Spider-Man liebt Mary Jane Band Nr. 1 [Panini Comics, September 2020]

Das heutige Review umfasst eine Serie die ich mir bereits seit vielen Jahren au Deutsch wünsche, und endlich hat Panini ein Einsehen und schenkt uns diese wundervolle Serie im Rahmen des Panini Ink-Labels für Jugendliche und Leser ab 13 Jahren, aber auch Erwachsene werden hieran sicher ihre Freude haben. Doch bevor ich schon vor dem Review in zu viel Euphorie verfalle, legen wir lieber einmal los …

Spider-Man liebt Mary Jane Band Nr. 1

Autor/in: Sean McKeever
Zeichner/in:
Takeshi Miyazawa
Format:
Softcover
Umfang:
268 Seiten
Inhalt:
Mary Jane 1-4, Mary Jane: Homecoming 1-4, Spider-Man Loves Mary Jane 1-3
Verlag:
Panini Comics
Preis:
19,00 Euro
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Spider-Man & The Avengers (23) (Spider-Man Nr. 12-14)

Weiter geht es mit dem nächsten Teil zu den Spider-Man-Reviews. Diesmal sind die Hefte 12 bis 14 an der Reihe, in denen die „Die dunkelste Stunde“-Storyline gesammelt ist. Hier trifft der neue überlegene Spider-Man zum ersten Mal auf Colonel Flash Thompson und seinen Agent Venom. Aber sowohl davor, als auch danach gibt es noch einen mehr oder minder kleinen „Zusatz“ …Spider-Man Avengers Weiterlesen

Spider-Man Nr. 1 (Marvel NOW!) [Panini, August 2013]

Heute gibt es die erste Marvel NOW!-Review zu einer der neuen Heftserien von Panini. Und als großer Fan von Spider-Man kann es natürlich nur die Nummer 1 der neuen Spider-Man-Serie sein …

Spider-Man Nr. 1 (Marvel NOW!)

Doctor Otto Octavius ist tot. Lang lebe Peter Parker und Spider-Man. Oder so ähnlich. Denn hinter der Fassade des braven Peter Parker steckt nun kein geringerer als der Geist von Octavius. Nach den Ereignissen, der letzten Wochen, hat sich im Leben von Spider-Man einiges geändert. Das letzte Vermächtnis von Peter war, dass er Otto seine Lebensgeschichte durchleiden ließ und ihm somit sein Lebensmotto von Macht und Verantwortung ins Gehirn brannte. Nun handelt auch der neue Spider-Man nach diesem Credo, jedoch nicht ohne einiges grundlegend zu ändern. Mit Hilfe von Spider-Bots und einer Tablet-App schafft er es, die Stadt zu überwachen, neue Erfindungen helfen ihm bei der Verbrecherjagd und auch sein Verhalten Mary Jane gegenüber ist wesentlich forscher und kalkulierbarer geworden. Sogar J. Jonah Jameson schüttelt dem neuen Netzschwinger die Hand und bedankt sich für sein Handeln. Alles scheint gut zu werden, wenn da nicht Peters Geist wäre, der dies alles nicht so wirklich fassen kann und es immer wieder schafft, Ottos Handeln ein klein wenig zu lenken und zu beeinflussen. Gibt es vielleicht noch eine Chance auf Rückkehr …?

Der neue Spider-Man!

Der neue Spider-Man!

Dan Slott hat Spider-Man zumindest oberflächlich gesehen, ganz schön ungekrempelt. Schaut man sich das Ganze jedoch etwas genauer an, merkt man, dass es kaum Änderungen gibt. Noch immer kämpft Spider-Man gegen das Böse, und noch immer steckt das Gesicht von Peter Parker unter der Maske. Dass mit dem leicht veränderten Verhalten versucht wird, diesen neuen Spider-Man wesentlich entschlossener zu machen, ist streng genommen auch nicht neu. Schon einmal hatte Spider-Man eine dieser „härteren“ Phasen. Auch damals wurde er aggressiver und direkter. Diesmal steckt zwar mehr Kalkül dahinter, doch im Endeffekt ist es die gleiche Richtung. Dennoch ist Slotts Idee nicht schlecht. Einen von Spider-Mans alten Gegnern in das neue Kostüm zu stecken ist schon verwegen. Doch dadurch, dass Peter im sein Lebensmotto mit dem Holzhammer eingetrichtert hat, sind die besten Möglichkeiten wieder zunichtegemacht worden. Ich bin zwar ein Fan von dem klassischen Parker und seiner bisherigen charakterlichen Entwicklung, aber ab und zu etwas Neues kann nicht so schlecht sein. Ein bisschen kommen mir da die Erinnerungen wieder, als ein jüngerer und mit blonden Haaren ausgestatteter Peter Parker, als Ben Reilly die Aufgabe des neuen Spider-Man übernommen hatte. Viel Neues wurde damals eingeführt und binnen kürzester Zeit wuchs einem Ben ans Herz. Und der Abschied von Peter fiel nicht einmal schwer, denn dieser war mit MJ ja „nur“ nach Portland ausgewandert und konnte jederzeit vorbeischauen. Diesmal gibt es nicht so einfache Möglichkeiten, aber ich schätze einmal, dass selbst jetzt schon die Idee für Peters Rückkehr irgendwo fertig in einem Schubfach bei Marvel schlummert. Nur für den Fall, dass Otto als Spider-Man nicht mehr bei den Lesern ankommt.

