War of the Realms Nr.1 [Panini/Marvel, Oktober 2019]

Ich muss zugeben, ich hatte bedenken. Ich habe mir das Marvel Event so vorgestellt, dass es Krieg zwischen den Welten gibt und sehr viele Helden und Schurken gegeneinander antreten und sich die Köpfe einhauen. Dazu wuselige Zeichnungen, die nicht sonderlich vom amerikanischen Mainstream abweichen und eine Story, die aufgrund der vielen actionlastigen Kampfszenen nicht überzeugen kann. Ungefähr so habe ich mir dieses Event vorgestellt. Ob sich meine Bedenken bestätigen oder nicht, das erfährt der Leser in diesem kleinen Bericht von mir 😉

War of the Realms Nr.1

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Civil War II Sonderband Nr. 2: Krieg der Götter [Panini Comics, April 2017]

Wer hätte gedacht, dass die Civil War II Sonderband Reihe so genial sein kann. Krieg der Götter fasziniert mit fünf US-Heften auf guten 120 Seiten. Dabei entfalten sich dem Leser zwei spannende und leicht nachvollziehbare Geschichten im seichten Fahrwasser der Hauptserien rund um den zweiten Civil War. Während die erste Story sich mit den alten Göttern rund um Herkules befasst, nehmen im weiteren Verlauf des Bandes die Helden auf ganz eigene Art und Weise Abschied des unglaublichen Hulk …

Civil War II Sonderband Nr. 2: Krieg der Götter

Göttliche Helden

Marvels antiker Held und Halbgott Hercules steht einer gewaltigen Bedrohung gegenüber! Brandgefährliche Götter der Neuzeit wollen ihn vernichten. Der ehemalige Avenger hat schon bessere Tage gesehen und weiß, dass er diese mächtigen Gegner nicht alleine besiegen kann. Also versammelt er eine Schar mythologischer Helden, die ihm in der entscheidenden Schlacht beistehen sollen! Doch der göttliche Konflikt im Schatten des zweiten Heldenkriegs ruft auch Captain America, Spider-Man, Captain Marvel und Medusa auf den Plan, die sich Herc in den Weg stellen. An anderer Stelle müssen der neue Hulk Amadeus Cho und andere den Tod und letzten Willen des ersten unglaublichen Hulk verarbeiten …

Enthält als deutsche Erstveröffentlichung die komplette Miniserie Civil War II: Gods of War und den One-Shot The Fallen, inszeniert von Dan Abnett (Guardians of the Galaxy: Krieger des Alls), Greg Pak (Hulk), Mark Bagley (Spider-Man) und anderen.

Die Story um Hercules, die sich auf die ersten vier US-Hefte verteilt, ist richtig cool. Die Zeichnungen gefallen mir auf Anhieb sehr gut. Hier findet der Leser typisch amerikanischen Mainstream vor, jedoch glasklar und astrein gezeichnet.  Die Zeichnungen und die Farbgebung faszinieren, sie sind durchgehend kräftig in der Farbe und jedes Panel, selbst die actionreichsten, sind klar und deutlich strukturiert! Der Leser erkennt selbst im Getümmel des Kampfes, klar und deutlich, was vor sich geht auf den ersten Blick. Das hat man oftmals nicht im amerikanischen Mainstream, wenn es hektischer und wuseliger wird. Die genialen Zeichnungen sprechen für sich und sind definitiv neben der Story ein grandioser Pluspunkt.
Die Story ist einfach gestrickt, dennoch spannend, actiongeladen und vor allem rasant erzählt. Hercules sitzt frustriert in der Bar und unterhält sich mit Amadeus Cho, dem neuen Hulk. Es hat den Anschein, dass Hercules dem Alkohol verfallen ist, kann er dem Schnaps widerstehen? Der Leser erfährt ein wenig über Hercules seine depressive Verstimmung. Er wurde nie so wirklich von den Avengers und seinen Kollegen anerkannt. Plötzlich bricht das erste Chaos los, auf den Straßen erscheint Urprising Storm. Es sind die Götter der Neuzeit, die aus Hercules einen Chaos Gott machen wollen. Urprising Storm besteht aus Cryptomnesia dem Anführer und Datengott, aus Catastrophobia dem Kriegsgott und Horrorscope der toxischen Frau, die mit Selbstliebe und Narzismus umgehen kann.
Hercules scheint machtlos gegen diese Art von Bedrohung zu sein, so ruft er die alten Helden von damals wieder zusammen, die Gods of War.

Hercules und Amadeus Cho in der Bar.

Hercules und Amadeus Cho in der Bar.

Interessanterweise können nur sie Urprising Storm sehen, wahrnehmen und bekämpfen. Die Avengers können Urprising Storm leider nicht erkennen. Sie sind auch zu stark mit ihrem eigentlichen Heldenkrieg rund um die Visionen des Sehers Ulysses beschäftigt. Deswegen machen die Avengers sich auch eher nur Sorgen um das Auftauchen von Hercules und seinen Freunden. Sie können die Gefahr, die wirklich dahinter steht, nicht auf den ersten Blick erfassen. So geht es in dieser Story darum, welche auf die ersten vier US-Hefte verteilt ist, Urprising Storm zu vernichten. Ob das Hercules und seine Freunde wirklich alleine schaffen können? Vielleicht erhalten sie ja doch ein wenig Unterstützung der Avengers und deren Kollegen?!
Diese Story rockt den Band gewaltig. Leicht nachvollziehbare Story, nicht zu verzwickt und durcheinander erzählt. Der Leser kann von Anfang an auch ohne viele Vorkenntnisse des Civil War II Events sehr gut nachvollziehen, worum es geht und was es zu bewältigen gilt. Die genialen Zeichnungen sind wie beschrieben ein absolut weiterer Pluspunkt!

