Was für eine Serie – The Boys ;)

Seit geraumer Zeit gibt es auf Amazon Prime die erste Staffel von The Boys zu sehen. Derzeit wird der Markt mit Serien überschwemmt. Es gibt Serien, da langweilt man sich zu Tode. Es gibt Serien, die zünden erst nach einer oder drei Folgen. The Boys hat mich bereits mit der ersten Folge (unter 10 Minuten) voll gepackt. Was für ein Serienstart. Amazon hat mit The Boys einen regelrechten Knaller am Start. Mit Sicherheit werde nicht nur ich in absehbarer Zeit endlich!! mir die The Boys Comics von Panini kaufen! Jetzt habe auch ich diese Serie endlich auf dem Schirm!!!! Also wer zumindest hier nicht mal reinschaut, der hat definitiv was verpasst! Selten packt mich eine Serie schon nach nur 10 Minuten so sehr wie The Boys!

The Boys

The Boys (Comichunters)

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Der erste Adventure Time-Comic von Panini ist auf dem Markt

Nachdem der erste Adventure Time-Kurzfilm 2008 in den USA gezeigt wurde, entwickelte sich der Clip im Handumdrehen zu einem wahren Internethit. Cartoon Network entschloss sich daraufhin, dem Konzept eine ganze Serie zu widmen – mit bahnbrechendem Erfolg! Mittlerweile ist die coole Saga um den cleveren Abenteurer Finn und seinen magischen Hund Jake auf fünf Staffeln angewachsen und erfreut sich weltweiter Begeisterung – auch in Deutschland, wo der anarchistische Trickfilmspaß derzeit täglich im Programm des Senders Cartoon Network läuft. Panini präsentiert nun die offizielle Comic-Reihe zur US-Zeichentrick-Sensation!

Adventure Time #1 (Softcover, reguläre Ausgabe)

Adventure Time #1 (Softcover, reguläre Ausgabe)

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Sailor Moon ab Juli 2014 mit neuer Serie

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Am 5. Juli 2014 ist es endlich soweit. Die neue Sailor Moon Animationsserie startet in Japan.

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Prison Break: Die komplette erste Season [Twentieth Century Fox, 2009]

Dominik_AVAIn diesem Bericht schreibe ich über die erste Staffel von Prison Break.
Bis vor kurzem ging diese Serie spurlos an mir vorüber. Meine Arbeitskollegin machte mich darauf aufmerksam, wie spannend diese Serie doch sei und ich würde wirklich was verpassen, wenn ich mir diese Serie nicht endlich anschaue. Gesagt getan habe ich mir nun die erste Staffel angeschaut und bin verrückt nach dieser Serie! Das liegt einfach daran, dass eine enorme Spannung von Folge zu Folge aufgebaut wird, die es einem kaum erlaubt, überhaupt zu atmen. Jede Folge endet mit einem Cliffhanger, so kommt man einfach nicht drum herum, sich noch eine weitere Folge anzuschauen. Die erste Staffel enthält 6 DVDs mit insgesamt 22 Episoden. Auf einer DVD befinden sich fast immer 4 Folgen, außer auf der Letzten sind nur 2 Folgen enthalten.
So kam ich zumeist nicht drum herum, beinahe jeden Abend eine komplette DVD mir anzuschauen.
Immer wenn man schon ausmachen will, sagt man sich: „Ach ja es ist schon spät, aber eine Folge, die schaue ich mir noch an und dann gehe ich schlafen.“

Prison Break

Prison Break – Die komplette erste Staffel

Wer die Serie noch nicht kennt, dem sei gesagt, ich werde nicht zu viel über die enorm spannende Handlung verraten, denn das muss sich wirklich jeder selber anschauen! Mir fällt gerade keine Serie ein, die mich mit solch einer Spannung an den Bildschirm gefesselt hat.

Das Tattoo

Das Tattoo

Klappentext:

Die Flucht ist nur der Beginn!

Lincoln Burrows (Dominic Purell) sitzt im Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung. Doch sein Bruder Michael (Wentworth Miller), der als Bauingenieur beim Bau des Gefängnisses mitgearbeitet hat, ist von Lincolns Unschuld überzeugt und hat einen gewagten Plan: Er lässt sich absichtlich bei einem Bankraub verhaften, um in dieselbe Haftanstalt zu kommen und mit Lincoln auszubrechen. Leider verläuft der ausgeklügelte Plan aber alles andere als glatt, denn im Knast weiß niemand, wer Freund und wer Feind ist, und für Lincoln tickt gnadenlos die Uhr: Bis zur Exekution sind es nur noch wenige Tage!

