Captain America – The First Avenger [Paramount, 2011]

© 2011 – Paramount Pictures

Heute will ich dann mal mein „Versprechen“ weiter einlösen, in dem ich gesagt habe, dass ich weitere Marvel Comicverfilmungen (auch ältere) hier auf dem Blog reviewen werde. In diesem Fall geht es mit dem ersten Captain America der Marvel Studios weiter. Teil 2 hatte ich bereits vor einiger Zeit reviewt. Aber jetzt geht es auch schon los …

Captain America – The First Avenger

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The Return of the First Avenger [Walt Disney Studios Home Entertainment, August 2014]

Cap geht echt drauf los, egal was es ist.

Nachdem ich letztens schon The Amazing Spider-Man – Rise of Electro im Steelbook reviewt habe, ist heute The Return of the First Avenger, ebenfalls im Steelbook, an der Reihe. In nächster Zeit folgen dann auch noch Thor – The Dark Kingdom und Wolverine – Weg des Kriegers. Wenn ich es auf die Reihe bekomme, hole ich vielleicht sogar noch ein paar andere Marvel-Verfilmungen nach. Weiterlesen

Avengers #13 [Panini, März 2012]

Fear Itself geht weiter, und die Avengers sehen sich weiteren Problemen gegenüber …

Avengers #13

Die Interviews gehen weiter. Wie hat Captain America den Verlust seines Partners verkraftet? Diese Frage stellen sich auch die Avengers, und als sich Steve die Möglichkeit bietet Sin endlich dingfest zu machen, scheinen seine Mitstreiter nur hilflos zusehen zu können, wie er in sein Schicksal rennt.
Ebenfalls mit ihrem eigenen Schicksal muss die Nanny der kleinen Danielle, die Tochter von Jessica Jones und Luke Cage, kämpfen. Denn als das Chaos über die Stadt hereinbricht, muss sie schnellstmöglich zum Rächeranwesen gelangen, damit die New Avengers endlich losziehen können. Doch was sie dabei über sich selbst erfährt überrascht Doreen, das Squirrel Girl …

Sin stellt Steve eine Falle.

Die letzte Avengers-Tie In-Ausgabe war die bisher Schlechteste und wer jetzt denkt, dass es nicht noch schlimmer kommen kann, den kann ich beruhigen. Denn tatsächlich gefällt mir dieses Tie In wieder besser. Aber wenn ich ehrlich sein muss, auch nur der zweite Teil des Heftes. Der Erste ist wieder platt und pathetisch und typisch amerikanisch. Captain America verzweifelt über den Tod seines früheren Partners Bucky Barnes, will die Mörderin zur Rechenschaft ziehen und tappt dabei in eine Falle. Alles schon Mal da gewesen und alles auch schon wesentlich besser. Auch die Zeichnungen von Romita Jr. gefallen mir hierbei immer weniger. Sein Stil wird auffallend unübersichtlicher und seine Gesichter sehen inzwischen fast alle gleich aus. Frauen haben grundsätzlich unnatürlich hohe Wangenknochen, Männer fast immer ein Gesicht, als würden sie es die Nacht über in einer Mikrowelle aufbewahren. Dies liegt aber auch ein wenig am Inker Klaus Janson, den ich eigentlich sehr schätze, wenn er denn mit den richtigen Künstlern zusammenarbeitet. Und es gab mal Zeiten da haben sich auch Romita und Janson gut ergänzt, aber seitdem Romitas Stil sich so verschlechtert hat, scheint da nichts mehr zu retten zu sein.

Ist das Steve Rogers oder einer von Romeros lebenden Toten?

