Fear Itself – Nackte Angst: Prolog [Panini, Oktober 2011]

Ab heute werde ich euch alle 2 Tage jeweils eine Review zum letzten Marvel-Großereignis abliefern. Beginnend mit dem Prolog und endend mit der Parodie Shame Itself. Alle Ausgaben die ich besitze, werden Euch hier ausführlich mit Meinung und gelegentlichen Hintergrundinfos präsentiert.

Fear Itself – Nackte Angst: Prolog

Die Tochter des Red Skull schlägt zurück. Nachdem ihr Vater in Captain America: Reborn sein Leben verlor, hat Sin nur noch einen Gedanken. Rache!
Und dies zeigt sie auch ganz deutlich, indem sie das Wahrzeichen von America mit Bomben bestückt. Die eiserne Lady, Lady Liberty auch bekannt als Freiheitsstatue. Nach ihrem Anschlag ist hat die alte Dame nun mehr Ähnlichkeit mit Sin, als mit einer jungen Frau.
Doch Sin hat noch weitere Pläne. Sie schnappt sich einen alten Verbündeten ihres Vaters, Baron Zemo, und macht sich auf die Suche nach einem alten Geheimnis des Red Skull, welches seit dem zweiten Weltkrieg sicher verwahrt in einem seiner Verstecke schlummert …

Sin versucht America in Angst und Schrecken zu versetzen.

Wie so ziemlich jedes Event der letzten Jahre beginnt auch Fear Itself sehr verheißungsvoll. Doch was es für das komplette Event bedeutet, kann man jetzt noch nicht sagen. Darum erstmal zu den Stärken dieser Ausgabe.
Als Fundament und zur näheren Beleuchtung von Sin und ihren Tatmotiven ist dieser Band sehr sinnvoll. Die erste kurze Geschichte ist dabei mehr eine Art Appetithäppchen, welche die Spannung anheizen soll.

Bei mir funktioniert es sehr gut.

In der zweiten Geschichte wird dann auch schon der Grundstein zum Event gelegt. Alles verbunden mit einem Blick in die Vergangenheit und einem Wiedersehen des klassischen Cap-Bucky-Gespanns. Das auch Namor mit eingebunden wird, lässt ein wenig Golden Age-Feeling aufflammen. Doch noch wird alles ein wenig vage gehalten, wobei Sin aber schon ein deutlich fieses Verhalten an den Tag legt, welches nicht nur ihren Gegnern entgegenschlägt. Man merkt an ihrer Charakterisierung ganz klar, dass sie in die Fußstapfen ihres Vaters treten will.
Die abschließende Geschichte lässt Erinnerungen an die glorreichen Nuff-Said-Geschichten wieder aufkommen, in denen keine oder nur sehr wenige Worte, eben nicht mehr als notwendig, gesagt wurden. Getreu dem Motto „Genug gesagt“ wird diese Geschichte alleine durch die emotionalen und imposanten Bilder getragen.

Die Vergangenheit ruht nicht …

Und wo wir schon bei den Zeichnungen sind, da ist dieser Band zwar keine Offenbarung, aber solide und gelungene Superhelden-Mainstreamkost. Die Bilder sind durchweg detailliert, mit korrekter Anatomie, effektvoller Dynamik und spürbaren Emotionen versehen. Unterstützt werden die Zeichner hierbei gekonnt von den Koloristen, welche die Panels mit Farben versehen, ohne erdrückend oder allgemein zu mächtig zu wirken.

Helden müssen nicht immer „Super“ sein!

