Spider-Man & The Avengers (23) (Spider-Man Nr. 12-14)

Weiter geht es mit dem nächsten Teil zu den Spider-Man-Reviews. Diesmal sind die Hefte 12 bis 14 an der Reihe, in denen die „Die dunkelste Stunde“-Storyline gesammelt ist. Hier trifft der neue überlegene Spider-Man zum ersten Mal auf Colonel Flash Thompson und seinen Agent Venom. Aber sowohl davor, als auch danach gibt es noch einen mehr oder minder kleinen „Zusatz“ …Spider-Man Avengers Weiterlesen

Spider-Man Nr. 1 (Marvel NOW!) [Panini, August 2013]

Heute gibt es die erste Marvel NOW!-Review zu einer der neuen Heftserien von Panini. Und als großer Fan von Spider-Man kann es natürlich nur die Nummer 1 der neuen Spider-Man-Serie sein …

Spider-Man Nr. 1 (Marvel NOW!)

Doctor Otto Octavius ist tot. Lang lebe Peter Parker und Spider-Man. Oder so ähnlich. Denn hinter der Fassade des braven Peter Parker steckt nun kein geringerer als der Geist von Octavius. Nach den Ereignissen, der letzten Wochen, hat sich im Leben von Spider-Man einiges geändert. Das letzte Vermächtnis von Peter war, dass er Otto seine Lebensgeschichte durchleiden ließ und ihm somit sein Lebensmotto von Macht und Verantwortung ins Gehirn brannte. Nun handelt auch der neue Spider-Man nach diesem Credo, jedoch nicht ohne einiges grundlegend zu ändern. Mit Hilfe von Spider-Bots und einer Tablet-App schafft er es, die Stadt zu überwachen, neue Erfindungen helfen ihm bei der Verbrecherjagd und auch sein Verhalten Mary Jane gegenüber ist wesentlich forscher und kalkulierbarer geworden. Sogar J. Jonah Jameson schüttelt dem neuen Netzschwinger die Hand und bedankt sich für sein Handeln. Alles scheint gut zu werden, wenn da nicht Peters Geist wäre, der dies alles nicht so wirklich fassen kann und es immer wieder schafft, Ottos Handeln ein klein wenig zu lenken und zu beeinflussen. Gibt es vielleicht noch eine Chance auf Rückkehr …?

Der neue Spider-Man!

Der neue Spider-Man!

Dan Slott hat Spider-Man zumindest oberflächlich gesehen, ganz schön ungekrempelt. Schaut man sich das Ganze jedoch etwas genauer an, merkt man, dass es kaum Änderungen gibt. Noch immer kämpft Spider-Man gegen das Böse, und noch immer steckt das Gesicht von Peter Parker unter der Maske. Dass mit dem leicht veränderten Verhalten versucht wird, diesen neuen Spider-Man wesentlich entschlossener zu machen, ist streng genommen auch nicht neu. Schon einmal hatte Spider-Man eine dieser „härteren“ Phasen. Auch damals wurde er aggressiver und direkter. Diesmal steckt zwar mehr Kalkül dahinter, doch im Endeffekt ist es die gleiche Richtung. Dennoch ist Slotts Idee nicht schlecht. Einen von Spider-Mans alten Gegnern in das neue Kostüm zu stecken ist schon verwegen. Doch dadurch, dass Peter im sein Lebensmotto mit dem Holzhammer eingetrichtert hat, sind die besten Möglichkeiten wieder zunichtegemacht worden. Ich bin zwar ein Fan von dem klassischen Parker und seiner bisherigen charakterlichen Entwicklung, aber ab und zu etwas Neues kann nicht so schlecht sein. Ein bisschen kommen mir da die Erinnerungen wieder, als ein jüngerer und mit blonden Haaren ausgestatteter Peter Parker, als Ben Reilly die Aufgabe des neuen Spider-Man übernommen hatte. Viel Neues wurde damals eingeführt und binnen kürzester Zeit wuchs einem Ben ans Herz. Und der Abschied von Peter fiel nicht einmal schwer, denn dieser war mit MJ ja „nur“ nach Portland ausgewandert und konnte jederzeit vorbeischauen. Diesmal gibt es nicht so einfache Möglichkeiten, aber ich schätze einmal, dass selbst jetzt schon die Idee für Peters Rückkehr irgendwo fertig in einem Schubfach bei Marvel schlummert. Nur für den Fall, dass Otto als Spider-Man nicht mehr bei den Lesern ankommt.

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Jetzt noch gefährlicher!

Wesentlich überzeugender als die Geschichte, sind dafür die Zeichnungen von Ryan Stegman, der zuletzt an Scarlet Spider gearbeitet hat und dort schon ein atemberaubendes Artwork vorweisen konnte. Man kann also sagen, dass Stegman schon Erfahrungen mit Spinnen hat. Und das merkt man wirklich von der ersten Seite an. Sein dynamischer Strich ist perfekt um den, mehr oder weniger, neuen Spider-Man visuell einzufangen. Und auch wenn es nicht sofort auffällt: Spider-Man hat ein neues Kostüm erhalten. Dieses orientiert sich, wen überrascht dies, an der Version aus dem Kinofilm „Amazing Spider-Man“, auch wenn statt Blau, die Hauptfarbe Schwarz ist und auch die Spinnensymbole auf Brust und Rücken nicht so dominant wie in der Filmvorlage. Wesentlich auffälliger hingegen ist das Charakterdesign des „neuen“ Peter Parker. Stegman lässt gezielt Merkmale der Gestik und Mimik von Octavius mit einfließen. Und auch wenn Peter in den Labors von Horizon herumwerkelt, sieht er mit dieser neuen Brille mehr aus wie Dr. Octopus als wie Peter Parker. Das alles ist zwar auf den ersten Blick sehr interessant, wirkt aber schon in dieser ersten Ausgabe eher ermüdend, was aber keine Kritik an Stegmans Arbeit an sich darstellt. Denn diese ist sehr gelungen und wird durch die Farbgebung von Edgar Delgado noch verstärkt.

