Fear Itself – Nackte Angst #4 [Panini, Februar 2012]

Der nächste Teil meiner kleinen Fear Itself-Reviewreihe steht an …

Fear Itself – Nackte Angst #4

Thor wurde aus Asgard verstoßen. Nachdem sich der Odinsohn gegen seinen Vater gewandt hat, wurde er ausgeschlossen und soll nun mit den „minderwertigen“ Geschöpfen seinem unausweichlichen Schicksal entgegensehen. Doch Thor gibt sich nicht so einfach geschlagen, und genau wie Steve Rogers, der erneut die Rolle des Captain America übernimmt, stellt er sich seinem Schicksal und seiner Angst. Doch während diese beiden sich „nur“ den Avataren der Schlange stellen müssen, entfesselt Tony Stark den für ihn schlimmsten Dämonen erneut …

Tony opfert sich …

Alles bewegt sich langsam in Richtung Finale und dies spürt man auch. Das Tempo zieht an und die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag. Doch inzwischen ist es weniger die namensgebende Angst, die um sich greift, sondern eher die zunehmende Hoffnung gepaart mit sehr viel Verzweiflung, welche die Protagonisten, teilweise bis an ihr persönliches Äußerstes, herangehen lässt. Zum einen ist dies logischerweise notwendig, damit das Event nicht auf der Stelle tritt, aber andererseits wird dadurch die Angst, welche das Event ja stetig durchziehen sollte, fast schlagartig ausgegrenzt. Die Gefahr besteht nun also darin, das Fear Itself, von einem spannenden und dramatischen Großereignis zu einer sinnlosen Riesenprügelorgie verkommt.

Juggernaut erinnert sich …

Die ebenfalls in diesem Band befindlichen vier Kurzgeschichten zu den ersten vier „Würdigen“ sind zwar nett, aber stellenweise auch nutzlos. Gerade die Zusammenfassung für Sin, die Tochter des Red Skull, wurde im Prolog sowie der ersten Ausgabe der Hauptserie, ausführlich abgehandelt. Besser kommen da schon die Zusammenfassungen zu Juggernaut und dem Grey Gargoyle weg. Diese sind, zumindest für mich, sehr interessant gewesen, weil dadurch auch länger zurückliegende Ereignisse noch einmal ins Gedächtnis gerufen werden. Titanias Rückblick ist eher eine Art Selbstbeweihräucherung und sehr viel Selbstmitleid. Das macht den Charakter für mich persönlich leider nicht wirklich interessanter.

Grey Gargoyle entdeckt die Macht!

Die Zeichnungen sind bis auf eine Ausnahme eigentlich ohne Fehl und Tadel. Die Anatomien stimmen, die Bilder sind dynamisch und nicht zu überladen an Details. Nur Titania fällt wieder aus dem Rahmen. Die Zeichnungen von Clayton Henry gefallen mir persönlich überhaupt nicht. Sie wirken kalt und seelenlos. Als beste Zeichnungen empfinde ich die Bilder von Eric Canete zur Grey Gargoyle Kurzgeschichte. Diese sind zwar nicht zu Hundert Prozent anatomisch korrekt, aber sie sprechen mich an und versprühen Witz und Dynamik. Beim Hauptevent leistet Stuart Immonen die gewohnt solide und ordentliche Arbeit. Trotzdem er zu dieser Zeit gut zu tun hatte, hat die Qualität seiner Bilder nicht darunter gelitten.

FAZIT:

Die Ausgabe an sich ist trotz der Menge an Geschichten leider recht kurz. Dies können auch die vielen detailreichen Zeichnungen nicht ändern. Storytechnisch passiert leider nicht genug um das Heft länger, als knappe 20 Minuten, in den Händen zu behalten. Die vielen kleinen Rückblicke der ersten vier Würdigen sind im Schnitt nur etwas vier Seiten lang und auch nicht gerade mit sehr viel Text versehen. Wenn dann wie bei Titania noch eher unterdurchschnittliche Zeichnungen dazu kommen, trägt das verständlicherweise nicht zur Verweildauer bei.
Davon abgesehen erhält das Event mit dieser Ausgabe eine kleine Neuausrichtung, die mehr zur Action hin geht als zur Spannung und Dramatik. An sich ist das nicht schlecht, aber es kommt zu plötzlich und zu gekünstelt. Ich hoffe, dass sich der Trend nicht in den nächsten Ausgaben fortsetzt.

Bucky Barnes …

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #228

Manchmal stehen die Simpsons ganz schön Kopf. So auch im heutigen Simpsons-Tafelgag, der durchaus so gewollt ist.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 17, Folge 16: „Corrida de Toro (Million Dollar Abie)” (HABF09)
Deutschland-Premiere:
18. 02. 2007

US-Premiere: 02. 04. 2006

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