DC und die Looney Tunes [Panini, Juni 2018]

Es gibt Team Ups bei denen man sich zuerst einmal fragt, ob sie überhaupt funktionieren können. Innerhalb eines Verlages ist dies manchmal schon schwierig und innerhalb eines Genres auch nicht immer einfach. Wenn es dann aber auch noch übergreifend versucht wird, kann es entweder ein Hit werden oder ein absoluter Reinfall. Nun gehören zwar die DC-Recken und die Warner Bros. Looney Tunes zu einem großen Mutterkonzern und es gab bereits in den frühen 2000er Jahren eine solche „Zusammenarbeit“, von der ich aber zugegebenermaßen keine einzige Ausgabe gelesen habe, abgesehen davon, dass es inzwischen auch wieder eine ganze Zeit her ist. Nun wurde also erneut eine solche Kombination angekündigt und ich war sofort hellhörig, und da ich jetzt von Panini dieses schicke Rezensionsexemplar erhalten habe, möchte ich euch meine Meinung darüber auch nicht vorenthalten …

DC und die Looney Tunes

Autor: Tom King, Tony Bedard, Bill Morrison, Sam Humphries, Juan Manuel Ortiz, Steve Orlando, Frank J. Barbiere, Jim Fanning, Jimmy Palmiotti, Bill Matheny
Zeichner: Lee Weeks, Byron Vaughns, Barry Kitson, Ben Caldwell, Kelley Jones, Bill Morrison, Tom Grummett, Juan Manuel Ortiz, Aaron Lopresti, John Looter, Mark Texeira, Dave Alvarez
Format: Softcover
Umfang: 252 Seiten
Inhalt: Batman/Elmer Fudd Special 1, Wonder Woman/Tasmanian Devil Special 1, Lobo/Road Runner Special 1, Legion of Super-Heroes/Bugs Bunny Special 1, Martian Manhunter/Marvin the Martian Special 1, Jonah Hex/Yosemite Sam Special 1
Verlag: Panini Comics
Preis: 26,00 Euro Weiterlesen

Vamirella Reviews #1 [Splitter, März bis Mai 1998]

Heute wird es blutrünstig. Und zwar lasse ich jemand alten Bekanntes in dieser ersten Review, einer etwa 6 Folgen umfassenden Reihe. Es handelt sich um niemand Geringeren als Vampirella…

Vampirella #1

Vampirella ist tot. Auch ihr geliebter Adam van Helsing hat das Zeitliche gesegnet. Und dennoch treffen sie sich in Drakulon wieder. Doch nichts ist mehr so, wie es einmal war. Der gewaltige Blutstrom, der das Land nährte, ist versiegt und Schuld daran ist Vampirellas Mutter Lillith. Vor der Wahl stehend sich selber oder das Land u retten entschied sich Lillith für ihr eigenes Leben. Doch Vampirella kann trotz ihrer großen Liebe zu ihrer Mutter deren Entscheidung nicht nachvollziehen. Zusammen mit Adam macht sie sich auf den Weg ihre Heimat zu retten …

FAZIT:

Dieser zweiteilige Storybogen den Splitter für den Start ihrer Vampirella-Heftserie wählte spielt zwischen Vampirellas Tod und ihrer Wiederauferstehung. In der Tradition der klassischen Vampirella-Geschichten von Archie Goodwin erzählt Autor James Robinson eine typische Fantasy-Geschichte mit der blutdürstigen und leichtbekleideten Anti-Heldin. Dabei wird er durch die malerischen Kunstferigkeiten von Joe Jusko unterstützt, der es schafft auch die unglaublichsten Landschaften und Lebewesen, mit einem überwältigenden Detailreichtum zu zaubern.

Vampirella #2

Das Land ist ausgetrocknet, und fast jegliches Leben verhungert. Dies macht es auch für Vampirella und ihren Begleiter Adam nicht gerade einfach die Quelle des Blutstromes zu finden. So ganz ohne Blut schafft es Vampirella kaum, den langen Marsch durchzuhalten. Zum Glück gibt es aber noch Lillith. Sie schickt immer wieder neue Gegner um ihre Tochter aufzuhalten, doch lebende Gegner haben auch Blut in ihren Adern und so bekommt Vampirella wieder neue Energie. Aber wenn sie es schaffen die Quelle wieder zum fließen zu bringen, dann wird ihre Mutter sterben, und so muss Vampirella eine schwerwiegende Entscheidung fällen …

FAZIT:

Der zweite Teil dieses Story-Arcs zieht sich doch trotz der grandiosen Bilder sehr in die Länge. Auch wirkt das Ende stark konstruiert und ungeplant. Irgendwie fehlt dem Ganzen ein passendes und schlüssig-logisches Ende, auch wenn es sich nur um eine Fantasystory handelt. Etwas schlechter als der Serienbeginn aber immer noch in Ordnung. Besonders wegen der Gemälde von Jusko.

Vampirella #3

Mysteriöse Morde an Wissenschaftlern erschüttern die Stadt. Vampirella hat sofort Pantha im Verdacht, da sich die beiden erst kurz zuvor in Gotham begegnet waren. Doch welche Gründe sollte diese Katzengöttin haben, sich an ein paar Wissenschaftlern zu rächen? Immerhin hat sie bereits zu Zeiten der großen Pharaonen gelebt und somit schon sehr viel Schlimmeres miterlebt. Nun liegt es also an Vampirella, die Gründe zu finden und Pantha aufzuhalten.

FAZIT:

Mark Millar hat hier eine sehr schöne mystische Geschichte geschaffen, die mit den hervorragenden Gemälden von Mark Texeira ein gewisses Flair aufkommen lassen, bei dem ich ständig das Gefühl hatte, das Mulder und Scully um die nächste Ecke kommen. Alles in allem ist dabei eine sehr gute Mystery-Horror-Fantasy-Story herausgekommen, die gut unterhält.