Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 2)

Das Team in aller Pracht.

Das Team in aller Pracht.

Lang, lang ist es her, dass die erste Review zu dieser Serie online gegangen ist. Doch seit dem 3. März läuft der ultimative Spider-Man nun regelmäßig, jede Woche in Doppelfolgen. Und hier ist die Review zu den Episoden 3 und 4 …

Agent Coulson aus Kartoffelbrei.

Agent Coulson aus Kartoffelbrei.

Folge 3: Verdammnis (Doomed)

Nur weil Spidey und Nova mal wieder einen ihrer Kleinkrieg untereinander austragen mussten, in dem jeder sein eigenes Ego aufpolieren will, wurde der Trainingsraum ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch hat das junge Team an Helden, rund um Spider-Man, Nova, Power-Man, Iron Fist und White Tiger im S.H.I.E.L.D.-Helicarrier, Hausarrest. Doch damit will sich die Heldengruppe aus lauter Einzelgängern nicht abfinden. Sie wollen beweisen, dass sie auch klug und heldenhaft handeln können. Deshalb entschließen sie sich, einen Schurken zu fangen und bei S.H.I.E.L.D. abzuliefern. Doch leider fällt die Wahl auf Dr. Doom und damit beginnt ein riesengroßes Problem.
Zwar schaffen sie es Doom zu überwältigen, aber als sie ihre Trophäe im Helicarrier präsentieren wollen entpuppt sich diese als Doom-bot. Und nun geht der Ärger erst richtig los. Denn die Doom-bots wollen den Helicarrier lahmlegen. Und Spidey und Nova bekommen es einfach nicht auf die Reihe zusammenarbeiten. Schaffen es die beiden doch noch ihre Differenzen aus dem Weg zu räumen …?

Spidey und Nova im Duell.

Spidey und Nova im Duell.

Wieder einmal wird die Folge hauptsächlich durch ihren Humor am Leben gehalten. Man merkt stark, dass die Serie für eine jüngere Zielgruppe konzipiert ist. Dennoch muss ich auch sagen, dass sie dadurch genau die Leichtigkeit besitzt, welche die frühen Abenteuer der klassischen Comicserie ausgezeichnet hat, und die auch zu Beginn der Ultimate Spider-Man-Comicserie das Bild prägte. Immer wieder eingestreute Slapsticks und Wortwitze lockern damit die an sich sehr kurzweilige und actionreiche Story auf. Nicht jedoch, ohne dabei die Moral zu vergessen. Denn am Ende wird, wie es bei Konzepten dieser Art üblich ist, eine lehrreiche Erkenntnis präsentiert. In diesem Fall die, dass Teamarbeit nicht nur Spaß machen kann, sondern auch wesentlich einträglicher ist, als immer nur sein eigenes Ego in das Rampenlicht zu rücken.

Wer von den beiden ist schuldig und wer unschuldig?

Wer von den Beiden ist schuldig und wer unschuldig?

Animationstechnisch gibt es nichts auszusetzen. Der Stil bleibt sich selber treu und ist, wie schon in den ersten beiden Episoden bewusst jugendlich und überdreht, passend zur Zielgruppe der Pre-Teenager, gewählt. Slapstick wird groß geschrieben und sich wiederholende Zwischensequenzen, in denen Spider-Man zum Beispiel mit einem Jetpack durch die Stadt fliegt, sollen Running Gags etablieren. Leider fehlt in dieser Episode Stan Lee als Hausmeister. Dieser hatte in den ersten beiden Folgen seinen Einstand. Der Einsatz von CGI-Grafiken hält sich hier erfreulich dezent im Hintergrund, so dass alles in sich stimmig und „rund“ wirkt.

Doom empfängt unsere Helden.

Dr. Doom empfängt unsere Helden.

FAZIT:

Episode 3 setzt storytechnisch da an, wo die Zweite geendet hatte. Sie bringt wieder kurzweilige Action, Moral und sehr viel frischen Humor. Wer mit Spidey aufgewachsen ist, der wird immer wieder kleine Hinweise am Rand entdecken. Und allen, die mit dieser Serie in das Marvel Universum einsteigen, wird eine einsteigerfreundliche Folge geboten, die mit ihren verwendeten Zutaten einfach alles richtig macht. Vorausgesetzt, man kommt mit dem typischen Humor der Serie zurecht.

Chaos pur mit einer Truppe an Doom-Bots.

Chaos pur mit einer Truppe an Doom-Bots.

Und weiter geht es auch gleich mit der vierten Folge der neuen Spider-Man Animationsserie …

Sowohl Spidey als auch Peter haben nie so richtig Glück.

Sowohl Spidey als auch Peter haben nie so richtig Glück.

Folge 4: Venom (Venom)

Ein seltsames Tentakelmonster verfolgt unseren allseits beliebten Helden aus der Nachbarschaft und jagt ihn quer durch die U-Bahn-Schächte New Yorks. Aber Spidey schafft es, ihn auszuschalten, ohne zu wissen, weshalb er zur Zielscheibe wurde. Wie Peter später erfährt, sollte ihm in dem Kampf nur eine Blutprobe entnommen werden. Und mithilfe dessen wurde ein neues Wesen kreiert, welches über die gleichen Kräfte, wie Spider-Man verfügt.
Dieses neue Wesen verbindet sich auf einer Party von Harry Osborn auch sogleich mit Flash Thompson und erschafft somit Venom. Einen nicht zu unterschätzenden Gegner, der auch noch von Wirt zu Wirt springen kann, was für einen anstrengenden Kampf sorgt …

Matrix meets Spider-Man. Aber ultimativ!

Matrix meets Spider-Man. Aber ultimativ!

Im Gegensatz zur vorangegangenen, dritten Episode, kommt diese schon wesentlich ernster daher. Nicht nur, dass die Freundschaft zwischen Peter und Harry auf der Kippe steht, auch das Auftauchen eines neuen Gegners, Venom, sorgt für eine deutlich düstere Atmosphäre. Von Beginn an wird klar gemacht, dass Venom eine weitreichende Gefahr darstellt, die sich nicht mit Witzen und flapsigen Sprüchen wegwischen lässt.
Auch werden immer weiter die Pläne offenbart, die Norman Osborn und Doctor Octopus im Hintergrund zu spinnen versuchen. Einzig die ständigen Gefahrensituationen, in die Norman seinen Sohn Harry bringt, sind langsam etwas ermüdend und unglaubwürdig. Ich hoffe, dass sich dies nicht weiter fortsetzt.

