Bongo Comics des Monats… Oktober 2012 [Panini, Oktober 2012]

… Oktober

Zum Ende der Woche sind wir bereits bei dem Oktober angekommen …

Simpsons Comics Nr. 192

Keiner will mehr etwas von Lisa wissen. Niemand beachtet sie. Nicht einmal ihre Familie. Durch einen kleinen Zwischenfall gerät Bart während dessen an ein U-Phone. Und dadurch entdeckt Lisa die Welt des Chatterns für sich. Doch auch dort will niemand ihre Gedanken lesen. Also beschließt sie, sich eine neue Identität zuzulegen …

FAZIT:

Die Idee an sich ist nicht schlecht. Aber irgendwie fehlt es dem Ganzen doch deutlich an Ehrgeiz. Vielmehr wirkt die Geschichte so, als wäre sie nur schnell und lieblos dahingeschludert worden. Bart ist stellenweise arg unglaubwürdig und auch Lisa trifft Entscheidungen, die so gar nicht ihrem Charakter entsprechen. Die einzige Simpson, die halbwegs in ihrer Rolle bleibt, ist Maggie. Und das ist nicht wirklich überraschend.

Bart Simpsons Nr. 67

Bart ist ein Meister der Grimassen. Leider passiert es eines Tages, dass eine seiner Fratzen einfriert und Bart ab diesem Moment mit einem grotesken Gesichtsausdruck herumlaufen muss. Was können die Simpsons und die Mitschüler von Bart nun unternehmen, um ihm zu helfen …?
Als nächstes geraten Bart, alias Bartman, und Rainer Wolfcastle, der als Radioactive Man eigentlich beim Taschengeldfriedhof eine Autogrammstunde geben sollte, in ein kosmisches Abenteuer mit Kang und Kodos. Diese wurden angeblich von Mars-Mongolen ihres Raumschiffes beraubt und nur die beiden Helden können hierbei helfen …
Zum Abschluss gehen Marge und Maggie in „Maggies Welt“ ein klein wenig shoppen.

FAZIT:

Wenn Bart seine Grimassen zieht, dann sind diese immer einen Lacher wert. Aber, wenn man ein und dasselbe Gesicht auf Dauer und über die Länge einer ganzen Geschichte sieht, dann verliert sich doch sehr schnell der Reiz. Auch die Geschichte mit den beiden Aliens Kang und Kodos ist alles andere, als unterhaltsam. Wolfcastle als feiger Radioactive Man ist nicht neu, und erst recht nicht witzig. Selbst „Maggies Welt“ fällt diesmal wieder massiv ab.
Leider ist diese Ausgabe wieder mehr als mäßig und in großen Teilen unnütz. Das kann nicht einmal langjährige und leidenschaftliche Simpsons-Fans überzeugen.

Futurama Nr. 49

Der Professor hat mal wieder eine neue Erfindung getätigt, und möchte diese auch bei der Berliner Luft und Raumfahrtausstellung präsentieren. Aber leider erntet er dort für sein Raumschiff, das auch fahren kann, nur Spott und Häme. Dies kratzt so sehr an seiner Ehre, dass er beschließt, mit Hilfe von Bender Euthanasie zu begehen. Doch statt dieser den Professor tötet, erhält er plötzlich die Fähigkeit zu fliegen …

FAZIT:

Kurzweilig und witzig. So fällt diesmal die Bewertung von Futurama aus. Besonders witzig sind dabei auch Kuberts ständige Nörgeleien über bereits geschehene Ereignisse, die von der Planet Express-Crew so behandelt werden wie neue Ideen. Dazu noch eine spannende und überzeugende Geschichte und fertig ist eine bessere Ausgabe der Futurama Comics.

Bongo Comics des Monats… September 2012 [Panini, September 2012]

… September

Fast die Hälfte haben wir schon durch und heute ist der September dran …

Simpsons Comics Nr. 191

Wenn doch bloß nicht Lisas Mundstück von ihrem Saxophon kaputt gegangen wäre. Dann wäre sie auch nie in King Toots Musikladen als Verkäuferin gelandet und Marge hätte dort niemals die Schallplatte aus ihrer Jugend gefunden, zu der sie immer mit Homer geknutscht hat. Und die beiden hätten niemals erfahren, das Flanders diese Platte eingesungen hat und …
… ach so vieles wäre einfach nicht passiert!