Und ein Freund des Bürgermeisters!

Und ein Freund des Bürgermeisters!

FAZIT:

Spider-Man unter dem Banner von Marvel NOW! ist auf den ersten Blick sehr faszinierend, und bei genauerem Hinsehen immer noch spannend und unterhaltsam. Doch leider gibt es auch einige Punkte, die noch verbesserungswürdig sind. Das Charakterdesign wirkt stellenweise übertrieben und unglaubwürdig, genau wie die plötzlichen Reaktionen auf den neuen Spider-Man. Die Tatsache, dass bereits jetzt ein Hintertürchen zu erkennen ist, um die aktuelle Situation umzukehren, trübt ebenfalls ein wenig den Lesespaß. Zumindest aus der Sicht der Veränderung. Für diejenigen, die mit dem aktuellen Status quo überhaupt nicht zurechtkommen, ist es ein Hoffnungsschimmer.
Insgesamt jedoch bleibt Spider-Man ein Must Have-Titel unter den Neustarts des Marvel NOW!-Banners und ist in meinen Augen nicht nur für Fans des Netzschwingers eine Empfehlung.

Einen Schlag bei Frauen, hat er auch noch.

Einen Schlag bei Frauen, hat er auch noch.

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Spider-Island Reviewserie (5): Spider-Man (Vol.2) #100 [Panini, Juli 2012]

Mit der großen Jubiläumsausgabe starte endlich auch das neue Spinnen-Event, Spider-Island!!!

Spider-Man (Vol. 2) #100

Spider-Island beginnt mit einem Riesenknall. Aber nicht etwa weil fast ganz New York plötzlich mit Spinnenkräften ausgestattet ist, sondern weil es ausgerechnet Peter Parkers Freundin, Carlie Cooper, die forensische Ermittlerin erwischt. Und diese freut sich auch noch riesig darüber und präsentiert ihre neue Fähigkeiten ihrem Partner ganz stolz. Peter sieht das naturgemäß mit gemischten Gefühlen, allen voran, weil eine Stadt voller Spider-Men nur Ärger bedeuten kann. Denn es wurden ja nicht nur gute Bewohner von New York mit diesen Kräften ausgestattet, sondern auch so ziemlich jeder Kleinkriminelle. Daher ergibt es sich auch, dass kaum das die Fähigkeiten sich offenbaren, die Stadt im Chaos versinkt. Das ändert sich auch nicht, als die Rächer eintreffen und versehentlich auch auf den echten Spider-Man einschlagen …

Carlie geht vor Freude förmlich an die Decke ...

Carlie geht vor Freude förmlich an die Decke …

Genaugenommen hat es sich ja schon seit geraumer Zeit abgezeichnet. Der Schakal ist wieder da, und erneut beginnt er, seine Intrigen zu spinnen. Doch es gibt Rätsel im Hintergrund. Das, Wie, Warum und vor allem mit Wessen Hilfe hat, der Schakal all dies bewerkstelligt. Da hat sich Slott wieder eine ganze Menge einfallen lassen und verknüpft erneut Spider-Mans Vergangenheit mit der Gegenwart. Allen voran Peters Gedanken darüber, wie er seine Spinnenkräfte eventuell an Carly übertragen haben könnte, als er noch nicht wusste, dass ganz New York betroffen ist. Das sind ganz besondere Handkniffe von Slott und diese Art der Erzählung beherrscht er perfekt.
Aber nicht nur Slott darf zeigen, was er kann. Zusammen mit Christos Gage zeigt er, wie sich Phil Urich in seiner Rolle als neuer Hobgoblin weiterentwickelt und Fred van Lente blickt in den Hintergrund, und fördert nicht nur bekannte Gesichter zutage, sondern auch eine ganze Menge an Geheimnissen. Und dies macht er wie gewohnt, sehr gut und vor allem spannend.

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So bunt wie die Autorenriege ist auch das Zeichnerquartett. Die beiden Hauptstories werden hierbei von Stefano Caselli und Humberto Ramos getragen. Caselli hat einen sehr coolen, leicht Manga-artigen aber dennoch anatomisch korrekten dynamischen Zeichenstil. Dem ein wenig entgegen steht Ramos‘ Stil, der wesentlich energiegeladener, dafür aber anatomisch etwas problematischer ist. Da passiert es schon einmal, das die Protagonisten Posen einnehmen, die zu ernsthaften Körperschäden führen würden, dafür aber extrem stylisch aussehen. Wieder anders ist es mit den Bildern von Giuseppe Camuncoli. Seine Bilder sind von dominanten Outlines geprägt und die Details werden hauptsächlich durch die Koloration erzeugt. Minck Oosterveer, der leider viel zu früh verstarb, hat sich der Umsetzung des letzten Kapitels in dieser Ausgabe angenommen und zeigt den düstersten Stil in diesem 100 Seiten Jubiläumsheft. Die Zeichnungen wirken stellenweise fast wie aus einem Horrorcomic entnommen und unterstreichen die beklemmende Atmosphäre, welche Autor Van Lente hier erzeugt.

