Justice League of America Nr.2 Der Fluch des Kingbutcher [Panini Comics, DC Comics, April 2018]

Konnte ich bereits zur ersten Ausgabe nicht so richtig eine überwältigende Kaufempfehlung aussprechen, so geht es mir mit dieser Ausgabe ähnlich. Die erste Ausgabe hat mir stellenweise sogar noch etwas besser gefallen als diese, dennoch ist der Band nicht schlecht. Batman setzt mit seiner neuen Justice League auf Nachwuchshelden (Atom, Ray, Vixen, Black Canary, Frost und Lobo). Xenos, der geniale junge Ingenieur verstärkt die JLA. Diese Ausgabe enthält fünf US-Hefte, in denen es nicht nur um ein vergessenes Tal unter Monstern geht. In diesem Monster Tal rettet die JLA einen jungen Mann, der von Eindringlingen gejagt wird, was es mit diesem Mann auf sich hat, lässt sich in dieser Ausgabe nachlesen. Weiterhin bekommt es die Justice League of America auch noch mit dem rabiaten Kingbutcher zu tun, der ein gefährliches Händchen für Wünsche und Träume der Menschen hat …

Justice League of America Nr. 2 Der Fluch des Kingbutcher

Wie immer am Anfang eine kurze, aber hilfreiche, Zusammenfassung der aktuellen Ereignisse, ehe es mit der ersten Story auch schon losgeht.
Nicht nur in der ersten Story dieser Ausgabe versucht Caitlin Snow alias Frost ihrer Erkrankung (um zu überleben muss Frost die Lebensenergie anderer Menschen aufsaugen) mit der Hilfe weiterer Teammitglieder auf die Spur zu kommen. Dabei werden alle möglichen Ideen in Betracht gezogen und näher untersucht. Ob Caitlin es bald schafft, sich von ihrer Erkrankung zu heilen, das steht noch in den Sternen. Snow und Atom sind im Museum für unnatürliche Geschichte und untersuchen das Dorrance Gletscher Kind. Dabei bekommen sie es mit unerbetenen Gästen zu tun. Die Zeichnungen und die Farben dieser ersten Story gefallen mir richtig gut, denn sie heben sich qualitativ von den weiteren Storys ab. Hier gibt es klare und etwas detaillierte Zeichnungen mit harmonischen Farben zu betrachten, welche auch in den Kampfszenen gekonnt zur Geltung kommen. Die weiteren Geschichten haben eher den typisch amerikanisch einheitlichen Helden Kampf Zeichenstil, welcher sich nicht großartig hervorhebt. Das finde ich etwas schade, denn wären alle Storys auf diesem zeichnerischen Niveau, so hätte ich mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Freude an dieser Ausgabe.

Zeichnungen, die sich sehen lassen können.

Zeichnungen, die sich sehen lassen können.

Im vergessenen Tal der Monster rettet die JLA Makson, den Mann der mit den Monstern groß geworden ist. Batman traut dem Ganzen nicht so richtig, doch die anderen Teammitglieder begrüßen die menschliche Entwicklung von Makson zusehends. Er ist sogar der Haupterbe des Hamilton Court Vermögens und dazu lädt er seine gesamte Familie zu einem Treffen ein. Währenddessen machen Batman und sein Team sich daran, mehr über die Hintergrundgeschichte von Makson zu erfahren. Spannend und interessant an dieser Story ist, ob es letztendlich für Makson und seine Familie gut ausgehen wird, oder ob Menschen sterben werden. Liegt Batman richtig mit seinen Vermutungen oder haben die anderen Teammitglieder ein Gespür dafür, in Menschen auch das Gute zu sehen.
Der Kingbutcher nimmt die Wünsche der Menschen, wenn diese die Sphären gefährden. Er ist der Überprüfer der Macht, er verhandelt nicht. In der letzten Story, die sich über zwei US-Hefte zieht, geht es ordentlich rund, denn die JLA hat es richtig schwer im Kampf mit dem Kingbutcher. Dazu trifft Ray erstmalig nach mehreren Jahren im Kampfgetümmel auf seine Mutter, welche er jedoch kalt abserviert.
Wie üblich auf der letzten Seite noch ein paar redaktionelle Infos zu dieser Ausgabe, was ich wie immer sehr gut finde.

Im Museum für unnatürliche Geschichte untersuchen Snow und Atom das Dorrance Gletscher Kind.

Im Museum für unnatürliche Geschichte untersuchen Snow und Atom das Dorrance Gletscher Kind.

Ansonsten kann ich nicht viel schreiben, der Band liest sich gut und flüssig, tobt sich zeichnerisch und farbtechnisch bis auf die erste Story im amerikanischen „Mainstream Einheitsbrei“ aus und ist erzählerisch auf einem leicht nachvollziehbaren Niveau mit stellenweisen Orts-und Themenwechseln.
Für mich definitiv ein Comic, den man lesen kann, aber nicht unbedingt muss. Ich würde sogar behaupten, dass auch als großer Fan der JLA es bessere Ausgaben gibt.

Copyright aller verwendeten Bilder  © 2017/2018  DC Comics / Panini Comics

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