The Last Stand: Seine Stadt. Sein Gesetz. [Splendid Film/WVG, Mai 2013]

Arnie is back, yeah!

Dominik_AVAArnold Schwarzenegger war mein Held in meiner frühen Teenager Zeit. Ja er hat mich über mehrere Filme hinweg sehr fasziniert. Mehr als 11- mal habe ich mir damals Terminator 2 reingezogen. Andere schauen sich so oft Titanic an, doch mir hat es Terminator angetan. Damals wollte ich so viele Filme wie möglich mit Arnold Schwarzenegger sehen. Ungefähr ab dem Jahre 2003 wurde es aufgrund der politischen Karriere rund um Arnold sehr ruhig, was seine Filme anbelangt. So kam es, dass Arnold nach und nach bei mir in „Vergessenheit“ geraten ist. Meine Aufmerksamkeit hat sich dann wohl anderen Idolen gewidmet …

Endlich habe ich mir „The Last Stand“ angeschaut, in der Hoffnung, alte „Action Gefühle“ und Erinnerungen mit Arnold Schwarzenegger wieder lebendig werden zu lassen.

The Last Stand

Klappentext:

Unter der Regie des koreanischen Ausnahmetalents Kim Jee – woon („I saw the Devil“, „Bittersweet Life“) spielt der Ex – Gouverneuer Arnold Schwarzenegger einen erbarmungslosen Sheriff. Neben visueller Eleganz und stilsicher platzierten Gags fesselt „The Last Stand“ vor allem durch Nonstop – Action und kompromisslose Härte. Neben Schwarzenegger sind u.a. Johnny Knoxville („Jackass“), Jaimie Alexander („Thor“), Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“), Eduardo Noriega („Transsiberian“), Peter Stormare („Constantine“) und Rodrigo Santoro („300“) an der gnadenlosen Jagd beteiligt.

Ex Drogen – Cop Owens (Arnold Schwarzenegger) bekämpft seit einiger Zeit nur noch die Verbrechen in der verschlafenen Grenzstadt Sommerton Junction. Deren ländliche Idylle ist jedoch vorbei, als der berüchtigte Drogenboss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) aus einem FBI- Gefängnistransport entkommen kann. Begleitet von einer Bande gesetzloser Söldner, die vom eiskalten Burell (Peter Stormare) angeführt wird, rast Cortez mit einer getunten Corvette Z1 Richtung mexikanischer Grenze. Sein Weg führt ihn dabei direkt durch Sommerton Junction. Und genau dort wollen John Bannister (Forest Withaker) und seine Gesetzteshüter den gejagten Verbrecher stellen. Owens will sich zunächst aus dem unausweichlichen Duell heraushalten, greift dann aber doch ein. Schließlich ist dies seine Stadt und hier ist ER das Gesetz…

Anscheinend spielen in diesem Film eine Menge prominente Schauspieler mit. Mir war dies während des ganzen Films gar nicht so bewusst. Erst zum Schluss konnte ich den ein oder anderen weiteren Schauspieler anderen Filmen zuordnen. Johnny Knoxvile kannte ich bereits aus „Jackass“. Jaimie Alexander kannte ich aus dem Film „Thor“ und auch Rodrigo Santoro aus „300“ sagte mir was, aber die anderen Schauspier konnte ich auf Anhieb nicht weiter mit anderen Filmen identifizieren oder zuordnen. Mir war das beim schauen des Filmes auch gar nicht so wichtig, ich wollte einfach Wissen, wie Arnold Schwarzenegger seine Rolle in diesem Film macht.
Für mich stellte sich die einzige Frage: Kann Arnold mich überzeugen mit seinem Charme und ist es ihm möglich, mich erneut zu faszinieren?

Arnold is back

Arnold is back

Die Story dieses Filmes ist keine bahnbrechende neue Erfindung.

Zu Anfang wird einem das kleine verschlafene Sommerton Junction mit seinen Bewohnern und dem „Polizeirevier“ inklusive dem Sheriff Owens nähergebracht. In dieser Stadt geschehen ein paar merkwürdige Ereignisse, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Darauf wechselt die Story Richtung Vegas. Dort wird gezeigt, wie der berüchtigte Drogenboss Gabriel aus einem FBI Gefängnistransport entkommen kann. Diese Szenen sind unglaublich actionreich. Spektakuläre Schießereien und Stunts gepaart mit einer wirklich sehenswerten Kameraführung.

Gabriel entkommt und fährt mit seiner getunten Corvette Z1 in Richtung mexikanischer Grenze. Das FBI ist ihm dabei stets auf den Fersen. Bis Gabriel in Sommerton Junction ankommt, dauert es noch eine Weile. Die Handlung wechselt nun immer wieder zwischen dem FBI, Gabriel und seiner Geißel sowie den merkwürdigen Vorkommnissen rund um Sommerton Junction. Erst darauf folgt der actiongeladene Showdown.

Mehr passiert hier eigentlich nicht. Die Handlung hat eigentlich nicht wirklich etwas neues zu bieten, was andere Filme nicht auch schon in irgendeiner Art und Weise dem Zuschauer zeigen konnten. Was macht den Film den dann so sehenswert? Ist es nur Arnold Schwarzenegger?