Joyce Delaneys (Gwens Klon) letzter Augenblick.

Joyce Delaneys (Gwens Klon) letzter Augenblick.

FAZIT:

100 Ausgaben Spider-Man, 100 Seiten Spannung und der Start des neuen Spinnen-Mega-Events. Was will man als Spider-Man-Fan mehr. Vor allem wenn es sich Panini nicht nehmen lässt und von dieser Ausgabe auch noch einen ganzen Batzen an Comicshop-Variantcovern anfertigen lässt. Da hat man dann die Chance noch ein Heft zu ergattern, auf dem der eigene Comicshop, von Spidey gerettet wird. Doch schon alleine der Inhalt ist es wert, das Heft zu besitzen. Spannung, Action, Humor. Einfach alles ist vertreten und so vergehen die vielen Seiten fast wie in Sekunden. Nicht etwa weil kaum Inhalt vorhanden ist und nur schöne Bilder darin platz finden, sondern weil man von der ersten Seite in die Geschehnisse eintaucht und erst auf der letzten Seite wieder in die Wirklichkeit entlassen wird.
So kann es gerne mit Spider-Island weitergehen, vor allem dann, wenn sich weitere Geheimnisse rund um die Pläne des Schakal offenbaren und diese auch glaubwürdig präsentiert werden. Doch nach dieser Ausgabe sehe ich dem mit gutem Gefühl entgegen.

Eine Stadt voller Spinnen. Nur nicht ganz so eklig.

Eine Stadt voller Spinnen. Nur nicht ganz so eklig.

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Spider-Island Reviewserie (4): Spider-Man (Vol.2) #99 [Panini, Juni 2012]

Heute ist es wieder an der Reihe, für die nächste Spider-Island Ausgabe, und wir nähern uns langsam aber sicher dem Ende des Prologs und dem Start der Hauptgeschichte …

Spider-Man (Vol.2) #99

Jeden ersten Freitag im Monat ist der Filmfreitag für Betty und ihren besten Freund Peter Parker. Doch seitdem Peter bei Horizon arbeitet, als Spider-Man für zwei Rächerteams und die Future Foundation unterwegs ist und selber noch sein Privatleben mit Carly hat, gibt es immer wieder Situationen, die diesen Filmfreitag gefährden. Als Peter wieder einmal absagen muss und auch Bettys Freund Eddie nicht vor Ort ist, geht Betty alleine ins Kino. Auf dem Heimweg wird sie das Opfer eines Überfalls und wird schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Sofort sind alle ihre Freunde zur Stelle. May und ihr Mann Jay. Glory, Mary Jane und auch Bettys Freund Eddie kommt kurzerhand zurück. Sogar Robbie und J. Jonah Jameson tauchen auf, nur Peter fehlt. Dieser ist unterwegs um Bettys Peiniger ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen …

Betty hat keine Chance ...

Betty hat keine Chance …

Neben der Hauptstory sind außerdem vier Kurzgeschichten enthalten, von denen sich zwei dem bevorstehenden Spider-Island-Event widmen. Zum einen wird auf die weitergehende Ausbreitung der Testobjekte eingegangen und zum anderen holt sich Spider-Man bei Shang Chi ein paar Hilfestellungen um seinen seit geraumer Zeit ausgefallenen Spinnensinn zu überbrücken. Außerdem gibt es einen Blick in die Vergangenheit und zurück in die Gegenwart, als May und Jay sich entschließen New York zu verlassen und nach Boston zu ziehen, sowie einen ganz normalen Tag im Leben von Spider-Man. Während die beiden Spider-Island-Geschichten die Spannung zum direkt bevorstehenden Abenteuer noch ein wenig anheizen, sind die anderen beiden Storys nur unterhaltsames Beiwerk. Sie sind nicht schlecht, aber auch nicht wirklich relevant, wenn man von der Entscheidung des jungvermählten Paares einmal absieht, die bekannte Heimat zu verlassen.
In der Hauptgeschichte wird nach etwas längerer Zeit wieder das Privatleben von Peter thematisiert, allen voran seine Freundschaft mit Betty Brant. Dies wird sehr glaubhaft und emotional geschildert und sticht vor allem durch die sehr vielen persönlichen Momente heraus.

Peter kennt keine Gnade!

Peter kennt keine Gnade!

Visuell ist diese Ausgabe eine bunte Mischung an Zeichnern und Stilen. Während Ryan Stegman in der Hauptstory noch mit filigranen und sehr detaillierten Zeichnungen überzeugt, zeigen die weiteren Geschichten mit kräftigeren Strichen und dominanteren Outlines ein ganz anderes visuelles Konzept. Zwar kommt es innerhalb dieser Ausgabe zu keinem all zu großen Stilbruch mit den anderen Geschichten, aber dennoch sind die verschiedenen Zeichner ganz klar voneinander abgrenzbar. Besonders positiv hervorzuheben ist hierbei erneut Emma Rios, deren dunkles Gesamtkonzept hervorragend in die Spider-Island-Kurzgeschichte passt. Ebenso die Zeichnungen von Max Fiumara und dessen Kampf von Spider-Man mit Shang Chi. Wesentlich bunter und fröhlicher sind die Bilder von Giuseppe Camuncoli und Javier Pulido und stehen damit schon fast in krassem Gegensatz zum restlichen Inhalt, passen aber dennoch, auch im Sinne der Auflockerung, sehr gut.