FAZIT:

Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Handlung durch eine so kleine Kleinigkeit wie dem defekten Saxophon-Mundstück Ian Boothby in diese Ausgaben gepackt hat. Dazu die Anspielungen auf die Vergangenheit, selten benutzte Simpsons-Nebencharaktere und am Ende sogar einen kleinen Zusatz-Comic-Strip mit dem mundlosen Henry.
Wieder einmal eine rundum gelungene Ausgabe der Simpsons Comics.

Bart Simpson Nr. 66

Marge bekommt erneut Besuch von einem Mitarbeiter der EPA (kennen wir ja alle noch aus dem Simpsons Kinofilm, aber wieso ist dass auf einmal Professor Frink?) und muss nun dafür sorgen, dass ihre Familie weniger CO² ausstößt. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, das umzusetzen …
Als nächstes begleitet Maggie unwissentlich ihren Papa mit auf Arbeit und zeigt sich erneut von ihrer besten Seite …
Danach verliert Lisa ihr Gedächtnis beim Wii spielen mit Bart, der dies natürlich auch gleich ausnutzt, um aus Lisa ein Ebenbild von sich zu erschaffen. Eine böse Lisa …
Zum Schluss wird noch einmal Maggie in ein gigantisches Abenteuer mit Dschungel und Dinosauriern entführt …

FAZIT:

Wenn man mal wieder von Aragones Maggie-Abenteuern absieht, ist dieses Heft sehr vorhersehbar und wenig überzeugend. Dabei wäre gerade bei der Geschichte mit dem Gedächtnisverlust, so vieles möglich gewesen. Lisa hätte sich wirklich mal von ihrer bösesten Seite zeigen können und mit ihrem Intellekt Streiche aushecken, bei denen Bart blass vor Neid geworden wäre. Stattdessen ist alles nur ein billiger Abklatsch von früheren Streichen. Nicht mal die Idee mit zwei Teufeln auf Barts Schultern, statt eines Teufels und einem Engel ist gelungen.
Mal wieder eine Ausgabe, die nur mit wenigen Dingen überzeugen kann. Leider am wenigsten mit unterhaltsamen Geschichten.

Bongo Comics des Monats… August 2012 [Panini, August 2012]

… August

Heute gibt es auch schon den Monat August in unserer „Bongo Comics des Monats“-Reviewwoche …

Simpsons Comics Nr. 190

Homer schafft es doch tatsächlich, das Internet lahmzulegen. Und als Strafe dafür wird er höchst richterlich verdonnert, zusammen mit seiner Familie, das Ersatz-Internet zu sein. Anfangs ist das Ganze auch noch ziemlich witzig für alle Beteiligten, aber sehr schnell geht die Energie der Simpsons in die Brüche und die Ideen aus. Nun ist guter Rat teuer …

FAZIT:

Bisher dachte ich nur die Oma von dem Pick-Up-Typen könne das Internet löschen. Aber mal ehrlich. Die Idee ist ganz witzig, die Aufgaben des Internets an reale (mehr oder weniger) Menschen abzugeben. Von Anfang bis Ende reiht sich ein skurriler Gag an den Nächsten und selbst Panini ist sich nicht zu fein, sich selber auf die Schippe zu nehmen.
Alles in allem wieder eine gelungenere Ausgabe der Simpsons Comics.

Bart Simpson Nr. 65

Brett-Rollenspiele sind gerade voll im Trend. Und so kommt es, dass Lisa zusammen mit Milhouse, Dolph, Ralph und Martin im Keller der Simpsons-Residenz eine Kampagne absolvieren, als Bart das Heiligtum betritt. Anfangs noch gelangweilt reißt Bart das Spiel sehr schnell an sich. Sehr zum Leidwesen seiner Mitspieler …
In „Maggies Welt“ zeigt sich erneut, dass die kleine Maggie sich sehr gut zu helfen weiß …
Und zum Abschluss begeben sich Bart und Milhouse auf die Suche nach einem Monster, um in die Fernsehshow „Monster Safari“ zu kommen. Doch in Springfield scheint es keine Monster zu geben. Zumindest keine ohne die Mithilfe von Bart und Milhouse …

FAZIT:

Im Gegensatz zu den vorangegangenen Ausgaben ist diese wieder mit besseren Abenteuern bestückt. Zumindest zwei Drittel davon wissen zu überzeugen. Die Monster-Safari-Story ist nur mäßig, aber die Rollenspiel-Geschichte weiß mit sehr vielen kleinen Pointen zu überzeugen, und auch „Maggies Welt“ ist wieder von besserer Qualität.
Kurzum gesagt. Wieder besser, aber immer noch Luft nach oben.

