Teenage Superfreaks Nr. 1 [Plem Plem Productions, Juni 2011]

Auf Grund der vor kurzem erfolgten Veröffentlichung von Whoa Horror #1 (welches ich hoffentlich auch bald hier auf meinem Blog vorstellen darf), dachte ich mir das es doch gar nicht so verkehrt währe die letztjährige Nummer 1 der neuen Superheldencomicserie von Plem Plem Productions nochmals unter die Lupe zu nehmen. Mit dieser Serie wagen sich der Initiator und Herausgeber/Zeichner Christopher Kloiber mit seinem Autoren Henning Mehrtens erstmals in das Genre der Superheldencomics. Ebenfalls erstmals ist diese Reihe komplett farbig, was natürlich einen enormen Mehraufwand mit sich brachte. Ob es sich gelohnt hat, könnt ihr nun hier nachlesen…

Teenage Superfreaks #1

Alles beginnt damit das ein offenbar unscheinbarer Schüler vollkommen austickt und eine Mitschülerin zuerst vergewaltigt und dann zerfleischt. In der Frm eines „Werwolfes“ ruft er somit auch die Agenten Mully und Sculder auf den Plan. Doch nicht nur das FBI ist an dem jungen Mann interessiert. Auch ein begabtes junges Medium beginnt eine Gruppe an talentierten und ebenfalls begabten jungen Menschen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten um sich zu schaaren.
Mit dabei sind der Wolfsjunge David, der Klebefreak Xander, der fliegende Held Brandon, das unscheinbare Mauerblümchen Emma, die blutsaugende Irma und die telepathisch begabte Vanessa.
Zusammen sind sie die Teenage Superfreaks…

FAZIT:

Das erste Superheldencomic aus der Plem Plem-Schmiede ist ein durchaus gelungener Start. Zwar beginnt es noch etwas holprig in der Erzählstruktur und einige Charaktere besitzen noch zu wenig Wiedererkennungswert, aber insgesamt bildet sich jetzt schon ein gewisses Potential heraus, das sich hoffentlich über die nächsten Ausgaben noch erfolgreich weiterentwickelt. Das sich die Kreativen dann auch noch vielen Klischees der Pubertät und des Hollywood-Fernsehbusiness bedienen ist eine gelungene humorvolle Abwechslung zu dem an sich doch ernst gemeinten Superhelden-Thema.
Was jedoch negativ auffällt ist die noch sehr schwankende Qualität in Sachen Zeichnungen und Lesefluss. Beides bildet noch keinen richtigen Einklang miteinander, wenn auch eine deutliche Steigerung von den ersten Seiten zu den letzten zu bemerken ist. Ebenfalls ein wenig bremsend empfinde ich die doppelseitigen Splashpages die zwar auf der humorvollen Seite punkten können, aber insgesamt eher hinderlich wirken, genauso wie der kurze Einschub auf der Meta-Ebene.
Dennoch bleibt ein tolles Heft übrig, dass Lust auf mehr macht.

Wer sich jetzt gerne noch ein Bild von den beiden kreativen Köpfen hinter Teenage Superfreaks machen möchte, der kann den beiden Links folgen und sich die Interviews durchlesen, welche ich mit Christopher Kloiber und Henning Mehrtens führen durfte.

Interview mit Christopher Kloiber
Interview mit Henning Mehrtens

Partnerlink:

(Verlagsvergriffen) Im Shop von Plem Plem Productions stöbern.

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