Es ist Mittwoch und so gibt es auch heute wieder eine neue Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview…
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Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 11) [Nickelodeon]
Auch am Osterwochenende hat es sich Nickelodeon nicht nehmen lassen die neueste Folge der Teenage Mutant Ninja Turtles auszustrahlen. Und natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, diese heute zu reviewen …
Episode 11: Mouser-Attacke
(Mousers Attack! (FKA Mouserthon))
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 10) [Nickelodeon]
Nach der gestrigen Der ultimative Spider-Man Review zu den Folgen sieben und acht, folgt heute die Review zur zehnten Episode der Teenage Mutant Ninja Turtles, bevor morgen dann die elfte Folge ausgestrahlt wird …
Episode 10: Panik in der Kanalisation
(Panic in the Sewers (FKA Mojo Rising))
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 9) [Nickelodeon]
Heute geht es nach fast einem Viertel Jahr mit den Reviews zu der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles Serie weiter …
Episode 9: Die Herausforderung
(The Gauntlet (FKA Enter Shredder))
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 8) [Nickelodeon]
Wie schon in den letzten Wochen gibt es auch diese Woche wieder eine neue Episodenreview zur neuesten Folge der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles Serie. So viel Neues auf einem Haufen? Aber was bringt die Folge wirklich Neues? Diese Review wird es zeigen!
Mit den deutschen Sprechern der Schurkenriege endet diesmal die kleine Infotour zur neuen Serie. Was es dann ab nächster Woche gibt? Mal sehen. Vielleicht einen mehrteiligen Crashkurs zur Entstehung und Entwicklung der Pizza-Ninja-Kröten.
Beginnen möchte ich mit dem Oberfiesling schlechthin. Shredder! Dieser wird vom Allrounder Matti Klemm gesprochen der schon als B.A. Barracus im neuen „A-Team“-Kinofilm und in diversen Nebenrollen unter anderem bei „Supernatural“ und „Desperate Housewives“ überzeugen konnte. Der ebenfalls wieder in dieser Folge auftretende Chris Bradford, wird in der deutschen Fassung von Oliver Siebeck vertont. Siebeck dürfte vor allem als Vegeta aus „Dragonball Z“ bekannt sein, aber auch in „Prison Break“, „Two and a half Men“ und „Alias“ war er bereits zu hören. Sein Kontrahent Xever, der auch namensgebend für diese Episode war, hat Tobias Nath als Sprecher erhalten. Nath hatte diverse Nebenrollen, unter anderem in „Der Laden“ und „Alarm für Cobra 11“. Auch als Synchronsprecher konnte er bereits Erfahrungen sammeln. So war er schon als elfter Doctor in „Doctor Who“ zu hören und ist auch der Sprecher des gesamten Rahmenprogrammes von VIVA. Der oberböse Bösewicht Baxter Stockman, der irgendwie gar nicht so böse wirkt, hat Thomas-Nero Wolff als deutsche Stimme zugewiesen bekommen. Dieser ist vor allem als die Stimmen von Hugh Jackman, Jason Statham und Thomas Jane bekannt. Als Synchronsprecher hat er an unzähligen US-Serien mitarbeiten dürfen und im Animationsbereich war er die Stimme von Freezer in „Dragonball“ (Z und GT) sowie der Polizist Ninzaburo Shiratori in „Detektiv Conan“. Als Letzter ist Matthias Klages an der Reihe. Er spricht die Kraang. Er sprach bereits Walt Cummings in den Staffeln vier und fünf der Erfolgsserie „24“. Außerdem durfte er, wenn auch nur jeweils ein Mal, Wesley Snipes und Bill Murray vertonen.
Das war es dann auch schon mit den aktuellen Sprechrollen in der Originalfassung und der deutschen Synchronversion. Jetzt folgt die Review zur aktuellen Folge und für das nächste Mal lasse ich mir etwas einfallen. Oder Ihr schreibt Eure Vorschläge in die Kommentare.