Bongo Comics des Monats… Juli 2012 [Panini, Juli 2012]

… Juli

Weiter geht es dann heute mit dem Monat Juli und einer besonderen Ausgabe zur Olympiade in London …

Simpsons Comics Nr. 189

Sideshow Bob kann es einfach nicht lassen, Bart töten zu wollen. Also freundet er sich mit Chester J. Lampwick, dem Erfinder von Itchy & Scratchy an. Nachdem dieser auf tragische Weise ums Leben kommt, erbt Bob das gesamte Vermögen und nun kann er seine Rache an Bart planen. Währenddessen versucht Lisa alles, damit die Bücherei nicht geschlossen wird, weil sie kaum noch genutzt wird …
Außerdem gibt es noch eine Kurzgeschichte aus dem Springfield General. Willi hat einen kleinen Ausschlag und nur Dr. Hibbert kann da noch helfen. Oder auch nicht?

FAZIT:

Schon wieder eine Story in der Bob Bart an den Kragen will. Wenn es wenigstens noch einfallsreich wäre, aber hier war einfach alles schon einmal in der einen oder anderen Form da gewesen. Das Einzige, was wirklich überzeugt, ist das Springfield General, mit Hibbert und Nick. Das ist wirklich komisch.

Bart Simpson Nr. 64

Wie es aussieht, wenn Bart einen Tag lang ein mustergültiger Junge ist, zeigt sich in der ersten Geschichte. Aber Springfield reagiert darauf alles andere als erfreut.
Danach muss Bart eine eigentlich ganz einfache Aufgabe bewältigen. Er soll bis zum nächsten tag lediglich einen Kubus mit in die Schule bringen. Das Ganze wäre aber noch viel einfacher, wenn Bart wüsste, was ein Kubus ist.
In der finalen Story gewinnt Bart eine Reise für sich und seinen Vater nach Mexiko und wird dort tatsächlich für einen Gott gehalten. Ob Bart diese Aufgabe erfüllen kann?

FAZIT:

Am überzeugendsten ist noch die erste Geschichte, in der Bart für einen Tag zum Musterjungen mutiert. Die anderen beiden können, trotz der visuellen Unterstützung von Sergio Aragones und Peter Kuper, nicht wirklich überzeugen.
So bleibt wieder einmal nur ein leidlich durchschnittliches Heft, aus dem mehr herauszuholen wäre.

Futurama Comics Nr. 48

Die Planet Express Crew soll eigentlich nur ein Päckchen ausliefern. Und irgendwie schaffen sie es dennoch in ein Abenteuer mit Zapp und Kif, den Amazonen, den fliegenden Gehirnen und vielem mehr zu schlittern. Und schuld daran ist nur ein Smizmarr-Proplon. Oder doch nicht?

FAZIT:

Multiple Choice ist bei Quizsendungen und in Prüfungen durchaus eine willkommene Sache, bei einem Comic allerdings finde ich es mehr als fragwürdig. Zumindest bei mir kam diese „Wenn du dies willst mach auf Seite … weiter, ansonsten gehe zu Seite …“-Sache nicht so toll an. Auch die Geschichte selber leidet durch die Tatsache, dass man wirklich auf jeder Seite vor die Wahl gestellt wird. Das einzig Positive sind die sehr vielen kleinen Anspielungen auf vergangene TV-Folgen und Comic-Ausgaben. Aber das alleine rettet leider nicht das gesamte wirre Chaos.