Im folgenden nun die einzelnen Episoden:

  • Der große Plan (Pilot); Folge 1 – Laufzeit 40 Minuten
  • Lügt Lincoln? (Allen); Folge 2 – Laufzeit 45 Minuten
  • Vertrauenstest (Cell Test); Folge 3 – Laufzeit 40 Minuten
  • Veronica steigt ein (Cute Poison); Folge 4 – Laufzeit 40 Minuten
  • English, Fitz oder Percy? (English, Fitz or Percy); Folge 5 – Laufzeit 45 Minuten
  • Lebensgefahr (1) (Riots, Drills and the Devil, Part 1); Folge 6 – Laufzeit 40 Minuten
  • Lebensgefahr (2) (Riots, Drills and the Devil, Part 2); Folge 7 – Laufzeit 40 Minuten
  • Nur noch 17 Tage (The old Head); Folge 8 – Laufzeit 40 Minuten
  • Plan in Gefahr (Tweener); Folge 9 – Laufzeit 45 Minuten
  • Zuwachs (Sleight of Hand); Folge 10 – Laufzeit 45 Minuten
  • Und dann waren es 7 (And then there were 7); Folge 11 – Laufzeit 40 Minuten
  • Einer muss gehen (Odd man out); Folge 12 – Laufzeit 45 Minuten
  • Jetzt oder nie! (End of the Tunnel); Folge 13 – Laufzeit 40 Minuten
  • Im Schatten die Ratten … (The Rat); Folge 14 – Laufzeit 45 Minuten
  • Totgeglaubte (By the skin and the teeth); Folge 15 – Laufzeit 45 Minuten
  • Lebenswege (Brothers’s keeper); Folge 16 – Laufzeit 40 Minuten
  • Puzzleteile (J – Cat); Folge 17 – Laufzeit 50 Minuten
  • Hoch gepokert (Bluff); Folge 18 – Laufzeit 45 Minuten
  • Opfer derWahrheit (The key); Folge 19 – Laufzeit 40 Minuten
  • Keine Zeit mehr (Tonight); Folge 20 – Laufzeit 40 Minuten
  • Countdown (Go); Folge 21 – Laufzeit 45 Minuten
  • Todgeweihte (Flight); Folge 22 – Laufzeit 40 Minuten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten diese Serie zu erwerben.
Empfehlen möchte ich derzeit das Komplettpaket, welches alle 4 Staffeln enthält und den Film zur Serie „The final break“. Dieses Komplettpaket kostet aktuell „nur“ 54,99 Euro. Für 3420 Minuten Spieldauer insgesamt ein verhältnismäßig günstiger Preis! Hier lohnt sich definitiv zuzuschlagen, auch wenn man nur mal in die Serie reinschnuppern mag, denn wie gesagt, diese Spannung hält man kaum aus.

Komme ich zu der Ausstattung der ersten Staffel.

Diese DVD – Hülle enthält 6 DVDs aufeinandergestapelt. Dazu gibt es nichts Weiteres.

Auf der ersten DVD befinden sich 4 Episoden (1 – 4). Die Menüführung hat mich zu Anfang leicht verwirrt, ich empfinde sie etwas unübersichtlich. Die Titel der Episoden stehen auf dem Startbildschirm nur auf Englisch (englische Menüführung). Es gibt die Möglichkeit alle Episoden einzeln anzuschauen oder man drückt den „Play All“ Button. Dazu gibt über einen Klick noch die Möglichkeit, sich über Fox International näher zu informieren. Hinter jeder einzelnen Episode befinden sich folgende Features:

  • Play Episode
  • Language Selection (Englisch, Deutsch)
  • Scene Selection (4 Szenen)
  • Special Features: Diese unterscheiden sich zumeist in: Deleted Scenes, Episoden Kommentare oder alternativen Enden. Von diesen Special Features befinden sich ungefähr 2 auf jeder DVD.

Auf der sechsten DVD befinden sich zu den zwei Episoden folgende Special Features:

  • Making of Prison Break
  • If these walls could speak. Profile of the Joilet correctional Center
  • Beyond the Ink
  • Fox Movie Chanel Presents: Making a Scene – Prison Break
  • TV Spots

Ich muss zugeben, ich habe mir nur die Special Features auf der 6. DVD angeschaut. Diese finde ich äußerst informativ und gelungen. Sie vermitteln einen netten Gesamteindruck der ersten Staffel und ihren Schauspielern. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die erste Staffel in einem „echten“ Gefängnis (geschlossen) gedreht worden ist.

Michael Scofield hat ein riesiges Tattoo auf seinem Rücken, welches die Baupläne des Gefängnisses verstecken. Wie dieses enorm aufwendige Tattoo für die Staffel gemacht wurde, kann man sich hier anschauen.

Was mich zu Anfang der ersten Episoden etwas irritiert hat, ist, dass beinahe in jeder Episode
Hip – Hop bzw. „Gangster Rap“ aus den Boxen kam. Da habe ich mich gefragt, welche Zielgruppe diese Serie wohl ansprechen mag. Erst nach der Hälfte der Staffel kam man auf die Idee, die Serie auch mit anderer Hintergrundmusik zu füllen. Wobei eigentlich aufgrund der enorm hohen Spannung meiner Meinung nach, teilweise überhaupt kein Platz für musikalische Untermalung ist.
Mit musikalischer Untermalung sind „kleinere Songs“ gemeint, die die jeweilige Lage der Personen dem Zuschauer näher bringen soll.