Da hat wohl jemand nicht richtig aufgepasst.

Da hat wohl jemand nicht richtig aufgepasst.

Während die dritte Folge noch mit dezenten CGI-Animationen überzeugte, war der Computer hier wieder vermehrt im Einsatz. Jedoch nicht um tolle Technikmodelle zu kreieren, sondern um die Kamerafahrten und Perspektiven möglichst flüssig und außergewöhnlich umzusetzen. Natürlich kommen auch die Technikspielereien, wie Doc Ocks Tentakel, oder sein Tentakelmonster, welches verblüffende Ähnlichkeit mit den Kreaturen aus Matrix aufweist, nicht zu kurz. Und auch der Humor wird wieder, wenn auch dezenter, mit eingebracht. Aber ein Spidey mit zerflederter Hose ist einfach zu witzig. Wenngleich ich nicht verstehe, weshalb man dies verpixeln muss. Auch wenn dies oftmals ein stilistisches Hilfsmittel ist, so wirkt es hier wie etwas Anzügliches und Verbotenes, was es aber effektiv nicht wirklich ist.
Insgesamt passt der dunklere Farbstil in dieser Folge sehr gut zur Thematik und den Ereignissen samt Gegner. Daher ergibt sich auch visuell ein etwas ernsterer Grundtenor, der durch die Handlung mit der angeknickten Freundschaft nochmals verdeutlicht wird.

Die Gefahr steht ihm ins Gesicht geschrieben.

Die Gefahr steht ihm ins Gesicht geschrieben.

FAZIT:

Auch Folge 4 kann mit ihrem etwas anderen Stil überzeugen. Es ist die perfekte Möglichkeit, nach dem Etablieren der Hauptcharaktere, das Tempo ein wenig aus der Serie zu nehmen, um auch wichtigere Handlungsbögen zu beginnen. Schade ist auch diesmal, dass Stan Lee erneut nicht aufgetreten ist. Dieser hat nach seiner Auszeit in der dritten Folge auch in dieser Episode keinen Fuß in die Tür bekommen, um sich zu einem möglichen Running-Gag zu etablieren. Das man dennoch nicht ganz auf den typischen Humor verzichten muss zeigt, dass die Macher der Serie sich und dem Konzept treu bleiben wollen. Wenn die Köpfe hinter der Serie mit dem Elan und diesem Engagement weitermachen, dann kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Ich persönlich freue mich auf jeden Fall schon riesig auf die nächsten beiden Episoden am nächsten Sonntag, wieder auf Super RTL.

Der Kampf mit Venom und dem eigenen Ich.

Der Kampf mit Venom und dem eigenen Ich.

FSDC – Fox sucht den Couchgag

Simpsons und kein Ende auf Mueli77s Feine Welt Blog. Aber diesmal seid auch Ihr gefragt…

Am 19. Mai 2013 flimmert die letzte Folge der aktuellen 24. Staffel über die Bildschirme in den USA. Um das auch würdig zu feiern veranstaltete Fox ein Casting zum finalen Folgen-Couchgag. Nun sind die drei Finalisten ermittelt und jetzt sind die Fans an der Reihe. Auf http://www.fox.com/thesimpsons/couchgag/ kann man nun zwischen drei Bildern wählen, von denen der Sieger dann am 19. Mai ausgestrahlt wird.

Hier die drei Finalisten:

Cheryl Brown aus Oakland in Californien
Vier gelbe und eine blauer Löwenzahn befinden sich auf der Couch. Ein großes Paar Lippen tritt aus dem Fernseher heraus und mit einem lauten Schmatzen und Pusten verteilen sich viele kleine Simpsons im Wohnzimmer.

——————————————————————————————————————————————–

Kyle Debona aus Fairfield in Connecticut
Statt des Wohnzimmers ist das Bad der Simspons zu sehen. Alles ist voller Schaum. Nacheinander tauchen Gummientenversionen von Marge, Bart, Lisa und Maggie auf. Zum Schluss taucht Homer als Abschleppkahn auf, der dann mit einem panischen Gesichtsausdruck zur Seite kippt.

——————————————————————————————————————————————–

Ben Feldman aus Oakland in Californien
Die Simpsons betreten das Wohnzimmer, aber die Couch fehlt. Plötzlich stürzt sich ein Couch die wie Homer aussieht auf die Fünf und fesselt sie. Danach tauchen weitere Couchversionen von Marge, Bart, Lisa und Maggie auf und wollen sich auf die Simpsons setzen.

——————————————————————————————————————————————–

Das Copyright der Bilder liegt bei den jeweiligen Rechtinhabern/Künstlern. Eine Verwendung findet ausschließlich im Rahmen dieses Artikels und zur Bekanntmachung der Votingaktion auf der Originalseite des Rechteinhabers statt.

500-mal die Simpsons. Gelber Wahnsinn in Serie.

500-mal die Simpsons. 26 Jahre gelber Spaß. Bei durchschnittlich 23 Minuten je Episode sind das unglaubliche 11.500 Minuten, oder anders gesagt: Fast 192 Stunden oder 8 Tage, sprich über eine Woche am Stück und ohne Pause.

Simpsons-500-Episode-Jubilaeum-Fox

Warum ich euch das mitteile? Ganz einfach. Zur 500. Episode gab es in Amerika einen Marathon, bei dem alle 500 Episoden von 100 ausgewählten Personen angesehen werden sollten. Bei diesem Projekt sollte der existierende Rekord aus dem Jahre 2010 von 86 Stunden, 6 Minuten und 41 Sekunden gebrochen werden. Diesen stellten 2010 drei Zuschauer eines „24“-Marathons auf, als sie alle Folgen der ersten sechs Staffeln am Stück ansahen. Am 12. Februar 2012 standen dann auch die Gewinner fest. Mit 86 Stunden und 37 Minuten ging das Preisgeld in Höhe von 10.500 US-$ an Jeremiah Franco aus Los Angeles und Carin Shreve aus Acampo. Damit wurde der bisherige Rekord um 31 Minuten gebrochen und bescherte den Simpsons somit einen weiteren Eintrag in das Guinnes Buch der Rekorde.
Und weshalb haue ich euch diese eigentlich nutzlosen Fakten um die Ohren? Weil 500 Folgen Simpsons doch schon ein Rekord sind und es dafür auch eine ganze Menge Ausdauer braucht. Eben wie bei dem besagten Marathon. Ist doch nur logisch, Oder? 😀

Auch in Outland schauen die Simpsons Fox.