Urprising Storm ist im Anmarsch ...

Urprising Storm ist im Anmarsch …

Die zweite Story in diesem Band dreht sich um die Beerdigung des unglaublichen Hulk und der damit verbundenen Trauer von Freunden, Familie und Angehörigen. Hier fällt umgehend auf, dass die Zeichnungen und Farben nicht mehr so glasklar und lupenrein daherkommen. Eher etwas schroffer und mit weniger kräftigen Farben wird eine kurze emotionale Geschichte erzählt, welche die Trauer der einzelnen Protagonisten auf authentische Art und Weise einfängt. In dieser Story stehen die Charaktere im Vordergrund und der Umgang mit der Trauer um den unglaublichen Hulk. Action und Kämpfe finden sich in dieser Story nicht. Bei der Beerdigung gibt es aber dennoch einige Probleme, da viele Menschen aufgewühlt sind und den unglaublichen Hulk nicht als den beliebtesten Helden wahrgenommen haben.
Ich persönlich kannte bisher nicht die familiären Zusammenhänge rund um den unglaublichen Hulk. Der Leser erfährt auf einfache Art und Weise, wer Freunde und Familie des unglaublichen Hulk sind.

Auf in die Schlacht ...

Auf in die Schlacht …

Bruce Banners große und oft schwierige Liebe Betty Ross, ihr Vater Thunderbolt Ross, der den großen Grünen jahrelang jagte und selbst zum Roten Hulk wurde, Hulks Alien-Gefährten, die mit ihm damals auf die Erde kamen und der Silver Surfer sowie Dr. Strange sind auch mit dabei. Mit Silver Surfer und Dr. Strange kämpfte der unglaubliche Hulk damals bei den Defenders. Interessant ist, wie der neue Hulk Amadeus Cho mit der Trauer umgeht, denn nicht alle Wissen die Küchenuhr mit der Bruce Banner einst seine Wut zu kontrollieren versuchte, in Ehren zu halten …

Wie immer finden sich am Anfang des Bandes einleitende Worte zu den Geschichten und am Ende des Bandes die dazugehörigen Hintergrundinformationen, welche den Leser an die Hand nehmen für ein besseres Verständnis im gesamten Marvel Universum.
Von mir ein klarer Pflichtkauf, auch wenn man nicht unbedingt die aktuellen Civil War II Hefte ließt.

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Diesen Band bei Amazon erwerben.

Meine Comiclieferung für Oktober/November 2016

Eigentlich habe ich die Lieferung schon letzte Woche erhalten, und wer mir auf Facebook, Twitter und Instagram folgt, konnte die Bilder auch schon letzte Woche sehen, aber hier habe ich mal wieder getrödelt. Und so gibt es wieder mit ein paar Tagen Verspätung, meine aktuelle Comiclieferung aus dem Comicshop meines Vertrauens, dem Comic Attack in Erfurt und ein paar zusätzliche Sachen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Dabei ist die aktuelle Lieferung von Plem Plem Productions, dazu ein ganz besonderes Bild, welches ich mir von Herrmann Comix-Künstler Maxim Christof Seehagen als Sketch gewünscht habe, und dann von Dennis „bouncieD.“ Lehmann kolorieren lassen habe und ein Band, den ich am Kiosk geholt habe. Die zwölfte Ausgabe der Lustiges Taschenbuch Ultimate Phantomis-Reihe …

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Silver Surfer Nr. 1: Ein Brett für Zwei (Gewinnspielauslosung)

Es hat ein bisschen länger gedauert, aber jetzt steht endlich ein Gewinner fest und der darf sich in den nächsten Tagen über den ersten Silver Surfer-Band (das Review dazu gibt es hier) freuen und ihn sein Eigen nennen. Aber warum hat es diesmal so lange gedauert? Nun, zum einen bin ich derzeit ein wenig im Stress, aber das alleine ist nicht der Grund. Denn die erste Gewinnerin hat sich leider nicht gemeldet und so wurde der Band ein zweites Mal unter allen Teilnehmern ausgelost. Der Gewinner hat sich zwar gemeldet, aber da gab es dann ein kleines Anschriftenproblem, welches aber inzwischen geklärt ist. Und so kann ich nun ruhigen Gewissens den Gewinner verkünden und ihm versichern, dass der Band am Montag auf Reise zu ihm geht. Weiterlesen

Silver Surfer Nr. 1: Ein Brett für Zwei [Panini, Februar 2015] (plus Gewinnspiel)

Es gibt Helden, die wohl ewig im Schatten der großen und bekannten Figuren stehen werden. Selbst dann, wenn sie außergewöhnlich und anders sind, als der gesamte Durchschnitt. Auch dann noch, wenn sie bereits des Öfteren eigene Comicserien hatten, in Kinofilmen als Hauptfigur auftraten oder eigene TV-Serien für sich beanspruchen konnten. Und trotzdem bleibt ihnen der große Erfolg eines Spider-Man, Batman oder Superman verwehrt. Eine dieser Figuren ist der Silver Surfer und dank Dan Slott (Spider-Man) und Michael Allred (Madman) hat er eine neue Chance bekommen …