Die schauspielerische Leistung ist der Serie angemessen.
Gerade die Hauptdarsteller machen ihren Job sehr gut. Dominic Purell als Lincoln Burrows und Wentworth Miller (Lincoln sein Bruder Michael Scofield) sind herausragende Akteure. Aber nicht nur die beiden, auch viele der Gefängnisinsassen bekommen eine tiefgründigere Hintergrundgeschichte, die zu gefallen weiß. Dazu gesellen sich die oberen politischen Machthaber bzw. die Regierung, die zu Anfang noch ein wenig geheimnisvoll bleibt. Nicht zuletzt bekommen die Anwälte, die um Lincoln Burrows Unschuld kämpfen eine zu verfolgende Handlungsgeschichte spendiert.

Die DVDs

Die DVDs

Die Staffel ist von Anfang bis zum Schluss gleichbleibend enorm spannend und in sich logisch nachvollziehbar. Stellenweise habe ich mich zwar schon gefragt, ob eine Situation nicht hätte anders gelöst werden können, aber das sind nur minimale Anmerkungen, denn diese Situationen werden in den darauf folgenden Episoden erneut behandelt und weiterverfolgt. Mit jeder Episode schreitet die Handlung weiter voran! Es gibt absolut keinen Ausfall! Jede Episode endet mit einem Cliffhanger! Jede Episode bringt neue Erkenntnisse im Fall Lincoln Burrows. Niemand weiß im Gefängnis, wer der wahre Feind oder Freund ist und das wird dem Zuschauer mehr als deutlich. Ganz nebenbei ist die Regierung allem scheinbar einen Schritt voraus. Damit ist diese Staffel hochaktuell, erinnern mich viele Szenen doch an das Ausmaß der weltweiten Überwachungs – und Spionagepraktiken von US-Diensten. Das wirkt, gerade weil es durchaus Realität sein könnte (man weiß es ja nicht) durchaus beklemmend und gefährlich!

Ich möchte an dieser Stelle noch mal erwähnen, dass ich versuche so wenig wie möglich über die Handlung zu erwähnen. Schaut euch die erste Staffel an, niemand wird es bereuen!

Für diese Serie (1 Staffel) gebe ich 5 von 5 Punkten und eine klare Kaufempfehlung ohne jegliche Einschränkung!

Die Schauspieler

Die Schauspieler

Copyright aller verwendeten Bilder © 2009-2014 Twentieth Century Fox

Diabolik geht bei Sky in Serie

Die auf der gleichnamigen Comicreihe basierenden Abenteuer des Meisterdiebes Diabolik, geschaffen von den Schwestern Angela und Luciana Giussana, sollen nun in einer erstmaligen Zusammenarbeit von Sky Deutschland, Sky Italia und BskyB für die Pay-TV-Kanäle der Sendergruppe produziert werden. Die seit 1962 in Italien erscheinende schwarz/Weiße Comicreihe erfreut sich auch heute noch größter Beliebtheit und brachte es auch im deutschsprachigen Raum auf 6 Alben beim Egmont-Verlag. In über 50 Jahren entstanden so bisher mehr als 800 Geschichten und auch heute noch ist Diabolik mit 400.000 verkauften Kopien ein Renner in Italien und kann sich in Punkto Erfolg bedenkenlos mit Micky Maus und Lucky Luke messen. Weiterlesen

Die Simpsons – 500x im TV und 200x im Comic

Auch dieses Special erschien urpsrünglich auf Comic Hive und findet jetzt im Zuge meiner „Rettung“ hier ein neues Zuhause. Ich hatte es damals im Vorfeld zur 500. Episode und dem 200. deutschen Comicheft verfasst. Auch wenn dies inzwischen schon wieder Geschichte ist, bietet der Artikel ein paar schöne Rückblicke …

26 Jahre ist es inzwischen her, dass am 19. April 1987 ein kurzer Pausenfüller rund um eine gelbe Familie für die Tracy Ullman-Show die Fernsehbildschirme eroberten. Schon bald waren die ein bis zwei Minuten kurzen Episoden so beliebt, dass bereits Ende 1989 die erste 22-minütige Folge der eigenständigen Simpsons-Serie in Amerika über die Bildschirme flimmerte.