Doch Teil Zwei des Heftes entschädigt dafür teilweise wieder. Zwar sind auch hier die Zeichnungen wahrlich kein Hingucker, zu Deodato habe ich mich in der letzten Ausgabe schon ausgelassen, und daher will ich mich lieber der sehr gelungenen Geschichte widmen. Diesmal steht nämlich kein großer Held, keine besondere Person, ja nicht einmal ein Avenger im Vordergrund, sondern nur das Kindermädchen. Und auch wenn Doreen, alias Squirrel Girl, einmal ein Avenger war, ein Great Lakes Avenger um genau zu sein, so ist sie im Augenblick für mich trotzdem einer der faszinierendsten Charaktere, welche die New Avengers zu bieten haben. Das Mädel hat Mumm und Energie. Sie hat das Herz am rechten Fleck und gelegentlich auch mal ein vorlautes Mundwerk. Was ebenfalls sehr interessant ist, ist die Verbindung die Doreen mit Logan zu haben scheint. Da ist noch einiges an Potenzial vorhanden, welches hoffentlich nicht einfach so unter den Tisch gekehrt wird.

Doreen, alias Squirrel Girl, nach ihrer Jagd über die Dächer.

FAZIT:

Diese Ausgabe ist zwar noch immer nicht wieder auf dem Startniveau des Events, aber dennoch etwas besser gelungen. Zumindest zum Ende hin. Das wohl Beste für ein solches Event ist neben einer actionreichen Haupthandlung, eben auch immer ein kleines bisschen Soap und Drama, das die nötige Würze und das Gleichgewicht bringt. Wenn das Marvel und auch die anderen Verlage endlich erkennen, dann würden uns Gurken wie Secret Invasion oder The Siege erspart bleiben. Und jetzt muss ich doch noch etwas zu Deodatos Zeichnungen in der zweiten Geschichte sagen. Denn er schafft es wirklich toll Doreens Flucht über die Hauserdächer so einzufangen, dass man ihre tierische „Herkunft“ erkennt. Wie sie flitzt, springt und klettert, das ist ein reinrassiges Eichhörnchen. Anders kann ich das nicht beschreiben.
So jetzt habt ihr mich erwischt. Ich habe doch noch etwas Gutes zu Deodato gesagt. Aber wenn man eine Münze in einer Dreckpfütze findet, kann man das doch auch ruhig erwähnen.

Wie ein Eichhörnchen. Sehr gute Arbeit von Deodato.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Fear Itself – Nackte Angst #4 [Panini, Februar 2012]

Der nächste Teil meiner kleinen Fear Itself-Reviewreihe steht an …

Fear Itself – Nackte Angst #4

Thor wurde aus Asgard verstoßen. Nachdem sich der Odinsohn gegen seinen Vater gewandt hat, wurde er ausgeschlossen und soll nun mit den „minderwertigen“ Geschöpfen seinem unausweichlichen Schicksal entgegensehen. Doch Thor gibt sich nicht so einfach geschlagen, und genau wie Steve Rogers, der erneut die Rolle des Captain America übernimmt, stellt er sich seinem Schicksal und seiner Angst. Doch während diese beiden sich „nur“ den Avataren der Schlange stellen müssen, entfesselt Tony Stark den für ihn schlimmsten Dämonen erneut …

Tony opfert sich …

Alles bewegt sich langsam in Richtung Finale und dies spürt man auch. Das Tempo zieht an und die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag. Doch inzwischen ist es weniger die namensgebende Angst, die um sich greift, sondern eher die zunehmende Hoffnung gepaart mit sehr viel Verzweiflung, welche die Protagonisten, teilweise bis an ihr persönliches Äußerstes, herangehen lässt. Zum einen ist dies logischerweise notwendig, damit das Event nicht auf der Stelle tritt, aber andererseits wird dadurch die Angst, welche das Event ja stetig durchziehen sollte, fast schlagartig ausgegrenzt. Die Gefahr besteht nun also darin, das Fear Itself, von einem spannenden und dramatischen Großereignis zu einer sinnlosen Riesenprügelorgie verkommt.

