Spider-Man: Ein besonderer Augenblick [Panini, August 2011]

Heute geht es mal einen kurzen Rückblick in die nicht all zu ferne Vergangenheit von Spider-Man und einen großen Fehler der leider nur teilweise ausgebügelt wird…

Spider-Man: Ein besonderer Augenblick

„Nur noch ein Tag“ und „Ein neuer Tag“ läutete eine neue Ära für Peter Parker und Spider-Man ein. Doch was geschah damals wirklich. Peter und Mary Jane treffen sich bei Peter zu Hause um sich auszsprechen und auch um dem Leser mitzuteilen was damals wirklich passierte. Dabei schwelgen Peter und MJ auch in weit zurückliegenden Erinnerungen wie ihre Hochzeit, die traurige und missglückte Zeit danach und auch die Ereignisse bis zum Attentat auf Peter welches Tante May zum Opfer hatte. Doch als ob das noch nicht reicht, erkennt auch Mary Jane irgendwann das Peter, auch wenn er nicht selber gewalttätig ist, er doch Ähnlichkeiten zu ihrem Vater aufweißt und so irgendwann seine ganze Familie und alle die ihn lieben mit ins Verderben reissen würde. Und so bleibt Peter nur eine Möglichkeit als Mary Jane fast einem Kriminellen zum Opfer fällt…
FAZIT:
„Ein besonderer Augenblick“ macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Er ist etwas besonderes. Und dennoch bleibt man am Ende mit einem unbefriedigendem Ergebnis zurück, welches mehr Fragen aufwirft, als es beanwortet. Wieso hat Peter die Entscheidung getroffen MJ mit dahineinzuziehen? Immerhin liebt er doch diese Frau über alles und es muss ihm doch klar gewesen sein das dies alles unglaubliche Schmerzen für MJ bedeutet. Dann die Tatsache mit Peters und MJs Hochzeit. Die soll nie stattgefunden haben? Was ist denn das für ein Blödsinn? Stattdessen waren und bleiben sie nur gute Freunde? Und der einzige Grund warum MJ Peter heiraten wollte war weil sie ein Kind von ihm wollte? Sorry Mister Quesada aber das ist ausgemachter Schwachsinn! Das einzig positive an dem Band ist das er für sich alleine gesehen (wenn man jetzt wirklich mal Spider-Mans Leben bis zu BND ausser betracht lässt) eine ordentliche Geschichte ist, die mit tollen Zeichnungen und einer prima Einbindung des Amazing Spider-Man Annuals #21 (welches hier in Deutschland im Die Spinne Magazin #155 beim Condor-Verlag erschien) glänzen kann.
Aber unter dem Strich bleibt ein ziemlich durchwachsener Band der nicht vollends überzeugen kann und wesentlich mehr enttäuscht als erfreut.

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Der tägliche Simpsons-Tafelgag #137

Auch heute gibt es einen neuen Simpsons-Tafelgag an einem wunderschönen Sonntagmorgen.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 9, Folge 20: “Die Trillion-Dollar-Note (The Trouble With Trillion)” (5F14)
Deutschland-Premiere:
27. 10. 1998

US-Premiere: 05. 04. 1998

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Amy MacDonald „Life in a Beautiful Light“ (Limited Deluxe Edition) [Universal, Juni 2012]

Anfang Juni war es endlich so weit, und Amy MacDonalds drittes Studioalbum erschien in Deutschland. Schon mit ihrem ersten Album „This ist the Life“ hat die (bald 25jährige) gefühlvolle britische Singer/Songwriterin ihr Talent bewiesen und sofort die Charts gestürmt. Auch wenn sie es mit dem ersten Album nur auf den dritten Platz der Albumcharts schaffte, hat sie doch sofort eine ganze Menge an Fans und Bewunderern für sich gewinnen können.