Die Simpsons go for Gold

Eine Strafaufgabe von Ms. Krababbel führt dazu, dass Bart die Geschichte der Olympischen Spiele kreativ wiedergeben soll. Das versucht er, indem er zusammen mit seinem Vater und dessen alter Erfindung, Springy, dem Maskottchen, fiktive Fragen zu den Olympischen Spielen zu beantworten. Auch wenn Barts Videos vor Fehlern und Ungereimtheiten nur so wimmeln, sind sie auf Mytube ein Riesenerfolg. Das kann Lisa aber nicht einfach so stehen lassen und dreht ein Korrekturvideo …
Und danach will Mr. Burns die Olympischen Spiele mit seiner eigenen Version übertrumpfen. Hierfür hat er sich eine ganze Handvoll an absurden Wettkämpfen ausgedacht, nur damit er mal wieder an der Preisschraube drehen kann, ohne dass es jemand bemerkt.

FAZIT:

Passend zu den Olympischen Spielen 2012 in London veröffentlicht Bongo (und fast zeitgleich auch Panini) eine Sonderausgabe der Simpsons. Aber irgendwie hat die Ausgabe bis auf die Anspielungen auf früher Episoden nicht viel zu bieten. Die Interpretationen der verschiedenen Wettkämpfe sind nur leidlich komisch. Manche zünden, zumindest bei mir, überhaupt nicht. Man merkt dem Heft wirklich an, dass es nur eine schnell produzierte Sonderausgabe zum Event ist.

Meine Comiclieferung für Januar/Februar 2013

Ein Monat ist seit meiner letzten Lieferung vergangen, aber gestern kam sie dann. Die neue Lieferungvon meinem Stammshop, Comic Attack in Erfurt, umfasst für diesen Monat folgende Ausgaben:

  • Kaito Kid Treasured Edition #4 (Abschlussband)
  • Simpsons Comics #195
  • Simpsons Comics #196
  • Bart Simpson #70
  • Justice League #8
  • Batman #9
  • Spider-Man Magazin #67
  • Avengers #24
  • Avengers vs. X-Men #4
  • Spider-Man, Der Avenger #4
  • Spider-Man #107
  • Scarlet Spider #1: Das Leben nach dem Tode
  • Spider-Man: Das Ende der Welt
  • Venom #4: Im Zeichen der Vier

Wie Ihr sehen könnt, ist es wieder eine ganze Menge. So langsam muss ich auch mal die Zeit dafür finden, alles zu lesen. 😀

Bongo Comics des Monats… Juni 2012 [Panini, Juni 2012]

… Juni

Nach eine ganz schön langen Pause, gibt es diese Woche die volle Dosis Bongo Comics. Denn um ein klein wenig aufzuholen, wird diese Woche, eine „Bongo Comics des Monats“-Woche …

Simpsons Comics #188

Drei kurze Geschichten rund um das Thema Ballett erwarten den Leser.
In Geschichte Eins wird Ape Simpson auf einer Polizeiwache aufgegriffen und erzählt eine wirre Geschichte, welche vom Polizeizeichner Sergio zu Papier gebracht wird.
Bei der zweiten Geschichte müssen Homer und Clancy ein Ballett aufführen, um den entlaufenen Sideshow Bob wieder einzufangen. Als einziger Kunstliebhaber der Stadt wird er sicher auf diesen Plan hereinfallen.
Für die abschließende dritte Geschichte müssen Homer und Clancy erneut in die Ballettkleidung schlüpfen. Diesmal jedoch nur, weil das von der Schule organisierte Ballett mit Sideshow Bob als Regisseur zu scheitern droht, als die Hauptdarsteller Lisa Simpsons und Ralph Wiggum krank werden …

FAZIT:

Ein Cover, drei Geschichten. So lautete die Aufgabe. Denn als Erstes entstand diesmal das Cover, von niemand Geringerem als Sergio Aragones. Dieser sollte sich ein Motiv einfallen lassen und erhielt dafür null Vorgaben. Und mit diesem Cover ging man zu drei Autoren, die sich wiederum eine Story dazu ausdenken sollten. Das Ergebnis ist sehr gelungen, muss ich zugeben. Dreimal wurde das Cover interpretiert und alle drei Versionen können überzeugen.

