Seit heute ist der erste Band von Paninis neuer Batman-Klassiker-Reihe „Legenden des dunklen Ritters“ erhältlich. Der erste Band mit dem Namen „Der Shamane“ reprintet die Original-Ausgaben 1 bis 5 der 1989 gestarteten US-Serie „Batman: Legends of the Dark Knight“. Bereits in Planung sind die Bände „Gothic“ (US-Ausgaben 6 bis 10) für den Sommer 2014, „Der Gejagte“ (US-Ausgaben 11 bis 15) im Herbst 2014 und „Venom“ (US-Ausgaben 16 bis 20) im Frühjahr 2015.
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DC Comic Klassiker (7): Superman vs. Muhammad Ali [Panini, Juli 2012]
Heute möchte ich mich einem Klassiker widmen. Supermans Kampf gegen Muhammad Ali um die Rettung der Erde. Damit ich euch dieses kleine Schmankerl präsentieren kann, möchte ich mich bei Panini bedanken, die mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt haben…
Superman vs. Muhammad Ali
Wenn die Erde von einer außerirdischen Invasion bedroht wird, gibt es nur eine Person, die das drohende Unheil noch abwenden kann …
… Muhammad Ali!
Doch Moment mal. Ist nicht Superman der stärkste Mann auf Erden? Um diese Frage zu klären und festzulegen, wer nun in einem Boxkampf um das Überleben der Erde kämpfen darf, treten sich die beiden Freunde im Ring gegenüber. Es kann nur einen geben der für die Erde seinen Kopf, oder besser seine Fäuste, herhalten darf …
Wem man dem Text auf der Rückseite glauben darf, dann war Superman vs. Muhammad Ali schon kurz nach seinem zum heiß und kontrovers diskutierten Klassiker avanciert. Doch weshalb? Ist es das Team, welches dieses Werk geschaffen hat? Sind es die Protagonisten, die hier aufeinandertreffen? Oder ist es die Botschaft, die hier vermittelt werden soll?
Wie Ihr merkt, ist das nicht so einfach festzulegen. Denn auch ich kann den wirklichen und einzigen Grund nicht festmachen. Wohl deshalb, weil es keinen alleinigen Grund dafür gibt. Mit Superman vs. Muhammad Ali legt Panini einen außergewöhnlichen Band neu auf. Doch man muss ganz ehrlich zugeben, dass es schon eines gewissen Nostalgiefaktors bedarf, um sich nicht sofort von dem Band abzuwenden. Die Geschichte an sich ist sehr einfach gestrickt. Sie dient wohl auch nur dazu um einen Grund zu finden die beiden Kontrahenten gegeneinander antreten zu lassen. Leider merkt man dies der Story auch an. Es ist nicht so das die Geschehnisse schlecht wäre, aber es fehlt die wirkliche Substanz.
Die Bilder sind zwar auch nicht mehr das, was viele junge Leser heute so erwarten oder als modern bezeichnen würden, aber sie sind meines Erachtens nach über jeden Zweifel erhaben und einfach nur wunderschön anzusehen. Neal Adams ist eine Legende, und dies zu Recht. Noch heute zählen seine Arbeiten an Batman zu den beeindruckendsten Werken. Dem zollt Panini durch das sehr große Format von 35,3 x 26.5 cm Respekt. In diesem Format sind die Zeichnungen mit all ihren Details besonders reizvoll. Es ist fast schon unglaublich, wie viel Adams in diesen Zeichnungen versteckt hat.

(links: Superman Sonderausgabe #3 von Ehapa /
rechts: Superman vs. Muhammad Ali Hardcover von Panini)
Neben diesem großformatigen Hardcover von Panini, hat es diese Geschichte bereits bei Ehapa in die deutschen Landen geschafft. Doch welche der beiden Versionen ist die Bessere?
