Spider-Man & The Avengers (9) (Spider-Man 106-107 & Captain America: Offizielles Film-Special)

Weiter geht es heute mit den nächsten beiden Spider-Man Heftausgaben, sowie dem Magazin zum Captain America Kinofilm.

Spider-Man Avengers

Spider-Man Nr. 106 [Panini, Februar 2013]

Nur noch wenige Stunden trennen Spider-Man davon, das Ende von New York mitzuerleben. Doch egal, was er tut, es ändert nichts an der Situation. Menschen retten, Bomben entschärfen, Räuber aufhalten und noch vieles mehr. Nichts davon hat Auswirkungen auf die drohende Zukunft …
Aber es gibt auch noch andere Probleme. Der mysteriöse Mitarbeiter aus Labor Nummer 6 in den Horizon Labs bringt Max‘ Mitarbeiter immer mehr zum tuscheln. Allen voran Peter und den jungen Uatu. Ein kleines, minderjähriges Genie. Was Peter aber nicht ahnt, als er sich verkleidet als Spider-Man auf Nachforschungstour begibt, ist das mit Michael Morbius ein alter Bekannter dort auf ihn wartet …

Das Abenteuer um die Zeitreise geht weiter und bringt erneut Dramatik mit. Auch wenn das Finale eher unfreiwillig komisch, als logisch ist, macht es dennoch einen Riesenspaß. Ähnlich ist es mit der Geschichte um Morbius. Hier ist zwar nicht Slott der Autor, aber auch Christopher Yost weiß, wie man gute Geschichten schreibt. Trotz der guten Bilder von Matthew Clark, der Morbius-Geschichte gefällt mir persönlich Humberto Ramos besser. Seine Bilder sind einfach wesentlich dynamischer. Vor allem im direkten visuellen Vergleich. Dennoch leistet Clark gute Arbeit.

FAZIT:

Ein ordentliches und witziges Finale, plus eine tolle Geschichte um einen alten Bekannten von Spidey. Mehr braucht es diesmal nicht, um ein Heft mit spannenden Geschichten zu füllen. Einzig der sonst so typische Spider-Man-Humor bleibt ein wenig auf der Strecke.

Spider-Man Nr. 107 [Panini, März 2013]

Doctor Octopus hat weiterhin nur Blödsinn im Kopf. Und diesmal bringt er damit John Jameson, der für Horizon im Weltall unterwegs ist, in Gefahr. Denn dort haben eine ganze Menge seiner Octobots die gesamte Crew der Raumstation in ihre Gewalt bekommen, während John außerhalb unterwegs war. Dummerweise war genau zu diesem Zeitpunkt auch Jonah in der Kommandozentrale von Horizon dabei, als das Unglück passierte. Und noch jemand war anwesend. Peter Parker, alias Spider-Man. Der macht sich daraufhin natürlich sofort auf den Weg, um John zu helfen. Aber nicht ohne vorher bei den Fantastischen Vier vorbeizuschauen, und einen alten Freund einzuladen. Doch Johnny Storm, alias die Fackel, hat irgendwie so gar keine Lust dazu.

Das ist genau das, was die angeknacksten Beziehungen von Spider-Man brauchen. Sowohl die zu Jonah Jameson (okay, die war noch nie besonders gut), zu seinem Chef Max Modell und zu Johnny Storm, der ja bis vor kurzem als tot galt. Slott und Yost präsentieren ein fast schon klassisches Spider-Man-Abenteuer, wie aus guten alten Zeiten. Bösewicht hier, Heldenpartner da und eine ganze Menge Probleme dazwischen. So muss Superhelden-Action sein. Spannend und unterhaltsam zugleich. Sogar der typische Spider-Man-Humor war wieder in ausreichender Menge dabei. Zeichnerisch durfte erneut Giuseppe Camuncoli an den Bleistift und leistet gewohnt gute Arbeit. Die Tuschearbeiten übernahm der Veteran Klaus Janson, der aber nicht so wirklich zu Camuncolis Stil passt. Sein doch arg kantiger Stil beißt sich in meinen Augen mit dem sehr flinken und dynamischen Strich von Camuncoli. Auch die Gesichter wirken sehr oft starr und abwesend, mit einem beängstigend leeren Blick.

FAZIT:

Ein spannendes Abenteuer, mit fast schon klassischen Anleihen, viel Action und Humor. Nur einige Momente wirken dann doch ein wenig arg unglaubwürdig. Und auch die Zeichnungen fallen diesmal aufgrund der nicht so harmonischen Zusammenarbeit zwischen Giuseppe Camuncoli und Klaus Janson ab. Dennoch bleibt unter dem Strich ein unterhaltsames Abenteuer.

Captain America – Offizielles Film-Special [Panini, August 2011]

Captain America – Der erste Avenger. Er ist der neue Held. Und das bekommt auch Hydra zu spüren, als sie mit ihrem neuen U-Boot einen Frachter angreifen und mit Hilfe des neu entwickelten Thunder-Lance-Torpedos für ziemlich viel Chaos sorgen. Doch sie haben nicht mit Steve Rogers gerechnet. Denn der macht nicht nur die gesamte Mannschaft alleine unschädlich, sondern schafft es dann auch noch, die Basis von Hydra ausfindig zu machen, von der das U-Boot gestartet ist. Aber was ihn dort erwartet, überrascht sogar Captain America …

Passend zum Kinofilm brachte Panini 2011 ein Magazin auf den Markt, in dem eine Comicstory den Helden bereits etwas näher beleuchten sollte. Die Geschichte selber stammt aus der Feder von Fred Van Lente. Wie viele seiner letzten Comics ist auch dieses eher seicht und durchwachsen. Retten kann dieses Chaos eigentlich nur das sehr gute Artwork von Ron Lim. Denn dieser hat sich seit seiner Zeit bei Spider-Man, in den 90er Jahren, immens weiterentwickelt und weiß nun mit einem fantastischen Artwork zu überzeugen. Seine Zeichnungen haben einen etwas skizzenhaften Stil. Mir persönlich gefällt das sehr gut.

FAZIT:

Eine inhaltlich eher maue Ausgabe, die nur durch die Zeichnungen überzeugen kann. Doch zum Glück gibt es ja auch noch die ganzen Hintergrundinfos zum Film. Charakterbiografien, Setfotos und exklusive Produktionsskizzen. Das wertet das Heft dann doch noch ein bisschen auf.

Der tägliche Simpsons-Gag #483

Und heute gibt es den Abspann zum gestrigen Couchgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Ein Stadtausfahrsstraße bei Nacht ist zu sehen.