Diabolik geht bei Sky in Serie

Die auf der gleichnamigen Comicreihe basierenden Abenteuer des Meisterdiebes Diabolik, geschaffen von den Schwestern Angela und Luciana Giussana, sollen nun in einer erstmaligen Zusammenarbeit von Sky Deutschland, Sky Italia und BskyB für die Pay-TV-Kanäle der Sendergruppe produziert werden. Die seit 1962 in Italien erscheinende schwarz/Weiße Comicreihe erfreut sich auch heute noch größter Beliebtheit und brachte es auch im deutschsprachigen Raum auf 6 Alben beim Egmont-Verlag. In über 50 Jahren entstanden so bisher mehr als 800 Geschichten und auch heute noch ist Diabolik mit 400.000 verkauften Kopien ein Renner in Italien und kann sich in Punkto Erfolg bedenkenlos mit Micky Maus und Lucky Luke messen. Weiterlesen

Superhelden Dokumentation bei Arte

Am heutigen Samstag, den 1. Februar um 22:00 Uhr, läuft auf Arte der erste Teil der insgesamt dreiteiligen Dokumentation „Superheroes“. Die Dokumentation beleuchtet den Werdegang der amerikanischen Superhelden-Comics von den Anfängen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, über die schweren Kriegsjahre, in denen die Comics immer mehr als Propagandamittel eingesetzt wurden.

Die amerikanische Comicindustrie eröffnete den Verlegern ungeahnte Möglichkeiten und eine neue Zielgruppe: die jungen Leser. (Bild: © Getty Images) (Text: © Arte)

Die amerikanische Comicindustrie eröffnete den Verlegern ungeahnte Möglichkeiten und eine neue Zielgruppe: die jungen Leser.
(Bild: © Getty Images)
(Text: © Arte)

Auch die für die Comicbranche schweren 50er Jahre, in denen die bunten Bilderhefte fast vollständig vom Markt verschwunden waren, zeigt die Dokureihe auf. Bis hin zu den Neuanfängen in den 60er Jahren und dem darauf folgenden Boom bis in die 90er Jahre hinein, werden die Superhelden-Hefte in drei jeweils ca. 53-minütigen Episoden bis zur heutigen Zeit präsentiert.

Aus großer Macht folgt große Verantwortung: Mitte der 50er Jahre litt die amerikanische Comicindustrie unter einer negativen Medienberichterstattung und den strengen inhaltlichen Vorgaben des sogenannten Comic Code. (hier: Nick Fury Agent of SHIELD) (Bild: © Marvel Entertainment, LLC) (Text: © Arte)

Aus großer Macht folgt große Verantwortung: Mitte der 50er Jahre litt die amerikanische Comicindustrie unter einer negativen Medienberichterstattung und den strengen inhaltlichen Vorgaben des sogenannten Comic Code.
(hier: Nick Fury Agent of SHIELD)
(Bild: © Marvel Entertainment, LLC)
(Text: © Arte)

Folge 1 läuft bereits heute um 22:00 Uhr auf Arte. Weiter geht es mit Folge 2 am 8. Februar, diesmal um 21:45 Uhr, bevor am 15. Februar, ebenfalls um 21:45 die dritte und letzte Folge gesendet wird. Alle drei Folgen sind nach Ausstrahlung 7 Tage kostenlos auf www.arte.tv in der Mediathek abrufbar.

US-Präsident Barack Obama wird im Weißen Haus von einem jungen Spiderman-Fan überrascht. (Bild: © Pete Souza/The White House) (Text: © Arte)

US-Präsident Barack Obama wird im Weißen Haus von einem jungen Spiderman-Fan überrascht.
(Bild: © Pete Souza/The White House)
(Text: © Arte)

Für weitere Informationen gibt es neben der Webseite, des deutsch/französischen Kulturkanals auch im gesamten Sendegebiet das Arte Magazin am Kiosk. Die dreiteilige Superheldendokumentation ist in der Februar-Ausgabe das Titelthema und wird im Heft nochmals näher vorgestellt. Wenn ihr unten auf das Cover klickt, könnt ihr euch auch die weiteren Inhalte des Heftes ansehen.