Wenn man mal den Preis außen vor lässt, der bei beiden Versionen derzeit fast gleichauf liegt, dann entscheidet es sich genaugenommen nur noch an der Aufmachung und der Übersetzung. Was die Aufmachung betrifft, hat Panini durch das wunderschöne Hardcover, ganz klar die Nase vorn. Ehapa Softcover kommt leider nicht ganz so edel daher. Die Farben wirken auf Paninis Papier auch wesentlich kraftvoller. Klar liegt dies aber auch an der überarbeiteten Kolorierung, das muss man ganz klar anerkennen. Die neue Kolorierung versprüht mehr Leben, und mehr Dynamik als Ehapas flache „Ausmalbildchen“. Ganz klarer Punkt für Panini. Das Lettering ist im Falle Panini meines Erachtens nach besser gelungen. Auch wenn Panini noch immer kein Handlettering nutzt, sondern nur eine der menschlichen Schrift nachempfundene Schriftart, so sieht dies besser aus und lässt sich flüssiger lesen als Ehapas alte Druckschrift. Vor allem wenn es um die Platzierung innerhalb der Sprechblasen geht, wirkt es mehr wie aus einem Guss.
Auch zwischen den beiden US-Veröffentlichungen gibt es große Unterschiede. Neben der neuen Kolorierung gab es offensichtlich auch kleinere Korrekturen. Oder sollte man es vielleicht Zensuren nennen? Wie man auf dem Bild mit dem verletzten Superman erkennen kann, wurden einige Blutspritzer entfernt. Auch die Haare des lautstarken Mannes an Supermans Seite wurden dank Computerkolorierung kräftig aufgepeppt.
Zusammenfassend hat Paninis neue Hardcoverausgabe ganz klar die besseren Karten. Mehr Extras, bessere Aufmachung, schöneres Lettering und die meiner Meinung nach bessere Farbgebung. Allerdings muss man hierbei auch sagen, dass man die neue Kolorierung mögen muss, denn der Computer hat schon kräftig mitgeholfen. Für Liebhaber der alten klassischen Farbgebung bleibt Ehapas Band die bessere Alternative.

(links: Superman Sonderausgabe #3 von Ehapa /
rechts: Superman vs. Muhammad Ali Hardcover von Panini)
FAZIT:
Alles in allem bleibt ein sehr gelungener Band mit einer einfachen aber dennoch unterhaltsamen Geschichte, von der man allerdings nicht zu viel erwarten darf. Durch die gelungenen Zeichnungen von Neal Adams wird der Band in diesem Format zusätzlich aufgewertet. Zusammen mit dem Bonusmaterial, welches aus Bleistiftzeichnungen und Entwürfen, einem neuen Vorwort von Neal Adams sowie dem Originalumschlagcover samt Coverschlüssel, der alle enthaltenen Figuren und Prominente aufschlüsselt, besteht wird der Band für Fans und Nostalgiker perfekt abgerundet.
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Copyright aller verwendeten Bilder © 1978-2012 DC Comics / Ehapa Verlag / Panini
DC Comic Klassiker (2): Batman: Schatten über Gothams Vergangenheit [Carlsen, August 1990]
Auch heute wage ich wieder einen Blick in die Vergangenheit des DC-Universums, oder besser gesagt, von Batman. Und Vergangenheit kann man hierbei sogar wortwörtlich nehmen. Was passiert wenn der Mitternachtsdetektiv auf das Monster aus London trifft…?
Batman: Schatten über Gothams Vergangenheit
Ende des 19. Jahrhunderts. In London geht Jack the Ripepr um und verbreitet Angst und Schrecken. Doch nicht nur der Ripper ist gerade in Lodnon unterwegs. Auch Bruce Wayne ist am Ende einer 5-jährigen Odyssee in London angekommen. Nachdem er in fast ganz Europa bei diversen Lehrmeistern seine Fähigkeiten erweitert hat, will er nur noch zurück nach Gotham City. Die Stadt in der seine Eltern den Tod durch einen Wegelagerer fanden. Aber er ist nicht der einzige mit dem Ziel Gotham City. Auch dem Riper wird das Pflaster in London zu heiß und er sucht sich ein neues Betätigunsfeld. In Gotham City angekommen streift Bruce auch sofort sein Kostüm über um die inzwischen rasend gewachsene Stadt zu säubern, und auch der Ripper legt frischen Werkes los. Leider fällt dadurch auch das zeitgleiche Zusammentreffen der Morde mit Waynes Rückkehr auf, und die Tatsache das er auch zu jener Zeit in London war, als die mysteriösen Morde geschahen. Somit steht der Täter für Polizeichef Tolliver fest und es kommt zur Festnahme und Verhandlung von Bruce Wayne als angeklagter Ripper. Jetzt kann er nur noch mit Alfreds Hilfe seine Unschuld beweisen und den wahren Ripper entlarven…
FAZIT:
Eine wirklich toller und rundum gelungener Thriller im Batmanuniversum wird hier von Brian Augustyn und Mike Mignola dargeboten. Batman, den großen Mitternachtsdetektiv auf den mysteriösesten Serienmörder der britischen Kriminalgeschichte treffen zu lassen ist zum einen gewagt, und zum anderen eigentlich auch eine logische Schlussfolgerung. Wer sonst wäre besser dazu in der Lage das „Geheimnis“ um den Ripper zu lüften. Das Setting die Figuren, die Zeit, einfach alles ist in sich stimmig, sogar Mignolas Stil passt fast perfekt zur Geschichte. Doch ein großes Manko findet sich dennoch. Die Auflösung um den Ripper ist doch stark konstruiert, nur schlecht nachvollziehbar und irgendwie unlogisch und unglaublich.