Juggernaut erinnert sich …

Die ebenfalls in diesem Band befindlichen vier Kurzgeschichten zu den ersten vier „Würdigen“ sind zwar nett, aber stellenweise auch nutzlos. Gerade die Zusammenfassung für Sin, die Tochter des Red Skull, wurde im Prolog sowie der ersten Ausgabe der Hauptserie, ausführlich abgehandelt. Besser kommen da schon die Zusammenfassungen zu Juggernaut und dem Grey Gargoyle weg. Diese sind, zumindest für mich, sehr interessant gewesen, weil dadurch auch länger zurückliegende Ereignisse noch einmal ins Gedächtnis gerufen werden. Titanias Rückblick ist eher eine Art Selbstbeweihräucherung und sehr viel Selbstmitleid. Das macht den Charakter für mich persönlich leider nicht wirklich interessanter.

Grey Gargoyle entdeckt die Macht!

Die Zeichnungen sind bis auf eine Ausnahme eigentlich ohne Fehl und Tadel. Die Anatomien stimmen, die Bilder sind dynamisch und nicht zu überladen an Details. Nur Titania fällt wieder aus dem Rahmen. Die Zeichnungen von Clayton Henry gefallen mir persönlich überhaupt nicht. Sie wirken kalt und seelenlos. Als beste Zeichnungen empfinde ich die Bilder von Eric Canete zur Grey Gargoyle Kurzgeschichte. Diese sind zwar nicht zu Hundert Prozent anatomisch korrekt, aber sie sprechen mich an und versprühen Witz und Dynamik. Beim Hauptevent leistet Stuart Immonen die gewohnt solide und ordentliche Arbeit. Trotzdem er zu dieser Zeit gut zu tun hatte, hat die Qualität seiner Bilder nicht darunter gelitten.

FAZIT:

Die Ausgabe an sich ist trotz der Menge an Geschichten leider recht kurz. Dies können auch die vielen detailreichen Zeichnungen nicht ändern. Storytechnisch passiert leider nicht genug um das Heft länger, als knappe 20 Minuten, in den Händen zu behalten. Die vielen kleinen Rückblicke der ersten vier Würdigen sind im Schnitt nur etwas vier Seiten lang und auch nicht gerade mit sehr viel Text versehen. Wenn dann wie bei Titania noch eher unterdurchschnittliche Zeichnungen dazu kommen, trägt das verständlicherweise nicht zur Verweildauer bei.
Davon abgesehen erhält das Event mit dieser Ausgabe eine kleine Neuausrichtung, die mehr zur Action hin geht als zur Spannung und Dramatik. An sich ist das nicht schlecht, aber es kommt zu plötzlich und zu gekünstelt. Ich hoffe, dass sich der Trend nicht in den nächsten Ausgaben fortsetzt.

Bucky Barnes …

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Fear Itself – Nackte Angst #3 [Panini, Januar 2012]

Der nächste Teil von Fear Itself steht bereit. Wie geht der Kampf gegen die Angst weiter? Und dann gibt es auch gleich noch ein wenig zu feiern. Denn dies ist auch gleichzeitig der 500. Artikel den ich auf meinem Blog veröffentliche.

Fear Itself – Nackte Angst #3

Fast alle Würdigen sind gefunden und so bleibt nur noch ein Hammer, der „verteilt“ werden muss. Nach Sin, Juggernaut, Absorbing Man, Titania, Attuma und dem Hulk, hat es nun also auch Ben Grimm erwischt. Doch was haben diese Würdigen außer dem Töten für eine Aufgabe? Und wer ist „Die Schlange“ und weshalb hat er, abgesehen von seiner schmächtigen Statur, so viel Ähnlichkeit mit Allvater Odin? Welches Geheimnis verbindet diese beiden?
Während dessen müssen auch die Agents of Atlas mit ihren eigenen Problemen kämpfen. Denn das was Jimmy und M-11 in der alten Burg in Deutschland entdeckt haben, könnte die Beziehung zwischen Jimmy und Namora ernsthaft gefährden. Wenn nicht sogar das ganze Team …

Die letzten beiden Würdigen.