Silver Surfer Nr. 1: Ein Brett für Zwei

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Merry Christmas Review 2014 (Spider-Man Weihnachtsspecial Nr. 1)

Wie auch schon letztes Jahr, will ich euch auch dieses Jahr mit einem Merry Christmas Review beglücken. Dafür habe ich wieder einmal in meiner Comicsammlung gewühlt und das Spider-Man Weihnachtsspecial aus dem Jahr 1999 ausgegraben. Davon gab es zwar nur diese eine Ausgabe, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Mal schauen, wie die Geschichten in den 15 gealtert sind. Gut, oder schlecht und kann ich mich überhaupt noch daran erinnern? Mal sehen …

Spider-Man Weihnachtsspecial Nr. 1
[Panini, Dezember 1999]

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Spider-Man & The Avengers (14) (Spider-Man Magazin Nr. 70-72 & Avengers Nr. 28)

Das Ende ist nah. Aber wie heißt es so schön. Wenn etwas endet, gibt es auch immer die Möglichkeit für einen Neuanfang. Ob und wie gut dieser sein wird, oder bereits ist könnt und konntet ihr bereits auf diesem Blog nachlesen, oder werdet es können. Aber bis dahin …

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin Nr. 70 [Panini, Mai 2013]

Eigentlich sollte Spidey nur den Transport vom Absorbing Man überwachen, da dieser in ein Forschungsinstitut überstellt werden sollte. Und plötzlich ist er frei und macht einen Riesenärger. Nun sollte Spider-Man nur noch den Bösewicht einfangen, aber das hört sich einfacher an, als es wirklich ist. Wie schlägt man einen Gegner, der die Eigenschaften von allem absorbiert, was er berührt …?

Und auch diesmal durfte Paul Tobin als Autor antreten und Spider-Man in ein kurzweiliges Abenteuer schicken. Allerdings geht es diesmal massiv nach hinten los. Der Kampf mit Crusher Creel sieht ja noch einigermaßen gut aus, was aber vor allem an den Zeichnungen von Rob DiSalvo liegt, aber das Finale ist selbst für diese Art von Geschichten zu naiv. Hier gibt es definitiv kaum etwas Positives zu entdecken, außer dem Artwork. Da hätten es aber schlussendlich auch ein paar Pin-Ups aneinandergereiht getan.

FAZIT:

Die letzte Geschichte aus dem US-Marvel Adventures Universum und sie ist so ein Reinfall. Das ist echt enttäuschend. Währen nicht die Zeichnungen, hätte man sich die Seiten sparen können. Doch ab dem nächsten Heft sollen dann die Abenteuer des ultimativen Spider-Man für den Comic-Teil herhalten.

Spider-Man Magazin Nr. 71 [Panini, Juni 2013]

Peter Parker, alias der ultimative Spider-Man wird zu einem Einsatz gerufen, um Nick Fury zu beschützen. Doch hierfür muss er wieder einmal den Englischunterricht sausen lassen. Damit das nicht auffällt, hat Direktor Coulson einen Mandroid 13 angefordert, der den echten Peter Parker ersetzen soll. Doch es bleibt die Frage, was gefährlicher ist. Ein Roboter-Parker in der Midtown High oder ein abgelenkter Spider-Man der Fury beschützen soll …?

Wer sich jetzt wundert und feststellt, dass er diese Geschichte schon irgendwie kennt, den kann ich beruhigen. Ja, Panini hat diese Story bereits veröffentlicht. Zum einen als Gratis Heft bei Müller (das Review gibts hier) und inzwischen auch als Paperback. Das bedeutet, dass es der Stuttgarter Verlag doch tatsächlich geschafft hat, ein und dieselbe Geschichte, binnen kürzester zeit in drei Publikationen zu verwursten. Nicht etwa, dass die Geschichte schlecht ist, aber einen faden Beigeschmack hat das Ganze trotzdem. Und dass ich mich über die Story und das Artwork nicht näher auslasse, liegt daran, dass ich dies bereits getan habe, und ihr nur den Link weiter vorne anklicken müsst, um zu erfahren, wie die beiden Komponenten sind.

FAZIT:

Der ultimative Spider-Man macht auch in Comicform Spaß. Allerdings wäre mir, trotz der Qualität der vergangenen Hefte, eine weitere Veröffentlichung der Adventures-Comics lieber, anstatt die aus dem Kids Comic-Trade zum Ultimativen Spider-Man, hier noch einmal zu verbraten.

Spider-Man Magazin Nr. 72 [Panini, Juli 2013]

Eigentlich wollte Peter nur zu Onkel Bens Lieblingsbäckerei, um dort zu seinem Geburtstag seine Lieblingstorte zu bestellen. Doch ausgerechnet jetzt muss ihm der Schocker über den Weg laufen. Und dabei wollten er und seine Tante nur den Geburtstag seines verstorbenen Onkels würdig begehen. Aber von so einer Kleinigkeit lässt sich Spider-Man doch nicht aufhalten? Oder doch?

Mit diesem Heft wäre die Veröffentlichung des kompletten ersten Marvel Universe Ultimate Spider-Man-Heftes abgeschlossen. Das ist natürlich sehr günstig, da so zwei US-Stories aus einem US-Heft auf zwei deutsche Ausgaben verteilt werden können. Die Geschichte selbst ist in Ordnung und passen zur TV-Serie gehalten. Wer also motiviert durch die Serie hier einsteigt, findet sich sofort zurecht. Das Artwork von Nuno Plati ist anfangs gewöhnungsbedürftig, passt aber schlussendlich sehr gut zur Story.