Sieht man mal von den letzten paar Seiten ab in der das Rätsel gelöst wird, ist „Schatten über Gothams Vergangenheit“ ein spannender Thriller. Der Schluss jedoch verdirbt dann leider einen Großteil des Vergnügens.
Auch dieser Klassiker ist über die üblichen Plattformen wie Ebay, Comic-Marktplatz oder diverse Marktplätze in Comic-Foren zu Preisen zwischen 5 und 25 Euro, je nach Zustand, zu finden.
DC Comic Klassiker (1): Batman: Ein Tod in der Familie

Batman: Ein Tod in der Familie
Alles beginnt damit dass Jason Todd unkontrollierbar wird. Er handelt unüberlegt und riskiert somit nicht nur sein Leben, sondern auch das seines Partners und Mentors Bruce Wayne alias Batman. Dieser muss deshalb schweren Herzens Jason die Verantwortung als Robin entziehen. Als er dann auch noch erfährt, das seine verstorbene Mutter nicht seine leibliche Mutter ist, sind alle Hoffnungen verschwunden Jason noch in seinen Bahnen zu halten. Er macht sich sofort auf die Suche nach ihr, da er dank eines Notizbuches seines Vaters die Möglichkeiten auf drei Frauen eingrenzen konnte und mithilfe des Batcomputers sogar deren Aufenthaltsort ermitteln konnte. Doch auch Bruce hat seine Probleme mit dem gerade aus Arkham geflohenen Joker, der eine Cruise Missile mitsamt Atomsprengkopf im nahen Ostern verkaufen möchte. So macht sich Batman auch sofort auf den Weg, aber auch Jasons Spur führt in den nahen Osten.
Dort angekommen, laufen er und Batman sich natürlich auch prompt über den Weg und zusammen schaffen sie es den Joker an seinem Handel zu hindern. So positiv diese erste Aktion auch ist, muss Jason feststellen, dass die erste der drei Damen nicht seine Mutter ist. Auch die zweite Dame, eine käufliche Söldnerin, ist leider, oder besser gesagt zum Glück, nicht seine leibliche Mutter. Alle Hoffnungen liegen nun in der letzten Person, die in einem Hilfslager als Verteilerin der Hilfsgüter verantwortlich ist. Doch leider hat auch der Joker nach seinem verpatzten Deal Kontakt zu Dr. Sheila Haywood, Jasons Mutter, aufgenommen, da sich beide noch aus der Vergangenheit, welche Sheila gerne vergessen möchte, kennen. Sie hat aber keine Chance dem zu entkommen, da der Joker sonst ihre Vergangenheit öffentlich machen würde, und dies würde das Aus für ihre Arbeit bedeuten. Als Batman von dieser Aktion erfährt versucht er natürlich diese zu verhindern, während Jason bei seiner Mutter bleibt, aber das Schicksal nimmt seinen tragischen Lauf als Jason mit seiner Mutter in einer Lagerhalle gefangen ist, welche kurz darauf explodiert.