In einem alles verändernden Event muss es natürlich auch immer ein Märtyrer-Opfer geben. Da macht auch Fear Itself keinen Bogen darum und muss auch diesmal einer der Helden möglichst effektvoll über die Klinge springen. Doch braucht es das wirklich noch um eine Geschichte spannend und dramatisch zu machen?
Ich persönlich kann sehr gut darauf verzichten. Vor allem mit dem Wissen, dass so ziemlich jeder Held, der sterben muss, in naher Zukunft wieder aufersteht, um den bösen Schurken erneut in den Hintern treten zu können. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz der Comics und alleine dadurch, dass dies bereits zu oft praktiziert wurde, verliert es mit zunehmendem Einsatz an Wirkung. Das ist auch in diesem Fall so, denn auch wenn ich den Verlust an sich schade finde, ist es keine Überraschung und trifft mich persönlich auch nicht wirklich.

Ben dreht durch!

Bei den Agents ist die Spannung und Dramatik wesentlich greifbarer, was vor allem an der Beziehung zwischen Jimmy und Namora liegt, und Jimmys Hadern mit seinem Zustand und der Zeit, in der er sich zurechtfinden muss. Fast hat es sogar den Anschein, dass Fear Itself hier nur als Hintergrundgeschichte dient, um das Team besser präsentieren zu können. Mich packt das Team auf jeden Fall am richtigen Nerv, sodass ich gerne wissen möchte, wie es mit den Agents of Atlas weitergeht.

Ehre die Toten.

Anders ist es hingegen wieder mit den zwei Einseitern von Howard Chaykin. Während der Erste mit dem Blick nach Paris stoytechnisch noch ganz interessant ist, fällt der Zweite, in dem es um einen zweifelnden Atlanter geht, mächtig ab. Doch was bei beiden einfach nur grauenhaft ist, sind die Zeichnungen. Wenn eine Frau solch ein Gesicht hätte, wie es Chaykin bei Miss Mignonette Gotlib darstellt, dann wäre die Menschheit sicher schon ausgestorben. So etwas kann man unmöglich schön finden.

Howard Chaykin hat seinen Zenit überschritten, wie man sieht.

FAZIT:

Im Gegensatz zum zweiten Heft, geht es hier wieder ein Stück bergauf, aber o richtig an das was die ersten beiden Ausgaben abgeliefert haben, kommt es noch nicht wieder heran. Vor allem der erneute unnötige Einsatz eines Heldentotes zieht die Ausgabe herunter. Wenn man aber davon absieht, bleibt ein solides Heft mit einer ganzen Menge Action und wieder sehr guten Zeichnungen von Stuart Immonen.
Ansonsten bleibt mir persönlich eigentlich nur die Hoffnung, dass die nächsten Ausgaben wieder etwas besser werden. Zum Glück gibt es ja noch die verschiedenen Tie-Ins, welche das Event entweder unnötig aufblähen, oder aber sinnvoll ergänzen.
Wenigstens wurden in diesem Band die Übersetzungsfehler aus Band zwei korrigiert. Das ist doch schon mal ein Fortschritt.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Fear Itself – Nackte Angst: Prolog [Panini, Oktober 2011]

Ab heute werde ich euch alle 2 Tage jeweils eine Review zum letzten Marvel-Großereignis abliefern. Beginnend mit dem Prolog und endend mit der Parodie Shame Itself. Alle Ausgaben die ich besitze, werden Euch hier ausführlich mit Meinung und gelegentlichen Hintergrundinfos präsentiert.

Fear Itself – Nackte Angst: Prolog

Die Tochter des Red Skull schlägt zurück. Nachdem ihr Vater in Captain America: Reborn sein Leben verlor, hat Sin nur noch einen Gedanken. Rache!
Und dies zeigt sie auch ganz deutlich, indem sie das Wahrzeichen von America mit Bomben bestückt. Die eiserne Lady, Lady Liberty auch bekannt als Freiheitsstatue. Nach ihrem Anschlag ist hat die alte Dame nun mehr Ähnlichkeit mit Sin, als mit einer jungen Frau.
Doch Sin hat noch weitere Pläne. Sie schnappt sich einen alten Verbündeten ihres Vaters, Baron Zemo, und macht sich auf die Suche nach einem alten Geheimnis des Red Skull, welches seit dem zweiten Weltkrieg sicher verwahrt in einem seiner Verstecke schlummert …

Sin versucht America in Angst und Schrecken zu versetzen.

