Das Selbstmordparadies (Dōmu, 童夢) [Alpha Comic Verlag, 1994-1995]

ACHTUNG!
Dieser Artikel sollte nicht von Jugendlichen unter 16 Jahren gelesen werden!

Heute möchte ich mich einem besonderen Werk von einem besonderen Künstler widmen. Es handelt sich um den Manga-ka und Regisseur (u.a. „Akira“, „Manie-Manie“, „Robotic Angel“, „Steamboy“ und „Memories“) Katsuhiro Otomo (jap. 大友 克洋, Ōtomo Katsuhiro), der vor allem durch sein großes und umfangreiches Werk Akira Weltruhm erlangt hat. Doch schon vorher hat er mit Dōmu (童夢) erste Anerkennung erhalten.
Dōmu erschien von 1980 bis 1981 in vier Kapiteln im Schwestermagazin „Action Deluxe“ der „Manga Action“. In Deutschland wurde das Werk unter dem Namen „Das Selbstmordparadies“ in drei Bänden innerhalb der Reihe „Schwermetall präsentiert“ beim Alpha Comic Verlag von 1994 bis 1995 veröffentlicht. Doch wie gut oder schlecht ist dieses Frühwerk…?

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Gon #7 [Carlsen, September 2011]

Mit dem heutigen Artikel endet Gons Reise quer durch die Welt mit diesem siebten Band. Viel Spaß hat sie gemacht diese Reise und ebenfalls sehr viel Spaß macht auch noch der letzte Band. Ich verabschiede mich hiermit von dem kleinen Saurier mit den ganz großen Herzen und hoffe, dass er noch sehr viele Freunde und Anhänger finden wird…

Gon #7

Gons letzte Abenteuer brechen an und es beginnt damit das sich Gon als Vogelpapa verdingt indem er sich um einen kleinen Albatros kümmert und ihn großzieht. Dabei wendet Gon seine nicht ganz „üblichen Methoden“ an, was zur Folge hat das aus dem Albatros kein normaler Vogel wird…
Danach zieht Gon mit seinem „Sprössling“ weiter und landet bei einer Orang Utan-Familie wo er sich auch sogleich mit einquartiert und versorgen lässt…
Nicht lange und Gon zieht weiter, aber nicht alleine. Zusammen mit dem Orang Utan-Vater begibt sich Gon auf eine „spirituelle Reise“ und lernt dabei auch die Abgründe des Lebens kennen…
Zu guter letzt will sich Gon noch ein absolutes Leckerchen besorgen. Dafür hat es der kleine Saurier auf Honig abgesehen, aber die Herren über die süße Leckerei, die Bienen, wollen ihr Hab und Gut nicht so einfach hergeben und wehren sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln…
FAZIT:
Das letzte Abenteuer…
Eine wirklich tolle Serie geht zu Ende…
…und sie findet ein würdiges Ende. Bevor das Ganze in Langeweile abdriftet oder am Qualitätsmangel zugrunde geht, sind Gons Abenteuer vorbei. Wieder einmal hat Masashi Tanaka eine Riesenportion an Emotionen, Humor, Action und Spannung aufgefahren um den kleinen Saurier gebührend zu verabschieden. Dabei liefert er auch wieder seine bestmöglichen künstlerischen Fähigkeiten ab. Gons letzte Abenteuer sind wieder ein visueller Leckerbissen der wie schon die Bände zuvor mit einem tollen Setting, aufregenden „Kameraposen“ und wie immer ganz ohne Text, Soundwords oder ähnliches auskommt um dennoch eine fantastische Geschichte zu erzählen.