Der Joker wird inzwischen dank eines kleinen Ränkespielchens der neue UN-Botschafter des Iran. Das wiederum bietet ihm die Möglichkeit unter dem Deckmantel der diplomatischen Immunität alle Mitglieder des Un-Rates zu ermorden. Selbst Batman kann und darf ihn nicht daran hindern, da sonst ein internationaler Zwischenfall droht…
FAZIT:
Eine für die damalige Zeit wirklich besondere Aktion besiegelte den Tod eines Helden. Mit nur 72 Stimmen Unterschied, entschieden die Leser von US-Batman innerhalb von nur 11 Stunden pro amerikanischer Zeitzone über den Tod und das Leben von Jason Todd. So monumental wie die ganze Aktion klingt fällt das ganze aber leider nicht aus. So reichte schon eine Seite um das Schicksal von Jason darzulegen, denn auch der Abschluss der Geschichte, hätte mit einem Robin im Krankenhaus, keinen wirklichen Unterschied gemacht. Vom heutigen Standpunkt aus betrachtet, könnte man das ganze weit mehr als eine Farce bezeichnen, und das nicht nur auf Grund der Tatsache, das Comichelden nur selten tot bleiben.
Dennoch bleibt ohne die ganze „Werbeaktion“ eine ganz passable Geschichte, die Batman einmal mehr am Rande der Verzweiflung zeigt. Doch genauso wie Bruce Wayne seinen Körper gestählt und trainiert hat, hat er auch seinen Geist unter Kontrolle und handelt auch nach Jasons Tod sehr rational, selbst als ihm jeglicher Handlungsspielraum, auf Grund der diplomatischen Immunität, genommen wird.
Als Gesamtwerk haben James P. Starlin und James N. Aparo ein Werk abgeliefert welches nicht umsonst Comicgeschichte geschrieben hat, und neben Batmanmeisterwerken wie „Die Rückkehr des Dunklen Ritters“ und „Der dunkle Ritter schlägt zurück“ einen verdienten Platz gefunden hat.
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Amazing Spider-Man Nr. 400 – Der Tod von Tante May (Spider-Man Nr. 7 [Panini, August 1997])
Im Paniniforum haben sich vor einiger Zeit ein paar User zusammengeschlossen um die Klonsaga aus dem Spider-Man Universum in einer Art Marathon zu lesen, rezensieren und darüber zu diskutieren.
Darin verknüpft ist auch US-Amazing Spider-Man #400. In dieser bedeutungsschwangeren Ausgabe stirbt die wohl wichtigste Person neben dem Hauptcharakter Peter Parker, alias Spider-Man.
Diese Ausgabe zählt auch heute noch (fast 15 Jahre nach Erscheinen) zu den ganz großen Geschichten der Superheldencomicerzählungen. Autor Jean Marc DeMatteis und Zeichner Mark Bagley schufen ein Meisterwerk der Erzählkunst und Präsentation. Ausserdem ist dieses Heft geradezu sinnbildlich für die Abenteuer von Spider-Man bei dem neben der Action auch immer ein gezielte Dosis an Soap und Dramatik eine sehr große Rolle spielte.
Vorhang auf für eines der emotionalsten Hefte die eine Superheldencomicreihe jemals hervorgebracht hat:

„Das Geschenk“ – Spider-Man #7 (Panini) [August 1997]
„The Gift“ – Amazing Spider-Man #400 (Marvel) [April 1995]
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15 Minuten.
Länger braucht Peter nicht nachdem in Dr. Caputo anrief um im Krankenhaus anzukommen.
Zuerst kann er seinen Augen nicht trauen…
…doch seine Tante, May Parker, ist endlich wieder aus dem Koma erwacht.
Auch Ben verfolgt Peters Zusammentreffen von Ausserhalb des Krankenzimmerfensters mit, wobei ihm Peter mit einem Blick deutlich macht das er hier nicht hingehört und nur stört.
Aber Ben ist es egal.
Er ist glücklich, dass es May wieder besser geht. Doch nun wo May wieder gesund zu sein scheint, sieht er keinen Grund mehr in dieser Stadt zu bleiben, die ihm nur Schmerzen und schlimme Erinnerungen bereitet.