Nicht nur das sie sich den Echo in der Kategorie „Newcomer International“ 2009 sichern konnte, 2011 setzte sie noch eins drauf mit dem Echo als beste „Künstlerin International Rock/Pop“.
Mit ihrem neuen Album versucht sie erneut den ersten Platz der Albumcharts, den sie mit ihrem zweiten Album „A Curious Thing“ erreicht hatte, zu wiederholen und schafft es auch binnen kürzester Zeit.

Amy MacDonalds neuestes Album „Life in a Beautiful Light“ ist in meinen Augen (oder besser gesagt Ohren) wieder rundum gelungen. Zwar ist es einen Tick schwächer als das Debütalbum, aber wieder etwas besser als dessen Nachfolger. Die Lieder sind sehr unterschiedlich, von Kraftvoll bis melodisch. Von Romantisch bis beruhigend. Bereits das erste Lied „4th of Juli“ eröffnet das Album mit einer Kraft wie es sie nur selten gibt. Das gesamte Album ist dabei sehr durchdacht arrangiert worden. Insgesamt wurde versucht eine Art roter Faden durch das Album zu ziehen und die Songs nicht zu sehr zu vermischen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit es genußvoll am Stück zu hören ohne dabei zu sehr von den unterschiedlichen Stärken und Emotionen verwirrt zu werden. Es wirkt fast wie eine musikalische Sinuskurve.
Getragen werden die Lieder natürlich wieder von Amys kraftvoller Stimme die aber diesmal auch wesentlich höher Passagen singt und damit durchaus ein wenig überrascht. Denn auch diese Stimmlage gelingt ihr sehr gut.

Neben dem normalen Album gibt es auch eine limitierte Version welche als normales CD-Case in einem Pappschuber daherkommt. Dieser hat ein anderes Motiv als die Standard-Version wohingegen das Frontcover der CD mit dem Motiv des normalen Albums geschmückt ist. Der Hauptunterschied sind jedoch 8 zusätzliche Songs. Davon sind 5 Acoustic-Versionen und drei Instrumentalversionen. Zusätzlich gibt es noch einen sogenannten Hidden Bonus, wenn man den letzten Track einfach laufen lässt, auch wenn nichts zu hören ist.

Von mir (mit leichter rosa Brille) uneingeschränkt zu empfehlen, erst recht weil sie mit ihren Songs und Texten aus dem Castingallerlei heraus sticht.

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Amy MacDonald „Life in a Beautiful Light“ (Limited Deluxe Edition) bei Amazon kaufen.

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #136

Ich wünsche allen meinen Bloglesern ein wunderschönes Wochenende mit dem neuen Simpsons-Tafelgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 9, Folge 19: “Homer geht zur Marine (Simpson Tide)” (3G04)
Deutschland-Premiere:
25. 05. 1999

US-Premiere: 29. 03. 1998

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Matrix Comics #1 [Panini, März 2008]

Mit der heutigen Review begebe ich mich in die Tiefen der Matrix, mit dem ersten Comicband zu den drei Kinoblockbustern, auch wenn diese (zumindest die Teile 2 und 3) unter den Fans leider einen nicht ganz so guten Ruf genießen. Mir persönlich gefällt die komplette Trilogie als Gesamtwerk und auch die dazugehörige Animatrix. Aber wie ist es mit den Comics…?