Die Februar-Ausgabe des Arte-Magazins.

Die Februar-Ausgabe des Arte-Magazins.

Quelle: Arte.tv

Die Simpsons – 500x im TV und 200x im Comic

Auch dieses Special erschien urpsrünglich auf Comic Hive und findet jetzt im Zuge meiner „Rettung“ hier ein neues Zuhause. Ich hatte es damals im Vorfeld zur 500. Episode und dem 200. deutschen Comicheft verfasst. Auch wenn dies inzwischen schon wieder Geschichte ist, bietet der Artikel ein paar schöne Rückblicke …

26 Jahre ist es inzwischen her, dass am 19. April 1987 ein kurzer Pausenfüller rund um eine gelbe Familie für die Tracy Ullman-Show die Fernsehbildschirme eroberten. Schon bald waren die ein bis zwei Minuten kurzen Episoden so beliebt, dass bereits Ende 1989 die erste 22-minütige Folge der eigenständigen Simpsons-Serie in Amerika über die Bildschirme flimmerte.

Wenn man sich die Idee hinter den Simpsons ansieht, war es nicht anders zu erwarten, dass die erste Staffel einschlug wie eine Bombe. Doch für die Macher, insbesondere dem Kopf der Simpsons, Matt Groening, war der Erfolg dennoch überraschend. Immerhin waren die Simpsons eher aus einer Notlösung entstanden. Denn als James L. Brooks durch die Comicserie „Life in Hell“ auf den jungen Künstler aufmerksam wurde, wollte dieser eigentlich erst besagte Comicserie für die Tracey Ullman-Show umsetzen. Doch Groening wollte sich die Rechte an seiner eigenen Serie nicht wegnehmen lassen, und kreierte so in nur knappen 15 Minuten die erste Version der gelben Familie. Auch das Aussehen aller Familienmitglieder wurde in diesem kurzen Prozess der Kreativität festgelegt. Was Groening jedoch nicht wusste, war, dass seine Entwürfe nicht weiter ausgearbeitet werden würden, sondern 1:1 von den Animatoren übernommen worden sind.
Dies ist auch der Grund, weshalb die Simpsons in den inzwischen als Simpsons Shorts bekannten ersten Episoden, noch so krumm und schief aussahen. 1989 entschied man sich bei 20th Century Fox, die Idee der Simpsons weiter auszubauen und eine eigene Serie daraus zu erschaffen. Während die ersten drei Staffeln noch von der Firma Clasky Gsupo realisiert wurden, welche später unter anderem auch durch die „Rugrats“ bekannt wurde, ist seit der vierten Produktionsstaffel Film Roman für die Umsetzung des gelben Wahnsinns verantwortlich.
Inzwischen bringen es die Simpsons in Amerika auf 24 Staffeln und über 500 Episoden, plus die drei Staffeln der Simpsons Shorts. In Deutschland darf am morgigen Montag auf Pro Sieben die 500. Folge gefeiert werden. Der Sender strahlt die Simpsons seit 1994 ohne größere nennenswerte Pause aus, nachdem das ZDF bereits von 1991 bis 1993 die ersten drei Staffeln gesendet hat. Mit einer kleinen Ausnahme. Denn die letzte Folge der dritten Staffel kam erst bei Pro Sieben 1994 zu einer Ausstrahlung, während die zweite Folge der vierten Staffel schon 1993 beim ZDF gesendet wurde.

Der erste Entwurf für die Simpsons.

