band vorkommen, dann ist es auch nur angemessen drei verschiedene Zeichner auf den Plan treten zu lassen, um die jeweiligen Geschichten passend umzusetzen. Da wäre zum einen Mike McKone, der das Abenteuer mit den Avengers und dem sehr genervten Hawkeye routiniert in Szene setzt. Die Bilder sind detailliert, wirken aber leider etwas statisch. Das geht eigentlich besser, wenngleich ich sagen muss, dass McKone Frogman sehr gut und humorvoll auf das Papier gebracht hat. Wiederum anders ist es mit den Zeichnungen der Kurzgeschichte rund um Julia Carpenter, die neue Madame Web. Hier war ein alter Bekannter aus Zeiten der Klonsaga am Werk. Patrick Scherberger hat Mitte der Neunziger Jahre die Abenteuer der New Warriors „verbrochen“ zu denen auch kurzzeitig der damals aktuelle Ben Reilly als Scarlet Spider gehörte. Schon damals war sein Zeichenstil sehr Imagehaft und austauschbar. Aber seit damals ist einiges an Zeit vergangen und Scherberger hat sich weiterentwickelt. Zum Glück zum Positiven, denn seine aktuellen Zeichnungen gefallen sehr wohl. Venom wurde diesmal nicht mehr von Tony Moore visualisiert, sondern von Tom Fowler, der bereits im letzten Band das letzte Abenteuer umsetzen durfte. Dies macht Fowler auch diesmal gewohnt souverän ohne sich irgendwelche Patzer zu leisten.

Die neue Madame Web.

Die neue Madame Web.

FAZIT:

Dass das Mega-Spider-Event um seinen besten Freund und zugleich ärgsten Widersacher keinen Bogen macht, war abzusehen. Wenn das Ganze dann auch noch so abwechslungsreich, spannend und humorvoll präsentiert wird, dann kann schon fast nichts mehr schiefgehen. Negativ ist einzig nur, dass durch die Veröffentlichung als eigener Seriensonderband, und daher nicht ganz chronologisch, einige Ereignisse vorweggenommen werden. Zwar könnte man hier nach jeder enthaltenen US-Ausgabe wechseln, aber wer macht sich schon diese Arbeit. Dennoch finde ich es sehr gut, dass Christian Endres, der redaktionelle Betreuer seitens Panini, eine genaue Auflistung der Lesereihenfolge nach US-Heften mitliefert. Das ist kein Standard und sollte daher auf jeden Fall lobend erwähnt werden. Grundsätzlich muss man die redaktionelle Betreuung von Panini loben. Denn was einem hier zusätzlich an Wissen mitgegeben wird, schürt schon ein wenig die Bindung zwischen Leser und Macher der Comics.

Auch Anti-Venom spielt eine wesentliche Rolle in Spider-Island.

Auch Anti-Venom spielt eine wesentliche Rolle in Spider-Island.

„Venom Sonderband #2: Spider-Island“ bei Panini Comics bestellen.
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Hive-VerweisCopyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Avengers #11 [Panini, Januar 2012]

Einen Tag hattet ihr Pause um euch vom letzten Fear Itself-Comic zu erholen. Jetzt geht es mit dem ersten Tie-In aus der Avengers-Heftreihe weiter…

Avengers #11

In einem Interview gewähren die Rächer nicht nur Einblicke in ihr Gefühlsleben, sondern auch in ihre Beziehungen untereinander, sowie ihre größten Erfolge oder auch Niederlagen. Jeder darf dabei zu Wort kommen, und manch einer nutzt dies mehr oder weniger erfolgreich aus. Aber nicht nur lange Vergangenes wird herausgekramt, sondern auch erst kürzlich Geschehenes, in dem sich Helden als wahre Helden beweisen und Kollegen und Freunde über diese Heldentaten sinnieren.

Manche Avengers benehmen sich wie kleine Schulmädchen …

Wie kann man die Rächer besser kennenlernen als in einem Interview? Und wie kann man mehr über seine Helden erfahren, als wenn man sie selbst fragt? Doch will man wirklich alles wissen? Sollten die Helden manchmal nicht doch ein gewisses Geheimnis für sich behalten, um ihren Mythos zu wahren?
Die Idee dieses Interviews gefällt mir sehr gut. Auch die Idee zwischen den Interviewschnipseln kurze Geschehnisse in einer Art Rückblende einzuspielen, finde ich wirklich toll. Und wenn man von der zweiten Hälfte des Heftes absieht, bleibt es auch eher ruhig. Die wirkliche Spannung zieht sich hierbei mehr aus den Erzählungen, als durch imposante Bilder mit gewaltiger Action.