May und Jay ziehen weg, und Peter erinnert sich.

May und Jay ziehen weg, und Peter erinnert sich.

FAZIT:

Eine kurzweilige und emotionale Ausgabe, welche die Beziehungen unter den Nebencharakteren aus neuen und interessanten Blickwinkeln zeigt. Kurze Infos und Neuausrichtungen einiger Protagonisten werden bekannt gegeben und die Spannung zum im nächsten Heft startenden Spider-Island weiter geschürt. Zusammen mit den wechselnden Zeichnungen ergibt sich eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Mischung an Abenteuern.

Ein ganz normaler Tag im Leben von Spider-Man.

Ein ganz normaler Tag im Leben von Spider-Man.

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Spider Island-Reviewserie (2): Spider-Man (Vol. 2) #97 [Panini, Mai/Juni 2012]

Spider-Island rückt immer näher. Doch es gibt noch so einige Hürden, die Spider-Man auf dem Weg dorthin bewältigen muss.

Spider-Man (Vol. 2) #97

Spider-Man als Lehrer?
So abwegig ist die Sache ja eigentlich nicht, wenn man bedenkt, dass Peter Parker ja eigentlich diesen Beruf gelernt hat und auch eine Zeit lang ausgeübt hat. Bis sein Leben als Spider-Man dies verhindert hat. Aber jetzt ergibt sich die Möglichkeit erneut, Kindern etwas beizubringen. Und wenn es sein unerschütterlicher Sinn für Verantwortung ist. Doch die Kinder, an welche er in Henry Pyms Rächer Akademie gerät, hat Spider-Man nicht erwartet. Eines ist so giftig, dass es nur in einem Anzug leben darf, da es sonst das Leben aller um ihn herum gefährden würde. Eines mit einer Haut aus Metall, ein weiteres das jede Kampffertigkeit innerhalb von Sekunden erlernt, aber keinerlei menschliche Gefühle kennt, ein Junge, der sich immer wieder in ein Reptil verwandelt, ein Mädchen, bei dem die Gefahr besteht, dass sie sich in ihrer Gasform für immer verliert und einen jungen Mann der Stromstöße verteilt. Die besten Voraussetzungen also für einen turbulenten Schultag …

So einfach ist es dann wohl doch nicht.

So einfach ist es dann wohl doch nicht.

Wie schon in der letzten Ausgabe zaubert Slott ein wenig herum und fördert eine Situation zutage, die an Skurrilität nur schwer zu überbieten ist. Spidey als Aushilfslehrer für eine Gruppe von verstörten Superheldenteenagern, die von Osborn manipuliert wurden. Als dann auch noch ein alter Bekannter auftaucht und das Gefüge ein wenig durcheinanderwirbelt, zeigen sich die wahren Fähigkeiten von Lehrer Spider-Man.
Auch Spider-Island wird in einem kleinen Intermezzo weitegeführt. Leider sind es diesmal nur 2 Seiten, in denen die Auswirkungen eines kleinen Experimentes von einem alten Widersacher Peter Parkers immer weitere Kreise zieht. Und leider steht auch hier wieder die Bezeichnung „Prolog“ in keinem Verhältnis zu dem, was im Heft enthalten ist. Die Geschichte an sich ist gut und macht Appetit auf mehr, aber leider ist es viel zu kurz.

Manchmal helfen auch auch Spinnenkräfte nicht um alle zu retten.

Manchmal helfen auch auch Spinnenkräfte nicht um alle zu retten.

Visuell ist diese Ausgabe wieder ein wahrer Leckerbissen. Reilly Browns Zeichnungen sind rundum gelungen. Viele Details, zarte Linien und eine stimmungsvolle Farbgebung. Einzig die Soundwörter wirken in diese Grafikpracht vollkommen fehlplatziert, weil sie einfach zu dominant sind. Stellenweise zerstören sie fast das Gesamtbild. Das ist meiner Meinung nach aber auch der einzige Kritikpunkt an diesen wunderbaren Bildern.
Anders ist es mit dem Spider-Island Intermezzo. Hier darf Emma Rios ihr Talent zu Papier bringen und das macht sie, wie immer, sehr gut. Trotz, oder gerade wegen, der starken Striche gefallen mir ihre Bilder immer wieder.

Tolle Bilder gestört durch die Soundwörter. Nicht so toll.

Tolle Bilder gestört durch die Soundwörter. Nicht so toll.

FAZIT:

Wieder einmal verzaubert Slott mit seinen Wissen um Marvel Kontinuität und seinem wirklich humorvollen Erzählstil den Leser. Kurzweilig, lehrreich und dennoch mit einem Augenzwinkern überzeugt sein derzeitiger Run an Amazing Spider-Man wohl auch den letzten Kritiker. Gepaart mit den wunderbaren Bildern in diesem Heft ergibt sich ein kurzweiliges Vergnügen, auch für diejenigen, die mit Spider-Man bisher nicht so viel am Hut hatten. Denn diese Ausgabe lässt sich auch sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen und auch verstehen.

Wie in guten alten Zeiten. Ein fast schon klassisches Team Up.

Wie in guten alten Zeiten. Ein fast schon klassisches Team Up.