Aber was ist das Erfolgsgeheimnis der Simpsons? Immerhin haben sie es bereits auf drei Einträge im Guinnes Buch der Weltrekorde gebracht. Zum Einen haben sie 1997 die „Familie Feuerstein“ (The Flintstones) als langlebigste Animationsserie in der Prime Time abgelöst. Danach haben sie 2005 „Scooby Doo“ als Serie mit den meisten Episoden abgelöst, und außerdem sind die Simpsons, die am längsten laufende Sitcom mit den meisten Emmy Awards.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Denn das Konzept hinter den Simpsons ist so einfach wie genial. Als Unterhaltungsserie gestartet, entwickelte sich das Konzept schon innerhalb der ersten drei Staffeln zu einer Gesellschaftssatire. Sprich eine Comedyserie, die sich immer wieder aktuellen Ereignissen aus Unterhaltung, Gesellschaft und Politik bediente. Und mit niemals älter werdenden Figuren in verschiedenen Altersgruppen boten sie auch immer die besten Möglichkeiten sich aller Ereignisse bedienen zu können, ohne dass Figuren ausgetauscht werden mussten, weil diese aus dem glaubwürdigen Alter herausgewachsen sind. Außerdem nutzten die Simpsons immer wieder Gaststars, oder besser gesagt nutzen die Gaststars die Simpsons. Denn es gibt kaum jemanden, der noch nicht bei den Simpsons kurze Auftritte in Form von Voiceacting oder kleinen Gastrollen hatte. Selbst der große Michael Jackson durfte seine Stimme in „Die Geburtstags-Überraschung“ zur Verfügung stellen. Das Aberwitzige an dieser Episode ist aber, dass lediglich der Sprachpart von Michael Jackson vertont wurde, der Gesang jedoch von einem Imitator stammt. Grund hierfür waren rechtliche Probleme und Beschränkungen. Neben Michael Jackson gab es aber auch Stars, die es mehrmals schafften, bei den Simpsons vorbeizuschauen. Der Spitzenreiter mit 4 Auftritten ist Stephen Hawking, dicht gefolgt von Thomas Pynchon mit drei Auftritten. Außerdem durften Künstler wie Lady Gaga, Britney Spears, Art Spiegelman, 50 Cent, Buzz Aldrin, Leonard Nimoy, Paul McCartney mit seiner Frau Linda, Dennis Rodman, Alan Moore, Ronaldo oder Tony Blair bereits kurz auftreten. Alle Gaststars hier aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Specials sprengen, weshalb ich hier nur kurz auf die Seite Simpsonspedia verweise, die sich voll und ganz der gelben Familie gewidmet hat.

Während die Simpsons in den USA von Beginn an immer ein und dieselben Sprecher haben (Maggie einmal außen vorgelassen, da sie nicht wirklich spricht), gab es in Deutschland bereits einen gravierenden Wechsel. Durch den viel zu frühen Tod von Marges Stammsprecherin Elisabeth Volkmann wurde der Staffelstab Mitte der 17. Staffel an Anke Engelke weitergereicht. Im Original wird Marge von Julie Kavner gesprochen, die unter anderem in „König der Löwen 3: Hakuna Matata“Timons Mutter synchronisierte. Doch auch schauspielerisch kann sie breits einiges an Rollen vorweisen. Vertretungsweise seien hier nur Eleanor Costello in „Zeit des Erwachens“ und Trudy Newman in „Klick“ erwähnt. Aber auch die anderen Sprecher sollen hier in diesem Special nicht unerwähnt bleiben. Homer wird von dem amerikanischen Comedian Dan Castellaneta gesprochen. Dieser durfte bereits neben seinen vielen Synchronrollen unter anderem bei den „Desperate Housewives“ oder John Grishams „Der Klient“ vor die Kamera treten. Für die deutsche Stimme zeichnet Norbert Gastell verantwortlich. Seine bekanntesten Schauspielrollen sind die des Bordingenieurs des Hydraraumschiffes in „Raumpatroullie Orion“, sowie als Forstdirektor Leonard in „Fosthaus Falkenau“. Der Bad Boy der Familie, Bart, wird, wie es in der Branche üblich ist, von einer Dame gesprochen. Sowohl im Original als auch in der deutschen Fassung. Nancy Cartwright ist nicht nur Barts Stimme im Original, sondern auch Mitglied von Scientology, darüber hinaus ist über ihr Wirken nur sehr wenig bekannt. Die deutsche Stimme kommt seit dem Start der Serie von Sandra Schwittau. Sie ist vor allem als deutsche Stimme von Hilary Swank bekannt, die sie bereits in Filmen wie „Boys don’t Cry“ und „Million Dollar Baby“ vertonen durfte. Der geistige Kopf der Simpsons, Lisa, wird von Yeardley Smith im Original gesprochen. Martha Maria Yearley Smith kann eine ganze Menge an Rollen außerhalb der Synchronsprecherei vorweisen. Egal ob in Serien wie „Becker“ und „Dead Like Me“ oder Filmen wie „Rhea – M“ und „City Slickers“, Smith zeigt, wie wandlungsfähig sie ist. Die deutsche Stimme von Lisa hört auf den Namen Sabine Bohlmann und war bisher unter anderem als Jenny Busch in „Marienhof“ zu sehen.