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Jetzt noch gefährlicher!

Wesentlich überzeugender als die Geschichte, sind dafür die Zeichnungen von Ryan Stegman, der zuletzt an Scarlet Spider gearbeitet hat und dort schon ein atemberaubendes Artwork vorweisen konnte. Man kann also sagen, dass Stegman schon Erfahrungen mit Spinnen hat. Und das merkt man wirklich von der ersten Seite an. Sein dynamischer Strich ist perfekt um den, mehr oder weniger, neuen Spider-Man visuell einzufangen. Und auch wenn es nicht sofort auffällt: Spider-Man hat ein neues Kostüm erhalten. Dieses orientiert sich, wen überrascht dies, an der Version aus dem Kinofilm „Amazing Spider-Man“, auch wenn statt Blau, die Hauptfarbe Schwarz ist und auch die Spinnensymbole auf Brust und Rücken nicht so dominant wie in der Filmvorlage. Wesentlich auffälliger hingegen ist das Charakterdesign des „neuen“ Peter Parker. Stegman lässt gezielt Merkmale der Gestik und Mimik von Octavius mit einfließen. Und auch wenn Peter in den Labors von Horizon herumwerkelt, sieht er mit dieser neuen Brille mehr aus wie Dr. Octopus als wie Peter Parker. Das alles ist zwar auf den ersten Blick sehr interessant, wirkt aber schon in dieser ersten Ausgabe eher ermüdend, was aber keine Kritik an Stegmans Arbeit an sich darstellt. Denn diese ist sehr gelungen und wird durch die Farbgebung von Edgar Delgado noch verstärkt.

Und ein Freund des Bürgermeisters!

Und ein Freund des Bürgermeisters!

FAZIT:

Spider-Man unter dem Banner von Marvel NOW! ist auf den ersten Blick sehr faszinierend, und bei genauerem Hinsehen immer noch spannend und unterhaltsam. Doch leider gibt es auch einige Punkte, die noch verbesserungswürdig sind. Das Charakterdesign wirkt stellenweise übertrieben und unglaubwürdig, genau wie die plötzlichen Reaktionen auf den neuen Spider-Man. Die Tatsache, dass bereits jetzt ein Hintertürchen zu erkennen ist, um die aktuelle Situation umzukehren, trübt ebenfalls ein wenig den Lesespaß. Zumindest aus der Sicht der Veränderung. Für diejenigen, die mit dem aktuellen Status quo überhaupt nicht zurechtkommen, ist es ein Hoffnungsschimmer.
Insgesamt jedoch bleibt Spider-Man ein Must Have-Titel unter den Neustarts des Marvel NOW!-Banners und ist in meinen Augen nicht nur für Fans des Netzschwingers eine Empfehlung.

Einen Schlag bei Frauen, hat er auch noch.

Einen Schlag bei Frauen, hat er auch noch.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / Panini

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 4)

Weiter geht es mit den Reviews zu den Episoden sieben und acht der Serie Der utlimative Spider-Man. Diesmal zwar etwas später, als die letzten beiden Male, aber besser spät, als nie. 😉

MJ und Spidey. Seite an Seite.

MJ und Spidey. Seite an Seite.

Episode 7: Energie
(Exclusive)

Eigentlich wollte Mary Jane ein ganz besonderes und exklusives Interview mit Spider-Man machen, als der Hulk die halbe Stadt in Schutt und Asche legt. Doch wie sich schnell herausstellt, ist nicht der Hulk das Problem, sondern ein nicht sichtbares Energiewesen, welches ebenso gefährlich zu sein scheint, wie der Hulk. Mittendrin, in der ganzen Action, ist Mary Jane Watson mit ihrer Kamera und riskiert dabei ihr Leben für die Story, mit der sie einen Wettbewerb des Daily Bugle gewinnen möchte. Und so ganz nebenbei will sie noch beweisen, dass Spider-Man nicht das Monster ist, zu welchem ihn Jameson immer machen will …

Der Hulk richtet ziemlichen Schaden an.

Der Hulk richtet ziemlichen Schaden an.

