Ma-Co-Re-Mix (Vol. 32) (Avengers – Die Rächer Nr. 9 & Die neuen X-Men Nr. 8)

Ich muss echt langsam anfangen, meinen Rückstand aufzuholen. Und damit werde ich jetzt beginnen. Heute gibt es im Ma-Co-Re-Mix die Ausgaben der „Avengers – Die Rächer“ und „Die neuen X-Men“ vom März. Aber nicht von diesem März, da die „Avengers – Die Rächer“ schon lange eingestellt sind, sondern die vom März 2014. Ein Jahr Rückstand. Ganz schön peinlich, oder?

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Ultimate Fallout #1: Eine Welt ohne Spider-Man [Panini, Februar 2012] ACHTUNG SPOILER!!!

Als ich den Artikel zu Ultimate Spider-Man #5 veröffentlicht habe, da habe ich euch versprochen das ich das letzte Kapitel und den Neubeginn (Ultimate Fallout) vorstelle sobald ich es vorliegen habe.
Nun, mein Versprechen habe ich dann hiermit gehalten. Vorgestern den Band bekommen, gestern gelesen und heute den dazugehörigen Artikel veröffentlicht. Und als wäre das alleine nicht schon genug Grund zur Freude möchte ich euch diesmal sogar mit ein paar zusätzlichen Bildern (zum vergrößern einfach auf die Bilder klicken) einige Einblicke in den Band gewähren…

Ultimate Fallout: Eine Welt ohne Spider-Man

Peter Parker, der ultimative Spider-Man ist tot.

