Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 11) [Nickelodeon]

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Auch am Osterwochenende hat es sich Nickelodeon nicht nehmen lassen die neueste Folge der Teenage Mutant Ninja Turtles auszustrahlen. Und natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, diese heute zu reviewen …

Das A-Team gegen das B-Team, Runde 1.

Das A-Team gegen das B-Team, Runde 1.

Episode 11: Mouser-Attacke
(Mousers Attack! (FKA Mouserthon))

Das A-Team gegen das B-Team, Runde 2

Das A-Team gegen das B-Team, Runde 2

Die besten Kämpfer bei den Turtles sind, laut eigener Meinung, Leonardo und Raphael. Jedoch haben auch Donatello und Michelangelo ihre Vorzüge. Leider erkennen das der blaue und der rote Turtle nicht an und provozieren stattdessen ein Duell zwischen dem neuen Turtle-A-Team (Leo und Raph) und dem ebenfalls neu ernannten Turtle-B-Team (Donnie und Mikey). Als sie wenig später versuchen Aprils Handy wiederzubekommen, welches ihr die Purple Dragons gestohlen haben, kommt es schließlich zu einem Wettkampf der beiden Turtle-Teams. Jede der beiden Gruppen will beweisen, dass es auch ohne das andere klarkommt. Zu Beginn scheint diese Denk- und Handlungsweise auch zu funktionieren. Wenig später jedoch treffen die Turtles auf Baxter Stockmans neue und extrem gefährliche, Mousers. Von diesem Moment an müssen beide Turtle-Teams ihre Meinungen, welche sie voneinander haben, überdenken …

Die extrem gefährlichen MOUSERS!

Die extrem gefährlichen MOUSERS!

Bisher war Baxter Stockman eher eine Witzfigur. Dies ändert sich mit dieser Folge. Schon früher, in den Comics und der alten Animationsserie aus den achtziger Jahren, waren er und seine Mousers eine große Gefahr für die Turtles und ihren Meister Splinter. Diese kleinen Monster, mit ihren riesengroßen und kräftigen Kiefern, haben bereits in den Comics und der klassischen Animationsserie Angst und Schrecken verbreitet. Immer wieder schafften sie es, das Versteck der Turtles ausfindig zu machen und zu zerstören. Damit die Mousers auch in der neuen Serie nichts von ihrer Bedrohlichkeit verlieren, wurden diese fast unverändert übernommen. Bei mir persönlich geht diese Rechnung auch komplett auf. Denn durch das Angst einflößende Aussehen, das Auftreten in Rudeln und die verstörenden Laute, welche die Mousers von sich geben, bekam ich vom ersten Moment ihres Auftretens eine Gänsehaut.

Das Turtle A-Team gegen Baxters kleine Monster.

Das Turtle A-Team gegen Baxters kleine Monster.

Über den Stil der Serie kann man, wie inzwischen mehrfach angemerkt, streiten. Entweder man mag ihn, oder eben nicht. Keine Auslegungssache hingegen ist: Warum müssen die Folgen fast ausschließlich nachts spielen? Bis auf wenige Ausnahmen waren die Turtles nur in der Dunkelheit unterwegs. Ja, okay. Verbrechen geschehen oft nachts und auch Ninjas sind weniger tagaktiv und halten sich eher im Dunkeln und in den Schatten versteckt. Aber nach nunmehr elf Episoden fällt es schon auf, dass dies eine offenbar bevorzugte Tageszeit zu sein scheint. Man könnte fast schon denken, dass mit diesem gewählten Setting Schwachpunkte kaschiert werden sollen. Möglicherweise sind es Schwachpunkte in den Animationen, die bei einem helleren Setting eher auffallen würden. Andererseits könnten auch technische Beschränkungen Schuld sein. Möglicherweise reicht die Rechenpower in diesem Fall nicht aus, um detaillierte Hintergründe mit Animationen darzustellen. Für die Handlung jedenfalls ist dies nicht immer zwingend notwendig.

Das Turtle B-Team in den Fängen von Bradford, aka Dogpound.

Das Turtle B-Team in den Fängen von Bradford, aka Dogpound.

FAZIT:

Eine kurzweilige Episode mit einem neuen und nicht mehr ganz so lächerlichen Baxter Stockman. Dennoch gibt es ein paar Dinge zu bemängeln. Neben der an sich eher flachen Handlung ist es die Tatsache, dass die Angst durch die drohende Gefahr des übermächtigen Gegners Shredder, auf einmal wie verflogen scheint. Ein anderer Punkt ist das bereits erwähnte nächtliche Setting. Dies kann inzwischen nicht mehr so sehr überzeugen, wie es noch zu Beginn der Fall war. Eine Abwechslung wäre durchaus willkommen. Des weiteren würde eine insgesamt besser ausgewogenere Hintergrundhandlung der Serie durchaus gut tun. Bisher schwankt diese nämlich von sehr spannend, bis eher mittelmäßig und flach. Zwischenzeitlich bekommt man sogar das Gefühl, dass die Autoren nicht mehr genau wussten, wo die Handlung der Serie hinführen sollte.

Aprils Handy in den Fingern der Purple Dragons.

Aprils Handy in den Fingern der Purple Dragons.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Nickelodeon

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