FAZIT:

Mit dieser 72. Ausgabe beendet Panini die Veröffentlichung des Spider-Man Magazins. Aber keine Angst. Bereits ab nächsten Monat geht es als Der ultimative Spider-Man Magazin mit einer neuen Nummer 1 weiter. Offenbar macht sich dies marketingtechnisch besser, als das bisherige Spider-Man Magazin. So kann man immerhin auf der Zeichentrickserienwelle mitschwimmen. Mal sehen, ob die Veränderungen nur den Titel und das Cover betreffen, oder ob sich auch etwas unter der „Haube“ getan hat.

Avengers Nr. 28 [Panini, Juli 2013]

Die New Avengers sehen sich noch immer einer großen Gefahr gegenüber und Doctor Strange wird sogar des Mordes an Victoria Hand bezichtigt. Doch der wahre Übeltäter ist Daniel Drumm, der Bruder von Jericho Drumm, der als letzter Meister der Magie sein Leben geopfert hatte. Doch Daniel sieht die Schuld am Tod seines Bruders bei den neuen Rächern, insbesondere bei Strange. Doch dieser hat in den letzten Jahren nicht geschlafen, und einige Tricks dazugelernt. So entbrennt ein gefährlicher Kampf, bei dem Drumm jeden Teamkameraden von Strange übernehmen kann, wodurch dieser gezwungen ist, gegen seine Freunde zu kämpfen …
Aber auch Captain America, Iron Man und Henry Pym haben es im Mikroverse nicht einfacher. Doch als sie dort eintreffen und ihre Freundin Janet van Dyne alias Wasp antreffen, scheint sich der Weg gelohnt zu haben. Aber als sie auf den Tyrannen dieser Dimension treffen, wird es ungemütlich. Lord Gouzar, so nennt sich dieser Tyrann, will die Eindringlinge gefangen sehen und ihre Geheimnisse verkaufen. Allen voran die Rüstung von Iron Man. Dumm nur, dass er sich mit den Avengers angelegt hat …

Bendis verabschiedet sich von seinen Rächern mit einem Knall. Nicht nur, dass er Doctor Strange einen lange verlorenen Titel und Status Quo wieder verleiht, auch Luke und Jessica gehen neue und dennoch altbekannte Wege. Fast scheint es, als wolle Bendis alles so zurücklassen, wie er es vorgefunden hat. Fast zumindest. Denn Squirrel Girl darf weiterhin als Babysitter bei Luke und Jessica tätig sein, und das alleine verspricht schon einiges an Potenzial. Das Artwork dieser letzten beiden US-Ausgaben kann vielfältiger nicht sein. Abgesehen davon, dass für den finalen Kampf neben Michael Avon Oeming und Mike Deodato Jr. Schon zwei Größen tätig sind, durften auch Chuck BB, Farel Dalrymple, Ming Doyle, Lucy Knisley, Becky Cloonan und Yves Bigerel ein paar Seiten umsetzen.
Während bei den New Avengers die Handlung noch sehr faszinierend war, geht bei den Avengers schon eher die Puste aus. Bereits ab der Mitte des ersten US-Heftes fragt man sich, wie lange Bendis die Handlung noch ziehen will. Wenn man einmal von dem Machtkampf zwischen Commander Maria Hill und Special Secret Agent Daisy Johnson absieht, gibt es außer der Rückkehr von Wasp nichts wirklich Beeindruckendes. Dafür können die Zeichnungen überzeugen. Und auch hier wurden für den großen Kampf zwischen den Avengers und Lord Gouzar mehrere Künstler an den Zeichentisch gebeten. Neben Terry Dodson, Brandon Peterson und Mike Mayhew die für das hauptsächliche Artwork verantwortlich sind, zeigten Mike Deodato Jr., Walter Simonson, Leinil Yu, Oliver Coipel und Jim Cheung ihre Version des Kampfes.

FAZIT:

Leider enttäuscht die zweite Hälfte des Heftes mit den Avengers ein wenig. Dennoch bleibt es ein würdiger Abschluss. Vor allem visuell gibt es nichts an dem Heft auszusetzen. So bunt und abwechslungsreich wie die Avengers und die New Avengers in den letzten Jahren waren, so vielfältig ist auch dieses Heft. Zusammen mit einem umfangreichen Interview rundet auch Panini diese Finalausgabe gelungen ab.

Spider-Man & The Avengers (13) (Spider-Man Magazin Nr. 67-69 & Avengers Nr. 27)

In der heutigen und morgigen Ausgabe gibt es die finalen Ausgaben der Spider-Man Magazin-Reihe, sowie der Avengers-Heftausgaben vor Marvel NOW! So langsam müsste ich damit alles Material vor dem Neustart bei Marvel durchhaben. Die Geschichten welche außerhalb der 616er-Kontinuität spielen oder von Marvel NOW! nicht betroffen sind einmal außen vorgelassen.

