Jedes Jahr erscheint fast schon mit großer Regelmäßigkeit ein neuer Detektiv Conan Kinofilm. Und ebenso regelmäßig bringt Kazé diese, etwas mehr als ein Jahr später, auf den deutschen Markt. Ich weiß, dass ich beim letzten Kinofilm ein wenig schneller war und dafür möchte ich mich entschuldigen. Doch was lange währt wird gut, hoffe ich doch, und deshalb ist hier das Review zum 17. Kinofilm mit dem Titel „Detektiv auf hoher See“ …
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Detektiv Conan 16. Film: Der 11. Stürmer [Kazé Anime, Oktober 2013]
Detektiv Conan gehört zu den Manga und Anime die ich seit Beginn verfolge und der ich auch treu geblieben bin. Da gehört es sich natürlich auch, dass ich den aktuellen 16. Film erworben und unter die Lupe genommen habe.
Detektiv Conan 16. Film:
Der 11. Stürmer
Kogoro Mori hat nur wenige Stunden, um den Hinweisen eines irren Bombenlegers nachzukommen. Doch das wäre noch nicht einmal das Schlimmste. Denn offenbar scheint dieser ein Spiel mit dem berühmten schlafenden Detektiv zu spielen und setzt dabei die Leben von mehreren tausend Menschen leichtfertig auf das Spiel, auf das Fußballspiel, um wirklich genau zu sein. Denn die Bombe befindet sich in einem Fußballstadion, in dem sich auch Conan und die Detective Boys gemeinsam mit Professor Agasa aufhalten. Während Ran mit ihrem Vater einer falschen Spur auf der Fährte ist, kontaktiert diese ihren Freund Shin’ichi, alias Conan. Der hat natürlich sofort das Rätsel gelöst, aber es bleiben nur noch wenige Minuten um eine Tragödie zu verhindern. Aber mindestens genauso wichtig ist die Frage, was der Bombenleger noch vorhat und wer er überhaupt ist. Ein Wettkampf gegen die Zeit beginnt an dessen Ende über 100.000 mögliche Opfer stehen könnten …
In 16 Kinofilmen (in Japan bereits 17 und der Trailer für den 18. ist auch schon veröffentlicht) hat der kleine Detektiv bereits ermittelt und bisher war jeder Film eine Klasse für sich. Genauso ist es auch bei „Der 11. Stürmer“. Nicht jeder Film war ein Highlight und nicht alle Filme hatten nur gute Kritiken zu bieten. So wird es auch mit dem aktuellen deutschen Release von Kazé Anime der Fall sein. Inhaltlich ist der Film in Ordnung und konnte sogar mich, der mit Fußball so rein gar nichts anfangen kann, nicht einmal bei Weltmeisterschaften, gelungen unterhalten. Der Fall ist knifflig und mit einigen Wendungen gespickt. Conan geht wie gewohnt souverän gegen den Täter vor und auch die Lösungsansätze sind nachvollziehbar. Einzig Professor Agasas Rätsel ist in der deutschen Übersetzung ziemlich an den Haaren herbeigezogen, was aber wie üblich an den japanischen Wortspielereien und Sprichwörtern liegt und nur sehr schwer zu übersetzen ist. Die Figuren agieren alle in gewohntem Maße und bleiben ihren bisherigen Charakterisierungen treu. Große Überraschungen gibt es abseits der Geschichte kaum.
Die Animationen sind, wie schon in den letzten Kinofilmen, sehr gut und flüssig. Man merkt hier deutlich den Einsatz von Computern. Vor allem bei gewissen Elementen, wie zum Beispiel den Fußbällen und Autos, ist es fast schon aufdringlich. Nicht nur am Aussehen kann man es ausmachen, auch an den wesentlich „weicheren“ Bewegungen. Aus diesem Grund wirken die CGI-Grafiken, wie bereits in den vorangegangenen Filmen, wie Fremdkörper. Hiervon jedoch abgesehen ergibt sich sowohl farblich als auch stimmungstechnisch ein gelungenes Gesamtbild. Mit eindrucksvollen Szenarien, detailreichen Bildern und flüssigen Bewegungen, auch wenn viel Gewusel auf dem Bildschirm zu sehen ist, kann der Film auch technisch überzeugen. Der Ton kommt sowohl auf DVD, als auch auf Bluray, in Dolby Digital 2.0 und 5.1 für beide Sprachfassungen (Deutsch und Japanisch) daher. Extras hingegen befinden sich keine auf den Silberlingen. Dafür kann die wieder sehr hochwertige DVD Limited Edition mit Digipak im spotlackierten Pappschuber und ohne FSK-Kennzeichnung überzeugen. Denn damit das FSK-Logo nicht das schöne Cover verschandelt, wurde erneut eine Pappverpackung mit der enthaltenen DVD mit eingeschweißt, sodass der Käufer diese nachträglich entfernen, und sich an der schönen Covergestaltung erfreuen kann. Ebenfalls enthalten ist wieder ein 20-seitiges Booklet mit vielen Informationen rund um den 16. Kinofilm.