Wenn man sich die Idee hinter den Simpsons ansieht, war es nicht anders zu erwarten, dass die erste Staffel einschlug wie eine Bombe. Doch für die Macher, insbesondere dem Kopf der Simpsons, Matt Groening, war der Erfolg dennoch überraschend. Immerhin waren die Simpsons eher aus einer Notlösung entstanden. Denn als James L. Brooks durch die Comicserie „Life in Hell“ auf den jungen Künstler aufmerksam wurde, wollte dieser eigentlich erst besagte Comicserie für die Tracey Ullman-Show umsetzen. Doch Groening wollte sich die Rechte an seiner eigenen Serie nicht wegnehmen lassen, und kreierte so in nur knappen 15 Minuten die erste Version der gelben Familie. Auch das Aussehen aller Familienmitglieder wurde in diesem kurzen Prozess der Kreativität festgelegt. Was Groening jedoch nicht wusste, war, dass seine Entwürfe nicht weiter ausgearbeitet werden würden, sondern 1:1 von den Animatoren übernommen worden sind.
Dies ist auch der Grund, weshalb die Simpsons in den inzwischen als Simpsons Shorts bekannten ersten Episoden, noch so krumm und schief aussahen. 1989 entschied man sich bei 20th Century Fox, die Idee der Simpsons weiter auszubauen und eine eigene Serie daraus zu erschaffen. Während die ersten drei Staffeln noch von der Firma Clasky Gsupo realisiert wurden, welche später unter anderem auch durch die „Rugrats“ bekannt wurde, ist seit der vierten Produktionsstaffel Film Roman für die Umsetzung des gelben Wahnsinns verantwortlich.
Inzwischen bringen es die Simpsons in Amerika auf 24 Staffeln und über 500 Episoden, plus die drei Staffeln der Simpsons Shorts. In Deutschland darf am morgigen Montag auf Pro Sieben die 500. Folge gefeiert werden. Der Sender strahlt die Simpsons seit 1994 ohne größere nennenswerte Pause aus, nachdem das ZDF bereits von 1991 bis 1993 die ersten drei Staffeln gesendet hat. Mit einer kleinen Ausnahme. Denn die letzte Folge der dritten Staffel kam erst bei Pro Sieben 1994 zu einer Ausstrahlung, während die zweite Folge der vierten Staffel schon 1993 beim ZDF gesendet wurde.

Der erste Entwurf für die Simpsons.

Aber was ist das Erfolgsgeheimnis der Simpsons? Immerhin haben sie es bereits auf drei Einträge im Guinnes Buch der Weltrekorde gebracht. Zum Einen haben sie 1997 die „Familie Feuerstein“ (The Flintstones) als langlebigste Animationsserie in der Prime Time abgelöst. Danach haben sie 2005 „Scooby Doo“ als Serie mit den meisten Episoden abgelöst, und außerdem sind die Simpsons, die am längsten laufende Sitcom mit den meisten Emmy Awards.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Denn das Konzept hinter den Simpsons ist so einfach wie genial. Als Unterhaltungsserie gestartet, entwickelte sich das Konzept schon innerhalb der ersten drei Staffeln zu einer Gesellschaftssatire. Sprich eine Comedyserie, die sich immer wieder aktuellen Ereignissen aus Unterhaltung, Gesellschaft und Politik bediente. Und mit niemals älter werdenden Figuren in verschiedenen Altersgruppen boten sie auch immer die besten Möglichkeiten sich aller Ereignisse bedienen zu können, ohne dass Figuren ausgetauscht werden mussten, weil diese aus dem glaubwürdigen Alter herausgewachsen sind. Außerdem nutzten die Simpsons immer wieder Gaststars, oder besser gesagt nutzen die Gaststars die Simpsons. Denn es gibt kaum jemanden, der noch nicht bei den Simpsons kurze Auftritte in Form von Voiceacting oder kleinen Gastrollen hatte. Selbst der große Michael Jackson durfte seine Stimme in „Die Geburtstags-Überraschung“ zur Verfügung stellen. Das Aberwitzige an dieser Episode ist aber, dass lediglich der Sprachpart von Michael Jackson vertont wurde, der Gesang jedoch von einem Imitator stammt. Grund hierfür waren rechtliche Probleme und Beschränkungen. Neben Michael Jackson gab es aber auch Stars, die es mehrmals schafften, bei den Simpsons vorbeizuschauen. Der Spitzenreiter mit 4 Auftritten ist Stephen Hawking, dicht gefolgt von Thomas Pynchon mit drei Auftritten. Außerdem durften Künstler wie Lady Gaga, Britney Spears, Art Spiegelman, 50 Cent, Buzz Aldrin, Leonard Nimoy, Paul McCartney mit seiner Frau Linda, Dennis Rodman, Alan Moore, Ronaldo oder Tony Blair bereits kurz auftreten. Alle Gaststars hier aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Specials sprengen, weshalb ich hier nur kurz auf die Seite Simpsonspedia verweise, die sich voll und ganz der gelben Familie gewidmet hat.