Und der rote Hulk kann doch fliegen …

Auch einem anderen, für mich sehr wichtigen Punkt, wird in dieser Ausgabe ein großer Platz eingeräumt. Das Zwischenmenschliche, welches das Marvel-Universum für mich immer ausgemacht hat. Die sich anbahnende Beziehung zwischen Hawkeye und Spider-Woman, das neidvolle Verhalten von Hawkeyes Ex-Frau Mockingbird, die Frühstücksgewohnheiten des Roten Hulk und Spider-Mans Reaktionen darauf sind unheimlich witzig und spannend.

Rohe Eier sind leider nicht jedermanns Sache. Vor allem Spideys nicht …

Etwas verstörend wirken jedoch diesmal die Bilder von Bachalo auf mich. Nicht grundsätzlich, denn eigentlich bin ich ein großer Freund von Chris Bachalos dynamischen Zeichenstil, aber für diese ruhige Passage ist er einfach die falsche Wahl gewesen. Auch, oder besser gerade, wegen der Tatsache, dass seine Gesichter, allen voran der guten Seele der Rächer, Jarvis, einfach nur lächerlich aussehen. Jarvis wirkt wie ein betrunkener Gossenspriti, den man in einen billigen Anzug gequetscht hat. Dafür sind die Slapstick-Szenen mit dem roten Hulk und Spidey sowie das seltsame Date mit Hawkeye und Spider-Woman kurz vor der großen Pressekonferen zur Verkündung des Wiederaufbaus von Asgard, einfach nur gelungen komisch. Denn wie sich Clint und Jessica hier verhalten, zaubert wohl jedem ein kleines Lächeln ins Gesicht.

FAZIT:

Eigentlich ist Brian Michael Bendis nicht gerade bekannt dafür Teamserien gelungen zu schreiben. Im Gegenteil. Seine Stärke sind im Normalfall die Einzelgänger mit ihren eigenen und manchmal ganz schön großen Problemen, und wie sie ihr Leben bewältigen. Denn nicht umsonst gehört der ultimative Spider-Man zu Bendis größten, erfolgreichsten und sowohl von Kritikern als auch Fans umjubeltsten Werken.
Daher überrascht es mich um so mehr, dass diese Ausgabe in meinen Augen so gelungen ist. Andererseits muss ich auch anerkennen, dass wenn man sich die Ausgabe näher ansieht, Bendis seinen Fokus nur auf einige der Rächer gelegt hat, wohingegen so manch anderer einfach nur blass und eindimensional daherkommt. Aber manchmal ist es eben, wie es ist. Entweder Bendis konzentriert sich nur auf einige seiner Protagonisten und liefert ein akzeptables Ergebnis ab oder er setzt jeden in den Fokus und verkackt dabei die eigentliche Story.
Wenn ich also ehrlich bin, ist mir die erste Möglichkeit, die liebere Wahl und ich habe am Ende ein Heft welches mich weitaus mehr überzeugt, als die letzte Ausgabe des Hauptevents.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

The Siege – Special #3 [Panini, Februar 2011]

Mit den folgenden zwei Ausgaben, beschließe ich die The Siege – Special – Reihe…

Spider-Man und die neuen Rächer #35

Der Kampf um Asgard tobt noch immer. Die Entscheidung für Asgard zu kämpfen ist dabei nicht allen neuen Rächern leichtgefallen. Jessica und Luke hatten ein ausführliches Gespräch über den Sinn und Zweck an der Teilnahme an diesem Kampf. Während Jessica sich in ihrer Mutterrolle sehr wohl fühlt und das Superheldenleben überhaupt nicht vermisst, will und muss Luke helfen. Schon alleine wegen seiner Tochter die ein besseres Leben erfahren soll als immer auf der Flucht zu sein. Auch Bobby und Clint haben es nicht so einfach. Immerhin galt Bobby als tot bis sie während der Secret Invasion wieder auftauchte als Gefangene der Skrulls. Da kommt den beiden die Ablenkung mit Lady Octopus ganz gelegen.
Auch der Hood blickt zurück auf die letzten Stunden vor dem Angriff auf die Götterstadt. Norman bot ihm einen Deal an bei dem nicht nur er gewinnen kann, sondern auch seine Bande von Superschurken. Vorausgesetzt sie bleiben Osborn gegenüber loyal. Doch als sich während des Kampfes dank des Eingreifens von Loki plötzlich die Vorzeichen ändern muss Hood seine Strategie neu überdenken…

FAZIT:

Das Finale der Heftserie von Spider-Man und den neuen Rächern ist fulminant aber hinterlässt nicht nur wegen des Abschieds einen etwas fahlen Beigeschmack. Zum einen liegt dies an der eher unwichtigen zweiten Geschichte mit dem Hood, die ich persönlich als entbehrlich empfinde, zum anderen aber an der dafür umso besseren ersten Geschichte und dort vor allem an den leisen Zwischentönen von Luke und Jessica.
Zeichner Mike McKone leistet durchgehend gute Arbeit. Sowohl in den ruhigen Passagen als auch im großen Kampf. Und da ist vor allem auf den Doppelseiten die Panelaufteilung sehr gelungen und dynamisch.
Insgesamt ein guter Band dem doch einige Schwächen anzumerken sind. Währe das Zwischenspiel mit dem Hood nicht, dann wäre diese Ausgabe eine fast perfekte Finalausgabe einer fast rundum gelungen Rächerserie.