„Spider-Man #97“ bei Panini Comics bestellen.

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Spider Island-Reviewserie (1): Spider-Man (Vol.2) #96 [Panini, Mai 2012]

Mit der heutigen Ausgabe beginnt die Spider Island Reviewserie, in der es massive Probleme für Peter Parker zu bewältigen gibt. Doch erstmal läuten wir das Chaos mit einem Prolog ein …

Spider-Man (Vol.2) #96

Das erste große Abenteuer von Spidey mit der Future Foundation führt das Team in die Karibik, wo eine Zeitanomalie einen ganz schön Ärger verursachen soll. So zumindest hat es Reed ermittelt. Aber was die Vier dort erwartet, hat wohl keiner von ihnen so kommen sehen. Denn plötzlich sieht sich die Future Foundation Zombiepiraten gegenüber, die sich dann aber als die Sinistren Sechs entpuppen. Selbst die herbeigeeilte Jugend der Foundation schafft es nicht, die Situation zu beruhigen. Als dann auch noch ein Dimensionsriss die Fähigkeiten der betroffenen Helden verändert, scheint die Lage zu eskalieren …
Währenddessen macht sich Carlie Sorgen um ihre Beziehung zu Peter und begeht eine kleine Dummheit. Und ein bekannter Gegner läutet mit einem Experiment mit New York und seinen Bewohnern eine neue Zeit des Chaos ein, vor allem für den Netzschwinger …

Zombiepiraten voraus!!!

Zombiepiraten voraus!!!

Man merkt das Slott ein wahrer Kenner des Marvel Universums ist. Denn so oft, wie er Ereignisse aus der Vergangenheit der Protagonisten wieder hervorholt und damit neue und frische Storys kreiert, zeigt es sich einfach nur, wie viel Spaß der Mann an seinem Job hat. Auch wenn die Geschichte an sich ab dem ersten Drittel schon ein wenig vorhersehbar ist, ist es Unterhaltung und gute Laune pur. Sein Erzählstil ist spannend und humorvoll, denn an jeder Ecke wartet eine Pointe, auch wenn diese manchmal nur für Kenner der Materie erkennbar sind.
Weitaus weniger witzig ist der eigentliche Prolog zu Spider-Island, der so groß auf dem Cover beworben wird. Hier deutet sich schon an, wohin die Geschehnisse führen sollen. Dennoch kommen die Ereignisse aktuell noch zu kurz und stellen eher eine Art Appetitmacher dar.

Carlies kleine Dummheit kommt bei Peter gut an.

Carlies kleine Dummheit kommt bei Peter gut an.

Unterstützt wird Slott grafisch in der Hauptstory von Stefano Caselli, der einen sehr lockeren Grafikstil hat. Leider ist dieser aber, zumindest in dieser Ausgabe, ein wenig zu unspektakulär und auswechselbar. Oder einfacher gesagt. Es wirkt fast so als hätte irgendein unbekannter und zeichnerisch nicht gefestigter Künstler hier den Bleistift geschwungen. Da gibt es von Caselli weitaus bessere Arbeiten.
Wesentlich besser gefallen mir da schon die kurzen Intermezzos zum Spider-Island Prolog. Ersteres wird von Barry Kitson visualisiert und dieser hat einen ganz besonderen Stil, der ein wenig an die klassischen Horrorhefte aus den 60er Jahren erinnert. Das zweite Intermezzo wird von Lee Garbett umgesetzt, der ein wenig an Todd Nauck erinnert.

Die Sinistren Sechs gegen die Future Foundation.

Die Sinistren Sechs gegen die Future Foundation.

FAZIT:

Spider-Man #96 ist ein kurzweiliges und lustiges Abenteuer mit vielen Anspielungen auf die Vergangenheit der Fantastischen Vier, bei dem aber leider das auf der Titelseite groß beworbene „Spider Island“ viel zu kurz kommt. Selbst die Bezeichnung „Prolog“ ist für insgesamt nur vier Seiten übertrieben. Doch diese vier Seiten haben es dafür wirklich in sich. Wenn sich Spider Island so weiterentwickelt, dann freue ich mich wirklich darauf.

Die ersten Auswirkungen einer kommenden Epidemie.

Die ersten Auswirkungen einer kommenden Epidemie.

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Im Netz von Spider-Man #35 [Panini, Januar 2012]

Weiter geht es mit Fear Itself und Im Netz von Spider-Man …

Im Netz von Spider-Man #35

Auch Spideys kleine und heile Welt wurde inzwischen von den Ereignissen aus Fear Itself heimgesucht. Doch was kann ein einzelner Held in einer so großen und inzwischen verrückten Stadt schon gegen die Angst ausrichten, die offenbar ganz New York zu lähmen und in fast jedem Menschen nur das Schlechteste hervorzurufen scheint.
Aber wie schlimm die Situation auch sein mag und was sich Peter Parker auch entgegenstellt, er gibt niemals auf. Und da ist er zum Glück nicht der Einzige. Und auch der ihm eigentlich nicht wohlgesonnene J. Jonah Jameson findet die richtigen Worte um Spidey neuen Kampfgeist zu geben und auch die Reporterin Norah Winters ist die Letzte, die in einem solchen Moment den Schwanz einzieht und abhaut …

Die Kirche als Zufluchtsort, der Verzweifelten.