FAZIT:
Auch der neue Kinofilm kann mich, trotz der für mich eher beiläufig interessanten Fußball-Thematik, überzeugen. Dies liegt aber an dem eigentlichen Plot mit dem Bombenleger. Da wird der Fußball sprichwörtlich zur Nebensache. Auch nach so vielen Jahren hat Conan noch nichts von seiner Faszination eingebüßt, und kann mit kniffligen und spannenden Fällen sein Talent immer wieder unter Beweis stellen. Wenn jetzt noch der Einsatz der CGI-Effekte etwas stimmiger und homogener wird, dann wäre auch der eigentlich letzte merkliche Kritikpunkt ausgemerzt. Aber das Wichtigste ist eigentlich, dass die Fälle auch weiterhin spannend bleiben.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 GOSHO AOYAMA / DETECTIVE CONAN COMMITTEE / Kazé Anime
Hier noch der deutsche Trailer zum 16. Detektive Conan Kinofilm
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Manga Shortys #1 [EMA, Dezember 2008 bis Februar 2009]
Heute möchte ich euch zum ersten Mal die Manga Shortys präsentieren in denen ich euch einige gelesene Mangas in kurzen kleinen Reviews gesammelt präsentieren möchte. Diese Rubrik wird in loser Folge erscheinen und immer wieder mal mehrere oder wenigere Ausgaben zusammenfassen. Beginnen möchte ich heute mit den Detektiv Conan Bänden #59 und #60.
Wie immer wird auch im 59. Band der kleine Detektiv Conan (in dessem Inneren noch immer der Oberschülerdetektiv Shin´ichi Kudô steckt) in seltsame Mordfälle verwickelt. Die erste Geschichte bildet dabei noch den Abschluss des 58. Bandes in dem Rena Mizunashi (die eigentlich eine verdeckte CIA Agentin ist) wieder versucht in die schwarze Organisation zurück zu kommen, welche auch für den aktuellen Zustand Shin´ichis verantwortlich ist. Dies gelingt ihr nur indem sie einen Kollegen des CIA ermordet. Als nächstes erwartet Conan, Ran und Kogoro ein minutiös, hauchfein geplanter Mord bei dem Kogoros Ex-Frau Eri als Tatzeitzeugin herhalten soll. Danach treffen die drei auf Heiji, samt Freundin, um zwei mysteriöse Mordfälle zu lösen. Doch im Zuge der Ermittlungen gibt es noch weitere Opfer und die Tatsache das es sich um einen Serientäter (oder einen Geist 😀 ) handeln könnte, verdichten sich. Als letztes wird auch Eisuke wieder zurück in den Langzeitstorybogen eingeführt und sogleich fällt ein Mordverdacht auf ihn.
FAZIT:
Alles in allem bietet auch dieser band wieder lockere Krimiunterhaltung mit dem niedlichen Conan. Auch wenn die Mordfälle manchmal sehr stark konstruiert wirken, macht das Miträtseln jedes mal wieder Spaß. Spannung, Spaß und Abenteuer auf gleichbleibend hoher Qualität.
Der letzte Band endete mit dem Mord an einem mysteriösen Mann in einer Karaokebar, und genau hier setzt Band #60 an. Bei dem mysteriösen soll es sich um einen Mörder handeln, doch wer sich an ihm gerächt hat, kann wieder einmal nur Conan durchschauen.
Danach wird ein kleiner Junge zusammen mit seinem Vater, das Opfer von Habgier. Zu allem Unglück hat sich dieser kleine Junge auch noch an die Detective Boys gewendet, weil einer seiner Nachbarn sich seit einigen Nächten sehr seltsam verhält. Aber die Lösung dieses Rätsels liegt versteckt in der Farbenwelt eines kleinen Jungen…
Als nächstes treibt ein brutaler und gefährlicher Mann mit einem Hammer sein Unwesen. Er wählt sich immer langhaarige blonde Frauen zum Opfer. Bei seinem letzten Anschlag hat er jedoch einen Fehler gemacht und so wird seine Wohnung am Tag darauf von der Polizei observiert. Der Kreis der möglichen tatverdächtigen eng sich auf nur noch 4 Personen ein, doch wer von ihnen ist der Täter…?
Als letzter Fall dieses Bandes soll Mori die Chance auf eine 24 Stunden Reportage erhalten, welche auch noch von seiner geliebten Yoko Okino moderiert werden soll. Doch ohne einen Fall gibt es nichts zu berichten. Doch als es endlich einen Fall gibt, scheint nicht nur die Finanzierung für die Reportage gestorben zu sein…
FAZIT:
Conan bietet seit Jahren schon gute Unterhaltung und Spannung auf gleichbleibendem Niveau. Es ist schon verständlich warum die Serie in Japan seit Jahren ein Dauerbrenner, sowohl im TV und Kino als auch im Printbereich ist. Spannende Fälle, eine tragische Hintergrundgeschichte und viel Humor bilden die Festungsmauern dieses Manga-Klassikers. In Deutschland ist dies leider nicht der Fall, aber das ist eine ganz andere Geschichte.
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