Barts Skateparcours in vier Versionen.

Doch neben der Serie und dem Kinofilm, sind die Simpsons auch in Comicform aktiv. Die erste Staffel war noch nicht komplett ausgestrahlt, da wurde auch schon die Zweite bestellt. Und fast zeitgleich mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel erschien auch das erste Simpsons Comic-Magazin unter dem Namen „Simsons Illustrated“ im Frühjahr 1991 bei der amerikanischen Welsh Publishing Group. Dieser Verlag war Ende der 80er Jahre bis Anfang der 90er für eine handvoll TV-Umsetzungen bekannter Animationsserien verantwortlich. Neben den beiden Serien „Simpsons Illustrated“ (Frühjahr 1991 bis Sommer 1993) und „Simpsons Comics & Stories“ (1993) veröffentlichte der Verlag auch Magazine mit ein paar Comicgeschichten zu Warners „Tiny Toons Adventures“, „Looney Tunes“ und „Batman & Superman“. Auch „The Real Ghostbusters“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles“ wurden mit Umsetzungen in Printform bedacht.

Im November 1993 erschien dann endlich die erste Ausgabe der neuen Comicserie „Simpsons Comics“ bei der Bongo Comics Group, welche in Zusammenarbeit von Matt Groening und Bill Morrison von nun an sämtliche Simpsons Comics Publikationen in den USA und Australien koordinieren und veröffentlichen würden.
Neben „Simpsons Comics“ warfen die Macher von Bongo um die Jahreswende 1993/1994, noch Bart Simpsons Lieblingscomicheld „Radioactive Man“, die Zeichentrickchaoten „Itchy & Scratchy“ sowie Barts Alter Ego „Bartman“ auf den Markt. Während diese drei „Spin Offs“ es durchschnittlich nur auf 5 Ausgaben und dadurch eine eher unregelmäßige Veröffentlichung brachten, war der Erfolg der Hauptserie „Simpsons Comics“ nicht mehr zu stoppen.

Dies und der Erfolg der Animationsserie auch in Übersee führten wiederum dazu, dass die „Simpsons Comics“ im November 1996 (also genau 3 Jahre nach US-Start) hier in Deutschland vom damaligen Dino Verlag veröffentlicht wurden. Bis zur 50. Ausgabe wurden in den Heften auch Zweitgeschichten aus den anderen Bongo-Simpsons-Serien veröffentlicht. Das auch deshalb, um die monatliche Erscheinungsweise in Deutschland zu ermöglichen, da in den USA die Veröffentlichung bis einschließlich Nummer 50 nur zweimonatlich erfolgte. Man kann also sagen, dass der Erfolg und die Veröffentlichung von Dino, auch daran schuld sind, dass die US-Hefte ebenfalls auf monatliche Erscheinung umgestellt wurden. Damit einher gingen aber auch für den deutschen Markt einige Veränderungen. So durften ab der Nummer 50 keine Zweitstories mehr aus anderen Bongo-Serien enthalten sein, und die gesamte Gestaltung sollte sich von nun an mehr an den US-Originalen orientieren.