Während die Simpsons in den USA von Beginn an immer ein und dieselben Sprecher haben (Maggie einmal außen vorgelassen, da sie nicht wirklich spricht), gab es in Deutschland bereits einen gravierenden Wechsel. Durch den viel zu frühen Tod von Marges Stammsprecherin Elisabeth Volkmann wurde der Staffelstab Mitte der 17. Staffel an Anke Engelke weitergereicht. Im Original wird Marge von Julie Kavner gesprochen, die unter anderem in „König der Löwen 3: Hakuna Matata“Timons Mutter synchronisierte. Doch auch schauspielerisch kann sie breits einiges an Rollen vorweisen. Vertretungsweise seien hier nur Eleanor Costello in „Zeit des Erwachens“ und Trudy Newman in „Klick“ erwähnt. Aber auch die anderen Sprecher sollen hier in diesem Special nicht unerwähnt bleiben. Homer wird von dem amerikanischen Comedian Dan Castellaneta gesprochen. Dieser durfte bereits neben seinen vielen Synchronrollen unter anderem bei den „Desperate Housewives“ oder John Grishams „Der Klient“ vor die Kamera treten. Für die deutsche Stimme zeichnet Norbert Gastell verantwortlich. Seine bekanntesten Schauspielrollen sind die des Bordingenieurs des Hydraraumschiffes in „Raumpatroullie Orion“, sowie als Forstdirektor Leonard in „Fosthaus Falkenau“. Der Bad Boy der Familie, Bart, wird, wie es in der Branche üblich ist, von einer Dame gesprochen. Sowohl im Original als auch in der deutschen Fassung. Nancy Cartwright ist nicht nur Barts Stimme im Original, sondern auch Mitglied von Scientology, darüber hinaus ist über ihr Wirken nur sehr wenig bekannt. Die deutsche Stimme kommt seit dem Start der Serie von Sandra Schwittau. Sie ist vor allem als deutsche Stimme von Hilary Swank bekannt, die sie bereits in Filmen wie „Boys don’t Cry“ und „Million Dollar Baby“ vertonen durfte. Der geistige Kopf der Simpsons, Lisa, wird von Yeardley Smith im Original gesprochen. Martha Maria Yearley Smith kann eine ganze Menge an Rollen außerhalb der Synchronsprecherei vorweisen. Egal ob in Serien wie „Becker“ und „Dead Like Me“ oder Filmen wie „Rhea – M“ und „City Slickers“, Smith zeigt, wie wandlungsfähig sie ist. Die deutsche Stimme von Lisa hört auf den Namen Sabine Bohlmann und war bisher unter anderem als Jenny Busch in „Marienhof“ zu sehen.

Barts Skateparcours in vier Versionen.

Doch neben der Serie und dem Kinofilm, sind die Simpsons auch in Comicform aktiv. Die erste Staffel war noch nicht komplett ausgestrahlt, da wurde auch schon die Zweite bestellt. Und fast zeitgleich mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel erschien auch das erste Simpsons Comic-Magazin unter dem Namen „Simsons Illustrated“ im Frühjahr 1991 bei der amerikanischen Welsh Publishing Group. Dieser Verlag war Ende der 80er Jahre bis Anfang der 90er für eine handvoll TV-Umsetzungen bekannter Animationsserien verantwortlich. Neben den beiden Serien „Simpsons Illustrated“ (Frühjahr 1991 bis Sommer 1993) und „Simpsons Comics & Stories“ (1993) veröffentlichte der Verlag auch Magazine mit ein paar Comicgeschichten zu Warners „Tiny Toons Adventures“, „Looney Tunes“ und „Batman & Superman“. Auch „The Real Ghostbusters“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles“ wurden mit Umsetzungen in Printform bedacht.

Im November 1993 erschien dann endlich die erste Ausgabe der neuen Comicserie „Simpsons Comics“ bei der Bongo Comics Group, welche in Zusammenarbeit von Matt Groening und Bill Morrison von nun an sämtliche Simpsons Comics Publikationen in den USA und Australien koordinieren und veröffentlichen würden.
Neben „Simpsons Comics“ warfen die Macher von Bongo um die Jahreswende 1993/1994, noch Bart Simpsons Lieblingscomicheld „Radioactive Man“, die Zeichentrickchaoten „Itchy & Scratchy“ sowie Barts Alter Ego „Bartman“ auf den Markt. Während diese drei „Spin Offs“ es durchschnittlich nur auf 5 Ausgaben und dadurch eine eher unregelmäßige Veröffentlichung brachten, war der Erfolg der Hauptserie „Simpsons Comics“ nicht mehr zu stoppen.

Dies und der Erfolg der Animationsserie auch in Übersee führten wiederum dazu, dass die „Simpsons Comics“ im November 1996 (also genau 3 Jahre nach US-Start) hier in Deutschland vom damaligen Dino Verlag veröffentlicht wurden. Bis zur 50. Ausgabe wurden in den Heften auch Zweitgeschichten aus den anderen Bongo-Simpsons-Serien veröffentlicht. Das auch deshalb, um die monatliche Erscheinungsweise in Deutschland zu ermöglichen, da in den USA die Veröffentlichung bis einschließlich Nummer 50 nur zweimonatlich erfolgte. Man kann also sagen, dass der Erfolg und die Veröffentlichung von Dino, auch daran schuld sind, dass die US-Hefte ebenfalls auf monatliche Erscheinung umgestellt wurden. Damit einher gingen aber auch für den deutschen Markt einige Veränderungen. So durften ab der Nummer 50 keine Zweitstories mehr aus anderen Bongo-Serien enthalten sein, und die gesamte Gestaltung sollte sich von nun an mehr an den US-Originalen orientieren.