The Siege Special: Avengers Finale

The Siege ist zu Ende. Doch was für Auswirkungen hat Normas wahnsinniger Angriff auf die Götterstadt Asgard und was müssen die Befürchten die ihm halfen und dienten?
Im ersten Abenteuer der Mighty Avengers wird erzählt was Henry Pym, Jocasta, Ace und Jax im Underspace der Dimension unter dem Microverse erleben, als Ultron plötzlich alle Macht an sich reisst. In dem Glauben als Ultron-Pym, der mächtigste Roboter zu sein will er seinen Vater vernichten und die Erde erobern. Doch Henry hat einen Plan, bei dem Jocasta eine wichtige und äusserst heldenhafte Rolle spielt…
Im darauf folgenden Abenteuer der Rächerformation der Initiative treffen auf dem Schlachtfeld von Asgard das ehemalige Liebespaar Steve, Captain America, und Rachel, Diamondback, aufeinander. Diese ist zwar jetzt mit Frank, Constrictor, zusammen, der aber sieht das Aufeinandertreffen der beiden und interpretiert es falsch, woraufhin er sich mit Taskmaster aus dem Staub macht. Auch Tigra die unter dem Einfluss von Hood leiden musste trifft eine persönlich sehr wichtige Entscheidung als sie ihm zum letzten Mal gegenübersteht…
Dagegen hat das Team der Dark Avengers die Norman direkt als Eingreiftruppe unterstellt waren weniger gute Aussichten auf eine positive Zukunft. Dies betrifft auch Osborns rechte Hand Miss Victoria Hand. Der einzige der sich dem Zugriff der Heldenhaften Beschützer Asgards und den US-Army-Truppen entziehen kann ist Daken, Wolverines Sohn…
Im tragischen Siege: Epilogue – The Sentry: Fallen Sun, treffen viele Freunde und ehemalige Mitstreiter von Robert „Bob“ Reynolds alias Sentry/Void auf Bobs Bruder. Dieser steht verbittert und traurig vor dem Grab seines Bruders und dessen Frau. Und während alle ein paar freundliche Worte über den ungewöhnlichen Helden verlieren, trifft der Donnergott Thor, der ja direkt für den Tod von Sentry verantwortlich war, auf Bobs Mutter um ihr persönlich die bittere Nachricht zu überbringen…
Die letzte Geschichte widmet sich voll und ganz den neuen Rächern und erzählt wie diese direkt nach dem Fall von Asgard Jagd auf Hood machen nachdem dieser vom Schlachtfeld zusammen mit seiner Freundin Madame Masque, der Tochter von Graf Nefaria, geflüchtet ist. In einem aufregenden Abenteuer macht das Team zuerst Hoods Bruder ausfindig und lässt sich dann von diesem zu Hood und Madame Masque führen welche gerade mit der Fluchtplanung bei Graf Nefaria beschäftigt sind. Bei dem darauf folgenden Kampf gegen Graf Nefaria liegen die Chancen der neuen Rächer nicht wirklich gut, aber Luke hat vor dem Angriff noch für ein Ass im Ärmel gesorgt, das hoffentlich rechtzeitig eintrifft um den neuen Rächern noch helfen zu können…

FAZIT:

Dieser Band ist des Titelzusatzes Finale wirklich würdig.
Zwar beginnt die erste Geschichte noch etwas ruhig und für die Leser welche die Mighty Avengers-Serie nicht verfolgt haben etwas zusammenhanglos, aber dennoch beginnt der sich dann aufbauende Zusammenhang mit The Siege immer weiter auszuwirken bis am Schluss auch Henry auf dem Schlachtfeld Platz nimmt.
In der Initiative werden eher die nachdenklichen Töne angeschlagen. Nicht das es an einer gehörigen Portion Action fehlen sollte. Es wirkt auf mich einfach so das die nachdenklicheren Passagen wesentlich eindringlicher und wichtiger sind. Gerade das „Schlussgespräch“ von Tigra und Hood sowie das Treffen der Helden auf dem wieder neuen Rächer-Turm wo auch Steve seine Ex Rachel einen neuen Job anbietet, und auch die Zukunft einiger Initiatvie-Helden erzählt wird.
Bei den Dark Avengers hingegen ist anders als bei den Initiative Helden und den neuen Rächern die Zukunft alles andere als hell und freundlich. Daken konnte flüchten und der Rest wurde zusammen mit Miss Hand gefangen genommen. Doch Steve der ja als neuer „Obercop“ der Vereinigten Staaten fungiert erkennt das Potential hinter Voctoria Hand und unterbreitet ihr ein Angebot. Dadurch ist auch dieses Abenteuer wie auch das der Initiative eher ruhig aber dennoch sehr spannend. Sehr gelungen ist auch die Szene von Thor und Ares‘ Sohn Phobos auf dem Dach des Rächer-Turmes.
Sentry – Falles Sun ist eine Erinnerung an einen großen Helden. Das dieser eigentlich erst vor kurzem in das Marvel Universum eingeführt wurde und dank (mehr oder weniger) geschickter Charakterisierung mit der Historie des Marvel Universum verknüpft wurde wirkt auch hier für die Kenner der Figur sehr befremdlich. Vor allem da immer wieder die Rede von dem wissentlichen Vergessen seiner Figur aller Helden gesprochen wird. Dennoch ist der Verlust dieses Charakters für mich schmerzlich, da ich den Sentry, ähnlich wie den Silver Surfer, immer als eine mehr tragischere Rolle empfunden habe.
Beim letzten Abenteuer des Bandes steht zuerst einmal die Action im Vordergrund als die neuen Rächer Jagd auf den Hood machen um ihn der Gerechtigkeit zuzuführen. Nach diesem durchaus gelungenen Abenteuer kommt aber für mich das eigentliche Highlight der Geschichte. Zum einen sind die neuen Rächer endlich durch den Wegfall des Superwesenregistrierungsgesetzes rehabilitiert und so kann Luke endlich mit seiner Frau und Tochter den sehnlichst gewünschten Spaziergang im Park machen, zum anderen wird auf insgesamt 9 Doppelseiten von verschiedenen Künstlern jeweils ein Teilabschnitt der Neuen Rächer dokumentiert. Dabei ist vor allem die letzte Doppelseite geradezu sinnbildlich für die neue Epoche die den Marvel-Recken bevorstehen könnte, wobei mir hier ausgerechnet der Zeichenstil nicht wirklich gut gefällt.
Insgesamt ist dieser Band, wie bereits erwähnt, ein würdiger Abschluss für das Event Siege und die beendeten Rächerserien und anders als die Oneshot-Sammlung aus mit den Helden von Siege meiner Meinung nach nicht entbehrlich und sollte für einen runden und gelungenen Abschluss unbedingt mal durchgelesen werden.

The Siege – Special #2 [Panini, Dezember 2010 bis Februar 2011]

Heute folgt auch schon der zweite Teil des The Siege Specials in dem ich euch das Event in handlichen Stücken präsentiere…

The Siege #3

Der Kampf in und um Asgard geht weiter. Immer mehr Unterstützung für die Asen und gegen Norman Osborn, Hammer und die Bande des Hood treffen ein. Tapfer schlagen sich die Helden gegen eine Überzahl an Gegnern, sie kämpfen Hand in Hand und sie stehen füreinander ein. Als dann auch noch die Unterstützung eines der wichtigsten Rächermitglieder eintrifft, auch wenn er in der jüngsten Vergangenheit Fehler gemacht hat, scheint die Welt für so manchen Kämpfer wieder ein Stück weit in Ordnung zu sein. Doch der wahre Wahnsinn steht noch bevor…
Währenddessen erlebt auch Ben Urich wahnsinniges als er zusammen mit dem Norman Osborn-Befürworter Todd Keller in der Nähe von Asgard durch Venom getroffen abstürzt. Doch statt sich der Wahrheit zu stellen zwingt Keller Urich und einen seiner eigenen Mitarbeiter mit vorgehaltener Waffe seine Lügen direkt aus Asgard on Air zu bringen…

FAZIT:

Auch die dritte Ausgabe der Hauptserie kommt nicht mehr an das Spektakel des ersten Teils heran. Zwar ist Normans Geisteszustand wie er sich am Ende dieser Storyline offenbart schon etwas besonderes und Spideys Reaktion darauf ist auch ganz klar (und kribbelt bestimmt auch jedem Spidey-Fan in der Hand) und dennoch will es nicht mehr ganz so zünden.
Auch die Zweitgeschichte aus Ben Urichs Sicht verblasst stark hinter den bisherigen Frontline-Geschichten zu den Großevents. Es fließt nach meinem Geschmack zuviel der Kampfaction direkt in seine Sichtweise mit ein. Bisher war Urich der stille Beobachter der die Ausläufer der Events zu spüren bekommt, und diesmal ist er mittendrin im Kampfgetümmel.
Insgesamt macht The Siege zwar immer noch Spaß, aber leider nicht mehr auf dem Niveau des Beginns des Events. Mal sehen wie es weitergeht und wie sich das Event zum Ende hin entwickelt.