Bart Simpson Nr. 63

Diese skurrile Sammlung an Geschichten beginnt mit einer Art Fortsetzung zu „Drei Freunde und ein Comicheft“ aus der zweiten Staffel der TV-Serie. Nur diesmal ist es kein Heft, sondern ein Modellauto von Radioactive Man und diesmal endet es wirklich klebrig.
Danach erteilt Rektor Skinner Bart eine Lektion in Graffiti, als er dessen „Kunstwerke“ einfach mit neuen Texten „erweitert“. Natürlich kann Bart da nicht tatenlos zusehen und ein Kleinkrieg zwischen den beiden beginnt …
Danach begeben sich die Simpsons in „Maggies Welt“ an den Strand um ein schönes Familienfoto zu schießen. nur Maggie möchte nicht, und sie hat auch einen Grund.
Als Letztes müssen alle Schüler der Grundschule von Springfield ein Referat verfassen. Auch Bart. Dumm nur, dass keiner Bart leiden kann, und so landet er schlussendlich bei Hans Maulwurf …

FAZIT:

Eine kurzweilige Ausgabe ohne wirkliche Highlights. Kein Totalausfall aber nur unterer Durchschnitt. Da gab es schon weitaus bessere Ausgaben. Selbst „Maggies Welt“, bisher immer ein Lichtblick, kann nicht vollends überzeugen.

Simpsons Sommer Sause Nr. 5

Der Sommer ist da und mit ihm die Sommer-Sause. In Geschichte Eins wird erneut die Springfielder Bärenpatroullie auf den Plan gerufen, als bei der Fernsehsendung Stars tanzen mit Bären die tierischen Darsteller ausrasten …
Danach geht es den Dicken ans Fett. Genaugenommen darf Homer wegen seines Übergewichts nämlich nicht mit seiner Familie in den gemeinsamen Urlaub fliegen. Also beschließt er, kurzerhand eine Fluglinie für Fettleibige ins Leben zu rufen …
Zu guter Letzt droht den Simpsons Kids und deren Freunden das absolute Chaos. Durch einen Meteor soll es zum Verlust des gesamten Stromes kommen, was wiederum bedeutet, kein Fernsehen. Und ohne Fernsehen, kein Itchy & Scratchy. Also lernen sie eifrig alle Episoden auswendig …

FAZIT:

Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich von dieser Ausgabe halten soll. Das Ganze wirkt holprig und nicht wirklich durchdacht. Unausgegoren. Einfach nur schnell produziert. Das ist wirklich schade. Denn gerade die Story um Fahrenheit 451, hätte noch wesentlich mehr Potenzial geboten. So bleibt ein weit unterdurchschnittliches Heft, was keiner wirklich braucht.

Meine Comiclieferung für den November 2012

Andere Blogger machen eine wöchentliche Liste, aber so viel kaufe ich nicht. Naja…

…eigentlich ja doch. Aber ich bekomme ja nur eine Lieferung im Monat von meinem Stammshop, da ich es nicht schaffe regelmäßig dorthin zu fahren und in meiner Stadt leider kein Comicshop mehr existiert. Ausserdem bin ich mit den Jungs dort rundum zufrieden.

Deshalb ein großes Dankeschön an das Team vom Comic Attack in Erfurt!

Hier nun meine Lieferung für den November:

  • Detektiv Conan #74 [EMA]
  • Kaito Kid Treasured Edition #2 [EMA]
  • Pretty Guardian Sailor Moon Short Stories #1 [EMA]
  • Pretty Guardian Sailor Moon Short Stories #2 [EMA]
  • Bart Simpsons #68 [Panini]
  • Simpsons Comics #193 [Panini]
  • Batman #6 [Panini]
  • Justice League #6 [Panini]
  • Spider-Man Magazin #64 [Panini]
  • Spider-Man #104 [Panini]
  • Spider-Man #105 [Panini]
  • Spider-Man, der Avenger #3 [Panini]
  • Venom #3 [Panini]
  • FF – Fantastic Four #4 [Panini]
  • Marvel Exklusiv #101: Carnage USA [Panini]
  • Avengers #21 [Panini]
  • Avengers #22 [Panini]
  • Avengers vs. X-Men #1 [Panini]
  • Avengers vs. X-Men #2 [Panini]

Der neue Radioactive Man Crossover (Simpsons Comics #157 & #158, Bart Simpson #46) [Panini, November bis Dezember 2009]

Crossover innerhalb von US-Comicserien haben eine feste Tradition. Da überrascht es auch nicht, wenn sich die Bongokreativen dieser Tradition auf ihre ganz eigene Art annehmen…

