Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 14)

Eigentlich ist ja Mittwochs der Tag für die Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreviews. Doch weil Nickelodeon jetzt wieder eine Pause einlegt, gibt es diesmal ein anderes Episodenreview. Lange, lange, lange hat es gedauert, aber inzwischen liegen mir die beiden Episoden vor, die SuperRTL aufgrund der Altersfreigabe einfach ausgelassen hat. So haben auch diejenigen jetzt eine Möglichkeit sich über diese Folgen zu informieren, die, wie ich, kein Pay-TV haben.

USM 22 005Episode 22: Iron Octopus
(The Iron Octopus)

Ein friedlicher Videospielabend von Peter Parker und Harry Osborn wird jäh unterbrochen, als Iron Man auftaucht und Harrys Vater Norman angreift. Schnell stellt sich heraus, dass nicht Tony Stark in der Rüstung steckt, sondern diese von einem Octobot ferngesteuert werden. Das alles scheint schon schlimm genug zu sein, aber als auch noch ein Doctor Octopus in Iron Man-Rüstung auftaucht, wird es erst richtig gefährlich. Das eigentliche Problem scheint aber nicht Octavius zu sein, sondern seine rätselhafte Verbindung zu Norman Osborn. Da kann auch SHIELD nicht viel dagegen ausrichten …

Iron Man greift Norman Osborn an?

Iron Man greift Norman Osborn an? Da muss Spidey eingreifen.

Nach so langer Pause fällt es natürlich schwer, sich wieder in die Story einzufinden. Erst recht dann, wenn es, wie im Fall bei SuperRTL, zu einer nicht chronologischen Ausstrahlung kam. Dennoch findet man sich schnell wieder zurecht. Da diese Geschichte jedoch einen starken Kontinuitätsbezug zu vergangenen Folgen aufweist, ist sie weniger geeignet für eine Solosession. Andere Folgen dieser ersten Staffel hatten wenigstens die Eigenschaft, sie auch eigenständig anschauen zu können. Octavius Rachefeldzug gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber ist schon ziemlich massiv, und auch Spidey taucht mit seiner (alten) neuen Iron Spider-Rüstung auf. Inhaltlich wird zwar relativ wenig geboten, aber dieses Wenige wird spannend inszeniert.

Ein Octobot ist bei Tony Stark eingebrochen.

Ein Octobot ist bei Tony Stark eingebrochen.

Für dieses Review lag mir die Episode in HD-Auflösung und als Originalfassung mit deutscher Tonspur vor. Das heißt, zu visuellen Lokalisierungen kann ich keine Angaben machen. Was aber auffällt, sind die Texturen der Hintergründe. Denn entweder ist es mir bisher nicht aufgefallen, oder aber in dieser Episode kam es massiv zum Einsatz. Ich meine die computergerenderten Backgroundgrafiken. Dies wirkt in der mir vorliegen Version schon massiv beeindruckend. Ich denke auf DVD oder sogar BluRay, könnte diese Episode ein echter Hingucker sein. Aber auch abseits des ganzen Technik-High-Class-Schnickschnacks gibt es wieder einiges zu entdecken. Allen voran Tony Starks Iron Man-Nasenrüstung. Diese hatte in den Comics einen sehr kurzen Auftritt und Tony erklärt dies mit einer persönlichen anatomischen Phase. Hier zeigt sich erneut, dass die Macher auch ein klein wenig Fans und Kenner des Marvel-Universums sind.

Iron Spider-Man gegen Iron Octopus.

Iron Spider-Man gegen Iron Octopus.

FAZIT:

Nach einer solchen Pause, ist man natürlich erst einmal froh, überhaupt neues Material zu Gesicht zu bekommen. Wenn es dann aber auch so spannend und visuell so beeindruckend inszeniert wird, macht es gleich doppelt so viel Spaß. Natürlich darf auch der bekannte und typische Humor der Serie nicht fehlen. Spidey mit Engelchen und Teufelchen auf der Schulter und aus der Situation geborenen Reimen ist einfach witzig. Witziger zumindest als Deadpool. Dieser wird nämlich zu Beginn der Folge in einem Videospiel von Harry gesteuert und vermöbelt Spider-Man, der wiederum von Peter gesteuert wird, ganz schön heftig. Ich hoffe doch einmal, dass dies kein Seitenhieb, auf den jeweiligen Beliebtheitsgrad der Figuren darstellt.

Einige Iron Man Rüstungen. Ultimate Iron Man, die Original-Rüstung und die Nasenrüstung (von rechts nach links)

Iron Man und Spider-Man sehen sich einigen Iron Man Rüstungen gegenüber.
Armor Wars-Rüstung, die Original-Rüstung und die Nasenrüstung
(von rechts nach links)

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USM 25 001Episode 25: Octopus‘ grüne Rache
(Revealed)

Doctor Ocotpus sinnt auf Rache. Doch nicht nur an seinem ehemaligen Arbeitgeber Norman Osborn, sondern auch an Spider-Man. Hierfür hat er extra eine Falle inszeniert, zusammen mit den Furchtbaren Vier, Trapster, Thundra, dem Wizard und Klaw wurden Spidey und seine Teamkameraden angelockt. Doch während sich White Tiger, Iron Fist, Power Man und Nova mit einem ganzen Haufen Octobots herumschlagen müssen, wird der Netzkopf entführt. Im unterirdischen Labor von Doctor Otto Octavius erfährt er dann nicht nur, wie Venom entstanden ist, sondern ist auch Live mit dabei, als Ottavius seine „grüne“ Rache an Norman vollzieht …

Die furchtbaren Vier.

Die furchtbaren Vier.

Hier erfährt man auch als Free-TV-Zuschauer endlich, wie es zu der verhängnisvollen Situation kam, gegen die Spider-Man und sein Team in der 26. und letzten Episode der ersten Staffel antreten mussten. Wie auch schon bei der ausgelassenen Episode 22 wird inhaltlich nicht sehr viel geboten. Aber wie ebenfalls bei der besagten Folge wird das wenige sehr gut inszeniert. Octavius macht hierbei auch eine Entwicklung durch, nicht nur visuell, die sehr an den bekannten Dr. Octopus der letzten Amazing Spider-Man Comic-Ausgaben erinnert. Während Norman stattdessen dem Ebenbild des Grünen Kobolds aus den Ultimate Comics nacheifert. Zumindest visuell.

Eine Falle!

Eine Falle!

Auch hier fällt wieder der Vorteil von HD auf. Die Texturen und Hintergründe sehen so einfach noch viel besser aus. Der Unterschied zwischen analogem Kabel und dem jetzt vorliegenden Material ist erheblich. Doch es gibt auch Negatives in dieser Episode. So scheinen sich die Animationszeichner manchmal in Anatomieurlaub befunden zu haben. Körperproportionen verschwimmen, Köpfe werden größer und kleiner und Rücken breiter und wieder schmaler. Und das alles, innerhalb weniger Sekunden und Szenen. Das hat auch nichts mehr mit humoristischer Übertreibung zu tun, sondern ist einfach nur peinlich. Wenn Spider-Man vom neuen Grünen Kobold angegriffen wird und seine Schultern plötzlich die doppelte Breite haben, wie nur eine Sekunde zuvor, dann ist das schon sehr verwirrend.

Spidey in der Gewalt von Doc Ock.

Spidey in der Gewalt von Doc Ock.

FAZIT:

Es ist schon sehr erbauend endlich die gesamte Story zu kennen und auch die kleinen Anspielungen an die Comics sind sehr erheiternd. Zusammen mit der visuellen Umsetzung macht die Episode schon so richtig Spaß. Wenn da nicht die eher dünne Geschichte und die bereits angesprochenen anatomischen Unzulänglichkeiten der Figuren wären. So geht der Folge einiges an Reiz verloren. Dennoch hoffe ich auf eine vollständige und chronologische DVD und Bluray-Umsetzung, die ich dann auch gerne hier vorstellen werde. Und natürlich warte ich gespannt auf die zweite Staffel. Doch da ich nach wie vor kein Pay-TV habe und dies aus mehreren Gründen wohl auch in absehbarer Zeit nicht bekommen werde, muss ich wohl warten, bis die Staffel im Free-TV läuft. Aber vielleicht wird sie ja eine der neuen Serien auf Disneys neuem Free-TV-Kanal werden, der ab Januar anstelle von „Das Vierte“ zu empfangen sein wird.