Rasante Action und eine spannende Geschichte kennzeichnen diese neue Episode. Man könnte fast von spannungsgeladen sprechen, wenn Spider-Man und der Hulk gegen ein unsichtbares Energiewesen antreten müssen. Hierbei werden einige Erinnerungen an die frühe Animationsserie aus den 80er Jahren wach, als ebenfalls ein Energiewesen Spider-Man das Leben schwer machte. Damals war es noch Electro der zusammen mit dem Videoman in „Spider-Man und seine außergewöhnlichen Freunde“ für Chaos sorgte. In dieser Folge gibt es nun gewisse Ähnlichkeiten. Hier tritt ebenfalls ein Trio dem Monster gegenüber. Aber diesmal sind es nicht Firestar und Iceman, sondern Hulk und Mary Jane, an Spider-Mans Seite. Und ich muss feststellen, dass auch dieses Mal die Konstellation mit zwei männlichen und einem weiblichen Darsteller gleich ausfällt. Dies zeigt erneut, das obwohl die Serie sehr wohl an ein jüngeres Publikum gerichtet ist, die Macher auch immer wieder Kleinigkeiten einbauen, die man nur als langjähriger Fan von Spider-Man erkennen und verstehen kann. Dennoch bleibt die Serie auch für Neueinsteiger klar verständlich und unterhaltsam.

Irgendetwas stimmt hier nicht.

Irgendetwas stimmt hier nicht.

Besonders Positiv fällt diesmal der Blickwinkel auf. Oder wenn man in einer Animationsserie überhaupt davon sprechen kann, die Kameraführung. Denn dank der Aufmachung, die an den Science-Fiction/Katastrophen-Film Cloverfield erinnert, fühlt man sich auch als Zuschauer immer mitten im Geschehen. Anhand der Sichtweise durch Mary Janes Kamera wird man regelrecht in die Handlung gesaugt. Ständig in Bewegung und immer auf dem Sprung vor der nächsten Gefahr. Seite an Seite mit dem Helden der Serie, quer über sämtliche Häuserdächer. So wird bereits durch die Kameraperspektive und die Schnitte eine enorme Spannung aufgebaut. Dies zieht sich dann auch fast bis zum Ende. Und ab dem Moment, wo der Trick mit der Kamera nicht mehr zur Verfügung steht, greift die Dramatik um ein Menschenleben die bisherige Spannung auf und trägt Sie bis zum großen Finale.

Hulk im Kampf mit dem wahren Gegner.

Hulk im Kampf mit dem wahren Gegner.

FAZIT:

Nach den beide letzten, etwas schwächeren Episoden, überzeugt diese Folge wieder mit einer guten und spannenden Geschichte sowie einer dramatischen und überzeugenden Präsentation. Wie gewohnt kommt auch diesmal der inzwischen fest etablierte, aber manchmal etwas seichte, Humor nicht zu kurz. Des weiteren gibt es auch wieder einen Gastauftritt von Stan Lee, der in dieser Folge aber fast schon ein wenig übertrieben senil dargestellt wird, und somit etwas Out of Character erscheint. Die Episode thematisiert auch erneut den fast schon obligatorischen Kampf zwischen J. Jonah Jameson und Spider-Man um die Gunst der New Yorker Bürger und das Image des Helden in der Öffentlichkeit. Während ihn Jonah gerne als Gefahr darstellt, wäre Spidey lieber der Liebling der Stadt.

Energie kann in großen Mengen sehr gefährlich sein.

Energie kann in großen Mengen sehr gefährlich sein.

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Er ist da!!!

Er ist da!!!

Episode 8: Zurück in Schwarz
(Back in Black)

Spider-Man bekommt Konkurrenz. Dies mag an sich nichts Besonderes sein. Aber dieser neue Held ist Spider-Man! Noch ein Spider-Man? Und dazu noch in einem wesentlich cooleren und publikumswirksameren schwarzen Kostüm? Doch wer ist dieser neue und in allen Belangen bessere Spider-Man?
Wenig später kann es Peter kaum glauben, als sich sein bester Freund Harry Osborn als der neue Spider-Man in schwarzem Outfit herausstellt. Und dieser hat sich nicht einfach ein schwarzes Kostüm angezogen, um dem Netzschwinger Paroli bieten zu können, sondern Harry hat sich einen Rest des Venom-Kostüms, welches sein Appartement verwüstet hat, gesichert. Er hat es und mit ihm trainiert und danach in ein kleines Technikgadget gepackt, um so binnen Sekunden in sein neues Outfit schlüpfen zu können. Aber dieser Rest, dieses Etwas, hat noch immer sehr viel Macht und Harry beginnt sich zu verändern …

Kaum auf dem Schlachtfeld und schon der Liebling der Massen.

Kaum auf dem Schlachtfeld und schon der Liebling der Massen.

Mit diesem Episoden-Titel wird direkt Bezug auf die inzwischen fast schon klassische Storyline „Back in Black“ aus der Comicserie genommen. Diese begann kurz nach dem Civil War und führte in den bei den Fans umstrittenen „Brand New Day“. Fast schon nebenbei wird ebenfalls die Demaskierung aus dem Civil War thematisiert. Doch anders als in den Comics wird hier der Humor wesentlich stärker in den Vordergrund gerückt. Die möglichen Gefahren, welche durch die Demaskierung für Peter, seine Freunde und seine Familie, entstehen könnten, werden fast schon übetrieben ins Lächerliche gezogen. Für Fans und Kenner ist dies schon sehr enttäuschend. Dafür wird aus dem Venom aus der vierten Episode endlich der Venom, den die Comicleser schon länger kennen. Sehr seltsam mutet dagegen der Dr. Octopus dieser Animationsserie an, der sich noch nicht richtig an irgendeine Comicversion anlehnen lässt. Denn dieser ist weder wie der klassische Otto Octavius, noch wie der, der zuletzt in den deutschen Ausgaben von sich reden machte, und mehr tot als lebendig war. Auch der Person aus dem ultimativen Comicuniversum gleicht sie kein Stück, und so stellt sich die Frage ob der Zuschauer hier vielleicht eine neue Inkarnation des ewigen Kontrahenten von Spider-Man erleben kann.