FAZIT:

Was erwarte ich nach diesem Band von Fear Itself?
Ehrlich gesagt eine ganze Menge. Denn wenn das Niveau, welches hier angeschlagen wird, anhält, könnte Fear Itself nach Secret Invasion und The Siege wieder eines der besseren Events werden und vielleicht sogar eine Qualität des Civil War erreichen.
Auch wenn der Band zum allgemeinen Verständnis des Events wohl keine merkliche Relevanz bieten wird, so gehen einem doch ein paar sehr schöne Geschichten durch die Lappen, wenn man sie auslassen würde.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #214

Morgen gehts wieder mit der neuen Woche los, aber erstmal gibts noch einen neuen Simpsons-Tafelgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 14, Folge 09: „Die starken Arme der Marge (The Strong Arms Of The Ma)” (EABF04)
Deutschland-Premiere:
28. 02. 2004

US-Premiere: 02. 02. 2003

Ähnliche Artikel:
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 14)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 13)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 12)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 11)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 10)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 9)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 8)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 7)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 6)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 5)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 4)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 3)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 2)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 1)

Wegen fehlendem Tafelgag ausgelassene Folge(n):

Staffel 14, Folge 06: “Und der Mörder ist… (The Great Louse Detective)” (EABF01)
Deutschland-Premiere:
31. 01. 2004

US-Premiere: 15. 12. 2002

Staffel 14, Folge 07: “Lehrerin des Jahres (Special Edna)” (EABF02)
Deutschland-Premiere:
07. 02. 2004

US-Premiere: 05. 01. 2003

Staffel 14, Folge 08: “Der Vater, der zu wenig wusste (The Dad Who Knew Too Little)” (EABF03)
Deutschland-Premiere:
14. 02. 2004

US-Premiere: 12. 01. 2003

Spider-Man Magazin #32 bis #34 [Panini, März bis Mai 2010]

Heute geht es mit den Spider-Man Magazinen weiter. Auch diesmal gibt es wieder lockere und unterhaltsame Geschichten aus dem guten vereinigten Königreich …

Spider-Man Magazin #32

Das Rhino sich ausgerechnet im New York der 30er Jahre niederlässt und sich auch dort wohlfühlt wirkt zwar im ersten Moment befremdlich, passt dann aber sehr gut zur Geschichte. Anfangs verdingt sich der erbsenhirnige Muskelprotz noch als Wrestler, doch sein nächster Auftrag ist dann schon etwas heikler. Gerade im Bezug auf die zukünftige Entwicklung muss Spidey hier schnell eingreifen. Rhino soll einen Wissenschaftler einschüchtern der sich von einem Gangster Geld geliehen hat. Doch bei dem Wissenschaftler handelt es sich um Phineas Horton. Den langjährigen Marvellesern als „Vater“ der ersten Fackel bekannt. Dieser steht kurz vor der Vollendung seiner Schöpfung, doch wenn Rhino ihn in die Finger bekommen sollte, könnte die Forschung und Entwicklung von Androiden sehr weit zurückgeschleudert werden…

FAZIT:

Rhino ist zwar dumm wie eh und je, doch tut er einem hier ein bisschen leid, was vor allem daran liegt, das er mal wieder die Marionette eines drittklassigen Möchtegernes ist. Ansonsten finde ich gerade das Setting der 30 Jahre für Rhino irgendwie passend. Genau erklären kann ich das zwar nicht, ist mehr eine gefühlsmäßige Sache, aber es wirkt in sich alles sehr stimmig. Vielleicht auch weil die Farbgebung der 30er Jahre in diesen rot/braunen Sepiafarbtönen zu Rhinos „Kostüm“ passt.

Spider-Man Magazin #33

Dieses Mal steht die Gefangennahme von Sandman auf dem Tagesplan. Kaum in der nahen „möglichen“ Zukunft 2038 angekommen trifft Spidey auch schon auf das „Krümmelmonster“ welches gerade eine Bank ausraubt. Doch er kämpft nicht alleine. Schon bald bekommt er Unterstützung von Spider-Girl May Parker. Diese denkt sofort das dieser Spider-Man ein betrüger sein muss, da ihr Vater sein Kostüm auf Grund einer Beinverletzung an den Nagel hängen musste. Spidey hingegen ist sich bei dem toughen Girl nicht ganz sicher. Einerseits weckt sie seinen Beschützerinstinkt, andererseits ist er überrascht von dem Kampfstil, der Erfahrung und den Kräften der offensichtlich noch sehr jungen Dame. Zusammen schaffen sie es jedoch den verschütteten Sand zurück in die Sandkiste zu bringen.

