50 Jahre Spider-Man – Der Netzschwinger feiert Jubiläum

Diese Special erschien ursprünglich auf Comic Hive als dieser im August 2012 online ging. Inzwischen gibt es Comic Hive leider nicht mehr, aber dieses Special wäre zu schade, um es in der Versenkung verschwinden zu lassen. Darum lasse ich es hier wiederauferstehen.

Im August 1962 erschien die letzte Ausgabe der US-Comicserie „Amazing Fantasy“, und weil Stan Lee sowieso nichts mehr falsch machen konnte, was die Zukunft der Serie betraf, tat er das einzig Richtige. Er stellt in der Titelgeschichte einen jungen Highschool-Schüler namens Peter Parker vor, der bei seiner Tante May und seinem Onkel Ben Parker lebt. Bei einer Vorlesung erhält der schüchterne Streber durch den Biss einer radioaktiven Spinne die proportionalen Kräfte und Fähigkeiten dieser Gattung.

Doch wie „Kinder“ in diesem Alter nunmal sind, so hat auch Peter mit seinen neu erworbenen Kräften nur sein eigenes Wohl im Sinn und versucht, sich als Profiwrestler etwas dazu zu verdienen. Jedoch ändert ein harter Schicksalsschlag sein gesamtes Weltbild von einer Sekunde auf die andere. Nachdem Peter einen Räuber entkommen lassen hat, bricht dieser wenige Tage später bei seinen „Zieheltern“ ein und tötet dort seinen Onkel Ben. Aus dieser Tat heraus entwickelt sich das Lebensmotto des zukünftigen Helden.

Von diesem Tag an widmet Peter Parker sein Leben und seine Freizeit dem Kampf gegen das Verbrechen. Unter dem Motto „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“ versucht er fortan seinen Fehler wieder gut zu machen, der seinen Onkel das Leben kostete. Aber dieser Tod soll nicht der Einzige sein den Spider-Man in seiner inzwischen 50-jährigen Laufbahn zu beklagen hat. Mehr oder weniger wichtige Charaktere sterben an seiner Seite oder alleine durch die Tatsache, dass sie mehr oder weniger indirekt in Verbindung mit ihm stehen. Weiterlesen

Asterix Review Special (9): Asterix und die Normannen

Früher, als „alles noch besser war“ gab es noch keinen „Red Bull“-Energy-Drink, der Flügel verlieh. Stattdessen gab es andere Hilfsmittel, denen eben diese Fähigkeit nachgesagt wurde. So nutzen René Goscinny und Albert Uderzo den altertümlichen Glauben der Normannen, dass Angst Flügel verleihen soll, um ein aberwitziges Abenteuer zu erschaffen.

Dass die Gallier nach ihrer Britannien-Reise kaum zum Verschnaufen kamen, überraschte wohl keinen. Und als es in Pilote 339 mit „Ici Lutéce“ dann eine aberwitzige Parodie auf das Sensationsblatt „Ici Paris gab“ wurde die Neugier der Leser auf das mit der 340. Ausgabe beginnende neue Abenteuer erst recht geschürt. Hier kam es zu folgenden Schlagzeilen mit darauf folgenden Antworten von Asterix:

Ici Lutéce mit schockierenden Schlagzeilen.

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Video

Original & Fälschung Video Spezial: Teenage Mutant Ninja Turtles Action Figuren

Wie bereits am Mittwoch angekündigt, möchte ich das Finale der ersten Staffel mit diesem Videospecial feiern. Hier habe ich meine alten Turtles-Actionfiguren von 1988 mit denen zur neuen Animationsserie, genauer gesagt mit den Figuren von 2013, verglichen. Ich hoffe das Video gefällt euch und bringt euch in die richtige Stimmung zum Staffelfinale um 17 Uhr auf Nickelodeon.

Asterix Review Special (8): Asterix bei den Briten

Heute folgt bereits das achte Asterix-Review-Special, die ich nach dem Ende von Comic Hive nun hier fortführe. Und auch die alten Specials werden nicht im digitalen Nirwana verschwinden, sondern dürfen hier weiterleben. Aber nun geht es erstmal auf nach Britannien …
Noch während „Der Kampf der Häuptlinge“ in Pilote erschien, erfreuten René Goscinny und Albert Uderzo ihre Fans mit kleinen Geschichten und Zeichnungen aus dem stetig wachsenden Asterix-Universum. Hierzu gehörte auch ein Bild, welches zeigt, wie Asterix und Obelix am Kessel mit dem Zaubertrank herumturnen. Aus diesem kleinen Bild entstand dann wiederum über 20 Jahre später die Idee zu dem Band „Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist“.

Auch als kleine Buben waren Asterix und Obelix unzertrennlich.