Peter kann nicht tatenlos zusehen.

Peter kann nicht tatenlos zusehen.

An Dramatik hat auch diese Folge wieder einiges zu bieten. Dennoch bleibt sie hinter der direkt vorangegangenen Episode ein wenig zurück. Sie ist aber immer noch besser, als die Folgen von letzter Woche. Jedoch es gibt auch etwas, was sie der siebten Folge voraushat. Sie hat storytechnisch mehr Tiefgang und arbeitet das durchaus schwierige Verhältnis zwischen Harry und seinem Vater weiter aus. Die Tatsache, dass Harry immer wieder um die Gunst seines Vaters buhlen musste, führte bereits in den Comics zu sehr dramatischen Handlungsbögen, im Verlaufe dessen Harry nicht nur geisteskrank, sondern auch drogensüchtig wurde. Ich bin gespannt, inwieweit die Autoren hierauf ebenfalls zurückgreifen werden. Potenzial hatten diese Geschichten damals schon und davon ist bis heute nichts verflogen. Das Setting ist wieder, genau wie in der Folge mit dem ersten Auftritt von Venom, wesentlich düsterer ausgefallen. Passend natürlich nicht nur zum Gesundheitszustandes des Helden, der mit einer massiven Grippe zu kämpfen hat, sondern auch zur Stimmung von Spider-Man, der seine Zukunft gegenüber dem neuen Spider-Man, sprichwörtlich schwarz sieht.

Das passiert, wenn man seine Geheimidentität aufgibt.

Das passiert, wenn man seine Geheimidentität aufgibt.

FAZIT:

Diese Folge weiß vor allem Comickenner zu überzeugen. Mit sehr vielen Anspielungen an die Comicgeschichte des Helden werden Fans geradezu in Entzückung versetzt. Dennoch kann die Handlung auch ohne diese Kenntnisse voll und ganz überzeugen, da sie in sich stimmig, glaubhaft und spannend dargestellt und präsentiert wird. Die jüngeren Fans werden vor allem ihre Freude an dem niesenden und herum“rotzenden“ Helden haben, der sich dem bösen schwarzen Monster entgegenstellt und am Ende trotzdem als strahlender Sieger hervorgeht.

Spidey und Venom im dramatischen Kampf.

Spidey und Venom im dramatischen Kampf.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / SuperRTL

Spider-Island Reviewserie (10): Spider-Man Nr. 103 [Panini, November 2012]

Mit der heutigen Review endet Spider-Island. Ein Event das für Spider-Man und auch einen seiner Mitstreiter massive Veränderungen mit sich bringt.

Spider-Man  Nr. 103

Endlich hat auch MJ die Spinnenfähigkeiten und kann Seite an Seite mit ihrem Ex-Mann durch die Stadt schwingen. Das einzige Problem an der Sache ist nur, das da noch eine ganze Menge an ekelhaften Spinnenmutanten ist, die von einer noch ekelhafteren und vor allem riesengroßen Spinnenqueen angeführt wird. Das bringt auch die gesamte Heldenriege von Marvel aus dem Gleichgewicht. Auch deshalb, weil einige der Epidemie zum Opfer gefallen sind. Doch dann findet ausgerechnet derjenige, der die geringsten Chancen hat, weil er eben nur einer von vielen ist, die Lösung für das gesamte Problem. Aber reicht es auch um die Spinnenkönigin endlich zu bezwingen, und wie soll es danach weitergehen …?

Peter Parker und Spider-Man? Wie geht das? ;)

Peter Parker und Spider-Man? Wie geht das? 😉

Zum Finale trumpft Dan Slott noch einmal so richtig auf. Volle Action, emotionsgeladene Dramatik. Nur die Spannung bleibt ein wenig auf der Strecke, da man als nicht vollkommen verblödeter Leser schon nach knapp 10 Seiten weiß, wohin die Reise geht. Aber das ist nicht schlimm, denn Slott macht den Weg zum Ziel und nicht das große Finale. Dafür zieht er einige Register, modifiziert Geschehnisse, die noch aus der Zeit des Brand New Day und One More Day übrig sind, und schafft nicht nur eine neue mögliche Zukunft für Peter Parker, sondern gleich eine ganze Hand voll. Und was besonders gefällt, ist, dass Slott keinerlei ausgelutschte Klischees bedient. Kein Held muss einen tragischen Tod sterben, aber Verluste gibt es dennoch, und diese sind durchaus lesenswert.