Episode 8: Sag es nie
(Never Say Xever)
Irgendwie macht es nicht so richtig Spaß den ganzen Tag in der Kanalisation herumzulungern und Pizza zu essen. Manchmal muss man eben auch mal raus, und etwas erleben. Also entschließt sich April, die vier grünen Teenager-Ninjas schön auszuführen. Aber es kommt wie immer anders, denn Shredder will die Turtles gefangen haben. Und da Chris Bradford beim letzten Mal nicht wirklich erfolgreich war, darf diesmal Xever zeigen, was er kann. Das erste, was Xever anleiert, ist, dass seine Straßengangs permanent nach den Turtles Ausschau halten und Meldung machen, wenn diese irgendwo auftauchen. Und genau da setzt auch der kleine Ausflug mit April an. Von dem Moment an geht es im Leben von Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo so richtig rund …
Bei der letzten Episode habe ich noch bemängelt, dass der eigentliche Storybogen mit Shredder sich nicht weiterentwickelt. Dann kommt diese Episode und es scheint voranzugehen. Doch genau das ist der Haken. Es scheint eben nur so. Denn obwohl sich storytechnisch in der Folge einiges abspielt, kommt der Hintergrundhandlungsbogen nicht vorwärts. Die Turtles sind siegreich, die Bösen sind geschlagen, Shredder schimpft, und die Turtles haben einen neuen Freund. Nix Neues also, was die Geschichte voranbringt. Das ist schade, denn so dümpelt die Serie nur vor sich hin. Einzig ein paar der Charakterzüge, allen voran Leonardo und Raphael, entwickeln sich geringfügig weiter. Denn beide lernen voneinander den wohldosierten Einsatz von Gnade gegenüber den Gegnern. Das ist gelungen und sehr glaubhaft inszeniert.
Und dennoch hat mir die Episode insgesamt sehr gut gefallen, was aber wieder vorrangig an der Komik lag. Man merkt der Serie an, dass die Macher nicht nur einfach Macher sind, sondern im Herzen auch echte Fans der Ninjaschildkröten. Denn es gibt so viele Gags, die vor allem für Kenner der Serie so richtig schön herzerwärmend sind und ein wohliges Gefühl der Vertrautheit schaffen. Besonders eine Stelle, in der Michelangelo davon schwärmt sich eine Maske, von seinem eigenen Gesicht aufzusetzen, damit er sich hinter seinem Ich verstecken kann, ist einfach nur rundum gelungen und zaubert jedem Fan der Serie ein Schmunzeln auf das Gesicht.
Ein weiterer Punkt, der positiv auffällt, sind die wirklich dynamisch choreografierten Kampfszenen. Dank immer wechselnder Kameraperspektiven, rasanten Schnitten und actionreicher Posen sind diese einfach nur wunderschön anzusehen.
FAZIT:
Insgesamt ist diese Folge durchaus kurzweilig, hat aber im Mittelteil mit ein paar Längen zu kämpfen. Auch das sich storytechnisch nicht sehr viel weiterentwickelt fällt negativ auf. Dies wird leider nur minimal mit der gelungenen Gagdichte ausgeglichen, reicht aber insgesamt nicht, um vollständig zu überzeugen. Gerade die Storyline rund um Shredder und seine Verbindung zum Meister der Turtles weiß aktuell noch nicht so richtig zu überzeugen, was aber vor allem daran liegt, dass die Geschichte in diesem Punkt auf der Stelle tritt.
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 7) [Nickelodeon]
Die neue Episode ist wieder sehr zuverlässig am Sonntag um 10:30 Uhr über die deutschen Bildschirme geflimmert, und deshalb gibt es auch pünktlich wie immer die neue Review dazu.
In den letzten beiden Einleitungen waren die US-Sprecher an der Reihe und diesmal möchte ich mich gerne den deutschen Synchronstimmen der Helden widmen. Beginnen werde ich wie immer mit den vier grünen Hauptdarstellen.

Die vier Brüder, immer für einen Spaß zu haben.