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin Nr. 67 [Panini, Februar 2013]

Mitten in New York tobt ein wilder Kampf. M.O.D.OK. hat es auf einen Transporter von Stark Security abgesehen. Doch Spider-Man will das nicht zulassen und deshalb begleitet er den Transport. Aber dies hält M.O.D.O.K. Und auch A.I.M. nicht auf, bis auch noch ein zweiter Spider-Man auftaucht und mitmischt …

Eine dünne Geschichte von Paul Tobin gepaart mit annehmbaren Zeichnungen von Matteo Lolli. Beides nicht wirklich schlecht, aber so richtig überzeugen kann es auch nicht. Einzig der Humor rettet die Ausgabe ein wenig. Am negativsten fällt jedoch auf, dass Panini weder den Autor, noch den Zeichner oder andere Angaben zur Geschichte gemacht hat, wie es sonst üblich war. Auch wenn die Leistung nicht überragend ist, wäre es doch schön zu wissen, wer dafür verantwortlich ist. Und das, ohne danach erst im Internet suchen zu müssen.

FAZIT:

Mehr als Kurzweil ist es diesmal nicht, und auch die ist sehr kurz. Da gab es schon besser Ausgaben mit weit mehr Qualität. Aber die enthaltenen 20 Wandsticker sind für Kinder das Größte. Auf so ziemlich alles kann man die draufpappen. Auch wenn sie nicht lange halten. Aber Spaß machts wenigstens.

Spider-Man Magazin Nr. 68 [Panini, März 2013]

Der Puppet Master hat sich einen neuen Plan ausgedacht. Statt einzelner Menschen manipuliert er einfach einen ganzen Schwarm Tauben. Die können auch sehr gut Geld stehlen und sind nicht so einfach festzunehmen wie ein Mensch. Dennoch kommt ihm Spider-Man auf die Schliche und versucht seinen Plan zu vereiteln. Leider ist das aber nicht so einfach, wie es klingt …

Eines gleich vorweg. Diesmal hat es Panini geschafft die Künstler, welche für die Geschichte verantwortlich sind, mit ins Heft zu packen. Doch auch hier zeigt Paul Tobin, dass er gut darin ist, seichte Geschichten zu verfassen. Oder einfach nur nicht tief genug zu gehen, wenn er unter Zeitdruck zu stehen scheint. Ebenfalls verwunderlich ist, das erneut Spideys Freundin Chat auftaucht, die mithilfe ihrer Mutantenkraft mit Tieren reden kann. Das Artwork von Rob DiSalvo sieht dafür wieder sehr frisch, dynamisch und witzig aus. Da sitzen nicht nur die Gags von Spider-Man sondern auch die Mimik als Reaktion bei den Gegnern.

FAZIT:

Trotz allem Für und Wider bleibt das Heft nur durchschnittlich und das Abenteuer nicht mehr als kurzweilig. Da hatte Panini schon bessere Geschichten in der Auswahl. Gerade in der Zeit, als die Storys noch direkt aus Großbritannien stammten.

Spider-Man Magazin Nr. 69 [Panini, April 2013]

Spider-Man bekommt vom Blonde Phantom den Auftrag, für einen kleinen Nebenverdienst, den Schurken Leap Frog dingfest zu machen. Dieser ist seit einigen Tagen unterwegs und raubt halb New York aus. Also macht sich Spidey auf den Weg und findet den Übeltäter auch sehr schnell. Doch sein Glück hat ein schnelles Ende, als Black Cat seinen Weg kreuzt und ihm seine „Beute“ abnimmt …

Wie auch schon in den vorangegangenen Ausgaben hat sich Paul Tobin nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Die Geschichte an sich, ist wieder sehr dünn und einzig der Humor rettet die Story. Aber noch etwas hat immense Auswirkungen auf den doch noch positiven Gesamteindruck. Und das wäre Todd Naucks Artwork. Seine Zeichnungen, die diesmal so wirken, als hätte man sich den Tuscher gespart, sehen einfach nur sehr gut aus. Okay, ich muss aber auch zugeben, dass ich ein großer Fan von Todd bin und sein Zeichenstil auch getuscht sehr gut aussieht. Dennoch wirkt es so noch dynamischer.

FAZIT:

Insgesamt bleibt auch dieses Heft genaugenommen nur Durchschnitt. Allerdings wirken sich die Zeichnungen und der Humor sehr positiv auf das Gesamtbild aus. Dadurch hatte ich persönlich sehr viel Spaß am Heft. Allerdings fällt das auch nicht schwer, wenn sich Spidey mit der Black Cat kabbelt und quer über die New Yorker Häuserdächer jagt.

Avengers Nr. 27 [Panini, Juni 2013]

Die Auswirkungen des Kampfes zwischen den Avengers und den X-Men sind noch massiv spürbar und das Vertrauen in die Helden ist zwiespältig. Als dann auch noch zum Einen Wonder Man auftaucht um sich für sein Verhalten in der Vergangenheit zu entschuldigen versucht und zum Anderen ein Notruf aus dem Mikroverse die Rächer aufschreckt ist Eile geboten. Wonder Man ist hierbei noch das kleinere Problem, denn der Notruf kann nur von einer Person stammen und so machen sich Hank Pym, Iron Man und Captain America auf, um ihre alte Teamkameradin zu retten …
Aber auch bei den neuen Rächern gibt es aufregende Änderungen. Nicht nur, dass Luke Cage mit seiner Frau und dem Baby das Team verlassen will, zur Überraschung aller, werden die New Avengers auch noch angegriffen. Und dann auch noch von jemandem, der Besitz über die Körper eines jeden Teammitgliedes übernehmen kann und somit fast unauffindbar wird. Doch Doctor Strange ist ihm auf der Spur. Leider muss eine Dame im Laufe der Ermittlungen ihr Leben lassen …