Wie so ziemlich jedes Event der letzten Jahre beginnt auch Fear Itself sehr verheißungsvoll. Doch was es für das komplette Event bedeutet, kann man jetzt noch nicht sagen. Darum erstmal zu den Stärken dieser Ausgabe.
Als Fundament und zur näheren Beleuchtung von Sin und ihren Tatmotiven ist dieser Band sehr sinnvoll. Die erste kurze Geschichte ist dabei mehr eine Art Appetithäppchen, welche die Spannung anheizen soll.

Bei mir funktioniert es sehr gut.

In der zweiten Geschichte wird dann auch schon der Grundstein zum Event gelegt. Alles verbunden mit einem Blick in die Vergangenheit und einem Wiedersehen des klassischen Cap-Bucky-Gespanns. Das auch Namor mit eingebunden wird, lässt ein wenig Golden Age-Feeling aufflammen. Doch noch wird alles ein wenig vage gehalten, wobei Sin aber schon ein deutlich fieses Verhalten an den Tag legt, welches nicht nur ihren Gegnern entgegenschlägt. Man merkt an ihrer Charakterisierung ganz klar, dass sie in die Fußstapfen ihres Vaters treten will.
Die abschließende Geschichte lässt Erinnerungen an die glorreichen Nuff-Said-Geschichten wieder aufkommen, in denen keine oder nur sehr wenige Worte, eben nicht mehr als notwendig, gesagt wurden. Getreu dem Motto „Genug gesagt“ wird diese Geschichte alleine durch die emotionalen und imposanten Bilder getragen.

Die Vergangenheit ruht nicht …

Und wo wir schon bei den Zeichnungen sind, da ist dieser Band zwar keine Offenbarung, aber solide und gelungene Superhelden-Mainstreamkost. Die Bilder sind durchweg detailliert, mit korrekter Anatomie, effektvoller Dynamik und spürbaren Emotionen versehen. Unterstützt werden die Zeichner hierbei gekonnt von den Koloristen, welche die Panels mit Farben versehen, ohne erdrückend oder allgemein zu mächtig zu wirken.

Helden müssen nicht immer „Super“ sein!

FAZIT:

Was erwarte ich nach diesem Band von Fear Itself?
Ehrlich gesagt eine ganze Menge. Denn wenn das Niveau, welches hier angeschlagen wird, anhält, könnte Fear Itself nach Secret Invasion und The Siege wieder eines der besseren Events werden und vielleicht sogar eine Qualität des Civil War erreichen.
Auch wenn der Band zum allgemeinen Verständnis des Events wohl keine merkliche Relevanz bieten wird, so gehen einem doch ein paar sehr schöne Geschichten durch die Lappen, wenn man sie auslassen würde.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Die Abenteuer von Captain America #4 [Panini, November 2002]

Heute finden die Rückblicke leider ihren Abschluss. Denn mit dieser Ausgabe endet Fabian Niciezas Reise in die Vergangenheit…