Eine wirklich tolle Tie-In-Mini haben Christopher Yost und Mike McKone hier abgeliefert. Es gibt zwar eine Menge Action auf den über 70 Seiten, welche die Miniserie in diesem Heft füllen, doch das größere Augenmerk liegt hierbei auf der titelgebenden Angst. Und diese wissen Yost und McKone gekonnt in Szene zu setzen. Denn um dieses Gefühl so richtig auf die Spitze zu treiben, wird nicht nur Spider-Man in den Mittelpunkt gerückt, sondern drei ganz normale Menschen, die ihre eigenen Ängste überstehen müssen. Und wie es das Schicksal so will, kreuzen alle auch irgendwann Spideys Weg und ziehen ihn so noch tiefer in die Ängste der gesamten Stadt hinein.

Vermin verbreitet Angst, oder doch nicht …

Was mir als altem Hasen besonders gefällt, ist die Idee einen alten Gegner mit einzubringen der schon immer in Abenteuern dabei war, in denen es um die Angst ging. Sei es bei Kravens letzter Jagd oder der „Das Kind in dir“-Storyline. Vermin war schon immer ein Charakter, der bei Spidey zur Intensivierung von Ängsten eingesetzt wurde. Am faszinierendsten ist aber die Art und Weise wie Yost ihn hier einsetzt. Denn wenn man genau hinsieht, sind die Anzeichen von der ersten Seite an da, aber ich als Leser habe das trotz meines Vorwissens nicht sofort kommen sehen. Ein sehr gelungener Schachzug, wie ich persönlich finde.

CSI Miami in Reinkultur …

Aber neben all der Angst hat der Band noch ein wenig mehr zu bieten. In zwei weiteren kurzen Geschichten gibt es kleinere Rückblicke. Zum einen geht es storytechnisch ein paar Monate zurück und erzählt, wie Peter Parker sich als Tatortfotograf neben seiner damals Noch-Nicht-Freundin schlägt, und einmal wie die kleine Carlie schon im zarten Teenageralter eine Mordserie löst.
Beide Geschichten sind kurzweilig und unterhaltsam und auch sehr gut gezeichnet. Aber, und das ist Meckern auf hohem Niveau, die Zeichnungen von Todd Nauck passen nicht so ganz zu der Geschichte um Peters Job als Tatortfotograf. Bis auf die leider viel zu kurze Szene in der CSI mächtig auf die Schippe genommen wird. Auch bei der zweiten Story gefallen die Zeichnungen von Nick Dragotta sehr gut. Sein Stil passt perfekt zu diesem Rückblick, ohne dabei altbacken zu wirken.

Eine Reise zurück in die Vergangenheit.

FAZIT:

Bisher ist diese Ausgabe das beste Tie-In, welches ich im Laufe des Events lesen konnte. Zum einen liegt dies natürlich auch daran, dass ich absoluter Spidey-Fan bin, aber vor allem daran, dass nicht die reine Action, sondern wieder einmal der Soap und Drama-Anteil hier im Vordergrund standen. Oftmals gefallen mir diese Ausgaben einfach besser, da in meinen Augen Action und Gewalt, nicht die einzigen Zutaten für ein spannendes Comic sind.
Nach dieser Lektüre sehe ich erstmal wieder positiv dem entgegen, was mir das Event noch bringen mag. Wenngleich auch die Gefahr besteht, enttäuscht zu werden, da es schwer sein wird, das hier angeschlagene Niveau und die gelungene Mischung aus Action und Dramatik zu halten.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Im Netz von Spider-Man #34 [Panini, Januar 2012]

Mit der heutigen Ausgabe endet leider auch schon „Big Time“. Was viele aber vielleicht schon überhaupt nicht mehr auf dem Radar haben, ist die Tatsache das Dan Slott bereits einen Neustart für den Netzschwinger mit US-Amazing Spider-Man #546 (auf deutsch in Spider-Man (2004-….) #52) mit dem Story-Arc „Brand New Day“ geschrieben hat. Für viele war dieser Reboot alles andere als ein Highlight, um nicht sogar zu sagen ein absoluter Reinfall. Viel wurde darüber in den verschiedensten Foren rund um die Welt diskutiert und auch bei Marvel selbst hat man Jahre später versucht mit „One Moment in Time“ (auf deutsch „Ein besonderer Augenblick„) einiges davon zu korrigieren.

Doch jetzt hat Dan Slott bewiesen das er es auch besser kann. Er konnte und kann dem Wandkrabbler eine neue, interessante, frische und dennoch irgendwie gefühlsmäßig bekannte Zukunft geben, wie es sie schon lange nicht mehr innerhalb der regulären US-Monatsserien gab. Dieses Feeling welches bis vor kurzem nur noch in den britischen Spectacular Spider-Man Magazin-Ausgaben zu finden war (welche aber von Disney vor einem knappen halben Jahr verboten wurden) findet nun endlich wieder den Weg in die reguläre Kontinuität.