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Gon #6 [Carlsen, Juli 2011]

Mit dem heutigen sechsten Band der Manga-Reihe „Gon“ biegen wir auch gleichzeitig auf die Zielgerade ein, denn mit dem nächsten siebten Band ist Gons „kleine“ Reise um die Welt und durch die Tier- und Pflanzenwelt auch schon beendet. Dennoch wollen wir heute noch einmal die vorletzten Abenteuer des kleinen Dinosaurierers, mit dem ganz großen Herzen, genießen…

Gon #6

Gon zieht weiter…
Diesmal trifft Gon auf ein Trio junger Vögel, welche mitsamt ihrem Nest auf seinem Kopf landen und von nun an zusammen mit Gon einige aufregende Abenteuer erleben…
Danach hat sich Gon eine Schaar ramponierter Einzelkämpfer um sich versammelt und als Team ziehen sie durch die Lande, verbreiten dabei Angst und Schrecken und erleben auch glückliche Momente…
In der vorletzten Geschichte stürmt Gon einen riesigen Berg und trifft dabei auf Steinböcke und Schneeleoparden bevor er am eisigen Gipfel im Schnee versinkt…
Zuletzt schließt sich Gon einem alten gebrechlichen und verstossenen Elefanten an um diesen auf seinem letzten Weg zu begleiten und zu helfen…
FAZIT:
Die Reiseabenteuer von Gon neigen sich dem Ende und das ist auch irgendwie gut so. Langsam fällt das Ganze etwas ab, bleibt aber immer noch auf einem überdurchschnittlichem Niveau. Gerade das letzte Abenteuer mit dem Elefanten weiß auf voller Linie zu überzeugen. Anders als in den ersten drei Geschichten steht nicht der typische Humor im Vordergrund, sondern das Tragische.
Auch zeichnerisch bleibt alles beim gewohnt sehr guten Niveau und so bleibt auch die Serie weiterhin eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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Pluto: Urasawa X Tezuka #2 [Carlsen, Dezember 2010]

Diesmal geht es mit dem zweiten Band von Pluto weiter. Dem Werk von Naoki Urasawa das sich einer Geschichte aus dem großartigen Astro Boy-Universum bedient…

Pluto: Urasawa X Tezuka #2

Immer weiter zieht sich die Mordserie an hochentwickelten Robotern oder deren Befürwortern. In Tokyo macht derzeit Inspektor Gesicht die Bekanntschaft von Atom. Inzwischen gibt es weitere Opfer, darunter auch einer derjenigen die Gesicht erst vor kurzem aufgesucht hat und Gesicht muss sich erneut dem Dämonen stellen, der als bisher einziger Roboter einen Menschen tötete. Doch es gibt noch weitere Probleme. So scheinen die Erinnerungen von Inspektor Gesicht manipuliert worden zu sein. Das zumindest scheinen einige Indizien zu beweisen, doch bei einer Inspektion sind keine Spuren irgendwelcher Manipulationen zu finden…
FAZIT:
Der Thriller um die Robotermorde fesselt weiter. Von den bekannten und typischen Astroboy-Abenteuern ist hier nicht mehr viel zu spüren. Vielmehr hat Urasawa hier ein vollkommen eigenständiges Abenteuer kreiert und bedient sich dabei nur Tezukas Figuren. Auch wenn man als Leser inzwischen einen gewissen Verdacht hat wohin die Geschehnisse führen bleibt es dennoch spannend.

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Gon #5 [Carlsen, Mai 2011]

Heute folgt der fünfte Band der Manga-Reihe Gon und langsam nähern wir uns dem Ende von Gons Reise quer durch die Tierwelt. Nur noch zwei Bände liegen vor uns, und ob Gon sein bisheriges Niveau halten kann, könnt Ihr hier lesen…

Gon #5

Im fünften Band mit Gons Abenteuern verschlägt es ihn in den Untergrund. In einer Extra-Extra-Extra-langen Geschichte trifft er dort auf neue Freunde wie den Schwarzschwanz Präriehund, den Koyoten und die Schweinsnasen- oder auch Hummelfledermaus. Zusammen erleben sie eine ganze Menge an Abenteuern. Begegnen gefährlichen Feinden wie einer riesengroßen Kugelassel, einem chinesischen Riesensalamander und einer extrem gefährlichen und monströs großen nahezu gigantischen Riesenspinne, sowie sehr vielen interessanten Lebewesen wie der großen Eintagsfliege, dem blinden Höhlensammler und dem Grottenolm. Und so „wandert“ Gon von Nordamerika quer durch den Erdkern bis nach Afrika, und hat dabei wie immer eine Menge Spaß…
FAZIT:
Gons Abenteuer sind nach wie vor ein grandioses Meisterwerk der Erzählkunst. Auch wenn es immer wieder mal Aussagen gibt die besagen das man Gons Erlebnisse nicht liesst sondern „nur“ anschaut, ist es schon umwerfend wie es Tanaka Masashi immer wieder schafft all die Abenteuer, Action und Dramatik in dermaßen aussagekräftigen Bildern darzustellen, das einem die Texte und Soundwords überhaupt nicht fehlen. Vielmehr versinkt man immer wieder in den fantastischen Welten und Abenteuern die Gon von Band zu Band bestreitet.
Gon ist und bleibt ganz klar eine Leseempfehlung nicht nur für Fans von „Manga“-typischer Lektüre.