The Siege Special: Die Helden von Siege

Loki: Gott der Lügen und Intrigen. In diesem Abenteuer erlebt der Leser mit welchen kleinen Deals, Spielchen, Lügen, Abmachungen und Intrigen Loki noch alles gemacht hat um Asgard, nach seinen Wünschen, wieder zur früheren Hochform zu verhelfen. Er verkauft die Seelen seiner ehemaligen Gefolgsleute an die Disir, welche er wiederum an Mephisto verkauft um einen Deal mit Hela zu machen…
Danach nimmt Phobos Rache an den Menschen, oder besser gesagt am Präsidenten von Amerika, oder um genauer zu sein, er versucht es. Nachdem der Sentry seinen Vater vor den Augen der ganzen Welt zerfetzt hat, will er mit dieser Aktion dem Präsidenten klar machen, dass sein blindes Vertrauen in Norman Osborn der schlimmste Fehler seines Lebens war…
Als nächstes kämpft Spider-Man gegen Sinister Spider-Man, Venom. Dieser ist gerade dabei ein kleines „Picknick“ inmitten des Kampfgetümmels abzuhalten und Spider-Man muss ihn einfach aufhalten. Sogar Miss Marvel will ihn dabei unterstützen und wird auf einmal selber zum perfekten Wirt für den Symbionten…
In der vierten Story sieht man die jungen Rächer wie sie sich durch die Wirren des Kampfes in Asgard schlagen. Während Wiccan und Hulkling auf der Suche nach ihren Teamgefährten sind, hilft Speed an allen Ecken und Enden und Patriot und Hawkeye müssen sich verschüttet der Möglichkeit stellen an Ort und Stelle zu sterben…
Zum Schluss müssen noch Steve und Bucky ein paar leichtsinnige Zivilisten retten, die dachten sie könnten mit ein paar Exklusivbildern der Tragödie von Asgard das schnelle, große Geld machen. Als dann jedoch die Töchter der beiden Abenteuerer in die Hände Razor-Fist geraten wird es nicht nur für die beiden Mädchen gefährlich…

FAZIT:

Diese Sammlung von One-Shots die das Event Siege ergänzen ist eine bunte Mischung an größtenteils interessanten Storys. So richtig notwendig sind diese für das Verständnis des Hauptevents aber dennoch nicht. Eine nette Ergänzung mit interessanten Einblicken und Hintergründen. Wobei mir persönlich noch die Geschichte um Phobos und die der jungen Rächer am besten gefiel, und das (muss ich wohl zu meiner Schande gestehen) ich diese beiden Serien der Secret Warriors und Young Avengers nicht einmal verfolgt habe. Spidey und Cap ist ganz Okay und typisch für die jeweiligen Protagonisten und Loki kann mich nicht wirklich überzeugen, da hier einfach nur der typische Loki dargestellt wird, ohne wirkliche Überraschungen und auch sonst wirkt die Geschichte sehr lieblos.
Insgesamt bleibt ein etwas überdurchschnittlicher Band mit schönen und weniger schönen Geschichten und mit guten Zeichnungen. Gelungene Unterhaltung die man aber nicht zwingend braucht.

The Siege #4

Das Finale steht bevor als Sentry vollkommen ausser Kontrolle gerät und droht alles und jeden zu vernichten. Doch in all dem Getümmel, Durcheinander und Chaos erkennt Loki seinen Fehler und nimmt Hood seine Fähigkeiten, indem er ihm die Nornensteine wieder raubt und den Rächern zugesteht. Im darauf folgenden endgültigen Finalkampf mit dem Sentry der zum Void mutierte wird das vorerst letzte und wohl prominenteste Opfer nach Ares im zweiten Teil des Events gefordert…
Nachdem Asgard in einem Anfall von Wahnsinn durch den Sentry gefallen ist sollte auch Todd Keller sich langsam eingestehen das er einem falschen Idol nachgelaufen ist. Doch wie nicht anders zu erwarten trumpft er wieder mit genau den falschen Argumenten und Aussagen auf so dass Ben nur eine Wahl hat. Ab da hilft er mit den Anderen die Opfer zu befreien und den Verletzten zu helfen…

FAZIT:

Das Finale von Siege ist schön. Es läutet eine neue Ära nach der dunklen Herrschaft von Norman Osborn ein und bietet mit einem neuen Posten für Steve Rogers und seine Fähigkeiten viel Potential für ein glorreiche Zeit und einen triumphalen Neubeginn im Marvel Universum. Was die Autoren daraus machen werden zeigen aber erst die nächsten Monate und der Neustart diverser Serien, vor allem mit den vielen Rächer-Teams.
An sich ist das Heft so weit in Ordnung, wenn auch der Schluss etwas zu pathetisch ist. Es ist eben typisch amerikanisch. Übertriebener Pathos, zu viel Schmalz und gekünstelte Komik. Etwas besser als die Story aus dem Hauptevent ist dagegen diesmal die Embedded Story mit Ben Urich. Hier wird gerade nach dem eigentlichen Event sehr viel geboten und das nur auf 3 Seiten (die letzte lasse ich mal aussen vor, da für diese das gleiche gilt wie für den Schluss des Hauptevents).