Norman wird zum Grünen Kobold und zum Haustier von Otto Octavius.

Norman wird zum Grünen Kobold und zum Haustier von Otto Octavius.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / Disney XD

Spider-Man & The Avengers (1) (Ultimate Spider-Man/Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt)

Vor kurzem habe ich noch Batman gegen die Justice League antreten lassen, und diesmal sind Spider-Man und die Avengers dran. Hier in dieser Rubrik wird es immer eine Ausgabe mit dem Netzschwinger geben und eine mit den Avengers. Die Serien und Format sind dabei egal. Wichtig sind nur die Figuren. 😉

Spider-Man Avengers

Und den Start macht die Gratis Ausgabe des Müller Drogeriekonzerns, welche letztes Jahr im September erschienen ist und jeweils eine Geschichte zu den neuen Animationsserien aus „Der ultimative Spider-Man“ und „Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt“ enthält.

Ultimate Spider-Man/Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt

Der ultimative Spider-Man ist nicht nur ein Held. Er ist auch ein ultimativer Schüler. Doch leider wird er immer öfter zu Einsätzen gerufen, was bei seinen Lehrern, insbesondere der Englischlehrerin, nicht sehr gut ankommt. Aber Direktor Coulson hat eine Idee. Der Mandroid 13 soll als ultimativer Peter Parker den Platz des Echten einnehmen, während dieser als Spider-Man den Auftrag hat nick Fury zu beschützen. Kann das überhaupt gut gehen …?
Die Avengers sind die mächtigsten Helden der Welt. Mindestens genauso mächtig, wenn nicht sogar noch mächtiger ist Fin Fang Foom, welcher momentan unter der Kontrolle des Mandarin steht. Dieser wiederum ist ein alter Bekannter von Tony Stark, alias Iron Man, und ebenfalls ein ziemlich mächtiger Gegner. Können die Avengers gemeinsam siegen …?

Chaos ohne Ende vor dem geistigen Auge von Peter Parker!

Chaos ohne Ende vor dem geistigen Auge von Peter Parker!

Für die Handlungen zeichnen zum einen Dan Slott bei Ultimate Spider-Man und Christopher Yost bei den Avengers verantwortlich. Beide Autoren sind keine unbeschriebenen Blätter. Im Gegenteil. Jeder von ihnen kann auf eine beachtliche Leistung an Storys für Marvel zurückblicken. Dass man zwei solche Profis für die Comicumsetzungen der jeweiligen Animationsserien in Betracht gezogen hat, freut mich persönlich sehr. Bereits in den Neunziger Jahren gab es Comicadaptionen zu TV-Serien von Marvel. Dort hatte man zumeist jungen Autoren die Chance gegeben sich zu etablieren, indem sie die Handlungen der Animationsserien, wie Spider-Man oder X-Men, für den Heftchenmarkt adaptierten. Diesmal jedoch sollen es keine einfachen Printversionen der TV-Folgen sein.
Beide Geschichten sind kurzweilig und sehr gelungen. Sowohl als Kenner der Comics und/oder der TV-Serie als auch als kompletter Neueinsteiger findet man sich sehr leicht zurecht. Die Handlungen sind leicht verständlich und bieten dennoch genug Tiefgang, um in die Story einzutauchen.

Die Avengers gegen Fing Fang Foom!

Die Avengers gegen Fing Fang Foom!

Beim Artwork bleiben die beiden Zeichner Ty Templeton für Ultimate Spider-Man und Chris Jones an den Avengers, dem Stil der jeweiligen Zeichentrickserie treu. Dadurch ist gerade für die Leser, welche durch die Serien auf die Comics aufmerksam werden, ein sehr hoher Wiedererkennungswert garantiert. Gerade bei Spider-Man wurden ebenfalls die kleinen Minispideys, welche als Running Gag fungieren, mit in die Comicadaption herübergerettet. Dadurch ergibt sich sofort ein ähnlicher Humor und als Leser fühlt man sich sofort „heimisch“.

Die neuen Möglichkeiten, dank S.H.I.E.L.D.-Technik.

Die neuen Möglichkeiten, dank S.H.I.E.L.D.-Technik.

FAZIT:

Diese Gratis-Ausgabe, welche es im Herbst letzten Jahres bei der Drogeriekette Müller gab, bildet einen interessanten und kurzweiligen Einstieg in die neuen TV-Comics, die aktuell auch bei Panini durchstarten. Beginnend mit dem 100-seitigen Band „Der ultimative Spider-Man Nr. 1: Mit großer Kraft“ für 9,99 € kehrt der Stuttgarter Verlag indirekt zu seinen Comicwurzeln in Deutschland zurück. Denn die ersten Marvel Comics, welche Panini in Deutschland veröffentlichte, waren jene TV-Comics zur Spider-Man Animationsserie Mitte der Neunziger Jahre. Diese erschienen damals noch im Albenformat und waren von der Papierqualität an die bekannten Panini-Stickeralben angelehnt.

Alte Feinde in neuen Abenteuern.

Alte Feinde in neuen Abenteuern.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / Panini

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 13)

Mit der heutigen Episodenreview endet vorerst auch diese Reihe auf meinem Blog. Denn wir bereits vor wenigen Tagen verkündet, wird SuperRTL die beiden noch fehlenden Folgen 22 und 25 nicht senden. Der Grund ist die Alterseinstufung ab 12 Jahre, und das bedeutet im Free-TV, dass die Folgen erst nach 20 Uhr ausgestrahlt werden dürfen. Nachdem ich gestern auch noch eine Mail mit der Info erhielt, dass eine Ausstrahlung auf einem anderen Sendeplatz ebenfalls nicht geplant ist, muss man als Free-TV-Zuschauer mal wieder in die Röhre schauen. Nur nicht in die Fernsehröhre. Daher und weil ich kein Pay-TV habe, kann ich die fehlenden Episoden erst nachliefern, wenn sie mir vorliegen. Sollte also jemand die Folgen auf Disney XD aufgezeichnet haben und sie mir auf DVD zukommen lassen können, wäre nicht nur ich sehr dankbar. Aber nun erst einmal zur Review der letzten Episode:

USM 26-3Episode 26: Die Auferstehung des Green Goblin
(Rise of the Goblin)

Nachdem sich Norman in ein grünes Monster verwandelt hat, ist er nun nur noch dabei seinen Sohn zu finden. Doch Harry kann nicht verstehen, was passiert ist. Und noch schwieriger fällt es ihm zu glauben, dass dieses Monster sein Vater sein soll. Aber als Spider-Man ihm die ganze Geschichte erzählen will eskaliert die Situation. Denn nicht nur, dass Norman als Green Goblin beginnt, die Midtown High zu zerlegen, sind auch Spider-Mans Teamkameraden eingetroffen, um ihrem Freund zu helfen. Zusammen versuchen sie, Harry in Sicherheit zu bringen. Doch Norman lässt das nicht zu und folgt ihnen bis in den Helicarrier. Hier entbrennt dann auch ein Kampf auf Leben und Tod, der sogar Harry in Gefahr bringt.

Norman gegen Harry. Vater gegen Sohn.

Norman gegen Harry. Vater gegen Sohn.