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Gon #4 [Carlsen, März 2011]

Weiter geht es heute mit den Abenteuern von Gon…

Gon #4

Gon geht wieder auf die Pirsch und erlebt neue Abenteuer in der Tierwelt…
Als erstes entdeckt der kleine Saurier eine verstorbene Riesenschildkröte und macht sich sofort deren Panzer zueigen. Anfangs noch etwas tollpatschig und behäbig, gewöhnt er sich dann sehr schnell an sein neues Schutzschild. Als er dann auch noch eine ganze Horde junge Schildkröten beobachtet die gen Meer kriechen schließt er sich diesen an und begleitet sie auf ihren harten und schweren Weg des Erwachsenwerdens…
Danach gerät Gon in einen Wirbelsturm und landet mit einem Impala, einer äthiopischen Grünmeerkatze und einem Strauss mitten in der Wüste. Ab sofort sind die 4 ein Gespann…
Zuletzt schart Gon noch ein paar junge Wildkatzen wie Karakal, Serval usw. um sich um mit denen eine Spur des Schreckens nach sich zu ziehen. Dies wird auch von einem anderen jungen Wildkätzchen, einem Geparden, beobachten und so folgt dieser dem doch etwas ungleichen Gespann…
FAZIT:
Noch immer machen Gons wortlose Abenteuer einen Riesenspaß. Auch nach inzwischen 4 Bänden, 15 Kapiteln und über 500 Seiten bilden sich noch keine Abnutzungserscheinungen. Was auch endlich mal lobend erwähnt werden muss, sind die wirklich sehr schönen redaktionellen Beiträge und Informationen zu den Tieren denen Gon im laufe seiner Reise begegnet.

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Doubt #4 [Carlsen, Juli 2011]

Der heutige Artikel beschließt auch schon mit dem vierten Band, das Finale und die Serie „Doubt“. Demnächst werde ich mich dann auch schon der Nachfolgeserie „Judge“ widmen, von der bereits zwei Bände erschienen sind.

Doubt #4

Yu findet sich in der Gewalt des Wolfs wieder und bei diesem handelt es sich um niemand anderen als seine Freundin Mitsuki. Doch ihre Beweggründe scheinen Yu alles andere als verständlich zu sein. Und als sich dann auch noch herausstellt das Hajime ein Undercover-Cop ist und Mitsuki nicht aus eigenem Antrieb gehandelt hat, sondern von jemand anderem gesteuert wurde wird Yu klar das er die Beiden vor dem echten Wolf retten muss. Doch das Abenteuer ist noch längst nicht überstanden…
FAZIT:
Das Finale von Doubt ist zwar alles andere als die Offenbarung, macht aber dennoch sehr viel Spaß. Vor allem mit seiner Kehrtwendung die ich persönlich so nicht erwartet hätte. Und so schafft es dieser wirklich gute Thriller bis zur letzten Seite zu fesseln und stimmt mich schon so richtig auf die Nachfolgeserie Judge ein. Ich kanns kaum erwarten.

