Spider-Man & The Avengers (7) (Spider-Man Magazin Nr. 65-66 & Avengers Nr. 20)

Heute gibt es auch die vorerst letzte Review aus dieser Rubrik. Ab morgen geht es dann in großen Schritten weiter, um ein wenig zu Marvel Now! aufzuholen. Den Anfang macht das Avengers versus X-Men Event inklusive der Tie-Ins aus der Avengers Heftserie.

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #65 [Panini, Dezember 2012]

Eigentlich hatte Spider-Man den Sandman und Kraven erst vor gar nicht so langer Zeit ins Gefängnis gebracht und dennoch stehen die Beiden jetzt vor ihm, um sich zu rächen. Doch Spidey lässt sich davon nicht den Tag verderben, denkt er wenigstens. Doch dann fahren Kraven und der Sandman ganz schön heftige Geschütze auf und Spider-Mans Chancen sinken …

Nach der letzten Ausgabe, die ein wenig wirr daherkam, wurde es diesmal wieder etwas besser. Die Geschichte lies sich locker lesen, war unterhaltsam und kurzweilig. Wie eben eine Geschichte für ein solches Magazin sein soll.
Wie immer mit den passenden Zeichnungen, diesmal von Rob DiSalvo, die zur stimmigen Atmosphäre beitragen. Ideal für zwischendurch und noch besser um es mit den Kindern zusammenzulesen.

FAZIT:

Wieder ein rundum gelungenes Magazin, ohne Fehler mit genau der richtigen Dosis an Spannung und Humor. Nicht nur für die Kleinen gut geeignet, sondern auch für alle die zeitlose und schöne Geschichten mit Spider-Man lesen wollen.

Spider-Man Magazin #66 [Panini, Januar 2013]

Pausen sind bei Spider-Man so eine Sache. Meist dauern sie nicht lange, und wenn dann werden sie auch zumeist abrupt unterbrochen. So auch diesmal, als ein junger und bewusstloser Mann durch ein Fenster kracht. Als Spider-Man dem nachgeht gerät er in einen Konflikt mit dem Mandarin. Nun wird es gefährlich, denn der eigentliche Iron Man-Gegner dreht mit seinen 10 Ringen ganz schön auf …

Das Es hin und wieder ein Gegner-wechsel-dich gibt ist nichts Außergewöhnliches. Doch manchmal ist es schon seltsam, wen man da gegeneinander schickt. Der Mandarin gehört bei Iron Man schon zu den gehobeneren Gegnern, die man nicht mal so eben wegwischt. Dennoch passiert dies in der Geschichte. Und so ganz nebenbei werden noch ein paar Z-Klasse-Schurken verbraten. Hier hatte wirklich jemand keine Lust eine Geschichte zu schreiben und hat stattdessen einen Rahmen konstruiert, um möglichst viele Prügeleien unterzubringen.
Im Artwork gibt es dagegen weniger Enttäuschungen. Das bleibt dank Rob DiSalvo gewohnt solide und eben auch kunterbunt. Das passt und gefällt auch den Kleinen vor allem dann, wenn der Mandarin seine Ringe einsetzt.

FAZIT:

Etwas lahme Story, die selbst die Kleinsten nicht überzeugen kann, aber mit tollen Bildern. Ähnlich einem Michael Bay Popcorn-Kinostreifen. Hirn aus, Bilder genießen. Dass es dennoch besser geht, haben bereits ältere Ausgaben der Magazinreihe bewiesen.

Avengers #20 [Panini, November 2012]

Endlich zeigt Norman sein wahres Gesicht. Zusammen mit seinen Wissenschaftlern von AIM, Hydra und HAMMER hat er das Adaptoid-Programm an sich getestet und stellt sich nun den Rächern gegenüber. Diese jedoch ergeben sich nicht kampflos und haben sogar einen Plan, wie sie Norman ausschalten können.
Aber auch die neuen Rächer sehen sich eine Überraschung gegenüber. Wie es aussieht, war Skaar die ganze Zeit ein Doppelagent, der für Captain America gearbeitet hat. Nun müssen die neuen Rächer nur noch gegen Osborns Rächer gewinnen.
Und auch Vision muss sich seinen Problemen stellen. Seit seiner Deaktivierung durch She-Hulk ist vieles passiert, was der Android erst einmal verabreiten muss. Und dazu reicht es nicht nur She-Hulk und Magneto aufzusuchen, sondern sich auch sich selbst zu stellen …

Zu einer der letzten Ausgaben hatte ich mich noch beschwert, dass es nicht vorangehen würde und nun ist Knall auf Fall alles vorbei. Das war schon überraschend. Nur leider nicht positiv überraschend. Denn jetzt wirkt die Geschichte zu gehetzt und auch zusammenhanglos. Zwar gibt es als Erzählmittel die Zeitsprünge, aber die verwirren sogar stellenweise ein wenig. Einzig die Vision-Story konnte mich persönlich noch überzeugen. Es war schon sehr interessant zu lesen, wie Vision nach seiner Reaktivierung versucht in das „Leben“ zurückzukehren.
Die Zeichnungen sind alles nicht mein Geschmack. Noch immer pinselt Daniel Acuña wild herum, Mike Deodato zeichnet Strichlein über Strichlein und überfrachtet somit seine ansonsten sehr guten und dynamischen Bilder und bei David Finch alle Figuren von einem Panel zum nächsten um locker 30 Jahre altern und dann wieder jung wirken. Da werden den Gesichtern regelrechte Furchen hinzugefügt, dass man als Leser einen echten Schock bekommt.

FAZIT:

Das Finale dieser Storyline enttäuscht auf voller Länge. Die Geschichte sind nicht wirklich spannend und nur noch eine reine Prügelorgie und das Artwork beleidigt das Auge an allen Ecken und Enden. Stellenweise wirkt es so, als hätte man die Geschichte nur konstruiert, um die Zeit bis zum Event Avengers vs. X-Men zu überbrücken, und da wären eigentlich so viele Möglichkeiten gewesen, zumindest eine gute Geschichte zu erzählen. Aber das Ergebnis ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Schade drum, aber offenbar ist Bendis wohl doch schon ausgebrannt. Oder er war mit anderen Sachen so sehr beschäftigt, dass er die Avengers-Serien vernachlässigt hat.

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