Norman ist der Grüne Kobold? Ja okay. In den Comics ist das Geheimnis. Aber in der Serie wurde das bisher nicht thematisiert. Oder etwa doch? Genau hier setzt das Problem mit den fehlenden Folgen ein. Denn die hier endende Handlung nimmt in den ausgelassenen Folgen ihren Anfang. Ohne diese wirkt die Folge unfertig und nur halb so spannend. Man hat immer wieder das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Zwar wird die vorangegangene Handlung immer wieder durch Dialoge aufgearbeitet, aber das macht genaugenommen nur halb so viel Spaß. Die Geschichte an sich ist sehr spannend und weißt erneut sehr viele Parallelen zur gleichnamigen Comicserie auf. Denn auch dort verlief Normans Entwicklung ähnlich und auch sein Aussehen gleicht dem aus der Comicreihe. Ein weiterer Punkt ist die Entwicklung am Ende der Folge. Ähnlich waren die Verhältnisse nämlich auch im Comic. Hier spielt Brian Michael Bendis wieder seine Soapfähigkeiten aus.

Spidey kämpft erbittert und mit allen Mitteln.

Spidey kämpft erbittert und mit allen Mitteln.

Grafisch fällt in dieser Episode der vermehrte Einsatz von CGI-Effekten auf. Bereits zu Beginn sind so einfache Objekte wie eine Straßenampel und ein Auto bereits computeranimiert. An sich störe ich mich persönlich nicht an solchen Einsätzen, aber hier wirkt es unverhältnismäßig schlecht. Denn anders als bisher sind die Effekte wegen der sichtbaren Polygone und Pixel klar zu erkennen und rauben so einen Großteil der Stimmung. Beim Helicarrier hingegen, der ebenfalls mithilfe von CGI entstand, ist das weitaus besser in die Gesamtoptik eingebunden.

Kennt jemand das Spiel Angsthase?

Kennt jemand das Spiel Angsthase?

FAZIT:

Ein großes Finale, das vor allem durch die fragwürdige Programmpolitik und die Beschränkungen des Free-TV geschmälert wird. Viel an Feeling geht durch mangelnde Kenntnisse und den schlechten CGI-Einsatz verloren, wird aber ein klein wenig durch die witzige und spannende Geschichte abgefangen. Das an sich offene Ende macht auch schon Lust auf die zweite Staffel. Diese wird aber aller Voraussicht nicht mehr dieses Jahr bei SuperRTL laufen und ab Januar wird ja Das Vierte umstrukturiert und zum ersten frei empfangbaren Disneychannel. Damit einher gehend wird wohl auch der ultimative Spider-Man ein neues Zuhause finden.

Na toll. Nicht nur der Kobold, auch noch Venom!

Na toll. Nicht nur der Kobold, auch noch Venom!

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Marvel & Subs. / Disney XD / SuperRTL

Keine Ausstrahlung der Folgen 22 und 25 von „Der ultimative Spider-Man“ auf SuperRTL.

Noch bevor am Donnerstag die vorerst letzte Episodenreview zur 26. Folge online geht, habe ich bereits schlechte Nachrichten, für alle die nicht auf die Ausstrahlungen auf Disney XD ausweichen können.

Wie mir SuperRTL heute in einem Telefonat mitteilte wird es aktuell keine Ausstrahlung der Episoden 22 „Iron Octopus“ und 25 „Octopus‘ grüne Rache“ im Free-TV geben. Der Grund hierfür seien, genau wie die wirre Ausstrahlungsreihenfolge, Probleme mit der Altersfreigabeverifizierung durch die FSF (Freiwillige Selbstkotrolle Fernsehen) und FSK. Da dies bei einigen Folgen schneller vonstattenging, als bei anderen musste des öfteren der geplante Sendeablauf korrigiert werden. Dadurch war eine chronologische Ausstrahlung nicht mehr gewährleistet, so SuperRTL.

Die bereits erwähnten Folgen 22 und 25 trifft es sogar noch schlimmer. Aufgrund einer Einstufung ab 12 Jahre darf der Sender diese beiden Folgen im Free-TV erst ab 20 Uhr ausstrahlen. Die Ausstrahlungen auf Disney XD sind aufgrund der Jugendschutzsperren im digitalen Pay-TV von dieser Regelung nicht betroffen. Auf Nachfrage sei es aktuell auch nicht geplant, diese beiden Episoden am Samstagabend auf dem vormaligen Sendeplatz der Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt zu senden. Sollte sich an dieser Planung etwas ändern, erfahrt ihr es natürlich hier auf meinem Blog.

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 12)

Bisher hat SuperRTL schön in Doppelfolgen neue Abenteuer vom ultimativen Spider-Man gesendet. Doch diesmal hat man sich entschieden, nur noch eine neue Episode zu bringen und dann mit den Wiederholungen zu beginnen. Das wird auch am nächsten Sonntag der Fall sein, wenn die bis dahin letzte neue Folge (Nummer 26) gesendet wird. Und wer jetzt aufmerksam meine Episodenreviews verfolgt hat, der wird merken, dass zwei Folgen fehlen. Denn die Folgen 22 und 25 werden nach aktueller Planung von SuperRTL ausgelassen. Wieso, weshalb und warum, weiß ich nicht, aber ich habe eine Anfrage bei SuperRTL gestellt und hoffe doch, dass der Sender sich zu einer Antwort durchringen kann. Das Ergebnis gibt’s dann natürlich hier auf meinem Blog.

USM 20-5Episode 20: Die Rache des Loki
(Run Pig Run)

Eigentlich müsste Spider-Man, nach all seinen guten Taten, doch Anerkennung erhalten. Doch alles, was er bekommt, ist: Ein Hot Dog! Na besser als gar nichts denkt sich der Held und tappt somit direkt in Lokis Falle. Denn der leckere Gratis-Snack war verzaubert und so wird aus Peter Parker, der ultimative Spider-Man, Peter Porker, der ultimative Spider-Ham, oder wie Thor ihn zu pflegen nennt, Spider-Schinken. Aber wo kommt Thor auf einmal her? Ganz einfach. Nachdem Loki Spider-Man verzaubert hat, lockte er eine Gruppe von asgardianischen Jägern auf die Erde, welche angespornt durch das Jagdhorn, nun das Schweinchen erlegen wollen. Dafür haben sie allerdings nur 24 Stunden Zeit, denn so lange dauert die Jagdsaison. Gut, das Thor dies mitbekommen hat, und dem hilflosen Netzschwein zur Seite steht, damit dieser die 24 Stunden ohne Grillattacken überstehen kann …

Drei einfache Zutaten, für eine, wortwörtlich, "sau"witzige Story.

Drei einfache Zutaten, für eine, wortwörtlich, „sau“witzige Story.

Okay. Ganz ehrlich? Die Story ist oberdämlich. Aber was solls? Sie ist sauwitzig. 😀

Und das meine ich auch genauso. Denn als bereits in der dritten Episode ganz kurz das Spider-Schwein (Hallo, Homer Simpson) zu sehen war, habe ich mir gewünscht, dass Peter Porker einen richtigen Auftritt erhält. Doch erst einmal kurz zur Erklärung. Auch wenn es für manche so wirken mag, ist dieses Spider-Schwein nicht verwandt mit dem aus dem Simpsons-Kinofilm. Peter Porker, The Spectacular Spider-Ham ist schon wesentlich älter und debütierte im November 1982 in US-Marvel Tails #1, bevor er im May 1985 seine eigene Heftserie erhielt, die es auf insgesamt 17 Ausgaben brachte und im zweimonatlichen Rhythmus erschien.
Die komplette Folge wird alleine durch ihren Humor und die wahnwitzigen Situationen getragen. Und dies schaffen die Autoren ohne Längen und mit massig Action und Bild- und Wortwitz.

Asgards Jäger auf Schweinejagd.

Asgards Jäger auf Schweinejagd.

Visuell bleibt alles beim Alten. Keine Enttäuschung und auch keine Experimente. Das Spider-Schwein kommt stilecht immer wieder in Situationen, wo es irgendwie auf einem Teller landet, oder auf verschiedenste Art und Weise zubereitet wird. Daher dominieren gerade die visuellen Gags in dieser Episode.