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Pluto: Urasawa X Tezuka #1 [Carlsen, Oktober 2010]

Heute möchte ich einen Manga vorstellen der es Anfangs nicht leicht hatte. Zuerst hatte sich für den deutschen Markt der Ehapa Manga & Anime-Verlag die Rechte gesichert und Pluto sogar schon im Sommer 2007 im damaligen kostenlosen Shinkan #13 angekündigt, aber dennoch keine Veröffentlichung begonnen. Nun wiederum hat sich der Carlsen-Verlag der sehr guten Serie erbarmt und einen Start im Oktober 2010 begonnen. 8 Bände umfasst dieses Werk in seiner Gesamtheit, welches an Osamu Tezukas großartiges Kapitel „Der größte Roboter auf Erden“ aus der Serie „Astro Boy“ angelehnt ist. Doch in dieser Reihe steht nicht Astro Boy im Vordergrund, sondern der Europol-Ermittler und Roboter Gesicht.
Pluto ist (neben ein paar anderen Mangas) dieses Jahr in der Kategorie „Manga“ für dem Max & Moritz Publikumspreis nominiert worden (die Nominierung fand bis 15. März im Animexx-Forum statt) und man kann ab Anfang August im besagten Forum sein Voting seinen Manga-Favoriten abgeben. Ich hoffe doch, das Pluto die Ehre zuteil wird, welche die Serie verdient.

Pluto: Urasawa X Tezuka #1

Alles beginnt mit dem seltsamen Tod an dem Forstroboter Mont Blanc. Dieser riesengroße Roboter hatte weltweit sehr viele Freunde und sein Tod stürzt nicht nur die Schweizer Berg- und Forstwirtschaft in tiefe Trauer. Als dann am nächsten Tag auch noch ein Freund der Roboter, Bernhard Lanke, ebenfalls ermordet wird und seltsame Paralellen zum Tod von Mont Blanc aufweisen ist Europol-Ermittler Gesicht klar das es sich hierbei um einen Serientäter handeln muss. Doch kein Mensch wäre in der Lage einen Roboter wie Mont Blanc derart zu zerstören und Robotern ist es wegen der Robotergesetze ebenfalls nicht möglich Menschen zu töten oder anderweitig zu schaden.
Doch einen Roboter gab es schon der diese Tat vollbracht hat. Ist er der Auslöser oder sogar der Drahtzieher hinter diesen Morden? Kurze Zeit später erwischt es einen weiteren Roboter, der zwar auch wie Mont Blanc im 39. Zentralasiatischen Krieg teilnahm und ebenfalls inzwischen ein friedliches Leben, diesmal bei einem blinden Komponisten führt, von dem er sich das Klavierspielen beibringen ließ.
Es verdichten sich immer weiter die Hinweise das der „Täter“ es offenbar auf die intelligentesten, mächtigsten und kräftigsten Roboter abgesehen hat. Doch wie passt hier der Mord an Bernhard Lanke hinein? Gesicht hat keine Chance sich auf die Suche nach den möglichen zukünftigen Opfer zu machen und sie zu warnen. Auch wenn ihn seine Reise dafür bis nach Japan führt…
FAZIT:
Pluto: Urasawa X Tezuka, ist weit mehr als die „Neuinterpretation des Astro Boy“ als die es immer angepriesen wird. Vielmehr ist es ein vollkommen eigenständiges Werk innerhalb des Astro Boy-Universums, in dem einmal nicht Astro Boy die Hauptrolle spielt, sondern der aus der Episode „Der größte Roboter auf Erden“ bekannte Europol-Ermittler Gesicht. Urasawa konstruiert hierbei ein faszinierendes Kriminalspiel das emotional, mysteriös und vor allem spannend ist. Jeder Roboter der hier sein „Leben“ verliert wird vom Leser betrauert. Er schafft es die „Opfer“ nur allzu menschlich darzustellen, so das ihr „Verlust“ den Leser doch weit mehr trifft, als man dies zuerst erwarten würde.
Diese aussergewöhnliche Erzählweise zusammen mit seinen imposanten Bildern hat Urasawa schon bei „Monster“ unter Beweis gestellt, wofür er ja auch schon mit dem Osamu Tezuka Kulturpreis ausgezeichnet wurde.
„Pluto“ ist ein faszinierender Thriller der spannend unterhält und mit aussergewöhnlichen Zeichnungen aufwartet.

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Doubt #3 [Carlsen, April 2011]

Heute geht es mit dem dritten Band des Mystery-Horror-Thriller-Drama-Mangas „Doubt“ weiter und in diesem Band wird auch schon einiges aufgeklärt. Doch wer ist wer und wem kann man noch trauen…?