Pete und MJ wieder vereint?

Pete und MJ wieder vereint?

Um Spider-Island auch grafisch zu einem würdigen Ende zu bringen, hat sich Humberto Ramos ebenfalls noch einmal mächtig ins Zeug gelegt. Die erste Hälfte des Heftes mit all der Action und dem Chaos darf Ramos noch einmal bebildern, während der zweite Teil, das Aufräumen und Nachwehen, auf das Konto von Stefano Caselli geht. Und Casellis Zeichnungen sehen wieder wunderschön aus. Vor allem hat er die Möglichkeit so viele nackte Menschen auf einem Haufen zu zeichnen wie sonst nirgendwo außerhalb eines Erotikcomics. Ganz besonders gefällt mir hier auch wieder einmal die Darstellung von Spideys Kostüm in der Interpretation von Caselli. Denn während dieses bei anderen Zeichnern einfach nur so aussieht, als hätten man den Körper von Peter Parker bunt angemalt, wirft es bei Caselli Falten. Nicht etwa weil es zu groß wäre und schlabbert, sondern weil es anatomisch gewisse Körperstellen gibt, an denen auch ein hautenges Kostüm nicht perfekt anliegt, wie zum Beispiel am Hals und im Nacken.

Nach der Rückverwandlung sind manche mehr und manche weniger bekleidet...

Nach der Rückverwandlung sind Manche mehr und Manche weniger bekleidet…

FAZIT:

Das Finale von Spider-Island ist genau das was ich mir erhofft habe. Es ist dramatisch, erzählerisch und grafisch überwältigend und es zeigt neue Wege für die Zukunft von Peter und ein paar alten Bekannten auf. Slott schafft eine neue Richtung für Spider-Mans Zukunft, ohne einen neuen Status Quo zu setzen. Klar gibt es einige Änderungen, auch Dinge die mir persönlich sehr leid tun, aber dadurch ergeben sich wieder neue und hoffentlich spannende Möglichkeiten für Spider-Mans nächste Abenteuer.
Wer ein Event sucht, das nicht nur kurzweilig ist, sondern auch mit Anspielungen aus der Vergangenheit aufwarten kann, und von den ganzen Großevents der letzten Jahre nur noch genervt ist, der sollte hier auf jeden Fall zugreifen.

Endlich geschafft und die Stadt bedankt sich.

Endlich geschafft und die Stadt bedankt sich.

„Spider-Man Nr. 103“ bei Panini Comics bestellen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Spider-Island Reviewserie (8): Spider-Man Nr. 102 [Panini, Oktober 2012]

Zwei Reviews meines neuen Kollegens haben Euch die letzten Tage unterhalten und heute geht es mit Spider-Island weiter. Langsam, aber sicher bewegen wir uns auf der Zielgeraden Richtung Finale …

Spider-Man Nr. 102

So langsam wird es für Peter Parker, alias Spider-Man, wirklich gefährlich in Manhattan. Denn nicht nur J. Jonah Jameson ist inzwischen in die heiße Phase der Mutation eingetreten, sondern auch Petes Freundin Carlie. Aber bei Horizon sind Reed Richards und Peters Chef Max Modell eifrig dabei, die Situation zu entschärfen. Und dabei kommt ihnen Eddie Brock, der Anti-Venom, sehr gelegen. Doch das ist nicht die einzige Hilfe aus Peters neuer Wirkungsstätte. Und die andere hat es, zumindest für Spider-Man, wirklich in sich …

Unterstützung von geheimnisvollen Kräften.

Unterstützung von geheimnisvollen Kräften.

Die Lage spitzt sich zu und Slott schafft es perfekt, diese Angst umzusetzen. Das und die vielen kleinen Infos, welche an jeder Ecke lauern, sind ein Leckerbissen für echte Marvelianer. Aber die, welche mit diesem Story-Arc erst neu in die Welt des Netzschwingers eingetaucht sind, kommen sich nicht verloren vor, denn Slott schafft es, auch Neulesern den Einstieg wirklich leicht zu machen. Das und die ideale Mischung aus Spannung und Humor machen Spider-Island bisher zu einem der besten Events des Netzschwingers, der letzten Jahre.

Spider-Man im Team Up mit Spider-Jonah.

Spider-Man im Team Up mit Spider-Jonah.

Noch immer zieht Ramos eine Spur der Dynamik und des Chaos durch Manhattan mit seinen grandiosen Zeichnungen. Besonders jetzt, wenn die Mutationen einsetzen, passt sein Stil, wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Ebenfalls ein echter Hingucker ist Mary Jane. Nur wenige Künstler schaffen es Peters ehemalige Frau, sexy und dennoch natürlich in Szene zu setzen. Und so heiß wie bei Ramos, war MJ schon lange nicht mehr innerhalb eines Comics zu sehen. Klar gab es wirklich gelungene Covermotive, aber in den Heften selber war MJ leider nur Eine von Vielen.

MJ ab sofort mit Spinnenkräften.