FAZIT:

Besonders gelungen finde ich den Epilog, da er eine Art kleinen Abschluss des ganzen bildet. Auch finde ich es immer wieder schön etwas von May Parker, Spider-Girl zu lesen, da ich denke das dieser Charakter sehr viel Potential birgt, vor allem im Hinblick auf ihr Heranwachsen in die Rolle des Superhelden. Das kann noch viele Konfrontationen mit Papa Spider-Man bringen. Besonders die ironische Komponente in dieser Geschichte lässt das ganze weniger wie ein typische Superheldengeschichte, als mehr wie eine Comedyserienfolge erscheinen.

Spider-Man Magazin #34

Der letzte einzusammelnde Bösewicht ist Doc Ock und der wartet im Jahr 2099 auf seine Chance. Doch kaum ist Spidey dort angekommen wird er von Miguel O’Hara dem Spider-Man 2099 angegriffen, der hinter der Maske einen Retro-Schurken vermutet. So hat wenige Tage zuvor ein „auf nostalgisch getrimmter“ Doctor Octopus eine Biotechnik-Firma ausgeraubt. Ock ist schnell gefunden aber der Kampf mit ihm ist alles andere als einfach. Auch ein EMP den Spidey von H.E.R.B.I.E. hat macht es zunächst nicht einfacher. Doch irgendwann ist auch Ock besiegt und seine Tentakel geben herrliche Fesseln ab, aber als Spidey mit Kandidat Nummer 6 heimkommt erwartet ihn eine böse Überraschung.

FAZIT:

Anfangs wirkt das ganze noch wie ein typisches Crossover. Die zwei Protagonisten treffen sich und bekämpfen sich, erkennen dann aber ihren Fehler und verbünden sich gegen den wirklich bösen. Leider ändert sich das auch gegen Ende nicht wirklich, aber wenigstens wird es locker erzählt und dynamisch gezeichnet (zum Autor und zum Zeichner gibt es demnächst noch ein paar Meinungen). Das rettet, neben dem interessanten und ihn Deutschland eher unbekannten Charakter von Miguel O’Hara die Geschichte.

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #213

Das Wochenende ist da, und somit heißt es Kraft tanken für die nächste Woche. Doch erstmal gibt es wie jeden Tag einen neuen Simpsons-Tafelgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 14, Folge 05: „Der Videobeichtstuhl (Helter Shelter)” (DABF21)
Deutschland-Premiere:
24. 01. 2004

US-Premiere: 01. 12. 2002

Ähnliche Artikel:
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 14)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 13)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 12)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 11)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 10)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 9)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 8)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 7)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 6)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 5)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 4)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 3)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 2)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 1)

Wegen fehlendem Tafelgag ausgelassene Folge(n):

Staffel 14, Folge 04: “Marge – oben ohne (Large Marge)” (DABF18)
Deutschland-Premiere:
17. 01. 2004

US-Premiere: 24. 11. 2002

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #212

Manche Staffeln sind echt schlecht weggekommen mit Tafelgags. Die vierzehnte ist so ein Kandidat. Aber es geht noch weitaus schlimmer, wie Ihr die nächsten Tage sehen werdet. Aber jetzt erstmal der neue Simpsons-Tafelgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 14, Folge 03: „Klassenkampf (Bart vs. Lisa vs. 3rd Grade)” (DABF20)
Deutschland-Premiere:
10. 01. 2004

US-Premiere: 17. 11. 2003

Ähnliche Artikel:
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 13)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 12)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 11)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 10)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 9)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 8)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 7)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 6)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 5)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 4)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 3)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 2)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 1)

Wegen fehlendem Tafelgag ausgelassene Folge(n):

Staffel 13, Folge 15: “Das ist alles nur Lisas Schuld (Blame it on Lisa)” (DABF10)
Deutschland-Premiere:
17. 05. 2003

US-Premiere: 31. 03. 2002

Staffel 13, Folge 16: “Homer einmal ganz woanders (Weekend at Burnsie’s)” (DABF11)
Deutschland-Premiere:
24. 05. 2003