Leonardos deutsche Stimme hört auf den Namen Tim Knauer. Knauer konnte vor allem als Synchronstimme von Neji Hyūga aus „Naruto“ überzeugen und aktuell ist er, neben seiner Rolle als Leonardo, als Nick in „New Girl“ zu hören. Julius Jellinek spricht den cleveren Donatello. Am bekanntesten dürfte Jellinek jedoch in seiner Rolle als Simba im Disneyfilm „Der König der Löwen“ sein. Doch auch dem freundlichen Geist Casper hat er bereits 1995 und 1997 seine Stimme geliehen. Derzeit kann man ihn außer in der Turtles Animationsserie noch als Nathan Young in der Erfolgsserie „Misfits“ hören. Raphael bekommt eine nicht minder bekannte Stimme spendiert. Sein Sprecher ist Nico Sablik, der erst vor kurzem in „Ultimate Spider-Man“ (als Spider-Man) und „Amazing Spider-Man“ (für Andrew Garfield) sein Talent beweisen durfte. Doch seinen Durchbruch hatte der junge Mann phillipinischer Abstammung als die Stimme von Harry Potter. Michelangelos Stimme ist leider noch nicht so bekannt, wenn man mal von seiner Rolle als Rock Lee aus „Naruto“ absieht. Das heißt aber nicht, das Tim Kreuer nichts zu tun hätte. Denn neben kleineren Schauspielauftritten und Synchronrollen macht er auch Musik, und zwar als Schlagzeuger.
Der Meister der vier Schildkröten, Splinter, wird von Ingo Albrecht gesprochen. Dieser konnte schon als Stimme von Laurence Fishburne und Dwayne „The Rock“ Johnson überzeugen. Auch als Blade hat er in der gleichnamigen 12-teiligen Serie für Kirk „Sticky Fingaz“ Jones Erfahrungen sammeln dürfen, was das Sprechen einer Serienhauptfigur betrifft. Als letztes darf die junge Dame, welche April O’Neill vertont „zu Wort“ kommen. Annina Braunmiller ist ihr Name und vielen wird sie als Bella Swan aus den „Twilight“-Verfilmungen bekannt sein. Doch auch als Jess Parker in „Primeval“ konnte Annina bereits Serienluft schnuppern.

Kampfplanung eines Turtles.
So viel für heute zu den deutschen Stimmen der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles Serie. Das nächste Mal folgen dann die Schurken und ihre Stimmen. Aber erstmal viel Spaß mit der Review zur inzwischen siebten Folge …
Episode 7: Ein echter Menschenaffe
(Monkeybrain)
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 6) [Nickelodeon]
An diesem Wochenende ging bei Nickelodeon wieder alles gewohnt zugange, sodass die Turtles an ihrem inzwischen angestammten Sendeplatz ihre Episodenpremiere feiern konnten.

Nachdem das letzte Mal sprichwörtlich die Helden zu Wort gekommen sind, dürfen heute die Schurken ihre Stimmen erheben.
Beginnen wir mit dem Widersacher schlechthin für die Turtles und ihren Meister Splinter, Oroku Saki alias Shredder. Kevin Michael Richardson, der als Schauspieler leider nur kleinere Rollen nachweisen kann, dafür aber als Synchronsprecher schon sehr viel Erfahrung hat, darf dem charismatischen Schurken seine Stimme leihen. Für die Videospielbranche war Richardson in Metal Gear Solid 2 (beide Teile) sowie in allen drei Legend of Spyro Versionen zu hören. Zu seinen aktuellen Projekten, gehören außer den Turtles seit 2008 die „Pinguine aus Madgascar“, von denen er Maurice spricht, als auch seit 1999 „Family Guy“ in der er den Direktor Lewis gibt. Der Sprecher von Chris Bradford ist niemand geringeres als Clancy Brown, der als Bösewicht Kurgan in „Highlander – Es kann nur einen geben“ bekannt wurde, als auch in der Verfilmung von Stephen Kings „Die Verurteilten“ als Captain Hadley. Außerdem spricht er seit Jahren Mr. Krabs aus „SpongeBob Schwammkopf“ und ist die Originalstimme von Dr. Neo Cortex aus „Crash Bandicoot“. Karai, die toughe Ninjakriegerin aus dem Foot Clan wird von der 1968 in Honolulu geborenen Kelly Hu gesprochen. Hu dürfte einigen noch als Lady Deathstrike aus „X-Men 2“ in Erinnerung sein, sowie als Sprecherin von Stacy Hirano aus „Disneys Phineas & Ferb“. Einen Sprecher der besonderen Art erhält Baxter Stockman im Original. Denn hier darf der bekannte Schauspieler und Komiker Phil LaMarr sein Talent beweisen. Bekannt wurde LaMarr, auch in Deutschland, durch die erfolgreiche „MADtv“ Comedyshow. Synchrontechnisch war aber auch Er, wie so viele seiner Mitstreiter bei den Turtles wesentlich aktiver. Ob nun Vamp aus „Metal Gear Solid“ (Teil 2 und 4) oder in den verschiedensten Animationsserien, wie „Star Wars: The Clone Wars“ (Jedi-Meister Kit Fisto), „Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt“ (Jarvis), „Family Guy“ (Ollie Williams) und „Futurama“ (Hermes Conrad), Phil überzeugt einfach in jeder Rolle. Die Kraang werden von Nolan Noth gesprochen, der vor allem als Stimme von Nathan Drake aus der „Uncharted“-Trilogie bekannt wurde. Doch auch im 2007er Kinofilm „TMNT“ durfte er bereits einem Turtle seine Stimme leihen. Damals war er der Einzelgänger Raphael. Als Letzter im Team der Schurken, darf ich den Sprecher von Xever vorstellen, auch wenn über diesen nur sehr wenig bekannt ist. Denn der deutsche Christian Lanz ist die Originalstimme des fiesen, kleinen Handlangers von Shredder.

