Ma-Co-Re-Mix (Vol. 89) [Moon Knight (2017) Nr. 2 & Spider-Gwen Nr. 4]

Heute gibt es weitere Ausgaben aus meinem Marathon, um alle Serien auf eine Zeitachse zu bekommen. Diesmal ist es die zweite Ausgabe der neuen Moon Knight-Serie von Jeff Lemire und Greg Smallwood, dessen erste Ausgabe ich hier vorgestellte habe. Außerdem geht es mit Gwen Stacy weiter, auch wenn dieser Band nur zwei Ausgaben ihrer US-Serie beinhaltet und ansonsten mit zwei Annuals aufgefüllt wurde …

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Jessica Jones – Alias Megaband Nr. 1 [Panini, Juli 2016]

Es gibt Serien, die haben es in Deutschland wirklich nicht leicht. Nicht etwa, weil sie schlecht sind, bei Weitem nicht, sondern vielmehr, weil der deutsche Comicmarkt ein vollkommen anderer, als der amerikanische ist, wo Verkaufszahlen einen anderen Rahmen haben und Serien dadurch auch bessere Chancen. In Deutschland braucht es schon einen zugkräftigen Namen, oder noch besser gleich mehrere. Am besten ist es dann natürlich auch noch, wenn zeitgleich ein Film oder eine Serie der jeweiligen Hauptfiguren anlaufen und dementsprechende Erfolge feiern. Noch besser ist es dann natürlich, wenn man noch mit bekannten Künstlern glänzen kann.
Genauso eine Serie ist „Alias“ von Brian Michael Bendis und Michael Gaydos mit ihrer Protagonistin Jessica Jones. Immer wieder wurde sie von den Fans gefordert und immer wieder musste Panini ablehnen, dass sie, trotz durchaus zugesprochenen Qualitäten, kaum Chancen hierfür auf dem deutschen Markt sehen. Bis Netflix mit ihrer Serie „Jessica Jones“ kamen …

Jessica Jones – Alias Band 1

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Matrix Comics #2 [Panini, Oktober 2008]

Heute möchte ich Euch noch einmal in die Weiten der Matrix entführen, mit dem zweiten Comicband der erneut einige sehr unterschiedliche Geschichten und Blickwinkel sammelt…

Matrix Comics #2

Und wieder gibt es zwölf Storys aus der und um die Matrix, und wieder werde ich sie nicht einzeln auflisten.
12 Geschichten wie sie teilweise unterschiedlicher nicht sein könnten. Actionbetonte Matrix-Style Geschichten in denen Kids lernen mit der Matrix umzugehen. Düstere Geschichten mit Menschen die sich zwar in der Matrix bewegen und auch aussergewöhnliches erleben, aber dennoch nicht den vollen Umfang erkennen können oder wollen. Und auch traurige Geschichten die Freundschaften und Familien zerstören im Krieg der Menschen gegen die Maschinen. Auch der Humor ist wieder vertreten mit einer weiteren Interpretation des Matrix-Universums von Peter Bagge, in der ein vermeintlich Erwählter den Architekten bittet seine Heimkinoanlage umzudesignen damit sie in seine Wohnung passt…
FAZIT:
Auch bei diesem Band haben wieder eine handvoll genialer Zeichner und Autoren die Stifte geschwungen und durchaus sehenswertes abgeliefert. Neben den bereits aus dem letzten Band bekannten Ted McKeever, Bill Sienkiewicz, Gregory Ruth und Peter Bagge sind auch neue Künstler vertreten. Darunter Troy Nixey, Tim Sale, Kaare Andrews, Jason Keith, Steve Skroce und Keron Grant um nur mal ein paar zu nennen.
Auch diesmal hat es mir besonders der Kurzroman angetan, für den diesmal Poppy Z. Brite den Text schuf. Hierbei wird vor allem eine Geschichte geschildert die schon fast an die guten alten Akte-X Fälle erinnert.
Insgesamt ist auch dieser Band wieder eine Bereicherung für die Matrix-Fans, der sogar etwas gelungener als der erste Band ist, da die Geschichten zwar immer noch im Matrix-Universum platziert sind, aber nicht so wirken als müsste man im Augenblick des Lesens zuvor eine bestimmte Stelle im Film gesehen zu haben.
Von daher eine Spur besser als Band 1 und nach wie vor eine uneingeschränkte Empfehlung für alle welche die Matrix-Trilogie gerne um ein paar interessante Geschichten erweitern möchten.