Simpsons Comics #157

Krusty gewinnt bei einem Pokerspiel den Verlag von Radioactive Comics. Diese reissen aber leider schon lange keinen mehr vom Hocker, wodurch die Verkäufe auch stark zurückgegangen sind. Langweilige und sich immer wiederholende Großevents, Veränderungen an Helden die doch nichts bewirken, das alles hat die Comicfans in Springfield verärgert. Nun soll sich Lindsay Neagle um den neuen Erfolg dieser Comicreihe kümmern und hat dafür den ultimativen Plan…

Fazit:

Was Bongo hier auf die Schippe nimmt, sind vor allem die ganzen Großevents der 2 Mammutcomichäuser. Sei es nun Secret Invasion, Blackest Night, die Crisis-Event-Reihe oder die Marvel Zombies. Einiges davon ist, nun ja sagen wir mal, nicht jedermanns Geschmackssache. Im typischen Simpsons-Stil wird deshalb genau dieses Verhalten der Verlage auf die Schippe genommen und stark überzeichnet präsentiert. Dieser erste Teil des „Radioactive Man“-Crossovers ist ein gelungener Seitenhieb auf die gesamte Comicbranche.

Bart Simpson #46

Die angekündigten Neuerungen für die schwächelnde Radioactive Man-Comicserie schlagen ein wie eine Bombe und das trotzdem es von der Verlagsseite keinerlei Informationen gibt. Diese Ungewissheit und die wilden Spekulationen um Radioactive Mans Neustart bewegen Bart, Milhouse und Martin dazu, Krusty aufzusuchen und ihm eine unterzeichnete Petition vorzulegen damit die Änderungen von Radioactive Man nicht zu gravierend anders und neu werden…

Fazit:

Was wird nun aus Radioactive Man? Der Plan von Krusty und Ms. Neagle bleibt weiterhin undurchsichtig und ruft halb Springfield auf den Plan. Hier sieht man mal wieder was eine gezielte Werbekampagne alles bewirken kann. Niemand weiss etwas, aber alle wollen es haben. Die satirische Darstellung der „morbiden“ und „korrupten“, „geldgeilen“ und „arroganten“ Comicindustrie bleibt weiterhin auf gutem hohen Niveau. Diese Gesellschaftskritiken sind es die die Simpsons so groß gemacht haben, und die Gaststars natürlich.

Simpsons Comics #158

Das Finale des dreiteiligen Radioactive Man Crossovers. Endlich erscheint das neue Heft, und ganz Springfield ist in Aufruhr. Doch als die drei Freunde Bart, Milhouse und Martin das Heft endlich in den Händen halten sind sie mehr als enttäuscht. Ausser den Panels und leeren Sprechblasen enthält das Heft überhaupt nichts. Also beschließt Bart seine eigene Radioactive Man-Geschichte zu schreiben und landet damit zu allem Ärger von Krusty und Ms. Neagle auch noch einen vollen Erfolg. Aber das wollen diese nicht auf sich sitzen lassen…

Fazit:

Die Idee ein leeres Comicheft zu veröffentlichen in dem die Fans eine Geschichte so schreiben und zeichnen können wie sie es selber wollen, anstatt eine fertige vorgesetzt zu bekommen über die dann nur gemeckert wird ist ebenso genial wie dreist. Natürlich würde sich kein Verlag so eine Frechheit erlauben und dennoch ist es auch irgendwo verständlich. Die Fans meckern über die schwere Arbeit der Autoren und Zeichner und können selber nur selten besseres leisten. Während in den ersten Teilen der Buhmann noch bei den Verlagen lag, wird er hier auch an die Konsumenten weitergereicht. Ein rundum gelungenes Finale.

Aneinandergereiht ergibt sich bei diesen drei Ausgaben ein sehr schönes und witziges Panoramabild.