Eine interessante Begegnung

Eine interessante Begegnung

Mich hat die rasante Kameraführung in den actiongeladenen Szenen sehr beeindruckt. Die wilden Schießereien aus den interessantesten Winkeln, richtig gut in Szene gesetzt. Aber was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Action während der rasanten Fahrt mit der Corvette Z1. Dieser Wagen rast so was von schnell, dass ist schier unglaublich. Nun ja, es sieht zwar alles cool aus aber man sieht ebenso schnell wie unrealistisch das alles wirkt. Die Action ist cool gemacht, keine Frage, die rasanten Fahrten mit der Corvette Z1 Wissen zu begeistern. In einer Szene überholt die Corvette Z1 einen Wagen, dreht sich auf der Strecke und der überholte Wagen rast wie auf einer Rampe über die Corvette hinweg und „explodiert“. Natürlich dreht sich in diesem Augenblick die Corvette Z1 wieder in die richtige Richtung und fährt ohne einen Kratzer weiter. Es ist mehr als offensichtlich, dass der Fahrer dieses Wagens, scheinbar „nie“ wirklich über eine echte Straße in diesem Tempo gerast ist. In einer anderen Szene knutschen Gabriel und die Geißel während der Fahrt im Auto. Aber wer schaut bei dieser Geschwindigkeit auf die Straße? Es geht ja anscheinend nur geradeaus, aber bei diesem Tempo, wer lenkt die Corvette Z1 denn beim Knutschen? Nun ja, mich haben solche Szenen nicht weiter gestört. Was richtig cool ist, sind die Action Szenen im Maisfeld. Owens und Gabriel liefern sich ein „Such die Katz“ Spiel im Maisfeld. Ja das ist richtig cool gemacht und auch hier hat mich die geniale Kameraführung wieder mehr als nur begeistert. Auch die Brutalität ist nicht unbedingt ohne. Nun, es gibt weitaus brutalere Filme mit mehr Blut und einem viel höheren Ekelfaktor. Erwachsene Zuschauer kennen mit Sicherheit krassere Filme als diesen. Bei den vielen Schusswechseln spritzt viel Blut, gerade bei Kopfschüssen, aber auf eine zu explizite und drastische Darstellungsweise wurde weitestgehend verzichtet.

Arnold Schwarzenegger macht seine Sache hier richtig gut. Natürlich ist er nicht mehr der alte Jungspund wie früher, aber was solls. Seine Sprüche, seine Mimik sind und bleiben unschlagbar. Ja er hat es noch voll drauf, sobald Arnie eine Waffe in der Hand hält geht’s los. Eins ist klar, Arnie hat mich wieder angesteckt.

Der koreanische Regisseur Kim Jee – wonn hat mit „The Last Stand“ seinen ersten amerikanischen Spielfilm mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle gedreht. Das Bonusmaterial hat mir gut gefallen. Normalerweise schaue ich mir Bonusmaterial nicht unbedingt an, nur bei Filmen, die mich wirklich interessieren bzw. wo ich einen Drang verspüre, es mir anzuschauen. Das Bonusmaterial gibt Eindrücke darüber, wie der Film entstanden ist. Die Hauptdarsteller werden vorgestellt und kommen zu Wort, es gibt ein leider relativ kurzes Interview mit Arnold Schwarzenegger zu sehen und deleted & extended scenes werden dem Zuschauer gezeigt. Meinem Empfinden nach hat mir das Zusatzmaterial recht gut gefallen.

Bild und Tonqualität sind einwandfrei, hier kann der Heimkinofreund ohne weitere Bedenken zugreifen.

Ein weiteres interessantes Highlight im Film sind die unterschiedlichen Hauptdarsteller der Stadt Sommerton Junction. Johnny Knoxville zieht mit Helm, Schild und einer Art Superwaffe in den Kampf. Die anderen Hauptdarsteller in der Stadt, die sich gegen die kommende Bedrohung zu verteidigen versuchen, gehen die Sache dann doch etwas ernster an. Dem ein oder anderen mag dies etwas aufstoßen, aber man könnte es auch einfach Klamauk nennen. Jedem das seine, aber es passt nur bedingt in den Film hinein. Man fragt sich, wieso macht er das, aber was solls, es ist ein Action Film. Hier wird geballert, Hirn ausschalten und los geht’s. Ich fand es eher lustig, etwas unpassend aber nicht schlecht.

Alles in allem bin ich wieder fasziniert von Arnie.

Arnold und ein Teil seines kleinen Teams

Arnold und ein Teil seines kleinen Teams

Yeah, kauft euch diesen Film, schaltet euer Gehrin eine Weile aus, lasst es krachen, lehnt euch zurück und genießt den „Speedrausch“ in der Corvette Z1 und am Ende ist auch schon alles wieder vorbei. Was will man mehr, gute kurzweilige Unterhaltung mit enorm guter Kameraführung und einem klasse Hauptdarsteller, Arnie at his best!

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012-2013 Splendid Film/WVG

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Der tägliche Simpsons-Gag #685

Weiter geht es mit dem nächsten Couchgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Zuerst sitzen die Simpsons, inklusive Patty & Selma, am Esstisch. Nachdem das Essen aufgeteilt ist, rennen alle in das Wohnzimmer und setzen sich vor den Fernseher.