US-Premiere: 14. 04. 2002

Staffel 13, Folge 17: “Forest Plump und die Clip Show (Gump Roast)” (DABF12)
Deutschland-Premiere:
31. 05. 2003

US-Premiere: 21. 04. 2002

Staffel 13, Folge 18: “Der rasende Wüterich (I am Furious)” (DABF13)
Deutschland-Premiere:
07. 06. 2003

US-Premiere: 28. 04. 2002

Staffel 13, Folge 19: “Die Apu und Manjula Krise (The Sweetest Apu)” (DABF14)
Deutschland-Premiere:
14. 06. 2003

US-Premiere: 05. 05. 2002

Staffel 13, Folge 20: “L.S. Meisterin des Doppellebens (Little Girl in the Big Ten)” (DABF15)
Deutschland-Premiere:
21. 06. 2003

US-Premiere: 12. 05. 2002

Staffel 13, Folge 21: “Am Anfang war die Schreiraupe (The Frying Game)” (DABF16)
Deutschland-Premiere:
28. 06. 2003

US-Premiere: 19. 05. 2002

Staffel 13, Folge 22: “Sicherheitsdienst „Springshield“ (Papa’s Got a Brand New Badge)” (DABF17)
Deutschland-Premiere:
05. 07. 2003

US-Premiere: 22. 05. 2002

Staffel 14, Folge 01: “Schickt die Klone rein (Treehouse of Horror XIII)” (DABF19)
Deutschland-Premiere:
21. 02. 2004

US-Premiere: 03. 11. 2002

Staffel 14, Folge 02: “It’s only Rock’n’Roll (How I Spent My Strummer Vacation)” (DABF22)
Deutschland-Premiere:
06. 03. 2004

US-Premiere: 10. 11. 2002

Marvel Comic Klassiker (5): Licht und Schatten 1 bis 3 [Bastei, 1988]

Mit der heutigen neuen Reihe „Marvel Comic Klassiker“ möchte ich euch erneut Serien und Einzelausgaben näherbringen die nicht nur aufgrund ihres Alters bereits Klassiker sind. Manchmal sind es auch ganz besondere Geschichten, Ereignisse oder auch Serien, die sich diesen Status erworben haben.

Licht & Schatten #1

Licht und Schatten sind zwei Ausreißer die bei Drogenexperimenten ihre Kräfte erhielten. Nun versuchen sie mit ihren Fähigkeiten andere verlorene und unschuldige Seelen vor dem Schicksal das sie selbst erlebten zu beschützen. Dabei sind ihre Mittel und Wege zwar nicht immer vorbehaltlos richtig, aber der Gedanke dahinter ist auch nicht falsch. Dennoch geraten sie mit dem Gesetz aneinander, nur um dann auch sogleich wieder eine Chance zu erhalten helfend zu unterstützen. Doch wieder einmal unterliegt Schatten seinem Hunger…

FAZIT:

Fast schon klassisch sind die Geschichten von Licht und Schatten. Und irgendwie haben es mir die beiden tragischen Geschichten von Cloak und Dagger schon immer angetan. Gerade passend war es da, das Bastei mit der ersten Miniserie der beiden auch in Deutschland einen Versuch wagte diesen, meiner Meinung nach unterschätzten Helden, eine Chance zu geben. Zwar wird hier keine Origin geboten die das Entstehen der beiden erklärt, trotzdem werden die beiden hervorragend eingeführt, unterstützt von atemberaubenden Bildern und einer herrlichen Koloration.

Licht & Schatten #2

Nachdem Schatten in der letzten Ausgabe einen Mörder durch das Einsaugen in seinen Mantel bestraft hat, zweifelt Licht an der Richtigkeit ihres Handelns. Das wiederum führt dazu, dass Schatten die Einsamkeit sucht, auch weil der Hunger ihn immer mehr übermannt, und er so die Hoffnung hat ihm Einhalt zu gebieten. Auch die Polizisten ist sich nicht mehr so sicher ob Licht und Schatten nun ins Gefängnis, oder lieber unterstützt gehören. Doch schon bald müssen sowohl Tandy als auch Tyrone erkennen das sie einander brauchen um zu überleben. Dabei erhalten sie unerwartete Unterstützung von Detective O´Rielly und Pater Delgado.