Mit der Zeit kamen neue Comicserien hinzu. Die fast schon obligatorischen „Treehouse of Horror“, die wie die Staffelfolgen nur einmal jährlich erscheinen und sich dem Thema Halloween widmen, machten hierbei den Anfang. „Simpsons Comics Presents Bart Simpson“ folgte daraufhin, in denen der kleine Familienbösewicht die Hautprolle spielt, sowie die Superheldenparodie „Simpsons Super Spectacular“, in denen die typischen Comicserien der drei großen Verlage, Marvel, DC und Image auf die Schippe genommen werden. Außerdem erscheinen ebenfalls noch die Jahreszeit bedingten „Summer Shindig“ und „Winter Wingding“, sowie Matt Groenings zweiter Erfolg „Futurama“ bei Bongo Comics. Wie es sich gehört, gab es dann natürlich (zumindest in den Comics) ein offizielles Crossover mit den Simpsons Comics. In der TV-Serie beschränkt es sich bisher auf kleine Cameos innerhalb der jeweils anderen Serie. Aber auch Miniserien wie „Krusty Comics“, „Bongo Comics Presents Comic Book Guy: The Comic Book“ und „Roswell: Little Green Man“ von Bill Morrison, sowie OneShots wie „Lisa Comics“, „Futurama Returns“ und das „Radioactive Man 80 Page Colossal“ erweitern das Verlagsprogramm. Zu den neuesten Publikationen zählt die neue Reihe „Simpsons One-Shot Wonders“, in denen immer wieder wechselnde Figuren im Vordergrund stehen, wie Milhouse, Ralph, Maggie oder auch Li’l Homer.

Inzwischen steuert die Hauptserie Simpsons Comics nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA auf die 200. Ausgabe zu. Und auch die Bart Simpsons Comics erscheinen seit geraumer Zeit monatlich. Dem weiteren Erfolg scheint somit nichts mehr im Weg zu stehen, solange den kreativen Köpfen nicht die Ideen ausgehen.

Die Schulband im Wandel der Zeit.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1987-2014 Matt Groening / 20th Century Fox

Mueli77s Feine Welt Podcast – Jahresrückblick 2013

Der neueste Podcast von mir ist online und ich hoffe er gefällt euch. 😉

Podcast 2013

Dieser Podcast lässt mich einmal auf das Jahr 2013 zurückblicken. Was gab es Gutes und Schlechtes. Was hat mich beeindruckt und bewegt. Wie lief der Blog und was hat sich verändert. Viele Gedanken und ein ganzes Jahr.

Intro-Song:

  • „Final Countdown 2013“ by Groove Agent © 2013 Groove Agent -> buy it here

Outro-Song:

  • „Neujahr“ by Adel Tawil © Adel Tawil/Vertigo/Capitol, a division of Universal Music GmbH -> buy it here
    (Short Edit for Podcast by Mueli77)

Mueli77s Feine Welt Podcast 2013 mit Jahresrückblick
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00:00-02:22 Intro („Final Countdown 2013“ by Groove Agent)
01:54-03:21 Begrüßung & Info
01:59-05:15 Rückblick 2013 – Privates & Bloginfos
05:16-12:17 Rückblick 2013 – Comics
12:18-16:18 Rückblick 2013 – Games
16:18-18:17 Rückblick 2013 – Musik
18:17-19:36 Rückblick 2013 – Film/TV
19:37-24:25 Rückblick 2013 – Blog
24:26-25:41 Verabschiedung
25:32-27:56 Outro („Neujahr“ by Adel Tawil)

Comic Short Cast auf Podster.de

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 2)

Das Team in aller Pracht.