Morgen schließe ich das Ganze mit dem dritten Teil ab …

Marvel Kurz-Reviews (2): Spider-Man und die neuen Rächer 30 – 33 [Panini, Juni 2010 – November 2010]

Die zweiten Kurz-Reviews mit den letzten Ausgaben von „Spider-Man und die neuen Rächer“ vor dem großen Event „The Siege“…

Spider-Man und die neuen Rächer #30

Eine Woche ist es her seit Hoods Gang von den neuen Rächern geschlagen wurde, doch sie konnten das Gerät, dass ihnen die Kräfte nahm, mitnehmen. Leider hat es im Kampf etwas abbekommen und ist defekt. Dr. Jonas Harrow soll es reparieren. Während Spider-Man Jessica Jones Cage gegenüber über die enorme Wichtigkeit seiner Geheimidentität philosophiert, versucht Dr. Harrows Hoods Gang davon zu überzeugen mit ihm zusammen einen eigenen Deal mit Norman Osborn einzugehen und sich Hood abzuwenden, schließlich hat er das Gerät wieder in Gang gesetzt und damit einen Trumpf in der Hand. Parallel dazu sind nun auch andere Rächer zu Spider-Man und Jessica Jones Cage gestoßen und es wird beraten, wie man gegen Norman Osborn vorgehen sollte. Clint Barton (a.k.a. Ronin) schlägt vor ihn zu töten. Bevor die Diskussion zu Ende ist, werden die Rächer zur Hilfe gerufen doch es ist eine Falle …

FAZIT:

Eine super Ausgabe der neuen Rächer. Brian Michael Bendis bringt wieder alles unter einen Hut: Action & Soap. Immonen liefert die passenden Zeichnungen. Besonders die von Bendis eingefügten Soap Elemente machen seine Serien meist lesenswert und Kleinigkeiten (wie hier der nervöse, an der Decke langlaufende Spider-Man) sorgen für Lacher und Schmunzler. Die Spannung wird auf konstant hohem Niveau gehalten und die Geschichte endet mit einem Cliffhanger, der neugierig auf die nächste Ausgabe macht.

Spider-Man und die neuen Rächer #31

In der letzten Ausgabe hatte Dr. Jonas Harrow und die ehemaligen Mitglieder von Hoods Syndikat es mit dem von den neuen Rächern zurückgelassenen Kräfteabsorbierer geschafft nicht nur die neuen Rächer ausser Gefecht zu setzen, sondern auch Norman Osborns Dark Avengers in die Schranken zu weisen. Nach einer schnellen Einigung von Osborn und Harrow, erhalten zumindest die Dark Avengers ihre Kräfte zurück, und gerade als diese die Lage klären wollen, taucht Mockingbird mit einem alten Rächer-Quinjet auf um ihre Freunde und Kollegen zu befreien.
So scheint auch dieses Abenteuer für die neuen Rächer gerade nicht gut ausgegangen zu sein, als sich herausstellt, dass Luke Cage ein ernstes gesundheitliches Problem bekommt und ihm auch die Nachtschwester wegen seiner undurchdringlichen Haut nicht helfen kann. So bleibt den neuen Rächern nur die Chance ihren Freund an Osborn auszuliefern, um das Leben von Luke zu retten.

FAZIT:

Diese Ausgabe ist ziemlich flach und durchwachsen. Die einzigen zwei Highlights für mich waren zum einen ein ausrastender Spider-Man, der sich richtig genussvoll an Osborn rächt und die Flucht und das anschließende Gespräch mit Ms. Marvel von Jessica Jones. Immonens Zeichnungen sind wie fast gewohnt von guter Qualität und ausreichender Dynamik, dafür schwächelt die Story etwas, auch wenn man dennoch gerne wissen möchte, wie es mit Luke nun weitergeht.

Spider-Man und die neuen Rächer #32

Luke liegt nach seinem Anfall noch immer geschwächt in Osborns neuer fliegender HAMMER-Festung. Um ihn dort zu finden und zu befreien benötigen die neuen Rächer die Unterstützung einiger alter Freunde. Doctor Voodoo und Doctor Strange finden Luke, während die neuen Rächer in Camp Hammer in New Mexico eine Ablenkung starten, damit Misty Knight, Das Ding, Iron Fist, Hellcat, Valkyrie, Daredevil und Lukes Freundin Jessica Jones ihn befreien können. Doch Osborn rechnet mit so etwas, auch wenn er die Rettungsaktion nicht verhindern kann. Er hat Luke etwas eingepflanzt, doch die neuen Rächer wissen diese Kleinigkeit gegen Osborn zu nutzen …

FAZIT:

Bendis und Immonen liefern eine actionreiche und dramatische Ausgabe ab. Sehr schön, wie Osborn hier vorgeführt wird und noch besser ist wie die neuen Rächer endlich als ein Team, eine Einheit agieren und das, ohne vorher unnötig herumzustreiten. Die kleinen Zwischenspiele mit Hood sind auch ganz interessant, aber leider auch etwas vorhersehbar, aber vielleicht ändert sich das noch bis Siege.