Auch in Outland schauen die Simpsons Fox.

Am vergangenen Montag, den 28. Januar, war es dann auch in Deutschland so weit. Pro Sieben strahlte die 500. Folge um 20:15 Uhr aus, und ich möchte euch hiermit einen kurzen Einblick in diese monumentale Episode geben …

Freunde finden leicht gemacht.

Freunde finden leicht gemacht.

Nach langer Zeit, und sehr vielen Abenteuern ist es der Stadt Springfield und seinen Bewohnern endlich klar geworden: Die Simpsons müssen raus aus Springfield. Homers Eskapaden, Barts ständige Streiche und Lisas unermüdlichen Umweltaktionen kosten die Stadt einfach zu viel Geld und Nerven. Also beschließt man, in einer geheimen Stadtversammlung, sich von den Simpsons zu trennen. Dummerweise bekommen die Fünf Wind davon, doch weder ihnen noch ihrem Nachbar Flanders gelingt es, ihre Mitmenschen umzustimmen.
Also werden die Simpsons kurzerhand mit Sack und Pack an der Stadtgrenze von Springfield ausgewiesen. Und müssen sich auf die Suche nach einer neuen Heimat machen, in der sie fortan leben können. Doch wer die Simpsons kennt, der weiß, dass sie auch immer wieder auf den Füßen landen. Schnell finden sie einen neuen Ort, mit dem Namen Outland und werden auch herzlich von den dortigen Bewohnern aufgenommen. Alles läuft prima. Homer und Bart fühlen sich pudelwohl, Lisa lebt sich hervorragend ein und auch Maggie findet schnell Anschluss. Einzig Marge will sich nicht so recht damit abfinden. Doch als sie mit Homer Springfield einen Kurzbesuch abstattet, merkt sie, dass dies nicht mehr ihre Heimat ist …
… und auch einiges Springfielder merken, dass etwas in der Stadt fehlt. Doch wie kann man dies jetzt noch regeln, ohne dabei sein Gesicht zu verlieren?

Julian Assagne (Wikileaks) darf sich in Folge 500 die Ehre geben.

Julian Assagne (Wikileaks) darf sich in Folge 500 die Ehre geben.

Die 500. Episode hat trotz aller Euphorie leider auch mit ein paar Längen zu kämpfen. Dass am Ende dann doch wieder alles bei Null landet, ist wenig überraschend, aber gut so. Dennoch fehlt dem Ganzen noch ein wenig der letzte Schliff. Der Kick sozusagen. Es werden wie immer sehr viele Anspielungen gemacht. So muss sich zum Beispiel Maggie in apokalyptischen Ringkämpfen beweisen, wie Mel Gibson in „Mad Max: Jenseits der Donnerkuppel“. Aber insgesamt haben die Gags, sowohl an Quantität als auch an Qualität, doch schon ein wenig abgenommen. Animationstechnisch profitieren inzwischen auch die Simpsons von den neuen Möglichkeiten, welche der Fortschritt so mit sich gebracht hat. Nicht nur, dass seit wenigen Staffeln das 16:9-Format in der Serie Einzug gehalten hat, auch die CGI-Animationen finden vermehrt ihren Einsatz, und das, ohne aufdringlich zu wirken. In jeder Situation bleibt der Grundtenor der Serie erhalten. Allen voran die Farbgebung profitiert von den digitalen Möglichkeiten. Die Farben sehen so frisch und kräftig aus wie noch nie. Aber trotz aller Nörgeleien macht auch diese Folge wieder sehr viel Spaß und ist um Längen besser, als die Folgen um die 20. Staffel herum. Man merkt also, dass es wieder aufwärts geht. Ich für meinen Teil freue mich deshalb auch weiterhin über jede neue Folge, so lange wie es die Simpsons noch geben wird. Im Idealfall also auf die nächsten 500 Folgen. Und falls nicht, dann …

„Fresst meine Shorts!“

Maggie macht einen auf Mel Gibson.

Maggie macht einen auf Mel Gibson.

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 8) [Nickelodeon]

tmnt-epgrw-logo

Wie schon in den letzten Wochen gibt es auch diese Woche wieder eine neue Episodenreview zur neuesten Folge der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles Serie. So viel Neues auf einem Haufen? Aber was bringt die Folge wirklich Neues? Diese Review wird es zeigen!

Mit den deutschen Sprechern der Schurkenriege endet diesmal die kleine Infotour zur neuen Serie. Was es dann ab nächster Woche gibt? Mal sehen. Vielleicht einen mehrteiligen Crashkurs zur Entstehung und Entwicklung der Pizza-Ninja-Kröten.

Lecker. Eine neue Pizzavariation.

Lecker. Eine neue Pizzavariation.

Beginnen möchte ich mit dem Oberfiesling schlechthin. Shredder! Dieser wird vom Allrounder Matti Klemm gesprochen der schon als B.A. Barracus im neuen „A-Team“-Kinofilm und in diversen Nebenrollen unter anderem bei „Supernatural“ und „Desperate Housewives“ überzeugen konnte. Der ebenfalls wieder in dieser Folge auftretende Chris Bradford, wird in der deutschen Fassung von Oliver Siebeck vertont. Siebeck dürfte vor allem als Vegeta aus „Dragonball Z“ bekannt sein, aber auch in „Prison Break“, „Two and a half Men“ und „Alias“ war er bereits zu hören. Sein Kontrahent Xever, der auch namensgebend für diese Episode war, hat Tobias Nath als Sprecher erhalten. Nath hatte diverse Nebenrollen, unter anderem in „Der Laden“ und „Alarm für Cobra 11“. Auch als Synchronsprecher konnte er bereits Erfahrungen sammeln. So war er schon als elfter Doctor in „Doctor Who“ zu hören und ist auch der Sprecher des gesamten Rahmenprogrammes von VIVA. Der oberböse Bösewicht Baxter Stockman, der irgendwie gar nicht so böse wirkt, hat Thomas-Nero Wolff als deutsche Stimme zugewiesen bekommen. Dieser ist vor allem als die Stimmen von Hugh Jackman, Jason Statham und Thomas Jane bekannt. Als Synchronsprecher hat er an unzähligen US-Serien mitarbeiten dürfen und im Animationsbereich war er die Stimme von Freezer in „Dragonball“ (Z und GT) sowie der Polizist Ninzaburo Shiratori in „Detektiv Conan“. Als Letzter ist Matthias Klages an der Reihe. Er spricht die Kraang. Er sprach bereits Walt Cummings in den Staffeln vier und fünf der Erfolgsserie „24“. Außerdem durfte er, wenn auch nur jeweils ein Mal, Wesley Snipes und Bill Murray vertonen.