In den letzten Ausgaben der beiden Avengersserien, die Brian Michael Bendis nun schon seit vielen Jahren als Autor betreut, trumpft er noch einmal so richtig auf. Er holt eine Figur zurück, die seit Jahren als tot galt, und er schickt dem Team um Luke Cage eine nicht zu unterschätzende mystische Bedrohung auf den Hals. Noch immer schafft es Bendis, in beiden Serien eine ganz klare Linie zu fahren. Während es bei den Avengers hauptsächlich technisch, kühl und routiniert zugeht, sind die New Avengers mystisch, chaotisch und unangepasst. Und ganz ehrlich. Beide Konzepte passen hervorragend und faszinieren noch immer.
Auch zeichnerisch gibt es kaum etwas auszusetzen. Für die Rächer sind Brandon Peterson und Mike Mayhew am Zeichenbrett vertreten, auch wenn Mayhew in der hier vorliegenden deutschen Fassung als Zeichner einfach verschwiegen wird. Stattdessen wird ihm nur der Part des Tuschers anerkannt und das, obwohl die Trennung der beiden Zeichenstile durch den jeweiligen Aufgabenpart (Erde und Mikroverse), sehr gut zur jeweiligen Stimmung passt. Dadurch ist wesentlich mehr Atmosphäre spürbar, als wenn es nur ein Zeichner umgesetzt hätte. Bei den neuen Rächern dürfen dagegen Michael Gaydos und Carlos Pacheco ihre künstlerischen Muskeln spielen lassen. Während Gaydos‘ Stil eher düster und mystisch, fragend daherkommt, wirkt Pachecos Artwork schon klärender und offener. Dennoch passen beide, so gegensätzlich sie auch sind, ideal zum Storyverlauf.

FAZIT:

Ein Finale muss schon etwas Besonderes sein. Und das hat sich auch Bendis gedacht, als er die Abenteuer für die jeweils 4 Finalausgaben „seiner“ beiden Rächerserien verfasste. Bis jetzt machen diese auch noch sehr viel Spaß, auch wenn es im Grunde „nur“ eine erneute Heldenrückkehr und eine gefährliche Bedrohung sind. Dazu das tolle Artwork Vierer so guter Künstler, und das Ende kann langsam, aber sicher, und vor allem würdig, kommen.

Marvel Monster Edition #39: Fear Itself [Panini, Februar 2012]

Heute wird es monströs, mit der Monster Edition zum Event Fear Itself. Aber wie schlägt sich diese Sammlung an Tie-Ins im Vergleich zu den bisherigen Ausgaben?

Marvel Monster Edition #39: Fear Itself

Seitdem Attuma auch in den Besitz eines der Hämmer kam und so zu den Würdigen erwählt wurde, sieht es für Namor und sein Volk noch schlechter aus, als es vorher schon der Fall war. Doch auch als Namor gegen Attuma unterliegt und flüchten muss, ist er nicht alleine. Denn ein guter alter Freund schart ein schlagkräftiges Team um ihn, um sein Volk wieder zu befreien …
Ein Team der ganz anderen Art findet sich um Howard the Duck zusammen. Als „Die fürcherlichen Vier“ wollen sie Man Thing stoppen, die Stadt ins Chaos zu stürzen. Doch so einfach wie das klingt ist die Aufgabe leider nicht, und dass müssen die fürchterlichen Vier schmerzhaft lernen …
Auch Dracula ergreift die Angst und er beginnt, aus der Vergangenheit zu erzählen. Er erzählt, wie sich schon damals im antiken Japan, Angst als sehr nützliches Element zu Erhaltung von Respekt und Hörigkeit geeignet hat. Doch als blutsaugender Vampir ist das nicht ganz so schwer …
Cardiac hingegen muss gegen eine ganz andere Art der Angst kämpfen, als er einen Jungen retten soll, dessen Vater für den Tod von Cardiacs Bruder verantwortlich ist. So zumindest sieht er es, als er eine Entscheidung treffen muss. Den Vater mit dem Tod seines Sohnes zu bestrafen, oder das Kind nicht für die Sünden seines Vaters büßen zu lassen …
Den letzten Teil des Bandes füllen die Helden für Geld, die sich zwar anfangs auch mit einem Würdigen herumschlagen müssen, mit Ben Grimm um genau zu sein, aber danach ein noch viel größeres Problem mit einem von Bens Opfern bekommen. Dieser war eigentlich Chemiker für die Unterwelt und landete, nachdem Ben die Yancy-Street in Schutt und Asche gelegt hat, in seiner eigenen Suppe, mit für ihn schwerwiegenden Veränderungen …

Die Angst kann schlimme Monster hervorrufen.