Ganz New York steht unter Schock. Während einige wenige versuchen zur Tagesordnung überzugehen, sind große Teile New Yorks und deren Bewohner erstarrt und ungläubig. Weniger darüber das ein junger Teenager der tagtäglich unter ihnen lebte der Held Spider-Man war, sondern eher das eben jener Held sein Leben lassen musste.
Welche Ausmaße das ganze inzwischen angenommen hat wird Tante May erst klar als Peters Beerdigung ansteht und die Kirche von einer Menschenmasse umringt ist, wie sie es nicht erwarten konnte. Es hat den Anschein das fast ganz New York von ihrem gefallenen Helden Abschied nehmen wollte.
Als dann auch noch fast wie bei einem roten Teppich Gwen, Tante May und Tony Stark an einer Menge von berührten Menschen vorbeikommt und dabei von einem kleinen Mädchen angesprochen wird, welches von Peter einmal aus einem brennenden Haus gerettet wurde und nun die schon vollkommen überwältigte und verstörte Tante May mit den Worten „Willst du gedrückt werden?“ in den Arm nimmt.
Und als wären diese Ereignisse nicht schon genug um Tante May sämtlicher Kräfte zu berauben, kommt nun auch noch Steve Rogers, Captain America, um ihr zu beichten das es alleine seine Schuld ist, das Peter nicht mehr lebt. Nicht nur weil er Peter klargemacht hat, dass er noch zu jung und unerfahren für den Superheldenjob sei, sondern weil Peter auch noch eine Kugel abgefangen hat, welche für Captain America bestimmt war und ihn so schlussendlich tötete.
Als Tante May dies erfährt kann sie nicht mehr an sich halten und rastet vollkommen aus. Sie hält Steve, Tony und allen anderen Helden eine Standpauke über die Vorbildfunktion die sie für Peter hatten und ohrfeigt dann auch noch vor aller Augen Captain America.
Mary Jane sucht derzeit nach Beweisen das Nick Fury und die Regierung für den Tod von Spider-Man verantwortlich sind. Sie macht Bilder und sammelt Fakten um diese dann zu veröffentlichen und alle bloß zu stellen.
Auch Rogue, die Peter nicht persönlich kannte, fühlt mit dem gefallenen Helden und erinnert sich an ihre verlorenen Freunde. Sie erkennt das dies offenbar nur der Beginn von etwas wirklich Bösen sein kann und flüchtet zum Gebet in eine verlassene Kirche.
Zwischenzeitlich schafft es auch Kitty nicht in der Kirche zu bleiben, da ihr einfach alles zu viel wird. Sie flüchtet nach draussen und erkennt das einige der New Yorker welche sich in der trauernden Menge verteilt haben überhaupt nicht an der Tragödie von Peter Parker interessiert sind, sondern sich selbst nur in die Öffentlichkeit rücken wollen. Dabei trifft sie auch auf Johnny und Robert und beschließt mit den beiden ein neues Leben zu beginnen, bei dem sie nicht die Gejagten der Regierung darstellen wollen.
Tony musste auch schon wenige Tage zuvor seinen Bruder beerdigen und durfte dann die Bekanntschaft einiger einflussreicher Leute machen, während unter S.H.I.E.L.D.s Obhut der Hulk besänftigt und als Waffe trainiert werden soll.
Doch der Teil New Yorks der nicht bei der Trauerfeier ist, sieht sich einer neuen Überraschung konfrontiert, als ein neuer Spider-Man beginnt in New York aufzuräumen. Wie Peter auch, noch eher tollpatschig, aber engagiert stellt er sich dem Känguruh entgegen.
Und noch jemand versucht seinen Einfluss auszunutzen. Pietro Lensherr der als Mutant und Ausgestoßener eigentlich verfolgt gehört möchte mit seinen Möglichkeiten andere Mutanten trainieren und in ihren Kräften unterweisen. Jedoch will er das nicht tun um der Gesellschaft einen Gefallen zu tun, sondern um die dann ausgebildeten Mutanten, wie Sklaven, zu verkaufen. Auch Reed Richards erkennt genau wie Pietro seine Chancen und weiß sie zu nutzen. mit ein paar Hilfsmitteln und seinem überragenden Intellekt schafft er es wieder zurück auf die Erde.