Und damit Vorhang auf für das Finale von „Big Time“…

Im Netz von Spider-Man #34

Inhalt:

  1. „Armee der Insekten (Die Rache von Spider-Slayer, Teil 1)“ (Army of Insects (Revenge of the Spider-Slayer, Part 1) / Amazing Spider-Man #652 [Mrz 2011])
  2. „Alle deine Lieben werden sterben! (Die Rache von Spider-Slayer, Teil 2)“ (All You Love Will Die (Revenge of the Spider-Slayer, Part 2) / Amazing Spider-Man #653 [Mrz 2011])
  3. „Selbstverstümmelung (Die Rache von Spider-Slayer, Teil 3)“ (Self-Inflicted Wounds (Revenge of the Spider-Slayer, Part 3) / Amazing Spider-Man #654 [Apr 2011])
  4. „Wiedergeburt“ (Rebirth / Amazing Spider-Man #654 [Apr 2011])
  5. „Flashpoint“ (Flashpoint / Amazing Spider-Man #654.1 [Apr 2011])

"Bitte nicht auf der Rakete reiten!" 😀

Alistair will Rache und zwar nicht nur an Spider-Man, sondern auch am gesamten Jameson-Clan, denn immerhin ist J. Jonah Jameson für den Tod seines Vaters verantwortlich. Um sein Ziel zu verwirklichen hat Smythe nicht nur den Scorpion wieder zu neuem frischem Leben erweckt, auch noch andere durch Jameson zerstörte Existenzen sind auf seiner Seite und von ihm mit neuen Fähigkeiten ausgestattet worden. Um Jonah deshalb das schlimmste aller möglichen Leiden (vor seinem eigenen Tod) zuteil werden zu lassen, will Smythe John Jameson bei seinem nächsten Flug zur Horizon-Labs-Orbital-Station in den sicheren Tod schicken. Dafür schafft er es sich in das Kontrollzentrum einzuschleichen, aber er rechnet nicht damit das Peter Parker, alias Spider-Man, inzwischen Mitarbeiter bei Horizon Labs, ebenfalls vor Ort sein soll und somit entbrennt ein gefährlicher Kampf direkt auf dem Space Shuttle zwischen Spider-Man und dem neuen verbesserten Skorpion…
Zwischenzeitlich fliehen Jonah und sein Vater in die Stadt vor weiteren Angreifern die im Namen von Smythe auf Beutefang gegangen sind. Denn auch Marla und May sind Ziele von Smythe, da sie in direktem Bezug zu Bürgermeister Jameson stehen.

Da sage noch einer bei den Printmedien wäre nichts mehr zu holen.

Auch Robbie Robertson ist als Jonahs Freund eine ideale Zielscheibe. Zum Glück hat aber Spidey mit den Rächern gute Freunde an seiner Seite, auf die er jederzeit zählen kann. Und so eilen Peter bei der Andru Air Force Base Luke Cage, Ms. Marvel Iron Fist und Jewel zu Hilfe während Peter sich mit Ben Grimm und Mockingbird auf Richtung Stadt macht um nach seiner Tante zu sehen, die inzwischen noch ganz unbehelligt in einem Wellness-Spa der Erholung fröhnt, als Smythes Handlanger durch die Wand brechen.

Nicht mal mehr entspannen kann man sich in Ruhe!

Nicht nur das ab dann an zwei Orten ein dramatischer Kampf entbrennt, auch die Tatsache das Peter seinem neuen Boss fast sein Geheimnis offenbaren muss, nein es kommt noch schlimmer. Am Ende verliert ein für alle Personen sehr liebgewordener Mensch, der stets nur das Beste wollte sein wertvollstes Gut. Sein Leben…

Geht es nur mir so, oder sieht das aus wie ein Flughörnchen?

Anders hingegen ergeht es Flash, der durch das Projekt Wiedergeburt 2.0, eine neue Chance auf das Leben erhält. Mit Hilfe des von Mac Gargan getrennten Aliensymbionten Venom, soll Flash als Geheimagent für die Regierung in Aktion treten. Doch seine Zeiten mit dem Symbionten sind begrenzt. Denn je länger Flash mit dem Symbionten verschmilzt um so schädlicher ist dies für seinen Körper und seine Psyche. Doch bei einem seiner Einsätze geht etwas schief…
FAZIT:
Was soll man zu „Big Time“ so sagen? Es macht einfach nur Spaß. Slott liefert Spannung, Dramatik, Action und Humor am laufenden Band. Dabei schafft es Slott dennoch eine Kontinuität aufzubauen wie ich sie schon lange im Marvel Universum vermisse. Bezugspunkte aus der näheren oder auch weiter zurückliegenden Vergangenheit werden mal mehr und mal weniger offensichtlich aufgegriffen und dem Leser präsentiert. Oftmals sind es auch nur ein paar Details im Hintergrund die einen fragen lassen „War da nicht erst etwas wo das vorkam?“ oder „Ist das nicht der gleiche wie im vorletzten Heft?“ und so weiter…
Also „Big Time“ erfreut mich wirklich zunehmends immer mehr, und auch wenn dieses Mal nicht Ramos am Zeichenstift saß, so ist Stefano Casellis Arbeit ebenso gelungen und weiß das Auge zu erfreuen. Dafür darf Ramos ja dann bei der .1-Ausgabe von Venom noch sein Talent beweisen und macht dies auch gewohnt souverän.
Zusammenfassend kann man sagen das sich „Big Time“ wundervoll weiterentwickelt hat und ich hoffe es bleibt auch bei den weiteren Story-Arcs so spannend und unterhaltsam wie bisher.