Matrix Comics #1

12 Kurzgeschichten aus und rund um die Matrix präsentiert dieser erste Band.
Einzeln werde ich diese jetzt nicht aufführen, da dies den Rahmen sprengen würde.
Es werden in diesen 12 Kurzgeschichten sowohl Elemente aus den 3 Filmen, wie der Angriff auf die Pequod und die Entstehung des Brotfestes von Zion erzählt, als auch neue Geschichten die das Matrix-Universum erweitern. Wie ein Roboter innerhalb der Matrix jemanden ermordet um seine eigene Verschrottung zu verhindern, wie Menschen innerhalb der Matrix plötzlich deren Existenz entdecken und wahrnehmen und wie verschiedenen Menschen die „Befreiungsangebote“ unterbreitet wurden und manche auch aus der Matrix befreit wurden. Auch wie manche Geschichten und Mythen ausserhalb der Matrix entstanden und sich etabliert haben wird erläutert und natürlich auch wie das ganz normale Leben innerhalb der Matrix immer wieder repariert und korrigiert wurde…
FAZIT:
Für mich als Fan und Freund der gesamten Matrix-Trilogie (ja mir gefallen tatsächlich alle 3 Teile) waren die beiden Bände natürlich ein Pflichtkauf. Auch wenn ich zugeben muss, das ich den Coverpreis von doch stolzen 19,95€ für gerade einmal 164 Seiten 2008 nicht hatte zahlen können. Um so glücklicher war ich das ich die Bände auf Ebay für gerade mal 10 € je stück erwerben konnte. Doch ich muss zugeben das sie auch den vollen Preis wert gewesen wären.
Für diese 12 Kurzgeschichten sind 11 hochrangige Comickünstler gebeten worden einige sher beeindruckende Arbeiten abzuliefern. Neben Top-Zeichnern wie Bill Sienkiewicz, Dave Gibbons, Ted McKeever, David Lapham, Paul Chadwick und Gregory Ruth sind auch herausragende Autoren mit an Bord. Darunter die Matrix-Schöpfer Larry und Andy Wachowski und Neil Gaiman der aber keinen Comic abliefert sondern mehr einen Kurzroman mit ein paar eindrucksvollen Illustrationen von Bill Sienkiwicz und Gregory Ruth.
Zusammenfassend ist Band 1 der Matrix Comics eine gelungen Ergänzung zu den Filmen mit aussergewöhnlichen Geschichten, auch wenn so mancher Story ein bisschen der Biss fehlt und wieder andere ein wenig zusammenhanglos wirken. Bei einigen Geschichten wirkt es sogar so als müssten diese an bestimmten Stellen im Film „platziert“ werden um am besten zur Geltung zu kommen.
Auch erwähnenswert und schön finde ich das Comic-Urgestein Michael Nagula hier mal wieder seine Übersetzerkünste anbringen durfte. Für mich als alter Condor-Hase waren das sehr schöne Erinnerungen und auch ein wenig ein altbekannter Schreib/Lesestil.

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Der tägliche Simpsons-Tafelgag #135

Das Wochenende steht vor der Tür, also lassen wir es am besten herein. Hier erstmal der neue Simpsons-Tafelgag um den letzten Arbeitstag der Woche zu überstehen. Und vergesst nicht. Heute ist Freitag der 13.! 😉

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 9, Folge 18: “Der merkwürdige Schlüssel (This Little Wiggy)” (5F13)
Deutschland-Premiere:
15. 05. 2000

US-Premiere: 22. 03. 1998

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Wegen fehlendem Tafelgag ausgelassene Folge(n):

Staffel 9, Folge 17: “Vertrottelt Lisa? (Lisa the Simpson)” (4F24)
Deutschland-Premiere:
31. 12. 1998

US-Premiere: 08. 03. 1998

Witchblade/Darkchylde [Panini/Generations Comics, Juli/August 2001]

Heute begeben wir uns in die Crossover-Gefilde wo wir auf die Witchblade und Darkchylde treffen, aber ist dieses Treffen überhaupt eine Erwähnung wert, oder ist es nicht einmal eine unwichtige Fussnote in der Geschichte der Comicunterhaltung?

Witchblade/Darkchylde

Ariel erhält die Chance den Fluch der Darkchylde endlich loszuwerden. Und trotz allen Misstrauens nimmt sie das Angebot des ihr fremden Kenneth Irons an. Dieser jedoch hat ihr dieses Angebot nicht ganz uneigennützig unterbreitet. Als alter Gegner von Sara Pezzini, der Witchblade, wollte er genug Macht besitzen, um sie zu erledigen. Doch als Ariel ihren Fehler erkennt bleibt ihr nur noch sich ihrem Schicksal erneut zu ergeben. Doch wird das reichen um Irons zu stoppen?
Fazit:
Die Darkchylde-Reihe hat einen gewissen Reiz der durch diese Mischung aus Mystery, Horror und Drama herrührt. Die Witchblade konnte mich leider noch nie so wirklich überzeugen, obgleich ich ihr schon mehrere Versuche gegeben habe. Zwar waren die Zeichnungen der ersten Splitter-Ausgaben genial, aber der Serie fehlte das gewisse etwas, das mich länger hätte fesseln können. Das ändert sich auch mit diesem Crossover nicht, das meiner Meinung nach sogar hinter den beiden Originalserien zurückbleibt. Keine richtige Dramatik, keine ordentliche Story, und auch Randy Queen hat schon bessere Zeichnungen als diese hier abgeliefert.