Das Team in aller Pracht.

Lang, lang ist es her, dass die erste Review zu dieser Serie online gegangen ist. Doch seit dem 3. März läuft der ultimative Spider-Man nun regelmäßig, jede Woche in Doppelfolgen. Und hier ist die Review zu den Episoden 3 und 4 …

Agent Coulson aus Kartoffelbrei.

Agent Coulson aus Kartoffelbrei.

Folge 3: Verdammnis (Doomed)

Nur weil Spidey und Nova mal wieder einen ihrer Kleinkrieg untereinander austragen mussten, in dem jeder sein eigenes Ego aufpolieren will, wurde der Trainingsraum ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch hat das junge Team an Helden, rund um Spider-Man, Nova, Power-Man, Iron Fist und White Tiger im S.H.I.E.L.D.-Helicarrier, Hausarrest. Doch damit will sich die Heldengruppe aus lauter Einzelgängern nicht abfinden. Sie wollen beweisen, dass sie auch klug und heldenhaft handeln können. Deshalb entschließen sie sich, einen Schurken zu fangen und bei S.H.I.E.L.D. abzuliefern. Doch leider fällt die Wahl auf Dr. Doom und damit beginnt ein riesengroßes Problem.
Zwar schaffen sie es Doom zu überwältigen, aber als sie ihre Trophäe im Helicarrier präsentieren wollen entpuppt sich diese als Doom-bot. Und nun geht der Ärger erst richtig los. Denn die Doom-bots wollen den Helicarrier lahmlegen. Und Spidey und Nova bekommen es einfach nicht auf die Reihe zusammenarbeiten. Schaffen es die beiden doch noch ihre Differenzen aus dem Weg zu räumen …?

Spidey und Nova im Duell.

Spidey und Nova im Duell.

Wieder einmal wird die Folge hauptsächlich durch ihren Humor am Leben gehalten. Man merkt stark, dass die Serie für eine jüngere Zielgruppe konzipiert ist. Dennoch muss ich auch sagen, dass sie dadurch genau die Leichtigkeit besitzt, welche die frühen Abenteuer der klassischen Comicserie ausgezeichnet hat, und die auch zu Beginn der Ultimate Spider-Man-Comicserie das Bild prägte. Immer wieder eingestreute Slapsticks und Wortwitze lockern damit die an sich sehr kurzweilige und actionreiche Story auf. Nicht jedoch, ohne dabei die Moral zu vergessen. Denn am Ende wird, wie es bei Konzepten dieser Art üblich ist, eine lehrreiche Erkenntnis präsentiert. In diesem Fall die, dass Teamarbeit nicht nur Spaß machen kann, sondern auch wesentlich einträglicher ist, als immer nur sein eigenes Ego in das Rampenlicht zu rücken.

Wer von den beiden ist schuldig und wer unschuldig?

Wer von den Beiden ist schuldig und wer unschuldig?

Animationstechnisch gibt es nichts auszusetzen. Der Stil bleibt sich selber treu und ist, wie schon in den ersten beiden Episoden bewusst jugendlich und überdreht, passend zur Zielgruppe der Pre-Teenager, gewählt. Slapstick wird groß geschrieben und sich wiederholende Zwischensequenzen, in denen Spider-Man zum Beispiel mit einem Jetpack durch die Stadt fliegt, sollen Running Gags etablieren. Leider fehlt in dieser Episode Stan Lee als Hausmeister. Dieser hatte in den ersten beiden Folgen seinen Einstand. Der Einsatz von CGI-Grafiken hält sich hier erfreulich dezent im Hintergrund, so dass alles in sich stimmig und „rund“ wirkt.

Doom empfängt unsere Helden.

Dr. Doom empfängt unsere Helden.