Bongo Comics des Monats… Mai 2012 [Panini, Mai 2012]

… Mai

In der neuen Episode der Bongo Comics im… nehme ich mir den Mai vor. Das sind leider nur zwei Ausgaben, nachdem im April 4 Bongos erschienen, aber Quantität ist ja nicht gleich Qualität…

Simpsons Comics #187

Homer will es Ned natürlich unbedingt mal wieder zeigen. Dieser hat nämlich einen Heißluftballon angemietet um dafür Geld für die Kirche zu sammeln, aber Homer versteht dies nur als Herausforderung zum Wettrennen…

Neben der Hauptgeschichte in der es diesmal sehr viel um Glauben und Karma geht gibt es noch zwei Kurzgeschichten. Zum einen wird der Angry Dad erneut auf die Leser losgelassen und das mit leider mäßigen Erfolg, und auch das aus dem Kinofilm bekannte Spider-Schwein macht einen auf Superheld. Aber die Geschichte ist auch kein wirklicher Brüller.
Zeichnerisch ist die gesamte Ausgabe nur Mittelmaß, wobei die beiden Kurzgeschichten durch ihren ganz eigenen Stil dennoch ein wenig die Nase vorn haben. Aber insgesamt ist dies einfach zu wenig.

FAZIT:

Ganz kurzweilige Ausgabe ohne wirkliche Höhen. Auch die Substanz fehlt insgesamt, so das nach knappen 15 Minuten der Lesespaß auch schon wieder vorbei ist. Durch die detailarmen Zeichnungen und insgesamt zu wenigen Gags fehlt auch der Ansporn dies ein zweites Mal lesen zu wollen.
Alles in allem also nur eine mäßige Ausgabe, die man nicht wirklich braucht. Ausser man hat etwas Geld übrig und ist ein eingeschworener Simpsons-Fan der seine regelmäßige Dosis „Gelb“ braucht.

Bart Simpson #62

Was passiert wenn Mr. Burns die Kosten für sein Kernkraftwerk senken will? Outsourcing hat er ja schon in der TV-Serie versucht. Diesmal will er an den Personlakosten sparen indem er es schafft das die Regierung Kinderarbeit legalisiert. Dies führt dazu, dass auch Lisa und Bart nun für Mr. Burns arbeiten müssen, während Homer entlassen wird, aber Bart schmeckt das so garnicht …

Neben dieser wirklich komischen Geschichte wird auch Barts Traum von einem eigenen Auto erfüllt als Grampa ihm einen Oldtimer kauft. Auch wenn Bart und seine Schulkameraden anfangs überhaupt nicht begeistert sind, weckt es schnell den Familien- und Schraubergeist …

Diese Ausgabe kommt mit drei wirklich sehr unterhaltsamen Geschichten daher. Die Autoschrauber erinnern ganz klar an Pimp My Ride und das typische Simpsons-Glück spielt auch wieder eine große Rolle, während Maggies Welt ganz klar mit dem Charme und Humor von Sergio Aragones punkten kann. Zwei Seiten mit sehr viel Bildwitz. Die letzte Geschichte ist nicht nur unterhaltsam sondern nimmt sich auch die in der dritten Welt immer noch wachsende Kinderarbeit als Thema vor. Diese ist zwar in der Realität leider nicht so einfach zu bekämpfen wie im Comic, aber als Denkanstoss funktioniert das hier sehr gut.
Zeichnerisch ist es insgesamt auch besser als die große Schwesterserie Simpsons Comics diesen Monat. Schön abwechslungsreich, immer erkennbar und mit gelungenen Details und Kleinigkeiten. Ausnahme ist lediglich die erste Geschichte die ein wenig Einheitsbrei ist.

FAZIT:

Bart Simpson #62 ist diesen Monat ganz klar das bessere Heft. Liegt es an der mangelnden Konkurrenz oder hat es einfach die besseren Geschichten? Für mich ganz klar. Die Geschichten sind trotz der geringeren Seitenzahl, ganz klar die besseren. Sie sind humorvoller und haben mehr Substanz, auch wenn diese nur unmerklich durchschlägt.

Bongo Classics #2 [Dino, Dezember 2002 / Panini, Oktober 2009 / Dino, November 2002]

#2

Hier ist auch schon die zweite Ausgabe der Bongo Classics. Diesmal mit einem kleinen Querschnitt aus den Simpsons Comics, Bart Simpson und Futurama Comics…