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Asterix Review Special (7): Der Kampf der Häuptlinge

Am 22. Oktober 1964 war es endlich soweit. Das neue Abenteuer „Le Combat des Chefs“ startete mit einer überformatigen Doppelseite, die mit ihrem Format von 24 x 31,5 cm ausnahmsweise sogar größer war, als es später im Albennachdruck der Fall war in Pilote Nr. 261.
In dieser Ausgabe widmete sich „Das Magazin für die Jugend des Jahres 2000“, wie es sich selbst untertitelte, dem Jahr 2000. Diese Sonderausgabe zierte dann auch passenderweise zum neuen Abenteuer ein Titelbild, auf dem sich die beiden Chefredakteure des Magazins Jean-Michel Charlier und René Goscinny einen heftigen Kampf. Jeder der beiden steht ähnlich, wie es Majestix bei den Galliern der Fall ist, auf einem von je zwei Männern getragenen Schild und ist mit den für ihre Profession typischen Waffen ausgestattet. Charlier greift mit einer Schreibmaschine an und Goscinny wehrt sich mit seinem Füllfederhalter, während Asterix, Obelix, Idefix und Majestix mit einem verschmitzten Lächeln im Hintergrund die Situation beobachten. Zum Anfang des Jahres 1966, knapp ein halbes Jahr nachdem dieses Abenteuer im Pilote beendet wurde, gelangte „Der Kampf der Häuptlinge“ zum Nachdruck bei Dargaud im Albenformat. Wiederum etwa eineinhalb Jahre später kamen auch die deutschen Leser in den Genuss des durchgedrehten Miraculix, als die Geschichte im vom Ehapa Verlag verlegten Magazin MV debütierte. Der Kampf der Häuptlinge stellte auch das erste Abenteuer, das in MV zum Abdruck kam. Dementsprechend zuversichtlich und selbstsicher wurde auch das Editoral verfasst:
„Es gelang uns, den ebenso hintergründigen wie umwerfend komischen Asterix für MV 67 zu gewinnen. Asterix, der ulkige Gallier, ist längst zu einer Lieblingsfigur von Millionen Lesern in der ganzen Welt geworden. Was Asterix und seine drolligen Freunde im Kampf mit den alten Römern erleben, ist so phantastisch und amüsant, dass ihm ohne Zweifel die Herzen der MV-Leser zufliegen werden.“

Goscinny im Kampf mit seinem Kollegen.

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Asterix Review Special (6): Asterix und Kleopatra

Dass der Band „Asterix und Kleopatra“ einen besonderen Stellenwert in der deutschen Veröffentlichung einnimmt, habe ich bereits in einem vergangenen Review-Special erwähnt und sogar teilweise erklärt. Aber darüber hinaus gibt es noch wesentlich mehr, und vor allem Witzigeres über dieses Abenteuer zu erfahren.

Dieses Abenteuer hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Auch bei Obelix.

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Asterix Review Special (5): Tour de France

In der deutschen Fassung dieses Bandes ist die Anspielung direkt im Namen zu erkennen. Für das fünfte Abenteuer der beiden Gallier in Frankreich wurde wenig subtiler, mit der immer noch sehr erfolgreichen Tour de France-Anspielung, geworben. Im Original lautet das Abenteuer Tour de Gaule, aber alleine durch die Routenplanung wird deutlich, dass dies eine Reminiszenz an das wohl schwerste und erfolgreichste Etappenrennen der Welt ist.

Asterix‘ Reiseroute sieht der Tour de France zum Verwechseln ähnlich.

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Asterix Review Special (4): Asterix als Gladiator

In diesem Asterix Review-Special verschlägt es die beiden Gallier nach Rom. Und wenn ihr dann das Review lest, werdet ihr die Handlung vielleicht wiedererkennen. Sofern ihr denn den Film Asterix: Sieg über Cäsar kennt, für den große Teile der Handlung verwendet wurden. Aber es gibt noch weitaus mehr über dieses Abenteuer zu sagen, als das es Teil einer Filmvorlage ist.

Alavacomgetepus mit seinem Gefangenen.

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Asterix Review Special (3): Asterix und die Goten

Asterix und die Goten nimmt in den deutschen Veröffentlichungen eine Sonderstellung ein. Dies liegt aber nicht etwa an einer überragenden Geschichte, sondern hat andere Gründe.
Der Erste ist, dass mit diesem Abenteuer die Einführungstrilogie von René Goscinny und Albert Uderzo abgeschlossen ist. Mit dieser Geschichte ist die grobe Charakterisierung und die Vorstellung der Hauptfiguren abgeschlossen. Die wesentlichen Szenarien sind etabliert und ein Handlungsgerüst wurde nebenbei auch geschaffen. So ist, bis auf wenige Ausnahmen, die grobe Handlung jedes Abenteuers gleich. Alles beginnt innerhalb der Friedlichkeit des Dorfes und führt die beiden Hauptfiguren Asterix und Obelix in Abenteuer um die ganze Welt. Somit bilden die ersten drei Abenteuer eine eng zusammenhängende Geschichte, auch wenn sie trotzdem für sich stehend lesbar und verständlich sind.

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Asterix Review Special (2): Die goldene Sichel

In diesem Review-Special stelle ich euch das zweite Abenteuer der beiden Gallier vor. So manch einer wird sich vielleicht wundern, denn nach offizieller Albenreihenfolge werden einige vermutlich den Band „Asterix und Kleopatra“ erwarten. Doch dies ist ein Fehler. Denn bei dem angesprochenen Band handelt es sich im Original um das sechste Abenteuer. Dies wurde damals in Deutschland nur wegen des zeitnah im Kino laufenden Animationsfilmes vorgezogen. Grundsätzlich hatte es Ehapa bei den ersten sieben Bänden mit der Reihenfolge nicht so genau genommen. Doch dies soll nicht der eigentliche Schwerpunkt dieser kleinen Einleitung sein.

Asterix_02_Special_001 Weiterlesen