Iron Man bekommt Anerkennung und Spider-Man?

Iron Man bekommt Anerkennung und Spider-Man?

FAZIT:

Für echte Fans von Spider-Ham ist dieses eine wunderbare Episode mit sehr vielen Anspielungen und noch viel mehr Humor. Alle anderen werden sich an der herrlich durchgeknallten Geschichte erfreuen, und möglicherweise sogar eine gewisse Liebe zu dem Netz-Schinken entwickeln.

Wenn der Hunger überhand nimmt, kommt es auch schonmal zu Streit zwischen Hirn und Magen.

Wenn der Hunger überhand nimmt, kommt es auch schonmal zu Streit zwischen Hirn und Magen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Marvel & Subs. / Disney XD / SuperRTL

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 11)

Auch diese Woche gibt es „nur“ die Episodenreview vom ultimativen Spider-Man. Wie auch die JL8 heute, ein wenig später als sonst. Aber besser spät, als nie …

USM 12-4Episode 12: Kidnapping
(Me Time)

Eigentlich wollte Peter nur ein wenig Freizeit für sich haben. Doch Nick Fury würde seinem Schützling lieber ein paar zusätzliche Trainingsstunden verpassen, da seine letzte Heldentat wieder mit reichlich Kollateralschäden abgelaufen ist. Aber Peter hat keine Lust, sein Wochenende zu opfern. Und so zieht er sich nach Hause zurück, wo er sturmfrei hat, da Tante May auf einem Wochenendausflug ist. Da gibt es aber trotzdem ein Problem. Denn Peter entdeckt, dass er auf Schritt und Tritt von Nick Fury überwacht wird. Er stellt Nick zu Rede und fordert, dass sämtliche Kameras und Mikrofone entfernt werden, während er sich eine Auszeit nimmt. Doch diese Auszeit wird von Dr. Octavius unterbrochen und Spider-Man hat wieder keine Freizeit. Stattdessen wird es sogar so gefährlich, dass er Nick um Hilfe bitten muss …

So sieht es eben aus, wenn Spider-Man Schurken jagt.

So sieht es eben aus, wenn Spider-Man Schurken jagt.

Nick ist eben ein Spion der Superlative. Und das macht er mit der Überwachungsaktion seiner Schützlinge überdeutlich. Da ist es schon verständlich, dass Spider-Man etwas gereizt reagiert. Was dagegen eine echte Überraschung ist, ist die Tatsache, dass Doctor Octavius aus seinem dunklen Labor kommt und alleine Jagd auf Spider-Man macht. Und es wirft erneut die Frage auf, weshalb SuperRTL die Ausstrahlungen so dermaßen durcheinanderwürfelt. Denn während die Handlung mit der zuletzt ausgestrahlten 24. Folge eigentlich schon viel weiter vorangeschritten war, macht man hier einen Rückschritt. Zwar sind die Folgen nach wie vor auch ohne die chronologische Ausstrahlung einigermaßen verständlich, aber die zu Beginn etablierte Handlung mit Norman Osborns Jagd auf Spider-Man wirkt als wäre es zwischenzeitlich immer wieder „vergessen“ worden. Der Grund hierfür ist aber nur die Ausstrahlungspolitik des Senders.

Tante May auf einem Wochenendausflug.

Tante May auf einem Wochenendausflug.

Über den Animationsstil brauche ich nach den bisherigen Episodenreviews nicht mehr viel sagen. Auch über die CGI-Effekte und das Setting, welches immer wieder, mal mehr und mal weniger, Anwendung findet. Stattdessen gehe ich auf das Outfit von Doctor Octopus ein. Zerknittert und mit langen Zottelhaaren ist er eine seltsame Mischung aus den Ludolfs und Stephen Hawking. Wieso Stephen Hawking? Ganz einfach. Sein Genie ist trotz des kruden Äußeren unverändert hoch. Und auch Octavius ist auf technische Hilfsmittel angewiesen. Viel witziger sind da aber Spider-Mans Sprüche, in denen er Otto einen neuen Haarschnitt mithilfe eines Kochtopfes verpassen will. Denn dessen ursprünglicher Kopfschmuck kam einem Topfschnitt schon sehr nahe.

Otto in voller Pracht. Mehr oder weniger.

Otto in voller Pracht.
Mehr oder weniger.

FAZIT:

Die Folge ist kein Highlight. Ganz ehrlich gesagt ist sie nicht einmal besonders gelungen. Das einzig Positive ist, dass Octavius mal ins rechte Licht gerückt wurde und er somit einiges von seinem geheimnisvollen Wesen verliert. Viel eher wurde er mit dieser Folge ein wenig entmystifiziert. Denn bisher war er durch sein Verhalten und Auftreten mehr ein Geheimnis. Vor allem in Hinblick auf sein Comicvorbild. Und auch humortechnisch kann die Episode nicht wirklich punkten. Es gibt ein paar wenige funktionierende Gags, aber vieles versandet auch in der Belanglosigkeit.

Spidey als Nick. Und der findet das überhaupt nicht komisch.

Spidey als Nick.
Und der findet das überhaupt nicht komisch.

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USM 15-2Episode 15: Fury’s Bruder
(For Your Eye Only)

Kaum, dass Spider-Man den SHIELD-Helicarrier betreten hat, merkt er, dass etwas nicht stimmt. Kein einziger SHIELD-Agent ist anzutreffen und auch Nick Fury ist spurlos verschwunden. Stattdessen hat die Mannschaft Zodiac die Kontrolle übernommen. Spider-Man stellt also Zodiac zur Rede und erfährt, dass Nick Fury nicht mehr am Leben ist. Doch er kann es nicht glauben und macht sich auf die Suche nach Fury. Kann er den ultimativen Superspion finden und den Helicarrier aus den Klauen von Zodiac befreien?

Irgendwas stimmt hier nicht.

Irgendwas stimmt hier nicht.

Nicht nur der Originaltitel, auch die gesamte Aufmachung erinnert stark an die James Bond-Filme. Das ist auch gewollt und sichert der Folge somit eine ganz besondere Stellung zu. Eine Hommage an James Bond-Filme zu schaffen, ohne zu schnell in die Skurrilität zu verfallen, ist dabei nicht ganz einfach. Mit Zodiac als Gegner hat man hierfür aber genau die richtige Wahl getroffen. Was in der deutschen Fassung allerdings besonders störend ist, ist die Namensgebung der Folge. Während man im Original den Bond-Charakter wahren will und auch noch einen Seitenhieb auf Nick Fury Einäugigkeit gemacht wird, wurde dieser im deutschen vollständig ignoriert. Und obendrein wird der deutsche Zuschauer auch noch über das Finale der Episode gespoilert. Das nenne ich mal echt clever.

Wenn das nicht dämlich aussieht.

Wenn das nicht dämlich aussieht.

Visuell kann die Folge dagegen nicht überzeugen. Die Zodiac-Helfer sehen stellenweise echt dämlich aus und auch sonst spielt sich alles mehr oder weniger in den Fluren und Gängen des Helicarriers ab. Erst als später, als der Helicarrier in den Fluten des Hudson Rivers versinkt, wird auch dem Auge einiges geboten. Da sieht es schon wirklich imposant aus, wenn das riesige Monstrum in den Fluten versinkt und später wieder auftaucht. Das hat fast etwas majestätisches an sich.

Im Dienste seines Superspions Nick Fury.

Im Dienste seines Superspions Nick Fury.

FAZIT:

Mit guten Ansätzen, die aber irgendwann auf der Strecke bleiben und einem leidlich spannenden Setting enttäuscht die Folge spätestens ab der Mitte. Die Kämpfe sind auch nur mittelmäßig und der Humor eher enttäuschend. Da hilft es auch nicht, dass Spider-Mans kleine Gewissensfiguren ihm klarmachen, wie wenig witzig seine Sprüche diesmal sind. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Zuschauer von Beginn an weiß, wie die Handlung ausgehen wird, und wer unter welcher Maske steckt und welche Fäden zieht. Das gibt der Folge einen zusätzlichen faden Beigeschmack.