Mit der Zeit kamen neue Comicserien hinzu. Die fast schon obligatorischen „Treehouse of Horror“, die wie die Staffelfolgen nur einmal jährlich erscheinen und sich dem Thema Halloween widmen, machten hierbei den Anfang. „Simpsons Comics Presents Bart Simpson“ folgte daraufhin, in denen der kleine Familienbösewicht die Hautprolle spielt, sowie die Superheldenparodie „Simpsons Super Spectacular“, in denen die typischen Comicserien der drei großen Verlage, Marvel, DC und Image auf die Schippe genommen werden. Außerdem erscheinen ebenfalls noch die Jahreszeit bedingten „Summer Shindig“ und „Winter Wingding“, sowie Matt Groenings zweiter Erfolg „Futurama“ bei Bongo Comics. Wie es sich gehört, gab es dann natürlich (zumindest in den Comics) ein offizielles Crossover mit den Simpsons Comics. In der TV-Serie beschränkt es sich bisher auf kleine Cameos innerhalb der jeweils anderen Serie. Aber auch Miniserien wie „Krusty Comics“, „Bongo Comics Presents Comic Book Guy: The Comic Book“ und „Roswell: Little Green Man“ von Bill Morrison, sowie OneShots wie „Lisa Comics“, „Futurama Returns“ und das „Radioactive Man 80 Page Colossal“ erweitern das Verlagsprogramm. Zu den neuesten Publikationen zählt die neue Reihe „Simpsons One-Shot Wonders“, in denen immer wieder wechselnde Figuren im Vordergrund stehen, wie Milhouse, Ralph, Maggie oder auch Li’l Homer.

Inzwischen steuert die Hauptserie Simpsons Comics nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA auf die 200. Ausgabe zu. Und auch die Bart Simpsons Comics erscheinen seit geraumer Zeit monatlich. Dem weiteren Erfolg scheint somit nichts mehr im Weg zu stehen, solange den kreativen Köpfen nicht die Ideen ausgehen.

Die Schulband im Wandel der Zeit.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1987-2014 Matt Groening / 20th Century Fox

Painkiller Jane – Die komplette Serie [Universal Pictures, 2007]

Heute stelle ich euch eine TV-Serie vor, die auf einer Comicreihe basiert. Doch gerade in Deutschland ist diese Serie um die ehemalige Polizistin Jane Vasco eher weniger bekannt und daher werden wohl auch einige nicht wissen, dass Painkiller Jane eine Comicadaption ist. Dennoch hat die Serie einen gewissen Reiz …

Painkiller Jane – Die komplette Serie

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Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 2)

Das Team in aller Pracht.

Das Team in aller Pracht.

Lang, lang ist es her, dass die erste Review zu dieser Serie online gegangen ist. Doch seit dem 3. März läuft der ultimative Spider-Man nun regelmäßig, jede Woche in Doppelfolgen. Und hier ist die Review zu den Episoden 3 und 4 …

Agent Coulson aus Kartoffelbrei.

Agent Coulson aus Kartoffelbrei.

Folge 3: Verdammnis (Doomed)

Nur weil Spidey und Nova mal wieder einen ihrer Kleinkrieg untereinander austragen mussten, in dem jeder sein eigenes Ego aufpolieren will, wurde der Trainingsraum ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch hat das junge Team an Helden, rund um Spider-Man, Nova, Power-Man, Iron Fist und White Tiger im S.H.I.E.L.D.-Helicarrier, Hausarrest. Doch damit will sich die Heldengruppe aus lauter Einzelgängern nicht abfinden. Sie wollen beweisen, dass sie auch klug und heldenhaft handeln können. Deshalb entschließen sie sich, einen Schurken zu fangen und bei S.H.I.E.L.D. abzuliefern. Doch leider fällt die Wahl auf Dr. Doom und damit beginnt ein riesengroßes Problem.
Zwar schaffen sie es Doom zu überwältigen, aber als sie ihre Trophäe im Helicarrier präsentieren wollen entpuppt sich diese als Doom-bot. Und nun geht der Ärger erst richtig los. Denn die Doom-bots wollen den Helicarrier lahmlegen. Und Spidey und Nova bekommen es einfach nicht auf die Reihe zusammenarbeiten. Schaffen es die beiden doch noch ihre Differenzen aus dem Weg zu räumen …?

Spidey und Nova im Duell.

Spidey und Nova im Duell.

Wieder einmal wird die Folge hauptsächlich durch ihren Humor am Leben gehalten. Man merkt stark, dass die Serie für eine jüngere Zielgruppe konzipiert ist. Dennoch muss ich auch sagen, dass sie dadurch genau die Leichtigkeit besitzt, welche die frühen Abenteuer der klassischen Comicserie ausgezeichnet hat, und die auch zu Beginn der Ultimate Spider-Man-Comicserie das Bild prägte. Immer wieder eingestreute Slapsticks und Wortwitze lockern damit die an sich sehr kurzweilige und actionreiche Story auf. Nicht jedoch, ohne dabei die Moral zu vergessen. Denn am Ende wird, wie es bei Konzepten dieser Art üblich ist, eine lehrreiche Erkenntnis präsentiert. In diesem Fall die, dass Teamarbeit nicht nur Spaß machen kann, sondern auch wesentlich einträglicher ist, als immer nur sein eigenes Ego in das Rampenlicht zu rücken.

Wer von den beiden ist schuldig und wer unschuldig?

Wer von den Beiden ist schuldig und wer unschuldig?