Angriff von allen Seiten.

Angriff von allen Seiten.

Das war es dann auch schon mit den aktuellen Sprechrollen in der Originalfassung und der deutschen Synchronversion. Jetzt folgt die Review zur aktuellen Folge und für das nächste Mal lasse ich mir etwas einfallen. Oder Ihr schreibt Eure Vorschläge in die Kommentare.

Episode 8: Sag es nie
(Never Say Xever)

Shredder zusammen mit Chris Bradford und Xever.

Shredder zusammen mit Chris Bradford und Xever.

Irgendwie macht es nicht so richtig Spaß den ganzen Tag in der Kanalisation herumzulungern und Pizza zu essen. Manchmal muss man eben auch mal raus, und etwas erleben. Also entschließt sich April, die vier grünen Teenager-Ninjas schön auszuführen. Aber es kommt wie immer anders, denn Shredder will die Turtles gefangen haben. Und da Chris Bradford beim letzten Mal nicht wirklich erfolgreich war, darf diesmal Xever zeigen, was er kann. Das erste, was Xever anleiert, ist, dass seine Straßengangs permanent nach den Turtles Ausschau halten und Meldung machen, wenn diese irgendwo auftauchen. Und genau da setzt auch der kleine Ausflug mit April an. Von dem Moment an geht es im Leben von Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo so richtig rund …

Mikey probiert einmal die japanische Küche...

Mikey probiert einmal die japanische Küche…

Bei der letzten Episode habe ich noch bemängelt, dass der eigentliche Storybogen mit Shredder sich nicht weiterentwickelt. Dann kommt diese Episode und es scheint voranzugehen. Doch genau das ist der Haken. Es scheint eben nur so. Denn obwohl sich storytechnisch in der Folge einiges abspielt, kommt der Hintergrundhandlungsbogen nicht vorwärts. Die Turtles sind siegreich, die Bösen sind geschlagen, Shredder schimpft, und die Turtles haben einen neuen Freund. Nix Neues also, was die Geschichte voranbringt. Das ist schade, denn so dümpelt die Serie nur vor sich hin. Einzig ein paar der Charakterzüge, allen voran Leonardo und Raphael, entwickeln sich geringfügig weiter. Denn beide lernen voneinander den wohldosierten Einsatz von Gnade gegenüber den Gegnern. Das ist gelungen und sehr glaubhaft inszeniert.

Leo versucht sich in Gnade.

Leo versucht sich in Gnade.

Und dennoch hat mir die Episode insgesamt sehr gut gefallen, was aber wieder vorrangig an der Komik lag. Man merkt der Serie an, dass die Macher nicht nur einfach Macher sind, sondern im Herzen auch echte Fans der Ninjaschildkröten. Denn es gibt so viele Gags, die vor allem für Kenner der Serie so richtig schön herzerwärmend sind und ein wohliges Gefühl der Vertrautheit schaffen. Besonders eine Stelle, in der Michelangelo davon schwärmt sich eine Maske, von seinem eigenen Gesicht aufzusetzen, damit er sich hinter seinem Ich verstecken kann, ist einfach nur rundum gelungen und zaubert jedem Fan der Serie ein Schmunzeln auf das Gesicht.

Mikey mit einer Maske von seinem Gesicht.

Mikey mit einer Maske von seinem Gesicht.

Ein weiterer Punkt, der positiv auffällt, sind die wirklich dynamisch choreografierten Kampfszenen. Dank immer wechselnder Kameraperspektiven, rasanten Schnitten und actionreicher Posen sind diese einfach nur wunderschön anzusehen.

FAZIT:

Insgesamt ist diese Folge durchaus kurzweilig, hat aber im Mittelteil mit ein paar Längen zu kämpfen. Auch das sich storytechnisch nicht sehr viel weiterentwickelt fällt negativ auf. Dies wird leider nur minimal mit der gelungenen Gagdichte ausgeglichen, reicht aber insgesamt nicht, um vollständig zu überzeugen. Gerade die Storyline rund um Shredder und seine Verbindung zum Meister der Turtles weiß aktuell noch nicht so richtig zu überzeugen, was aber vor allem daran liegt, dass die Geschichte in diesem Punkt auf der Stelle tritt.

Die Turtles in fast schon klassischer Pose.

Die Turtles in fast schon klassischer Pose.

Hive-VerweisCopyright aller verwendeten Bilder © 2012 Nickelodeon

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 7) [Nickelodeon]

tmnt-epgrw-logo

Die neue Episode ist wieder sehr zuverlässig am Sonntag um 10:30 Uhr über die deutschen Bildschirme geflimmert, und deshalb gibt es auch pünktlich wie immer die neue Review dazu.

In den letzten beiden Einleitungen waren die US-Sprecher an der Reihe und diesmal möchte ich mich gerne den deutschen Synchronstimmen der Helden widmen. Beginnen werde ich wie immer mit den vier grünen Hauptdarstellen.

Die vier Brüder, immer für einen Spaß zu haben.

Die vier Brüder, immer für einen Spaß zu haben.