Spider-Man und die neuen Rächer #33

Hawkeye ist noch immer im H.A.M.M.E.R.-Helicarrier gefangen und wird dort von Norman und seinen Dark Avengers gefoltert, nur um das Hauptquartier der neuen Rächer zu erfahren. Doch auch diese sind nicht untätig und planen derzeit die Befreiung von Clint Barton. Allen voran seine Ex-Frau Bobbie, alias Mockingbird, gefolgt von Ms. Marvel und Spider-Woman machen sich die Damen, die auch noch von Jessica Jones unterstützt werden, auf den Weg. Unterdessen wird Clint von Mentallo gefoltert um seinen Willen zu brechen …
Als kleiner Bonus gibt es noch eine Kurzgeschichte mit Captain America, Steve Rogers. Darin erfährt der Leser einiges interessantes aus der Zeit nach Caps Rückkehr aus dem Eis. Welche Untersuchungen und Nachweise er erbringen musste, um anerkannt zu werden, und was sich alles seit seinem Verschwinden verändert hat.

FAZIT:

Die Bilder des dritten New Avengers Annuals sind größtenteils wirklich nur als überragend zu bezeichnen. So schlicht, natürlich und dennoch sexy, sah Bobbie meines Wissens nach noch nie aus, wie sie Mike Mayhew auf der 5. und 6. Seite dieses Abenteuers darstellte. Auch die Hintegründe sind wirklich malerisch, und wenn Teile der Stadt gezeigt werden, könnte man es glatt für Fotografien halten. Doch es gibt auch ein wenig Kritik. Männer und Monster scheinen nicht gerade Mayhews Stärke zu sein. Clint hat behaartere Beine als ein Gorilla, Dark Spider-Man sieht aus wie ein Klops auf Stelzen, Norman sieht aus wie … naja, einfach nicht wie Norman Osborn mit diesem Babyface und Spider-Mans Proportionen auf den Seiten 30/31 sind ein Hohn für jegliche Anatomie. Und das Schlimmste ist Steve Rogers Bild am Schluss. Irgendwie erinnert mich das Gesicht an Mr. Incredible aus Disneys „Die Unglaublichen“.
Die zweite Story aus den Avengers Classics ist zwar auch keine Schönheit, weiß aber Captain America wesentlich besser darzustellen, bzw. dessen Charakter besser im Bild festzuhalten. Zwar ist das Ganze wesentlich Cartoonlastiger und weit weniger realistisch angesiedelt, aber gerade diese minimalistische und die harten Kanten machen den Captain hier besonders sympathisch. Dafür ist leider die Story keine Offenbarung, wenngleich es sehr schön ist, weitere Details aus Caps Leben nach seiner Rückkehr zu erfahren.

Marvel Kurz-Reviews (1): Spider-Man und die neuen Rächer 26 – 29 [Panini, November 2009 – Mai 2010]

Dies wird der Versuch ältere Ausgaben (keine Klassiker) mal in kurzen Reviews zusammenzufassen. Ich hoffe es gefällt euch.

Spider-Man und die neuen Rächer #26

Die Secret Invasion ist überstanden und die neuen Rächer haben neue Freunde und Verbündete gefunden. Bucky als neuer Captain America bietet dem jungen Team ein neues Hauptquartier. Doch nicht nur das Osborn nun der neue mächtigste Mann der USA ist, auch das Baby von Luke und Jessica ist noch immer in den Händen von Jarvis dem Skrull. Um sein Kind wiederzubekommen, schlägt Luke mit den neuen Rächern neue Wege ein. Als jedoch auch das nicht zum Ergebnis führt, bleibt ihm nur noch ein Ausweg. Er bittet Norman Osborn um Hilfe…

Fazit:

Dark Reign beginnt düster und brutal. So scheint es zumindest. Neben der vielen Gewalt, der Angst und dem Misstrauen, schimmern trotzdem noch Hoffnung, Glück und Freundschaft hervor. Bendis schafft es hier, unterstützt von den hervorragenden Zeichnungen von Billy Tan, ein kleines Märchen des Glücks zu zaubern. Besonders gefällt mir hierbei auch die derzeitige Zusammensetzung des Teams, das schafft noch einiges an Spannungen.

