Geschichten von keinerlei Interesse (28)

Es ist mal wieder an der Zeit, eine Geschichte von keinerlei Interesse zu schreiben. Diesmal schreibe ich einfach drauf los, ohne mir vorher wirklich Gedanken zu machen, was in der folgenden Geschichte eigentlich passieren soll. Es ist leicht kühl, ich sitze am Computer, schaue so nach draußen aus dem Fenster und lasse meine Gedanken schweifen. Was dabei herauskommt, das lässt sich jetzt gleich lesen. Viel Spaß mit einer weiteren Geschichte von MysteriouslyBuddha 😉 , euer Dominik

Folge 28 „Harald“

Harald sitzt in der Schule. Der Mathematikunterricht ist anstrengend. Er hat Kopfschmerzen und legt den Kopf auf den Collegeblock. Es dauert nicht lange, dann fängt er an zu dösen. Immer wieder fallen ihm die Augen zu, er ist müde. Die Lehrerin sieht dies und ruft ihn an die Tafel. Mit einem Lachen der Mitschüler trottelt Harald an die Tafel. Er soll vor der Klasse vorrechnen.

Die Aufgabe lautet 9-3 ÷ 1/3 + 1

Harald nimmt die Kreide in die Hand, ist extrem unsicher und angespannt. Die Lehrerin beobachtet ihn, sie weiß genau, dass er diese Aufgabe nicht richtig lösen wird. Harald dreht sich mit dem Rücken zur Klasse. Die Mitschüler fangen an zu tuscheln. Zeit vergeht, Harald stammelt vor sich hin.  Neun minus drei, Punkt vor Strich Rechnung.
Zeit vergeht, die Lehrerin wird etwas ungeduldig, sie nähert sich ihm langsam. Die Mitschüler tuscheln weiter. Plötzlich ruft jemand in die Klasse hinein, das kann man doch gar nicht lösen.
Die Lehrerin ermahnt den Schüler, er solle doch bitte aufzeigen und nicht in die Klasse rufen. Harald erspäht einen Blick auf die Uhr, noch 3 Minuten, dann ist Pause. Auf einmal dreht sich für Harald alles in Zeitlupe.
Sein Freund Kai hat seinen Collegeblock mit der Lösung der Aufgabe auf den Boden fallen lassen. Harald geht zu seiner Lehrerin, gibt ihr die Kreide in die Hand und meint: „Frau Lehrerin, versuchen Sie doch bitte mal bis zur Pause die Aufgabe an der Tafel zu lösen, ich habe das Ergebnis bereits im Kopf ausgerechnet.“ Die Lehrerin ist etwas verwirrt, nimmt jedoch die Kreide und geht zur Tafel. Sie steht vor der Aufgabe und schreibt die Lösung: 9
Da sagt Harald zu seiner Lehrerin, das ist leider falsch. Die richtige Antwort ist 1

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