FAZIT:

In dieser 2. Ausgabe endet auch schon die erste Mini von Tandy und Tyrone. Dabei beweist Bill Mantlo einmal mehr sein Geschick für tragische Geschichten. So wird in diesen 2. US-Ausgaben nicht nur die Entstehung von Licht und Schatten erklärt, sondern auch die enorm enge Beziehung der beiden zueinander. Jeder benötigt den anderen, damit dieser nicht von seiner unfreiwillig erhaltenen Macht verzehrt wird. Auch Rick Leonardis Zeichnungen wissen immer mehr zu gefallen. Die Enge der Häsuerschluchten von New York, die Kälte und die Angst, scheinen fast greifbar. Gestört hat mich lediglich an einigen Stellen die Kolo. Vor allem wen auf Häuserdächern Wassetürme aus Holz plötzlich pinkt sind.

Licht & Schatten #3

Jack the Ripper wird wegen des zunehmenden Drucks in London nach New York gezwungen. Auch dort fröhnt er weiter seiner Mordlust, als er eines Abends beim Beseitigen eines Opfers einem Unfall zum Opfer fällt. Viele Jahre später steht an diesem Ort die Heilig-Geist-Kirche in der Licht und Schatten Zuflucht gesucht haben. Noch immer zweifelt Schatten an sich, und es wird nicht besser als er mit Licht zusammen versehentlich eine Zivilstreife der Polizei angreift. Er flüchtet sich erneut in die Einsamkeit. Dies ist der Punkt an dem der Dämon, welcher in der dunklen Dimension lebt, die Schatten beherbergt, sich Bahn bricht und den Ripper zurück auf die Erde schickt, damit dieser Schatten in den Wahnsinn treibt. Der Ripper mordet und hinterlässt dabei Spuren die auf Schatten deuten. Selbst Licht fällt auf diese Finte herein, und macht sich auf die Jagd nach ihrem Freund und Weggefährten…

FAZIT:

Marvel Graphic Novels sollten schon immer ganz besondere Stories sein. Das gelingt zwar leider nicht immer, doch im vorliegenden Fall geht diese Rechnung voll und ganz auf. Jack the Ripper ist einer der klassischen Mörder der Menschheitsgeschichte. Das er jedoch den Weg nach Amerika/New York gefunden haben könnte, finde ich etwas gewagt. Trotzdem wird hier eine spannende und faszinierende Geschichte erzählt. Aus der Feder vom Erfinder Bill Mantlo und mit grandiosem Bildern von Larry Stroman verziert, bildet diese Ausgabe den bisherigen Höhepunkt der Bastei-Veröffentlichung.

Die Ausgaben sind mit ein wenig Glück auch für kleineres Geld bei den üblichen Comicmarktplätzen sowie Ebay oder Flohmärkten zu finden.

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #211

Neuer Tag, neuer Simpsons-Tafelgag. Kurz und knackig, lustig und unterhaltsam.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 13, Folge 14: „Drei uralte Geschichten (Tales From the Public Domain)” (DABF08)
Deutschland-Premiere:
10. 05. 2003

US-Premiere: 17. 03. 2002

Ähnliche Artikel:
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 13)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 12)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 11)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 10)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 9)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 8)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 7)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 6)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 5)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 4)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 3)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 2)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 1)

Wegen fehlendem Tafelgag ausgelassene Folge(n):

Staffel 13, Folge 13: “Abraham und Zelda (The Old Man and the Key)” (DABF09)
Deutschland-Premiere:
03. 05. 2003

US-Premiere: 10. 03. 2002

Vamirella Reviews #1 [Splitter, März bis Mai 1998]

Heute wird es blutrünstig. Und zwar lasse ich jemand alten Bekanntes in dieser ersten Review, einer etwa 6 Folgen umfassenden Reihe. Es handelt sich um niemand Geringeren als Vampirella…