Die Kraang mit ihrer neuesten Waffe
Das war s dann auch schon für heute, und nächstes Mal sind dann die deutschen Stimmen der Helden an der Reihe.
Episode 6: Metalhead
(Metalhead)
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 5) [Nickelodeon]
Am Sonntag ging es bei Nickelodeon ganz schön Gelb zu und darunter mussten auch die Turtles leiden. Denn der gewohnte Sendeplatz um 10:30 Uhr wurde vom Schwammkopf belagert. Aber die Turtles wären nicht, wer sie sind, wenn sie sich nicht trotzdem gegen einen viereckigen Schwamm zur Wehr setzen könnten, und deshalb kam es am Abend um 19:45 doch noch zur Ausstrahlung der neuesten, fünften, Episode.
Wie in der Einleitung zur letzten Review versprochen, werde ich euch heute die Original-Synchronsprecher der Guten in der Serie vorstellen, bevor ich mich dann nächstes Mal den Bösewichtern widmen werde.
Zuerst sind natürlich die vier grünen Helden dran. Der Anführer der Turtles, Leonardo, wird von keinem geringeren als Jason Biggs gesprochen. Biggs dürfte den meisten wohl noch durch seine Rolle als Jim Levenstein aus der sehr erfolgreichen Filmserie American Pie bekannt sein. Hier darf er nun sein Talent in der Rolle einer leitenden Figur beweisen, ein wenig abseits, des sonst für ihn so bekannten Klamauks. Der Nächste in der illsutren Runde der Schildkrötensprecher ist Rob Paulsen der Donatello seine Stimme leiht. Paulsen ist neben seinen kurzen Schauspielauftritten wie z.B. „Mel Brooks‘ Spaceballs“, oder „Warlock – Satans Sohn“, ein alter Haudegen der Synchronsprecherei. So hat er in zahlreichen Videospielen wie „Monkey Island“ (mehrere Teile) oder „DOOM 3“sprechen dürfen und auch schon den Turtles in „Turtles in Time“ eine Stimme verliehen. Zu seinen aktuellsten Projekten gehören, neben den Turtles, noch „Cosmo und Wanda“ sowie die „Green Lantern Animated Series“. Außerdem gehört er zu den Stammsprechern von sehr vielen Disney Projekten. Der dritte Turtle, der eine bekannte Stimme erhalten hat, ist Raphael. Sein Sprecher heißt Sean Astin und wurde unter anderem mit Rollen in „Die Goonies“ wo er eine Hauptrolle spielte, sowie als Hobbit Samweis Gamdschie in der „Herr der Ringe“-Trilogie bekannt. Als letzter grüner Held soll Michelangelos Stimme vorgestellt werden. Für ihn darf Greg Cipes vor das Mikro treten. Cipes ist vorrangig Synchronsprecher und kann nur ein paar kleine Nebenrollen im Schauspielbereich vorweisen. Hierzu zählen unter anderem der erste „Fast & Furious“-Teil und „50 erste Dates“. Im Synchronbereich ist Cipes schon aktiver, ob nun als Iron Fist in der neuen „Ultimate Spider-Man“-Animationsserie oder als Atlas im 2003er „Astro Boy“-Anime.