Wie heisst es immer so schön? Wenn man nichts gutes sagen kann, dann soll man besser garnichts sagen. Aber wenn ich jetzt nichts zu dieser Ausgabe mitteile, weshalb sollte ich sie dann reviewen? Eine schwere Aufgabe.
Insgesamt ist dieser Band ziemlich belanglos und unnütz. Keine wirklich überragenden Zeichnungen, nur mäßig spannende bis extrem verdrehte und langweilige Geschichten und keinerlei interessante Einblicke oder andere Sichtweisen, die zu Fear Itself beitragen würden. Einzig zwei Geschichten ragen ein wenig aus dem Gesamtbrei heraus.
Das wäre zum einen die Geschichte aus dem alten Japan in der Dracula ein wenig aus dem Nähkästchen plaudert, und zum anderen jene in der Cardiac mit seiner Entscheidung hadert und so mit seinem Gewissen kämpft. Während Cardiac sehr stark die emotionale Schiene bedient und einen direkt ins Herz trifft, aber auch ein gewisses Verständnis hervorruft, weiß ich persönlich bei der Dracula-Story überhaupt nicht, weshalb diese hier in dem Monsterband seine Verwendung findet. Von dem Einsatz der Angst als generelles Druckmittel einmal abgesehen, scheint sich keine direkte Verbindung zu Fear Itself zu finden. Um so erstaunlicher ist es daher, dass diese Geschichte, zumindest bei mir, so guten Anklang findet und auf voller Linie überzeugen kann.

Die zwei besseren Geschichten in diesem Band.

Sowohl zu der Miniserie „The Deep“, die sich um Namor und seinen Widerstand dreht, als auch die „Fearsome Four“ um Howard the Duck, sind genau wie die „Heroes for Hire“ nur mittelmäßige Mitläufer, die den Comicfans das Geld aus der Tasche ziehen sollen. Anders kann ich mir diese offensichtliche Lieblosigkeit der Geschichten und Zeichnungen nicht erklären. Eigentlich bin ich ja ein großer Freund des verrückten Erpels Howard, seit er in den achtziger Jahren einen Gastauftritt in einem Spinne Taschenbuch im Rahmen einer Marvel Team Up Story hatte. Howard war und ist, wie Donald Duck nur das Er raucht, säuft und mit Frauen rummacht ohne jegliche Art von Skrupel und dabei trotzdem noch ein zuverlässiger Freund sein kann. Aber in dieser Miniserie, in der dann auch noch die Ersatz-FantastischenVier aus den 80/90er Jahren, bestehend aus Hulk, Ghost Rider, Wolverine und Spider-Man regelrecht als Witzfiguren verheizt werden, ohne dabei wirklich komisch zu sein, treibt einem die Tränen in die Augen. Und das sind keine Freudentränen.

Die fürchterlichen Vier gegen die „Ersatz“-Fantastischen Vier.

FAZIT:

Wenn man einmal von den beiden besseren Geschichten absieht, war der Band ein wirklicher Reinfall. Das Banner Fear Itself dient hierbei wirklich nur zum Geldverdienen. Da wäre es billiger gewesen, sich besagte 2 Ausgaben im Original zu holen und beim Rest die Inhalte im Internet, bei den bekannten Portalen, im groben nachzulesen. Das hätte nicht nur Geld, sondern auch eine Menge Zeit und Nerven gespart. Nach diesem Band kann ich persönlich eigentlich nur hoffen, dass dies der Tiefpunkt von Fear Itself war, und sich die Autoren und Zeichner nicht noch bemühen das Niveau weiter zu senken, um die goldene Himbeere der Comicbranche zu erhalten.

Namor und seine Defenders.

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Marvel Kurz-Reviews (2): Spider-Man und die neuen Rächer 30 – 33 [Panini, Juni 2010 – November 2010]

Die zweiten Kurz-Reviews mit den letzten Ausgaben von „Spider-Man und die neuen Rächer“ vor dem großen Event „The Siege“…

Spider-Man und die neuen Rächer #30

Eine Woche ist es her seit Hoods Gang von den neuen Rächern geschlagen wurde, doch sie konnten das Gerät, dass ihnen die Kräfte nahm, mitnehmen. Leider hat es im Kampf etwas abbekommen und ist defekt. Dr. Jonas Harrow soll es reparieren. Während Spider-Man Jessica Jones Cage gegenüber über die enorme Wichtigkeit seiner Geheimidentität philosophiert, versucht Dr. Harrows Hoods Gang davon zu überzeugen mit ihm zusammen einen eigenen Deal mit Norman Osborn einzugehen und sich Hood abzuwenden, schließlich hat er das Gerät wieder in Gang gesetzt und damit einen Trumpf in der Hand. Parallel dazu sind nun auch andere Rächer zu Spider-Man und Jessica Jones Cage gestoßen und es wird beraten, wie man gegen Norman Osborn vorgehen sollte. Clint Barton (a.k.a. Ronin) schlägt vor ihn zu töten. Bevor die Diskussion zu Ende ist, werden die Rächer zur Hilfe gerufen doch es ist eine Falle …

FAZIT:

Eine super Ausgabe der neuen Rächer. Brian Michael Bendis bringt wieder alles unter einen Hut: Action & Soap. Immonen liefert die passenden Zeichnungen. Besonders die von Bendis eingefügten Soap Elemente machen seine Serien meist lesenswert und Kleinigkeiten (wie hier der nervöse, an der Decke langlaufende Spider-Man) sorgen für Lacher und Schmunzler. Die Spannung wird auf konstant hohem Niveau gehalten und die Geschichte endet mit einem Cliffhanger, der neugierig auf die nächste Ausgabe macht.