MJ ab sofort mit Spinnenkräften.

FAZIT:

Nur noch ganze zwei deutsche Ausgaben und dann ist Spider-Island schon wieder beendet. Das ist wirklich Schade, wenn man die Menge an US-Material mit dem vergleicht, was schlussendlich auch in Deutschland zum Abdruck kommt. Klar kenne ich die Qualität der ausgelassenen Ausgaben leider nicht komplett, aber gerade die Kurzgeschichten aus Spider-Island: I Love New York City, wären eines Abdruckes auch jeden Fall würdig gewesen. Und dass es aus diesem Band auch leider nur die zwei schwächsten Storys nach Deutschland geschafft haben, nämlich im Punisher Band Nummer 1 und im Spider-Island Sonderband, der in der nächsten Review folgt, ist deshalb aus meiner Sicht um so bedauerlicher. Dies legt leider die Mutmaßung offen, dass es bei den ausgelassenen Storys der anderen Serien, genauso sein könnte. Aber vielleicht gibt es ja von Seiten Paninis noch eine Aussage dazu.

Alte Freunde und neue Abenteuer.

Alte Freunde und neue Abenteuer.

Hive-VerweisCopyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Spider-Man Magazin #29 bis #31 [Panini, Januar bis März 2010]

Heute möchte ich euch ewas leichtere aber dennoch unterhaltsame Kost präsentieren. Das Spider-Man Magazin ist zwar eigentlich für Kinder konzipiert, aber es beinhaltet sehr lockere und spaßige Comicstories aus dem vereinigten Königreich die sogar besser sind als ihre amerikanischen Pendants…

Spider-Man Magazin #29

Alles beginnt ganz harmlos und auch irgendwie typisch für Peter. Jonah will seine neuen Fotos nicht kaufen, er kommt zu spät zur Uni und muss deshalb länger machen, wodurch er das Date mit MJ verpasst. Alles was ein Spider-Man dann braucht um den Kopf frei zu bekommen ist Netzschwingen. Bei seiner kleinen Entspannungstour durch den Big Apple kommt ihm H.E.R.B.I.E. durch ein Fenster des Baxter Buildings entgegengeflogen. Nach einem Angriff von Blastaar und Annihilation die durch das Portal aus der Negativzone die FV angreifen wollten und erfolgreich zurückgedrängt wurden, wurde das Portal schwer beschädigt und die FV mitsamt einem Großteil ihres technischen Equipments mit in die Negativzone gesaugt. Nur H.E.R.B.I.E. blieb alleine zurück und musste das Baxter Building reparieren. Doch dann kamen die Sinister Six zu „Besuch“ und wollten mit Hilfe der Zeitreise-Plattform von Doom in die Vergangenheit reisen um Spidey am Beginn seiner Karriere auszuschalten. Doch auch die Plattform wurde durch den Kampf mit Blastaar und Annihilation schwer beschädigt, wodurch sie zwar immer noch in New York, aber in verschiedene Zeitebenen geschleudert wurden. Nun liegt es an Spidey ein Zeitchaos zu verhindern und den Plan der Sinister Six zu vereiteln, sowie alle in kleine Arrestzellen im Baxter Building zu verfrachten…

Fazit:

Während sich hier noch alles aufbaut, wirkt die Geschichte stellenweise etwas gehetzt und zusammengestückelt. Doch wenn man bedenkt, dass Autor Ferg Handley nur etwa 12 Seiten, also die Hälfte eines normalen Heftes, zur Verfügung hatte, dann ist es schon beachtlich was er und Andie Tong da geleistet haben.

Spider-Man Magazin #30

Als erstes Mitglied der Sinister Six wird Flattermann Toomes aufs Korn genommen. Dieser hat sich im Jahr 10.894 v Chr. niedergelassen und wird dort von ansässigen Stämmen als Gott verehrt. Das jetzt ausgerechnet Spider-Man auftaucht und ihm den Spaß verderben will passt dem Geierchen natürlich überhaupt nicht in den Kram. Aber Spidey muss verhindern das sich Toomsys Stamm hier im zukünftigen New York niederlässt, da sonst ein riesiges Zeitparadoxon ausgelöst werden könnte. Relativ schnell ist Gott Pleitegeier entmachtet und sein Stamm nach Kanada geschickt, während die Fliegerglatze eine hübsche Arrestzelle bekommt.

Fazit:

Der Geier ist vor allem für lustige Stories gut. Das sieht man auch hier wieder. Koordinierungs- und Planlos will Toomes mal wieder mehr aus seiner Person machen, als eigentlich in ihm steckt. Gelungen hierbei sind vor allem Peters Sprüche, die den Geier immer wieder aufs Neue reizen.