Vampirella #1

Vampirella ist tot. Auch ihr geliebter Adam van Helsing hat das Zeitliche gesegnet. Und dennoch treffen sie sich in Drakulon wieder. Doch nichts ist mehr so, wie es einmal war. Der gewaltige Blutstrom, der das Land nährte, ist versiegt und Schuld daran ist Vampirellas Mutter Lillith. Vor der Wahl stehend sich selber oder das Land u retten entschied sich Lillith für ihr eigenes Leben. Doch Vampirella kann trotz ihrer großen Liebe zu ihrer Mutter deren Entscheidung nicht nachvollziehen. Zusammen mit Adam macht sie sich auf den Weg ihre Heimat zu retten …

FAZIT:

Dieser zweiteilige Storybogen den Splitter für den Start ihrer Vampirella-Heftserie wählte spielt zwischen Vampirellas Tod und ihrer Wiederauferstehung. In der Tradition der klassischen Vampirella-Geschichten von Archie Goodwin erzählt Autor James Robinson eine typische Fantasy-Geschichte mit der blutdürstigen und leichtbekleideten Anti-Heldin. Dabei wird er durch die malerischen Kunstferigkeiten von Joe Jusko unterstützt, der es schafft auch die unglaublichsten Landschaften und Lebewesen, mit einem überwältigenden Detailreichtum zu zaubern.

Vampirella #2

Das Land ist ausgetrocknet, und fast jegliches Leben verhungert. Dies macht es auch für Vampirella und ihren Begleiter Adam nicht gerade einfach die Quelle des Blutstromes zu finden. So ganz ohne Blut schafft es Vampirella kaum, den langen Marsch durchzuhalten. Zum Glück gibt es aber noch Lillith. Sie schickt immer wieder neue Gegner um ihre Tochter aufzuhalten, doch lebende Gegner haben auch Blut in ihren Adern und so bekommt Vampirella wieder neue Energie. Aber wenn sie es schaffen die Quelle wieder zum fließen zu bringen, dann wird ihre Mutter sterben, und so muss Vampirella eine schwerwiegende Entscheidung fällen …

FAZIT:

Der zweite Teil dieses Story-Arcs zieht sich doch trotz der grandiosen Bilder sehr in die Länge. Auch wirkt das Ende stark konstruiert und ungeplant. Irgendwie fehlt dem Ganzen ein passendes und schlüssig-logisches Ende, auch wenn es sich nur um eine Fantasystory handelt. Etwas schlechter als der Serienbeginn aber immer noch in Ordnung. Besonders wegen der Gemälde von Jusko.

Vampirella #3

Mysteriöse Morde an Wissenschaftlern erschüttern die Stadt. Vampirella hat sofort Pantha im Verdacht, da sich die beiden erst kurz zuvor in Gotham begegnet waren. Doch welche Gründe sollte diese Katzengöttin haben, sich an ein paar Wissenschaftlern zu rächen? Immerhin hat sie bereits zu Zeiten der großen Pharaonen gelebt und somit schon sehr viel Schlimmeres miterlebt. Nun liegt es also an Vampirella, die Gründe zu finden und Pantha aufzuhalten.

FAZIT:

Mark Millar hat hier eine sehr schöne mystische Geschichte geschaffen, die mit den hervorragenden Gemälden von Mark Texeira ein gewisses Flair aufkommen lassen, bei dem ich ständig das Gefühl hatte, das Mulder und Scully um die nächste Ecke kommen. Alles in allem ist dabei eine sehr gute Mystery-Horror-Fantasy-Story herausgekommen, die gut unterhält.