Ausgerechnet jetzt wird auch noch S.H.I.E.L.D. der Etat um dreissig Prozent gekürzt während sie die Effektivität wiederum um mehr als dreissig Prozent steigern sollen, und zu allem Überfluss hat Steve Rogers nun noch seinen Dienst als Captain America quittiert.
In diesem Moment erkennt Fury das er mit jemandem reden muss. Er sucht Mary Jane auf und beichtet ihr das er Peter bereits als Baby kannte, da seine Eltern für S.H.I.E.L.D. gearbeitet haben. Und als er erfuhr das Peter durch diesen Unfall besondere Kräfte erhielt, wollte er ihn unter seine Fittiche nehmen, doch es hat nicht so funktioniert wie er es sich gewünscht hatte…
FAZIT:
Man merkt das in diesem Band sehr vieles passiert. Ereignisse die nicht nur mit dem abschliessen sollen was in Ultimate Spider-Man #4 seinen Lauf genommen hatte und in Ultimate Spider-Man #5 mit dem Tod von Peter Parker gipfelte, sondern auch Ereignisse die wegweisend für die Zukunft des Ultimativen Universums sein sollen. Neben dem Auftreten eines neuen Spider-Man, werden auch Weichen für die Ultimativen, S.H.I.E.L.D. und Reed Richards gelegt die sich mit großer Sicherheit bald kreuzen werden.
Was mich an diesem Band jedoch besonders beeindruckt hat, waren nicht die vielen neuen Wege die aufgezeigt werden (man hatte fast das Gefühl von einer Anthologie) sondern der emotionale Part. Und wer wäre dafür besser geeignet gewesen als der Mann der neben Autor Brian Michael Bendis, dem Ultimativen Spider-Man auf die Welt geholfen hat, Mark Bagley. Noch immer schafft es dieser Mann Emotionen in die Gesichter seiner Protagonisten zu zaubern die einfach nur bewegend sind.
Nach dem Tod der wohl zentralsten Figur des ultimativen Universum stellt dieser Band einen neuen und wegweisenden Beginn für ein Zeitalter ohne Peter Parker als ultimativen Spider-Man dar. Ob man es bei Marvel schaffen wird, diesen Tod bis zum bitteren Ende durchzuziehen und in seiner vollen Tragweite bestehen zu lassen, dass weiß wohl nur die Zeit zu beantworten. Einzig Bendis schwor das unter seiner Federführung kein Peter Parker mehr in den Dress des ultimativen Spider-Man steigen wird. Doch was wird passieren wenn der neue Spider-Man, ein afroamerikanischer Teenager mit spanischen Wurzeln auf zu viel Gegenwind stösst. Was wenn diesem Spider-Man kein Erfolg beschienen ist. Ein ultimatives Universum kann ohne einen Spider-Man nicht existieren (so hat es zumindest bisher den Anschein) und wird dann Marvel vielleicht wieder weich?
Ich persönlich hoffe doch nicht. Dieser Band hat gezeigt, das im ultimativen Universum so viel Potential schlummert, welches nur darauf wartet freigesetzt zu werden, das auch diesem neuen Spider-Man ein Erfolg bevorsteht auf den ich mich bereits sehr freue, wenn er im Sommer 2012 hier in Deutschland startet. Auf jeden Fall bin ich jetzt schon jemand der seinem Comichändler bescheid gesagt hat, dafür ein neues Abo einzurichten.
Doch ich will auch nochmal auf den Anthologie-Charakter des Bandes zurückkommen. Nicht nur das sehr viele Handlungsstränge von diesem Band aus starten, es sind auch sehr viele Künstler zusammengekommen um dieses (in den USA als 6-teilige Miniserie erschienene) Ereignis umzusetzen. Neben dem bereits erwähnten Mark Bagley, der sozusagen die Vergangenheit des ultimativen Universums darstellt, darf auch Sara Pichelli an den Zeichenstift, welche wiederum die Zukunft des Ultimativen Universums repräsentiert. Neben ihr sind auch noch Lee Garbett, Gabriel Hardman, Bryan Hitch, Steve Kurth, Eric Nguyen, Carlo Pagulayan, Clayton Crain, Salvador Larroca, Luke Ross, Billy Tan und Mitch Breitweiser vertreten um Abschied zu nehmen und nach vorne zu blicken.
Alle haben es geschafft, trotz der Menge an Ereignissen etwas zu präsentieren das dennoch eine große Gemeinsamkeit hat. Und diese kann jeder für sich selbst entdecken wenn er in diesen wunderbaren Band versinkt.