Spider-Man Magazin #31

Der nächste Sinister Six der darauf wartet eingesammelt zu werden ist Venom. Dieser hat sich im finsteren Mittelalter (998 AD.) eingenistet. Gerade als die Wikinger ihre ersten Versuche auf dem zukünftigen Amerikanischen Kontinent unternehmen wollen. Dank eines kleinen Apparates mit konzentrierten Schallwellen ist Venom ruckzuck besiegt, doch der Symbiont gibt sich so schnell nicht geschlagen. Er übernimmt kurzerhand den Körper eines riesigen Wikingerkriegers und wird somit zu einer ernsten Bedrohung für Spidey…

Fazit:

Trotz der imposanten Darstellung des Venom-Wikingers ist dies der bisher schwächste Teil der Zeitreise-Saga. Wohl auch weil die Kämpfe mit/gegen Venom nichts neues mehr bringen. Schall oder Feuer, und schon wird aus dem Monster ein sanftes Kätzchen. Da wäre etwas neues innovatives echt eine Bereicherung.

Spider-Man: Ein besonderer Augenblick [Panini, August 2011]

Heute geht es mal einen kurzen Rückblick in die nicht all zu ferne Vergangenheit von Spider-Man und einen großen Fehler der leider nur teilweise ausgebügelt wird…

Spider-Man: Ein besonderer Augenblick

„Nur noch ein Tag“ und „Ein neuer Tag“ läutete eine neue Ära für Peter Parker und Spider-Man ein. Doch was geschah damals wirklich. Peter und Mary Jane treffen sich bei Peter zu Hause um sich auszsprechen und auch um dem Leser mitzuteilen was damals wirklich passierte. Dabei schwelgen Peter und MJ auch in weit zurückliegenden Erinnerungen wie ihre Hochzeit, die traurige und missglückte Zeit danach und auch die Ereignisse bis zum Attentat auf Peter welches Tante May zum Opfer hatte. Doch als ob das noch nicht reicht, erkennt auch Mary Jane irgendwann das Peter, auch wenn er nicht selber gewalttätig ist, er doch Ähnlichkeiten zu ihrem Vater aufweißt und so irgendwann seine ganze Familie und alle die ihn lieben mit ins Verderben reissen würde. Und so bleibt Peter nur eine Möglichkeit als Mary Jane fast einem Kriminellen zum Opfer fällt…
FAZIT:
„Ein besonderer Augenblick“ macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Er ist etwas besonderes. Und dennoch bleibt man am Ende mit einem unbefriedigendem Ergebnis zurück, welches mehr Fragen aufwirft, als es beanwortet. Wieso hat Peter die Entscheidung getroffen MJ mit dahineinzuziehen? Immerhin liebt er doch diese Frau über alles und es muss ihm doch klar gewesen sein das dies alles unglaubliche Schmerzen für MJ bedeutet. Dann die Tatsache mit Peters und MJs Hochzeit. Die soll nie stattgefunden haben? Was ist denn das für ein Blödsinn? Stattdessen waren und bleiben sie nur gute Freunde? Und der einzige Grund warum MJ Peter heiraten wollte war weil sie ein Kind von ihm wollte? Sorry Mister Quesada aber das ist ausgemachter Schwachsinn! Das einzig positive an dem Band ist das er für sich alleine gesehen (wenn man jetzt wirklich mal Spider-Mans Leben bis zu BND ausser betracht lässt) eine ordentliche Geschichte ist, die mit tollen Zeichnungen und einer prima Einbindung des Amazing Spider-Man Annuals #21 (welches hier in Deutschland im Die Spinne Magazin #155 beim Condor-Verlag erschien) glänzen kann.
Aber unter dem Strich bleibt ein ziemlich durchwachsener Band der nicht vollends überzeugen kann und wesentlich mehr enttäuscht als erfreut.

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Ultimate Spider-Man Episode 5 (Clip)

Marvel hat wieder einmal einen kleinen Clip zu Ultimate Spider-Man (auf Disney XD) hochgeladen. Darin sieht man Spidey in einem neuen (den Stammlesern aber dennoch bekannten) Kostüm…

Viel Spaß damit!

Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) [Panini, Dezember 2011]

Heute gibt es auch schon den zweiten Teil und das Finale zum Tod von Spider-Man. Halten die großartigen Ankündigungen das was sie versprechen? Wird diese Ausgabe das Ultimative Universum wirklich für immer verändern?

Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2)