Wie Phoenix aus der Asche erhebt sich der Helicarrier aus den Fluten des Hudson.

Wie Phoenix aus der Asche erhebt sich der Helicarrier aus den Fluten des Hudson.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Marvel & Subs. / Disney XD / SuperRTL

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 10)

Da es diese Woche leider keine Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview gibt, weil Nickelodeon mal wieder eine Ausstrahlungspause hinlegt, muss der freundliche Netzschwinger von nebenan, diese Woche alleine bestreiten …

USM 23-2Episode 23: Kein Spielzeug
(Not A Toy)

Was für eine Ehre. Spider-Man und seine Teamkollegen dürfen mit Captain America trainieren. Das nutzen die jungen Helden natürlich auch exzessiv aus. Der Einzige, dem dies nicht gefällt ist Agent Coulson. Denn dieser hat Angst, dass die unerfahrenen Kids, ein schlechtes Licht auf ihn als Lehrverantwortlichen werfen könnten. Deshalb versucht er, Captain America mit anderen Aufgaben abzulenken. Captain America, alias Steve Rogers, ist zwar nicht erfreut, erkennt aber seine Pflicht und lässt den Kids seinen Schild. Extra mit der Anweisung, dass es sich nicht um ein Spielzeug handelt. Aber es kommt, wie es kommen muss. Der Schild fliegt aus dem Helicarrier direkt in Dr. Dooms Arme. Und damit beginnt auch schon der Ärger …

USM 23-1

Der ultimative Held: Captain America!

Captain America ist ein Idol. Schon seit Jahren stellt er das amerikanische Ideal dar. Ein Held, der seit dem Zweiten Weltkrieg für das Gute kämpft und so ziemlich alles verkörpert, was die Amerikaner als ehrenvoll betrachten. Und das wirkt auch heute noch. Daher haben die jungen Helden und auch Coulson eine ganze Menge Respekt vor dem klassischen Helden. Auch in den Zeiten der Terroristen und des globalen Krieges stellt Steve Rogers noch immer ein leuchtendes Licht in dunkler Nacht dar.
Alles ziemlich geschwollen, oder? Aber das ist die klassische Charakterisierung des Captains. Ich muss zugeben, dass auch ich dem Captain hin und wieder verfallen bin. Besonders der inzwischen klassische Run von Mark Grunwald. Aber in dieser Episode kann ich dem Captain leider nicht viel abgewinnen. Zu glatt und zu perfekt wird er hier dargestellt. Und dies widerspricht auch meinem Empfinden. Menschen sind niemals perfekt, auch nicht so ein Held wie Captain America. Weitaus mehr gefällt mir dagegen, wie er sich den jungen Helden gegenüber verhält. Er ist freundlich und verständnisvoll. Trotz seines Alters, von inzwischen weit über 60 Jahren, dass nur durch das Super-Soldaten-Serum gebremst wird, hat er ein Einsehen mit dem oftmals hitzigen Verhalten.

Ehrfurchtsvoll stehen die jungen Helden vor DEM Schild.

Ehrfurchtsvoll stehen die jungen Helden vor DEM Schild.

Die Folge hat bis auf das Kostüm kaum Schwächen. Der Humor und das Artwork sind stimmig. Aber mit dem neuen Design für Captain Americas Kostüm werde ich einfach nicht warm. Irgendwie sieht es einfach seltsam aus. Die Flügel nur angedeutet, die Naht auffällig abgesteppt. Nicht dass ich grundsätzlich gegen Neuerungen wäre, aber irgendwie wirkt das Kostüm nicht passend. Ich kann es nicht einmal genau an gewissen Punkten festmachen. Es ist mehr ein persönliches Empfinden. Aber wenn man von diesem Manko absieht, gibt es weder an den Locations noch an Dr. Doom und seinen Doom-bots und Doom-Dogs etwas auszusetzen.

Der Herrscher Latverias mit DEM Schild: Doctor Doom!

Der Herrscher Latverias mit DEM Schild: Doctor Doom!

FAZIT:

So richtig überzeugen kann mich die Episode leider nicht. Dafür ist mir dieser Captain America einfach zu sehr „ideal“ als das Er menschlich sein könnte. Und der Rest der Episode ist eben nur wieder das typische Parker-Glück, nur auf einer anderen Ebene. Letztendlich bleibt daher nur ein mittelmäßiges Team-Up, das zwar unterhält, aber nicht wirklich überzeugt.

Dooms Begrüßungskommitee: Doom-Dogs.

Dooms Begrüßungskommitee: Doom-Dogs.

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USM 24-4Episode 24: Beetles Rache
(The Attack Of The Beetle)

Tante May findet doch tatsächlich Gefallen, an Peters Schuldirektor Phil Coulson. Dass dies Peter nicht gerade erfreut, ist fast schon verständlich. Deshalb beginnt er, als Spider-Man, systematisch, das anstehende Date der beiden zu sabotieren. Doch Spider-Man hätte es dafür überhaupt nicht gebraucht. Denn der Beete taucht ebenfalls auf und es stellt sich heraus, dass er und Phil Coulson eine gemeinsame Vergangenheit besitzen. Nun müssen Spider-Man und Coulson nicht nur gemeinsam gegen den Beetle kämpfen, sondern auch noch dafür sorgen, dass Tante May nichts passiert …

Peter ist das Verhalten vom "May" und "Phil" alles andere als geheuer.

Peter ist das Verhalten vom „May“ und „Phil“ alles andere als geheuer.

Dass sich May Parker Männer aussucht, mit denen Peter nicht wirklich klarkommt, ist keine Neuerung. Sei es Doctor Octopus, Nathan Lubensky oder zuletzt John Jameson, der Vater von Ex-Bugle Chef Jonah Jameson. Hier darf der auch nicht mehr so junge, Agent Coulson als Verehrer herhalten. Das birgt naturgemäß einiges an Potenzial für spannende und lustige Geschichten. Und dieses schöpfen die Autoren dieser Episode auch gründlich aus. Das Ergebnis ist ein witziges Durcheinander mit sehr viel Action und einigen Verstrickungen. Dennoch wird auch ein wenig aus Coulsons Vergangenheit offenbart. Dies bringt seine Charakterisierung ein ganzes Stück weit nach vorne. Immerhin offenbart er, dass er früher mit dem Beetle als Sparringspartner gekämpft hat, und immer den Sieg davon getragen hat.
Die anderen Teile der Handlung finden auf humorvollem Klamaukniveau statt, machen aber dennoch, oder eben gerade deswegen, einen Riesenspaß. Und wenn Tante May dann ihre Fähigkeiten einsetzt, um „ihren“ beiden Männern zu helfen, wird es erst recht richtig komisch.

Ein Date! Um Himmels Willen, ein Date!

Ein Date! Um Himmels Willen, ein Date!

Erneut tritt der Beetle mit seinem neuen und wesentlich cooleren Kostüm auf. Und erneut bleibt er weitgehendst stumm. Auch sein Waffenarsenal zeigt er diesmal wieder in all seiner Pracht. In diesem Sinne könnte man fast denken, dass die aktuelle Episode in einem Rutsch mit der Letzten, in der er einen Auftritt hatte, produziert wurde. Es würde sogar nicht einmal auffallen, wenn man diese beiden Episoden mischen würde. Denn wie bei seinem ersten Auftritt, ist auch diesmal eine Dame an Spider-Mans Seite zu sehen. Dass bei den Kämpfen dann auch hier wieder einiges zu Bruch geht, ist somit die nächste Parallele. Einen Unterschied gibt es aber dennoch. Denn diesmal findet die eigentliche Action abends statt und nicht am Tage. Aber das macht nur ganz wenige Unterscheidungspunkte im Gesamtdesign aus.