Leonardos deutsche Stimme hört auf den Namen Tim Knauer. Knauer konnte vor allem als Synchronstimme von Neji Hyūga aus „Naruto“ überzeugen und aktuell ist er, neben seiner Rolle als Leonardo, als Nick in „New Girl“ zu hören. Julius Jellinek spricht den cleveren Donatello. Am bekanntesten dürfte Jellinek jedoch in seiner Rolle als Simba im Disneyfilm „Der König der Löwen“ sein. Doch auch dem freundlichen Geist Casper hat er bereits 1995 und 1997 seine Stimme geliehen. Derzeit kann man ihn außer in der Turtles Animationsserie noch als Nathan Young in der Erfolgsserie „Misfits“ hören. Raphael bekommt eine nicht minder bekannte Stimme spendiert. Sein Sprecher ist Nico Sablik, der erst vor kurzem in „Ultimate Spider-Man“ (als Spider-Man) und „Amazing Spider-Man“ (für Andrew Garfield) sein Talent beweisen durfte. Doch seinen Durchbruch hatte der junge Mann phillipinischer Abstammung als die Stimme von Harry Potter. Michelangelos Stimme ist leider noch nicht so bekannt, wenn man mal von seiner Rolle als Rock Lee aus „Naruto“ absieht. Das heißt aber nicht, das Tim Kreuer nichts zu tun hätte. Denn neben kleineren Schauspielauftritten und Synchronrollen macht er auch Musik, und zwar als Schlagzeuger.
Der Meister der vier Schildkröten, Splinter, wird von Ingo Albrecht gesprochen. Dieser konnte schon als Stimme von Laurence Fishburne und Dwayne „The Rock“ Johnson überzeugen. Auch als Blade hat er in der gleichnamigen 12-teiligen Serie für Kirk „Sticky Fingaz“ Jones Erfahrungen sammeln dürfen, was das Sprechen einer Serienhauptfigur betrifft. Als letztes darf die junge Dame, welche April O’Neill vertont „zu Wort“ kommen. Annina Braunmiller ist ihr Name und vielen wird sie als Bella Swan aus den „Twilight“-Verfilmungen bekannt sein. Doch auch als Jess Parker in „Primeval“ konnte Annina bereits Serienluft schnuppern.

Kampfplanung eines Turtles.

Kampfplanung eines Turtles.

So viel für heute zu den deutschen Stimmen der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles Serie. Das nächste Mal folgen dann die Schurken und ihre Stimmen. Aber erstmal viel Spaß mit der Review zur inzwischen siebten Folge …

Episode 7: Ein echter Menschenaffe
(Monkeybrain)

Weiterlesen

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 6) [Nickelodeon]

tmnt-epgrw-logo

An diesem Wochenende ging bei Nickelodeon wieder alles gewohnt zugange, sodass die Turtles an ihrem inzwischen angestammten Sendeplatz ihre Episodenpremiere feiern konnten.

TMNT 06 000

Nachdem das letzte Mal sprichwörtlich die Helden zu Wort gekommen sind, dürfen heute die Schurken ihre Stimmen erheben.
Beginnen wir mit dem Widersacher schlechthin für die Turtles und ihren Meister Splinter, Oroku Saki alias Shredder. Kevin Michael Richardson, der als Schauspieler leider nur kleinere Rollen nachweisen kann, dafür aber als Synchronsprecher schon sehr viel Erfahrung hat, darf dem charismatischen Schurken seine Stimme leihen. Für die Videospielbranche war Richardson in Metal Gear Solid 2 (beide Teile) sowie in allen drei Legend of Spyro Versionen zu hören. Zu seinen aktuellen Projekten, gehören außer den Turtles seit 2008 die „Pinguine aus Madgascar“, von denen er Maurice spricht, als auch seit 1999 „Family Guy“ in der er den Direktor Lewis gibt. Der Sprecher von Chris Bradford ist niemand geringeres als Clancy Brown, der als Bösewicht Kurgan in „Highlander – Es kann nur einen geben“ bekannt wurde, als auch in der Verfilmung von Stephen Kings „Die Verurteilten“ als Captain Hadley. Außerdem spricht er seit Jahren Mr. Krabs aus „SpongeBob Schwammkopf“ und ist die Originalstimme von Dr. Neo Cortex aus „Crash Bandicoot“. Karai, die toughe Ninjakriegerin aus dem Foot Clan wird von der 1968 in Honolulu geborenen Kelly Hu gesprochen. Hu dürfte einigen noch als Lady Deathstrike aus „X-Men 2“ in Erinnerung sein, sowie als Sprecherin von Stacy Hirano aus „Disneys Phineas & Ferb“. Einen Sprecher der besonderen Art erhält Baxter Stockman im Original. Denn hier darf der bekannte Schauspieler und Komiker Phil LaMarr sein Talent beweisen. Bekannt wurde LaMarr, auch in Deutschland, durch die erfolgreiche „MADtv“ Comedyshow. Synchrontechnisch war aber auch Er, wie so viele seiner Mitstreiter bei den Turtles wesentlich aktiver. Ob nun Vamp aus „Metal Gear Solid“ (Teil 2 und 4) oder in den verschiedensten Animationsserien, wie „Star Wars: The Clone Wars“ (Jedi-Meister Kit Fisto), „Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt“ (Jarvis), „Family Guy“ (Ollie Williams) und „Futurama“ (Hermes Conrad), Phil überzeugt einfach in jeder Rolle. Die Kraang werden von Nolan Noth gesprochen, der vor allem als Stimme von Nathan Drake aus der „Uncharted“-Trilogie bekannt wurde. Doch auch im 2007er Kinofilm „TMNT“ durfte er bereits einem Turtle seine Stimme leihen. Damals war er der Einzelgänger Raphael. Als Letzter im Team der Schurken, darf ich den Sprecher von Xever vorstellen, auch wenn über diesen nur sehr wenig bekannt ist. Denn der deutsche Christian Lanz ist die Originalstimme des fiesen, kleinen Handlangers von Shredder.

TMNT 06 001

Die Kraang mit ihrer neuesten Waffe

Das war s dann auch schon für heute, und nächstes Mal sind dann die deutschen Stimmen der Helden an der Reihe.