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Im Netz von Spider-Man #33 [Panini, November 2011]
Spider-Man #91 [Panini, Dezember 2011]
Spider-Man #92 [Panini, Januar 2012]

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012 Marvel & Subs, Panini

Spider-Man #92 [Panini, Januar 2012]

Weiter geht es mit „Big Time“ und auch diesmal passiert einiges. Auch wenn meine heutige Zusammenfassung das nicht vermuten lässt. Aber wenn ich euch zu viel verrate, warum solltet ihr es denn dann noch lesen? 😉

Spider-Man #92

Inhalt:

  1. „Ohne Titel“ (Untitled / Amazing Spider-Man #650 [Feb 2011])
  2. „Ohne Titel“ (Untitled / Amazing Spider-Man #651 [Feb 2011])

Über Musikgeschmack lässt sich ja bekanntlich gut streiten...

Der Kampf mit dem neuen Hobgoblin fordert nicht nur einiges von Spider-Man. Auch das Gebäude von Horizon Labs, Peters neuem Arbeitgeber, muss einiges einstecken. Das einzige Problem ist das niemand mitbekommen soll das Peter Spider-Man ist und das lässt sich wohl am besten bewerkstelligen indem man den exzentrischen Wissenschaftler spielt.

Hat an sich schon etwas, das neue Kostüm, aber...

Was jedoch von enormen Vorteil ist, ist die Tatsache das Peter nun fast uneingeschränkte Möglichkeiten hat sein Superheldenego aufzubessern. Und das benötigt er auch als er mit der Black Cat beim Kingpin einsteigen will um sich etwas wiederzubesorgen, was der böse Hobgoblin aus den Horizon Labs mitgehen lassen hat…
FAZIT:
Spannend, dramatisch, romantisch, humorvoll und mit vielen neuen Möglichkeiten entwickelt sich „Big Time“ erfolgreich weiter. Mir gefällt wirklich sehr gut was Dan Slott bisher mit dem Wandkrabbler so anstellt. Dazu passen natürlich Ramos‘ Bilder wie die Faust aufs Auge. Denn auch wenn sich vieles in Peters Leben verändert hat, eines ist geblieben. Das herrliche Chaos das ihn stets und ständig umgibt. Es ist fast ein bisschen wie in der frühen Zeit von Spider-Man wo alles noch ein bisschen unkoordiniert schien und nicht auf lange Sicht geplant wurde, bzw, einfach nur die „Lücken“ zwischen zwei Events geschlossen werden mussten.
Wieder einmal ein sehr schönes Heft, das auf voller Länge überzeugt, viel Spaß macht und die Neugierde auf die nächste Ausgabe weckt.

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Im Netz von Spider-Man #33 [Panini, November 2011]
Spider-Man #91 [Panini, Dezember 2011]

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012 Marvel & Subs, Panini

Spider-Man #91 [Panini, Dezember 2011]

Heute geht es weiter mit der nächsten Ausgabe zu „Big Time“…

Spider-Man #91

Inhalt:

  1. „Ein neuer (alter) Kobold in der Stadt“ (Kill to Be You / Amazing Spider-Man #649 [Jan 2011])
  2. „Die letzte Lektion“ (The Final Lesson / Amazing Spider-Man #650 [Feb 2011])
  3. „Das Beste von mir“ (The Best Version of Myself / Amazing Spider-Man #601 [Okt 2009])

Wenn man Arbeit mit nach Hause nimmt...

Peter hat sich endlich ein Herz gefasst und Carlie seine Liebe nicht nur gestanden, sondern auch gezeigt. Und als wäre dies nicht schon der Gipfel seines Glücks hat Peter auch noch mit Hilfe von Marla Madison, J. Jonah Jamesons Frau, einen Job bekommen in dem er nicht nur ungestört an wissenschaftlichen Spielereien für sein Alter Ego, Spider-Man, basteln kann, sondern auch noch sehr gut verdient und sich keine Sorgen mehr um Geld machen muss.

Phil ist schon eine komische Type.

Auch für Phil Urich, der Neffe von Ben Urich, der nun beim neuen Daily Bugle arbeitet gibt es Neuigkeiten. Wobei seine Neuigkeiten eher mit seiner Vergangenheit als heldenhafter Grüner Kobold zu tun hat. Doch nun will Phil nicht als Held auftrumpfen (immerhin hat dies früher schon nicht funktioniert), sondern er will sich als Schurke einen Namen machen. Und dies klappt am besten in dem man jemanden aus dem Weg räumt der sich bereits einen Namen im Gewerbe gemacht hat.

"Total Recall" lässt grüßen...

Doch alles Gute zieht auch etwas Böses an und dies passiert in Form von Alistair Smythe, dem Sohn des legendären Spinne-Killer-Konsdtrukteurs Spencer Smythe…

Zu guter letzt gibt es noch einen kleinen Sprung in die Vergangenheit in der Peter seiner alten Schulkameradin Jessica Jones ein wenig sein Lebensmotto erklärt und ihr damit nur verdeutlichen will, was sie selbst eigentlich schon längst weiß…
FAZIT:
„Big Time“ geht weiter und es ist wirklich groß. Dan Slott und Humberto Ramos präsentieren einen frischen Wandkrabbler wie schon lange nicht mehr im 616er Marvel Universum. Ohne dabei auf typische Merkmale oder Eigenschaften der Hauptprotagonisten zu verzichten, wird eine neue Welt eingeführt, die in sich trotzdem so stimmig und glaubhaft ist wie es lange schon nicht mehr war. Wer sich mit Spidey auseinandersetzen möchte, in seine, zugegebenermaßen sehr vielschichtige, komplexe und mit Altlasten belastete Vergangenheit einzulassen, für den sind dieses Heft und das vorangegangene Im Netz von Spider-Man #33, der ideale Einstiegspunkt.

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