Ich hab sie, ich hab sie ...

Ich hab sie, ich hab sie …

FAZIT:

Die Episode ist sicher kein Highlight, kann aber dennoch durch seinen Humor punkten. Zusammen mit ein wenig Hintergrundwissen aus den Comics erkennt man auch wieder die ein oder andere Anspielung. Einzig die eher mittelmäßige Action kann nicht wirklich überzeugen. Der Kampf wirkt gekünstelt und motivationslos. Auch verstehe ich persönlich nicht wirklich, warum der Beetle Coulson angreift. Nur weil er früher immer gegen ihn verloren hat? Und wieso weiß er, wo dieser ausgerechnet an diesem Tag zu finden ist? Fragen über Fragen, auf die es leider keine Antworten gibt. Aber insgesamt ist die Folge durchaus sehenswert, wenn man die Erwartungshaltungen nicht zu hoch ansetzt.

Der Beetle in voller... Irgendwie hatte ich das schon mal?!

Der Beetle in voller…
Irgendwie hatte ich das schon mal?!

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Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 9)

Nach der letzten Woche, die noch ein wenig chronologisch verlief, gibt es diesmal wieder einen kleinen Sprung in den Episoden. Und das hat Folgen …

USM 19-3Episode 19: Hulks Heimweh
(Home Sick Hulk)

Ein kosmisches Artefakt stürzt auf die Erde. Und Spider-Man ist sofort vor Ort. Jedoch kann er seinen Augen kaum trauen, als er sieht, was da aus diesem „Etwas“ herauskommt. Es ist der Hulk, und dem geht es ziemlich „dreckig“. Er scheint von einer Art Parasit oder Virus befallen zu sein. Doch in diesem Zustand kann Spidey den großen, grünen Goliath nicht einfach S.H.I.E.L.D. überlassen. Also muss sein neuer Freund mit nach Hause kommen. Gut, das Tante May gerade beim Trekkingausflug ist.
Oder etwa doch nicht …?

Die Gefahr naht!

Die Gefahr naht!

Spider-Man und Hulk sind Freunde. Dies hatte sich bereits in der Folge, des ersten Aufeinandertreffens angedeutet. Dass es dann aber so weit gehen würde, ist schon ein bisschen seltsam. Aber auch wirklich komisch. Und an Komik hat diese Episode einiges zu bieten. Dabei spielt sich das Geschehen eher wie ein „Kevin Allein zu Haus“-Film ab und weniger wie ein Superhelden-Comic. Doch genau dies, gibt der Folge einen gewissen Reiz, der mir persönlich sehr gut gefällt.

Ein ausserirdischer, äußerst gefährlicher Eroberer, die Phalanx.

Ein ausserirdischer, äußerst gefährlicher Eroberer, die Phalanx.

Stiltechnisch gibt es an der Episode nichts zu meckern. Das Gesamtbild ist stimmig und auch die Action passt. CGI-Animationen sind ebenfalls vertreten und fügen sich einigermaßen gut ein. Auch wenn man diese insgesamt noch immer klar als solche erkennt und von dem „Zeichenstil“ abgrenzen kann.

Hulk, Schnupfen!

Hulk, niesen!

FAZIT:

Team-Ups sind in Marvels Geschichte fast schon obligatorisch. Leider haben sie meist auch eine eher dünne Geschichte zu bieten und retten sich oftmals nur durch Action und Humor ins Ziel. So ist es auch bei dieser Episode der Fall. Dennoch macht sie viel Spaß, da das Zusammenspiel, der beiden Figuren, Hulk und Spider-Man, ausgesprochen harmonisch funktioniert.

Ähm. Da war doch noch was?

Ähm. Da war doch noch was?

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USM 21-5Episode 21: Ich bin Spider-Man
(I Am Spider-Man)

Peter kann es kaum glauben. An seiner Schule, der Midtown High, wird ein Theaterstück aufgeführt. Und der Star ist niemand anderes als: Spider-Man! Aber das ist noch nicht einmal das Schlimmste. Denn Spider-Man wird auch noch von seinem ärgsten Feind, Flash Thompson, gespielt.
Und da gibt es noch ein Problem, denn der Trapster hat es auf das Theaterstück mit dem vermeintlichen Spider-Man abgesehen. Das verspricht eine Menge Action und Verwirrungen …

Ein Spider-Man-Theaterstück. Was ist denn das für eine blöde Idee?

Ein Spider-Man-Theaterstück. Was ist denn das für eine blöde Idee?

Schon im Comic war und ist Flash der größte Fan von Spider-Man. Auch hier wird dieser Aspekt nun stärker hervorgehoben. Dabei gehen die Autoren der Episode aber leider eher plump vor. Und auch sonst haben die Handlung und die Dialoge mehr mit der Geschichte gemein, als es möglicherweise sein sollte. Denn alles wirkt schon ein wenig wie ein Schultheaterstück. Ob dies nun gewollt ist, um der Episode einen gewissen Charme zu verleihen, oder die Autoren einfach nur nicht anders konnten, bleibt mir verborgen. Möglicherweise wollten die Autoren auch einfach das Chaos beim Spider-Man Broadway Musical auf die Schippe nehmen.

Da gibts so viele Möglichkeiten für andere Stücke.

Da gibts so viele Möglichkeiten für andere Stücke.

Erstaunlicherweise kommt die Folge ohne große Effekthascherei und Computeranimationen aus. Dennoch wirkt sie, vielleicht auch gerade deswegen, besonders gelungen. Die Szenarien sind stimmungsvoll und nachvollziehbar. Auch wenn es eine amerikanische Mittelschule darstellt, so gibt es dennoch Parallelen zu hiesigen Schulen. Dadurch entsteht eine gewisse Authentizität und ein glaubhafter Grad an Realismus. So weit dies in einer Superhelden-Comic-Animationsserie möglich ist.

Die Wahl für den Hauptdarsteller ist nicht einfach.

Die Wahl für den Hauptdarsteller ist nicht einfach.

FAZIT:

In vielen Serien gibt es sogenannte Musical-Episoden. Ob nun bei den Simpsons, oder Buffy, um nur zwei zu nennen. Es ist fast schon Tradition der Amerikaner ihre Darsteller und Serienfiguren gesanglich, mindestens einmal, auftreten zu lassen. Oftmals spalten diese Folgen aber auch die Fan-Gemeinschaft. Die Einen lieben sie und die Anderen hassen sie. Ich persönlich gehöre weder zu der einen Gruppe noch zu der Anderen und entscheide dies von Serie zu Serie und Episode zu Episode neu. In diesem Fall aber bin ich ein wenig zwiegespalten. Denn einerseits habe ich mich unterhalten gefühlt. Aber andererseits fand ich die Episode dennoch eher schwach. Daher würde es mich brennend interessieren, wie es Euch in diesem Fall ergangen ist. Schreibt es doch einfach in die Kommentare.

Chaos pur und das auch noch mit Flash als Spider-Man.

Chaos pur und das auch noch mit Flash als Spider-Man.

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Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 8)

Eine Woche ist rum, und das bedeutet, dass es eine neue Episodenreview zum ultimativen Spider-Man gibt. Diesmal sind die Folgen 17 und 18 an der Reihe. Und das sogar in der richtigen Reihenfolge.

USM 17-2Episode 17: Der Sandmann
(Snow Day)

Eine Freistunde in der Schule kann so etwas Schönes sein. Das denken sich auch Peters Superheldenkollegen und schnappen sich kurzerhand ein S.H.I.E.L.D.-Flugzeug, um auf eine kleine abgeschiedene Insel zu fliegen. Dort gibt es reichlich Sonne, Meer und Strand. Und einen Haufen Sand. Sehr viel Sand sogar. Ganz zu schweigen von einem Mann aus Sand. Einem Sandmann. Das haben die jungen Helden nicht erwartet. Als sich Sandman dann auch noch als ein kleines, großes Problem entpuppt und sogar Nick Fury vor Ort auftaucht, droht nicht nur Spider-Man und seinen Freunden Gefahr. Denn Sandman hat ein paar ganz schön gefährliche Tricks auf Lager und schafft es dadurch sogar von der Insel herunter mitten in die Großstadt New York …

Eine einsame tropische Insel.