Wer dennoch mal reinschauen möchte sollte Ebay, Flohmärkte und die üblichen Marktplätze in Comicforen im Augen behalten. All zu teuer wird das Heft dort selten angeboten.

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #134

Guten Morgen. Hier ist auch schon der neuen tägliche Simpsons-Tafelgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 9, Folge 16: “Eine Frau für Moe (Dumbbell Indemnity)” (5F12)
Deutschland-Premiere:
26. 10. 1998

US-Premiere: 01. 03. 1998

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Ultimate Comics: Spider-Man #1 [Panini, Juni 2012]

Nachdem ich nun in den letzten Tagen nochmal die zweite Ultimative Spider-Man-Serie, welche Panini in fünf Trades aufgelegt hat, zusammengefasst habe, widme ich mich heute der nagelneuen Serie. Wer also weder Ultimate Spider-Man #4 und #5, sowie Ultimate Fallout gelesen hat, sollte jetzt vorsichtig sein, denn es werden mit Sicherheit Begebenheiten genannt die euch spoilern werden. Deshalb, lesen nur auf eigene Verantwortung. 😉

Ultimate Comics: Spider-Man #1

Eigentlich ist Miles Morales ein ganz normaler Junge, oder wenigstens möchte er dies sein. Doch wie so oft hat das Schicksal andere Pläne. Denn Miles Onkel Aaron ist niemand anderes als der Kleinkriminelle Dieb namens Prowler und dieser hat nichts besseres zu tun als bei Oscorp einzubrechen um ein wenig Beute zu machen. Doch was Aaron nicht weiß, ist das er neben der Beute auch noch einen kleinen blinden Passagier mit an Bord hat.

Aber auch Miles hat es nicht einfach. Um in seinem Leben weiterzukommen hat er die Chance auf die ultimative Schullaufbahn an der Brooklyn Visions Academy. Das einzige Problem ist das hierfür keine Leistungen zählen, sondern Glück. Denn die Plätze werden nach dem Losverfahren ermittelt. Wie es das Schicksal nunmal will, ist Miles der allerletzte der ein Ticket hierfür lösen darf, was den jungen Schüler aber nicht wirklich glücklich stimmt.

Natürlich will Miles dies auch seinem Onkel Aaron erzählen, doch dann passiert es. Der kleine blinde Passagier aus dem Raubzug der letzten Nacht erwählt Miles als neues Opfer und beisst den Jungen, der daraufhin zusammenbricht. Als Aaron dann Miles Vater (der auch Aarons Bruder ist) kontaktiert damit dieser Miles abholt, kommt es zwischen den beiden Brüdern zum Streit, woraufhin Miles flieht…

Schnell bemerkt Miles aber das etwas nicht stimmen kann. Er fühlt sich anders und seine neuen Fähigkeiten zeigen sich in ein paar kritischen Situationen. Miles kann natürlich auch nicht anders als seinem besten Freund Ganke davon zu erzählen, der dies natürlich „Voll Cool!“ findet. Doch Miles will diese Kräfte nicht, vor allem weil es bereits einen Spider-Man gibt und diesem sein Job wohl auch Spaß macht. Aber Miles lernt sehr schnell das er sich dieser Verantwortung nicht entziehen kann.