Bart Simpson #8

Zuerst bekommt Bart die Aufgabe über Dickens „Große Erwartungen“ eine Buchbesprechung zu schreiben, doch anstatt sich mit dem Werk zu befassen sucht er allerlei Möglichkeiten um sich darum zu drücken. Comicversionen, Zeichentrickadaptionen, Filmumsetzungen…, doch nichts ist das richtige. Aber wozu hat der fieseste kleine Junge der Welt, die klügste Schwester der Welt…?
Dann wird die Geburt und die erste Entführung von Kang und Kodos zum Besten gegeben. Und wenn die beiden als typischen Erdling nicht gerade Bobo ausgewählt hätten, wer weiß was dann aus der Erde geworden wäre…?!
Als nächstes wird aus Bart ein Amphibienmensch, weil er mal wieder in Professor Frinks Labor herumgespielt hat. Und so wird Bart schnell zum Gespött auf dem Schulhof und auch innerhalb der Familie. Doch dann wird er zum Held der Stadt…
Und zu guter letzt finden sich Bart und Milhouse nach einem Schulausflug in einer Kleinstadt wieder, welche direkt aus einem Mark Twain-Roman entsprungen sein könnte. Inklusive der zwei Jungs die eine Zaun streichen und allem was dazu gehört. Natürlich muss Bart den zwei Jungs dann sofort zeigen, wie Streiche heutzutage funktionieren und handelt nicht nur sich damit einen Riesenärger ein…

FAZIT:
Kurzweilig und unterhaltsam und eben typisch Simpsons. Auch dieses Heft macht da keine Ausnahme, bewegt sich aber auf nur durchschnittlichem Niveau. Auch die vermehrten Anspielungen auf große Autoren und Dichter machen die Geschichte nicht ruhmreicher. Schade ist es leider auch das die sehr schönen Vorzeichnungen von Dan De Carlo durch die Angleichung an den Simsponsstil viel von ihrem eigentlichen Charme eingebüsst haben. Da wäre es durchaus angebracht gewesen seine Vorzeichnungen unverändert zu inken und zu präsentieren. Immerhin eine bei den Horrorshow-Heften eine gängige Praxis, und auch Sergio Aragonéz hat mit seinem unverwechselbaren Stil einige herausstechende Simpsonsgeschichten abgeliefert.

eae76f6784a0dbd7768e3a2513a07348_normSimpsons Comics #156

Homer entdeckt, das man mit leckerem Honig echt viel Geld machen kann. Doch sobald mit etwas Geld zu machen ist, ruft das den reichsten Bürger Springfields, Charles Montgomers Burns, auf den Plan. Doch während der Honig der Simpsons mit Liebe, viel Arbeit und von echten Bienen hergestellt wird, ist Burns Honig, künstlich und in Massen produzierter Müll. Doch Burns gibt sich so leicht nicht zu schlagen. Er entführt die Bienen der Simpsons um sich ein Honigmonopol zu sichern.

FAZIT:
Das Homer eine gute Idee hat ist ungefähr so selten wie eine Eiszeit. Dennoch ist es nicht verwunderlich das viele seiner besseren Ideen mit seinem Lieblingshobby, dem Essen, zu tun haben. Sehr humorvoll und mit guten Zeichnungen, die leicht vom typischen Simpsons-Allerlei abweichen, kredenzen hier Autor Len Wein und Zeichner Phil Ortiz eine wunderbare, aber dennoch typische witzige Simpsonsstory.

2d1de0c6c64c2ba6ea3c22c61de238c3_normFuturama Comics #7

Eine typisch abgedrehte Futrama-Weihnachtsgeschichte findet in diesem Heft seinen Abdruck. Bender kommt durch seine Schulden bei der Roboter-Mafia in Kontakt mit dem Belzebot, der ihn bittet allen Menschen zu sagen das der Weihnachtsmann nicht mehr Böse sondern gut geworden ist, und sich alle am Times Square versammeln sollen. Dahinter steckt jedoch ein Komplott von Belzebot, dem Weihnachtsmann und dem Kopf von Nixon. Bender erfährt von dem Verrat an der Menschheit und versucht alles wieder in Ordnung zu bringen… Als kleinen „Nachschlag“ gibt es noch eine 2-seitige Hommage an den Klassiker „Der Blob“ in dem ein Alien-Blob, eben jenen Filmklassiker im Kino sieht. Aber er sieht ihn mit etwas anderen Augen als die restlichen Kinobesucher…

FAZIT:
Nix besonderes, aber auch nichts Falsches. Der ganz normale Futurama-Wahnsinn. Humorvoll, abgedreht und kurzweilig.