Die letzten beiden Sprecher für diese Woche sind die von Splinter und April O’Neill. Splinter wird von Hoon Lee gesprochen, der durch kleinere Rollen in „Law and Order“ und „White Collar“ auf sich aufmerksam machte. April bekommt ihre Stimme von Mae Whitman verliehen. Am bekanntesten sind hierbei ihre Rollen unter anderem in „Independence Day“ als Patricia Whitmore und als Roxy Richter aus Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt. Auch synchrontechnisch kann sie schon einiges vorweisen, ob als Katara in „Avatar – Herr der Elemente“ oder als Tinker Bell in den gleichnamigen Disneyfilmen, Mae ist wahrlich keine Unbekannte.
Doch nun auf zur Review der fünften Episode der Teenage Mutant Ninja Turtles.
Episode 5: Ich glaub, der Typ heißt Baxter Stockman
(I Think His Name is Baxter Stockman)
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 4) [Nickelodeon]
Die inzwischen vierte Folge ist am Sonntag über die deutschen Bildschirme geflimmert. Da wollte ich wollte die Chance nutzen, einmal etwas mehr über die Macher und die Hintergründe der Serie mitzuteilen. Deswegen werde ich in dieser und den kommenden Einleitungen immer wieder einiges zu der neuen Serie offenbaren.
Die Rechte an der Marke Teenage Mutant Ninja Turtles erwarb Nickelodeon bereits 2009 von der Mirage Group und 4kids Entertainment. Schnell wurde dann bekannt, dass bereits für 2012 eine neue TV-Serie und für 2013 ein neuer Kinofilm folgen würden. Und es wurde verkündet, dass es kleinere Änderungen geben wird.
Die wohl auffälligsten sind die zwei neuen Waffen für Donatello, der seinen Bō Stab gegen ein Naginata tauschen wird und Michelangelo, der von seinen klassischen Nunchakus zu einem Kusarigama wechselt. Wie, Was, bitte? Nagiirgendwas und Kasarisonstwas werden sich jetzt sicher einige fragen. Daher versuche ich mal, das ein wenig zu erläutern.
Der bekannte Bō Stab ist ein langer Holzstab, der als Schlag und Stangenwaffe eingesetzt wird. In der Mitte ist er meist mit einem Stoff umwickelt, damit der Kämpfer ihn besser handhaben kann. Das nun neue Naginata ist ein Langschwert. An einem langen Stab sitzt eine Klinge. Mit dieser Waffe sind also weitaus schwerwiegendere Verletzungen möglich, als nur mit einem Bō Stab. Vielleicht ist eben auch dies der Grund, warum man sich letztendlich entschied, dass Donatello nicht nur mit dem Naginata in der Serie auftreten wird.
Ähnlich verhält es sich mit Michelangelo. Der Nunchaku besteht aus zwei Kampfstöcken (wahlweise aus Holz, Metall oder Hartgummi) welche mittels einer Kette miteinander verbunden sind. Die auch als Würgehölzer bekannte Waffe ist vorrangig eine Schlagwaffe. Mikeys neues Kusarigama hingegen kommt neben den langen Holzgriff und der Kette, noch mit einer Sichel daher, und wird so nicht nur als Schlag und Schnittwaffe, sondern oftmals auch als eine Art Enterhaken eingesetzt. Die Klinge kann 15 bis 20 cm lang sein. Auch hier entschied man sich schlussendlich dazu, dass Michelangelo mit beiden Waffentypen in der Serie zu sehen sein wird, statt diese komplett auszutauschen.
Soviel zu den heutigen Backgroundinfos. Das nächste Mal sind dann die US-Sprecher an der Reihe. Und nun die Review zur vierten Episode.
Episode 4: Neue Freunde, Alte Feinde
(New Friend, Old Enemy)
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 3) [Nickelodeon]
Nachdem bereits letzte Woche die Turtles mit den ersten beiden Episoden in Doppelfolge einen sehr sehenswerten Start hingelegt haben, schob Nick am letzten Sonntag die dritte Folge der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles-Serie nach.
Wie entwickeln sich die Figuren, welche neuen Gegner gibt es und wie wird Shredder auf seine neuen Widersacher reagieren, nachdem er am Ende der letzten Episode, von deren Existenz erfahren hat? Und das wohl Wichtigste! Ist diese Episode wieder geschnitten?
Nicht alle, aber ein paar dieser Fragen beantwortet Euch die Review der dritten Episode auf der nächsten Seite.



