Spider-Man und die neuen Rächer #31

In der letzten Ausgabe hatte Dr. Jonas Harrow und die ehemaligen Mitglieder von Hoods Syndikat es mit dem von den neuen Rächern zurückgelassenen Kräfteabsorbierer geschafft nicht nur die neuen Rächer ausser Gefecht zu setzen, sondern auch Norman Osborns Dark Avengers in die Schranken zu weisen. Nach einer schnellen Einigung von Osborn und Harrow, erhalten zumindest die Dark Avengers ihre Kräfte zurück, und gerade als diese die Lage klären wollen, taucht Mockingbird mit einem alten Rächer-Quinjet auf um ihre Freunde und Kollegen zu befreien.
So scheint auch dieses Abenteuer für die neuen Rächer gerade nicht gut ausgegangen zu sein, als sich herausstellt, dass Luke Cage ein ernstes gesundheitliches Problem bekommt und ihm auch die Nachtschwester wegen seiner undurchdringlichen Haut nicht helfen kann. So bleibt den neuen Rächern nur die Chance ihren Freund an Osborn auszuliefern, um das Leben von Luke zu retten.

FAZIT:

Diese Ausgabe ist ziemlich flach und durchwachsen. Die einzigen zwei Highlights für mich waren zum einen ein ausrastender Spider-Man, der sich richtig genussvoll an Osborn rächt und die Flucht und das anschließende Gespräch mit Ms. Marvel von Jessica Jones. Immonens Zeichnungen sind wie fast gewohnt von guter Qualität und ausreichender Dynamik, dafür schwächelt die Story etwas, auch wenn man dennoch gerne wissen möchte, wie es mit Luke nun weitergeht.

Spider-Man und die neuen Rächer #32

Luke liegt nach seinem Anfall noch immer geschwächt in Osborns neuer fliegender HAMMER-Festung. Um ihn dort zu finden und zu befreien benötigen die neuen Rächer die Unterstützung einiger alter Freunde. Doctor Voodoo und Doctor Strange finden Luke, während die neuen Rächer in Camp Hammer in New Mexico eine Ablenkung starten, damit Misty Knight, Das Ding, Iron Fist, Hellcat, Valkyrie, Daredevil und Lukes Freundin Jessica Jones ihn befreien können. Doch Osborn rechnet mit so etwas, auch wenn er die Rettungsaktion nicht verhindern kann. Er hat Luke etwas eingepflanzt, doch die neuen Rächer wissen diese Kleinigkeit gegen Osborn zu nutzen …

FAZIT:

Bendis und Immonen liefern eine actionreiche und dramatische Ausgabe ab. Sehr schön, wie Osborn hier vorgeführt wird und noch besser ist wie die neuen Rächer endlich als ein Team, eine Einheit agieren und das, ohne vorher unnötig herumzustreiten. Die kleinen Zwischenspiele mit Hood sind auch ganz interessant, aber leider auch etwas vorhersehbar, aber vielleicht ändert sich das noch bis Siege.

Spider-Man und die neuen Rächer #33

Hawkeye ist noch immer im H.A.M.M.E.R.-Helicarrier gefangen und wird dort von Norman und seinen Dark Avengers gefoltert, nur um das Hauptquartier der neuen Rächer zu erfahren. Doch auch diese sind nicht untätig und planen derzeit die Befreiung von Clint Barton. Allen voran seine Ex-Frau Bobbie, alias Mockingbird, gefolgt von Ms. Marvel und Spider-Woman machen sich die Damen, die auch noch von Jessica Jones unterstützt werden, auf den Weg. Unterdessen wird Clint von Mentallo gefoltert um seinen Willen zu brechen …
Als kleiner Bonus gibt es noch eine Kurzgeschichte mit Captain America, Steve Rogers. Darin erfährt der Leser einiges interessantes aus der Zeit nach Caps Rückkehr aus dem Eis. Welche Untersuchungen und Nachweise er erbringen musste, um anerkannt zu werden, und was sich alles seit seinem Verschwinden verändert hat.

FAZIT:

Die Bilder des dritten New Avengers Annuals sind größtenteils wirklich nur als überragend zu bezeichnen. So schlicht, natürlich und dennoch sexy, sah Bobbie meines Wissens nach noch nie aus, wie sie Mike Mayhew auf der 5. und 6. Seite dieses Abenteuers darstellte. Auch die Hintegründe sind wirklich malerisch, und wenn Teile der Stadt gezeigt werden, könnte man es glatt für Fotografien halten. Doch es gibt auch ein wenig Kritik. Männer und Monster scheinen nicht gerade Mayhews Stärke zu sein. Clint hat behaartere Beine als ein Gorilla, Dark Spider-Man sieht aus wie ein Klops auf Stelzen, Norman sieht aus wie … naja, einfach nicht wie Norman Osborn mit diesem Babyface und Spider-Mans Proportionen auf den Seiten 30/31 sind ein Hohn für jegliche Anatomie. Und das Schlimmste ist Steve Rogers Bild am Schluss. Irgendwie erinnert mich das Gesicht an Mr. Incredible aus Disneys „Die Unglaublichen“.
Die zweite Story aus den Avengers Classics ist zwar auch keine Schönheit, weiß aber Captain America wesentlich besser darzustellen, bzw. dessen Charakter besser im Bild festzuhalten. Zwar ist das Ganze wesentlich Cartoonlastiger und weit weniger realistisch angesiedelt, aber gerade diese minimalistische und die harten Kanten machen den Captain hier besonders sympathisch. Dafür ist leider die Story keine Offenbarung, wenngleich es sehr schön ist, weitere Details aus Caps Leben nach seiner Rückkehr zu erfahren.