Ma-Co-Re-Mix (Vol. 68) [Rocket Raccoon Nr. 1 & Stephen Kings – The Stand Nr. 3]

Korrekterweise wäre heute das neueste Asterix Review Special an der Reihe. Doch um das zu komplettieren, benötige ich noch etwas, das hoffentlich noch diese Woche bei mir eintrifft. Daher werde ich das Review um eine Woche verschieben. Aber wenn alles klappt, geht es am nächsten Sonntag ganz gewohnt online. Doch nun zum heutigen Ausweichreview. Wie bereits im letzten Ma-Co-Re-Mix angegeben gibt es heute die erste Ausgabe der Rocket Raccoon-Sonderbandserie, sowie den dritten Band von Stephen Kings – The Stand-Adaption. Das werde ich dann auch die nächsten vier Wochen versuchen fortzuführen, damit ich meinen Lesestapel langsam aber sicher abbauen kann.

MaCoReMix

Rocket Raccoon Nr. 1: Der letzte seiner Art [April 2015]

Autor: Joe Caramagna, Skottie Young
Zeichner: Adam Archer, Skottie Young
Format: Softcover/Softcover (Variant)
Umfang: 100 Seiten
Inhalt: Rocket Raccoon (2014) 1-4 & Free Comic Book Day (2014) Rocket Racoon
Verlag: Panini Comics
Preis: 9,99 Euro (SC)/20,00 Euro (SC Variant)

Eigentlich ist er ja der letzte seiner Art. Zumindest behauptet Rocket das regelmäßig. Was aber, wenn es doch nicht so ist. Denn plötzlich taucht ein anderer auf, der genauso aussieht und mordend durch die Galaxis zieht. Da aber alle denken, dass Rocket eben der letzte seiner Art wäre, ist es doch nur verständlich, dass er der Mörder sein muss. Oder doch nicht?

Wer diesem Blog schon eine Weile folgt, der weiß, dass Skottie Young bei mir immer geht. Also ist es auch keine große Verwunderung, dass dieser Band in meine Sammlung gewandert ist. Auch wenn die erste Story, aus der US-Free Comicbook Day-Ausgabe, nicht von Young ist, sondern von Joe Caramagna verfasst und von Adam Archer gezeichnet wurde, stellte diese Geschichte einen gelungenen Einstand dar, der sich in der Fortführung von Skottie Young und Rockets erster eigener Serie, wenn man einmal von der 4-teiligen Miniserie aus dem Jahr 1985 absieht.
Und so gibt es mit diesem band eine wunderbare und humorvolle Serie des kleinen behaarten Stars aus dem großen Kinoerfolg „Guardians of the Galaxy“.
Und so unterhaltsam, wie der Band ist, so gelungen sind auch Skottie Youngs Zeichnungen, die in Zusammenarbeit mit Skotties Hauskoloristen Jean-Francois Beaulieu entstanden. Und so ergibt sich wie bei fasst allen Arbeiten von Skottie und Jean, eine wunderbar skurrile, witzige und überdrehte Optik, die schon alleine beim Durchblättern viel Spaß vermittelt. Sofern man mit Skotties Stil überhaupt klarkommt.

Der Band erschien im Frühjahr 2015 in drei verschiedenen Ausführungen. Einmal das reguläre Cover, welches mit dem günstigen Einstiegspreis von 9,99 Euro erhältlich ist, und die beiden bereits verlagsvergriffenen Variantcover zu jeweils 20 Euro. Davon war das Variantcover A mit Fellbesatz auf 666 Exemplare limitiert und das Variantcover B, auf dem auch Groot abgebildet war, aus der Feder von Sara Pichelli und das auf 333 Exemplare limitiert war. Ich habe mir das Variantcover B gegönnt, aber das nur am Rande. Auf jeden Fall bin ich von der Serie wirklich begeistert und freu mich schon auf Band Zwei.

Stephen Kings – The Stand Nr. 3: Überlebende [April 2011]

Autor: Roberto Aguirre-Sacasa
Zeichner: Mike Perkins
Format: Softcover/Hardcover/Lim. Hardcover
Umfang: 140 Seiten
Inhalt: The Stand: Soul Survivors (2009) 1-5
Verlag: Panini Comics
Preis: 16,95 Euro (SC)/24,95 Euro (HC)/39,95 Euro (Lim. HC)

Die Ereignisse nehmen ihren Lauf, als Nick Andros auf Tom Cullen trifft, der ihn fortan auf seiner Reise begleiten wird. Aber nicht nur Nick macht neue Bekanntschaften. Auch Larry Underwood setzt seinen Weg mit neuen Freunden fort. Er lernt Nadine Cross und den jungen Joe kennen, während sich die Beziehungen zwischen Fran Goldsmith und Harold Lauder weiter verhärten, nachdem Stu Redman die Gruppe ergänzt. Doch alle haben ein Ziel. Die alte Farm von Mutter Abigail in Nebraska …

Stephen Kings großes Meisterwerk wird als Comicadaption von Roberto Aguirre-Sacasa fortgesetzt. Aguirre-Sacasa hält sich dabei sehr dicht an die Vorlage widmet jedes Kapitel einem anderen Teil der späteren Gruppe und steuert geradewegs auf das große Treffen mit Mutter Abigail zu. Die Umsetzung gelingt Aguirre-Sacasa dabei sehr gut, und auch wenn man bereits den Roman kennt und die Filmadaption gesehen hat, wird man hier gut unterhalten und weitere Einblicke erhalten.
Für die Zeichnungen ist, der mir zur damaligen Zeit noch recht unbekannte Mike Perkins verantwortlich. Oder sagen wir besser, dass er mir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich aufgefallen war. Auch wenn Perkins bereits seit den 90er Jahren im Comicbusiness unterwegs ist. Auf jeden Fall haben mich die Zeichnungen zu The Stand so weit beeindruckt, dass er fortan nicht mehr von meinem Radar verschwunden ist.

Die Hälfte der Geschichte ist mit diesem Band erzählt und nun stehen noch weitere drei Bände bevor, in denen es für die Truppe noch recht gefährlich wird. Doch auch dieser Band bietet schon genug Spannung, auch wenn der „böse Mann“ hier kaum vorkommt. Zumindest nicht persönlich.

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