Die Abenteuer von Captain America #4

Captain America ist dem Red Skull hilflos ausgeliefert als dieser zusammen mit dem letzten von Hitlers Todesschwadron am Eiffelturm hängt, während der Skull ihm eine Waffe an den Kopf hält. Doch als wäre das nicht schon schlimm genug muss Steve auch noch erkennen, dass seine große Liebe Cindy ein Nazispion ist. Gebrochen und enttäuscht lässt sich Steve vom Red Skull gefangen nehmen. Zusammen mit Bucky wird er nach Deutschland gebracht wo er in einem Colloseum gegen den Red Skull kämpfen soll, nur um die Überlegenheit der deutschen Macht zu präsentieren. Aber auch wenn Steve gebrochen scheint, so hat zumindest Bucky noch einen klaren Kopf, und den gebraucht er auch um nicht nur Steve wieder auf den richtigen Weg bringen zu wollen, auch ordentlich aufräumen gehört zu seinen Ambitionen…
FAZIT:
Für das Finale mussten Steve Carr und Kevin West die Stifte schwingen. Dieser Wechsel ist zwar spürbar und sichtbar, doch zum Glück fällt es nicht negativ auf. Auch die Emotionen spiegeln sich nach wie vor dramatisch in den Gesichtern wieder. Gerade die Bilder im KZ die einen gebrochenen Steve Rogers zeigen sehen sehr gut aus, und vermitteln viel Gefühl. Ansonsten ist es ein typisches aber gelungenes Finale einer ganz besonderen Miniserie.

Dieser, sowie die anderen Bänder der vierteiligen Miniserie sind mit ein wenig Glück auf den gut sortierten Comicmarktplätzen, Ebay sowie Trödelmärkten zu finden.

Die Abenteuer von Captain America #3 [Panini, Oktober 2002]

Auch der dritte Teil der Abenteuer von Captain America bietet wieder neue Einblicke in das anfängliche Chaos und die Hintergründe welche aus Captain America den Nationalhelden machten, der er heute ist…

Die Abenteuer von Captain America #3

Im letzten Band konnte Colonel Fletcher den Nazis entkommen. Sehr weit kam er allerdings nicht. Schnell wurde er von seinen Verfolgern eingeholt und sie haben sich nicht nur Fletcher geschnappt, sondern Captain America auch noch eine Nachricht hinterlassen. Dafür mussten viele Unschuldige sterben. Zum Glück jedoch schafft es Steve Cindy zu befreien. Mit ihr und Bucky reist Steve nach, weil Fletcher dort dem Reichsermittler vorgestellt werden soll. Dank einiger Rebellen im französischen Untergrund schafft es Steve den Ort der Gefangenschaft von Fletcher ausfindig zu machen. Alleine macht er sich also auf den weg ihn zu befreien. Wird er rechtzeitig da sein, und kann man Cindy wirklich trauen…?
FAZIT:
Steve lernt immer besser mit seinen neuen Fähigkeiten umzugehen. Das erweist sich sehr schnell als ein Vorteil gegenüber den Nazis. Etwas störend sind in Maguires Zeichnungen die rötlichen Nasenspitzen der Protagonisten. Oft sehen diese aus als wären sie betrunken. Das wirkt ein wenig irritierend. Dennoch sind sowohl Zeichnungen als auch Niciezas Neufassung der Origin von Captain America weiterhin auf hohem Niveau.

Dieser, sowie die anderen Bänder der vierteiligen Miniserie sind mit ein wenig Glück auf den gut sortierten Comicmarktplätzen, Ebay sowie Trödelmärkten zu finden.

Die Abenteuer von Captain America #2 [Panini, September 2002]

Im zweiten Teil dringen wir zusammen tiefer in die Anfänge von Captain America ein und erfahren ein paar weitere Blickwinkel und Informationen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, der Captain America und insbesondere Steve Rogers Denken und Handeln geprägt hat…

