Spider-Man & The Avengers (14) (Spider-Man Magazin Nr. 70-72 & Avengers Nr. 28)

Das Ende ist nah. Aber wie heißt es so schön. Wenn etwas endet, gibt es auch immer die Möglichkeit für einen Neuanfang. Ob und wie gut dieser sein wird, oder bereits ist könnt und konntet ihr bereits auf diesem Blog nachlesen, oder werdet es können. Aber bis dahin …

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin Nr. 70 [Panini, Mai 2013]

Eigentlich sollte Spidey nur den Transport vom Absorbing Man überwachen, da dieser in ein Forschungsinstitut überstellt werden sollte. Und plötzlich ist er frei und macht einen Riesenärger. Nun sollte Spider-Man nur noch den Bösewicht einfangen, aber das hört sich einfacher an, als es wirklich ist. Wie schlägt man einen Gegner, der die Eigenschaften von allem absorbiert, was er berührt …?

Und auch diesmal durfte Paul Tobin als Autor antreten und Spider-Man in ein kurzweiliges Abenteuer schicken. Allerdings geht es diesmal massiv nach hinten los. Der Kampf mit Crusher Creel sieht ja noch einigermaßen gut aus, was aber vor allem an den Zeichnungen von Rob DiSalvo liegt, aber das Finale ist selbst für diese Art von Geschichten zu naiv. Hier gibt es definitiv kaum etwas Positives zu entdecken, außer dem Artwork. Da hätten es aber schlussendlich auch ein paar Pin-Ups aneinandergereiht getan.

FAZIT:

Die letzte Geschichte aus dem US-Marvel Adventures Universum und sie ist so ein Reinfall. Das ist echt enttäuschend. Währen nicht die Zeichnungen, hätte man sich die Seiten sparen können. Doch ab dem nächsten Heft sollen dann die Abenteuer des ultimativen Spider-Man für den Comic-Teil herhalten.

Spider-Man Magazin Nr. 71 [Panini, Juni 2013]

Peter Parker, alias der ultimative Spider-Man wird zu einem Einsatz gerufen, um Nick Fury zu beschützen. Doch hierfür muss er wieder einmal den Englischunterricht sausen lassen. Damit das nicht auffällt, hat Direktor Coulson einen Mandroid 13 angefordert, der den echten Peter Parker ersetzen soll. Doch es bleibt die Frage, was gefährlicher ist. Ein Roboter-Parker in der Midtown High oder ein abgelenkter Spider-Man der Fury beschützen soll …?

Wer sich jetzt wundert und feststellt, dass er diese Geschichte schon irgendwie kennt, den kann ich beruhigen. Ja, Panini hat diese Story bereits veröffentlicht. Zum einen als Gratis Heft bei Müller (das Review gibts hier) und inzwischen auch als Paperback. Das bedeutet, dass es der Stuttgarter Verlag doch tatsächlich geschafft hat, ein und dieselbe Geschichte, binnen kürzester zeit in drei Publikationen zu verwursten. Nicht etwa, dass die Geschichte schlecht ist, aber einen faden Beigeschmack hat das Ganze trotzdem. Und dass ich mich über die Story und das Artwork nicht näher auslasse, liegt daran, dass ich dies bereits getan habe, und ihr nur den Link weiter vorne anklicken müsst, um zu erfahren, wie die beiden Komponenten sind.

FAZIT:

Der ultimative Spider-Man macht auch in Comicform Spaß. Allerdings wäre mir, trotz der Qualität der vergangenen Hefte, eine weitere Veröffentlichung der Adventures-Comics lieber, anstatt die aus dem Kids Comic-Trade zum Ultimativen Spider-Man, hier noch einmal zu verbraten.

Spider-Man Magazin Nr. 72 [Panini, Juli 2013]

Eigentlich wollte Peter nur zu Onkel Bens Lieblingsbäckerei, um dort zu seinem Geburtstag seine Lieblingstorte zu bestellen. Doch ausgerechnet jetzt muss ihm der Schocker über den Weg laufen. Und dabei wollten er und seine Tante nur den Geburtstag seines verstorbenen Onkels würdig begehen. Aber von so einer Kleinigkeit lässt sich Spider-Man doch nicht aufhalten? Oder doch?

Mit diesem Heft wäre die Veröffentlichung des kompletten ersten Marvel Universe Ultimate Spider-Man-Heftes abgeschlossen. Das ist natürlich sehr günstig, da so zwei US-Stories aus einem US-Heft auf zwei deutsche Ausgaben verteilt werden können. Die Geschichte selbst ist in Ordnung und passen zur TV-Serie gehalten. Wer also motiviert durch die Serie hier einsteigt, findet sich sofort zurecht. Das Artwork von Nuno Plati ist anfangs gewöhnungsbedürftig, passt aber schlussendlich sehr gut zur Story.

