Eigentlich müsste hier heute wieder ein Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview stehen, aber auch diese Woche muss ich es aus persönlichen Gründen leider verschieben, Aber ich versuche es bis Freitag fertig zu bekommen und präsentiere euch stattdessen eine neue Geschichte von keinerlei Interesse. Weiterlesen
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Geschichten von keinerlei Interesse (6)
Hier ist mein erster Beitrag in dieser Rubrik.
Vielleicht ist diese Geschichte ja wirklich von keinerlei Interesse.
Ich versuche mich mal in einer kleinen Anekdote zum Thema Liebe und Musik. Weiterlesen
Geschichten von keinerlei Interesse (5)
Knapp einen Monat ist es her, als es die letzte Folge der „Geschichten von keinerlei Interesse“ gab. Die heutige Geschichte ist etwas Besonderes, da sie an die vom letzten Monat anknüpft. Das soll aber nicht die Regel sein. Eigentlich stehen die Geschichten für sich alleine, wobei auch diese für sich alleine funktioniert, aber im Zusammenhang mit der vom letzten Monat noch ein wenig mehr Sinn ergibt. Wenn man die allerdings nicht gelesen hat, ist das auch nicht so schlimm. Aber jetzt viel Spaß mit der heutigen Geschichte: Weiterlesen
Geschichten von keinerlei Interesse (4)
Heute gibt es bereits die vierte Folge meiner kleinen „Geschichten von keinerlei Interesse“. Zwar halten sich die Reaktionen noch immer zurück, aber mir macht es weiterhin Spaß die kleinen kurzen Storys zu verfassen. Und solange dies anhält, werde ich wohl weitermachen. Trotzdem könnt ihr mir weiterhin in den Kommentaren mitteilen, was ihr davon haltet. Weiterlesen
Geschichten von keinerlei Interesse (3)
Noch immer sind die Reaktionen auf meine kleinen „Geschichten von keinerlei Interesse“ eher gering. Aber solange sich keiner darüber beschwert, kann ich ja auch weitermachen und meiner manchmal doch etwas kranken Fantasie freien Lauf lassen, oder nicht?. Weiterlesen
Geschichten von keinerlei Interesse (2)
Bisher gab es kaum Reaktionen über die erste Folge der „Geschichten von keinerlei Interesse“. Daher weiß ich nicht wirklich, ob sie euch gefallen, oder nicht. Aber manchmal braucht es auch einfach nur ein bisschen Zeit. Und wenn es euch nicht gefallen würde, dann hätte ich es sicher schon erfahren. Schlechtes verbreitet sich eben schneller als Gutes. Das war schon immer so, und das wird auch immer so bleiben. Weiterlesen
Geschichten von keinerlei Interesse (1)
Öfters mal was Neues und trotzdem nie etwas Gescheites. Tja, das könnte das Motto dieser neuen Serie sein. Denn genaugenommen sind es nur kurze Geschichten, ohne Sinn und Verstand. Mal makaber, mal witzig, mal traurig, mal nachdenklich, mal erschreckend, mal niedlich, mal fröhlich …
Eigentlich könnte ich das jetzt ewig weiterführen, aber ändern würde es Nichts. Diese kleinen Geschichten von keinerlei Interesse werden ab jetzt unregelmäßig hier erscheinen. Wann genau kann ich noch nicht sagen, da ich die Geschichten nicht einfach so erfinde, sondern sie mir in den komischsten und unmöglichsten Situationen einfach einfallen. Und das kann dann auch mal ein wenig dauern. Wenn es euch gefällt, dann schreibt es ruhig in die Kommentare. Wenn nicht, dann natürlich auch. Hier ist auf jeden Fall erst einmal die erste Folge: Weiterlesen
Solanin #1 und #2 [Tokyopop, April/Juli 2013]
Heute möchte ich euch eine interessante Entdeckung meinerseits vorstellen:
Solanin wurde mir von Freunden empfohlen, die eigentlich keine Manga oder Comics lesen.
Allein aus diesem Grund war ich neugierig. Es kommt wie es kommen muss, ich habe mir beide Bände zugelegt und möchte nun darüber berichten.
Klappentext:
Meiko und Taneda sind ein junges Pärchen, das in seinen eintönigen Bürojobs versauert und eines Tages beschließt, alles anders zu machen. Kein Job? Neuer Job? Besserer Job? Keine Beziehung? Neue Beziehung? Bessere Beziehung? Meiko und Taneda müssen sich quälenden Fragen stellen, deren Antworten sie in eine ungewisse Zukunft führen.
Eine Geschichte über folgenschwere Entscheidungen und die Gewissheit, dass das Leben keinen Reset – Knopf hat.
Wenn man erst einmal im Beruf steht und sich die gewohnte Routine eingeschlichen hat, könnte man sich fragen: Was wäre wenn ich alles anders gemacht hätte? Würde ich dann ein anderer Mensch sein? Würde mein Leben völlig anders sein? Ist man im Leben glücklich mit einem Job? Möchte ich jetzt bis an mein Lebensende arbeiten? In diesem Manga geht es um die ernüchternde Realität. Fragen, die junge Leute im Arbeitsleben bewegen, was wäre wenn?