Während Ben also mit seinen Gefühlen hadert, spielt der Schakal in Ravencroft sein eigenes Spiel. Einen kleinen Moment lang offenbart er einem der Wärter einen klitzkleinen Einblick in seine teuflischen Pläne, bevor er wieder den geisteskranken spielt und den Wärter so mit einem Wissen, welches er nicht nutzen kann hilflos zurückläßt…
Nur einen Tag nachdem May erwacht ist entlässt sie sich selber zurück nach Hause. Trotz immenser Gegenwehr ihrer Ärztin Dr. Caputo, kehrt sie in das Haus zurück, welches ihr gesamtes gemeinsames Leben mit ihrem Mann Ben und ihrem Neffen Peter (oder doch Ben?) beinhaltet.
Von nun an könnte das Leben von Peter, Mary Jane und May wieder glücklich werden doch da taucht Ben auf um Peter etwas wichtiges mitzuteilen…
… und so trifft Ben, eine für ihn, endgültige Entscheidung!
In den darauf folgenden Tagen genießt Peter die Zeit mit seiner Tante in vollen Zügen und muss dabei auch erkennen, das er sich an vieles aus seiner Vergangenheit nicht erinnern kann. Er sieht sich mit Mary Jane alte Filmaufnahmen aus seiner Kindheit an, wie er mit Onkel Ben spielt und mit seinen Eltern herumtobt, aber er kann sich an nichts davon erinnern.
Von außen wird dies von Judas Travellers Spion, Mr. Nacht, akribisch beobachtet und dokumentiert um dann an Traveller weitergeleitet zu werden.
Die Zeit vergeht und Ben ist noch immer in New York. Immer schwieriger fällt ihm der Abschied, vor allem da die Ungewissheit über seine Herkunft in schier zu zerreissen droht.
Diese Probleme hat der unbekannte mit dem Aussehen von Peter Parker nicht. Seine Probleme sind eher die, dass er keine Erinnerung, kein Geld und keine Unterkunft hat, und so sieht er sich in einer extremen Situation, als ihn ein Polizist anspricht um ihn mit aufs Revier zu nehmen. Doch der Unbekannte flieht geradewegs die Hauswand hoch und ist entsetzt von seinen Fähigkeiten und noch überraschter darüber was er noch alles nicht von sich weiß…
Auch Peter holt sehr viel verlorene Zeit mit seiner Tante May nach. Und so kommt es das die beiden das Empire State Building aufsuchen, auf dem May und ihr späterer Mann Ben auch ihr erstes Rendezvous hatte.
Aber nicht nur dieses Geheimnis hatte May lange Zeit mit sich herumgetragen. Hier oben offenbart sie Peter, das sie längst wusste, dass er Spider-Man ist, und sie erklärt ihm warum sie es ihm gegenüber so lange verheimlicht hat und auch sich selber gegenüber leugnete…
So schön wie dieser Tag aber auch für die beiden war, so anstrengend war er auch für die geschwächte May und sie bricht zusammen.
Abends zu Hause geschieht dann das unvermeidliche. Tante May entschläft in ihrem Bett an der Seite ihres Neffen Peter, während er ihr aus Peter Pan zitiert. In genau diesem Moment betreten auch Mary Jane und Anna Watson den Raum und sofort liegt der Verlust eines geliebten Menschen spürbar innerhalb und ausserhalb dieses Hauses des Friedens und der Standfestigkeit im Leben der Parkers…
Der Tag der Beisetzung kommt und May wird neben ihrem geliebten Mann beigesetzt.
Sehr viele geliebte Gäste wohnen diesem Ereignis bei und auch ein paar noch eher Unbekannte, welche sich noch am Rande aufhalten.
Auch Ben besucht Mays Grab nachdem die geladenen Gäste gegangen sind, und sich zwischenzeitlich bei Mary Jane und Peter einfinden um der verblichenen May zu Gedenken.
Als es an der Tür klopft und Peter sich zwei Polizisten gegenübersieht, welche ihn sofort wegen Mordes verhaften.
Als Peter abgeführt wird sieht er auf dem Dach Ben und sofort reift in ihm der Gedanke das Ben dafür verantwortlich sein könnte. Ganz so falsch ist sein Verdacht vielleicht auch nicht, da Ben Mary Jane aufsucht um mit ihr zu reden…
Und damit endet eine über 30jährige Ära welche den Ankerpunkt im Leben von Peter Parker und Spider-Man markierte…


















