Batman vs. Justice League (32) (Batman Nr. 33 & Justice League Nr. 33)

Ja, es geht wieder weiter mit den Reviews auf dem diesem Blog und ja, es war wieder die angeschlagene Gesundheit, die mich ausgebremst hat. Deswegen fällt dieses Review auch wieder etwas kürzer aus, da ich noch immer nicht ganz auf der Höhe bin und meine Konzentrationsfähigkeit nicht so ganz funktioniert. Aber hoffentlich wird es beim nächsten Mal wieder besser, wenn nicht wieder etwas dazwischen kommt …

BMVSJL

Batman Nr. 33 [März 2015]

Autor: Scott Snyder
Zeichner: Greg Capullo
Format: Heft
Umfang: 60 Seiten
Inhalt: Batman (2011) 30-31
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Nach der dunklen Stadt geht es nun in die wilde Stadt. Den letzten Anschlag des Riddler hat Bruce Wayne, alias Batman, nur knapp überlebt und nun findet er sich in der Wohnung des jungen Duke und seiner Familie wieder. Wie viel Zeit seither vergangen ist, lässt sich nicht wirklich mit Sicherheit sagen, da der Riddler einen neuen Kalender eingeführt hat und alles beim Jahr Null wieder neu angefangen hat. Die Stadt selbst zerfällt zunehmend und die Natur hat sich große Teile des Gebiets zurückgeholt. Dennoch will Batman nicht aufgeben und nimmt mit Alfred und Gordon Kontakt auf, um dem Riddler endgültig das Handwerk zu legen …

Snyder legt einen Gang zu und bringt Batman in eine Art postapokalyptische Umgebung, in der der Riddler als eine Art verrückter Herrscher regiert. Ähnlich Trump über Amerika. Beide sind auf eine beängstigende Art verrückt und nicht zurechnungsfähig. Hier ist es zwar nur eine Fantasie, aber wer weiß, wie nah Snyder mit seiner Vision der Gewalt und Kontrolle, die schon ein wenig an Orson Wells‘ „1984“ erinnert (zumindest in einigen Punkten, wobei das heutztage auch nichts außergewöhnliches mehr ist), an der Realität ist.
Capullo macht seine Arbeit gewohnt gut, wenngleich mir seine Augen inzwischen recht komisch anmuten. Manchmal wirken sie geradezu leblos, durch ihre helle und stark akzuentierte Iris scheinen sie eher an Puppen zu erinnern, als an lebende Menschen und auch die Ausdruckskraft leidet eher, als sie es schaffen Emotionen zu vermitteln. Dafür sehen die restlichen Aspekte des Artworks, mitsamt der wirklich gelungenen Koloration von FCO Plascencia über die Tuschezeichnungen von Danny Miki, sehr gut aus.

Ich muss sagen, dass mir die Idee der wilden Stadt ganz gut gefällt. War Gotham vorher schon unberechenbar und tödlich, alleine durch Gothams Ganoven, kommt nun noch der Aspekt der zurückerobernden Natur und somit einer weiteren indirekten Bedrohung hinzu. Der Riddler bleibt zwar nach wie vor die Hauptbedrohung, ist aber nun nicht mehr alleine …

Justice League Nr. 33 [März 2015]

Autor: Geoff Johns, Scott Lobdell
Zeichner: Doug Mahnke, Scott McDaniel, Tyler Kirkham
Format: Heft
Umfang: 60 Seiten
Inhalt: Justice League (2011) 32 & Teen Titans (2011) 30
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Die Doom Patrol macht Jagd auf den Power-Ring, der sich inzwischen eine neue Wirtin gesucht hat, und seitdem versucht für Chaos zu sorgen. Doch auch die Liga taucht vor Ort auf. Unterdessen versucht Lex Luthor weiter seine Pläne zu verfolgen, um Teil der Liga zu werden …
Der Kampf gegen das Licht und den Weg dauert nur kurz und den Sieg verdanken die Titans ihrer alten Freundin Skitter, die nun mehr Kontrolle über ihren Körper und dessen Mutation hat. Währenddessen müssen Kiran und Bar’Torr auf dem Gefängnisplaneten um ihr Leben kämpfen …

Die Justice League unter der Regie von Geoff Johns mit Lex Luthor als möglichen neuen Kandidaten hat, wie bereits im letzten Review erwähnt, durchaus einen gewissen Reiz, der abe rnach wie vor nicht so recht zünden will. Denn egal was Luthor auch tut, ich als Leser kaufe ihm seine „guten Absichten“ einfach nicht ab, was vermutlich auch genau Johns Ziel ist, wodurch aber wieder einmal die Spannung auf der Strecke bleibt. Zeichnerisch bietet Doug Mahnke gute solide Kost mit leichtem 90er-Jahre-Flair und einer leider nicht immer ganz stimmigen Koloration von Andrew Dalhouse.
Ein klein wenig besser fällt das vorletzte Kapitel der Teen Titans aus, welches im ersten Moment etwas verwirrend wirkt, da man sich hier auf einen ganz alte Storyline aus den Anfängen der aktuellen Serie bezieht, als noch Harvest das Leben der Teenager-Superhelden bedrohte. Lobdell steuert aber nur vorsichtig auf diesen „alten Gegner“ hin, indem er diesmal eine alte Freundin zurückkehren lässt, und so die sowieso schon emotional stark gebeutelte Gruppe erneut fordert. Zusammen mit den wunderschönen Zeichnungen von Scott McDaniel und Tyler Kirkham sehen die Titans nach wie vor sehr gut aus und gefallen mir ein Stück weit besser, als die Hauptserie der Liga.

100 Prozent Top-Heft gegen immerhin noch 70% guter Unterhaltung führt dazu, dass erneut der Mitternachtsdetektiv einen Punkt für sich verbuchen kann. Im nächsten Review gibt es dann den Abschied von den Titans und auch das Finale zur Jahr Null-Storyline.

Batman 22 : 19 Justice League

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