Episode 6: Metalhead
(Metalhead)

Weiterlesen

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 5) [Nickelodeon]

tmnt-epgrw-logo

Am Sonntag ging es bei Nickelodeon ganz schön Gelb zu und darunter mussten auch die Turtles leiden. Denn der gewohnte Sendeplatz um 10:30 Uhr wurde vom Schwammkopf belagert. Aber die Turtles wären nicht, wer sie sind, wenn sie sich nicht trotzdem gegen einen viereckigen Schwamm zur Wehr setzen könnten, und deshalb kam es am Abend um 19:45 doch noch zur Ausstrahlung der neuesten, fünften, Episode.

In Angriffsstellung.

Wie in der Einleitung zur letzten Review versprochen, werde ich euch heute die Original-Synchronsprecher der Guten in der Serie vorstellen, bevor ich mich dann nächstes Mal den Bösewichtern widmen werde.
Zuerst sind natürlich die vier grünen Helden dran. Der Anführer der Turtles, Leonardo, wird von keinem geringeren als Jason Biggs gesprochen. Biggs dürfte den meisten wohl noch durch seine Rolle als Jim Levenstein aus der sehr erfolgreichen Filmserie American Pie bekannt sein. Hier darf er nun sein Talent in der Rolle einer leitenden Figur beweisen, ein wenig abseits, des sonst für ihn so bekannten Klamauks. Der Nächste in der illsutren Runde der Schildkrötensprecher ist Rob Paulsen der Donatello seine Stimme leiht. Paulsen ist neben seinen kurzen Schauspielauftritten wie z.B. „Mel Brooks‘ Spaceballs“, oder „Warlock – Satans Sohn“, ein alter Haudegen der Synchronsprecherei. So hat er in zahlreichen Videospielen wie „Monkey Island“ (mehrere Teile) oder „DOOM 3“sprechen dürfen und auch schon den Turtles in „Turtles in Time“ eine Stimme verliehen. Zu seinen aktuellsten Projekten gehören, neben den Turtles, noch „Cosmo und Wanda“ sowie die „Green Lantern Animated Series“. Außerdem gehört er zu den Stammsprechern von sehr vielen Disney Projekten. Der dritte Turtle, der eine bekannte Stimme erhalten hat, ist Raphael. Sein Sprecher heißt Sean Astin und wurde unter anderem mit Rollen in „Die Goonies“ wo er eine Hauptrolle spielte, sowie als Hobbit Samweis Gamdschie in der „Herr der Ringe“-Trilogie bekannt. Als letzter grüner Held soll Michelangelos Stimme vorgestellt werden. Für ihn darf Greg Cipes vor das Mikro treten. Cipes ist vorrangig Synchronsprecher und kann nur ein paar kleine Nebenrollen im Schauspielbereich vorweisen. Hierzu zählen unter anderem der erste „Fast & Furious“-Teil und „50 erste Dates“. Im Synchronbereich ist Cipes schon aktiver, ob nun als Iron Fist in der neuen „Ultimate Spider-Man“-Animationsserie oder als Atlas im 2003er „Astro Boy“-Anime.

Cowabunga!

Die letzten beiden Sprecher für diese Woche sind die von Splinter und April O’Neill. Splinter wird von Hoon Lee gesprochen, der durch kleinere Rollen in „Law and Order“ und „White Collar“ auf sich aufmerksam machte. April bekommt ihre Stimme von Mae Whitman verliehen. Am bekanntesten sind hierbei ihre Rollen unter anderem in „Independence Day“ als Patricia Whitmore und als Roxy Richter aus Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt. Auch synchrontechnisch kann sie schon einiges vorweisen, ob als Katara in „Avatar – Herr der Elemente“ oder als Tinker Bell in den gleichnamigen Disneyfilmen, Mae ist wahrlich keine Unbekannte.

Doch nun auf zur Review der fünften Episode der Teenage Mutant Ninja Turtles.

Hoch über den Dächern.

Episode 5: Ich glaub, der Typ heißt Baxter Stockman
(I Think His Name is Baxter Stockman)

Weiterlesen

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 4) [Nickelodeon]

tmnt-epgrw-logo

Die inzwischen vierte Folge ist am Sonntag über die deutschen Bildschirme geflimmert. Da wollte ich wollte die Chance nutzen, einmal etwas mehr über die Macher und die Hintergründe der Serie mitzuteilen. Deswegen werde ich in dieser und den kommenden Einleitungen immer wieder einiges zu der neuen Serie offenbaren.
Die Rechte an der Marke Teenage Mutant Ninja Turtles erwarb Nickelodeon bereits 2009 von der Mirage Group und 4kids Entertainment. Schnell wurde dann bekannt, dass bereits für 2012 eine neue TV-Serie und für 2013 ein neuer Kinofilm folgen würden. Und es wurde verkündet, dass es kleinere Änderungen geben wird.

ANGRIFF!

Die wohl auffälligsten sind die zwei neuen Waffen für Donatello, der seinen Bō Stab gegen ein Naginata tauschen wird und Michelangelo, der von seinen klassischen Nunchakus zu einem Kusarigama wechselt. Wie, Was, bitte? Nagiirgendwas und Kasarisonstwas werden sich jetzt sicher einige fragen. Daher versuche ich mal, das ein wenig zu erläutern.
Der bekannte Bō Stab ist ein langer Holzstab, der als Schlag und Stangenwaffe eingesetzt wird. In der Mitte ist er meist mit einem Stoff umwickelt, damit der Kämpfer ihn besser handhaben kann. Das nun neue Naginata ist ein Langschwert. An einem langen Stab sitzt eine Klinge. Mit dieser Waffe sind also weitaus schwerwiegendere Verletzungen möglich, als nur mit einem Bō Stab. Vielleicht ist eben auch dies der Grund, warum man sich letztendlich entschied, dass Donatello nicht nur mit dem Naginata in der Serie auftreten wird.
Ähnlich verhält es sich mit Michelangelo. Der Nunchaku besteht aus zwei Kampfstöcken (wahlweise aus Holz, Metall oder Hartgummi) welche mittels einer Kette miteinander verbunden sind. Die auch als Würgehölzer bekannte Waffe ist vorrangig eine Schlagwaffe. Mikeys neues Kusarigama hingegen kommt neben den langen Holzgriff und der Kette, noch mit einer Sichel daher, und wird so nicht nur als Schlag und Schnittwaffe, sondern oftmals auch als eine Art Enterhaken eingesetzt. Die Klinge kann 15 bis 20 cm lang sein. Auch hier entschied man sich schlussendlich dazu, dass Michelangelo mit beiden Waffentypen in der Serie zu sehen sein wird, statt diese komplett auszutauschen.