Doubt #3

Von den anfänglichen sechs Teilnehmern leben inzwischen nur noch ganze drei Stück. Da wären Hajime, der eigentlich gar nicht dabei gewesen wäre, Mitsuki die nur durch ihren Schulkameraden und Freund Yu dazu kam und eben Yu selber.
Als dann Mitsuki verletzt wird hat Yu nur eine Chance. Er bringt sie zu Hajime, den er noch immer für den Wolf hält um sie medizinisch versorgen zu lassen. Doch nach einem kurzen Rundgang sind sowohl Mitsuki als auch Hajime verschwunden, wobei Yu Mitsuki sehr schnell an einem Seil baumelnd wiederfindet und auch Hajime ist schwer verwundet.
So bleibt eigentlich nur noch der Schluss das es offenbar noch jemanden im Gebäude gibt, der die ganze Zeit mit den Jugendlichen gespielt hat. Doch plötzlich wird Yu angegriffen und es offenbart sich ihm die wahre Identität des Wolfes…
FAZIT:
Zwar wird in diesem dritten und vorletzten Band schon das Geheimnis um den Wolf gelüftet, aber das Wie und Warum bleibt vorerst verborgen. Auch wird in diesem Band wieder verstärkt auf den psychologischen Horror und die Rätsel gesetzt. Den Leser beschleicht ein regelrecht beklemmendes Gefühl, als Yu durch die dunklen Gänge seines Gefängnisses stapft.
Ich hoffe doch das die vorzeitige Auflösung des Wolfes dem vierten Band nicht vollends die Spannung nimmt und freue mich dahingehend auf ein hoffentlich grandioses Finale in Band 4.

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Gon #3 [Carlsen, Januar 2011]

Heute geht es weiter mit dem dritten Band der Reihe „Gon“ und auch diesmal hat der kleine Saurier einiges zu erleben…

Gon #3

Als erstes treibt Gon den Amazonas entlang. Dabei macht er Bekanntschaft mit vielen Bewohnern dieses großen Flusses. Von Alligatoren, Piranhas über Schlangen, diversen Fisch und Vogelarten bis hin zu den Tümmlern und einem Finnwal am Ende seiner Reise den Amazonas entlang bis zum offenen Meer…
Danach treibt sich Gon in Australien herum und mobbt eine Hundemutter die eigentlich nur ihre Kinder ernähren möchte. Er hindert sie daran ein kleines Koalabärchen zu fangen, das gleiche macht er bei einem kleinen Känguruh und auch bei Straußeneier. Als er dann aber erkennt das die Mutter nur ihre Kinder füttern will, bietet er ihnen etwas zu essen an…
Das nächste Abenteuer führt in die tiefen Wälder, wo er sich an vielen Pilzen satt isst. Dabei sind neben ein paar Freunden wie Bären, Hirsche, Eichhörnchen und Hasen auch viele andere typische Waldbewohner. Zusammen streifen sie nun durch den Wald und essen dabei nicht nur bekömmliche Pilze, was bei dem ein oder anderen Begleiter zu Problemen führt…
Zum guten Schluss mutiert Gon zu einer Art Ziehmutter für ein paar verwaiste Wolfskinder. Nachdem ein sibirischer Tiger die Mutter von 4 kleinen Wolfsjungen tötet kümmert sich Gon rührend um die Kleinen. Leider kann er es aber nicht verhindern das noch einer von ihnen durch den Tiger getötet wird, aber ab dann wird Gon zur Übermutter und streift so lange mit ihnen umher bis sie erwachsen sind…
FAZIT:
Gon macht auch mit dem dritten Band noch immer einen Heidenspaß. Seine Abenteuer sind spannend und vor allem eines, Lustig. Dies geschieht vor allem durch die grandiose Mimik der Protagonisten, die in bestimmten Situationen zwar vom allgemeinen möglichst realen Gesamtbild abweichen und eine doch sehr starke Überzeichnung darstellen, aber dies dennoch geschieht ohne das ganze lächerlich wirken zu lassen. So bleibt Gon auf weiterhin hohem Niveau, sehr unterhaltsam und dank der zusätzlichen Informationen auch sehr lehrreich.

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