Mit der heutigen Episodenreview endet vorerst auch diese Reihe auf meinem Blog. Denn wir bereits vor wenigen Tagen verkündet, wird SuperRTL die beiden noch fehlenden Folgen 22 und 25 nicht senden. Der Grund ist die Alterseinstufung ab 12 Jahre, und das bedeutet im Free-TV, dass die Folgen erst nach 20 Uhr ausgestrahlt werden dürfen. Nachdem ich gestern auch noch eine Mail mit der Info erhielt, dass eine Ausstrahlung auf einem anderen Sendeplatz ebenfalls nicht geplant ist, muss man als Free-TV-Zuschauer mal wieder in die Röhre schauen. Nur nicht in die Fernsehröhre. Daher und weil ich kein Pay-TV habe, kann ich die fehlenden Episoden erst nachliefern, wenn sie mir vorliegen. Sollte also jemand die Folgen auf Disney XD aufgezeichnet haben und sie mir auf DVD zukommen lassen können, wäre nicht nur ich sehr dankbar. Aber nun erst einmal zur Review der letzten Episode:
Episode 26: Die Auferstehung des Green Goblin
(Rise of the Goblin)
Nachdem sich Norman in ein grünes Monster verwandelt hat, ist er nun nur noch dabei seinen Sohn zu finden. Doch Harry kann nicht verstehen, was passiert ist. Und noch schwieriger fällt es ihm zu glauben, dass dieses Monster sein Vater sein soll. Aber als Spider-Man ihm die ganze Geschichte erzählen will eskaliert die Situation. Denn nicht nur, dass Norman als Green Goblin beginnt, die Midtown High zu zerlegen, sind auch Spider-Mans Teamkameraden eingetroffen, um ihrem Freund zu helfen. Zusammen versuchen sie, Harry in Sicherheit zu bringen. Doch Norman lässt das nicht zu und folgt ihnen bis in den Helicarrier. Hier entbrennt dann auch ein Kampf auf Leben und Tod, der sogar Harry in Gefahr bringt.
Norman ist der Grüne Kobold? Ja okay. In den Comics ist das Geheimnis. Aber in der Serie wurde das bisher nicht thematisiert. Oder etwa doch? Genau hier setzt das Problem mit den fehlenden Folgen ein. Denn die hier endende Handlung nimmt in den ausgelassenen Folgen ihren Anfang. Ohne diese wirkt die Folge unfertig und nur halb so spannend. Man hat immer wieder das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Zwar wird die vorangegangene Handlung immer wieder durch Dialoge aufgearbeitet, aber das macht genaugenommen nur halb so viel Spaß. Die Geschichte an sich ist sehr spannend und weißt erneut sehr viele Parallelen zur gleichnamigen Comicserie auf. Denn auch dort verlief Normans Entwicklung ähnlich und auch sein Aussehen gleicht dem aus der Comicreihe. Ein weiterer Punkt ist die Entwicklung am Ende der Folge. Ähnlich waren die Verhältnisse nämlich auch im Comic. Hier spielt Brian Michael Bendis wieder seine Soapfähigkeiten aus.
Grafisch fällt in dieser Episode der vermehrte Einsatz von CGI-Effekten auf. Bereits zu Beginn sind so einfache Objekte wie eine Straßenampel und ein Auto bereits computeranimiert. An sich störe ich mich persönlich nicht an solchen Einsätzen, aber hier wirkt es unverhältnismäßig schlecht. Denn anders als bisher sind die Effekte wegen der sichtbaren Polygone und Pixel klar zu erkennen und rauben so einen Großteil der Stimmung. Beim Helicarrier hingegen, der ebenfalls mithilfe von CGI entstand, ist das weitaus besser in die Gesamtoptik eingebunden.
FAZIT:
Ein großes Finale, das vor allem durch die fragwürdige Programmpolitik und die Beschränkungen des Free-TV geschmälert wird. Viel an Feeling geht durch mangelnde Kenntnisse und den schlechten CGI-Einsatz verloren, wird aber ein klein wenig durch die witzige und spannende Geschichte abgefangen. Das an sich offene Ende macht auch schon Lust auf die zweite Staffel. Diese wird aber aller Voraussicht nicht mehr dieses Jahr bei SuperRTL laufen und ab Januar wird ja Das Vierte umstrukturiert und zum ersten frei empfangbaren Disneychannel. Damit einher gehend wird wohl auch der ultimative Spider-Man ein neues Zuhause finden.
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