FAZIT:

Episode 3 setzt storytechnisch da an, wo die Zweite geendet hatte. Sie bringt wieder kurzweilige Action, Moral und sehr viel frischen Humor. Wer mit Spidey aufgewachsen ist, der wird immer wieder kleine Hinweise am Rand entdecken. Und allen, die mit dieser Serie in das Marvel Universum einsteigen, wird eine einsteigerfreundliche Folge geboten, die mit ihren verwendeten Zutaten einfach alles richtig macht. Vorausgesetzt, man kommt mit dem typischen Humor der Serie zurecht.

Chaos pur mit einer Truppe an Doom-Bots.

Chaos pur mit einer Truppe an Doom-Bots.

Und weiter geht es auch gleich mit der vierten Folge der neuen Spider-Man Animationsserie …

Sowohl Spidey als auch Peter haben nie so richtig Glück.

Sowohl Spidey als auch Peter haben nie so richtig Glück.

Folge 4: Venom (Venom)

Ein seltsames Tentakelmonster verfolgt unseren allseits beliebten Helden aus der Nachbarschaft und jagt ihn quer durch die U-Bahn-Schächte New Yorks. Aber Spidey schafft es, ihn auszuschalten, ohne zu wissen, weshalb er zur Zielscheibe wurde. Wie Peter später erfährt, sollte ihm in dem Kampf nur eine Blutprobe entnommen werden. Und mithilfe dessen wurde ein neues Wesen kreiert, welches über die gleichen Kräfte, wie Spider-Man verfügt.
Dieses neue Wesen verbindet sich auf einer Party von Harry Osborn auch sogleich mit Flash Thompson und erschafft somit Venom. Einen nicht zu unterschätzenden Gegner, der auch noch von Wirt zu Wirt springen kann, was für einen anstrengenden Kampf sorgt …

Matrix meets Spider-Man. Aber ultimativ!

Matrix meets Spider-Man. Aber ultimativ!

Im Gegensatz zur vorangegangenen, dritten Episode, kommt diese schon wesentlich ernster daher. Nicht nur, dass die Freundschaft zwischen Peter und Harry auf der Kippe steht, auch das Auftauchen eines neuen Gegners, Venom, sorgt für eine deutlich düstere Atmosphäre. Von Beginn an wird klar gemacht, dass Venom eine weitreichende Gefahr darstellt, die sich nicht mit Witzen und flapsigen Sprüchen wegwischen lässt.
Auch werden immer weiter die Pläne offenbart, die Norman Osborn und Doctor Octopus im Hintergrund zu spinnen versuchen. Einzig die ständigen Gefahrensituationen, in die Norman seinen Sohn Harry bringt, sind langsam etwas ermüdend und unglaubwürdig. Ich hoffe, dass sich dies nicht weiter fortsetzt.

Da hat wohl jemand nicht richtig aufgepasst.

Da hat wohl jemand nicht richtig aufgepasst.

Während die dritte Folge noch mit dezenten CGI-Animationen überzeugte, war der Computer hier wieder vermehrt im Einsatz. Jedoch nicht um tolle Technikmodelle zu kreieren, sondern um die Kamerafahrten und Perspektiven möglichst flüssig und außergewöhnlich umzusetzen. Natürlich kommen auch die Technikspielereien, wie Doc Ocks Tentakel, oder sein Tentakelmonster, welches verblüffende Ähnlichkeit mit den Kreaturen aus Matrix aufweist, nicht zu kurz. Und auch der Humor wird wieder, wenn auch dezenter, mit eingebracht. Aber ein Spidey mit zerflederter Hose ist einfach zu witzig. Wenngleich ich nicht verstehe, weshalb man dies verpixeln muss. Auch wenn dies oftmals ein stilistisches Hilfsmittel ist, so wirkt es hier wie etwas Anzügliches und Verbotenes, was es aber effektiv nicht wirklich ist.
Insgesamt passt der dunklere Farbstil in dieser Folge sehr gut zur Thematik und den Ereignissen samt Gegner. Daher ergibt sich auch visuell ein etwas ernsterer Grundtenor, der durch die Handlung mit der angeknickten Freundschaft nochmals verdeutlicht wird.