Spider-Man und die neuen Rächer #27

Nachdem Luke und Jessica endlich ihr Baby zurück haben, tritt auch schon der nächste Schock ins Leben der neuen Rächer. Norman Osborn schart ein neues Team von angeblichen Rächern um sich. Nicht nur das einige seiner Thunderbolts, Venom, Moonstone und Bullseye als Black Spider-Man, Ms. Marvel und Hawkeye dabei sind, auch Wolverines Sohn und Ares, sowie der Sentry konnte er für seine Interessen gewinnen. Normal selber tritt als eine Mischung aus Ironman und Captain America, der Iron Patriot, auf. Nicht zu Unrecht sind die neuen Rächer und auch Bucky als neuer Captain America verärgert. So werden hier doch die Ideale von allen durch den Dreck gezogen. Der Versuch Norman und seine Rächer in eine Falle zu locken schlägt jedoch fehl. Statt Iron Patriot und der Rächer erwarten Spidey und die neuen Rächer, der Hood und sein Gefolge von Superschurken. Diese Erfahrung führt Clint zu einer Entscheidung und einer Tat die für seinen Charakter zwar nicht unüblich ist, aber dennoch in dieser Form seinesgleichen sucht… Die zweite Story zum füllen dieses Heftes, ist ein Prolog zur Serie Secret Warriors. Hier treffen wir auf Nick Fury, der erkennen muss, das seine Weltansichten und moralischen Vorstellungen, genau wie die von Steve, in dieser neuen dunklen Welt vielleicht keine Relevanz mehr haben.

Fazit:

50 Ausgaben der New Avengers gehören natürlich gefeiert. Das dies hierbei mehr eine grafische Pracht als eine storytechnische ist, enttäuscht mich doch schon ein wenig. Zwar sind die Zeichnungen von Gaststars wie Brian Hitch, Alex Maleev, Steve Epting, Greg Horn, Leinil Yu, Steve McNiven uvw., sehr schön anzusehen, doch ein über sage und schreibe über 14 Seiten gehender Kampf ist für mich wahrlich keine Offenbarung. Weit mehr überzeugen konnten mich da die letzten zwei Seiten in denen Clint nicht nur eine harte Entscheidung durchzieht, sondern auch eine mit großer Tragweite. „Deklaration“ aus „Dark Reign: New Nation“ bildet die Vorgeschichte zu den Secret Warriors und stellt so einiges an den Charakterzügen und Handlungen „alter“ klassischer Figuren des MU in Frage. Nicht jedoch ohne dabei das ganze als Frage zu formulieren.

Spider-Man und die neuen Rächer #28

Der Hood will der neue Meister der Magie werden. Dafür muss er Doktor Strange aus dem weg räumen und das Auge von Agamotto in seinen Besitz bringen. Doch Strange will es dem Hood nicht leicht machen und sucht Hilfe bei den neuen Rächern. Zusammen wollen sie nun den neuen Meister der Magie suchen der in die Fussstapfen von Doktor Strange schlüpfen soll um die Welt zukünftig vor Dämonen aus allen Welten zu beschützen. Währenddessen haben auch die neuen Rächer mit ein paar kleinen Problemen zu kämpfen. Clint wird zum neuen Führer der Rächer ernannt und stellt Spider-Man auch gleich vor eine Folgenschwere Entscheidung. Er soll ihnen seine Geheimidentität offenbaren oder das Team verlassen.

Fazit:

Diese Ausgabe der neuen Rächer ist fantastisch. Dies ist aber nicht als Wertung zu verstehen, sondern vielmehr eine Aussage über die Geschehnisse. Dämonen, Höllensöhne, Zauberer, und von Dämonen besessene Kriminelle bilden den Kern rund um die neuen Rächer. Osborn und seine Machenschaften, Dark Reign und die Angst der Bürger treten hier in den Hintergrund und machen dem übersinnlichen, mystischen und märchenhaften Platz. In diesem Zusammenhang für meinen Geschmack nicht ganz passend, aber immer noch in Ordnung.

Spider-Man und die neuen Rächer #29

Doctor Strange landet mit den neuen Rächern in New Orleans weil das Auge von Agamotto dort den neuen Meister der Magie aufgespürt hat. Doch auch Hood hat seinen Weg dorthin gefunden und ist seinerseits auf der Suche nach dem Auge, um sich dessen Macht erneut anzueignen. Der trifft jedoch „nur“ auf Daimon Hellstrom, der wiederum nichts besseres zu tun hat um den Dämon herauszulocken der Hood kontrolliert. Schon kurz darauf finden sich Daimon und die neuen Rächer deshalb in einem Chaos wieder das Dormammu verursacht hat. Auch das Auge von Agamotto hat seine Wahl inzwischen getroffen, und während Dr. Strange damit sehr zufrieden ist, scheint der neue Träger noch eher unsicher zu sein…

Fazit:

Bendis fährt echt üble Geschütze auf. Das Fantasy-Epos welches sich im letzten Heft noch andeutete weitet sich nun massiv aus, und zauberhafte Kämpfe finden statt. Billy Tans dunkle Zeichnungen und Justin Ponsors ebenfalls sehr düstere Farbgebung tauchen das ganze in eine fast tragische Umgebung. Sehr viele Rottöne dominieren geradezu das Abenteuer der neuen Rächer. Kleine Anmerkung am Rande. Die Variant-Cover der originalen New Avenegers-Hefte fangen das Fantastische dieser Geschichte wesentlich besser ein als die normalen Cover und auch die Auswahl der deutschen Cover, aber das nur nebenbei.