Animationstechnisch gibt es nichts auszusetzen. Der Stil bleibt sich selber treu und ist, wie schon in den ersten beiden Episoden bewusst jugendlich und überdreht, passend zur Zielgruppe der Pre-Teenager, gewählt. Slapstick wird groß geschrieben und sich wiederholende Zwischensequenzen, in denen Spider-Man zum Beispiel mit einem Jetpack durch die Stadt fliegt, sollen Running Gags etablieren. Leider fehlt in dieser Episode Stan Lee als Hausmeister. Dieser hatte in den ersten beiden Folgen seinen Einstand. Der Einsatz von CGI-Grafiken hält sich hier erfreulich dezent im Hintergrund, so dass alles in sich stimmig und „rund“ wirkt.

Doom empfängt unsere Helden.

Dr. Doom empfängt unsere Helden.

FAZIT:

Episode 3 setzt storytechnisch da an, wo die Zweite geendet hatte. Sie bringt wieder kurzweilige Action, Moral und sehr viel frischen Humor. Wer mit Spidey aufgewachsen ist, der wird immer wieder kleine Hinweise am Rand entdecken. Und allen, die mit dieser Serie in das Marvel Universum einsteigen, wird eine einsteigerfreundliche Folge geboten, die mit ihren verwendeten Zutaten einfach alles richtig macht. Vorausgesetzt, man kommt mit dem typischen Humor der Serie zurecht.

Chaos pur mit einer Truppe an Doom-Bots.

Chaos pur mit einer Truppe an Doom-Bots.

Und weiter geht es auch gleich mit der vierten Folge der neuen Spider-Man Animationsserie …

Sowohl Spidey als auch Peter haben nie so richtig Glück.

Sowohl Spidey als auch Peter haben nie so richtig Glück.

Folge 4: Venom (Venom)

Ein seltsames Tentakelmonster verfolgt unseren allseits beliebten Helden aus der Nachbarschaft und jagt ihn quer durch die U-Bahn-Schächte New Yorks. Aber Spidey schafft es, ihn auszuschalten, ohne zu wissen, weshalb er zur Zielscheibe wurde. Wie Peter später erfährt, sollte ihm in dem Kampf nur eine Blutprobe entnommen werden. Und mithilfe dessen wurde ein neues Wesen kreiert, welches über die gleichen Kräfte, wie Spider-Man verfügt.
Dieses neue Wesen verbindet sich auf einer Party von Harry Osborn auch sogleich mit Flash Thompson und erschafft somit Venom. Einen nicht zu unterschätzenden Gegner, der auch noch von Wirt zu Wirt springen kann, was für einen anstrengenden Kampf sorgt …

Matrix meets Spider-Man. Aber ultimativ!

Matrix meets Spider-Man. Aber ultimativ!

Im Gegensatz zur vorangegangenen, dritten Episode, kommt diese schon wesentlich ernster daher. Nicht nur, dass die Freundschaft zwischen Peter und Harry auf der Kippe steht, auch das Auftauchen eines neuen Gegners, Venom, sorgt für eine deutlich düstere Atmosphäre. Von Beginn an wird klar gemacht, dass Venom eine weitreichende Gefahr darstellt, die sich nicht mit Witzen und flapsigen Sprüchen wegwischen lässt.
Auch werden immer weiter die Pläne offenbart, die Norman Osborn und Doctor Octopus im Hintergrund zu spinnen versuchen. Einzig die ständigen Gefahrensituationen, in die Norman seinen Sohn Harry bringt, sind langsam etwas ermüdend und unglaubwürdig. Ich hoffe, dass sich dies nicht weiter fortsetzt.

Da hat wohl jemand nicht richtig aufgepasst.

Da hat wohl jemand nicht richtig aufgepasst.

Während die dritte Folge noch mit dezenten CGI-Animationen überzeugte, war der Computer hier wieder vermehrt im Einsatz. Jedoch nicht um tolle Technikmodelle zu kreieren, sondern um die Kamerafahrten und Perspektiven möglichst flüssig und außergewöhnlich umzusetzen. Natürlich kommen auch die Technikspielereien, wie Doc Ocks Tentakel, oder sein Tentakelmonster, welches verblüffende Ähnlichkeit mit den Kreaturen aus Matrix aufweist, nicht zu kurz. Und auch der Humor wird wieder, wenn auch dezenter, mit eingebracht. Aber ein Spidey mit zerflederter Hose ist einfach zu witzig. Wenngleich ich nicht verstehe, weshalb man dies verpixeln muss. Auch wenn dies oftmals ein stilistisches Hilfsmittel ist, so wirkt es hier wie etwas Anzügliches und Verbotenes, was es aber effektiv nicht wirklich ist.
Insgesamt passt der dunklere Farbstil in dieser Folge sehr gut zur Thematik und den Ereignissen samt Gegner. Daher ergibt sich auch visuell ein etwas ernsterer Grundtenor, der durch die Handlung mit der angeknickten Freundschaft nochmals verdeutlicht wird.

Die Gefahr steht ihm ins Gesicht geschrieben.

Die Gefahr steht ihm ins Gesicht geschrieben.

