Der Killer Nr. 2: Räderwerk [Ehapa, Juli 2004]

Nach etwas längere Zeit widme ich mich heute wieder einmal dem frankobelgischen Sektor. Mit dem zweiten Band aus der Serie „Der Killer“ vertieft sich das Spiel zwischen der Psyche und den Taten des Killers…

Der Killer #2: Räderwerk

Nachdem im letzten Band der letzte Auftrag des namenlosen Killers ganz gehörig schief gegangen ist, hat er sich vorübergehend nach Venezuela abgesetzt. Dort will er seine Freiheit, sein Leben und sein Geld genießen. Neben einer schönen Frau an seiner Seite hat sich aber auch ein Polizist an seine Fersen geheftet. Doch der Killer hat so seine eigene Art und Weise damit umzugehen. Komischerweise ist sein Partner, Freund und Anwalt von alledem gar nicht erfreut, auch wenn das Problem eigentlich schon aus der Welt geschafft wurde. Und so bekommt Le Tueur eine Falle spendiert. Ein weiterer Killer soll dafür das sämtliche Spuren zum Anwalt verwischt werden. Doch ein echter Profi spürt die Gefahr. Neben ein bisschen Spaß mit den Schneehäschen, ist auch der Konkurrent schnell beseitigt, und es geht zur Klärung dieser kleinen Ungereimtheit zurück zu seinem Anwalt. Mehr oder weniger (mehr weniger) freiwillig entschließt sich dieser seinem Leben ein Ende zu setzen. Zwar wartet jetzt in Venezuela noch immer eine Frau auf den Killer, doch noch hat er etwas zu erledigen, und das muss er alleine tun…
FAZIT:
Der Killer bleibt spannend, vor allem weil seine eigenen inneren Probleme immer mehr die Dominanz über die Geschichte übernehmen. Das Spiel mit der Psyche des Killers sind ein zentrales Element in der Serie und auch wenn es Anfangs nicht den Anschein hat, dreht es sich nicht nur um das kunstvolle Morden. Auch die sagenhaften Zeichnungen von Luc Jacomon erfreuen auf jeder Seite das geneigte Auge des Lesers. Besonders seine Landschaften im Zusammenspiel mit Licht und Schatten wirken einfach nur grandios.

Das wohl beeindruckendste an den Bildern bei „Der Killer“ sind wohl die detailreichen Zeichnungen mit ihrem faszinierenden Licht und Schatten-Spiel. Deswegen werde ich für den Artikel des nächsten Bandes „Schulden“ auch wieder (wie schon bei einigen anderen Artikeln) ein paar Bilder aus dem Inneren des Albums hier veröffentlichen. Eine solch wundervolle Arbeit sollte einfach mehr Leuten schmackhaft gemacht werden.

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