Dementsprechend dürfte ich persönlich, ebenso wie meine Freunde, die mir diese Manga Bände empfohlen haben, die Zielgruppe darstellen.
Taneda und Meiko leben in einer gemeinsamen Wohnung. Seit ein paar Jahren sind sie bereits ein Paar. Schule und Ausbildung sind soweit abgeschlossen, das Leben läuft. Taneda und Meiko funktionieren im japanischen System. Mitten In Tokio schlagen die beiden sich durch das Leben. Ihre Beziehung läuft auch wie gewohnt dahin. Alles geht den gewohnten Trott, bis Meiko aus heiterem Himmel ihren Job kündigt. Taneda hat ein paar Minijobs und spielt in einer Band. Meiko versucht derweil von ihrem gesparten Einkommen das Leben zu genießen. Was ist das Ziel des Lebens? Was kann man mit so viel Freizeit eigentlich alles anfangen? Und ganz nebenbei scheint ihre Beziehung auseinander zugehen…
Die Story ist wirklich gut beschrieben. Sie ist in sich schlüssig, so wie es das Leben schreibt.
Ähnlich wie das Leben von Meiko und Taneda dümpelt der Manga vor sich hin. Der Leser spürt förmlich durchgehend dieses eintönige, beinahe langweilige Leben von Meiko und Taneda. Es passiert zwar einiges, was auch durchaus spannend ist, aber dennoch hatte ich das Gefühl, wie im richtigen Leben auch, dass eine gewisse Routine aufkommt. Erst zum Schluss des ersten Bandes kommt ein absolut genialer Cliffhanger, der es wirklich in sich hat! Ganz im Ernst, danach muss man sofort den zweiten Band lesen, und ohne zu viel zu verraten, zu Beginn des zweiten Bandes wird der Leser in Sicherheit gewogen. Erst nach und nach wird dem Leser dann die bittere Realität klar und deutlich! Das ist richtig gut gemacht. Und wenn man dann diese bittere Realität akzeptiert hat geht es darum mit den Charakteren, allem voran Meiko, ein neues Leben zu beginnen. Musik ist ein zentrales Hobby von Taneda und auch Meiko. Wer schon mal in einer Band gespielt hat, kann sich sicherlich vorstellen, wie wichtig einem Musik sein kann. Das Thema rund um die Band wird durchgehend aufgegriffen und spielt eine zentrale Rolle bis zum Schluss von Solanin.
Die Story hat mir richtig gut gefallen, ja sie regt zum nachdenken über das eigene Leben an. Dennoch, das letzte I – Tüpfelchen für einen absoluten Hit fehlt mir irgendwie. Keine Frage, die beiden Bände sind Geschmackssache, ich bin sehr zufrieden damit, aber am Ende auch leicht durcheinander. Es ist keine Story, die danach einfach so aus dem Kopf verschwindet. Für mich hat einfach dieses absolute „Wow“ Gefühl gefehlt.
Was kann ich zu den Zeichnungen sagen?
Inio Asano seine Zeichnungen sind für einen Manga auf einem sehr hohem Niveau. Weitestgehend realistisch dargestellt sind seine Charaktere. Zwischendurch gibt es immer wieder mal ein paar Slapstick Einlagen die die jeweilige Situation gut darstellen. Zeichnerisch sind diese dann durchaus etwas albern dargestellt, was aber eher ernüchternd und durchaus lustig wirken mag auf den jeweiligen Leser. So kann es vorkommen, dass die Bandmitglieder Strohhalme in der Nase haben, oder ein Vogel jemanden auf den Kopf macht…
Ich hatte das Gefühl, dass einige Zeichnungen Bilder sind, die bearbeitet wurden. Damit meine ich Fotos, die mit einem Computerprogramm dementsprechend angepasst wurden. Das lässt das Wasser des Flusses so dermaßen realistisch wirken, auch einige Häuser wirken dementsprechend realistisch. Dieser Kniff wirkt anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, ist aber nicht weiter tragisch. Im späteren Verlauf fällt es beinahe gar nicht mehr auf, der Leser hat sich daran gewöhnt.
Die Proportionen der Charaktere sind der japanischen Realität entsprechend. Hier gibt es keine Frauen mit „riesigen“ Brüsten.
Beide Bänden haben zusammen 28 Kapitel, doch wurde diesen keine Überschrift gegeben. Es hat den Anschein, dass diese einfach den jeweiligen Abschnitten der Handlung dienen.
Ich kann diese Manga eigentlich uneingeschränkt empfehlen. Wie gesagt, für mich fehlte das letzte i-Tüpfelchen für einen absolut perfekten Manga. Es ist und bleibt ja auch Geschmackssache, aber die definierte Zielgruppe sollte allenfalls ein Auge riskieren. Wer sich natürlich überhaupt nicht mit Geschichten über die Realität und den Alltag identifizieren kann, der wird es mit diesen Bänden schwer haben.
Ich werde weitere Werke von Inio Asano im Blick behalten. Neugierig bin ich jedenfalls.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2013 Tokyopop
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