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #210

Neuer Tag, neuer Simpsons-Tafelgag. Kurz und knackig, lustig und unterhaltsam.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 13, Folge 12: „Bart und sein Westernheld (The Lastest Gun in the West)” (DABF07)
Deutschland-Premiere:
26. 04. 2003

US-Premiere: 24. 02. 2002

Ähnliche Artikel:
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 13)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 12)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 11)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 10)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 9)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 8)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 7)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 6)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 5)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 4)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 3)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 2)
Der tägliche Simpsons-Tafelgag (Staffel 1)

Tellos [Panini, April bis Juni 2000]

Mit der heutigen Review, möchte ich euch eine kleine, sehr feine, aber leider auch ein wenig unbeachtete und ebenfalls leider viel zu kurze, Serie vorstellen. Der Künstler, der hinter dieser Serie steht, ist niemand anderes, als der leider viel zu früh verstorbene Mike Wieringo. Doch ein endgültiger Abschluss ist ihm leider verwehrt geblieben. Dennoch ist Tellos eine vielversprechende Fantasyserie, die auf jeden Fall mehr als einen Blick wert ist …

Tellos #1

Alles beginnt mit Jarek und Koj im größten Hafen von Tellos. Hier ist nicht nur der Umschlagplatz für Waren aller Art, sondern auch ein Sammelplatz für Händler, Reisende, Piraten und Diebe. Wir treffen auf Koj und Jarek die gerade auf der Flucht vor den Froschsoldaten sind. Dabei treffen sie auch auf Serra eine Kapitänin eines Handelsschiffes, welche ebenfalls Probleme mit dem Gesetz hat. Schuld daran ist ein seltsames Amulett mit grünem Stein. Nicht ganz uneigennützig greifen Koj und Jarek ein, um Serra zu helfen. Als dann auch noch mysteriöse Schattenkrieger dazu kommen sind sie auch noch auf die Hilfe vom Magier Thomes angewiesen …

FAZIT:

Die Zeichnungen vom inzwischen leider verstorbenen Mike Wieringo begeistern mich immer wieder. Er schafft es, mit wenigen Details eine immense Dynamik zu erzeugen. Der leicht Manga-artige Zeichenstil ist bestimmt nicht jedermanns Sache, es passt aber perfekt zum Fantasy-Anteil der Geschichte. Irgendwie hat man auch das Gefühl das Wieringo hier mehr Herzblut hineingesteckt hat, als in so mach andere Arbeit. Fast hat es den Anschein, das es sich bei Tellos um sein „Baby“ handelt. Tellos ist für mich ganz großes Fantasy-Kino.

Tellos #2

Schnell wird klar das Jarek einer der auserwählten ist, welcher Tellos vor dem Untergang retten soll. Neben Koj soll aber auch Serra mit von der Partie sein, was Serra selber aber gar nicht so sieht, und die zwei Freunde nur einen Teil des Weges begleiten will. Dass das Ganze aber gar nicht so einfach ist, zeigt sich schon beim ersten Streckenabschnitt, der quer durch Torrent führt, ein Ort mit massiven Regenfällen der innerhalb von Tellos umherwandert. Wie erwartet sehen sich die 3 Helden schon bald einem gewaltigen Unwetter und mehrerer Wasserschlangen gegenüber. Nur knapp schaffen sie es diesem Chaos zu entrinnen nur, um alsbald auf Malesurs Horde von Mördern zu treffen …
Währenddessen treffen in Luftholde zwei neue Charaktere ein, nur um sich sofort in halsbrecherische Abenteuer zu stürzen. Rikk hat soeben den „Stein der Skierung“ gestohlen und Hawke hat ein paar „Freunde“ in einer Bar mit seinem Hütchenspiel betrogen, weshalb jetzt beide auf der Flucht vor den Betrogenen und der Palastwache sind. Doch schnell merken sie das Luftholde seinen Namen nicht umsonst trägt …

FAZIT:

Leider ist mit diesem Heft die deutsche Veröffentlichung abgeschlossen. Weitere Hefte haben es nicht nach Deutschland geschafft. Wenn ich es mal schaffe, an die Folgehefte günstig im Original zu kommen, werde ich meine Review fortführen, auch um zu sehen wie es mit Koj, Jarek, Serra, Rikk und Hawke weitergeht.
Denn genaugenommen ist dies sehr schade, da Tellos eine gewisse Ähnlichkeit mit Battle Chasers aufweißt und irgendwie genau die gleiche Faszination vermittelt.