Spider-Man & The Avengers (6) (Spider-Man Magazin Nr. 63-64 & Avengers Nr. 19)

Die nächste Ausgabe der Spider-Man & The Avengers-Reviews steht vor euch. Auch diesmal wird es mit zwei Spider-Man Magazinen und der Avengers Heftserie randvoll gefüllt sein. Mehr oder weniger. 😀

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #63 [Panini, Oktober 2012]

Peter ist mit seinen Klassenkameraden gerade in Griechenland unterwegs, als auch Magneto dort sein Unwesen treibt. Also ist Peter sofort klar, dass er helfen muss, auch wenn seine Freundin Chat ihm klarzumachen versucht, dass die Avengers bereits informiert und auf dem Weg seien.

Wie schon in Ausgabe #61 befindet sich auch diesmal wieder die junge Dame an Peters Seiten, die auch über sein Heldenleben bescheid weiß. Diesmal erfährt man als Leser sogar, dass Chat, so ihr Name, eine Mutantin ist. Und dass sie die Fähigkeit hat, mit Tieren zu sprechen. Diese Infos sind zwar schön, aber helfen noch immer nicht wirklich weiter.
Die Zeichnungen hingegen sind wieder gelungen und erinnern an den Standard aus Animationsserien. Bunt, frech und dynamisch. Das sind genau die richtigen Voraussetzungen für die lockeren Geschichten im Spider-Man Magazin.

FAZIT:

Lustig, und unterhaltsam präsentiert sich diese, aber dennoch zu vorhersehbare Geschichte. Untermalt mit passenden Bildern und, wie immer, reichlich Rätseln und Spielen, selbst für die Kleinsten. Angereichert wir das Heft, wie immer, mit Zusatzinfos und einem Spielzeug-Extra. Da freuen sich die Kinder und gemeinsam wird dann die Geschichte gelesen.

Spider-Man Magazin #64 [Panini, November 2012]

Der Red Ghost hat eine ganze Menge Menschen um sehr viel Geld betrogen, indem er sich als Geisterbeschwörer ausgegeben hat. Und einige seiner „Kunden“ haben danach die Hilfe der „Blonde Phantom Detektei“ in Anspruch genommen, die sich wiederum mit Spider-Man in Verbindung gesetzt hat. Gemeinsam wollen die beiden nun den Red Ghost dingfest machen …

Woher kennen sich die Dame und Spider-Man? Wie sind die Zusammenhänge? Immer öfter werden dem Leser Geschichten präsentiert, die nicht mehr so sorglos sind, wie in den Anfangszeiten. Stattdessen gibt es Kontinuität und Figuren, die dem Leser nicht bekannt sind. Das stört das Lesevergnügen doch erheblich. Da wären erläuternde Angaben sehr hilfreich.
Zeichnerisch bleibt das Niveau passend zu den Geschichten, wenngleich sie kein Highlight sind. Aber dennoch schön anzusehen.

FAZIT:

Leider bleibt das Heft wie auch die Nummer 61 etwas wirr, was an den vorkommenden Figuren liegt. Dem Leser werden diese einfach so hingeklatscht ohne erklärende Informationen. Das können auch die guten Bilder nicht herausreißen.

Avengers #19 [Panini, Oktober 2012]

Als die New Avengers endlich wieder zu Hause auf dem Rächer Anwesen ankommen, erwartet sie auch schon die nächste Überraschung. Denn dort werden sie von einer Spezialeinheit der Regierung empfangen, welche sie festnehmen möchte. Doch keiner im Team will das tatenlos hinnehmen. Aber als Luke Cage loslegen möchte, muss Dr. Strange die Stimme der Vernunft sein, und teleportiert das gesamte Team in sein Haus. Doch wie soll es nun weitergehen …?
Zwischenzeitlich spitzt sich auch bei den Avengers, welche sich fast alle in der Gewalt von Osborn und seinem Zusammenschluss von A.I.M., Hydra und H.A.M.M.E.R. befinden, die Lage zu. Weder Iron Man noch Captain America haben eine Chance zu entkommen und so liegen die Hoffnungen nun in den Händen von Vision und einer S.H.I.E.L.D.-Agentin mit außergewöhnlichen Kräften …

So langsam, aber wirklich ganz langsam, kommt Fahrt in die Storys. Sowohl bei den New Avengers als auch der Haupt-Rächerserie, Avengers, beginnt nun das Spiel von Norman Osborn um die Ergreifung der Macht, reife Früchte zu tragen. Und das spiegelt sich endlich auch in den Geschichten wieder. Wie wollen sich die beiden Rächerteams da hinauswinden, und welche Geschütze fährt der wahnsinnige Norman noch auf?
Während die Geschichten sich bessern, bleiben die Bilder auf gewohntem Niveau. Sie sind nicht so schlecht, dass einem die Augen schmerzen, aber von gut sind sie auch noch einiges entfernt. Deodato ist nach wie vor detailliert und setzt an einigen Stellen zu viele kleine Striche ein, wohingegen die Details bei Renato Guedes und Daniel Acuña eher durch die Kolorierung erzeugt werden.

FAZIT:

Ein leichter qualitativer Anstieg, der aber immer noch einiges an Luft nach oben lässt. Wenn man es genau nimmt, muss sich aber auch langsam etwas tun, denn es steht nur noch eine Ausgabe vor dem großen Avengers versus X-Men Event an. Und da sollte sich dann die Story schon aufdröseln.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.