Die Gefahr steht ihm ins Gesicht geschrieben.

Die Gefahr steht ihm ins Gesicht geschrieben.

FAZIT:

Auch Folge 4 kann mit ihrem etwas anderen Stil überzeugen. Es ist die perfekte Möglichkeit, nach dem Etablieren der Hauptcharaktere, das Tempo ein wenig aus der Serie zu nehmen, um auch wichtigere Handlungsbögen zu beginnen. Schade ist auch diesmal, dass Stan Lee erneut nicht aufgetreten ist. Dieser hat nach seiner Auszeit in der dritten Folge auch in dieser Episode keinen Fuß in die Tür bekommen, um sich zu einem möglichen Running-Gag zu etablieren. Das man dennoch nicht ganz auf den typischen Humor verzichten muss zeigt, dass die Macher der Serie sich und dem Konzept treu bleiben wollen. Wenn die Köpfe hinter der Serie mit dem Elan und diesem Engagement weitermachen, dann kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Ich persönlich freue mich auf jeden Fall schon riesig auf die nächsten beiden Episoden am nächsten Sonntag, wieder auf Super RTL.

Der Kampf mit Venom und dem eigenen Ich.

Der Kampf mit Venom und dem eigenen Ich.

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 1 + 2) [Nickelodeon]

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Die Turtles sind BACK!

Oh Mann und wie sie es sind.

Ich bin ein alter Fan der Turtles Comics und auch der TV-Serie, wobei ich schon immer die etwas düsteren Comics bevorzugt habe. Doch auch die TV-Serie mit ihrem Humor konnte mich begeistern. Was also erwartete ich von der neuen Animationsserie, nachdem das Franchise in den letzten Jahren sowohl im TV, als auch Kino und Comicbereich eher stiefmütterlich behandelt wurde?
Klar. Der TMNT-Kinofilm war gut, konnte aber leider nicht alle Erwartungen erfüllen. Die Comicserie bei Image war …
… naja. Sagen wir mal es ist gut, dass jetzt IDW die Rechte daran hat.

Die Turtles in klassischer Pose, wie auf dem allerersten Comicheft!

Die Animationsserie von 2003 war auch okay. Orientierte sie sich doch sehr stark an der klassischen Comiceihe. Aber so richtig überzeugen konnte auch sie nicht.

Und nun will Nickelodeon mit einer neuen Serie und einem neuen Stil die Turtles aus ihrem Schneewittchenschlaf holen. Weiterlesen

Der ultimative Spider-Man im deutschen Pay-TV

Ab Montag ist es endlich soweit. Die neue Marvel/Disney-Serie „Ultimate Spider-Man“ startet im deutschen Pay-TV. Der deutsche Ableger von Disney XD, beginnt ab Montag den 10. September um 17:45 Uhr mit der Ausstrahlung der ersten Staffel. Während Montag zum Start noch eine Doppelfolge gesendet wird, ist dann immer Monatgs bis Donnerstags eine Folge an der Reihe. Die Wiederholung findet tags darauf um 9:30Uhr und 13:40 Uhr statt. Das und die Ankündigung das eine zweite Staffel bereits bestellt wurde, ist für Spidey-Fans eine echte Wohltat.

© 2012 Copyright Marvel & Subs.

Ultimate Spider-Man Episode 9 (Clip)

Zur kleinen Auflockerung gibt es mal wieder einen kleinen Clip zur bevorstehenden neuen Episode Nummer 9 der Serie „Ultimate Spider-Man“ welche dann am Sonntag auf Disney XD zu sehen ist. Diesmal ist Wolverine an Spideys Seite zu sehen…