Eine einsame tropische Insel.

Sandman darf bei einer Serie mit Spider-Man einfach nicht fehlen. Und diesmal wird es sogar sehr spannend in Szene gesetzt. Dass Nick Fury den gefährlichen Verbrecher nicht etwa in einem Gefängnis unterbringt, nicht einmal in einem für Superschurken, zeigt dessen wirkliche Bedrohung sehr deutlich. Und das erste Auftauchen des Sandman als kleiner Junge, der alleine auf der Insel lebt, hat schon etwas Gruseliges an sich. Doch dies geht nur so lange, bis alle die Insel wieder verlassen. Denn danach driftet die Geschichte in eine typische Superheldenprügelstory ab. Der Böse flüchtet und die Guten müssen ihn einfangen. Dabei geht einiges zu Bruch und am Ende siegen die Guten. Nicht wirklich innovativ und leider auch nicht sonderlich spannend umgesetzt.

Sandman spielt mit den jungen Helden.

Sandman spielt mit den jungen Helden.

Das Design von Sandman ist klassisch. Grünes gestreiftes T-Shirt, kurze Haare und braune Hose. Und trotzdem ist es nicht langweilig. Sandmann hatte schon mehrere Outfits. Okay es gab Schurken die weitaus mehr Kostümwechsel hinter sich hatten. Und dennoch landet Sandy immer wieder bei dem Design, mit dem er in US-Amazing Spider-Man #4 debütierte.
Ganz anders sieht es dagegen mit der Insel aus. Diese ist atmosphärisch sehr dicht angelegt. Und als das Team durch den Urwald streift, hat man einige Male das Gefühl dabei zu sein und sich ebenfalls auf der Insel zu befinden.

Ganz schön trickreich, der nicht so liebe Sandmann.

Ganz schön trickreich, der nicht so liebe Sandmann.

FAZIT:

Eine in meinen Augen rundum gelungene Episode. Sowohl klassische Elemente als auch neue Ideen gehen hier Hand in Hand. Der für die Serie inzwischen so typische Humor ist diesmal erfreulich gering gehalten und das tut der Episode auch sehr gut. Zwar gibt es bis auf die Neudefinition des Sandman, für Comickenner, keine wirklichen Charakterentwicklungen, aber dank der spannenden Geschichte kann man dies hier sehr gut verschmerzen.

Sandy auf dem Weg nach New York.

Sandy auf dem Weg nach New York.

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USM 18-3Episode 18: Zerstörung
(Out of Damage Control)

Der beste Schaden ist ein Schaden, der gar nicht erst entsteht. Das zumindest ist eine Aussage von Nick Fury, die er dem jungen Heldenteam immer wieder entgegnet. Denn obwohl das Team rund um Spider-Man erfolgreich ist, sind die Kollateralschäden immer wieder viel zu hoch. Als dann die Wrecking Crew ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche legt und die Helden in Lehre auch noch zu einigen Scherben beitragen, zieht Nick die Notbremse. Er verdonnert Spider-Man, Power Man, Nova, Iron Fist und White Tiger dazu im Aufräumtrupp von Damage Control die verursachten Schäden wieder aufzuräumen. Doch Spider-Man entdeckt einige Ungereimtheiten. Wieso macht die Wrecking Crew aus einem ganzen Stadtteil Schrott und lässt ausgerechnet die Bank vollkommen unversehrt? Das Team beschließt also, undercover zu ermitteln …

In der linken Ecke die Herausforderer!

In der linken Ecke die Herausforderer!

Spidey taucht auf und alles macht BUMM! Das ist seit der ersten Episode irgendwie eine Art roter Faden, der sich durch die Serie zieht. Doch diesmal soll Schluss damit sein. Die Idee ist witzig, und auch dass ein Team verwendet wird, welches im Marvel Universum so eine Art Nischendasein fristet, gefällt mir sehr gut. Ich rede von Damage Control. Die Serie brachte es auf gerade einmal 4 US-Serien mit nur insgesamt 15 Heften. Das ist reichlich wenig und hat auch nicht wirklich etwas mit der Qualität der Comics zu tun. Denn bereits die erste Serie, die auch auf deutsch in Condors „Die Spinne“ Heften Nummer 178 bis 181 erschien, hatte sehr viel Witz und Spannung zu bieten. Dennoch war Damage Control kein großer Erfolg beschienen. Aber es gibt bei den Machern der Serie offenbar Fans der Aufräumgruppe. Und dank diesen bekommt man als Zuschauer eine tolle Epsiode mit sehr viel von dem bereits angesprochenen Witz und Spannung.

Und in der Rechten Ecke, die Titelverteidiger!

Und in der Rechten Ecke, die Titelverteidiger!

Am auffälligsten sind die vielen „coolen“ Gadgets, mit denen Damage Control aufräumt. Schrumpfstrahler, Megakipplaster und vieles mehr. Da bekommt man fast das Gefühl, dass kleine Jungs ihre Spielzeugkiste ausgekippt haben und nun damit spielen. Und noch eine Ähnlichkeit gibt es mit kleinen Jungs. Denn wenn es überall so richtig knallt und rummst, fühlen sich kleine Jungs pudelwohl. Und in dieser Episode knallt und rummst es gewaltig. Und das wird auch effektvoll in Szene gesetzt.

Oh, Man. Haufenweise Kinderträume.

Oh, Man. Haufenweise Kinderträume.

FAZIT:

Ein knalliges und actiongeladenes Abenteuer mit viel Humor und noch mehr Schrott. Wenn das mal keine gelungene Unterhaltung ist. Klar ist es inhaltlich eher schwach, aber als Füllepisode zum auflockern zwischendurch geht das auch einmal in Ordnung. Manchmal braucht es eben auch Folgen, bei denen man das Gehirn abschalten kann und dennoch gut unterhalten wird. Und genau das bietet diese Episode. Und es weckt nebenbei das Kind im Manne, vom Kind im Kind einmal ganz zu schweigen. 😉

Auch Stan packt bei Damage Control mit an.

Auch Stan packt bei Damage Control mit an.

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Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 7)

Manchmal kommt es anders und das öfters als man denkt. Letzte Woche habe ich noch gesagt, dass nach der 11. und 13. Episode am vorletzten Sonntag die Folgen 12 und 14 anstehen, aber SuperRTL hat noch einmal kräftig gemischt. Und das sogar sehr heftig. Denn diese Woche waren die Folgen 14 und 16 an der Reihe. Aber es geht auch bunt weiter. Aktuell sind für die nächsten Wochenenden folgende Doppelepisoden angekündigt. Am 28. April die 17 und 18, ist ja noch normal. Am 5. Mai folgen dann die 19 und 21, was schon ein bisschen seltsamer ist und am 12. Mai sind die 23 und 24 an der Reihe. Wer jetzt ordentlich aufgepasst hat, wird merken, dass einige Folgen mittendrin fehlen. Die erste Fehlende folgt am 19. Mai mit der 12. und 15. Episode und die nächsten wären dann am 26. Mai mit den Folgen 20 und 22 in der Planung.
Bitte SuperRTL. Was soll das? Hat das eine tiefere Bewandtnis? Warum können die Episoden nicht chronologisch gesendet werden? Für eine Antwort wäre ich da sehr dankbar. Aber nun erstmal z den aktuellen Episodenreviews:

Episode 14: Wissenschaftsprojekt
(Awesome)

Ein Kind oder ein Gegner?

Ein Kind oder ein Gegner?