Miles beginnt ein neues Kapitel in seinem Leben, als er mit Ganke endlich das neue Schuljahr an der Brooklyn Visions Academy beginnt. Aber eines Nachts gibt es eine Notfallübung die immer abgehalten wird, wenn Superwesen in der Nähe kämpfen. Als Miles erfährt das Spider-Man dabei schwer verletzt wurde, kann er nicht anders und muss einfach zum Schauplatz nur um dort vor Ort den Tod von Peter Parker live mitzuerleben. Ab sofort weiß er das er eine Bestimmung hat, und das auch weil Gwen Stacy im Peters Beweggründe für sein Handeln mitgeteilt hat.

Schon in den nächsten Nächten geht Miles auf Streife auch um seine Fähigkeiten zu trainieren und trifft dabei auf alte Bekannte, neue Freunde, neue Feinde und die Möglichkeit sich zu beweisen um die schwere und verantwortungsvolle Erbschaft von Peter Parker anzutreten. Mitsamt neuem Kostüm…

FAZIT:

Brian Michael Bendis macht auch beim dritten Start vom ultimativen Spider-Man irgendwie alles richtig. Die Verankerung von Miles in die Geschehnisse um die letzten Tage von Peter Parker, sowie die Charakterisierung des Hauptprotagonisten und seines persönlichen Umfeldes. Zuerst wird man sich fragen, warum überhaupt ein schwarzer Spider-Man und dazu noch aus so ärmlichen Verhältnissen. Und die Antwort ist klar und deutlich. Warum nicht?
Die damit einhergehende Designantwort in Form des schwarzen Kostümes welches ein wenig die Hautfarbe des Helden nauch aussen trägt finde ich fast schon ein wenig übertrieben und gewagt, aber vom Designstandpunkt sieht das neue „kleine Schwarze“ einfach nur elegant aus.
Nicht ganz unbeteiligt an dem tollen Auftreten von Miles als Spider-Man ist die italienische Zeichnerin Sara Pichelli. Ihr Stil ist dem von David Lafuente nicht ganz unähnlich, aber dennoch frisch und neu. Fast schon wie eine Mischung aus Lafuente und Bagley. Wunderschön und vor allem dynamisch. Denn auch wenn Comics in erster Linie stille Momentaufnahmen von Ereignissen sind, da ihnen die sanften Bewegungen einer Animation fehlen, so sind Bilder mit eigener Dynamik inzwischen sehr wichtig geworden. Pichelli vereint dies sehr gut, und auch die Farbgebung von Ponsor weiß wieder zu überzeugen und führt zu einem Gefühl der Bekanntheit, des „sich heimisch fühlens“.
Die neueste Inkarnation vom ultimativen Spider-Man ist wieder rundum gelungen und macht einfach einen Riesenspaß. Es ist frisch, es ist spannend und es ist witzig, woran vor allem die kleinen Seitenhiebe und Gags schuld sind, wie Miles Freund Ganke und seine immer wechselnden Marvel-Hommagen in Form von T-Shirts oder Internetavataren.

Alternativ gab und gibt es auch noch dieses wunderschöne Variantcover des Bandes, welches ich auch mein eigen nennen darf. Sara Pichellis wunderbare und dynamische Zeichnung gefällt mir einfach einen Tick weit besser als Kaare Andrews (ebenfalls nicht schlechtes) Covermotiv.

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Review: Ultimate Spider-Man #4: Der Tod von Spider-Man – Prolog (Teil 1) [Panini, September 2011]
Review: Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) [Panini, Dezember 2011]
Review: Ultimate Trilogy [Panini, August 2010 – Oktober 2011]

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #133

Heute ein wenig später als sonst, aber trotzdem noch lustig. Der neue Simpsons-Tafelgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 9, Folge 15: “Krustys letzte Versuchung (The Last Temptation of Krust)” (5F10)
Deutschland-Premiere:
02. 10. 1999

US-Premiere: 22. 02. 1998

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Wegen fehlendem Tafelgag ausgelassene Folge(n):

Staffel 9, Folge 14: “Der blöde Uno-Club (Das Bus)” (5F11)
Deutschland-Premiere:
04. 11. 1999

US-Premiere: 15. 02. 1998