Als letztes kleines Schmankerl präsentiere ich euch hier noch alle 6 Djurdjevic-Variant-Hefte der US-Serie welche aneinander gesetzt ein wunderschönes Panoramabild ergeben.

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Review: Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) [Panini, Dezember 2011]

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Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) [Panini, Dezember 2011]

Heute gibt es auch schon den zweiten Teil und das Finale zum Tod von Spider-Man. Halten die großartigen Ankündigungen das was sie versprechen? Wird diese Ausgabe das Ultimative Universum wirklich für immer verändern?

Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2)

Der Wahnsinn bricht sich weiter Bahn als Norman Osborn (den alle bisher für tot hielten) zusammen mit Dr. Octopus, Electro, Sandman, dem Geier und Kraven dem Jäger der Obhut von S.H.I.E.L.D. entkommen kann. Und ausgerechnet jetzt befindet sich Peter mit Captain America in einer „Trainingsstunde“ die ihm klarmachen soll das er mit jeder seiner Aktionen eine Konsequenz heraufbeschwört dessen er sich bewusst sein und damit leben muss. Oder im schlimmsten Fall sterben.
Genau in diesem Moment erhält Steve die Information das es Ärger gibt und er macht sich auch sofort auf den Weg, aber nicht ohne Spider-Man klarzumachen das er sich diesmal raus halten soll, weil er einfach noch nicht reif genug dafür ist. Aber wer Peter kennt, der weiß auch das es gegen seinen Kodex geht sich irgendwo herauszuhalten, und so folgt er Captain America. Doch an dem Schauplatz wo die Ultimativen kämpfen kann er dennoch nichts ausrichten und die Flüchtigen befinden sich ebenfalls nicht vor Ort, als sein Handy klingelt und MJ ihm mitteilt das Osborn, samt Anhängseln sich in der Innenstadt befinden wo er gerade wieder einmal ausrastet und Dr. Octopus tötet.
Spider-Man macht sich auf den Weg zum Geschehen, findet dort aber nur noch die Leiche von Octavius vor und lässt sich von den verstörten Passanten den Weg zur Brücke weisen, auf der noch immer der Kampf der Ultimativen tobt. Dort angekommen entdeckt er den Punisher, der gerade auf Captain America anlegt und schafft es im letzten Moment diesen aus der Schussbahn zu stoßen, muss dabei aber selbst einen glatten Durchschuss einstecken.
Kaum das er wieder zu sich kommt, muss er feststellen das er alleine ist. Die Ultimativen sind verschwunden und auch sonst hat sich keiner um den verletzten Spider-Man gekümmert. Also macht er sich auf den Weg nach Hause in der Vermutung das Osborn dort zuschlagen wird. Währenddessen kämpfen bereits Johnny und Robert in Queens gegen die verbliebenen Flüchtlinge mitsamt Osborn als Anführer. Doch Peter ist geschwächt und auch so schon am Ende seiner Kräfte, als er sich dem endgültigen und Finalen Kampf gegenüberstellt…
FAZIT:
Das Finale ist wie es sein soll. Spannend, Dramatisch, Actionreich und voller Emotionen. Brian Michael Bendis hat es wahr gemacht und den ultimative Peter Parker das Leben genommen. Kein Schwindel, keine verheißungsvollen und imposanten Ankündigungen die doch nicht das halten was sie versprechen. Nein. Diesmal ist es echt und nachdem was Bendis nach der Veröffentlichung verlauten ließ, wird es diesmal auch dabei bleiben. Ob man das bei Marvel auch wirklich durchhält, wird wohl erst die Zeit zeigen, aber dieses Abenteuer markiert einen Wendepunkt und Neuanfang für das Ultimative Universum.
Um das Finale auch würdig zu präsentieren darf niemand anderes an den Zeichenstift als der Meister schlechthin. Mark Bagley, der dem ultimativen Spider-Man von der Nummer 1 an in über 100 Ausgaben lang leben ein gehaucht hat. Für Bendis war klar, das kein anderer Künstler diese Ehre zuteil werden dürfe als den beiden Vätern dieser Serie. Und was soll ich sagen. Bagley ist einfach mein Lieblingszeichner an Spider-Man. Mit seinen ASM-Ausgaben bin ich damals bei Condor im „Die Spinne“-Magazin #215 voll eingestiegen (nachdem ich vorher fast nur die TBs hier nach der Wende im Osten gefunden hatte) und groß geworden. Bagley hat so viele bedeutende Ereignisse in Spider-Mans Leben bebildert, wie kaum jemand anderes (siehe hierzu auch ASM #400 mit dem Tod von Tante May).
Und auch wenn dieser Band die Nummer 2 von 3 zum Story-Arc „Der Tod von Spider-Man“ ist so kann man auf den dritten Teil auch verzichten, da dieser nur ein Tie-In darstellt und den Kampf der Ultimativen auf der Brücke näher beleuchtet, ansonsten aber eher weniger bis überhaupt nichts weiter mit den bisherigen Geschehnissen zu tun hat.
Anders ist es dann mit dem Band „Ultimate Fallout“ welcher sich mit den Auswirkungen und vor allem den Nachwirkungen um den Tod von Spider-Man beschäftigt. Und auch diesen werde ich hier auf meinem Blog vorstellen. Sobald ich ihn vorliegen habe natürlich. Denn diesmal kann ich irgendwie nicht warten und mich anderen Dingen widmen. Ich will wissen wie es weitergeht.

Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) (Variant Cover-Edition B)

Ich selbst darf mich ja dank meines Comicshop des Vertrauens im Besitz der wunderschönen Variant Cover-Edition B wähnen, welche oben abgebildet und auf 150 Exemplare limitiert ist. Daneben sieht man auch noch die Vorder- und Rückseite des Polybeutels in dem die Variants verkauft werden.

Variants und Edition B?

Ja es gibt 2 Variants. Neben dem oben abgebildeten B-Variant und der regulären Ausgabe welche am Anfang der Rezension zu sehen ist, gibt es auch noch das auf 999 Exemplare limitierte A-Variant, welches ihr hier unten seht (ebenfalls nochmals mit dem Polybeutel). Da man also vorher nicht sieht welches Variant enthalten ist, hat das Ganze ein wenig etwas von einem Überraschungsei.

Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) (Variant Cover-Edition A)

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Alternativ könnt ihr es natürlich auch hier probieren. 😉

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Review: Ultimate Spider-Man #4: Der Tod von Spider-Man – Prolog (Teil 1) [Panini, September 2011]

Ultimate Spider-Man #4: Der Tod von Spider-Man – Prolog (Teil 1) [Panini, September 2011]