Gefahr im Verzug.

Soviel zu den heutigen Backgroundinfos. Das nächste Mal sind dann die US-Sprecher an der Reihe. Und nun die Review zur vierten Episode.

Episode 4: Neue Freunde, Alte Feinde
(New Friend, Old Enemy)

Weiterlesen

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 3) [Nickelodeon]

tmnt-epgrw-logo

Nachdem bereits letzte Woche die Turtles mit den ersten beiden Episoden in Doppelfolge einen sehr sehenswerten Start hingelegt haben, schob Nick am letzten Sonntag die dritte Folge der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles-Serie nach.

Mikey und Raph in trauter Zweisamkeit.

Wie entwickeln sich die Figuren, welche neuen Gegner gibt es und wie wird Shredder auf seine neuen Widersacher reagieren, nachdem er am Ende der letzten Episode, von deren Existenz erfahren hat? Und das wohl Wichtigste! Ist diese Episode wieder geschnitten?
 Nicht alle, aber ein paar dieser Fragen beantwortet Euch die Review der dritten Episode auf der nächsten Seite.

Episode 3: Ein Turtle in Rage
(Turtle Temper)

Weiterlesen

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 1)

Am 1. April diesen Jahres war es endlich soweit. Auf dem amerikanischen Sender Disney XD ging die neueste Zeichentrickversion von Spider-Man online. Und der Name sollte Programm sein. Ultimate Spider-Man hieß es, und anders als es zuerst wirkt, ist nicht der ultimative Spider-Man aus den Comics das Vorbild der Serie, sondern der klassische Peter Parker, der nun angesiedelt im neu geschaffenen Marvel Movie Universe ultimativ werden soll. Zusammen mit einem schwarzen Nick Fury, Agent Phil Coulson und vielen anderen bereits etablierten Charakteren, soll Spider-Man wenigstens animiert in dieses Universum integriert werden.

Die Wand der Schande…

Doch warum dann nicht auch als Realfilm?

Die Antwort ist einfach. Als es Marvel um die Jahrtausendwende finanziell nicht so gut ging, wurden einige der Hauseigenen Figuren, zumindest die Filmrechte daran, sozusagen außer Haus verkauft. Das Resultat konnte sich sehen lassen. Eine Spider-Man Trilogie, vier X-Men Filme, ein Hulk, die Blade Trilogie, Daredevil, Elektra, zwei Fantastic Four Filme und der Punisher waren das Ergebnis. Während nun einige dieser Figuren nun wieder zu Marvel zurückkehren, darf Spidey noch nicht wieder heim. Der Grund ist eine Regelung. Wenn mit einem Charakter über eine gewisse Zeit kein Film gemacht wird, fallen die Filmrechte daran an den ursprünglichen Rechteinhaber zurück. Dies betrifft aktuell Daredevil, aber nach dem doch nicht so unerfolgreichen Amazing Spider-Man wird wohl der Netzschwinger nicht im Marvel Movie Universe auftauchen. Zumindest nicht ohne Zustimmung von Sony.

Spidey schwingt durch die Stadt.

Und hier kommt die Animationsserie ins Spiel. Denn innerhalb dieser darf Spider-Man sehr wohl eingegliedert werden. Warum ich Euch das alles mitteile?
Ganz einfach.
Um Euch heiß auf die kommenden Reviews der ersten beiden Episoden zu machen. Also, nix wie los!

Episode 1: Das Angebot (Great Power)

Spider-Man muss sich wohl oder Übel seiner Verantwortung stellen. Er muss den Trapster dingfest machen. Und irgendwie schafft er das auch. Immerhin ist dies nicht sein erstes Aufeinandertreffen und nach einem Jahr mit Spinnenkräften geht es auch erfolgreich für ihn aus.
Doch Nick Fury ist alles andere als begeistert, denn Spidey hat einen ganzen Haufen Kollateralschäden verursacht. Also schlägt er dem ungestümen und jungen Helden vor, sich von S.H.I.E.LD. ausbilden zu lassen. Als kleine Entscheidungshilfe gibt es auch gleich ein Technikgadget in Form einer neuen Netzdüse mit Zielfunktion. Aber Spider-Man ist sich nicht sicher …

Trotz der ganzen technischen Spielereien ist Spider-Man nicht so recht überzeugt.

Der freundliche Netzschwinger von nebenan startet neu durch und Marvel ist von Anfang an mit dabei. Hier merkt man jetzt, das die „Fusion“ mit Disney auch seine Vorteile haben kann. Denn der ultimative Spider-Man profitiert mächtig von der Erfahrung und den Finanzen des Großkonzerns. Denn neben dem notwendigen Geld liefert Disney auch die hilfreichen Ideen bekannter Köpfe mit. Niemand Geringeres als Animationslegende Paul Dini, der schon für Warner an den Tiny Toons und den DC Animated Universe Serien beteiligt war, soll denn Netzschwinger für Marvel neu erschaffen. Als unterstützender Autor muss Marvels ultimative Waffe ran. Brian Michael Bendis, der mit der Comicserie Ultimate Spider-Man schon ein Meisterwerk der modernen Comicliteratur geschaffen hat.

Flash nimmt Platz an der Stelle, wo er sonst immer Peter einsperrt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der ultimative Spider-Man ist vor allem eines. Witzig! Aber dies ist auch gleich eines der größten Mankos. Zwar ist der Humor durchaus gelungen, aber dadurch fehlt der Serie auch ein wenig der notwendige Ernst, vor allem was das Thema Verantwortung betrifft. Denn auch wenn es sich um einen Cartoon für die jüngere Zielgruppe handelt, ist doch gerade das Thema Verantwortung ein zentrales Element rund um die Figur Spider-Man. Zwar hört man hier und da mahnende Worte, aber man hat immer das Gefühl, dass Peter Parker das Leben nicht so ernst nimmt. Doch wenn Dini und Bendis dies gut anstellen, worauf ja insgeheim noch hoffe, dann kann die Serie mit der richtigen Mischung so gut werden, wie Batman Animated in den Neunziger Jahren für DC. Produziert wird die Serie von der Gruppe „Man of Action“ die aus Duncan Rouleau, Joe Kelly, Joe Casey und Steven T. Seagle besteht und bereits für die Erfolgsserie „Ben 10“ verantwortlich sind.