Der Wahnsinn bricht sich weiter Bahn als Norman Osborn (den alle bisher für tot hielten) zusammen mit Dr. Octopus, Electro, Sandman, dem Geier und Kraven dem Jäger der Obhut von S.H.I.E.L.D. entkommen kann. Und ausgerechnet jetzt befindet sich Peter mit Captain America in einer „Trainingsstunde“ die ihm klarmachen soll das er mit jeder seiner Aktionen eine Konsequenz heraufbeschwört dessen er sich bewusst sein und damit leben muss. Oder im schlimmsten Fall sterben.
Genau in diesem Moment erhält Steve die Information das es Ärger gibt und er macht sich auch sofort auf den Weg, aber nicht ohne Spider-Man klarzumachen das er sich diesmal raus halten soll, weil er einfach noch nicht reif genug dafür ist. Aber wer Peter kennt, der weiß auch das es gegen seinen Kodex geht sich irgendwo herauszuhalten, und so folgt er Captain America. Doch an dem Schauplatz wo die Ultimativen kämpfen kann er dennoch nichts ausrichten und die Flüchtigen befinden sich ebenfalls nicht vor Ort, als sein Handy klingelt und MJ ihm mitteilt das Osborn, samt Anhängseln sich in der Innenstadt befinden wo er gerade wieder einmal ausrastet und Dr. Octopus tötet.
Spider-Man macht sich auf den Weg zum Geschehen, findet dort aber nur noch die Leiche von Octavius vor und lässt sich von den verstörten Passanten den Weg zur Brücke weisen, auf der noch immer der Kampf der Ultimativen tobt. Dort angekommen entdeckt er den Punisher, der gerade auf Captain America anlegt und schafft es im letzten Moment diesen aus der Schussbahn zu stoßen, muss dabei aber selbst einen glatten Durchschuss einstecken.
Kaum das er wieder zu sich kommt, muss er feststellen das er alleine ist. Die Ultimativen sind verschwunden und auch sonst hat sich keiner um den verletzten Spider-Man gekümmert. Also macht er sich auf den Weg nach Hause in der Vermutung das Osborn dort zuschlagen wird. Währenddessen kämpfen bereits Johnny und Robert in Queens gegen die verbliebenen Flüchtlinge mitsamt Osborn als Anführer. Doch Peter ist geschwächt und auch so schon am Ende seiner Kräfte, als er sich dem endgültigen und Finalen Kampf gegenüberstellt…
FAZIT:
Das Finale ist wie es sein soll. Spannend, Dramatisch, Actionreich und voller Emotionen. Brian Michael Bendis hat es wahr gemacht und den ultimative Peter Parker das Leben genommen. Kein Schwindel, keine verheißungsvollen und imposanten Ankündigungen die doch nicht das halten was sie versprechen. Nein. Diesmal ist es echt und nachdem was Bendis nach der Veröffentlichung verlauten ließ, wird es diesmal auch dabei bleiben. Ob man das bei Marvel auch wirklich durchhält, wird wohl erst die Zeit zeigen, aber dieses Abenteuer markiert einen Wendepunkt und Neuanfang für das Ultimative Universum.
Um das Finale auch würdig zu präsentieren darf niemand anderes an den Zeichenstift als der Meister schlechthin. Mark Bagley, der dem ultimativen Spider-Man von der Nummer 1 an in über 100 Ausgaben lang leben ein gehaucht hat. Für Bendis war klar, das kein anderer Künstler diese Ehre zuteil werden dürfe als den beiden Vätern dieser Serie. Und was soll ich sagen. Bagley ist einfach mein Lieblingszeichner an Spider-Man. Mit seinen ASM-Ausgaben bin ich damals bei Condor im „Die Spinne“-Magazin #215 voll eingestiegen (nachdem ich vorher fast nur die TBs hier nach der Wende im Osten gefunden hatte) und groß geworden. Bagley hat so viele bedeutende Ereignisse in Spider-Mans Leben bebildert, wie kaum jemand anderes (siehe hierzu auch ASM #400 mit dem Tod von Tante May).
Und auch wenn dieser Band die Nummer 2 von 3 zum Story-Arc „Der Tod von Spider-Man“ ist so kann man auf den dritten Teil auch verzichten, da dieser nur ein Tie-In darstellt und den Kampf der Ultimativen auf der Brücke näher beleuchtet, ansonsten aber eher weniger bis überhaupt nichts weiter mit den bisherigen Geschehnissen zu tun hat.
Anders ist es dann mit dem Band „Ultimate Fallout“ welcher sich mit den Auswirkungen und vor allem den Nachwirkungen um den Tod von Spider-Man beschäftigt. Und auch diesen werde ich hier auf meinem Blog vorstellen. Sobald ich ihn vorliegen habe natürlich. Denn diesmal kann ich irgendwie nicht warten und mich anderen Dingen widmen. Ich will wissen wie es weitergeht.

Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) (Variant Cover-Edition B)

Ich selbst darf mich ja dank meines Comicshop des Vertrauens im Besitz der wunderschönen Variant Cover-Edition B wähnen, welche oben abgebildet und auf 150 Exemplare limitiert ist. Daneben sieht man auch noch die Vorder- und Rückseite des Polybeutels in dem die Variants verkauft werden.

Variants und Edition B?

Ja es gibt 2 Variants. Neben dem oben abgebildeten B-Variant und der regulären Ausgabe welche am Anfang der Rezension zu sehen ist, gibt es auch noch das auf 999 Exemplare limitierte A-Variant, welches ihr hier unten seht (ebenfalls nochmals mit dem Polybeutel). Da man also vorher nicht sieht welches Variant enthalten ist, hat das Ganze ein wenig etwas von einem Überraschungsei.

Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) (Variant Cover-Edition A)

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Alternativ könnt ihr es natürlich auch hier probieren. 😉

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Review: Ultimate Spider-Man #4: Der Tod von Spider-Man – Prolog (Teil 1) [Panini, September 2011]