Die Abenteuer von Captain America #2

Steves langweilt sich immer noch im Camp. Da kommt es ihm gerade recht das er ein paar seltsame Männer beim Diebstahl beobachtet. So kann Steve endlich seine neu erworbenen Kräfte testen. Doch was er dabei erfährt überrascht sogar ihn. Die Auftraggeber hinter dieser Beschaffungsmaßnahme sind Nazis. Schon am nächsten Abend soll eine Übergabe stattfinden. Steve bereitet sich gründlich darauf vor und macht am nächsten Morgen die Bekanntschaft eines kleines „Tabakdealers“ welcher die Soldaten im Camp versorgt. Er hört auf den Namen James „Bucky“ Buchanan Barnes, und er angelt sich Steve sofort als seinen persönlichen Bodyguard. Am Abend schnappt sich Steve die Mittelsmänner, und erregt damit die Aufmerksamkeit der örtlichen Presse. Dies bleibt natürlich auch nicht Steves alten Geheimprojektmitarbeitern verborgen. Sofort wird er zu General Phillips gebracht, der ihm voller Stolz seine neue Uniform überreicht, und ihm seinen ersten Auftrag verkündet. Doch auch die Nazis schlafen nicht und entführen Colonel Fletcher und Steves große Liebe Cindy Glass…
FAZIT:
Der erste Auftritt von Steve als Captain America ist furios und dramatisch. Auch wenn er dabei wie ein Zombie aussieht. In diesem einen Panel ist Kevin Maguire die Darstellung etwas misslungen, so finde ich. Dennoch kann auch dieser band wieder mit Action, Dramatik, Spannung und weiteren Enthüllungen aus der Frühzeit von Captain America punkten. Vor allem das erste Aufeinandertreffen von Steve und Bucky ist dabei herrlich komisch. Auch das handeln von Steve als Captain America, sprich die Wahl seiner Mittel wirkt noch etwas unreif und sehr stark von Gefühlen geprägt, als mehr von rationalem Denken geleitet.

Dieser, sowie die anderen Bänder der vierteiligen Miniserie sind mit ein wenig Glück auf den gut sortierten Comicmarktplätzen, Ebay sowie Trödelmärkten zu finden.

Die Abenteuer von Captain America #1 [Panini, August 2002]

Wenn es einen typischen und klassischen Helden bei Marvel gibt, dann ist dies wohl unangefochten Captain America. Kein anderer Held hat die Nation so sehr verkörpert wie Steve Rogers. In den nächsten vier Tagen werfe ich mit euch zusammen einen Blick zurück auf die Anfänge von Steves Heldenkarriere…


Die Abenteuer von Captain America #1

Steve Rogers ist ein normaler Amerikaner, der in den Wirren des zweiten Weltkrieges einfach nicht zusehen will wie die Übermächtigen Nazis die Macht an sich reissen. Deshalb meldet er sich freiwillig bei der US-Army. Da er aber weder sonderlich sportlich noch gesund ist, sind seine Chancen mehr als schlecht. Da erhält er die Chance an einem geheimen Regierungsprojekt mit dem Namen „Wiedergeburt“ teilzunehmen. Dieses Projekt soll aus dem schmächtigen Steve Rogers eine Super-Soldaten machen. Als letzter in einer langen Testreihe hat Steve nach Monaten nun die Chance diesem Experiment als Freiwilliger beizuwohnen. Doch alles geht schief als ein infiltrierter Nazi den Professor ermordet. Um Steve zu schützen wird dieser in einem nahegelegenen Militärcamp mit anderen Rekruten untergebracht, doch Steve fühlt sich dort unterfordert…
FAZIT:
Captain America ist eine lebende Legende. Immer wieder wurde seine Origin mal hier, mal da erzählt. Nun hat sich das wandelnde Marvel-Lexikon Fabian Nicieza dem ultimativen Heldenidol angenommen um seine Herkunft möglichst detailliert nachzuerzählen und dabei neue Einblicke in das wie und warum der Entscheidungen von Steve Rogers zu entdecken. Zeichnerisch wird er dabei von Kevin Maguire, einem wirklich sehr talentierten Künstler dessen visueller Stil hier perfekt passt. Er schafft es in die Mimiken und Gestiken seiner Charaktere so viele Emotionen darzustellen, dass man regelrecht mit Steve, Bucky, Cindy und Co. mitfiebert.

Dieser, sowie die anderen Bänder der vierteiligen Miniserie sind mit ein wenig Glück auf den gut sortierten Comicmarktplätzen, Ebay sowie Trödelmärkten zu finden.