Spidey zwischen zwei Heldenikonen.

Ein Punkt, der ebenfalls nicht unerwähnt bleiben sollte, ist der fest eingebaute Cameo, oder besser gesagt die Nebenrolle, von Stan dem Hausmeister, der von niemand anderem als Stan Lee verkörpert und auch gesprochen wird. Die Ikone von Marvel Comics, will es sich einfach nicht nehmen lassen, bei seinen „Kindern“ immer wieder dabei zu sein, wenn diese den Weg ins TV oder auf die große Leinwand schaffen.

Thwipp, Thwipp…

Episode 2: Große Verantwortung (Great Responsibility)

Durch die Ereignisse am Vortag, an denen drei der furchtbaren Vier, auf Peters Schule Unfrieden gestiftet haben, wurde Harry verletzt und musste dadurch ins Krankenhaus. Daraufhin entscheidet sich Spider-Man nun doch für ein Training bei S.H.I.E.L.D. Aber Peter weiß nicht, worauf er sich eingelassen hat. Schon die erste Übungseinheit, um Spider-Mans Kampferfahrung zu testen, läuft alles andere als siegreich ab, auch wenn Peter es schafft, seine Kontrahenten auf die Matte zu legen.
Was er jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, ist das Er von S.H.I.E.L.D. und insbesondere von Nick Fury, nicht als Einzelkämpfer angeworben wurde, sondern das der freundliche Netzschwinger von nebenan, Teil eines neuen Superheldenteams werden soll, das den Avengers nacheifert.

Die Furchtbaren Vier in der Midtown High.

Das Auftauchen oder die Einbindung von Spider-Man in ein Team ist nicht neu. Bereits in den achtziger Jahren war Spidey mit Firestar und Iceman als Superheldentrio unterwegs. Und das nicht gerade erfolglos. Auch in den Comics ist Spider-Man nun schon seit einigen Jahren ein Teamplayer. Zeitweise sogar in drei Teams gleichzeitig.
Daher war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Spidey im Marvel Movie Universe, ebenfalls Teamkameraden zur Seite gestellt bekommt. Dies geschieht auch auf sehr witzige Art und Weise und auch die Verantwortung kommt nun ein Stück mehr zum Tragen. Stellenweise hat man sogar das Gefühl, das Spidey eine Art Mentor für das Team ist.

Die erste Kampfprüfung!

Nachdem ich bei der ersten Episode auf die Macher der Serie eingegangen bin, wollte ich mich diesmal den Sprechern widmen. Hauptsächlich möchte ich natürlich die beiden wichtigsten Charaktere der ersten beiden Episoden ins Rampenlicht rücken.
Im Original leiht Drake Bell dem freundliche Netzschwinger seine Stimme. Drake ist unter anderem als Schauspieler aus Serien, wie „Hör mal wer da hämmert“ oder ganz besonders „Drake & Josh“ bekannt. Auch in Filmen durfte er bereits auftreten. Zu den bekanntesten gehören hierbei „Jerry Maguire“ und „Superhero Movie“. Außerdem ist Drake erfolgreicher Musiker und hat bereits 10 Singles und 2 Alben veröffentlicht. Für die deutsche Stimme zeichnet Nico Sablik verantwortlich, der vielen vor allen als deutsch Stimme von Harry Potter bekannt sein dürfte. Doch auch als Spider-Man hat er als Synchronstimme für Andrew Garfield bereits Erfahrungen sammeln dürfen.

Uncle Sam, äh… Nick Wants Spider-Man.

Die zweite Person, deren Stimme ich vorstellen möchte, ist niemand anderes als Mister Superspion, Nick Fury. Dieser wird nämlich im US-Original nicht von seinem Filmvorbild Samuel L. Jackson gesprochen, sondern von Chi McBride. „Chi McWER?“ werden nun einige von Euch sich fragen. Chi ist ein erfolgreicher Schauspieler und ist bereits in vielen Filmen aufgetreten. Als bekannteste seien hier nur „I, Robot“ und „Nur noch 60 Sekunden“ genannt. Doch den meisten wird er wohl in seinen Rollen als Emerson Cod aus „Pushing Daisies“ oder als Detective Laverne Winston aus „Human Target“ bekannt sein. In Deutschland haben wir es da ein wenig besser. Denn die deutsche Stimme von Nick Fury gehört niemand anderem als Engelbert von Nordhausen, der sich bereits als Synchronstimme von Samuel L. Jackson etabliert hat. Doch auch Bill Cosby und Gene Hackman, hat der sympathische Wahlbrandenburger bereits seine Stimme geliehen. Neben dem Synchronsprechen ist der leidenschaftliche Theaterschauspieler auch in diversen Gastrollen wie zum Beispiel bei „Praxis Bülowbogen“ oder „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ zu sehen gewesen.

Das neue Team rund um Spider-Man.

FAZIT:

Der ultimative Spider-Man ist leider noch nicht der Hit, der er sein könnte. Doch mit sehr viel Humor und unterhaltsamen Storys kann die Serie bereits überzeugen. Die kleinen Slapstickeinlagen lockern das gesamte Geschehen wunderbar auf und auch die Verbindung klassischer zweidimensionaler Bilder mit computergenerierten 3D-Bildern erfreuen das Auge. Die Sprecher liefern sehr gute und vor allem kompetente Arbeit ab, die auch mit den entsprechenden Emotionen in der Stimmlage punkten.

Stan der Hausmeister im Kampf mit seinem Besen.

Aber man muss, auch als ganz großer Spider-Man-Fan, anerkennen, dass hier noch sehr viel Potenzial nach oben ist, das in der zweiten Staffel unbedingt ausgeschöpft werden sollte, wenn man die Serie nicht wieder nach wenigen Folgen in die Tonne treten möchte. Doch mit Disney als erfahrenem Konzern im Bereich Animation, denke und hoffe ich doch, dass die Chancen hierfür nicht so schlecht stehen.

Olé…