In meiner heutigen Rezension widme ich mich dem wohl aufsehenerregendsten Abenteuer seit dem Tod von Superman und dem behinderten Batman in der Comicgeschichte. Es geht um den Tod des ultimativen Spider-Man. Und auch wenn die letzte Ausgabe der Serie Ultimate Spider-Man in den USA eingeschweißt verkauft wurde, haben schon einen Tag vor der Veröffentlichungen diverse Onlineportale den Tod des titelgebenden Helden in die Welt hinausgeschriehen. Eine Praxis wie sie auch bei einem bekannten großen deutschen Propagandablatt zum Alltag gehört und welches sich ebenfalls nicht lumpen ließ um dem deutschen Markt diese Meldung brühwarm und ohne Spoilerwarnung, direkt auf der Startseite ihres Internetauftritts zu präsentieren. Abgesehen davon das der deutsche Verlag darüber ziemlich verärgert gewesen sein muss, so waren auch die Fans die unbedacht in diese Falle stolperten enttäuscht.
Denn kaum das diese Meldung online war, wurden die Comicforen von Meldungen, Spoilern und (ich sage es jetzt wirklich mal ungeschönt) Idioten überrannt, die der gesamten Community diese Tragödie mitteilen mussten. Doch unabhängig davon war dies wohl auch eine kleine Marketingkampagne von Marvel, da Comicfans mit solche aufbrausenden Meldungen wie dem Tod eines Helden heute bei weitem nicht mehr so leicht zum Kauf anzuregen sind, wie noch vor 20 bis 30 Jahren. Zu schnell kehren verstorbene Helden wieder zurück und zu oft entpuppt sich der bevorstehende Tod doch nur als Finte.
Aber diesmal wollte es Bendis anders machen und legte sich dafür auch mächtig ins Zeug…

Ultimate Spider-Man #4: Der Tod von Spider-Man (Teil 1)

Peter hat als Spider-Man nach dem Chamäleon-Disaster keinen guten Stand in der Stadt. Auch S.H.I.E.L.D.-Chefin Carter muss sich dem „Erbe“ von Nick Fury annehmen und hat dafür Iron Man, Captain America und Thor eingeladen um deren jeweilige Meinungen über den Superheldenjungspund zu erfahren. Und nach erfolgreicher Erörterung und Abstimmung wird beschlossen Peter ins Superheldentrainingslager zu schicken. Ab sofort wird Spider-Man von den Ultimativen unterrichtet.
Doch als wenn das nicht das einzige Problem ist taucht neben der Black Cat auch noch Mysterio wieder auf und beide haben es auf den Kingpin abgesehen. Doch erfolgreicher ist wohl Mysterio, der den Kingpin mal so eben ausknipst. Das wollte eigentlich Felicia aus privaten Gründen machen und außerdem hatte sie es noch auf den Zodiac-Schlüssel abgesehen, der aber in jedermanns Händen die ultimative Waffe der Zerstörung darstellt und deshalb auf keinen Fall in Mysterios Hände gehören.
Es kommt wie es kommen muss und so beginnt das Chaos indem Felicia mit dem Zodiac-Schlüssel ein halbes Wohnviertel ausradiert gerade während Peter in einer seiner Trainingsstunden mit Tony Stark ist. Das reicht natürlich noch nicht um das Chaos perfekt zu machen…
Zu all dem Chaos taucht auch Gwen wieder auf, Peter vergisst seinen Geburtstag und erhält Besuch von Kitty was Mary Jane natürlich überhaupt nicht glücklich macht…
FAZIT:
„Der Tod von Spider-Man“ beginnt dramatisch und komisch. Komisch weil die Superhelden-WG. noch immer das reinste Chaos ist und besonders Johnny mit seinem aufgeblasenen Ego und seiner Arroganz einem immer ein Schmunzeln entlockt und zum anderen weil Peter nun die Superheldenschulbank drücken muss und das bei Lehrern die nicht unterschiedlicher sein könnten.
Dramatisch weil sich natürlich einiges ankündigt was die ganze Welt gefährden könnte. Nicht nur das Mysterio wieder auftaucht und sich damit schon Unheil ankündigt, auch das Auftauchen eines seltsamen und uralten Artefaktes das ohne Untertreibung die gesamte Welt auslöschen könnte sorgt für die nötige Spannung.
Story-technisch wird also schon so einiges aufgefahren und auch am Zeichenstift hat das Ganze ein wenig Ähnlichkeit mit einem Staffellauf. So geben sich neben Stammzeichner David Lafuente, auch Sara Pichelli, Joelle Jones, Elena Casagrande, Jamie McKelvie, Skottie Young und Chris Samnee die Ehre und setzen die Abenteuer stilecht in Szene.
Zusammenfassend ein wirklich schöner Anfang der von allem etwas bietet und auf ganzer Linie unterhält.

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Alternativ könnt ihr es natürlich auch hier probieren. 😉