Eigentlich hat Peter überhaupt keine Zeit sich als Spider-Man mit Juggernaut abzugeben. Soll er doch zusammen mit Luke ein Wissenschaftsprojekt in der Schule abliefern. Aber wie es nunmal so ist, fordert seine Tätigkeit als Netzschwinger mehr Zeit ein, als Peter lieb ist. Und so kommt es, dass der Tag des Wissenschaftsprojektes vor der Tür steht und Peter absolut nichts vorbereitet hat. Das Schlimmste ist jedoch, dass er Luke versprochen hat, sich um alles zu kümmern. Peter hat aber einen Plan. Bei S.H.I.E.L.D. gibt es einen ganzen Haufen an technischem Schnick-Schnack. Warum sich nicht einfach Eines davon ausleihen? Nur warum muss es ausgerechnet ein Android mit dem Intellekt eines 2-jährigen Kindes sein, der auch noch wächst, wenn er anorganische Materie zu sich nimmt?

Spidey gegen Juggernaut.

Spidey gegen Juggernaut.

Irgendwie ist das typisch für den Wirrkopf Peter Parker. Immer und immer wieder ist sein privates Leben unwichtiger als sein Superheldenleben. Durch die selbst aufgeladene Schuld am Tod seines Onkels Ben, stuft er seine Heldentaten immer höher ein, als die privaten Aufgaben. Dieses „Problem“ ermöglicht natürlich immer wieder neue Abenteuer, in die sich unser Held, ganz eingenständig, hineinmanövriert. Und das er für die Lösung den einfachsten Weg sucht, ist typisch für einen Teenager. Wesentlich erwachsener benimmt sich mal wieder Luke Cage alias Power Man. Denn er macht Peter klar, dass er ihn zukünftig nicht im Stich lassen wird, wenn sie eine gemeinsame Aufgabe bekommen.

Das Erfindergenie Spider-Man.

Das Erfindergenie Spider-Man.

Ein kleines Highlight dieser Folge sind natürlich die Spielereien im S.H.I.E.L.D. Helicarrier. Denn der lebendige Ziegelstein, für den sich Peter entscheidet, ist Comickennern nicht gänzlich unbekannt. Als Awesome Andy hatte diese Figur bereits in US-Fantastic Four #15 vom Juni 1963 seinen ersten Auftritt. Und noch eine bekannte Marvel-Figur kann man als Kenner in dieser Episode entdecken. Das es sich dabei sogar um eine für mich persönlich ganz besondere, aber umstrittene Figur handelt ist dabei besonders witzig. Denn kein Geringerer als Howard the Duck wurde augenzwinkernd in diese Folge eingebaut. Leider ist diese durchgeknallte Marvelversion von Donald Duck hier in Deutschland eher unbekannt. Das konnten auch der witzige aber ziemlich trashige Film mit Unterstützung von George Lucas in den 80er Jahren nicht ändern. Eine Review zu dem Film gibt es übrigens auf Comic Hive und eine Review zu der Comicumsetzung des Filmes folgt von mir bei Gelegenheit auch noch hier.

Noch ist er klein und niedlich.

Noch ist er klein und niedlich.

Zu den Animationen gibt es diesmal nicht viel zu sagen. Die Serie bleibt sich selber treu und bietet gewohnte Kost. Keine Experimente und keine außergewöhnlichen Blickwinkel. Awesome Andy wird trotz seiner Größe und potenziellen Gefahr sehr niedlich und liebevoll dargestellt. Es fällt schwer, ihm Böse zu sein. Wer eigene Kinder hat, kennt den Blick, wenn diese Dummheiten machen, und dies auch wissen. 😉

Aber er wird größer und der Hunger bricht sich Bahn. :D

Aber er wird größer und der Hunger bricht sich Bahn. 😀

FAZIT:

Eine einfache aber rundum gelungene Folge. Ohne große Fehler, mit viel leicht zugänglichem Humor und netten Eastereggs für Comicprofis. Die Action kommt dank dem Riesenroboterbaby ebenfalls nicht zu kurz und eine Moral ist auch wieder vertreten. Meine Empfehlung für alle Comicväter: Schaut euch die Serie einfach gemütlich mit euren Kids an und ihr werdet allesamt viel Spaß daran haben.

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Episode 16: Beetle Mania
(Beetle Mania)

Der Beetle. Hat aber nichts mit der Popgruppe zu tun.

Der Beetle.
Hat aber nichts mit der Popgruppe zu tun.

Wieder einmal ist J. Jonah Jameson das Ziel eines Angriffs. Es ist nicht gerade verwunderlich, dass der Bugle-Communications-Chef nicht jedermanns Liebling ist. Immerhin ist seine Hetzkampagne gegen Spider-Man nicht gerade freundlich, aber wenigstens umsatzfördernd. Doch diesmal hat er weitaus größere Probleme. Denn ein neuer Bösewicht mit dem Namen Beetle hat es auf Jameson abgesehen. Viel schlimmer ist allerdings, dass dieser seinen Angriff ausgerechnet dann durchführen will, wenn Mary Jane ein Vorstellungsgespräch haben soll. Peter bleibt nichts anderes übrig als seine beste Freundin zu begleiten. Auch seine Teamkameraden wollen helfen, werden aber von der toughen MJ ziemlich zügig abgefertigt. Wie kann er nun alleine gegen diesen Gegner bestehen und gleichzeitig seine Freundin beschützen …?

Jameson bläßt zum Angriff.

Jameson bläßt zum Angriff.

Wenn ich ehrlich bin, war Beetle nie ein wirklich ernst zu nehmender Gegner in der Comicserie. Dies lag vor allem an seinem echt dämlichen Kostüm in den 60er Jahren. Inzwischen hat sich das ein wenig gewandelt. Nicht nur das die Figur gereift ist und einiges an interessanten Facetten hinzugewonnen hat, auch sein Kostüm strahlt nun eine gewisse Bedrohlichkeit aus. Besonders deutlich wird dies in dieser Folge, da Beetle nicht mehr vollständig alleine agiert, sondern eine kleine Armee an Mini-Insektenrobtern mit sich führt.

Mary Jane wusste schon immer mit Worten umzugehen.

Mary Jane wusste schon immer mit Worten umzugehen.

Ganz anders, und dennoch typisch ist dagegen das Verhalten von Jonah Jameson. Dieser war noch nie ein Held, und wenn es brenzlich wurde, war er einer der Ersten, der sich in Sicherheit brachte. So ist es auch diesmal wieder. Gerade solche Kleinigkeiten sind es, die langjährige Comicfans, wie mich, immer wieder schmunzeln lassen. Ebenfalls sehr gut gefällt mir die clevere, smarte und sehr toughe MJ. Sie ist emanzipiert und vollkommen selbstbewusst. Kein hilfloses Prinzesschen, das beschützt werden muss, und dies zeigt sie auch immer wieder.

Peter begleitet seine Freundin MJ.

Peter begleitet seine Freundin MJ.

Diesmal darf die Computertechnik mal wieder ihre Muskeln spielen lassen. Denn die vielen, tausenden, kleinen Mini-Insekten sind einfach nur herrlich anzusehen. Dank entsprechendem Styling und Animation fügen sich diese auch sehr gut in das Gesamtbild der Folge ein. Sieht man von diesen Effekten aber ab, bleibt die Folge angenehm einfach. Keine übertriebene Effekthascherei und auch keine unnötigen Experimente.

Nicht zu unterschätzen.

Nicht zu unterschätzen.

FAZIT:

Wie auch schon bei der vorangegangenen 14. Episode, gibt es auch hier nicht viel zu bemängeln. Eine solide Handlung, mit angenehmer Optik und ausgewogener Balance zwischen Humor und Action, können mich persönlich überzeugen. Einzig, dass nichts Neues ausprobiert wurde, könnte man oberflächlich betrachtet ankreiden. Schaut man aber ein wenig tiefer und genauer hin, dann erkennt man, dass die Entwicklungen diesmal unmerklich vorgenommen wurden.

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