FAZIT:

Mit dieser 72. Ausgabe beendet Panini die Veröffentlichung des Spider-Man Magazins. Aber keine Angst. Bereits ab nächsten Monat geht es als Der ultimative Spider-Man Magazin mit einer neuen Nummer 1 weiter. Offenbar macht sich dies marketingtechnisch besser, als das bisherige Spider-Man Magazin. So kann man immerhin auf der Zeichentrickserienwelle mitschwimmen. Mal sehen, ob die Veränderungen nur den Titel und das Cover betreffen, oder ob sich auch etwas unter der „Haube“ getan hat.

Avengers Nr. 28 [Panini, Juli 2013]

Die New Avengers sehen sich noch immer einer großen Gefahr gegenüber und Doctor Strange wird sogar des Mordes an Victoria Hand bezichtigt. Doch der wahre Übeltäter ist Daniel Drumm, der Bruder von Jericho Drumm, der als letzter Meister der Magie sein Leben geopfert hatte. Doch Daniel sieht die Schuld am Tod seines Bruders bei den neuen Rächern, insbesondere bei Strange. Doch dieser hat in den letzten Jahren nicht geschlafen, und einige Tricks dazugelernt. So entbrennt ein gefährlicher Kampf, bei dem Drumm jeden Teamkameraden von Strange übernehmen kann, wodurch dieser gezwungen ist, gegen seine Freunde zu kämpfen …
Aber auch Captain America, Iron Man und Henry Pym haben es im Mikroverse nicht einfacher. Doch als sie dort eintreffen und ihre Freundin Janet van Dyne alias Wasp antreffen, scheint sich der Weg gelohnt zu haben. Aber als sie auf den Tyrannen dieser Dimension treffen, wird es ungemütlich. Lord Gouzar, so nennt sich dieser Tyrann, will die Eindringlinge gefangen sehen und ihre Geheimnisse verkaufen. Allen voran die Rüstung von Iron Man. Dumm nur, dass er sich mit den Avengers angelegt hat …

Bendis verabschiedet sich von seinen Rächern mit einem Knall. Nicht nur, dass er Doctor Strange einen lange verlorenen Titel und Status Quo wieder verleiht, auch Luke und Jessica gehen neue und dennoch altbekannte Wege. Fast scheint es, als wolle Bendis alles so zurücklassen, wie er es vorgefunden hat. Fast zumindest. Denn Squirrel Girl darf weiterhin als Babysitter bei Luke und Jessica tätig sein, und das alleine verspricht schon einiges an Potenzial. Das Artwork dieser letzten beiden US-Ausgaben kann vielfältiger nicht sein. Abgesehen davon, dass für den finalen Kampf neben Michael Avon Oeming und Mike Deodato Jr. Schon zwei Größen tätig sind, durften auch Chuck BB, Farel Dalrymple, Ming Doyle, Lucy Knisley, Becky Cloonan und Yves Bigerel ein paar Seiten umsetzen.
Während bei den New Avengers die Handlung noch sehr faszinierend war, geht bei den Avengers schon eher die Puste aus. Bereits ab der Mitte des ersten US-Heftes fragt man sich, wie lange Bendis die Handlung noch ziehen will. Wenn man einmal von dem Machtkampf zwischen Commander Maria Hill und Special Secret Agent Daisy Johnson absieht, gibt es außer der Rückkehr von Wasp nichts wirklich Beeindruckendes. Dafür können die Zeichnungen überzeugen. Und auch hier wurden für den großen Kampf zwischen den Avengers und Lord Gouzar mehrere Künstler an den Zeichentisch gebeten. Neben Terry Dodson, Brandon Peterson und Mike Mayhew die für das hauptsächliche Artwork verantwortlich sind, zeigten Mike Deodato Jr., Walter Simonson, Leinil Yu, Oliver Coipel und Jim Cheung ihre Version des Kampfes.

FAZIT:

Leider enttäuscht die zweite Hälfte des Heftes mit den Avengers ein wenig. Dennoch bleibt es ein würdiger Abschluss. Vor allem visuell gibt es nichts an dem Heft auszusetzen. So bunt und abwechslungsreich wie die Avengers und die New Avengers in den letzten Jahren waren, so vielfältig ist auch dieses Heft. Zusammen mit einem umfangreichen Interview rundet auch Panini diese Finalausgabe gelungen ab.

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