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Matrix Comics #1 [Panini, März 2008]

Mit der heutigen Review begebe ich mich in die Tiefen der Matrix, mit dem ersten Comicband zu den drei Kinoblockbustern, auch wenn diese (zumindest die Teile 2 und 3) unter den Fans leider einen nicht ganz so guten Ruf genießen. Mir persönlich gefällt die komplette Trilogie als Gesamtwerk und auch die dazugehörige Animatrix. Aber wie ist es mit den Comics…?

Matrix Comics #1

12 Kurzgeschichten aus und rund um die Matrix präsentiert dieser erste Band.
Einzeln werde ich diese jetzt nicht aufführen, da dies den Rahmen sprengen würde.
Es werden in diesen 12 Kurzgeschichten sowohl Elemente aus den 3 Filmen, wie der Angriff auf die Pequod und die Entstehung des Brotfestes von Zion erzählt, als auch neue Geschichten die das Matrix-Universum erweitern. Wie ein Roboter innerhalb der Matrix jemanden ermordet um seine eigene Verschrottung zu verhindern, wie Menschen innerhalb der Matrix plötzlich deren Existenz entdecken und wahrnehmen und wie verschiedenen Menschen die „Befreiungsangebote“ unterbreitet wurden und manche auch aus der Matrix befreit wurden. Auch wie manche Geschichten und Mythen ausserhalb der Matrix entstanden und sich etabliert haben wird erläutert und natürlich auch wie das ganz normale Leben innerhalb der Matrix immer wieder repariert und korrigiert wurde…
FAZIT:
Für mich als Fan und Freund der gesamten Matrix-Trilogie (ja mir gefallen tatsächlich alle 3 Teile) waren die beiden Bände natürlich ein Pflichtkauf. Auch wenn ich zugeben muss, das ich den Coverpreis von doch stolzen 19,95€ für gerade einmal 164 Seiten 2008 nicht hatte zahlen können. Um so glücklicher war ich das ich die Bände auf Ebay für gerade mal 10 € je stück erwerben konnte. Doch ich muss zugeben das sie auch den vollen Preis wert gewesen wären.
Für diese 12 Kurzgeschichten sind 11 hochrangige Comickünstler gebeten worden einige sher beeindruckende Arbeiten abzuliefern. Neben Top-Zeichnern wie Bill Sienkiewicz, Dave Gibbons, Ted McKeever, David Lapham, Paul Chadwick und Gregory Ruth sind auch herausragende Autoren mit an Bord. Darunter die Matrix-Schöpfer Larry und Andy Wachowski und Neil Gaiman der aber keinen Comic abliefert sondern mehr einen Kurzroman mit ein paar eindrucksvollen Illustrationen von Bill Sienkiwicz und Gregory Ruth.
Zusammenfassend ist Band 1 der Matrix Comics eine gelungen Ergänzung zu den Filmen mit aussergewöhnlichen Geschichten, auch wenn so mancher Story ein bisschen der Biss fehlt und wieder andere ein wenig zusammenhanglos wirken. Bei einigen Geschichten wirkt es sogar so als müssten diese an bestimmten Stellen im Film „platziert“ werden um am besten zur Geltung zu kommen.
Auch erwähnenswert und schön finde ich das Comic-Urgestein Michael Nagula hier mal wieder seine Übersetzerkünste anbringen durfte. Für mich als alter Condor-Hase waren das sehr schöne Erinnerungen und auch ein wenig ein altbekannter Schreib/Lesestil.

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