FAZIT:

Auch Folge 4 kann mit ihrem etwas anderen Stil überzeugen. Es ist die perfekte Möglichkeit, nach dem Etablieren der Hauptcharaktere, das Tempo ein wenig aus der Serie zu nehmen, um auch wichtigere Handlungsbögen zu beginnen. Schade ist auch diesmal, dass Stan Lee erneut nicht aufgetreten ist. Dieser hat nach seiner Auszeit in der dritten Folge auch in dieser Episode keinen Fuß in die Tür bekommen, um sich zu einem möglichen Running-Gag zu etablieren. Das man dennoch nicht ganz auf den typischen Humor verzichten muss zeigt, dass die Macher der Serie sich und dem Konzept treu bleiben wollen. Wenn die Köpfe hinter der Serie mit dem Elan und diesem Engagement weitermachen, dann kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Ich persönlich freue mich auf jeden Fall schon riesig auf die nächsten beiden Episoden am nächsten Sonntag, wieder auf Super RTL.

Der Kampf mit Venom und dem eigenen Ich.

Der Kampf mit Venom und dem eigenen Ich.

Human Target #1: Kopfgeld für den Paten [Panini, Februar 2011]

Die TV-Serie ist zwar leider schon eingestellt worden, auch wenn sich diese in der zweiten Staffel wirklich toll entwickelt hat, aber dennoch möchte ich euch heute den einen Band vorstellen der auf Grundlage der TV-Serie entstand und nicht wie der bereits vor einiger Zeit von mir vorgestellte Band, der wiederum die Vorlage für die TV-Serie war.

Human Target #1: Kopfgeld für den Paten

Sein Name ist Christopher Chance. Besser bekannt ist er aber als „Human Target“.
Sein Beruf ist Schutz. Und das lösen von eigentlich unlösbaren Aufgaben.
So auch diesmal als er einen durch Krebs gezeichneten Mafia-Paten sicher nach Washington bringen soll, wo er seine gesamte Organisation verraten will um sein Gewissen zu bereinigen, damit er nach seinem Tod in den Himmel auffahren kann.
Aber so einfach wie das ganze klingt ist es natürlich nicht als ihn das FBI um eben diesen Auftrag bittet. Nicht nur das der alte Mann sehr gut beschützt und bewacht wird und somit nur sehr schwer aus einer Organisation herauszubekommen ist, sondern auch deshalb weil er sämtliche Beweise gegen seine Organisation auf der ganzen Welt verteilt hat und diese vorher noch eingesammelt werden müssen.
Nun hat also Chance nicht nur den Auftrag den alten Herren sicher nach Washington zu bringen sondern muss vorher auch noch mit ihm zusammen alle Beweise einsammeln, und dummerweise ist auch noch seine Tochter mit von der Partie, was das ganze nicht wirklich einfacher macht, da die Organisation immer schon vorher zu wissen scheint wo die Verstecke sein werden, und das obwohl nur der Pate selber die Verstecke kennt…
Ausserdem gibt es neben der 6-teiligen Hauptstory um den Paten, eine ebenfalls 6-teilige Nebengeschichte in der es um Chance’s Narben geht die er sich durch diverse Aufträge zugezogen hat.
FAZIT:
Anders als die Fernsehserie welche etwas Anlaufzeit braucht, macht dieser Band von Anfang an Spaß. Kein großes Einfinden in die Geschehnisse keine großartigen Figurenvorstellungen. Alles passiert nebenbei. Das liegt meines Erachtens aber auch daran, dass mit Len Wein nicht nur ein sehr guter Autor an Bord ist, sondern als Vater der Figur Christopher Chance, auch jemand der sich mit diesem Charakter auskennt und weiß, was er ihm auf den Leib schreiben kann. Bruno Redondo schafft es ebenfalls mit seinen sehr dynamischen actionreichen Bildern keine Langeweile aufkommen zu lassen. Was meines Empfindens aber den Lesefluss ein wenig stört, ist das die Nebengeschichte wie im Original direkt an die Hauptkapitel gesetzt wurde, wodurch das Abenteuer auseinandergerissen wird. Zwar ist es schön das man sich hier an die Originalveröffentlichung gehalten hat, aber ich denke das ein zusammenhängendes Lesen der beiden Handlungsstränge dem ganzen wesentlich zuträglicher gewesen wäre.
Insgesamt ist dieser erste Ausflug von Chance als Human Target in die Comicwelt (bei Panini) weitaus besser gelungen als die gleichnamige Fernsehserie, welche ja genaugenommen auch nur auf dem Originalcomic aus den 70er Jahren basiert. Man merkt aber deutlich, das es eines fähigen Autors bedarf um Chance das „richtige“ Leben einzuhauchen.

„Human Target #1: Kopfgeld für den Paten“ bei Panini kaufen.
„Human Target #1: Kopfgeld für den Paten“ bei Amazon kaufen.

Ultimate Spider-Man Episode 14 (Clip)

Wieder einmal erlaubt uns Marvel einen kleinen Blick vorab in die neue Ultimate Spider-Man Episode, welche am Sonntag auf Disney XD ausgestrahlt wird. Diesmal trifft Spidey auf Dr. Strange…

Kleine Info noch am Rande. Es handelt sich hierbei um die 14. Episode und nicht wie in der Videobeschreibung angegeben um die 12.